Alle Beiträge zum Thema'4. Mieten'

Jan
29

München ist und bleibt der absolute Mietpreis-Spitzenreiter der 50 größten Städte Deutschlands, in denen fast 27 Prozent aller Bürger leben. Am preiswertesten wohnen die Mieter im sächsischen Chemnitz. Zu diesem Ergebnis kommt ImmobilienScout24 mit einem Ranking der durchschnittlichen Angebotsmieten – von Berlin bis Solingen. Die durchschnittliche Miete aller 50 Städte lag im 2. Halbjahr 2011 bei 6,96 Euro. Das sind 6 Cent weniger als im Bundesdurchschnitt.

Die Münchner wohnen bundesweit am teuersten: Sie bezahlen bei einer Neuvermietung im Schnitt 12,98 Euro Kaltmiete für einen Quadratmeter. Damit geben die Einwohner der bayrischen Landeshauptstadt rund 180 Prozent mehr für das Wohnen aus als die Chemnitzer. Die Stadt ist mit nur durchschnittlich 4,61 Euro Miete pro Quadratmeter die preisgünstigste der 50 größten Metropolen Deutschlands.

Neben den Münchner müssen auch die Frankfurter Mieter tief in die Tasche greifen. Die Stadt am Main landet beim Ranking auf Platz zwei. Durchschnittlich 11,80 Euro Kaltmiete je Quadratmeter müssen dort im Monat für den Vermieter locker gemacht werden.

Ähnlich teuer sind die Angebotsmieten in Hamburg. Hier sind im Schnitt 10,68 pro Quadratmeter monatlich fällig. Die Hansestadt liegt damit auf Platz drei, dicht gefolgt von Stuttgart (10,07 Euro) und Freiburg (9,80 Euro) auf dem fünften Rang.

Am günstigsten wohnt man in Chemnitz (4,61 Euro) zur Miete. Aber auch im nordrheinwestfälischen Gelsenkirchen (4,74), im niedersächsischen Hagen (4,91), in der Elbestadt Magdeburg (4,97) und der Messestadt Leipzig (5,01), der Stadt mit der höchsten Mieterquote (88 %) und dem mit Abstand größten aktuellen Angebot für Wohnungen zur Miete (mehr als 11.000), ist es mietpreiswert.

Übrigens: In der größten Stadt Deutschlands, Berlin, beläuft sich die Kaltmiete für den Quadratmeter auf 7,27 Euro. Das ist der 17. Rang für die Hauptstadt, die mit 86 Prozent die zweithöchste Mieterquote deutschlandweit aufweist. Die Mieter Solingens, der kleinsten der 50 größten Städte, zahlen für ihre Mietwohnung pro Quadratmeter 5,91 Euro. Das bedeutet Platz 33 im Mietpreis-Ranking von ImmobilienScout24.

Quelle: Pressemitteilung von Immobilienscout24 vom 26.01.2012

Dez
20

ImmobilienScout24 bietet allen Wohnungssuchenden ab sofort die Möglichkeit, auf dem Portal nach provisionsfreien Immobilien zu filtern. Damit wird dem häufigsten Nutzerwunsch entgegengekommen, gezielt nach Immobilien ohne Maklerprovision suchen zu können.

Aus Kundenstudien und Nutzerbefragungen geht hervor, dass Wohnungssuchende bei ImmobilienScout24 zuerst nach provisionsfreien Objekten Ausschau halten. Daher gibt es auf dem Portal ab sofort ein neues Filterkriterium “provisionsfrei”. Setzt der Nutzer hier seinen Haken, werden die Ergebnislisten entsprechend gefiltert und Maklerangebote aussortiert. Umfasst die Liste dabei weniger als zehn Angebote, werden den Suchenden darüber hinaus weitere provisionspflichtige Objekte empfohlen.

Die Nutzerstudien von ImmobilienScout24 zeigen allerdings auch, dass Mieter und Käufer ihre Entscheidung für oder gegen eine Immobilie am Ende von der Immobilie selbst abhängig machen. So kommt es auch, dass im Ergebnis bei ImmobilienScout24 rund 75 Prozent aller Objekte über einen gewerblichen Anbieter vermarktet werden und somit die überwiegende Zahl an Angeboten provisionspflichtig ist.

Quelle: Pressemitteilung der Immobilienscout24 GmbH vom 19.12.2011

Nov
29

Nach langer Suche hat man sie endlich gefunden: Die perfekte Wohnung. Der Umzugstermin rückt näher. Spätestens wenn die letzte Kiste gepackt ist, entdeckt man die Wohnspuren an den Wänden und die Brandlöcher im Teppich und stellt sich die Frage: Was muss vor dem Auszug tatsächlich renoviert werden? Immonet hat einige Tipps zu Rechten und Pflichten.

Was sind Schönheitsreparaturen? Durch sogenannte “Schönheitsreparaturen” sollen Spuren beseitigt werden, die der Mieter in der Wohnung hinterlassen hat. Das sind in der Regel Abnutzungserscheinungen oder Mängel, die durch den Gebrauch entstanden sind. Zu Schönheitsreparaturen gehören:
– Tapezieren, Anstreichen oder Kalken der Wände und Decken
– Streichen der Fußböden oder Reinigung der Teppichböden
– Streichen der Heizkörper und Heizungsrohre
– Streichen der Innentüren sowie der Innenseiten der Fenster
und Außentüren
Keine Schönheitsreparaturen sind beispielsweise: Das Abschleifen und Versiegeln von Parkettböden oder das Erneuern von Teppichböden (http://wohnen.immonet.de/waende-boeden/teppichboden-verlegen.html).

Müssen für die Schönheitsreparaturen Profis beauftragt werden? Nein. Laut Paragraf 243 kann der Vermieter nicht verlangen, dass der Bewohner die Malerarbeiten absolut perfekt ausführt. Man darf allerdings auch nicht pfuschen. Ungleichmäßig gestrichene Wände und schräg aufgeklebte Tapeten muss der Vermieter nicht hinnehmen. Als Mieter ist man ebenfalls dazu verpflichtet, vor dem Auszug gesprungene Scheiben, Fliesen, Dellen in Türen oder Kratzer in der Badewanne auszubessern – vorausgesetzt, man hat die Schäden selbst verursacht.

Vor dem Pinselschwingen erst in den Mietvertrag gucken Grundsätzlich muss kein Mieter beim Auszug renovieren – es sei denn, es steht im Mietvertrag. Ist das der Fall, ist häufig auch festgelegt, in welchen Zeiträumen Küche, Bad oder Wohnzimmer gestrichen werden müssen. Zulässig sind allerdings nur die folgenden Fristen:
– Alle drei Jahre: Streichen der Küche und Bäder
– Alle fünf Jahre: Wohn- und Schlafräume, Flure, Dielen und
Toiletten streichen
– Alle sieben Jahre: Andere Räume und Türen sowie Fenster
streichen
Diese Vorgaben sind aber nur dann rechtmäßig, wenn die Frist mit dem Einzug beginnt. Unzulässig sind starre Fristen, also Klauseln die den Eindruck erwecken, der Mieter müsse zu festgelegten Terminen streichen.

Ein Beispiel: Nicht zulässig ist die Formulierung: “Der Mieter muss alle drei Jahre Bad und Küche streichen.” Zulässig ist hingegen der Satz. “Im Allgemeinen werden alle drei Jahre Schönheitsreparaturen in der Küche und im Bad erforderlich sein.” Denn sehen Bad oder Küche noch top aus, muss man keine Schönheitsreparaturen vornehmen. Nur wenn die Wände fleckig sind oder in auffälligen Farbtönen bemalt wurden, muss vor dem Auszug gestrichen werden. Oder konkreter: Wer beispielsweise nur drei Monate in seiner Wohnung lebt und Wände hat, die wie frisch gestrichen aussehen, muss vor dem Auszug nicht streichen.

Tipp: Dokumentieren Sie vor dem Einzug den Zustand der Wohnung und machen Sie Fotos. Nur so können Sie nachher beweisen, wie abgewohnt oder gut in Schuss ihre Behausung ist.

Quelle: Pressmitteilung der Immonet GmbH vom 01.11.2011

Sep
08

Das Makler-Ranking für Immobilienmakler von “immobilienmanager”: BNP Paribas Real Estate erringt den Spitzenplatz im gewerblichen Segment, beim Wohnen trägt die Sparkassen-Finanzgruppe/LBS den Sieg davon.

Den Siegerkranz des Makler-Rankings von “immobilienmanager” darf sich BNP Paribas Real Estate aufsetzen. Die Berater-Tochter der französischen Bank hat im Jahr 2010 den höchsten Nettoumsatz unter den Gewerbemaklern erreicht. Bei den Wohnungsmaklern heißt der Erstplatzierte Sparkassen-Finanzgruppe/LBS. “immobilienmanager” publiziert das Ranking in seiner aktuellen Ausgabe 9-2011. Erstmals wurde die Rangliste in diesem Jahr in die beiden Bereiche Gewerbe und Wohnen gesplittet.

Für die Vermittlerbranche war 2010 ein gutes Jahr. Die Umsätze zogen im Vergleich zu 2009 deutlich an, wie die Zahlen des Rankings belegen. Besonders auffällig ist der Einzelhandelsspezialist Lührmann, der sich 2010 wieder vom drastischen Umsatzeinbruch des Jahres 2009 erholen konnte.

Wohnimmobilien waren im Jahr 2010 die größten Umsatzbringer für Immobilienmakler. Auf einen Netto-Umsatz von fast 278 Millionen Euro kam die Sparkassen-Finanzgruppe/LBS, gefolgt von Engel & Völkers mit 77 Millionen Euro. Mit Gewerbeobjekten machte BNP Paribas Real Estate einen Umsatz von knapp 67 Millionen Euro, der Zweitplatzierte Jones Lang LaSalle erreichte 64 Millionen Euro.

Quelle: Pressemitteilung der Immobilien Manager Verlag IMV GmbH & Co. KG vom 07.09.2011

Aug
30

Seit den erheblichen Preis- und Mietsteigerungen bis Ende 2010 hat sich die Entwicklung des F+B-Wohnindex Deutschland, welcher die Mieten- und Preisentwicklung aller Objektarten wiedergibt, deutlich abgeschwächt. Während Eigentumswohnungspreise und Neuvertragsmieten weiter steigen, sind bei Eigenheimpreisen und Bestandsmieten nunmehr im Vergleich zum Vorjahresquartal leichte Rückgänge zu verzeichnen. Der aktuelle F+B-Wohnindex für das 2. Quartal 2011 spiegelt damit die Unsicherheit auf den Finanzmärkten im Verlauf des vergangenen Halbjahres wider, reflektiert aber auch die Abkühlung der deutschen Wirtschaft.

F+B-Wohnindex nach Objektarten: Neuvertragsmieten und Preise für Eigentumswohnungen steigen weiter
Die Renaissance von Immobilien als Vermögensanlagen ist vor allem an der Preis-entwicklung von Eigentumswohnungen und Mehrfamilienhäusern abzulesen. In prosperierenden Wirtschaftsräumen versprechen diese Kapitalanlagen trotz leicht sinkender Bestandsmieten langfristig akzeptable Renditen. Die gestiegene Nachfrage nach diesen städtisch geprägten Objekttypen wirkt sich entsprechend positiv auf die Preise.
Demgegenüber ist die Entwicklung bei Eigenheimen durch stagnierende Preise von Einfamilienhäusern außerhalb der Städte und sinkenden Preisen in ländlichen Regionen geprägt. Zwar stiegen die Eigenheimpreise parallel zur Konjunkturentwicklung bis Ende 2010 in selbem Tempo wie die der Wohnungen, fallen seither aber wieder. Individuelle Nachfrager reagieren erwartungsgemäß eingeschüchteter auf die Irritationen an den Finanzmärkten als institutionelle oder private Kapitalanleger. In den letzten zwölf Monaten hat sich der F+B-Wohnindex Deutschland insgesamt nur um 0,1 % erhöht und liegt damit merklich unter der Inflationsrate.

F+B-Wohnindex für die Bundesländer und Landeshauptstädte: Hamburg und München beherrschen die Ranglisten
Im 2. Quartal 2011 kosteten zehn Jahre alte Eigentumswohnungen mit 70 m² Wohnfläche bundesdurchschnittlich 1.600 €/m². In etwa so viel müssen auch die Berliner und Immobilieninteressenten in Nordrhein-Westfalen anlegen. In Hamburg und Bayern kosten solche Wohnungen allerdings 900 bzw. gut 600 €/m² mehr, in der bayerischen Landeshauptstadt sind die Preise pro Quadratmeter sogar über 2.000 €/m² höher.
Die Rangliste der Eigentumswohnungspreise nach Bundesländern führt erwartungstreu der Stadtstaat Hamburg (2.500 €/m²) an. Die beiden großen Südländer Bayern (2.230 €/m²) und Baden-Württemberg (1.880 €/m²) belegen die Plätze 2 und 3. Das Ranking der Landeshauptstädte wird aber mit Abstand von München (3.610 €/m²) dominiert, vor Hamburg (2.500 €/m²) und Stuttgart (2.350 €/m²).
Bei der Länderbetrachtung fällt nicht nur das Süd-Nord-Preisgefälle auf, sondern auch die erheblichen Unterschiede nach Wirtschaftsräumen. Neben Berlin und Nordrhein-Westfalen gehört auch Hessen (1.800 €/m²) zu den Ländern mit höherem Preisniveau. Das Flächenland Niedersachsen (1.280 €/m²) reiht sich aber, ebenso wie die ostdeutschen Länder, unterhalb des Bundesdurchschnitts ein.

Quelle: Veröffentlichung zum F+B Wohnindex der F+B GmbH für das zweite Quartal 2011

Aug
23

Wichtigste Kriterien für Makler beim Besichtigungstermin: Berufsstatus des Interessenten und eigene Intuition/ Potentielle Mieter können mit guter Vorbereitung und Pünktlichkeit punkten – so das Ergebnis der Studie Marktmonitor Immobilien 2011 von immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale, und Prof. Dr. Kippes von der Hochschule Nürtingen-Geislingen

Nürnberg, 18. August 2011. Makler vertrauen ihrer Intuition: 81 Prozent beurteilen Zuverlässigkeit und Solvenz der Interessenten beim Besichtigungstermin nach ihrem Bauchgefühl. Das ergibt die repräsentative Studie Marktmonitor Immobilien 2011 von immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale, und Prof. Dr. Stephan Kippes von der Hochschule Nürtingen-Geislingen. Noch wichtiger als die subjektive Einschätzung ist jedoch der Berufsstatus des potentiellen Mieters. 85 Prozent der Makler lassen sich davon beeinflussen, ob dieser selbstständig, verbeamtet oder angestellt ist.

Der erste Eindruck zählt
Wie seriös ein Kunde ist, machen Makler an verschiedenen Merkmalen fest: 84 Prozent achten darauf, wie gut sich ein Interessent auf den Besichtigungstermin vorbereitet. Für 80 Prozent spielt die Pünktlichkeit des potentiellen Mieters eine wichtige Rolle. Ist derjenige nicht bei der Sache, kann es sich ebenfalls auf die Einschätzung des Maklers auswirken. 66 Prozent der Immobilienprofis beobachten, wie konzentriert ein Kunde beim ersten Termin ist.

Abbruch von Kundenkontakten
Machen sie mit einem Kunden schlechte Erfahrungen, scheuen sich 76 Prozent der Makler nicht, den Kontakt abzubrechen. Die häufigsten Gründe dafür sind unrealistische Preisvorstellungen oder unsachliches und unverschämtes Auftreten. Auch mangelnde Bonität und Unzuverlässigkeit können zum Abbruch des Kundenkontakts führen.

Über den Marktmonitor Immobilien 2011
Der Marktmonitor Immobilien 2011 ist eine repräsentative Studie von immowelt.de in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Stephan Kippes von der Hochschule Nürtingen-Geislingen. Die Daten für die Studie wurden innerhalb des Immobilien-Professional-Panels (IPP) der Immowelt AG erhoben, dem ersten deutschen Profi-Panel für Marktforschung in der Immobilienbranche. Am IPP nehmen ausschließlich Fachleute aus der Immobilienwirtschaft teil. Für den Marktmonitor Immobilien 2011 wurden 397 zufällig ausgewählte Makler aus ganz Deutschland befragt.

Quelle: Pressemitteilung der Immowelt AG vom 18.August 2011

Jul
28

Energieausweis bleibt hinter Erwartungen zurück: Nur 48 Prozent der Kaufinteressenten und 30 Prozent der Mietwilligen erkundigen sich bei Besichtigungsterminen danach / Interessenten vertrauen eher dem Auge als dem Papier – das zeigt die Studie Marktmonitor Immobilien 2011  von immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale, und Prof. Dr. Stephan Kippes von der Hochschule Nürtingen-Geislingen

Kein Erfolgsmodell: Obwohl Mieter und Käufer von Immobilien Wert auf einen hohen Energiestandard legen, interessieren sie sich bei der Besichtigung kaum für den Energieausweis. Das zeigt die repräsentative Studie Marktmonitor Immobilien 2011 von immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale, und Prof. Dr. Stephan Kippes von der Hochschule Nürtingen-Geislingen. Gerade einmal 48 Prozent der Kauf- und 30 Prozent der Mietinteressenten erkundigen sich bei der Besichtigung des Objekts nach dem Dokument. Wichtiger ist der augenscheinlich gute Energiestandard einer Immobilie.

Bedeutung für Kaufinteressenten am größten
Noch das höchste Interesse am Energieausweis zeigen Kaufinteressenten. 48 Prozent der Kunden, die ein Objekt erwerben wollen, fragen laut der Makler nach dem Energiedokument. Aus gutem Grund: Ein niedriger Energiestandard weist auf nötige Sanierungsmaßnahmen und damit auf zusätzliche Kosten hin. Entsprechend setzen 44 Prozent der Befragten den Energieausweis bei Kaufobjekten auch als Werbeargument in Exposés ein. Wichtiger als die im Energieausweis dokumentierten Messwerte ist den Kaufinteressenten offensichtlich der klar erkennbare Sanierungsstatus. Sie wollen beispielsweise wissen, ob Fassade oder Dach gedämmt sind.

Mietinteressenten überzeugt der Augenschein
Bei den Mietkunden zeigt sich die Situation noch deutlicher. Nur knapp ein Drittel der zukünftigen Mieter hat nach Auskunft der Befragten Interesse am Energieausweis. Konsequenter Weise nutzt auch nur knapp ein Drittel der befragten Makler das Dokument für die Werbung. Viel entscheidender ist für Mietkunden, ob die Fenster wärmeschutzverglast sind oder auf welchem Stand der Technik die Heizung ist. Diese Faktoren entscheiden über die Nebenkosten, die zum Mietzins hinzukommen. Die Mietinteressenten überzeugen sich nach Erfahrung der Befragten lieber anhand der sichtbaren Merkmale davon, was sie erwartet.

Die repräsentative Studie Marktmonitor Immobilien 2011 wurde in Zusammenarbeit von immowelt.de und Prof. Dr. Stephan Kippes von der Hochschule Nürtingen-Geislingen erstellt. Befragt wurden 397 zufällig ausgewählte Makler aus ganz Deutschland. Die gesamte Studie Marktmonitor Immobilien kann hier heruntergeladen werden: http://www.marktmonitor-immobilien.de

Quelle: Pressemitteilung der Immowelt AG vom 26.07.2011

Jul
21

München, Frankfurt und Hamburg sind Deutschlands teuerste Großstädte – das zeigt der Miet- und Kaufpreisvergleich von immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale / Günstigste der 14 deutschen Städte mit mehr als 500.000 Einwohnern ist Dortmund / Hauptstadt Berlin mit Mieten von im Schnitt 7 Euro pro Quadratmeter nur leicht über Bundesdurchschnitt (6,20 Euro)

Die Münchner zahlen die höchsten Mieten in ganz Deutschland – das zeigt der Miet- und Kaufpreisvergleich für Wohnungen in den 14 deutschen Großstädten mit mehr als 500.000 Einwohnern von immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale. Wer in der bayrischen Metropole lebt, muss Mieten von durchschnittlich 12,50 Euro pro Quadratmeter in Kauf nehmen – mehr als das Doppelte des deutschen Durchschnittspreises von 6,20 Euro. Auf Platz zwei des Mietbarometers liegt mit 11,40 Euro Frankfurt, gefolgt von Hamburg (10 Euro). Schlusslichter der Preisskala sind Essen (5,60 Euro), Leipzig und Dortmund (je 4,90 Euro). Die deutschen Hauptstädter leben verhältnismäßig günstig: In Berlin liegt die Miete mit 7 Euro pro Quadratmeter nur leicht über dem bundesdeutschen Schnitt.

Wohnungskauf in München, Frankfurt und Hamburg am teuersten
Für Wohnungskäufer ist München ebenfalls das teuerste Pflaster: In der Isar-Metropole müssen sie durchschnittlich 3.680 Euro pro Quadratmeter investieren. Damit liegen die Preise in München 124 Prozent über dem durchschnittlichen deutschen Kaufpreis von 1.643 Euro. Auf den Plätzen zwei und drei des Kaufpreisbarometers rangieren Frankfurt mit 2.766 Euro und Hamburg mit 2.625 Euro.

Deutlich günstigere Konditionen finden Wohnungskäufer in Leipzig (1.210 Euro), Hannover (1.203 Euro), Essen (1.191 Euro) und Bremen (1.178) vor. Günstigste Großstadt ist wie bei den Mietpreisen Dortmund mit 1.173 Euro pro Quadratmeter.

Weitere Details und Graphiken sind unter www.immowelt.de abrufbar.

Quelle: Pressemitteilung von immowelt.de vom 14.07.2011

Mai
31

Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer hat heute bei einer Pressekonferenz in der Senatsverwaltung den fortgeschriebenen Berliner Mietspiegel 2011 und die Berliner Betriebskostenübersicht vorgestellt.

Im Durchschnitt haben sich die Mietspiegelmieten gegenüber dem letzten Berliner Mietspiegel 2009 jährlich um 4,0 % bzw. 0,20 € je Quadratmeter Wohnfläche und Monat erhöht. Werden die Veränderungen dem vorletzten Berliner Mietspiegel 2007 gegenübergestellt, ergibt sich eine durchschnittliche jährliche Entwicklung von 2,4 %. Dies liegt leicht unter dem Durchschnitt der jährlichen Mietspiegelentwicklung im letzten Jahrzehnt.

Für eine nicht preisgebundene Wohnung werden laut Mietspiegel in Berlin als Mittelwert 5,21 € je Quadratmeter monatlich ohne Betriebskosten und Heizung gezahlt. In Hamburg zahlt ein Mieterhaushalt nach dem Mietspiegel 2009 als Mittelwert 6,76 €. Laut Mietspiegel München 2011 zahlt ein Mieterhaushalt als Mittelwert 9,79 € je Quadratmeter monatlich, also fast 88 % mehr als in Berlin. Die Mietspiegelmieten bilden nicht die realen Durchschnittsmieten ab, da nur Veränderungen durch Neuabschluss oder Mietveränderung im laufenden Vertrag über einen Zeitraum von 4 Jahren gemessen werden. Die sich nicht verändernden Bestandsmieten werden nicht berücksichtigt.

Senatorin Junge-Reyer: “Die diesjährigen Ergebnisse zeigen: Die Mieten in Berlin steigen an, dennoch bleibt das Berliner Mietniveau weiterhin deutlich hinter vergleichbaren Großstädten zurück. Ein Berliner Haushalt verfügt zwar über ein im Durchschnitt geringeres Einkommen als in anderen großen deutschen Städten, die Mietbelastung ist aber auch in Relation zum ortsbezogenen Durchschnittseinkommen geringer, als in Hamburg oder München. Berlin bleibt die preiswerteste Großstadt in Deutschland.”

Die Senatorin betonte, dass der Mietspiegel von Mieter- und Vermieterverbänden sowie Sachverständigen erarbeitet worden sei. Während der fast 25-jährigen Zusammenarbeit in der Arbeitsgruppe Mietspiegel wurden inzwischen 15 Mietspiegel für Berlin erstellt. Alle Beteiligten hätten damit einen wirkungsvollen Beitrag zum Interessenausgleich und sozialen Frieden in Berlin geleistet.

Junge-Reyer weiter: “Der qualifizierte Berliner Mietspiegel schafft Klarheit und Rechtssicherheit. Dafür wurden erneut hohe Anforderungen an die Qualität der Datenerhebung und Auswertung sowie an die wissenschaftliche Belegbarkeit der Ergebnisse gestellt. Wie bisher schützt er die Mieterinnen und Mieter so wirksam vor ungerechtfertigten Mieterhöhungen.”

Der Mietspiegel enthält Aussagen über üblicherweise gezahlte Mieten und setzt sich zusammen aus den im Zeitraum von 4 Jahren zum Stichtag durch Neuabschluss oder Veränderung des laufenden Vertrages ergebenden Zahlen. Bestandsmieten, die sich nicht verändern werden nicht aufgenommen. Er ist relevant für über 1,2 Millionen nicht preisgebundene Mietwohnungen in Mehrfamilienhäusern mit Ausnahme des Sozialen Wohnungsbaus und des Neubaus ab Januar 2010. Der Mietspiegel 2011 wurde nach anerkannten wissenschaftlichen Grundsätzen erstellt und beruht auf einer repräsentativen Erhebung von Miet- und Ausstattungsdaten zum Stichtag 1. September 2010.

Die Berücksichtigung des energetischen Zustandes von Wohngebäuden durch abgestufte Energiekennwerte in der “Orientierungshilfe für die Spanneneinordnung” wurde im Mietspiegel 2011 geringfügig neu justiert. Dieses transparente und leicht nachvollziehbare Wertungssystem hat sich seit der Einführung im letzten Mietspiegel bewährt.

Mit den Erhebungen zum Mietspiegel wurden gleichzeitig Angaben über die einzelnen Betriebskostenarten erfragt und ausgewertet. Grundlage für die Übersicht waren die im September 2010 vorliegenden Abrechnungen des Jahres 2009. Die Betriebskostenübersicht bildet ab, was in Berlin an Kosten für Wasser, Straßenreinigung, Gartenpflege, Heizung usw. normalerweise abgerechnet wird und ist damit eine wichtige Orientierung für alle Mieterhaushalte sowie Vermieterinnen und Vermieter. Sie ist aber nicht rechtsverbindlich.

Mit der Vorstellung des neuen Mietspiegels wurde eine Ausstellung zum Berliner Mietspiegel im Ausstellungsraum der Senatsverwaltung eröffnet, die die Handhabung des aktuellen Mietspiegels 2011 anschaulich erklärt und die Informationen zum Mietspiegel allgemein sowie zum historischen Hintergrund bietet. Nach 14 Tagen wird die Ausstellung in die Dependance der Senatsverwaltung, Am Köllnischen Park, umziehen und dort ebenfalls 14 Tage für alle Berlinerinnen und Berliner geöffnet sein.

Der Mietspiegel 2011 sowie das Straßenverzeichnis und die Betriebskostenübersicht sind ebenso wie der bewährte Mietspiegel-Abfrageservice ab sofort im Internet abrufbar unter www.stadtentwicklung.berlin.de. Weiterhin werden in einem gesonderten Themenfeld Informationen rund um den Berliner Mietspiegel bereitgestellt.

Für Fragen zum Mietspiegel steht das “Servicetelefon Miete” unter der Telefonnummer 030 90139-4777 zur Verfügung.

Der Mietspiegel einschließlich Straßenverzeichnis wird am 30. Mai im Berliner Amtsblatt veröffentlicht. Zudem werden ab dem 31. Mai Broschüren mit dem Mietspiegel sowie der Betriebskostenübersicht u.a. an die Bezirke sowie die beteiligten Mieter- und Vermieterverbände ausgeliefert. Die Broschüre ist dort kostenlos erhältlich.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtentwicklung Berlin vom 30.05.2011

Feb
17

Auf dem deutschen Wohnimmobilienmarkt haben sich im 2. Halbjahr 2010 die durchschnittlichen Angebotskaufpreise für Eigentumswohnungen überproportional im Vergleich zu den durchschnittlichen Angebotsmieten erhöht. Bis auf Köln legten alle von Jones Lang LaSalle untersuchten Standorte zu, in München, Frankfurt, Berlin und Hamburg bis zu 10 %, in Leipzig, Düsseldorf und Stuttgart bis zu 2,8%.

Bei den Angebotsmieten hat sich der Aufwärtstrend überall abgeflacht, am stärksten bemerkbar in Frankfurt und Düsseldorf, wo die durchschnittlichen Angebotsmieten erstmals seit 2009 einen leichten Rückgang aufwiesen. Berlin und Hamburg bleiben dagegen nachhaltig die dynamischsten Mietmärkte in Deutschland. Stabil sind die Angebotsmieten in Köln und Leipzig. In München bestätigt sich die bereits festgestellte Verlangsamung des Preisauftriebs, demgegenüber hat sich Stuttgart beim Anstieg der Angebotsmieten im zweiten Halbjahr unter die Top 3 vorgeschoben.

Das Wachstum der Haushaltszahlen und weiterhin niedrige Fertigstellungszahlen von Wohnflächen lassen eine weitere Preiszunahme in beiden Segmenten erwarten.

Das Wohnportfolio-Transaktionsvolumen lag 2010 mit rund 3 Mrd. Euro auf dem Niveau des Vorjahres (2,9 Mrd. Euro) mit einem höheren Kapitalfluss in den ersten sechs Monaten (1,8 Mrd. Euro). Eine erhebliche Steigerung war für Portfoliotransaktionen mit weniger als 250 Wohnungen zu notieren (132, dreimal so viele als 2009).

Privatinvestoren, Family Offices, Pensionskassen und Versicherungen haben ihre Investitionen in den risikoaversen und inflationssicheren Wohnimmobiliensektor verstärkt. Vor allem deutsche Investoren waren aktiv, sie kamen auf fast 90 % der Transaktionen (2009: 76 %). Käufer größerer Portfolios sind nach wie vor mit hohen Preisvorstellungen der Verkäufer konfrontiert, sodass in diesem Segment nur wenige Deals abgeschlossen wurden, hauptsächlich durch internationale Investoren, die auf einen Anteil am Transaktionsvolumen von 40 % kamen.

Quelle: Pressemitteilung der Jones Lang LaSalle GmbH  vom 16.02.2011