Dez
22

Wie die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mitteilte, wird sie in diesem Jahr einen neuen Rekord an ausgegebenen Förderdarlehen aus ihrem Programm Energieeffizient Bauen und Sanieren aufstellen. Mit einem Fördervolumen von über 8 Mrd. EUR zum 30.11.2009 löst 2009 das Jahr 2006 als bisher erfolgreichstes Jahr in der KfW-Förderung der Energieeffizienz ab.

Bis zum 30.11.2009 vergab die KfW über 200.000 Kredite und Zuschüsse. Mit fast 550.000 geförderten Wohnungen wurden Investitionen in die Verbesserung der Energieeffizienz von 17 Mrd. EUR angestoßen.

Wie es in der Pressemitteilung weiter heißt, wurden über 270.000 Arbeitsplätze so für mindestens ein Jahr geschaffen oder gesichert. Insgesamt erbrachten die in 2009 geförderten Vorhaben eine zusätzliche jährliche dauerhafte Minderung des CO2-Ausstoßes von 1,3 Mio. Tonnen.

Seit 2001 wurden in den Programmen für Energieeffizientes Bauen und Sanieren Kredite und Zuschüsse im Volumen von rund 30 Mrd. EUR vergeben. Die Endverbraucher profitieren doppelt von der KfW-Förderung. Zusätzlich zu günstigen Zinssätzen oder Zuschüssen sparten sie durch die Förderung der Jahre 2005 bis 2008 Heizkosten in Höhe von fast 1 Mrd. EUR ein.

Quelle: Pressemitteilung der KfW

Jan
25

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau hat im Jahr 2008 mehr als 100 000 Kredite im Gesamtvolumen von 6,4 Milliarden Euro im Rahmen des CO 2-Gebäudesanierungsprogramms zugesagt. Damit waren nach Angaben von Bauminister Wolfgang Tiefensee (SPD) bereits im August die im Haushalt vorgesehenen Fördermittel verbraucht. Die Bundesregierung stockte die Mittel dann um 500 Millionen auf 1,4 Milliarden Euro auf. Seit 2006 seien dank des Programms etwa 800 000 Wohnungen energieeffizient saniert oder neu errichtet worden. Das lohnt sich für die Bürger. Das Programm entlaste diese in diesem Jahr um 360 Millionen Euro bei den Heizkosten, sagte Tiefensee.

Jeder Hauseigentümer sollte also überlegen, seine Immobilie aus energetischer Sicht zu sanieren. Schließlih benötigen ja mittlerweile alle Häuser einen Energiepass. Aus dem ersten Konjunkturpaket stünden für 2009 deshlab wieder etwa 1,5 Milliarden Euro für Zinsverbilligung und Zuschüsse unter anderem für das CO 2-Gebäudesanierungsprogramm bereit.

Jan
15

Günstig, flexibel und staatlich gefördert ins Eigenheim

(München, 15. Januar 2009) Während die Aussichten für Anleger am Kapitalmarkt eher ungewiss sind, profitieren angehende Immobilienkäufer und Häuslebauer vom aktuellen Umfeld: “2009 bietet exzellente Voraussetzungen, um vom Mieter zum Eigentümer zu werden”, erklärt Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG und ergänzt: “Die eigenen vier Wände bieten finanzielle Stabilität und langfristige Sicherheit, unabhängig von den Auf und Abs an den Börsen- und Kapitalmärkten. Obendrein ist das Umfeld zum Eigenheimerwerb äußerst attraktiv: Günstige Baugeldzinsen, flexible Produkte und staatliche Förderungen bieten ideale Voraussetzungen, um den Traum der eigenen vier Wände wahr werden zu lassen.”

Grund Nr.1: Günstige Baugeldzinsen

“Auch wenn die Banken im Zuge der Finanzkrise erhöhte Refinanzierungskosten bewältigen müssen, werden die Baugeldzinsen im historischen Vergleich gerade bei den langen Laufzeiten sehr günstig bleiben”, erklärt Zinsexperte Haselsteiner und ergänzt: “Mit Top-Konditionen von 4,14 Prozent und 4,33 Prozent effektiv für 10jährige bzw. 15jährige Zinsbindungen liegen derzeit alle Laufzeiten sehr deutlich unter der 5-Prozent-Marke. Dieses günstige Zinsniveau erlaubt Bauherren und Immobilienkäufern, mehr Geld in ihre Tilgung zu investieren und so schnell und sicher schuldenfrei zu werden.”

Grund Nr.2: Hohe Flexibilität

Ein Immobilienkauf ist meist eine Entscheidung auf viele Jahre hinaus. Klar, dass sich in dieser Zeit das Einkommen und die monatlichen Ausgaben verändern können. “Viele Darlehensnehmer wünschen sich Freiheit und Spielraum bei ihrer Immobilien-Finanzierung”, weiß Haselsteiner. Das haben auch die Banken bemerkt und ihr Angebot an flexiblen Krediten kontinuierlich erweitert. “Ob mehrmalige Anpassungen des Tilgungssatzes oder ein zeitlich begrenztes Aussetzen der Tilgung, ob die ungeplante vorzeitige Rückführung des Darlehens oder hohe kostenlose Sondertilgungsoptionen – Baufinanzierungsvermittler können auf eine breite Auswahl an unterschiedlichen Lösungen zugreifen und so die individuell beste Finanzierung für den Kunden zusammenstellen”, so Haselsteiner weiter.

Grund Nr.3: Staatliche Förderung

Auch Vater Staat unterstützt den Schritt in die eigenen vier Wände. Jüngstes Beispiel hierfür ist die Einführung des “Wohn-Riester”, d.h. beim Erwerb einer selbstgenutzten Immobilie wird dem Riester-Sparer eine jährliche Zulage gezahlt und Steuervorteile gewährt. Über das so genannte Wohn-Riester-Annuitätendarlehen können die Riester-Zulagen zur Tilgung des Baukredits und damit zur schnelleren Schuldenfreiheit genutzt werden. Im Laufe von 25 Jahren können so bei einer vierköpfigen Familie über 20.000 Euro an staatlichem Zuschuss zusammenkommen. Allerdings muss dieser Betrag bei Renteneintritt nachträglich versteuert werden. Aber auch über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beteiligt sich der Staat am Aufbau einer privaten Altersvorsorge mittels der Vergabe von zinsgünstigen Kredite wie z.B. dem Förderprogramm “Ökologisch Bauen” oder “Wohnraum Modernisieren”. Seit Anfang Januar wurde die Palette an förderfähigen Maßnahmen nochmals erweitert. Da die Zinssätze der KfW bei einigen Programmen häufig unter den Marktkonditionen liegen, kann sich der Einsatz lohnen. “Jeder Bauherr oder Käufer sollte seinen Berater auf KfW-Förderung ansprechen und von ihm prüfen lassen, welches Programm in Frage kommt und ob sich dadurch günstiger finanzieren lässt”, empfiehlt Haselsteiner.

Quelle: Pressemitteilung der Interhyp AG

Dez
21

Die KfW Förderbank weitet ihre Programme für Energieeffizienten Bauen und Sanieren ab Januar 2009 aus. Im Rahmen der Öko-Plus-Variante des Programms “Wohnraum Modernisieren” werden ab Januar auch Einzelmaßnahmen wie die Erneuerung der Fenster oder der Einbau eines Brennwertkessels aus Haushaltsmitteln des Bundes mit besonders zinsgünstigen Krediten gefördert. Bisher war eine Finanzierung für festgelegte Kombinationen aus mehreren dieser Maßnahmen (Maßnahmenpakete) ausschließlich im Rahmen des Programms “CO2-Gebäudesanierung” möglich.

Darüber hinaus können ab Januar 2009 die Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern und Wohnungseigentümergemeinschaften zusätzlich zur bestehenden Förderung mit zinsgünstigen Krediten auch für Einzelmaßnahmen einen Zuschuss erhalten. Wer z. B. sein Wohnhaus dämmt, die Fenster erneuert oder einen Brennwertkessel einbaut, kann einen Zuschuss von 5 % der Investitionssumme, maximal 2.500 EUR erhalten. Gleichzeitig erhöht sich der Zuschuss für festgelegte Maßnahmenpakete im CO2-Gebäudesanierungsprogramms auf 7,5 % der Investitionssumme, max. 3.750 EUR. Anträge für die Zuschüsse für Einzelmaßnahmen und die Komplettsanierung können direkt bei der KfW gestellt werden.

“Die KfW Förderbank setzt mit den neuen Einzelmaßnahmen und zusätzlichen Zuschüssen deutliche Akzente für Beschäftigung und Wachstum in Deutschland und trägt maßgeblich dazu bei, den CO2-Ausstoß bei Wohngebäuden zu reduzieren und Heizkosten zu senken. So konnten mit den Programmen alleine in diesem Jahr bis zum 31. Oktober bereits Investitionen in Höhe von über 12 Mrd. EUR gefördert und über 200.000 Arbeitsplätze gesichert werden”, sagte Wolfgang Kroh, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe.

Weitere Informationen erhalten interessierte Investoren unter www.kfw-zuschuss.de oder über das Infocenter der KfW Förderbank unter der Telefonnummer 01801/33 55 77.

Quelle: Pressemitteilung der KfW-Förderbank