Dez
30

Viele Deutsche werden bei Haltedauer der Immobilie flexibler / Erhöhte Nachfrage und belebter Markt vereinfachen Transaktionen

Der Kauf einer Immobilie bleibt zwar für ein Gros der Deutschen die größte finanzielle Anschaffung im Leben. Allerdings fällt es Eigentümern besonders in Großstädten immer einfacher, sich von einem Objekt zu trennen. „Vor 20 Jahren noch war der Kauf einer Immobilie für die meisten Deutschen ein Pakt mit der Ewigkeit. Flexiblere und ortsunabhängige Arbeitsmodelle und Lebensentwürfe führen jedoch vermehrt dazu, dass die Deutschen ihre Immobilien schneller verkaufen – um sich anschließend ein Objekt zu suchen, das geeigneter scheint“, sagt Robert Anzenberger, Vorstand des Immobilienvermittlers PlanetHome AG.

Während sich Familie Schneider in der Thüringer Kleinstadt Arnstadt niemals vorstellen kann, ihr Einfamilienhaus aufzugeben, haben es die Müllers in Berlin längst getan. Sie haben sich, als sie unerwartet ein zweites Kind bekommen haben, von der kleinen Eigentumswohnung in Berlin Mitte getrennt und für ein Reihenhaus in Pankow entschieden – wegen der besseren Luft und der größeren Ruhe. Doch Müllers sind sich einig: Spätestens, wenn die Kinder aus dem Haus sind, geht es zurück in die Innenstadt in ein seniorengerechtes Penthouse oder ins Townhouse.

„Die Immobilie zur Eigennutzung ist seit einiger Zeit vermehrt Mittel zum Zweck geworden. Sie wird im Gegensatz zum Mietobjekt als der bessere Lebensort empfunden. Zudem wird sie ganz pragmatisch als Kapitalanlage gesehen. Eigentümer sind nicht mehr bereit, ihr Leben der Immobilie unterzuordnen“, beobachtet Anzenberger. In anderen Ländern sei die so genannte Lebensabschnittsimmobilie längst Usus. Der Sinneswandel sei nicht zuletzt auf die erhöhte Mobilität zurückzuführen. Darüber hinaus würden Immobilien mittlerweile unter anderen Gesichtspunkten ausgesucht.

„Natürlich suchen Interessenten weiterhin nach individuellen Objekten, die ihren Ansprüchen gerecht werden. Objekte werden aber zugleich unter Renditeaspekten betrachtet. Statt sich einen später vielleicht nur schwer wieder veräußerbaren Traum zu erfüllen, achten Käufer auf eine gewisse standardisierte Austauschbarkeit des Objektes“, weiß Anzenberger. Hintergrund: Eine normierte Wohnung oder ein gewöhnliches Reihenhaus in guter Lage stoßen bei einem künftigen Verkauf auf eine größere Zielgruppe als maßgeschneiderte Immobilienlösungen.

Das Modell der Lebensabschnittsimmobilie hat sich laut PlanetHome für viele Deutsche besonders in Großstädten im letzten Jahrzehnt gelohnt. „Gerade junge Menschen, die ihre kleine Eigentumswohnung Anfang 2000 mit wenig Eigenkapital finanziert habe, können sich bei einem jetzigen Verkauf über einen erheblichen Wertzuwachs freuen“, weiß Anzenberger. Die Rendite ermöglicht nicht wenigen den Schritt in die nächstgrößere Immobilie und stellt die Finanzen auf ein solides Fundament.

Quelle: Pressemitteilung der PlanetHome AG vom 28.12.2011

Dez
29

Mit 2011 geht ein Jahr historisch niedriger Zinsen für Bauherren und Immobilienkäufer zu Ende. Interhyp nimmt den Jahreswechsel zum Anlass, um auf die wichtigsten Marktentwicklungen und deren Folgen für Baugeld-Konditionen einzugehen und gibt Tipps, worauf Häuslebauer und Eigenheimbesitzer in 2012 achten sollten.

IMMOBILIENMARKT – Angebotsmangel, steigende Preise und Steuern
In Zeiten geringer Guthabenverzinsung, hoher Inflation und volatiler Aktienmärkte haben viele Deutsche auf die als sicher geltende Immobilie gesetzt. So war das Jahr 2011 von einer starken Immobiliennachfrage geprägt, die vor allem in Ballungszentren zu steigenden Preisen geführt hat: Laut Marktbericht des Immobilienverbands Deutschland (IVD) wurden beispielweise bei Bestandswohnungen in München Preissteigerungen von 9,7 Prozent seit dem Frühjahr erreicht. Auch in anderen Großstädten wie Berlin oder Hamburg ist der Markt stellenweise wie leergekauft, entsprechend ähnliche Preisentwicklungen sind dort zu sehen.

In solch umkämpften Immobilienmärkten ist es wichtiger denn je, schnell und verbindlich einen Kauf zusagen zu können. Interhyp hat auf diesen veränderten Markt reagiert und bietet seit diesem Jahr einen neuen Service an, die VorausBeratung: Kaufinteressenten klären mit ihrem Interhyp-Berater bereits ohne konkretes Objekt ihren Finanzierungsbedarf, um mit einem fertigen Finanzierungskonzept in der Tasche ihre Chance auf den Zuschlag für ihre Wunschimmobilie zu erhöhen.

Neben dem vielerorts ausgeprägten Mangel an Immobilien wird zudem in 2012 auch deren Erwerb in einigen Bundesländern teurer: Die Grunderwerbsteuer steigt auf fünf Prozent in Schleswig-Holstein (ab Januar), Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt (voraussichtlich zum 1. März), Berlin (zum 1. April), und Mecklenburg-Vorpommern (voraussichtlich Mitte 2012).

Interhyp rät: Wer die Möglichkeit hat, sein Kaufvorhaben noch vor den geplanten Erhöhungen unter Dach und Fach zu bringen, sollte sich beeilen. Immobilienkäufer, die vor der Steueranhebung den Kaufvertrag unterschreiben, zahlen den bisherigen Satz – und können so leicht mehrere Tausend Euro sparen.

BAUGELD – Auch 2012: niedrige Zinsen, langfristig sichern
Robert Haselsteiner, Zinsexperte der Interhyp AG, analysiert das vergangene Jahr und gibt einen Ausblick auf 2012: “In 2011 haben Baugeldkunden in Deutschland massiv von der Schuldenkrise in Euroland profitiert und Vorteile aus der Tatsache ziehen können, dass deutsche Bundesanleihen von internationalen Investoren als letzter Hort der Sicherheit innerhalb des Euroraumes gesehen wurden. Nicht nur die Flucht aus den Staatsanleihen von Krisenländern wie Griechenland, Portugal oder Spanien, sondern auch Verkäufe von italienischen und französischen Staatstiteln haben die Zinsen in diesen Ländern auf Niveaus steigen lassen, die wir seit 1994 nicht mehr gesehen hatten.

Falls also die Schleusen der Europäischen Zentralbank (EZB) in den nächsten Monaten geöffnet werden, sollte das zu fallenden Zinsen in den Krisenländern führen, während die Zinsen für längere Bundesanleihen vorerst deutlich steigen könnten, da viele Investoren ihre spekulativen Positionen ‚Short Krisenländer – long Bundesanleihen‘ schließen und die Belastungen für Deutschland über Transferleistungen in den folgenden Jahren drastisch zunehmen würden. Das könnte in Deutschland auch zu einem deutlichen Anstieg der Baugeldkonditionen in den ersten Monaten von 2012 führen.

Mittelfristig gehen wir aber davon aus, dass die EZB alles daran setzen wird, die Zinsen in Euroland sehr tief zu halten, um den Effekt der kontrollierten Inflationierung zu erreichen. Das sollte im Verlauf von 2012 auch deutschen Hypothekenkunden wieder zugutekommen.”

Bei der Zinsentwicklung 2012 heißt das Gebot der Stunde aber auf jeden Fall: Die aktuell historisch tiefen Zinsen sichern und möglichst langfristig festschreiben. Damit wird die Immobilieninvestition mit Kalkulationssicherheit versehen und zukünftige Unwägbarkeiten an den Kapitalmärkten können ohne Stress für die Finanzierung des eigenen Heimes beobachtet werden. Interhyp rät zudem, neben möglichst langen Zinsfestschreibungen von 15 Jahren oder mehr eine anfängliche Tilgungshöhe von mindestens zwei Prozent zu vereinbaren. So nutzen Immobilienkäufer die niedrigen Zinsen für eine schnelle Entschuldung.

Quelle: Pressemitteilung der Interhyp AG vom 28.12.2011

Nov
24

Frauen haben mehr Ängste als Männer / Laut Architekten-Erfahrung sind die Finanzierungssorgen oftmals unbegründet

Dem persönlichen Wohntraum steht nach Angaben von gut jedem zweiten Bundesbürger die Befürchtung im Wege, dass die Baufinanzierung scheitert. Vor allem unkalkulierbare Zusatz- und Baunebenkosten stehen bei den Sorgen der Befragten ganz oben. 82 Prozent der Frauen und 70 Prozent der Männer melden hier die größte Unsicherheit an. Nach den Erfahrungen der Architekten sind diese Bedenken in der konkreten Bauphase zumeist unbegründet. 80 Prozent ihrer Kunden haben ausreichend finanzielle Mittel eingeplant – so der Praxisbericht der Experten. Das sind Ergebnisse der bevölkerungsrepräsentativen Umfrage ‘Wohnträume der Deutschen’, die vom IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung im Auftrag von Interhyp durchgeführt wurde. 1.697 Bundesbürger wurden dazu befragt.

In der Praxis beobachten die Architekten häufig, dass sich ihre Kunden an die Kostenfragen erst einmal herantasten müssen. So hat beim ersten Treffen mit dem Fachmann zwar gut jeder zweite Interessent sehr klare Vorstellungen über den künftigen Standort des Wunschobjekts. Kunden, die bereits im Voraus festgelegt haben was der Wohntraum kosten darf, kommen dagegen nur bei 42 Prozent der Experten sehr häufig vor. Wenn es allerdings in der weiteren Planung zu einer konkreten Kalkulation der Baukosten kommt, zeigen sich die Bundesbürger sehr treffsicher. Nach Beobachtung von 68 Prozent der Architekten schätzen die Deutschen ihre finanziellen Möglichkeiten richtig ein. Jeder fünfte Kunde vermutet sogar höhere Belastungen als tatsächlich notwendig sind. “Auf die Frage, ob und welche Immobilie man sich dauerhaft leisten kann, gibt es keine Pauschalantwort – hier hilft nur ein ehrlicher Kassensturz und eine unabhängige Finanzierungsberatung”, erklärt Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG.

Unabhängig von Finanzierungsfragen sehen sich aber viele Bundesbürger mit Engpässen am Immobilienmarkt konfrontiert, die der Erfüllung des Wohntraums im Wege stehen. “Gut jeder dritte Befragte gibt an, das persönliche Traumobjekt oder Grundstück werde gar nicht angeboten”, so Goris. Sein Rat: “Um in Zeiten knapper Immobilien besonders schnell zu sein, sollte man schon im Vorfeld mit einem Experten abklären, wie hoch das Budget heute und in Zukunft ist. Denn wer bereits ein fertiges Finanzierungskonzept in der Tasche hat, tut sich nicht nur leichter bei der Suche nach der passenden Immobilie, sondern erhält auch eher den Zuschlag beim Kauf.”

Quelle: Pressemitteilung der Interhyp AG vom 24.11.2011

Nov
21

Die Immobilienpreise steigen im Oktober weiter, und bis auf den Indexwert für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser erreichen alle HPX-Indizes im Oktober neue Höchstwerte. Der Gesamtindex steigt um 1,30 Prozent stark und erreicht einen Wert von 104,48 Punkten. Die Preise für Eigentumswohnungen steigen um 1,38 Prozent auf 104,16 Punkte. Mit 111,26 Punkten erreichen neue Ein- und Zweifamilienhäuser das höchste Preisniveau aller Indizes, gleichzeitig ist ihr Zuwachs mit 0,33 Prozent der schwächste. Der Wert für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser liegt im Oktober bei 98,01 Punkten. Die Steigerungen in sämtlichen HPX-Werten sprechen dafür, dass Immobilien insbesondere als Wertanlage in der Währungskrise attraktiv bleiben. Angesichts dieser Entwicklung ist eine Preisstagnation für Wohnimmobilien, wie sie die jüngste Prognose des Rheinisch- Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) erwartet, nicht in Sicht. Die RWIPrognose deckt sich mit Immobilienpreisindizes, die sich auf Angebotspreise beziehen. Der
HPX bildet dagegen die Entwicklung der tatsächlich gezahlten Immobilienpreise ab.

Bewertung und Prognose:

Laut dem Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) werden in den nächsten Monaten die Preise für Bestandsimmobilien bundesweit zu einem großen Teil stagnieren, und nur bei Neubauten ist mit einem weiteren Preisanstieg zu rechnen. Immobilienpreisindizes, die sich auf Angebotspreise beziehen, decken sich mit dieser Erwartung. Angesichts der Entwicklung der tatsächlich gezahlten Immobilienpreise, die der HPX abbildet, ist eine Stagnation oder gar ein Absinken der Preise jedoch nicht in Sicht.

Vieles spricht dafür, dass die Staatsschuldenkrise in Europa und ihre Auswirkungen auf die Stabilität des Euros eine breitere öffentliche Sensibilisierung für den Werterhalt von Erspartem erzeugt haben. So titelte der Focus im Oktober „Immobilien als Krisen-Schutz“, und die Wirtschaftswoche fragte in ihrer ersten Novemberausgabe: „Wie viel Euro braucht Deutschland?“ Augenscheinlich wird in einer breiten Öffentlichkeit diskutiert, dass besonders Immobilien eine hervorgehobene Rolle für den Inflationsschutz spielen können. Bereits im Sommer warnte jedoch Stephan Gawarecki, Vorstandssprecher der Dr. Klein & Co. AG, vor einem überstürzten Immobilienkauf. Er wies auf die Bedeutung qualifizierter Beratung hin, damit der Traum von den eigenen vier Wänden nachhaltig realisiert werden kann.

Wie weit die Immobiliennachfrage und die Preise im Winter weitersteigen, hängt stark damit zusammen, wie lange die Unsicherheit im Euroraum anhält. Als mögliche Konsequenz aus der gestiegenen Immobiliennachfrage versuchen Städte bereits, Mietpreissteigerungen entgegenzuwirken. So hat Berlins künftige Regierung angekündigt, 30.000 Wohnungen neu bauen zu wollen, um besonders im innerstädtischen Bereich ein Anziehen der Mieten zu verhindern. Der Immobilienmarkt wächst also und bleibt gerade in der aktuellen Staatsschuldenkrise außergewöhnlich attraktiv: sowohl als Geldanlage zum Werterhalt, als auch für Häuslebauer, die jetzt eine Finanzierung zu selten günstigen Zinsen realisieren können.

Gesamtindex: Stark steigend

Der HPX-Gesamtindex steigt im Oktober um 1,30 Prozent auf 104,48 Punkte. Damit erreicht der Wert erneut einen neuen Höchststand und übersteigt zum ersten Mal die 104-Punkte-Marke. Es ist die fünfte monatliche Preissteigerung in Folge und mit einem Plus von 1,30 Prozent der stärkste Anstieg seit Juni.

Eigentumswohnungen („apartments“): Stark steigend

Nachdem die Preise für Eigentumswohnungen im September leicht gesunken waren, folgen sie im Oktober dem Aufwärtstrend aller HPX-Indizes und steigen um 1,38 Prozent auf 104,16 Punkte. Das Übersteigen der 104 Punkte bedeutet auch für die Preise von Eigentumswohnungen einen neuen Höchstwert. Der Indexwert liegt damit um 3,33 Prozent über dem Vorjahr. Vor dem leichten Absinken im September waren die Preise von Juni bis August drei Monate in Folge gestiegen.

Neue Ein- und Zweifamilienhäuser („new homes“): Steigend

Die Preise für neue Ein- und Zweifamilienhäuser nehmen die 111-Punkte-Marke und erreichen im Oktober mit 111,26 Punkten ebenfalls einen neuen Höchststand. Dies entspricht einer Steigerung um 0,33 Prozent im Vergleich zu September. Seit Juli ist dies die vierte und schwächste Steigerung. Insgesamt zeigt sich im Jahresvergleich bei den neuen Ein- und Zweifamilienhäusern eine Preissteigerung um 3,87 Prozent.

Bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser („existing homes“): Stark steigend

Der Preisindex für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser steigt um 2,33 Prozent auf 98,01 Punkte. Es ist die sechste monatliche Steigerung in Folge, gesunken waren die Preise zuletzt im April. Damit ergibt sich im Jahresvergleich mit 5,55 Prozent der höchste jährliche Preiszuwachs aller HPX-Indizes. Die Bestandpreise sind der einzige HPX-Wert, der im Oktober keine neue Höchstmarke erreicht. Diesen verzeichnete der Index im Mai 2006 mit 100,95 Punkten.

Quelle: Pressemitteilung der Hypoport AG zum Hauspreisindex HPX vom 14.11.2001

Aug
24

Vermietete Eigentumswohnungen besonders gesucht/Schnellere Umschlagszeit von schwierigen Objekten

Die Turbulenzen an den Börsen haben nach Angaben der PlanetHome AG die Nachfrage nach Immobilien noch einmal erhöht. Gesucht sind vor allem vermietete Eigentumswohnungen. Objekte, die eher schwer zu vermitteln waren, werden derzeit schneller verkauft.

Das Auf und Ab an den Börsen lässt Anleger zurzeit schlecht schlafen. Viele haben in den vergangenen Tagen die Flucht nach vorne angetreten und sich nach Alternativen umgesehen. Davon konnte der Immobilienmarkt profitieren. „Wir merken das vor allem an der steigenden Nachfrage nach Eigentumswohnungen in Großstädten“, sagt Robert Anzenberger, Vorstand der PlanetHome AG. „Aber auch daran, dass schwerer zu vermittelnde Immobilien aktuell schneller einen Käufer finden als sonst.“ In Einzelfällen seien Objekte sogar über dem Angebotspreis verkauft worden.
Dennoch, so beobachtet Anzenberger, blieben die meisten Käufer kritisch. „Viele Investoren waren in der ersten Jahreshälfte sehr aktiv und hatten ihren Objekteinkauf eigentlich schon abgeschlossen. Durch die aktuelle Börsenkrise schauen sie sich erneut nach Anlageimmobilien um – aber sie bezahlen auch nicht jeden Preis.“
Wer jetzt an einen Verkauf denke, solle diesen nicht in der Hoffnung auf immer weiter steigende Preise zurückhalten. „In vielen Regionen der Bundesrepublik lassen sich aktuell sehr gute Verkaufserlöse erzielen“, erläutert Anzenberger. Verunsicherten Verkäufern und Anlegern rät er, sich von Experten beraten zu lassen. „Die können die persönliche Lage objektiv einschätzen.“

Quelle: Pressemitteilung der Planethome AG vom 16.08.2011

Aug
23

Der Immobilienfinanzierungs- und Vorsorgeexperte Dr. Klein & Co. AG warnt im Zuge der aktuellen, krisenbedingten Euro-Panik vor unüberlegten Immobilieninvestitionen. Die Angst vor dem Verlust der Ersparnisse kurbelt die Nachfrage nach Immobilien an. „Die bundesweite Preissteigerung für Wohnimmobilien und die attraktiven Finanzierungskonditionen führen zu einem regelrechten Run auf Immobilien“, fasst Stephan Gawarecki, Vorstandssprecher der Dr. Klein & Co. AG, die Lage auf dem Immobilienmarkt zusammen. Nachrichten zur Euro-Krise, zu den jüngsten Turbulenzen an den Börsen und zur schwächeren Konjunktur Deutschlands im zweiten Quartal seien Gründe für das zunehmende Interesse am Betongold. Denn im Gegensatz zu anderen Anlageoptionen wie Aktien oder Anleihen zählen Immobilien in der momentanen Situation zu den wenigen Möglichkeiten, Vermögen nachhaltig wertstabil anzulegen.

Käufer sollten einen kühlen Kopf bewahren
Die Berater des unabhängigen Finanzdienstleisters Dr. Klein erhalten vermehrt Anfragen von Interessenten, die schnellstmöglich eine Immobilie erwerben möchten. „Wenn das zentrale Motiv für den Immobilienerwerb die Sorge um Vermögensverluste ist, besteht ein erhöhtes Risiko, dass der Kunde über weitere wichtige Aspekte hinwegsieht“, sagt Gawarecki. Hierbei ist es die Aufgabe des Beraters, Kunden über die vollständigen Konsequenzen des Immobilienkaufs zu informieren. Neben den grundsätzlichen Entscheidungskriterien, den attraktiven Kaufkonditionen und den positiven Erwartungen über die Wertentwicklung, sind die Nebenkosten gerade in Deutschland nicht zu vernachlässigen. Diese müssen durch die Wertentwicklung des Objekts erst erwirtschaftet werden, bevor dieses eine tatsächliche Wertsteigerung erfährt. In Deutschland betragen die Transaktionskosten beim Erwerb einer Immobilie rund zehn Prozent des Kaufpreises. Steigende Grunderwerbssteuern werden diese Nebenkosten künftig zusätzlich in die Höhe treiben.

Die generellen Entscheidungskriterien beim Immobilienerwerb
Wer sich für eine Immobilieninvestition entscheidet, kann durch eine unabhängige und ganzheitliche Beratung viele Fehler, die aus überstürztem Handeln resultieren, vermeiden. Hierbei sollten alle entscheidenden Faktoren rund um die Immobilie überprüft werden. Bei selbst genutzten Immobilien sollte der Wunsch, eine höhere Wohnqualität zu erreichen und durch Mietfreiheit im Alter eine wichtige Grundlage für die Altersvorsorge zu schaffen, an erster Stelle stehen. Bei Kapitalanlegern können Wertsicherheit und Vermögensdiversifizierung im Vordergrund sein. Die Lage sollte bei der Entscheidung für eine Immobilie vor den weiteren Objektfaktoren stehen. Hier gilt: lieber eine Top-Lage, die auch im Alter noch attraktiv ist, als ein Top-Haus in einem schlecht erschlossenen Gebiet. Bestandsimmobilien können über die Zeit, z.B. auch in Eigenleistung, modernisiert werden, die Lage bleibt. Bei Modernisierungsobjekten sollten die Energieeffizienz der Immobilie genau geprüft und mögliche Folgekosten einkalkuliert werden. Dabei sollten Kunden abschätzen, ob der Kaufpreis des Traumobjektes realistisch oder aufgrund eines überhitzten Marktes, wie beispielsweise in München überteuert ist. Auch das Umfeld, die Verkehrsanbindung und mögliche strukturelle Veränderungen sind wichtige Faktoren, die die Wohnqualität – und entsprechend den Immobilienwert – beeinflussen. Genaue Informationen zu geplanten strukturellen Veränderungen, wie beispielsweise der Bau einer Umgehungsstraße, können bei den Gemeinden eingeholt werden.

Umfassende und unabhängige Beratung beugt Verlusten vor
Gemeinsam mit einem Finanzierungsberater kann der Rahmen für die Gesamtkosten abgesteckt werden. Hier rät Dr. Klein zu langen Zinsbindungen, einer Tilgungsrate von zwei Prozent und einem Eigenkapitalanteil von mindestens 20 Prozent. Wer seine Immobilie mit mehr als 80 Prozent beleiht, muss einen relativ teuren Kredit aufnehmen und hat wenig Puffer für unerwartete finanzielle Schwierigkeiten. Auch in Bezug auf die Nebenkosten lohnt sich eine detaillierte Beratung, die beispielsweise darüber aufklärt, dass eine Einbauküche oder mitverkauftes Zubehör nicht steuerpflichtig sind und entsprechend zur Bemessung der Grunderwerbssteuer aus dem Kaufpreis herausgerechnet werden können. „Wer von einer Immobilie träumt, sollte die attraktive Situation nutzen, sich umfassend beraten lassen und sich dann seine Wünsche überlegt – und nicht überstürzt – erfüllen“, so der Vorstandssprecher Gawarecki.

Quelle: Pressemitteilung der Dr. Klein & Co. AG vom 23.08.2011

Jul
28

Energieausweis bleibt hinter Erwartungen zurück: Nur 48 Prozent der Kaufinteressenten und 30 Prozent der Mietwilligen erkundigen sich bei Besichtigungsterminen danach / Interessenten vertrauen eher dem Auge als dem Papier – das zeigt die Studie Marktmonitor Immobilien 2011  von immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale, und Prof. Dr. Stephan Kippes von der Hochschule Nürtingen-Geislingen

Kein Erfolgsmodell: Obwohl Mieter und Käufer von Immobilien Wert auf einen hohen Energiestandard legen, interessieren sie sich bei der Besichtigung kaum für den Energieausweis. Das zeigt die repräsentative Studie Marktmonitor Immobilien 2011 von immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale, und Prof. Dr. Stephan Kippes von der Hochschule Nürtingen-Geislingen. Gerade einmal 48 Prozent der Kauf- und 30 Prozent der Mietinteressenten erkundigen sich bei der Besichtigung des Objekts nach dem Dokument. Wichtiger ist der augenscheinlich gute Energiestandard einer Immobilie.

Bedeutung für Kaufinteressenten am größten
Noch das höchste Interesse am Energieausweis zeigen Kaufinteressenten. 48 Prozent der Kunden, die ein Objekt erwerben wollen, fragen laut der Makler nach dem Energiedokument. Aus gutem Grund: Ein niedriger Energiestandard weist auf nötige Sanierungsmaßnahmen und damit auf zusätzliche Kosten hin. Entsprechend setzen 44 Prozent der Befragten den Energieausweis bei Kaufobjekten auch als Werbeargument in Exposés ein. Wichtiger als die im Energieausweis dokumentierten Messwerte ist den Kaufinteressenten offensichtlich der klar erkennbare Sanierungsstatus. Sie wollen beispielsweise wissen, ob Fassade oder Dach gedämmt sind.

Mietinteressenten überzeugt der Augenschein
Bei den Mietkunden zeigt sich die Situation noch deutlicher. Nur knapp ein Drittel der zukünftigen Mieter hat nach Auskunft der Befragten Interesse am Energieausweis. Konsequenter Weise nutzt auch nur knapp ein Drittel der befragten Makler das Dokument für die Werbung. Viel entscheidender ist für Mietkunden, ob die Fenster wärmeschutzverglast sind oder auf welchem Stand der Technik die Heizung ist. Diese Faktoren entscheiden über die Nebenkosten, die zum Mietzins hinzukommen. Die Mietinteressenten überzeugen sich nach Erfahrung der Befragten lieber anhand der sichtbaren Merkmale davon, was sie erwartet.

Die repräsentative Studie Marktmonitor Immobilien 2011 wurde in Zusammenarbeit von immowelt.de und Prof. Dr. Stephan Kippes von der Hochschule Nürtingen-Geislingen erstellt. Befragt wurden 397 zufällig ausgewählte Makler aus ganz Deutschland. Die gesamte Studie Marktmonitor Immobilien kann hier heruntergeladen werden: http://www.marktmonitor-immobilien.de

Quelle: Pressemitteilung der Immowelt AG vom 26.07.2011

Jun
16

In den vergangenen sechs Wochen ist es zu einer bemerkenswerten Kurserholung am amerikanischen und deutschen Anleihemarkt gekommen. Dies hat auch die Zinsen für Baugeld in Deutschland wieder um rund 40 Renditestellen vergünstigt. Die Nachfrage nach Staatsanleihen dieser beider Länder hat mehrere Gründe: In den USA hat eine Reihe von schlechten Konjunkturdaten das Vertrauen in einen nachhaltigen Aufschwung erschüttert und gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit einer raschen Leitzinserhöhung durch die Notenbank gesenkt. Es sieht also doch so aus, als ob uns die Phase historisch tiefer Kurzfristzinsen in den USA erhalten bleibt. Das stützt zumindest kurzfristig auch die Nachfrage nach längerfristigen Anleihen, da Gelder vom Aktienmarkt in den scheinbar sicheren US-Treasury-Markt umgeschichtet werden. Da US-Staatsanleihen für viele Überschussländer wie China, Brasilien oder Singapur die Hauptanlageform für ihre Währungsreserven sind, steigt die Nachfrage immer dann, wenn andere Alternativen noch risikobehafteter erscheinen. Da die ausweglose Situation Griechenlands zu vielen Fragezeichen zur der Zukunft des Euroraums führt, schrecken diese Länder derzeit auch vor Erhöhungen der Euro-Quote ihrer Reserven zu Lasten der Dollar-Quote zurück – auch wenn sie das grundsätzlich gerne verändern würden. Innerhalb des Euroraums konzentriert sich die Nachfrage ganz klar auf deutsche Bundesanleihen, was wiederum zu fallenden Zinsen in Deutschland führt. Es ist also vor allem das bekannte Muster der Flucht in die Qualität, das in den vergangenen Wochen die Zinsen nach unten bewegt hat. Leider ist das nur eine kurze Phase des Aufatmens. Die zugrundeliegenden Probleme sind groß und die Wurzeln liegen tief.
Keine Entwarnung aus den USA
Der Immobilienmarkt in den USA zeigt weiterhin keine Anzeichen von Stabilisierung, immer noch sinken die Preise und die Schuldenprobleme der Konsumenten werden nicht geringer. Das drückt auf die Konsumnachfrage und lässt kein echtes Wachstum aufkommen. Die riesigen Konjunkturpakete des Staates verpuffen und hinterlassen wenig mehr als einen Staatsschuldenberg, der relativ gesehen die USA bald in griechische Dimensionen hieven wird, wenn es nicht zu dramatischen Sparmaßnahmen kommt – was wiederum das Wachstum weiter beschneiden wird. Da in den USA sowohl der Staat als auch die privaten Haushalte hoch verschuldet sind, versucht die US-Notenbank derzeit, durch ihre praktische Null-Zins-Politik Entlastung zu schaffen, indem sie die Kapitalmarktzinsen nach unten manipuliert. Das macht sie sowohl durch einen tiefen Leitzins als auch durch Aufkäufe von Staatsanleihen am Markt. Weil der Staat für seine Schulden nur ganz geringe Zinsen zahlt, die inzwischen unter der Inflationsrate liegen, werden die Halter und Käufer dieser Anleihen um ihren realen Ertrag gebracht. Währenddessen gewinnt der Staat Zeit und hält seine Zinslast unter Kontrolle. Das wirkt wie eine Art Steuer. Man kann auch sagen, dass China, Japan und andere Großinvestoren in US-Staatsanleihen die USA derzeit subventionieren. Wie lange sie das noch tun werden, ist allerdings eine berechtigte Frage. Wenn das Vertrauen zum Beispiel im Zuge der aktuellen Diskussion der Rating-Agenturen über eine Herabstufung der Schuldnerqualität der USA nachhaltig sinkt, dann könnte die Risikoprämie auch für die USA kräftig nach oben schnellen. Ein Zinsschock, der dann natürlich auch Auswirkungen auf alle anderen Anleihemärkte weltweit hätte, wäre die Folge.

Druck auf Zinsentwicklung bleibt bestehen
Doch auch die Flucht in die Qualität deutscher Bundesanleihen könnte von nur kurzer Dauer sein. Schließlich ist schon heute Deutschland der Zahlmeister der EU und diese Rolle wird sich bei einer Fortsetzung des bisherigen prekären Umgangs mit der Schuldenkrise einiger Euroländer noch weiter verfestigen. Der Widerstand von Kanzlerin Angela Merkel gegen die Etablierung einer Transferunion nach Wunsch einer Reihe der anderen Mitgliedsländer ist schwach und auch die Gefahr einer „Verpolitisierung“ der Europäischen Zentralbank (EZB) unter neuer Führung ist durchaus gegeben. Dabei darf nicht vergessen werden, dass selbst Deutschland in 2010 bei phänomenalen 3% Wirtschaftswachstum 45 Mrd. Euro Neuschulden gemacht hat. Einzelne Bundesländer, Städte und Gemeinden hängen heute schon am innerdeutschen Transfertopf so wie Griechenland an den Rettungspaketen, ohne dass nachhaltige Reformen zu einer Verbesserung der Situation führen würden. Wie stark sind also die angeblich starken Euroländer wirklich, wenn es um Staatsverschuldung und Schuldenabbau geht? Auch für Deutschland, dem ultimativen Euroland-Schuldner, besteht also die Gefahr, dass höhere Risikoprämien gefordert werden, wenn neue Schulden finanziert werden sollen. Und natürlich führt auch in Deutschland die Tiefzinspolitik der EZB inzwischen zu einer Verzinsung der Bundesanleihen, die bei Berücksichtigung der Abschlagsteuer zu weniger Ertrag führt, als die Inflation ausmacht. Eine versteckte Steuer also für Sparer.

Zusammenfassend bleibt zu sagen, dass Baufinanzierungskunden die aktuelle Phase sinkender Zinsen auf jeden Fall nutzen sollten. Sie können sich neben dem Staat derzeit auf die Gewinnerseite stellen, während die Sparer kein leichtes Leben haben. Die Gefahr, dass bei weiter ausufernden Staatsschulden die Anleihemärkte in den nächsten Jahren in massive Stürme geraten, steigt kontinuierlich. Daher sollten auch alle potentiellen Anschlussfinanzierer die Gunst der Stunde nutzen und für Kalkulationssicherheit auf lange Frist sorgen.

Quelle: Zinsprognose 2011 der Interhyp AG vom 03.06.2011

Mai
17

Obwohl der Immobilienmarkt boomt wie nie zuvor, verkaufen private Eigentümer ihre Immobilien oft unter dem tatsächlichen Marktwert. „Privatverkäufern fehlt meist der Marktüberblick. Hinzu kommen Fehler in den Verkaufsunterlagen, bei der Präsentation der Objekte und Mängel in den Kaufverträgen“, erklärt Robert Anzenberger vom Immobiliendienstleister PlanetHome. In den meisten Fällen können private Immobilienbesitzer deutlich höhere Erträge erzielen, wenn sie durch seriöse Makler unterstützt werden. Dennoch verzichten viele darauf, weil sie Mehrkosten befürchten.

Viele Menschen wickeln nur einmal im Leben einen Immobilienverkauf ab. Umso wichtiger ist es, dass dabei keine Fehler unterlaufen. Schließlich gilt es, schnellstmöglich einen optimalen Verkaufserlös zu erzielen – und spätere Forderungen auszuschließen. „Der Schlüssel ist ein durchdachter Verkaufsprozess“, sagt Anzenberger. Der Immobilienexperte empfiehlt, anhand einer Zielgruppenanalyse ein individuelles Marketingkonzept zu erstellen. „So lassen sich Streuverluste vermeiden und die Immobilie wird nur den Interessenten präsentiert, die tatsächlich als potentielle Käufer in Frage kommen“, rät Anzenberger. Privatpersonen, die die Immobilie auf eigene Faust verkaufen, präsentieren ihr Objekt häufig lediglich im Internet und erreichen so ihre eigentliche Zielgruppe wenn überhaupt nur zufällig. Maklerbüros hingegen nutzen verschieden Medien und Präsentationsmöglichkeiten, die auf die Immobilie zugeschnitten sind, um ein optimales Verkaufsergebnis zu erzielen.

Unerlässlich sind vollständige und detaillierte Verkaufsunterlagen, mit Hilfe derer sich potentielle Käufer ein umfassendes Bild der Immobilie machen können. „Auf diese Weise kommt es nur zu Besichtigungen, wenn seitens der Käufer ein ernsthaftes Interesse besteht. Das spart allen Seiten Geld. Zielgerichtete Vermarktung statt Besichtigungstourismus lautet die Devise“, sagt der PlanetHome-Vorstand.

Wenn Privatpersonen ihre Immobilie verkaufen, setzen sie zudem häufig den Verkaufspreis entweder zu hoch oder zu niedrig an – weil ihnen Vergleichs- und Erfahrungswerte fehlen. Auch die persönliche Verbindung zum Objekt sorgt dafür, dass Privatpersonen selten eine realistische Bewertung vornehmen. Makler kennen den Markt sehr genau. Durch ihr Wissen auch um Mikrolagen sind sie nicht nur in der Lage, die Baubeschaffenheit der Immobilie sondern auch den Standort neutral zu bewerten.

Große Schwierigkeiten bereitet vielen privaten Eigentümern nichtzuletzt die Kaufabwicklung. Auch hier können qualifizierte Makler unterstützend zur Seite stehen. Sie bereiten Verkaufsgespräche vor und arbeiten Kaufverträge aus und schützen Eigentümer so vor vermeidbaren Klauseln. „Immobilieneigentümer sollten nicht davor zurückschrecken, ihren Makler auch beim Notartermin mit hinzuzuziehen. Für einen professionellen Makler versteht sich dieser Service meist von selbst – ebenso wie die Nachbetreuung der Eigentümer“, erläutert Anzenberger.

Quelle: Pressemitteilung der Planethome AG vom 11.05.2011

Mrz
10

Immer mehr Anleger drängen auf den deutschen Immobilienmarkt: Jeder vierte Kaufinteressent sucht aktuell eine Immobilie als Kapitalanlage. Im Vorjahr war es nur jeder achte. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Umfrage “Immobilienbarometer” von Interhyp und ImmobilienScout24. Die Umfrage, für die im Februar 2011 über 2.300 Interessenten von Kaufimmobilien befragt wurden, wird als Vergleichsstudie jedes Jahr wiederholt.

Kapitalanleger glauben derzeit an das Renditepotenzial von Betongold: Mehr als jeder Zehnte (10,5 Prozent) rechnet beim Kauf mit einem hohen Wertzuwachs. Weitere 73 Prozent erwarten eine Wertsteigerung, welche die Inflation ausgleicht. Eigennutzer hingegen achten weit weniger auf die Wertsteigerung des Objekts. Rund 15 Prozent können die Wertentwicklung nicht einschätzen und weitere 18 Prozent interessieren sich nicht für den Wert ihres Hauses oder ihrer Wohnung in der Zukunft.

Eine weitere auffällige Tendenz zeichnet sich bei den Immobilienpreisen ab: Sie werden im Vergleich zum Vorjahr als teurer eingeschätzt. Derzeit geben nur noch 6,8 Prozent aller Kaufinteressenten (Kapitalanleger als auch Eigennutzer) ‚günstige Preise‘ als Grund für ihren Immobilienerwerb an. Vor einem Jahr fanden immerhin noch 12,5 Prozent, also fast doppelt so viele, dass Immobilien preiswert zu erstehen sind. Der Hauptgrund für einen Haus- oder Wohnungskauf der Deutschen ist nach wie vor die Altersvorsorge, sowohl bei den Eigennutzern (49 Prozent) als auch bei den Kapitalanlegern (55 Prozent).

Die Top-5-Gründe für den Immobilienerwerb im Überblick:

1. Altersvorsorge (49 Prozent)
2. Günstige Zinsen (40 Prozent)
3. Mietzahlungen vermeiden (29 Prozent)
4. Immobilien sind krisensicher (28 Prozent)
5. Unabhängigkeit vom Vermieter (24 Prozent)

“Obwohl die Zinsen seit September letzten Jahres stetig gestiegen sind, ist das Zinsniveau immer noch extrem attraktiv. Das wird auch in 2011 für eine hohe Nachfrage nach Betongold sorgen”, kommentiert Robert Haselsteiner, Vorstand der Interhyp AG die Ergebnisse. Marc Stilke, CEO von ImmobilienScout24, ergänzt: “Immobilien erleben seit Monaten einen wahren Boom. Selbst renditeorientierte Anleger wittern in diesem Markt lukrative Geschäfte.”

Quelle: Pressemitteilung von Immobilienscout24.de vom 10.März 2011