Mai
15

Von Aushub bis Gartengestaltung – Bauträger werben gern mit einem Schlüsselfertigpreis, der alle Leistungen abdeckt. Sie kaufen das Grundstück, verhandeln mit Behörden und beauftragen Architekten sowie Handwerker. “Der Kauf vom Bauträger kann günstiger und vor allem stressfreier als der Eigenbau sein. Allerdings handeln dabei viele Käufer überstürzt und wundern sich anschließend, wenn das Ergebnis von ihren Vorstellungen abweicht”, weiß Michael Balek, Chefentwickler bei Euro Grundinvest. Schlimmstenfalls können empfindliche Nachforderungen des Bauträgers die Finanzplanung des Bauherren gefährden. Käufer sollten daher auf Bedenkzeit ebenso achten wie auf die Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV) oder den Paragrafen 632a des BGB.

Kurz nach dem Einzug entdecken die frisch gebackenen Hausbesitzer zuweilen Pfusch. Manche Familie muss für Monate ins Hotel statt in die eigenen vier Wände einziehen, weil der Fertigstellungstermin nicht eingehalten wurde. Andere wiederum ärgern sich über missverstandene Ausstattungsmerkmale. “Viele dieser Probleme entstehen gar nicht erst, wenn der Vertrag mit dem Bauträger sorgfältig ausgearbeitet und fachkundig geprüft wird”, erklärt der Münchner Bauexperte Nori Schneider von der Euro Grundinvest. Das allerdings wird in der Praxis häufig vernachlässigt. Schneider: “Wer sich eine Stereoanlage oder einen Staubsauger kauft, prüft oft wochenlang Angebote, liest Tests und informiert sich über jedes Detail. Käufer einer Immobilie unterschreiben hingegen oft im Eiltempo, ohne sich über die Tragweite im Klaren zu sein – obwohl es um Hunderttausende von Euro geht. Hier kann nur geraten werden, einen Gang herunter zu schalten”.

Laut Euro Grundinvest sollten Immobilienkäufer mehr Zeit einplanen. Die Bedenkzeit ist sogar gesetzlich vorgeschrieben. “Spätestens 14 Tage vor dem Notartermin muss der Bauträger dem Kunden Vertragsentwurf, Baubeschreibung und Zahlungsplan zur Verfügung stellen. Damit soll der Käufer Zeit erhalten, um bis zur Unterschrift Fragen zu klären – schließlich versteht kaum ein Laie die technischen Finessen einer Baubeschreibung”, erläutert Schneider. In der Praxis nutzen jedoch viele Käufer ihre Frist nicht. “Selbst wenn der Bauträger Termine zur bloßen Formalität herunterspielt, sollten Interessenten keinesfalls auf die Bedenkzeit verzichten”, rät ein Notar. Durch den Paragrafen 632 a im BGB hat der Staat einen zusätzlichen Schutz für die zukünftigen Eigentümer geschaffen. Danach hat der Kunde die Möglichkeit, einen Betrag in Höhe von fünf Prozent der ersten Kaufpreisrate einzubehalten.

Auch die Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV) schützt Käufer. Sie schreibt vor, dass der Kunde nicht den gesamten Preis auf einmal zahlt, sondern in Raten nach Baufortschritt. Doch immer wieder überweisen gutgläubige Kunden die komplette Summe, noch ehe der erste Spatenstich erfolgt ist. Geht der Bauträger Pleite, ist das Geld meist endgültig verloren. “Auf keinen Fall sollten sich Käufer auf Zahlungsmodalitäten einlassen, die zu ihrem Nachteil von der MaBV abweichen”, rät Schneider. Schließlich ist die korrekte Vertragsgestaltung auch ein Ausschlusskriterium. “Wer schon mit fadenscheinigen Argumenten die Schutzvorschriften umgehen will, ist wohl auch für weitere Probleme gut.”

Quelle: Pressemitteilung Euro-Grundinvest vom 14.05.2012

Dez
22

Angebot in Ballungszentren wird knapp / Mit der Interhyp-VorausBeratung sichern sich Käufer einen Wettbewerbsvorteil

In der Krise setzen viele auf die als sicher geltende Immobilie. Vor allem in begehrten Lagen der Ballungszentren wird das Angebot knapp. “Die Preise erreichen Höchstwerte, stellenweise ist der Markt wie leergekauft”, sagt Benjamin Papo, Vorstand bei der Interhyp AG. Deshalb bietet Deutschlands größter Vermittler für private Baufinanzierungen eine neue Dienstleistung an: Mit der Interhyp-Vorausberatung klären Kaufinteressenten schon frühzeitig und noch ohne konkretes Objekt ihre Finanzierung – und erhöhen mit einem fertigen Finanzierungskonzept in der Tasche ihre Chancen auf den Zuschlag für ihre Wunschimmobilie.

Nicht nur Eigennutzer, sondern auch Kapitalanleger drängen verstärkt auf den Markt. “Die Zinsen für Sparguthaben sind so gering, dass die Inflation sie auffrisst und der Aktienmarkt ist volatil. Da investieren viele lieber klassisch in die Immobilie, die Sicherheit und Werterhalt verspricht”, sagt Benjamin Papo und fügt noch einen entscheidenden Grund hinzu: “Die Zinsen für Immobilienkredite sind mit nur 3,20 Prozent für eine zehnjährige Laufzeit historisch niedrig. Käufer können heute fast schon zum Mietpreis finanzieren.”

Von der starken Nachfrage zeugen die steigenden Preise, vor allem in Ballungszentren. In München sind laut Marktbericht des Immobilienverbands Deutschland (IVD) historische Höchstwerte erreicht, die Preise für Wohnungen im Bestand sind derzeit 9,7 Prozent höher als noch im Frühjahr. Trotzdem übersteigt die Nachfrage bei weitem das Angebot. Auch in anderen Städten verzeichnet der IVD große Preissteigerungen, etwa in Hamburg und Berlin.

In den umkämpften Immobilienmärkten erhält der den Zuschlag, der den Kauf sofort zusagen kann. “Viele Interessenten kommen nicht zum Zuge, weil ihre Finanzierung noch nicht geklärt ist”, berichtet Papo. Mit der VorausBeratung hilft Interhyp seinen Kunden, den Immobilienkauf gut vorzubereiten und verschafft ihnen einen Zeitvorsprung: Schon bevor das Wunschobjekt gefunden ist, analysiert der Interhyp-Berater gemeinsam mit dem Kunden den individuellen Finanzierungsbedarf und erstellt das passende Konzept für die Finanzierung. “Die frühzeitige Beratung gibt dem Kunden Planungssicherheit und erleichtert ihm die Immobiliensuche. Wenn ihm dann eine Wohnung gefällt, kann er den Kauf schnell zusagen”, sagt Papo. “Und mit der individuell ausgearbeiteten und vorgeprüften Finanzierung in der Tasche fällt es ihm leichter, den Verkäufer zu überzeugen.”

Quelle: Pressemitteilung der Interhyp AG vom 13.12.2011

Nov
19

Baugeldstudie: Hinderungsgründe für Immobilienkauf differieren zwischen Bundesländern

Sage mir wo du wohnst – und ich sage dir deine Sorgen: Warum Deutsche mit dem Immobilienkauf hadern, hat unterschiedliche Beweggründe. Nach einer repräsentativ quotierten Online-Studie des Baugeldvermittlers HypothekenDiscount unter 1.000 Befragten gibt es zwischen den Bundesländern deutliche Unterschiede.

So geben 59 Prozent der Thüringer an, aus Sorge vor einem Jobverlust keinen Immobilienkauf zu erwägen. In Rheinland Pfalz sehen dies nur 31 Prozent so, in Bayern 35 Prozent und in Baden Württemberg 38 Prozent. Deutschlandweit betrachtet ist die Angst vor dem Jobverlust nicht mehr die Hauptursache, keine Immobilie zu kaufen. Während 2010 noch 57 Prozent der Deutschen aus Angst um ihren Arbeitsplatz zögerten, einen Immobilienkredit aufzunehmen, sind es 2011 nur noch 35 Prozent der Befragten.

Aus Sorge vor einer möglichen Scheidung leben deutschlandweit laut Studie knapp 7 Prozent lieber flexibel zur Miete als im Wohneigentum. In Sachsen traut man dem Ehefrieden laut Studie am wenigsten. Während in dem Freistaat 15 Prozent eine mögliche Scheidung als Grund gegen den Eigentumserwerb angeben, sind es in Baden Württemberg und Brandenburg lediglich jeweils 3 Prozent und in Berlin und Hessen nur 4 Prozent.
Der Top-Hinderungsgrund, keine Immobilie zu erwerben, ist im Deutschlanddurchschnitt die befürchtete Kreditbelastung. Eine mögliche hohe finanzielle Belastung durch ein Darlehen schreckt rund 50 Prozent aller Befragten ab. “Diese Sorge ist jedoch ausgerechnet in diesen Monaten eher unbegründet” sagt Kai Oppel von HypothekenDiscount mit Blick auf die Zinsen für Immobilienkredite, die wegen der Krise aktuell zwischen 3 und 4 Prozent liegen.

Quelle: Pressemitteilung von HypothekenDiscount vom 15.11.2011

Nov
17

Nach dem Hochmut kommt der Fall, mit der Habgier kommt die Reparatur – Kleine Regeln für große Kaufentscheidungen

Theologen und Philosophen mahnen die Menschen seit Jahrhunderten, sich tugendhaft zu verhalten. Während sie davon ausgingen, dass Sünden mit dem Tod bestraft werden, wissen Immobilienmakler heute, dass nicht unbedingt das Leben, aber zumindest Wohngefühl und Geld auf dem Spiel stehen. Die PlanetHome AG hat die sieben Todsünden für den Immobilienkauf neu interpretiert.

Hochmut
Größer, näher, teurer – Häuser gelten in der heutigen Konsumgesellschaft wie auch viele andere Güter als Statussymbole. Die „Wohnst du noch oder lebst du schon?“-Devise hat sich in den Köpfen der Deutschen festgesetzt. Dennoch sollten beim Immobilienkauf auch praktische und rationale Aspekte im Vordergrund stehen. „Käufer sollten sich überlegen, ob die exquisite Lage eine fehlende Anbindung zu Verkehrsmitteln rechtfertigt oder im Gegenzug sehr zentral gelegene Eigenheime auch Kindern genügend Platz zum Spielen geben können“, empfiehlt Robert Anzenberger, Vorstand der PlanetHome AG. Wichtiger als der Schein sei das Sein – und damit die Lage. Stolz und Eitelkeit hingegen sollten keine Kaufentscheidung bestimmen.

Habgier
Wer beim Immobilienkauf an der falschen Ecke spart, kann schnell enttäuscht werden. „Ob Neubau oder Bestandsimmobilie: Zustand und Qualität entscheiden auf Dauer maßgeblich über Wert und Rendite“, sagt Anzenberger. Geiz mag bei Elektroartikeln geil sein. Bei Immobilien rächt sich falsche Sparsamkeit vor allem dann, wenn zwingend notwendige Instandhaltungskosten nicht eingeplant werden. „Fachlich versierte Berater können Mängel frühzeitig erkennen und beheben.“

Wollust
Der Traum vom eigenen Haus ist häufig extravagant und beinhaltet viele Sonderwünsche. Auf diese einzugehen ist wichtig. Es gilt jedoch abzuwägen, ob diese Sonderwünsche tatsächlich Priorität haben sollten. „Luxus ist bei Immobilien nicht unbedingt im modernen Design zu sehen. Vielmehr versprechen robuste Bauweisen und edles Material hochwertige Wohnstandards und sichern den Wiederverkauf“, erklärt Anzenberger. Man sollte sich daher nicht von schicken Armaturen blenden lassen, sondern wie in einer guten Beziehung auf die „inneren Werte“ schauen.

Wut
Gestern durch die Finanzkrise im Aktiendepot herbe Verluste erlitten – heute alles in Immobilien investiert. „Die perfekte Geldanlage gibt es nicht. Es kommt auf die richtige Mischung und individuelle Bedürfnisse an. So falsch es ist, alles auf Aktien zu setzen, so falsch wäre es, aus Wut über Verluste im Depot alles in Immobilien oder Gold zu investieren“, sagt Anzenberger.

Völlerei
„Nur kaufen, was man sich leisten kann“, lautet die Empfehlung Anzenbergers an alle Immobilienliebhaber. Gerade das aktuelle Zinstief lade dazu ein, die Darlehenssumme aufzublähen. „Aktuell bekommt ein Kreditnehmer theoretisch zehn Prozent mehr Kredit als im Frühjahr“, sagt Anzenberger. Der Experte rät jedoch, die niedrigen Zinsen lieber für eine erhöhte Tilgung zu nutzen.

Neid
Um den Frieden in der Nachbarschaft zu bewahren, ist Neid auf die Nachbarn fehl am Platz. So wie man seine Nächsten nicht beneiden sollte, so sollte man diesen auch keinen Grund geben, selbst eifersüchtig zu werden. „Das Klima zu den Nachbarn entscheidet über die Wohn- und Lebensqualität“, sagt Anzenberger. Er rät, vor dem Kauf einer Bestandsimmobilie die Nachbarschaft zu begutachten. Wer seinen zehn Jahre alten Kleinwagen neben Nachbars Porsche nicht ertragen kann, würde sich möglicherweise in der falschen Gegend niederlassen.

Faulheit
Sowohl bei der Recherche nach einer geeigneten Immobilie als auch beim Erwerb sind Aufmerksamkeit und Engagement geboten. Die erstbeste Wahl ist selten auch die beste. Preis, Lage, Ausstattung und Emotionen sollten genau abgewogen werden, bevor es zu einer Kaufentscheidung kommt. „Bis eine geeignete Immobilie gefunden wird, vergehen meist sechs bis zwölf Monate“, sagt Anzenberger. Beim Bauen von Häusern kann es zudem nicht schaden, den Prozess aktiv zu begleiten. Kunden, die sich Gedanken darüber gemacht haben, was sie wirklich wollen, können gezielt beraten werden. Wer selbst baut, kann durch Fleiß zudem den Gesamtpreis senken. Die eigene Muskelkraft muss allerdings realistisch eingeschätzt werden. Mehr als zehn Prozent der Gesamtsumme können die wenigsten durch Eigenleistung sparen.

Quelle: Pressemitteilung der PlanetHome AG vom 14.11.2011

Okt
20

Nahezu jeder Immobilieninteressent ist überzeugt, dass es einen idealen Kaufzeitpunkt gibt. Für die meisten Kapitalanleger ist er dann erreicht, wenn die äußeren Konditionen stimmen. Wer hingegen das Objekt selbst beziehen möchte, agiert oft emotionaler. Das zeigt das aktuelle “Immobilienbarometer” von Interhyp und ImmobilienScout24, für das über 1.600 Interessenten von Kaufimmobilien befragt wurden.

Es gibt ihn, den perfekten Moment für den Erwerb einer Immobilie – darüber herrscht Einigkeit unter der Mehrheit der Interessenten (89 Prozent). In der Regel ist dieser Zeitpunkt durch ein Zusammenspiel dreier Hauptfaktoren bestimmt. Erstens, die Konditionen müssen stimmen, sprich Zinssätze und Kaufpreis sind möglichst niedrig. Zweitens muss die ideale Immobilie gefunden sein und drittens muss der Käufer genug Geld verdienen, um sich das Objekt auch leisten zu können. Allerdings unterscheidet sich die Gewichtung dieser Einflussfaktoren je nach Nutzungsart der Immobilie.

Bei den strikten Kapitalanlegern geben meist finanzielle Aspekte den Startschuss zum Kauf. Die äußeren Kaufbedingungen sind der wichtigste Indikator (43 Prozent) für den perfekten Zeitpunkt. Jeder vierte Anleger (24 Prozent) investiert in Betongold, sobald er genug verdient. Ob das Haus oder die Wohnung den eigenen Wunschvorstellungen entspricht, interessiert die Investoren dabei weniger (15 Prozent).

Diejenigen, die eine Immobilie selbst nutzen wollen, lassen sich hingegen öfter vom Bauchgefühl leiten: Mehr als jeder Fünfte (22 Prozent) schlägt zu, sobald er seine Traumimmobilie gefunden hat. Die rationalen Motive spielen im Vergleich mit den Kapitalanlegern eine eher geringere Rolle. Nur 28 Prozent der Privatnutzer achten auf die Kaufkonditionen. Zudem wichtig für die Eigenheimsuchenden ist, dass das Einkommen ausreicht (22 Prozent), um einen Kauf zu tätigen.

“Da bei Eigennutzern nicht nur Kaufpreis und Zinskondition stimmen, sondern die Immobilie auch den individuellen Wunschvorstellungen entsprechen muss, dauert der Suchprozess bei dieser Käufergruppe meist länger als bei Kapitalanlegern”, kommentiert Marc Stilke, CEO von ImmobilienScout24, die Ergebnisse. Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG, fügt hinzu: “Um Zeit zu sparen, raten wir sich erst mit der Finanzierung zu beschäftigen und dann auf Objektsuche zu gehen – denn wer schon ein Finanzierungskonzept in der Tasche hat, weiß genau, was er sich leisten kann und verschafft sich so einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Interessenten.”

Quelle Pressemitteilung der Interhyp AG und der Immobilienscout24 GmbH vom 13.10.2011

Sep
27

Die Eurokrise hat die Nachfrage nach Immobilien steigen lassen. Das merken auch die Maklerunternehmen. Denn viele Käufer und Verkäufer von Immobilien holen sich für den Transaktionsprozess Hilfe, um kein Risiko einzugehen. Das Problem: Die Berufsbezeichnung Immobilienmakler ist nicht geschützt. In Deutschland kann sich jeder so nennen, der die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt. Eine fachliche Qualifikation ist dafür nicht nötig. Doch der Beruf ist sehr komplex. Eine falsche Beratung kann die Betroffenen viel Geld kosten. Die PlanetHome AG rät daher, bei der Wahl eines Immobilienmaklers auf konkrete Punkte zu achten.

Wer im Immobiliengeschäft einen Makler als Berater hinzuzieht, will sich Zeit, Nerven und Geld sparen. Dies gelingt aber nur, wenn der Makler seriös und kompetent ist und sich auf seinen Beruf versteht. Das ist nicht automatisch der Fall, denn in Deutschland kann sich jeder als Makler bezeichnen, der eine Erlaubnis nach § 34 c Gewerbeordnung (GewO) besitzt. Benötigt werden hierzu ein polizeiliches Führungszeugnis, ein Auszug aus dem Gewerbezentralregister, eine Unbedenklichkeits-bescheinigung vom Finanzamt und Bescheinigungen, dass kein Eintrag in der Schuldnerliste vorliegt und kein Konkursverfahren anhängig ist. „Der Nachweis gesonderter Sach- oder Fachkunde ist für diese Erlaubnis nicht nötig“, erläutert Robert Anzenberger, Vorstand der PlanetHome AG. Der Immobilienexperte sieht darin ein großes Problem: „Der Maklerberuf ist äußerst komplex – er geht weit darüber hinaus, Besichtigungen durchzuführen.“ Anzenberger rät daher, bei der Wahl des Maklers zunächst auf die Ausbildung zu achten: „Denn nur, wenn er sein Handwerk gründlich gelernt hat, ist ein Immobilienvermittler in der Lage, fundierte Informationen über Zustand und Wert eines Objektes abzugeben.“ Darüber hinaus könne er den jeweiligen Standort der Immobilie sowie die allgemeine Marktsituation einschätzen. Maklerrecht, Notarrecht, Grundbuchrecht und Vertragsrecht seien ihm ebenfalls nicht fremd. „Außerdem weiß ein gut ausgebildeter Makler genau, was sich hinter Abkürzungen von Fachbegriffen wie GFZ, GRZ, WEG, BauNVO oder EnEV verbirgt“, so Anzenberger weiter. Dies alles sei wichtig, um sowohl Käufer als auch Verkäufer kompetent und ausführlich beraten zu können.

Des Weiteren sei darauf zu achten, ob der ImmobiliemMakler Respekt vor dem Eigentum anderer erkennen lasse. Für Anzenberger ist das neben der Ausbildung die Basis des Maklerberufes. „Denn Immobilien haben nicht nur einen hohen Sachwert – sie haben auch einen emotionalen Wert für uns Menschen“, erläutert der Experte. „Ein seriöser, kompetenter Makler weiß, dass Häuser, Wohnungen und Grundstücke für die meisten Menschen mehr sind als reine Geschäftsgegenstände. Deshalb versteht er sich nicht ausschließlich als Vermittler, sondern eben auch als loyale Vertrauensperson, die sich Zeit nimmt – und Zeit für Entscheidungen gestattet.“

Auch das Verhalten bei einer Besichtigung lässt laut Anzenberger Seriosität und Kompetenz erkennen. Ein Makler sei nicht bloß ‚Türenöffner‘, sondern Moderator und ‚Bindeglied‘ zwischen Käufer und Verkäufer. „Bevor es zu einer Besichtigung kommt, hat er sich daher über die Immobilie ausreichend informiert. Er kennt ihren Zustand, weiß über eventuell erforderlichen Renovierungsbedarf Bescheid und kann über Vor- und Nachteile des Objektes Auskunft geben.“

Ein Punkt ist Anzenberger besonders wichtig: Vertrauen. „Immobilien haben einen hohen Stellenwert für uns Menschen. Sie bilden unser Zuhause, und wir verbringen dort einen großen Teil unseres Lebens. Für viele ist die Immobilie zudem das ganze Vermögen, das sie besitzen.“ Sowohl Kauf als auch Verkauf einer Wohnung, eines Hauses oder Grundstücks seien also weitreichende Entscheidungen. Deshalb ist die menschliche Komponente für den PlanetHome Vorstand nicht zu vernachlässigen. Sie zähle bei der Maklerwahl genauso wie bei der Wahl eines Anwalts oder Arztes. „Zwar sagt die persönliche Sympathie nichts über die Fachkenntnis aus – aber sie schafft Vertrauen.“ Und Vertrauen sei im Immobiliengeschäft ebenso wichtig wie bei den Themen Recht und Gesundheit.

Quelle: Pressemitteilung der Planethome AG vom 14.September 2011

Sep
01

Wenn ein Immobilienmakler einen Kunden wider besseren Wissens zum überstürzten Immobilienkauf verleitet, dann muss er für spätere finanzielle Verluste des Auftraggebers haften. Dies urteilte das Oberlandesgericht Hamm in einem Urteil aus dem Juni 2011 (Az. I-18 –w 11/11)

Dem Urteil zufolge kann ein Makler aufgrund einer Beratungspflichtverletzung haften, wenn er den Auftraggeber zu einem unvorteilhaften und überstürzten Vertragsabschluss verleitet. Das kann der Fall sein, wenn der Makler dem Auftraggeber in dem Entschluss zum Kauf einer neuen Immobilie bestärkt, die der Auftraggeber nur mit dem Verkauf einer anderen Immobilie finanzieren kann und der Makler den objektiv ungesicherten Verkauf der anderen Immobilie als problemlos realisierbar darstellt. Ist seine Beratung fehlerhaft, hat er dann als Makler für die nachteiligen Folgen des weiteren Kaufvertrages einzustehen, wenn sie auf den unterbliebenen Verkauf der ersten Immobilie zurückzuführen sind. Dass der Käufer einer Immobilie im Verhältnis zum Verkäufer das Risiko einer der Finanzierung des Kaufpreises zu tragen hat, entlastet den fehlerhaft beratenden Makler dabei nicht.

In dem entschiedenen Fall beauftragte die Besitzerin eines größeren Hausgrundstücks einen Immobilienmakler mit dem Verkauf Grundstücks. Der Vermittler ermittelte einen Verkaufswert von 650.000 Euro, schlug der Eigentümerin aber zugleich vor, für 450.000 Euro eine andere, von ihm gemakelte Immobilie zu erwerben. Der Deal gefiel der Kundin und sie unterzeichnete umgehend den Kaufvertrag, obwohl das von ihr zu veräußernde Grundstück bislang noch keinen Käufer gefunden hatte. Da die Klägerin auch in der Folge keinen Käufer für ihr Grundstück fand, entstanden ihr wegen des Kaufs der anderen Immobilie große finanzielle Verluste. Für den entstandenen Schaden machte die Eigentümerin den Makler verantwortlich. Obwohl der Immobilienmakler wusste, dass das für den Kauf notwendige Geld nur durch den vorherigen Verkauf des fraglichen Grundstücks erzielt werden konnte, drängte er seine Kundin zum Kauf des anderen Objektes. Die vom Makler in Aussicht gestellte Zeitspanne für den Verkauf sei viel zu kurz gewesen.

Das OLG folgte in der Klägerin in seinem Urteil. Der Makler habe den Verkauf des Grundstücks zu dem von ihm geschätzten Preis als sicher hingestellt. Damit hatte er die Klientin getäuscht und in die Irre geführt. Durch die Argumentation des Immobilienmaklers sah sich die Kundin bestärkt, die zweite Immobilie sofort zu erwerben, obwohl der Ankauf durch keine weiteren Vermögenswerte gedeckt war. Da dem Makler diese Tatsache bekannt war, habe er wissentlich seine Auftraggeberin in die Pleite getrieben und gleichzeitig seine Pflicht verletzt, die Interessen des Kunden im Rahmen des Zumutbaren zu wahren.

Das Urteil mit umfassender Urteilsbegründung ist auf den Webseiten des Justizministeriums von NRW verfügbar.

Aug
31

Singlewohnungen aktuell sehr gefragt / Vorsicht bei Einheiten unter 25 Quadratmetern / Investition in kleine Wohnung als Einstieg für Kapitalanleger

(München: 31. August 2011) Auch wenn die Pro-Kopf-Wohnfläche in Deutschland in den vergangenen 20 Jahren um rund 50 Prozent gestiegen ist, bleiben kleinere Wohnungen durchaus gefragt. Allerdings muss der Standort stimmen. „Ob Berlin, Köln oder München: Besonders in Großstädten besteht eine hohe Nachfrage nach kompakten Single-Wohnungen. Sie sind schnell veräußerbar und verzeichnen teilweise sehr gute Renditen“, sagt Robert Anzenberger, Vorstand der PlanetHome AG.

Die Portion Pommes, die Autos, die Cola: In den USA fällt bekanntlich alles ein wenig größer aus. Das gilt auch für den Platz, der jedem zur Verfügung steht. Mit einer Pro-Kopf-Wohnfläche von knapp 70 Quadratmetern liegen die Amerikaner an der Spitze. In Deutschland beträgt die durchschnittliche Pro-Kopf-Wohnfläche aktuell rund 42 Quadratmeter. Wer eine Immobilie kauft, sollte das berücksichtigen, damit das Objekt marktfähig ist. „In den vergangenen Jahren hat die Pro-Kopf-Wohnfläche in Deutschland kontinuierlich zugenommen. Vor der Wende lag sie in Westdeutschland bei rund 36 Quadratmeter und in der DDR bei unter 30 Quadratmetern“, sagt Anzenberger.

Laut PlanetHome müssen kleine Wohnungen keine Ladenhüter sein. Im Gegenteil. „In Großstädten ist diese Objektgröße sehr gefragt. Als Käufer kommen ebenso Eltern in Frage, die ihren Kindern eine Studentenwohnung kaufen wollen wie Kulturinteressierte, die am Wochenende gerne in die Stadt kommen.“

Laut PlanetHome macht die hohe Verwendbarkeit die Singlewohnung zur gefragten Anlageklasse. „In der Größenordnung zwischen 50.000 bis 120.000 Euro können viele eine Immobilie erwerben, ohne einen Kredit aufzunehmen. Gerade aktuell, da Anleger in sichere Anlageklassen flüchten, ist die Nachfrage nach kleinen Einheiten groß. Das Gesamtinvestment ist überschaubar“, sagt Anzenberger. Die Renditen sind für Kapitalanleger durch die im Vergleich zu großen Wohnungen höheren Mieten ebenfalls besser.

So wie eine 2-Zimmer-Wohnung im Idealfall mindestens 50 Quadratmeter Wohnfläche bietet und eine 3-Zimmer-Wohnung mindestens 75 Quadratmeter mitbringt, sollten es beim 1-Zimmer-Appartment wenigstens 25 Quadratmeter sein. Ideal sind Größen ab 30 Quadratmeter.

Quelle: Pressemitteilung der Planethome AG vom 31.08.2011

Aug
25

Auch für Immobilien gilt: Beim ersten Kennenlernen entscheidet zunächst der äußere Eindruck / Immobilienverkäufer sollten beim Verkauf ihres Objektes darauf achten

Vertrockneter Rasen, ungeputzte Fenster, quietschende Eingangstür – was dem langjährigen Bewohner gar nicht auffällt oder zum Zeitpunkt des Verkaufs nicht mehr wichtig erscheint, fällt dem Interessenten sofort ins Auge. „Häufen sich kleinere Mängel und Unachtsamkeiten, kann bei einem potentiellen Käufer schnell der Eindruck entstehen, der Eigentümer habe wenig Wert auf die Pflege und damit den Erhalt der Immobilie gelegt“, sagt Robert Anzenberger, Vorstand der PlanetHome AG. „Immobilieneigentümer verschenken damit leichtfertig eine sichere Position in den Preisverhandlungen.“

Wer die Hilfe eines professionellen Maklers in Anspruch nimmt, sollte sich auf dessen geschultes Auge verlassen und entsprechende Hinweise beherzigen. Aber auch Privatverkäufer sind gut beraten, die eigenen vier Wände einmal aus der Perspektive des Käufers zu betrachten. Der objektive Blick eines Bekannten oder Freundes kann dabei nützlich sein.

Gewisse Gebrauchspuren sind in einer bewohnten Immobilie ganz normal und niemand will vor dem Verkauf noch Geld in umfangreiche Renovierungsarbeiten stecken. Kleine Schönheitsreperaturen allerdings sind verhältnismäßig preiswert und können den Gesamteindruck einer Immobilie deutlich steigern. „Niemand käme auf die Idee, ein ungewaschenes Auto zu verkaufen. Im Gegenteil: Viele investieren vor dem Verkauf in eine professionelle Aufbereitung“, sagt der PlanetHome Immobilienexperte. „Bei einer Immobilie verhält es sich ähnlich – vorhandene Mängel dürfen nicht verschwiegen werden, aber Kosmetik ist erlaubt.“

Das Minimum sind saubere und ordentliche Räume sowie gepflegte Grünflächen soweit vorhanden. Rasenmähen ist also genauso Pflicht, wie die gründliche Reinigung der gesamten Immobilie. Dazu gehören neben Böden und Fenstern auch Türen, Jalousien, Heizkörper und alles was sich sonst noch säubern lässt. Besondere Sorgfalt ist im Sanitärbereich geboten. Im Zweifelsfall ist es sinnvoll, Toilettensitz oder Duschkopf zu wechseln. Neue Farbe ist überall dort angebracht, wo der letzte Anstrich schon länger als fünf Jahre zurückliegt. Vor allem starke Raucher sollten überprüfen, ob Tür- und Fensterahmen einer Auffrischung bedürfen. Das Thema Gerüche ist ebenfalls nicht zu unterschätzen. Ob Zigarettenqualm, Hundedecke oder der undichte Abfluss – viele Ursachen von unangenehmen Gerüchen lassen sich durch Lüften und intensiv nach Sauberkeit riechende Reinigungsmittel beseitigen. Dort, wo dies nichts nützt, können Raumdüfte für einen besseren Ersteindruck sorgen.

„Den Aufwand bestimmt nicht zuletzt der Wert der Immobilie“, erklärt Anzenberger. „Für eine Luxusimmobilie kann eine Investition von mehreren tausend Euro vor dem Verkauf gerechtfertigt sein, wenn ein Mehrwert von mehreren zehntausend Euro oder ein schnellerer Abverkauf zu erwarten ist.“ Aber eine normale gründliche Reinigung ist durch eine Reinigungskraft meist für 100 bis 200 Euro zu haben.

Quelle: Pressemitteilung der Planethome AG vom 12.08.2011

Jul
06

München (5. Juli 2011). Ob als Kapitalanlage oder zur Eigennutzung – immer mehr Deutsche investieren in Wohneigentum und hoffen, sich so vor den Schwankungen des Finanzmarktes zu schützen. „Die Immobilie ist eine sichere Investition, die stabile Renditen verspricht und darüber hinaus ein Mehr an Lebensqualität bieten kann“, sagt Robert Anzenberger, Vorstand der PlanetHome AG. Kapitalanleger sowie Eigenheimnutzer sollten jedoch einige Grundregeln beachten, um dauerhaft Gewinn aus ihrer Investition zu ziehen. Denn: Trotz vieler Gemeinsamkeiten spielen für zukünftige Vermieter Kriterien eine Rolle, die baldige Eigennutzer vernachlässigen können beziehungsweise sollten und umgekehrt.

Eigennutzer
Das eigene Heim bietet dem Besitzer einen Mehrwert, den keine andere Anlageform erbringen kann: Die Lebens- und Wohnqualität erhöht sich umgehend. Umso wichtiger ist es, eigene Vorlieben zu berücksichtigen – wenn die Immobilie selbst bewohnt werden soll. Das heißt in Bezug auf die Lage und Ausstattung darf der eigene Geschmack die maßgebliche Rolle spielen. Darüber hinaus ist es für Eigennutzer sinnvoll, in Frage kommende Immobilien auch unter objektiven Gesichtspunkten zu bewerten. „Eigennutzer sollten sich indes bewusst sein, dass sie im Falle eines Wiederverkaufs nicht jede Extravaganz bezahlt bekommen“, weiß Anzenberger. „Nicht alle Käufer wissen den Wert einer maßgefertigten Designerküche zu schätzen – geschweige denn, diesen auch zu bezahlen. Zudem können Geschmäcker sehr unterschiedlich sein.“ Insbesondere die Lage ist das entscheidende Kriterium beim Verkauf.

Zudem muss das Traumobjekt im Rahmen der jeweiligen finanziellen Möglichkeiten bleiben. Wer sich für die eigenen vier Wände zu sehr einschränkt, wird am Ende kaum einen Zugewinn an Lebensqualität spüren. Die aktuell immer noch niedrigen Zinsen schaffen allerdings weiterhin gute Voraussetzungen. In einigen Städten Deutschlands ist die monatliche Belastung durch eine Finanzierung vergleichbar mit der monatlichen Miete.

Kapitalanleger
Die Nachfrage nach Immobilien als Kapitalanlage hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Der Grund: Sie bereichern das Portfolio um eine sichere und stabile Investition. Das erste Gebot für Kapitalanleger beim Immobilienkauf ist deshalb: nicht denken wie ein Eigennutzer und persönliche Vorlieben hintenanstellen. Das Hauptaugenmerk sollte laut PlanetHome auf der Vermietbarkeit des Objektes liegen, nur so sei eine dauerhaft stabile Rendite gewährleistet.

Garant für eine kontinuierliche Vermietung ist die richtige Lage. Anzenberger: „Hier verschenken Anleger oft Potential, weil sie sich zu sehr vom eigenen Geschmack leiten lassen. Das belebte Univiertel in der Innenstadt entspricht zwar nicht immer den Vorstellungen vom eigenen Wohnen, doch Nachfrage und Vermietungszahlen sprechen für sich.“

Ähnliches gilt für den Immobilienzustand. Nicht die Farbe der Außenfassade oder die Täfelung des Treppenhauses sollten den Ausschlag geben. Vielmehr entscheiden Sanierungsbedürftigkeit von Heizung, Dach oder Fenstern über die Höhe des Gewinns, den die Immobilie erwirtschaften kann.

Wichtig ist zudem die Infrastruktur der Wohngegend. Eine gute Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz, zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten, aber auch die Nähe zu Ärzten oder sozialen Einrichtungen wie Kitas und Schulen sind Wettbewerbsvorteile. Für die Ertragswertberechnung sollten alle diese Punkte berücksichtigt werden. „Ein höherer Kaufpreis kann durchaus gerechtfertigt sein. Nämlich dann, wenn die Lage des Objekts eine dauerhafte Vermietung garantiert und größere Sanierungsmaßnahmen in absehbarer Zeit nicht zu erwarten sind“, sagt der PlanetHome-Immobilienexperte.

Quelle: Pressemitteilung von PlanetHome vom 05.07.2011