Dez
30

– Neuer Standard KfW-Effizienzhaus Denkmal ab April
– Barrierereduziertes Wohnen bleibt weiter im Fokus
– Investitionszuschüsse für energetische Sanierungen steigen auf
bis zu 20 %

Die KfW Bankengruppe weitet 2012 die Förderung für Sanierungen von Wohngebäuden aus und intensiviert damit ihr Engagement bei der Bewältigung des Klimawandels und der wachsenden demographischen Herausforderungen. Mit dem neuen Förderstandard “KfW-Effizienzhaus Denkmal” wird eine vereinfachte Förderung für denkmalgeschützte und darüber hinaus für besonders erhaltenswerte Bausubstanz eingeführt. Damit wird den besonderen Herausforderungen, die ein energetischer Umbau z.B. bei einer historisch oder architektonisch besonders wertvollen Fassade mit sich bringt, Rechnung getragen.

Barrierereduziertes Wohnen bleibt ebenfalls ein Schwerpunkt. Die KfW führt das Förderprogramm “Altersgerecht Umbauen” mit eigenen Mitteln fort. Unterstützt werden Modernisierungsmaßnahmen zum Abbau von Barrieren, z.B. der Umbau von Bädern, Verbreiterung von Wohnungsfluren, Einbau von Aufzügen oder Anbau von Balkonen. Neu ist die Einführung des Förderstandards “Altersgerechtes Haus” für umfassende Modernisierungen mit dem Ziel eines weitgehend barrierereduzierten Hauses.

“Mit der Weiterentwicklung der wohnwirtschaftlichen KfW-Programme wollen wir dazu beitragen, den Wohnungsbestand nachhaltig zukunftsfähig zu machen. Die energetische Sanierung ist dabei ein zentrales Element, denn damit können wir nicht nur die Wohnqualität verbessern, sondern nicht zuletzt auch dem Klimawandel wirksam entgegenwirken. Ein weiterer wichtiger Bestandteil unserer Förderung bleibt der Abbau von Barrieren in unseren Häusern und Wohnungen.
Unser Ziel muss es sein, dass Menschen jeden Alters, besonders ältere Menschen, ohne unnötige Barrieren darin wohnen und auch möglichst lange verbleiben können. Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung liegt der Schlüssel hierfür in der Sanierung des Wohnungsbestandes und der Anpassung an individuelle Wohnbedürfnisse”
sagte Dr. Axel Nawrath, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe.
“Die KfW gibt nicht nur finanzielle Anreize, sondern definiert auch Standards, welches Zielniveau ein Gebäude mit einer energetischen oder barrierereduzierten Modernisierung erreichen kann. Damit wird den Bauherren eine gute Orientierung gegeben.”

Bauherren, die energiesparend modernisieren oder einen energetischen Neubau realisieren möchten, werden wie bisher mit Förderkrediten aus den mit Mitteln des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung aufgelegten Programmen “Energieeffizient Bauen” und “Energieeffizient Sanieren” unterstützt.

Im Programm Energieeffizient Sanieren können private Bauherren mit max. zwei Wohneinheiten statt eines zinsverbilligten Kredits (Effektivzinssatz aktuell 1 % in allen Laufzeiten) auch einen Investitionszuschuss bekommen. Die Höhe der Investitionszuschüsse wird ab 1. Januar 2012 auf bis zu 20% der Investitionssumme (max.
15.000 EUR) steigen.

Die Fachplanung und Begleitung durch einen Energieberater während einer energetischen Sanierung wird von der KfW in Höhe von 50 % der Kosten unterstützt. Der Förderhöchstbetrag erhöht sich ab Januar 2012 auf 4.000 EUR (vorher: 2.000 EUR).

Ab April 2012 wird die Optimierung der Wärmeverteilung bei bestehenden Heizungsanlagen im Programm Energieeffizient Sanieren zukünftig auch als Einzelmaßnahme gefördert. Das umfasst u.a. die richtige Einstellung der Heizungsregelung, die Abstimmung der einzelnen Teile der Heizungsanlage oder den Ersatz bestehender Pumpen durch Hocheffizienzpumpen.

Eine Übersicht über die KfW-Wohnförderung steht unter www.kfw.de/infografik zum Download bereit.

Weitere Informationen sind auf der Internetseite www.kfw.de oder über das KfW-Infocenter unter 0800 / 539 9002 erhältlich.

Quelle: Pressemitteilung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) vom 30.12.2011

Nov
08

• Weiteres Plus: bis zu 12,5% Tilgungszuschuss zum Kredit
• Tempo bei energetischer Sanierung in Deutschland muss erhöht werden
• Anreize zum Energiesparen

Die KfW Bankengruppe vergibt Förderkredite für energieeffiziente Sanierungen derzeit zum effektiven Jahreszinssatz von 1,00% in allen Laufzeiten. Dazu kommt bei besonders energiesparenden Umbauten ein Tilgungszuschuss von 2,5% bis 12,5%. Bei einem Kredit von 75.000 Euro für eine Umrüstung zum KfW-Effizienzhaus 55* müssen beispielsweise 9.375 EUR weniger zurückgezahlt werden.

„Mit Beginn der kalten Jahreszeit denken Bauherren verstärkt daran, ihr Haus oder ihre Wohnung energetisch zu modernisieren und so dauerhaft Heizkosten zu sparen. Die attraktive Förderung soll einen Anstoß geben, das auch umzusetzen. Energiesparende Gebäude sind ein wichtiger Baustein für das Gelingen der Energiewende. In Deutschland werden 35% der Energie für Heizen und warmes Wasser verbraucht“ sagt Dr. Axel Nawrath, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe.

Private Bauherren und Wohnungseigentümergemeinschaften, die für die energetische Modernisierung der Eigentumswohnung oder des Ein- und Zweifamilienhauses keinen Kredit aufnehmen möchten, können alternativ einen Investitionszuschuss von bis zu 17,5% (max. 13.125 Euro pro abgeschlossene Wohnung) bei der KfW beantragen.

Auch den energieeffizienten Neubau fördert die KfW mit sehr günstigen Krediten und Tilgungszuschüssen. Im Programm Energieeffizient Bauen liegen die effektiven Jahreszinsen derzeit zwischen 1,51% und 2,02%. Fast jede zweite neu hergestellte Wohnung in Deutschland wird mittlerweile mit „Energieeffizient Bauen“ gefördert. Das bedeutet, dass das energetische Niveau von Neubauten oftmals besser ist, als gesetzlich gefordert. Dadurch werden der CO2-Austoß und der Energieverbrauch deutlich reduziert.

Weitere Informationen zu den mit Mitteln des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung aufgelegten Förderprogrammen für energetisches Bauen und Sanieren sind auf der Internetseite www.kfw.de oder über das KfW-Infocenter unter 0800 / 539 9002 erhältlich.

*Erklärung KfW-Effizienzhaus
Der Begriff Effizienzhaus ist ein Qualitätszeichen, das von der KfW, dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) entwickelt wurde. Die Zahl nach dem Begriff „KfW-Effizienzhaus“ gibt an, wie hoch der Jahres¬primär¬energiebedarf (Qp) in Relation (%) zu einem vergleichbaren Neubau nach den Vorgaben der Energieeinspar¬verordnung (EnEV) sein darf. Beispiel: Das KfW-Effizienzhaus 70 hat höchstens 70 % des Jahresprimärenergiebedarfs des entsprechenden Referenzgebäudes. Je kleiner die Zahl, desto niedriger und besser das Energieniveau.

Quelle: Pressemitteilung der KfW vom 07.11.2011

Nov
03

Die Kürzungspläne der Bundesregierung beim CO2-Sanierungsprogramm und der Städtebauförderung werden von allen gesellschaftlichen Gruppen als falsch beurteilt. Die Anhörung im Bauausschuss des Bundestages am vergangenen Mittwoch verdeutlichte erneut, dass die Kürzungen wirtschaftlich, fiskalisch und klimapolitisch kontraproduktiv sind. Vertreter von Mietern, Eigentürmern, Arbeitgebern und Kommunen sowie Wissenschaftler warnen vor einer Verwirklichung der Pläne.

Grundtenor der Kritik aller vom Bundestag befragten Experten ist die Diskrepanz zwischen den klimapolitischen Zielen der Bundesregierung und ihrem tatsächlichen Handeln im Rahmen des Haushaltsgesetzes. Mit den nun veranschlagten Mitteln wird sich nach einhelliger Meinung der Gutachter die Sanierungsrate im Gebäudebereich nicht wie politisch gewollt von 1% auf 2% pro Jahr steigern, sonder um mehr als 50% absenken. Notwendige Investitionen im Stadtumbau werden ausbleiben. Auch aus haushaltspolitischer Sicht seien die Kürzungen falsch, denn die geringeren Investitionen führten zu Steuermindereinnahmen und der Gefährdung von Arbeitsplätzen im Handwerk.

So gehen von der KfW beauftragte Analysen davon aus, dass ein Fördereuro private Investitionen in Höhe von rund neun Euro nach sich zieht. Die zwei Milliarden KfW-Mittel des vergangenen Jahres induzierten Gesamtinvestitionen von rund 18 Milliarden Euro. Damit übersteigen alleine die Mehrwertsteuereinnahmen aus den Gesamtinvestitionen die Kosten der Förderprogramme. Bezieht man in die Betrachtung die gesamten Steuer- und Sozialversicherungseinnahmen mit ein, wird die positive fiskalische Wirkung der Programme noch deutlicher. Mit den nun beabsichtigten Kürzungen verschlechtern die öffentlichen Haushalte aber nicht nur ihre Gesamtbilanz. Die befragten Gutachter sehen zudem circa 150.000 Arbeitsplätze akut gefährdet. Übereinstimmend fordern die Experten deswegen eine Fortschreibung der Förderprogramme in Höhe von mindesten 1,5 Milliarden Euro für das CO2-Gebäudesanierungsprogramm und 600 Millionen Euro für die Städtebauförderung.

Die Experten weisen zudem darauf hin, dass die Förderprogramme im Wohnungsbau eng verzahnt werden müssen. Denn der Gebäudebestand müsse nicht nur energetisch saniert, sondern auch an die zunehmende Zahl alter Menschen angepasst werden. Auch hier sehen die Gutachter noch Handlungsbedarf.

Der Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerksbau (DGfM) und Koordinator der Aktion Impulse für den Wohnungsbau Dr. Ronald Rast sieht die politischen Forderungen der Bau- und Wohnungswirtschaft durch die Anhörung bestätigt: “Die KfW-Programme unterstützen die Bereitstellung von dringend benötigten energieeffizienten und altersgerechten Wohnungen. Aber trotz der positiven Effekte des Wohnungsbaus auf den Bundeshaushalt konnten sich die Fachpolitiker der Regierungskoalition nicht gegen die Haushaltspolitiker durchsetzen. Damit zeigt sich die Regierung unfähig, ihre eigenen Ziele in politisches Handeln zu übersetzen, obwohl der Weg unumstritten ist, sich selbst finanziert, sogar Mehreinnahmen in die öffentlichen Kassen trägt und soziale Probleme beim Grundbedürfnis Wohnen löst. Ein politischer Entscheidungsprozess, der ausschließlich von Kürzungsmöglichkeiten gesteuert wird, ohne die Anschubwirkung von steuerlichen Anreizen und KfW-Fördermaßnahmen mit zu bewerten, muss ob seiner Zukunftsfähigkeit in Frage gestellt werden!”

Positiv bewertet die DGfM dagegen, dass sich Bundesbauminister Dr. Peter Ramsauer offen für verbesserte Abschreibungssätze im Wohnungsbau zeigt. Ramsauer hatte kürzlich steuerliche Ansätze in der Wohnungsbauförderung als “exzellente Option” bezeichnet. In diesem Zusammenhang wies er auch darauf hin, dass sich bessere Abschreibungssätze selbst refinanzieren. Dr. Rast bestätigt die Sichtweise des Ministers: “Eine Erhöhung der Abschreibungssätze im Mietwohnungsbau auf vier Prozent ist das beste Mittel, wenn man energieeffizienten und altersgerechten Wohnraum zu bezahlbaren Preisen bereitstellen möchte. Die Regierung ist gut beraten, wenn Sie sich endlich wieder dieses Mittels bedient”, so der Geschäftsführer der DGfM. Auch KfW-Chefvolkswirt Norbert Irsch schätzte erst letzte Woche ein, dass das derzeitige Niveau des hiesigen Wohnungsbaus den zukünftig weiter steigenden Bedarf an alters- und energieeffizientem Wohnraum nicht gerecht wird.

Quelle: Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerksbau (DGfM)

Dez
22

Wie die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mitteilte, wird sie in diesem Jahr einen neuen Rekord an ausgegebenen Förderdarlehen aus ihrem Programm Energieeffizient Bauen und Sanieren aufstellen. Mit einem Fördervolumen von über 8 Mrd. EUR zum 30.11.2009 löst 2009 das Jahr 2006 als bisher erfolgreichstes Jahr in der KfW-Förderung der Energieeffizienz ab.

Bis zum 30.11.2009 vergab die KfW über 200.000 Kredite und Zuschüsse. Mit fast 550.000 geförderten Wohnungen wurden Investitionen in die Verbesserung der Energieeffizienz von 17 Mrd. EUR angestoßen.

Wie es in der Pressemitteilung weiter heißt, wurden über 270.000 Arbeitsplätze so für mindestens ein Jahr geschaffen oder gesichert. Insgesamt erbrachten die in 2009 geförderten Vorhaben eine zusätzliche jährliche dauerhafte Minderung des CO2-Ausstoßes von 1,3 Mio. Tonnen.

Seit 2001 wurden in den Programmen für Energieeffizientes Bauen und Sanieren Kredite und Zuschüsse im Volumen von rund 30 Mrd. EUR vergeben. Die Endverbraucher profitieren doppelt von der KfW-Förderung. Zusätzlich zu günstigen Zinssätzen oder Zuschüssen sparten sie durch die Förderung der Jahre 2005 bis 2008 Heizkosten in Höhe von fast 1 Mrd. EUR ein.

Quelle: Pressemitteilung der KfW

Jan
25

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau hat im Jahr 2008 mehr als 100 000 Kredite im Gesamtvolumen von 6,4 Milliarden Euro im Rahmen des CO 2-Gebäudesanierungsprogramms zugesagt. Damit waren nach Angaben von Bauminister Wolfgang Tiefensee (SPD) bereits im August die im Haushalt vorgesehenen Fördermittel verbraucht. Die Bundesregierung stockte die Mittel dann um 500 Millionen auf 1,4 Milliarden Euro auf. Seit 2006 seien dank des Programms etwa 800 000 Wohnungen energieeffizient saniert oder neu errichtet worden. Das lohnt sich für die Bürger. Das Programm entlaste diese in diesem Jahr um 360 Millionen Euro bei den Heizkosten, sagte Tiefensee.

Jeder Hauseigentümer sollte also überlegen, seine Immobilie aus energetischer Sicht zu sanieren. Schließlih benötigen ja mittlerweile alle Häuser einen Energiepass. Aus dem ersten Konjunkturpaket stünden für 2009 deshlab wieder etwa 1,5 Milliarden Euro für Zinsverbilligung und Zuschüsse unter anderem für das CO 2-Gebäudesanierungsprogramm bereit.

Jan
15

Günstig, flexibel und staatlich gefördert ins Eigenheim

(München, 15. Januar 2009) Während die Aussichten für Anleger am Kapitalmarkt eher ungewiss sind, profitieren angehende Immobilienkäufer und Häuslebauer vom aktuellen Umfeld: “2009 bietet exzellente Voraussetzungen, um vom Mieter zum Eigentümer zu werden”, erklärt Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG und ergänzt: “Die eigenen vier Wände bieten finanzielle Stabilität und langfristige Sicherheit, unabhängig von den Auf und Abs an den Börsen- und Kapitalmärkten. Obendrein ist das Umfeld zum Eigenheimerwerb äußerst attraktiv: Günstige Baugeldzinsen, flexible Produkte und staatliche Förderungen bieten ideale Voraussetzungen, um den Traum der eigenen vier Wände wahr werden zu lassen.”

Grund Nr.1: Günstige Baugeldzinsen

“Auch wenn die Banken im Zuge der Finanzkrise erhöhte Refinanzierungskosten bewältigen müssen, werden die Baugeldzinsen im historischen Vergleich gerade bei den langen Laufzeiten sehr günstig bleiben”, erklärt Zinsexperte Haselsteiner und ergänzt: “Mit Top-Konditionen von 4,14 Prozent und 4,33 Prozent effektiv für 10jährige bzw. 15jährige Zinsbindungen liegen derzeit alle Laufzeiten sehr deutlich unter der 5-Prozent-Marke. Dieses günstige Zinsniveau erlaubt Bauherren und Immobilienkäufern, mehr Geld in ihre Tilgung zu investieren und so schnell und sicher schuldenfrei zu werden.”

Grund Nr.2: Hohe Flexibilität

Ein Immobilienkauf ist meist eine Entscheidung auf viele Jahre hinaus. Klar, dass sich in dieser Zeit das Einkommen und die monatlichen Ausgaben verändern können. “Viele Darlehensnehmer wünschen sich Freiheit und Spielraum bei ihrer Immobilien-Finanzierung”, weiß Haselsteiner. Das haben auch die Banken bemerkt und ihr Angebot an flexiblen Krediten kontinuierlich erweitert. “Ob mehrmalige Anpassungen des Tilgungssatzes oder ein zeitlich begrenztes Aussetzen der Tilgung, ob die ungeplante vorzeitige Rückführung des Darlehens oder hohe kostenlose Sondertilgungsoptionen – Baufinanzierungsvermittler können auf eine breite Auswahl an unterschiedlichen Lösungen zugreifen und so die individuell beste Finanzierung für den Kunden zusammenstellen”, so Haselsteiner weiter.

Grund Nr.3: Staatliche Förderung

Auch Vater Staat unterstützt den Schritt in die eigenen vier Wände. Jüngstes Beispiel hierfür ist die Einführung des “Wohn-Riester”, d.h. beim Erwerb einer selbstgenutzten Immobilie wird dem Riester-Sparer eine jährliche Zulage gezahlt und Steuervorteile gewährt. Über das so genannte Wohn-Riester-Annuitätendarlehen können die Riester-Zulagen zur Tilgung des Baukredits und damit zur schnelleren Schuldenfreiheit genutzt werden. Im Laufe von 25 Jahren können so bei einer vierköpfigen Familie über 20.000 Euro an staatlichem Zuschuss zusammenkommen. Allerdings muss dieser Betrag bei Renteneintritt nachträglich versteuert werden. Aber auch über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beteiligt sich der Staat am Aufbau einer privaten Altersvorsorge mittels der Vergabe von zinsgünstigen Kredite wie z.B. dem Förderprogramm “Ökologisch Bauen” oder “Wohnraum Modernisieren”. Seit Anfang Januar wurde die Palette an förderfähigen Maßnahmen nochmals erweitert. Da die Zinssätze der KfW bei einigen Programmen häufig unter den Marktkonditionen liegen, kann sich der Einsatz lohnen. “Jeder Bauherr oder Käufer sollte seinen Berater auf KfW-Förderung ansprechen und von ihm prüfen lassen, welches Programm in Frage kommt und ob sich dadurch günstiger finanzieren lässt”, empfiehlt Haselsteiner.

Quelle: Pressemitteilung der Interhyp AG

Dez
21

Die KfW Förderbank weitet ihre Programme für Energieeffizienten Bauen und Sanieren ab Januar 2009 aus. Im Rahmen der Öko-Plus-Variante des Programms “Wohnraum Modernisieren” werden ab Januar auch Einzelmaßnahmen wie die Erneuerung der Fenster oder der Einbau eines Brennwertkessels aus Haushaltsmitteln des Bundes mit besonders zinsgünstigen Krediten gefördert. Bisher war eine Finanzierung für festgelegte Kombinationen aus mehreren dieser Maßnahmen (Maßnahmenpakete) ausschließlich im Rahmen des Programms “CO2-Gebäudesanierung” möglich.

Darüber hinaus können ab Januar 2009 die Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern und Wohnungseigentümergemeinschaften zusätzlich zur bestehenden Förderung mit zinsgünstigen Krediten auch für Einzelmaßnahmen einen Zuschuss erhalten. Wer z. B. sein Wohnhaus dämmt, die Fenster erneuert oder einen Brennwertkessel einbaut, kann einen Zuschuss von 5 % der Investitionssumme, maximal 2.500 EUR erhalten. Gleichzeitig erhöht sich der Zuschuss für festgelegte Maßnahmenpakete im CO2-Gebäudesanierungsprogramms auf 7,5 % der Investitionssumme, max. 3.750 EUR. Anträge für die Zuschüsse für Einzelmaßnahmen und die Komplettsanierung können direkt bei der KfW gestellt werden.

“Die KfW Förderbank setzt mit den neuen Einzelmaßnahmen und zusätzlichen Zuschüssen deutliche Akzente für Beschäftigung und Wachstum in Deutschland und trägt maßgeblich dazu bei, den CO2-Ausstoß bei Wohngebäuden zu reduzieren und Heizkosten zu senken. So konnten mit den Programmen alleine in diesem Jahr bis zum 31. Oktober bereits Investitionen in Höhe von über 12 Mrd. EUR gefördert und über 200.000 Arbeitsplätze gesichert werden”, sagte Wolfgang Kroh, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe.

Weitere Informationen erhalten interessierte Investoren unter www.kfw-zuschuss.de oder über das Infocenter der KfW Förderbank unter der Telefonnummer 01801/33 55 77.

Quelle: Pressemitteilung der KfW-Förderbank