Weiterhin enttäuschende Konjunkturindikatoren in den USA haben den Pessimisten neue Nahrung gegeben und die Zinsen für US-Staatsanleihen weiter nach unten getrieben. Gleichzeitig sind die Aktienkurse noch mehr unter Druck gekommen, da viele Investoren die Gewinnaussichten der Unternehmen vor diesem Hintergrund kritischer einschätzen. Für das zweite Quartal wird in den USA jetzt mit einem Wirtschaftswachstum von nur noch 1,4% annualisiert gerechnet. Dies ist viel zu wenig, um dem schwachen Arbeitsmarkt positive Impulse geben zu können. Die hohe Arbeitslosigkeit scheint noch viele Quartale das dominante Thema in Amerika zu bleiben und drückt zusammen mit den sehr schwachen Immobilienpreisen weiterhin auf die Konsumnachfrage, die für rund 70% der US-Wirtschaftsleistung verantwortlich ist. Die Euro-Zinsen gehen derzeit im Gleichschritt mit nach unten. Besonders die deutschen Bundesanleihen sind als Hort der Sicherheit bei Investoren gefragt. Die zehnjährigen Bunds haben diese Woche mit 2,29% einen neuen historischen Tiefstand erreicht, da offensichtlich auch im Eurogebiet derzeit die Deflationsangst stärker ist als die Furcht vor mittelfristigen Inflationsschüben. Es scheint ganz so, als ob sich die von den Notenbanken in den vergangenen zwei Jahren im Zuge der Krisenbekämpfung geschaffene Liquidität damit verstärkt in den Anleihemärkten ansammelt. Nach den Aktienmärkten zur Jahrtausendwende und den angloamerikanischen Immobilienmärkten von 2005 bis 2007 entsteht damit die nächste große Blase, die durch die lockere Geldpolitik der Notenbanken gefördert wird. Wann diese platzt, ist genauso wie bei den früheren Ereignissen schwer vorhersehbar. Dass dies dennoch passieren wird, steht fest. Derzeit scheint jedoch die Nachfrage nach Anleihen weiter ungebrochen und dies treibt vorerst das Geschehen. Für die nächsten Tage erwarten wir weitere Senkungen der Baugeldzinsen durch die Banken, die inzwischen von den günstigeren Refinanzierungskonditionen am Rentenmarkt profitieren und diese schrittweise an die Kunden weitergeben.
Für Baugeldkunden bleibt die Spekulation auf sinkende Zinsen jedoch riskant. Jederzeit können technische Korrekturen zu kräftigen Zinsanstiegen führen. Das mittelfristige Bild bleibt angesichts der oben beschriebenen Blase gefährlich. Baufinanzierungen laufen in der Regel 25-30 Jahre und daher ist es sicherlich empfehlenswert, zumindest einen großen Teil der Finanzierungssumme bei den aktuell historisch tiefen Niveaus festzuschreiben und abzusichern. Grundsätzlich raten wir, bei diesen niedrigen Zinsen eine Tilgung von zwei bis drei Prozent zu wählen, damit die Gesamtlaufzeit des Darlehens überschaubar bleibt. Gefragt sind momentan zum Beispiel sogenannte Volltilger-Darlehen. Dabei steht über eine höhere laufende Tilgung heute schon eine Rate fest, die nach 20 oder 25 Jahren zur vollständigen Rückzahlung des Darlehens führt. Das Risiko, später zu deutlich höheren Zinsen eine Anschlussfinanzierung vornehmen zu müssen, wird damit bereits jetzt ausgeschlossen. Die Finanzierungsspezialisten bei Interhyp können auf mehr als 250 Banken zugreifen und erarbeiten gerne eine individuelle Lösung. Zur Analyse der eigenen Situation und zur Beobachtung der Zinsentwicklung 2011 eignen sich auch die Zins-Charts und Tools auf der Interhyp-Website.
Tendenz
kurzfristig: abwärts
mittelfristig: aufwärts
Quelle: Kommentar zur Zinsentwicklung 2011 der Interhyp AG
Trotz leichter Schwankungen im Wochenverlauf schließt der Zinsmarkt praktisch unverändert zum vergangenen Freitag. Und trotz schwacher Konjunkturzahlen in den USA und einem im Gegensatz zu den Erwartungen im zweiten Quartal etwas schwächeren Wirtschaftswachstum in China zeigten sich die Investoren doch risikobereiter. Leichte Kursgewinne an den Aktienmärkten und eine gute Nachfrage nach höher verzinsten Anleihen schwächerer Schuldner waren die Folge. Auch am signifikanten Wertzuwachs des Euro gegenüber dem US-Dollar ist diese Tendenz zu erkennen. Das hat zu einer recht deutlichen Korrektur des Goldpreises geführt, der von einem Höchststand von 1.040 Euro pro Unze auf jetzt 920 Euro korrigiert hat. Der Euro hat selbst gegenüber Schweizer Franken und Sterling im Wochenverlauf deutlich gewonnen. Offensichtlich haben viele Investoren zuletzt doch gemerkt, dass der Euro nicht nur aus Griechenland, Portugal und Spanien besteht, sondern auch Globalisierungsgewinner wie Deutschland und Holland enthält, die sich zuletzt sehr viel besser schlugen als die USA. Die alte D-Mark wäre daher sicher derzeit ähnlich stark wie der Schweizer Franken. Von den Notenbanken ist vorerst keine Gefahr für den Zinsmarkt zu erkennen. Die US-Notenbank hat angesichts einer abflauenden Konjunktur und eines schwachen Arbeitsmarktes keinen Spielraum für eine restriktivere Geldpolitik. Die Europäische Zentralbank muss weiterhin ihre Zinspolitik nach den schwachen Südländern ausrichten und die Banken mit billigem Geld versorgen. Für Deutschland ist das vorerst ein perfektes Umfeld. Hohe Produktivität, attraktive Produkte und jetzt zusätzlich noch Kapitalmarktzinsen, die bezogen auf die deutsche Konjunktursituation eigentlich zu niedrig sind, bieten gute Chancen für weiteres Exportwachstum und steigenden Binnenkonsum. Davon könnte in den nächsten Jahren ebenso der Immobilienmarkt stark profitieren. Die tiefsten Finanzierungskonditionen seit 50 Jahren treffen auf erhöhte Kaufkraft und ein zuletzt geringes Angebot an neuen Immobilien. In vielen Städten liegen die Kaufpreise für Bestandsimmobilien noch dazu deutlich unter den heutigen Herstellungskosten. Vor diesem Hintergrund könnte nach rund 15 Jahren Flaute wieder Bewegung in den Markt kommen.
Baugeldkunden sollten die aktuell sehr tiefen Zinsen konsequent nutzen und ihre Konditionen mit längeren Laufzeiten absichern. Trotz aller kurzfristigen Schwankungen und der Verlockung noch tieferer Konditionen, gilt weiterhin: Wir empfehlen, zumindest einen großen Teil der Finanzierungssumme über lange Sollzinsbindungen festzuschreiben und damit für Kalkulationssicherheit zu sorgen. Baufinanzierungskunden müssen in Zeithorizonten von 20 bis 30 Jahren denken, in denen sie monatliche Zahlungen leisten. Daher sollten sie sich auf keine Spekulation einlassen. Die Zinsen sind derzeit historisch tief und implizieren ein Deflationsumfeld für die nächsten Jahre. Eine Inflationsprämie ist in den aktuellen Zinssätzen nicht mehr enthalten. Grundsätzlich empfehlen wir, bei diesem niedrigen Zinsniveau eine Tilgung von 2 bis 3 Prozent zu wählen, damit die Gesamtlaufzeit des Darlehens überschaubar bleibt. Gefragt sind momentan zum Beispiel sogenannte Volltilger-Darlehen. Dabei steht über eine höhere laufende Tilgung heute schon eine Rate fest, die nach 20 oder 25 Jahren zur vollständigen Rückzahlung des Darlehens führt. Das Risiko, später zu deutlich höheren Zinsen eine Anschlussfinanzierung vornehmen zu müssen, wird damit bereits jetzt ausgeschlossen. Die Finanzierungsspezialisten der Interhyp können auf mehr als 250 Banken zugreifen und erarbeiten gerne eine individuelle Lösung für Sie. Zur Analyse der eigenen Situation und zur Beobachtung der Zinsentwicklung eignen sich auch die Zins-Charts und Tools auf der Interhyp-Website.
Tendenz
kurzfristig: seitwärts
mittelfristig: aufwärts
Quelle: Zinsprognose 2011 der Interhyp AG
In der vergangenen Woche ist es sowohl am Devisen- als auch am Zinsmarkt zu einer Atempause gekommen. Fast scheint es so, als ob die Euro-Bären kurzfristig ermüdet sind und einige davon auch Gewinne auf ihren Positionen gegen den US-Dollar mitgenommen hätten. Gleichzeitig sind auch die Fluchtkäufer von deutschen Bundesanleihen erlahmt. Dies hat die Zinsen in Deutschland um rund 0,15 Prozentpunkte ansteigen lassen. Offensichtlich warten viele Investoren, die grundsätzlich mit einem weiteren Rückgang des Euro rechnen, ab, ob es von den EU-Politikern weitere Hinweise gibt, wie sie mit der Schuldenkrise und dabei vor allem mit den Herausforderungen Spaniens umgehen wollen. In solchen Marktphasen sind Gewinnmitnahmen daher verständlich. Dies führt zu einer gefühlten Entspannung an den Märkten. Wir gehen allerdings nicht davon aus, dass diese Ruhe lange anhält. Für Euro-Bären ist ein Wechselkurs von 1,23 gegen den Dollar eher wieder eine Einladung, neue Euro-Short Positionen aufzubauen. Schließlich erwarten diese Investoren auf jeden Fall eine 1:1-Relation der beiden Währungen. Mehr Unruhe am Devisenmarkt wird aber auch die Stimmung an den Aktienmärkten eintrüben und dann sind Bundesanleihen wieder gesucht. Wir rechnen daher in den nächsten Wochen mit durchaus stärkeren Tagesschwankungen am Zinsmarkt, wobei wir uns gemessen am Bund-Future zwischen 127,70 und 130,00 Punkten bewegen sollten. Dass Gold im Wochenverlauf fast auf den alten Höchststand von 1250 Dollar geklettert ist, deutet auf die stetige Sorge hin, die unter einer ruhigeren Oberfläche regiert.
Baugeldkunden sollten daher Tage mit Zinsausschlägen nach unten nutzen und ihre Konditionen mit längeren Zimslaufzeiten absichern. Trotz aller kurzfristigen Schwankungen und der Verlockung auf noch tiefere Konditionen zu warten, gilt weiterhin eine Grundaussage: Wir empfehlen, zumindest einen großen Teil der Finanzierungssumme über lange Sollzinsbindungen festzuschreiben und damit für Kalkulationssicherheit zu sorgen. Baufinanzierungskunden müssen in Zeithorizonten von 20 bis 30 Jahren denken, in denen sie monatliche Zahlungen leisten. Daher sollten sie sich auf keine Spekulation einlassen. Die Zinsen sind derzeit historisch tief und implizieren ein Deflationsumfeld für die nächsten Jahre. Eine Inflationsprämie ist in den aktuellen Zinssätzen nicht mehr enthalten. Grundsätzlich empfehlen wir bei diesem niedrigen Zinsniveau eine Tilgung von 2 bis 3 Prozent zu wählen, damit die Gesamtlaufzeit des Darlehens überschaubar bleibt. Gefragt sind momentan zum Beispiel sogenannte Volltilger-Darlehen. Dabei steht über eine höhere laufende Tilgung heute schon eine Rate fest, die nach 20 oder 25 Jahren zu vollständigen Rückzahlung des Darlehens führt. Das Risiko, später zu deutlich höheren Zinsen eine Anschlussfinanzierung vornehmen zu müssen, wird damit bereits jetzt ausgeschlossen. Die Finanzierungsspezialisten der Interhyp können auf mehr als 250 Banken zugreifen und erarbeiten gerne eine individuelle Lösung für Sie. Zur Analyse der eigenen Situation und zur Beobachtung der Zinsentwicklung bis 2011 eignen sich auch die Zins-Charts und Tools auf der Interhyp-Website.
Tendenz
kurzfristig: seitwärts
mittelfristig: aufwärts
Quelle: Kommentar zur Zinsentwicklung der Interhyp AG vom 18.06.2010
Schwache Konjunkturdaten in den USA haben diese Woche den Anleihemarkt unterstützt und die Nachfrage nach Staatsanleihen hoch gehalten. Besonders der US-Arbeitsmarkt zeigt weiterhin keine wirkliche Dynamik und nach Angaben der privaten Arbeitsagentur ADP scheinen, entgegen den Erwartungen, auch im März wieder Arbeitsplätze abgebaut worden zu sein. Auch in Euroland blieb die Nachfrage nach sicheren Bundesanleihen angesichts der anhaltenden Diskussion um Griechenland hoch. Das hat die Zinsentwicklung für die langfristigen Zinsen vorerst tief gehalten. Zwar hat Griechenland diese Woche eine neue siebenjährige Anleihe platzieren können, der Risikoaufschlag betrug aber mehr als drei Prozent gegenüber Deutschland. Das wirft weiterhin große Fragezeichen bezüglich der mittelfristigen Fähigkeit Griechenlands auf, seine Staatsschulden bedienen zu können. Generell wird das Thema Staatsverschuldung für die mittelfristige Entwicklung der Zinsmärkte (z.B.Zinsentwicklung 2011) eine immer bedeutendere Rolle einnehmen, da Griechenland nur die Spitze eines großen Eisberges ist.
Baugeldkunden sollten die aktuell historisch tiefen Zinsen konsequent nutzen, um für langfristige Kalkulierbarkeit ihrer finanziellen Belastung zu sorgen. Da die meisten Finanzierungen rund 25 Jahre bis zur endgültigen Rückzahlung laufen, ist es mit erheblichen Risiken verbunden, zu kurze Zinsbindungen zu wählen. Es wäre unseriös, heute Zinsprognosen auf fünf oder gar zehn Jahre zu machen, denn das wirkliche Prolongationsrisiko ist nur nach Wahrscheinlichkeiten einzuschätzen. Im historischen Vergleich gehören die heutigen Zinssätze für lange Laufzeiten jedoch zu den tiefsten der vergangenen 50 Jahre. Damit ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Zinssätze in fünf oder zehn Jahren deutlich höher liegen. Dieses Risiko sollten deshalb gerade Käufer mit engen Budgets ausschließen. Über lange Zinsbindungen können Sie heute schon die monatlichen Belastungen auf viele Jahre festzurren. Mit der Wahl der richtigen Tilgungsmöglichkeiten ist eine schnelle Entschuldung möglich und durch den optimalen Einsatz von Fördermitteln lässt sich zusätzlich Geld sparen. Dafür sollte man bei der Erarbeitung des richtigen Finanzierungskonzeptes Sorge tragen. Die Finanzierungsspezialisten bei Interhyp können auf mehr als 250 Banken zugreifen und erarbeiten gerne eine individuelle Lösung für Sie.
Tendenz
kurzfristig: seitwärts
mittelfristig: aufwärts
Quelle: Kommentar zur Zinsentwicklung der Interhyp AG
Im Wochenverlauf ist es am europäischen Zinsmarkt nur zu geringen Bewegungen gekommen. Dazu hat die vorläufige Stabilisierung in Griechenland ebenso beigetragen wie das Fehlen von neuen Konjunkturdaten. Überraschend ist, dass die starke Erholung des Aktienmarktes in den vergangenen beiden Wochen – der Dax bewegt sich gerade auf die 6.000er Marke zu – nicht zu einer Schwäche am Rentenmarkt geführt hat. Die bekannte Logik, dass der Rentenmarkt immer dann steigt, wenn die Börse schwächelt und umgekehrt, gilt also derzeit nicht. Vielmehr scheint der Euroland-Rentenmarkt die zu erwartende langfristige Wachstumsschwäche in Europa vorwegzunehmen. Die Welt ist aktuell in drei Zonen mit sehr unterschiedlichen Wachstumsgeschwindigkeiten einzuteilen. Da gibt es die dynamischen BRIC-Länder, allen voran China, die die Finanzkrise recht schnell überstanden haben und zu den alten Wachstumswerten zurückgekehrt sind. Dort droht aufgrund der Nullzinspolitik in den USA sogar eine Überhitzung. Danach kommen die USA, die bereits wieder Wachstum zeigen, auch wenn dieses auf verhältnismäßig schwachen Beinen steht. Zuletzt blicken wir auf Europa mit den momentan schwächsten Kennzahlen. Da die ehemaligen europäischen Wachstumstreiber England, Spanien, Portugal, Irland und Griechenland gerade ein fiskalisches Fiasko erleben, tief in der Rezession stecken und die Konsumenten in den europäischen Kernländern noch mehr sparen als vor der Finanzkrise, sind auch die Wachstumsaussichten für die nächsten Jahre schlecht. Dies spiegelt sich in den tiefen Eurozinsen wieder. Die große Frage, die derzeit viele Investoren beschäftigt, ist: Wirkt diese Stagnation in Euroland disinflationär bzw. sogar deflatorisch? Oder erleben wir bald eine Stagflation, also eine Kombination aus ganz schwachem Wachstum, aber steigenden Preisen. Dass dieses Szenario nicht komplett ausgeschlossen wird, sieht man an den historisch hohen Zinsabständen zwischen ganz kurzen und langen Laufzeiten der Staatsanleihen in den USA und auch in Euroland. Die Notenbanken haben aktuell keinen Spielraum für Leitzinserhöhungen, die Investoren wollen aber eine Sicherheitsprämie für lange Zinsbindungen. Wir gehen davon aus, dass die Höhe dieser Sicherheitsprämie noch steigen wird und erwarten in den nächsten Monaten Aufwärtsdruck bei den langen Zinsbindungen.
Wir empfehlen Baufinanzierungskunden daher, zumindest den größten Teil ihrer Finanzierungssumme langfristig festzuschreiben. Die meisten Finanzierungen laufen rund 25 Jahre bis zur endgültigen Rückzahlung. Somit ist es mit erheblichen Risiken verbunden, zu kurze Zinsbindungen zu wählen. Es wäre unseriös, heute Zinsprognosen auf fünf oder gar zehn Jahre zu machen, denn das wirkliche Prolongationsrisiko ist nur nach Wahrscheinlichkeiten einzuschätzen. Im historischen Vergleich gehören die heutigen Zinssätze für lange Laufzeiten zu den tiefsten der vergangenen 50 Jahre. Damit ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass in fünf oder zehn Jahren die Zinssätze deutlich höher liegen. Dieses Risiko sollten deshalb gerade Käufer mit engen Budgets ausschließen. Über lange Zinsbindungen können sie heute schon die monatlichen Belastungen auf viele Jahre festzurren. Mit der Wahl der richtigen Tilgungsmöglichkeiten ist eine schnelle Entschuldung möglich und durch den optimalen Einsatz von Fördermitteln lässt sich zusätzlich Geld sparen. Dafür sollte man bei der Erarbeitung des richtigen Finanzierungskonzeptes Sorge tragen. Die Finanzierungsspezialisten bei Interhyp können auf mehr als 250 Banken zugreifen und erarbeiten gerne eine individuelle Lösung für Sie.
Tendenz
kurzfristig: seitwärts
mittelfristig: aufwärts
Auch diese Woche wurden die Bewegungen am Zinsmarkt von der Griechenland-Krise dominiert. Die europäischen Politiker haben inzwischen die Brisanz dieses Themas erkannt und versuchen jetzt mit Worten und vagen Ankündigungen die Spekulation über Griechenland und den Euro zu stoppen. Zwar ist es ihnen mit Unterstützungsbekundungen momentan gelungen die Risikoprämien, die Investoren für griechische Anleihen verlangen, wieder zu stabilisieren – der Druck auf den Euro hat aber noch nicht nachgelassen. Mit einem Wechselkurs von derzeit 1,35 gegenüber dem Dollar hat der Euro seit Beginn der Defizitdiskussion rund 10% gegenüber der US-Währung verloren. Europäischen Exporteuren ist das zwar recht, die Dynamik des Euro-Rückgangs zeigt aber vor allem, welche Verunsicherung gerade in Bezug auf die Stabilität der europäischen Währungsunion entstanden ist. Dabei ist besonders auch die EU-Kommission zu kritisieren, die in einer unentschuldbaren Nachlässigkeit jahrelang völlig falsche Defizitzahlen der Griechen akzeptiert hat und damit das Vertrauen in EU-Statistiken unterminiert hat. Da noch dazu im vierten Quartal der zarte Aufschwung in Europa schon wieder in Stagnation übergegangen ist, entscheiden sich auch aus diesem Grund mehr Investoren für Dollar-Anlagen. Griechenland hat das Thema Defizitabbau in Euroland zum großen Diskussionspunkt gemacht. Wenn die Regierungen diesen Defizitabbau in den nächsten Jahren ernsthaft umsetzen wollen, wird das Wachstum kosten. Es wird weder Spielraum für große Konjunkturpakete noch für Steuersenkungen geben. Das bedeutet, dass sowohl die öffentliche wie auch die private Nachfrage wenig Impulse setzen werden. So werden auch die Leitzinsen tief bleiben. Bei den langen Laufzeiten wird es bei der Zinsentwicklung 2010 und 2011 zu großen Schwankungen kommen, da sich Deflationsangst und Angst vor Stagflation immer wieder abwechseln werden.
Für Baugeldkunden bedeutet das vorerst noch günstige Zinsen, die es zu nutzen gilt. Die meisten Finanzierungen laufen aber rund 25 Jahre bis zur endgültigen Rückzahlung. Daher ist es mit erheblichen Risiken verbunden, wenn man zu kurze Laufzeiten wählt. Dieses Risiko sollten deshalb gerade Käufer mit engen Budgets ausschließen und mit langen Zinsbindungen heute schon die monatlichen Belastungen auf lange Zeit festzurren. Risikofreudigere Finanzierungskunden können auch Kombinationen aus kurzen und langen Zinsbindungen wählen. Das senkt die monatliche Belastung und gibt Flexibilität bei größeren Sondertilgungen. Wir empfehlen, die tiefen Zinsen grundsätzlich für höhere Tilgungen zu nutzen und damit die Gesamtlaufzeit der Finanzierung abzukürzen. Mit der Wahl der richtigen Tilgungsmöglichkeiten und dem optimalen Einsatz von Fördermitteln lässt sich hier zusätzlich Geld sparen. Das Ziel sollte immer eine möglichst rasche Entschuldung sein. Die Finanzierungsspezialisten der Interhyp können auf inzwischen mehr als 200 Banken zugreifen und unterstützen Sie dabei gerne.
Tendenz
kurzfristig: seitwärts
mittelfristig: aufwärts
Quelle: Kommentar zur Zinsetnwicklung 2010 und 2011 der Interhyp AG
Auch diese Woche haben skeptische Investoren die strukturellen Defizite in Griechenland, Spanien und Portugal zum Anlass genommen, um Anleihen dieser Länder abzustoßen und im Gegenzug deutsche Bundesanleihen zu kaufen. Sinkende Renditen in Deutschland sind die Folge. Dazu kamen noch schwache Zahlen zur deutschen Industrieproduktion, ein gemischter Arbeitsmarkt-Report in den USA und sehr schwache Aktienmärkte. Investoren weltweit sind Anfang Februar damit wieder viel vorsichtiger geworden und weniger überzeugt von einer selbsttragenden Erholung in den USA und Euroland. Einzig Asien bietet einen Lichtblick. Für die nächsten Tage sehen wir einen weiteren leichten Rückgang bei den Zinsen, den Baugeldkunden nutzen sollten.
Da wir auf Sicht der kommenden vier Wochen eine Aufwärtskorrektur am Zinsmarkt erwarten, empfehlen wir, die tiefen Zinsen in den nächsten Tagen festzuschreiben. Gerade lange Laufzeiten sind zuletzt günstiger geworden und bieten eine gute Gelegenheit, über Volltilger-Darlehen die Konditionen bis zur vollen Rückzahlung zu fixieren. Mit der Wahl der richtigen Tilgungsmöglichkeiten ist eine schnelle Entschuldung möglich und mit dem optimalen Einsatz von Fördermitteln lässt sich zusätzlich Geld sparen. Es bleibt wichtig, den Markt mit Hilfe eines erfahrenen Baugeldvermittlers genau zu durchleuchten und damit den richtigen Finanzierungspartner zu finden. Die Finanzierungsspezialisten bei Interhyp können auf inzwischen mehr als 200 Banken zugreifen und unterstützen Sie gerne dabei. Sie stehen Ihnen für eine individuelle Diskussion Ihres Vorhabens jederzeit gerne zur Verfügung. Zur Analyse der eigenen Situation und die Beobachtung der Zinsentwicklung eignen sich die Zins-Charts und Tools auf der Interhyp-Website.
Tendenz
kurzfristig: abwärts
mittelfristig: aufwärts
Quelle: Zinnskommentar der Interhyp AG vom 05.02.2010
Entgegen den Erwartungen vieler Analysten hat die US-Wirtschaft auch im Dezember 85.000 Arbeitsplätze abgebaut. Die Arbeitslosenquote liegt damit unverändert mit 10,0% im zweistelligen Bereich. Während also der Aktienmarkt weiter eine rasante Erholung der Konjunktur vorwegnimmt, enttäuschen die realen Daten. Diese Konstellation verschlimmert das Dilemma der Notenbanken nur noch mehr. Mit der Nullzinspolitik befeuern sie die Kapitalmärkte und treiben die Aktienkurse und Vermögenswerte weltweit nach oben. Die auf die Realwirtschaft wirkenden Wachstumsimpulse dieser im historischen Vergleich lockersten Geldpolitik sind aber enttäuschend gering. Natürlich haben die direkten Ausgabenprogramme im Automobil- oder im Infrastrukturbereich und die Konjunkturpakete in China Impulse gezeigt. Die Frage bleibt aber, ob die Erholung auch selbsttragend sein wird. Für die Notenbanken bedeutet das eine fast unlösbare Aufgabe: Bleiben sie bei ihrer Nullzinspolitik und die Konjunktur fängt sich überraschend gut, riskieren sie einen Inflationsschub, den sie dann nur durch kräftige Zinserhöhungen wieder einfangen können. Entziehen sie die Liquidität zu rasch und die Konjunktur sackt doch wieder ab, so wird es zu harten Auseinandersetzungen mit der Politik kommen, die unter dem bereits bestehenden Budgetdefizit-Druck auf jeden Fall weitere Konjunkturpakete verhindern möchte. Da die Notenbanken ihre Käufe am Anleihemarkt reduzieren bzw. einstellen werden, bleibt die Ungewissheit zur Zinsentwicklung 2010, wer genau das große Angebot an neuen Anleihen abnehmen wird. Tendenziell spricht also viel für höhere langfristige Zinsen im Verlauf der nächsten Monate. Günstige Tage am Zinsmarkt, wie sie sich aufgrund der Arbeitsmarktzahlen Anfang der nächsten Woche ergeben werden, sollten daher zur Absicherung der Baugeldzinsen genutzt werden.
Dabei ist es wichtig, den Markt genau zu durchleuchten, um den richtigen Finanzierungspartner zu finden. Die Finanzierungsspezialisten bei Interhyp können auf inzwischen mehr als 200 Banken zugreifen und unterstützen Sie gerne dabei. Prinzipiell sollten Baugeldkunden derzeit die Absicherung auf lange Frist suchen. Die meisten Finanzierungen laufen rund 25 Jahre bis zur endgültigen Rückzahlung. Daher ist es mit erheblichen Risiken verbunden, wenn man zu kurze Zinsbindungen wählt. Es wäre unseriös, heute Zinsprognosen auf 5 oder gar 10 Jahre zu machen, denn das wirkliche Prolongationsrisiko ist nur nach Wahrscheinlichkeiten einzuschätzen. Im historischen Vergleich gehören die heutigen Zinssätze für lange Laufzeiten jedoch zu den tiefsten der letzten 50 Jahre. Damit ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass in 5 oder 10 Jahren die Zinssätze deutlich höher liegen. Dieses Risiko sollten deshalb gerade Käufer mit engen Budgets ausschließen. Mit langen Zinsbindungen können Sie heute schon die monatlichen Belastungen auf viele Jahre festzurren. Mit der Wahl der richtigen Tilgungsmöglichkeiten ist eine schnelle Entschuldung möglich und mit dem optimalen Einsatz von Fördermitteln lässt sich zusätzlich Geld sparen.
Tendenz
kurzfristig: seitwärts
mittelfristig: aufwärts
Gespannt verfolgen die Investoren und die Notenbanken derzeit die Konjunkturindikatoren und die Preisentwicklung in den verschiedensten Asset-Klassen. Da sowohl die Leitzinsen als auch die Renditen von längerfristigen Staatsanleihen in den USA und in Europa auf oder nahe den historischen Tiefständen stehen, steigt die Nervosität der Anleger in Bezug auf ihre Positionierung am Anleihemarkt. Die enormen Staatsdefizite führen zu nie dagewesenen Volumina an neu aufgelegten Staatsanleihen – und dies zu einem Zeitpunkt, an dem die Renditen historisch tief sind. Nur wenn genug Anleger kaufen, können sich die Zinsniveaus auf diesen tiefen Niveaus halten. Derzeit sorgt die Nullzinspolitik der Notenbanken dafür, dass Anleger für Cash praktisch keine Zinsen mehr bekommen und daher in längere Laufzeiten oder höhere Risikoklassen gedrängt werden. Das stützt die Nachfrage. Aber was passiert, wenn die Notenbanken die Liquidität doch wieder einsammeln müssen, um die mittelfristigen Inflationserwartungen zu kontrollieren? Wer wird noch 10-jährige Bundesanleihen bei 3,30% kaufen, wenn für Cash mal wieder 3% bezahlt werden? Auf fallende Zinsen zu setzen ist, bezogen auf den Zinszyklus der letzten 60 Jahre, eine gewagte Wette. Jeder, der das tut, rechnet implizit mit einem Japan-Szenario für Europa und die USA: eine lange Phase von Stagnation und Deflation. Gerade weil dieses Szenario auch das von den Notenbanken am meisten gefürchtete ist, werden sie länger als erwartet bei der Nullzinspolitik bleiben. Das stützt vorerst auch die langfristigen Zinsen, aber die Nervosität auf der Inflationsseite wird dadurch immer stärker werden. Wir erwarten daher für die nächsten Monate gerade bei den langen Laufzeiten kräftige Schwankungen.
Baugeldkunden sollten keineswegs spekulieren, sondern sorgsam mit ihrem Budget die monatliche Belastung über die nächsten 20 bis 25 Jahre planen. Da es sich bei der Baufinanzierung um eine sehr langfristige finanzielle Verpflichtung handelt, ist es entscheidend, sich gegen Zinsanstiege und zukünftig überraschend hohe Belastungen zu schützen. Wir bleiben daher bei unserer Empfehlung, zumindest einen großen Teil der Kreditsumme mit langen Zinsbindungen abzusichern. Wichtig in diesen volatilen Marktphasen ist auch die Wahl der richtigen Tilgungsmöglichkeiten und der optimale Einsatz von Fördermitteln. So können Kombinationen aus 5-jährigen und 15- oder 20-jährigen Zinsbindungen sehr sinnvoll sein, weil sie hohe Kalkulationssicherheit mit einer niedrigeren monatlichen Belastung und Flexibilität bei der zukünftigen Rückzahlung verbinden. Besonders gefragt sind derzeit sogenannte Volltilger-Darlehen, die einen durchgehenden Zinssatz bis zur endgültigen Rückzahlung bieten. Die höhere vereinbarte Tilgung führt dabei zu Konditionsvorteilen. Die Finanzierungsspezialisten bei Interhyp können auf mehr als 100 Banken zugreifen und erarbeiten gerne eine individuelle Lösung für Sie.
Tendenz
kurzfristig: seitwärts
mittelfristig: aufwärts
Quelle: Kommentar zur Zinsentwicklung 2010 der Interhyp AG
Vor dem Hintergrund einer weiterhin sehr guten Börsenstimmung haben in den vergangenen zwei Wochen die Konjunkturoptimisten auch an den Zinsmärkten die Oberhand gewonnen und durch Verkäufe von Anleihen bereits vor 2010 für steigende Zinsen gesorgt. Damit positionieren sich einzelne Investoren bereits für die Phase, in der die Notenbanken beginnen werden, schrittweise Liquidität aus dem Geldmarkt zu ziehen. Nicht nur bei den langen Laufzeiten, sondern auch bei den kurzfristigen Zinsbindungen ist es zuletzt zu einem Zinsanstieg um rund 0,20 Prozentpunkte gekommen. Ein weiterer Grund für die Korrektur am Zinsmarkt liegt in den enormen Volumina an neuen Staatsanleihen, die derzeit am Markt platziert werden. Allein die USA bringen in der kommenden Woche Staatsanleihen über 123 Mrd. Dollar in den Markt, die Abnehmer finden müssen. Entscheidend für die Richtung an den Zinsmärkten und die Zinsentwicklung 2010 bleiben aber die Signale der Notenbanken in den nächsten Wochen. Je länger sie mit dem Einsammeln der Liquidität warten, desto größer ist die Gefahr, dass diese Mittel die Preise vieler Anlageklassen nach oben treiben. Und umso größer ist das Rückschlagpotential, wenn diese notwendigen Schritte dann doch kommen. Für die kommende Woche erwarten wir, dass die Banken die Baugeldkonditionen entsprechend der Tendenz am Anleihemarkt anheben werden.
Wir empfehlen daher, die aktuellen Konditionen rasch zu sichern. Da Baugeldkunden sorgsam mit ihrem Budget für die monatliche Belastung über die nächsten 20-25 Jahre planen müssen, ist es entscheidend sich vor Zinsanstiegen im Jahr 2010 und zukünftig überraschend hohen Belastungen zu schützen. Wir raten deshalb, zumindest einen großen Teil der Kreditsumme mit langen Zinsbindungen abzusichern. Besonders wichtig in diesen volatilen Marktphasen ist die Wahl der richtigen Finanzierungsstruktur in Bezug auf Laufzeiten, Tilgungsmöglichkeiten und Einsatz von Fördermitteln. So können Kombinationen aus 5-jährigen und 15- oder 20-jährigen Zinsbindungen sehr sinnvoll sein, weil sie hohe Kalkulationssicherheit mit niedrigeren monatlichen Belastungen und Flexibilität bei der zukünftigen Rückzahlung verbinden. Besonders gefragt sind derzeit auch sogenannte Volltilger-Darlehen, die einen feststehenden Zinssatz bis zur endgültigen Rückzahlung bieten. Die höher festgelegte Tilgung führt dabei zu Konditionsvorteilen. Die Finanzierungsspezialisten der Interhyp können auf mehr als 100 Banken zugreifen und erarbeiten gerne eine individuelle Lösung für Sie.
Tendenz
kurzfristig: aufwärts
mittelfristig: seitwärts
Quelle: Zinskommentar der Interhyp AG vom 23.10.2009