Apr
22

Innerhalb von weniger als zehn Jahren hat sich China von einem Wachstumsmarkt mit Phantasie zum praktisch entscheidenden Spieler für die weitere Entwicklung der Weltwirtschaft gewandelt. Ausschlaggebend für diese rasante Entwicklung sind zwei Phänomene. Erstens: Der Zusammenbruch des amerikanischen Konsumwunders unter der schweren Last einer dramatischen Überschuldung der privaten Haushalte – großteils basierend auf der Illusion immer weiter steigender Immobilienpreise. Derzeit liegt der amerikanische Konsument auf der Intensivstation und wird nach seiner Entlassung nie mehr so dynamisch laufen wie vor seinem Zusammenbruch. Zweitens: Die Dynamik in Europa, die seit dem Fall des Eisernen Vorhangs vor 20 Jahren als große Aufholbewegung eingesetzt hat, ist zum Erliegen gekommen. Die Vorteile der durch den Euro ausgelösten Zinskonvergenz zum tiefen Deutschland-Niveau und die EU-Förderungen für die Randländer sind längst konsumiert. Es stellt sich heraus, dass viel Wachstum vorfinanziert wurde, die Schuldner jetzt aber nicht bezahlen können. Griechenland und die baltischen Staaten dienen als erste drastische Beispiele. Kein Wunder also, dass sich alle plötzlich freuen, dass China seinen über den Exportboom der vergangenen zehn Jahre aufgebauten Überschuss in Form von riesigen Konjunkturpaketen einsetzt und damit wieder Wachstumszahlen von 11-12% liefert. Diesmal aber nicht über den Export, sondern über öffentliche Investitionen und einen steigenden privaten Konsum. Zur Freude europäischer und amerikanischer Unternehmen, die einen wahren Auftragsboom aus China verzeichnen. Und China saugt wie nie zuvor aus aller Welt Rohstoffe an, so dass es zur treibenden Kraft hinter der positiven Konjunkturentwicklung in Brasilien, Kanada, Australien und sogar Afrika geworden ist. Auch diese Länder hängen längst am Tropf Pekings. Ganz nebenbei ist China inzwischen auch zum größten Gläubiger der Welt geworden. China hält die meisten US-Staatsanleihen und hat damit hohes Interesse daran, dass die USA seine Schulden auch bedienen kann. Leben und leben lassen ist daher die Devise. Was hat das alles mit der Zinsentwicklung für 2010 und 2011 zu tun? Gelingt die Feinsteuerung, dass im Zusammenspiel zwischen China, USA und Europa mit Hilfe der chinesischen Lokomotive der gesamte Zug wieder ordentliche Fahrt aufnimmt und die Lokomotive selbst dabei nicht überhitzt, so haben die Notenbanken eine Chance, die Leitzinsen ohne großen Schaden von 2011 an anzuheben und wieder normale Zustände an den Zinsmärkten herbeizuführen. Aber es gibt auch zwei nicht so schöne Szenarien: Übernimmt sich China und die China-Blase platzt so wie andere Blasen zuvor, wird es zu neuen drastischen Verwerfungen kommen. Diese können für die USA und Europa in Deflation, aber auch in Stagflation enden. Während Deflation für noch tiefere Langfristzinsen spricht, bedeuten die beiden anderen Szenarien leicht bis deutlich höhere Zinsen. Wer daher die aktuell extrem tiefen Konditionen für lange Zinsbindungen nicht nutzt, sondern auf noch tiefere Zinsen spekuliert, setzt auf das Deflationsszenario. Nicht umsonst blicken alle nach China. China ist der einzige wirklich fitte Spieler auf dem Spielfeld. Die USA und Europa sind so angeschlagen, dass sie momentan nicht aktiv ins Spiel eingreifen können.

Angesichts der skizzierten Szenarien empfehlen wir weiterhin, zumindest einen großen Teil der Finanzierungssumme über lange Zinsbindungen festzuschreiben und damit für Kalkulationssicherheit zu sorgen. Gefragt sind derzeit zum Beispiel sogenannte Volltilger-Darlehen. Dabei steht heute schon eine Rate über eine höhere laufende Tilgung fest, die nach 20 oder 25 Jahren zu vollständigen Rückzahlung des Darlehens führt. Das Risiko später zu deutlich höheren Zinsen eine Prolongation vornehmen zu müssen, wird damit schon heute ausgeschlossen. Grundsätzlich empfehlen wir, bei diesem niedrigen Zinsniveau eine Tilgung von mindestens 2% zu wählen, damit die Gesamtlaufzeit des Darlehens überschaubar bleibt. Die Finanzierungsspezialisten bei Interhyp können auf mehr als 250 Banken zugreifen und erarbeiten gerne eine individuelle Lösung. Zur Analyse der eigenen Situation und zur Beobachtung der Zinsentwicklung eignen sich auch die Zins-Charts und Tools auf der Interhyp-Website.

Tendenz
kurzfristig: seitwärts
mittelfristig: aufwärts

Mrz
29

Nachdem die US-Notenbank auch diesen Monat die Leitzinsen nicht angehoben hat und zugleich in ihrer Rhetorik darauf schließen lässt, dass bei der Zinsentwicklung 2011 in 2010 kaum mit einer Anhebung zu rechnen ist, haben die Anleger ihre Investitionen in verschiedenen risikobehafteten Assetklassen nochmals verstärkt. Eigentlich wollen die Notenbanken mit Nullzinsen die Investitionstätigkeit der Unternehmen stützen und den Banken die Kreditvergabe leichter machen. Da derzeit aber aufgrund der schwachen Nachfrage niemand investiert und die Kreditnachfrage der Unternehmen folglich gering ist, bleibt dieses Ziel nur ein Nebenschauplatz. Der viel größere Effekt der Nullzinspolitik spielt sich auf der Anlageseite ab. Dort merken momentan Hunderte Millionen Sparer von den USA über Euroland bis nach Hongkong, dass sie für ihre kurzfristigen Geldanlagen bei Banken praktisch kaum Verzinsung bekommen. Wurde noch vor zwei Jahren das Parken von Liquidität mit 3 – 5% bezahlt, so haben die Leitzinssenkungen zu Einlagenzinsen geführt, die nur selten über 1% liegen. Damit wirken bei der Zinsentwicklung 2011 plötzlich lange Laufzeiten von Staatsanleihen, die zwar historisch gesehen extrem tiefe Zinsen bieten, mit 3 – 4% attraktiv. Unternehmensanleihen mit sehr schwacher Bonität sehen bei 5 – 6% plötzlich wie Schnäppchen aus. Und auch Aktienwerte, die Dividenden bezahlen, erscheinen als smartes Investment. In Hongkong haben mit demselben Argument Immobilienpreise im Jahr 2009 um 45% zugelegt. Damit bietet sich ein sonderbares Bild: In einer Welt, die gerade von der schlimmsten Finanzkrise seit 80 Jahren getroffen wurde, in der das Wirtschaftswachstum nur mit gigantischen staatlichen Rettungspaketen wieder in Gang gebracht werden kann, in der die Staaten tief in der Verschuldungsfalle sitzen, steigen sämtliche Anlageklassen gleichzeitig. Die krampfhafte Suche nach Rendite macht derzeit für die Risiken blind. Potentielle Kursverluste bei steigenden Zinsen oder fallenden Aktienkursen werden mit dem Argument der guten laufenden Verzinsung ausgeblendet. Den Notenbanken und Politikern kommt das nur recht. Vielleicht gelingt es ihnen im Zusammenspiel auf diese Weise, die Staatsschulden zu Tiefstzinsen in lange Laufzeiten zu übertragen und an der Börse notwendiges Eigenkapital zur Restrukturierung ganzer Branchen bei hohen Kursen zu erwerben. Wenn es dann am Ende sogar gelingen würde, die Wirtschaft wieder zum Wachsen zu bringen, wird Inflation aufkommen und Leitzinserhöhungen sind notwendig. Spätestens dann platzt die Blase am Rentenmarkt und auch der Aktienmarkt wird ebenfalls kräftig leiden. Den Preis zahlen dann wieder einmal die Investoren, die auf die vorausschauende Politik der Notenbanken vertraut haben.

Für Baufinanzierungskunden dagegen sind die aktuell tiefen Zinsen ein Segen. Wir befinden uns praktisch in allen Laufzeiten am untersten Ende der Bandbreite, die wir in den vergangenen 50 Jahren gesehen haben. Es kann daher kein Fehler sein, auf Sicherheit zu setzen und dieses Zinsniveau mit langfristigen Zinsbindungen abzusichern. Baufinanzierungskunden müssen in Zeithorizonten von 20 bis 30 Jahren denken, in denen sie monatliche Zahlungen leisten. Sie sollten sich deshalb auf keine Spekulation einlassen, wenn die Wahrscheinlichkeiten schief verteilt sind. Gefragt sind derzeit auch sogenannte Volltilger-Darlehen. Dabei steht über eine höhere laufende Tilgung schon heute eine Rate fest, die nach 20 oder 25 Jahren zur vollständigen Rückzahlung des Darlehens führt. Das Risiko, später zu deutlich höheren Zinsen eine Prolongation vornehmen zu müssen, wird damit bereits bei Abschluss ausgeschlossen. Grundsätzlich empfehlen wir bei diesem niedrigen Zinsniveau eine Tilgung von mindestens 2% zu wählen, damit die Gesamtlaufzeit des Darlehens überschaubar bleibt. Die Finanzierungsspezialisten der Interhyp können auf mehr als 250 Banken zugreifen und erarbeiten gerne eine individuelle Lösung für Sie. Zur Analyse der eigenen Situation und zur Beobachtung der Zinsentwicklung eignen sich auch die Zins-Charts und Tools auf der Interhyp-Website.

Tendenz
kurzfristig: seitwärts
mittelfristig: aufwärts

Quelle: Kommentar zur Zinsentwicklung 2011 und 2010 der Interhyp AG vom 26.03.2010

Mrz
01

Während 2009 die Rettung des Bankensystems und staatliche Konjunkturpakete die beherrschenden Themen waren, hat sich die Diskussion seit Jahresbeginn um eine Ebene nach oben verschoben. Wer wird die schwachen Staaten retten, die aufgrund wegbrechender Steuereinnahmen plötzlich noch tiefer in die Schuldenfalle geraten? Vor kurzem waren es noch vermeintliche Einzelschicksale wie die baltischen Länder, Island oder Dubai, die vom IWF oder von ihren starken Nachbarn gestützt werden mussten und konnten. Jetzt werden die Namen schon prominenter. Griechenland steckt tief in der Falle und wird nur schwer ohne externe Hilfe zu stabilisieren sein. Drastische Budgetdefizite in Spanien, Portugal und auch in Großbritannien geben vor dem Hintergrund einer tief getroffenen Wirtschaftsentwicklung Anlass zur Sorge. Bei genauerem Hinsehen wirken all diese Länder aber eher wie Spitzen eines Eisberges, die derzeit vereinzelt aus dem Meer ragen. Der Eisberg darunter hat aber gigantische Ausmaße, denn auch vermeintlich starke Nationen wie die USA, Japan und Deutschland haben ihre Budgetdefizite auf Rekordhöhe ausweiten müssen. In den nächsten Jahren ist bestenfalls eine Reduzierung der Neuverschuldung, keinesfalls aber ein Schuldenabbau realistisch. Wenn Finanzminister Schäuble für 2011 Sparmaßnahmen und Budgetkonsolidierung ankündigt, dann meint er eben nicht Schuldenabbau, sondern graduell weniger Schuldenaufbau. Der Eisberg wächst also weiter. Im Kern haben die Staaten durch ihre Rettungsmaßnahmen Schulden aus dem privaten Sektor in die öffentlichen Haushalte transferiert. Während einige Länder sich das leisten können, drohen andere, an der Größe der Last zu ersticken. Die entscheidende Frage für die nächsten Jahre ist daher: Wird das Wirtschaftswachstum groß genug sein, um die Neuverschuldung auf ein gesundes Maß zurückzuführen? Dass die Notenbanken vor diesem Hintergrund die Leitzinsen in 2010 erhöhen, ist nicht wirklich denkbar. Für die langfristigen Zinsen und damit für die Baugeldkonditionen ist das aber nur bedingt eine Hilfe. Die zunehmende Unsicherheit über die Finanzierbarkeit der Staatsdefizite kann nämlich sehr schnell zu deutlich höheren Risikoaufschlägen bei langen Laufzeiten führen. Griechenland zeigte das zuletzt eindrucksvoll. Wir erwarten daher eine tendenziell steilere Zinskurve und empfehlen, die zuletzt wieder tieferen Zinsen konsequent zur langfristigen Absicherung der Finanzierungskonditionen zu nutzen. So bietet die Krise zumindest den Hypothekenkunden echte Vorteile.

Der starke Wettbewerb der Banken um das Neugeschäft in der Baufinanzierung, welches momentan unter der geringen Neubautätigkeit leidet, führt ebenfalls zu attraktiven Angeboten. Es bleibt wichtig, den Markt mit Hilfe eines erfahrenen Baugeldvermittlers genau zu durchleuchten und damit den richtigen Finanzierungspartner zu finden. Die Finanzierungsspezialisten bei Interhyp können inzwischen auf mehr als 250 Banken zugreifen und unterstützen Sie gerne. Prinzipiell sollten Baugeldkunden derzeit die Absicherung auf lange Frist suchen. Die meisten Finanzierungen laufen rund 25 Jahre bis zur endgültigen Rückzahlung. Es ist deshalb mit erheblichen Risiken verbunden, wenn man zu kurze Laufzeiten wählt. Dieses Risiko sollten daher gerade Käufer mit engen Budgets ausschließen und mit langen Zinsbindungen heute schon die monatlichen Belastungen festzurren. Mit der Wahl der richtigen Tilgungsmöglichkeiten und dem optimalen Einsatz von Fördermitteln lässt sich hier zusätzlich Geld sparen. Das Ziel sollte immer eine möglichst rasche Entschuldung sein.

Tendenz
kurzfristig: seitwärts
mittelfristig: aufwärts

Feb
15

Auch diese Woche wurden die Bewegungen am Zinsmarkt von der Griechenland-Krise dominiert. Die europäischen Politiker haben inzwischen die Brisanz dieses Themas erkannt und versuchen jetzt mit Worten und vagen Ankündigungen die Spekulation über Griechenland und den Euro zu stoppen. Zwar ist es ihnen mit Unterstützungsbekundungen momentan gelungen die Risikoprämien, die Investoren für griechische Anleihen verlangen, wieder zu stabilisieren – der Druck auf den Euro hat aber noch nicht nachgelassen. Mit einem Wechselkurs von derzeit 1,35 gegenüber dem Dollar hat der Euro seit Beginn der Defizitdiskussion rund 10% gegenüber der US-Währung verloren. Europäischen Exporteuren ist das zwar recht, die Dynamik des Euro-Rückgangs zeigt aber vor allem, welche Verunsicherung gerade in Bezug auf die Stabilität der europäischen Währungsunion entstanden ist. Dabei ist besonders auch die EU-Kommission zu kritisieren, die in einer unentschuldbaren Nachlässigkeit jahrelang völlig falsche Defizitzahlen der Griechen akzeptiert hat und damit das Vertrauen in EU-Statistiken unterminiert hat. Da noch dazu im vierten Quartal der zarte Aufschwung in Europa schon wieder in Stagnation übergegangen ist, entscheiden sich auch aus diesem Grund mehr Investoren für Dollar-Anlagen. Griechenland hat das Thema Defizitabbau in Euroland zum großen Diskussionspunkt gemacht. Wenn die Regierungen diesen Defizitabbau in den nächsten Jahren ernsthaft umsetzen wollen, wird das Wachstum kosten. Es wird weder Spielraum für große Konjunkturpakete noch für Steuersenkungen geben. Das bedeutet, dass sowohl die öffentliche wie auch die private Nachfrage wenig Impulse setzen werden. So werden auch die Leitzinsen tief bleiben. Bei den langen Laufzeiten wird es bei der Zinsentwicklung 2010 und 2011 zu großen Schwankungen kommen, da sich Deflationsangst und Angst vor Stagflation immer wieder abwechseln werden.

Für Baugeldkunden bedeutet das vorerst noch günstige Zinsen, die es zu nutzen gilt. Die meisten Finanzierungen laufen aber rund 25 Jahre bis zur endgültigen Rückzahlung. Daher ist es mit erheblichen Risiken verbunden, wenn man zu kurze Laufzeiten wählt. Dieses Risiko sollten deshalb gerade Käufer mit engen Budgets ausschließen und mit langen Zinsbindungen heute schon die monatlichen Belastungen auf lange Zeit festzurren. Risikofreudigere Finanzierungskunden können auch Kombinationen aus kurzen und langen Zinsbindungen wählen. Das senkt die monatliche Belastung und gibt Flexibilität bei größeren Sondertilgungen. Wir empfehlen, die tiefen Zinsen grundsätzlich für höhere Tilgungen zu nutzen und damit die Gesamtlaufzeit der Finanzierung abzukürzen. Mit der Wahl der richtigen Tilgungsmöglichkeiten und dem optimalen Einsatz von Fördermitteln lässt sich hier zusätzlich Geld sparen. Das Ziel sollte immer eine möglichst rasche Entschuldung sein. Die Finanzierungsspezialisten der Interhyp können auf inzwischen mehr als 200 Banken zugreifen und unterstützen Sie dabei gerne.

Tendenz
kurzfristig: seitwärts
mittelfristig: aufwärts

Quelle: Kommentar zur Zinsetnwicklung 2010 und 2011 der Interhyp AG

Apr
07

Jetzt Erspartes in die Immobilienfinanzierung einsetzen und Top-Konditionen sichern

(München, 31. März 2009) Während noch vor wenigen Monaten die Banken vor dem Hintergrund hoher Leitzinsen mit Tagesgeldzinsen von 5 Prozent und mehr um private Guthaben buhlten, müssen sich Sparer heutzutage glücklich schätzen, wenn sie für ihre Rücklage mehr als 2 Prozent Verzinsung bekommen. “Das momentane Zinsumfeld ist ungeeignet, um mittels kontinuierlichen Sparens für später vorzusorgen”, erklärt Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG und empfiehlt: “Sparer sollten in der jetzigen Zinssituation vielmehr überlegen, ob sie nicht die niedrigen Baugeld-Konditionen nutzen wollen, um über den Kauf einer eigenen Immobilie einen soliden Vermögensaufbau voran zu treiben. Denn in diesen unsicheren Zeiten ist privates Wohneigentum mit die sicherste Anlage des Eigenkapitals.”

Mit den Leitzinssenkungen der vergangenen Monate ist auch die Guthabenverzinsung für Tages- und Festgeld drastisch nach unten gegangen. Ein Ende der Niedrigverzinsung ist nicht in Sicht, EZB-Präsident Trichet hat jüngst erklärt, dass der Leitzins noch nicht auf seinem niedrigsten Stand angekommen sei. Dementsprechend könnte bereits diesen Donnerstag in der nächsten EZB-Sitzung ein weiterer Zinsschritt nach unten verkündet werden. So unschön diese Situation für Sparer auch ist, so bietet dieses Umfeld doch auch erhebliche Chancen: Schließlich befinden sich auch die Baugeld-Konditionen auf Tiefniveau während die Immobilienpreise in Deutschland seit Jahren stagnieren. Ideale Bedingungen also, um als Kapitalanleger oder Eigenheimnutzer einen Haus- oder Wohnungskauf zu finanzieren.

Aktuell kostet ein 10-Jahres-Darlehen 3,99 Prozent effektiv, wer 15jährige Zinssicherheit wünscht, erhält einen Baukredit bereits ab 4,26 Prozent. Zum Vergleich: Im Juli 2008 waren die Top-Konditionen mit 5,0 bzw. 5,2 Prozent einen ganzen Prozentpunkt teurer. “Da es bei einer Baufinanzierung meist um große Summen geht, zahlen sich die jetzt erzielbaren Zinsvorteile besonders aus”, weiß Haselsteiner und verdeutlicht: “Das eigene Sparguthaben als Eigenkapital in die Finanzierung einzubauen ist bei den derzeit tiefen Einlagezinsen besonders vorteilhaft, da Banken einen hohen Eigenkapitalanteil mit sehr günstigen Baugeld-Konditionen honorieren.”

Quelle: Pressemitteilung der Interhyp AG

Apr
04

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat in ihrer gestrigen Sitzung den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte auf den neuen Tiefstand von 1,25% gesenkt. Damit hat sie die Erwartungen der meisten Analysten und auch die der Politiker, die auf 0,50 Prozentpunkte gehofft hatten, nicht erfüllt. Die EZB hat damit einmal mehr bewiesen, dass sie unabhängig agiert und sich auch von einem gleichzeitig stattfindenden G20-Gipfel in London nicht unter Druck setzen lässt. Sie hält damit, anders als die US-Notenbank oder die Bank of Japan, zumindest weiteres Pulver trocken und wahrt sich einen kleinen Handlungsspielraum. Am Anleihemarkt hat diese Entscheidung zu Gewinnmitnahmen geführt und die Renditen sind über alle Laufzeiten in den vergangenen 24 Stunden um ca. 0,20 Prozentpunkte angestiegen. Wir gehen davon aus, dass die EZB in den kommenden Monaten auf Zeit spielen wird, um zu sehen, inwieweit die drastischen Zinsmaßnahmen der US-Notenbank und der Bank of England wirken. Sie wird auch versuchen, durch eine kalkulierbare unabhängige Vorgehensweise das Vertrauen in den Euro und die Werthaltigkeit von europäischen Staatsanleihen zu stützen. Damit unterscheidet sie sich signifikant von dem extrem riskanten Handeln in den USA, wo die Notenbank in enger Koordination mit der Politik begonnen hat, Anleihen aufzukaufen und damit Inflation zu fördern. Die Vorgehensweise der EZB zielt auch darauf ab, die langfristigen Kapitalmarktzinsen stabil zu halten. Die Gefahr bleibt aber bestehen, dass die dramatische Ausweitung der Staatsdefizite im Dollarraum zu höheren Langfristzinsen führt. Während also die ganz kurzfristigen Geldmarktzinsen auf tiefem Niveau festgezurrt scheinen, werden lange Zinsbindungen schwankungsanfällig bleiben. Für die nächsten Tage erwarten wir, dass die Banken die Baugeldkonditionen als Reaktion auf die Marktzinssteigerungen nach oben nehmen werden.

Eine Möglichkeit, als Baufinanzierungskunde von den tiefen Geldmarktzinsen zu profitieren, bieten sogenannte 50/50 Kombi-Darlehen. Dabei kann die Sicherheit einer Festzins-Tranche, z.B. mit einer Zinsbindung von 10 oder 15 Jahren, mit den niedrigen Zinsen einer EURIBOR-Tranche kombiniert werden. Damit verringern sich die monatlichen Belastungen deutlich und weitere Leitzinssenkungen führen durch die quartalsweise Anpassung der variablen Tranche direkt zu besseren Konditionen. Die variable Tranche kann aber auch zukünftig in ein Festzinsdarlehen gewandelt werden, so dass später Zinssicherheit erreicht werden kann. Zum Zinsanpassungstermin kann die variable Tranche zudem teilweise oder ganz getilgt werden. Damit entsteht große Flexibilität. Gefragt sind derzeit auch sogenannte Volltilger-Darlehen, die einen durchgehenden Zinssatz bis zur endgültigen Rückzahlung bieten. Die höhere festgelegte Tilgung führt dabei zu Konditionsvorteilen. Anschlussfinanzierern empfehlen wir, die immer noch niedrigen Aufschläge für Forward-Darlehen zu nutzen. Viele Baufinanzierungen aus den Jahren 1999 und 2000 wurden mit Zinssätzen von über 6% abgeschlossen und können jetzt bei einem Bankwechsel mit einer Vier vor dem Komma optimiert werden. Die Finanzierungsspezialisten der Interhyp können auf mehr als 100 Banken zugreifen und erarbeiten gerne eine individuelle Lösung für Sie.

Tendenz
kurzfristig: aufwärts
mittelfristig: seitwärts

Quelle: Zinskommentar der Interhyp AG,

Mrz
22

Zwischen der EU und der USA ist ein heftiger Streit über die richtige Antwort auf die globale Krise entbrannt. Aus Washington werden Forderungen laut, die staatlichen Konjunkturprogramme müssen weiter aufgestockt werden. Doch dagegen wehren sich die meisten EU-Staaten und die EU-Kommission. Der Streit wurde durch Meldungen über Pläne der USA und Großbritanniens, auf dem Weltfinanzgipfel Anfang April ein gigantisches, kreditfinanziertes Paket gegen den Zusammenbruch des Welthandels vorzuschlagen, angeheizt. Larry Summers, Wirtschaftsberater von US-Präsident Obama, hatte die Europäer zudem aufgefordert, kurzfristig mehr zu unternehmen, um die weltweite Nachfrage zu stärken. Die USA ist besorgt darüber, dass das globale Sparen zu einer lang anhaltenden Rezession oder gar Depression führen könnte und übt deshalb Druck auf den Rest der Welt aus.

Auch die Zentralbanken der USA (FED) und des Euro-Raums (EZB) haben unterschiedliche Konzepte beim Kampf gegen die Folgen der Finanzkrise. Die FED und auch die Bank of England versuchen auf der einen Seite unter allen Umständen eine lähmende Deflation zu verhindern. Die EZB auf der anderen Seite glaubt, dass eine solche Politik nicht kostenfrei zu haben ist. Ihre Überlegung ist, dass eine zu starke oder nicht rechtzeitig zurückgenommene Lockerung die Gefahr birgt, eine nächste Blase an den Märkten zu erzeugen.

Bereits im Jahr 2002 hat sich die Vorsicht der EZB als richtig erwiesen. Damals warnte der Internationale Währungsfonds (IWF) vor Deflationsgefahren. Die FED fuhr ihren Leitzins auf 1,25 Prozent zurück, doch die EZB senkte nicht unter zwei Prozent. Laut Meinung der Ökonomen hätte sich die darauf folgende Krise wesentlich stärker ausgewirkt, wenn die EZB damals dem Beispiel der FED gefolgt wäre.

Die FED und die Bank of England haben bei den Leitzinsen kaum noch Spielraum nach unten. Die Bank of England hat daher letzte Woche ein neues Kapitel im Kampf gegen die Rezession und die Finanzkrise aufgeschlagen und mit dem Ankauf von Staatsanleihen begonnen. Finanziert werden die Ankäufe durch die Notenpresse. Ziel dieser Maßnahme ist, mehr Geld in das Finanzsystem zu pumpen und dadurch den Kreditfluss von den Banken zu Unternehmen und Haushalten wieder in Gang zu bringen und so das Renditenniveau der Volkswirtschaft zu senken. Von der Rendite der Staatspapiere hängen zahlreiche weitere Zinssätze ab.

Die Meldungen rund um die Krise drehen sich vor allem um Verluste, hohe Ausgaben, Gefahren und negative Ausblicke. Lichtblicke gibt es indes für alle, die jetzt eine Baufinanzierung abschließen. Durchschnittlich 6,60 Prozent Zinsen musste ein Baugeldinteressent in den letzten 20 Jahren für sein Darlehen zahlen. Aktuell liegen die Zinsen für ein Darlehen mit einer Zinsbindung von zehn Jahren bei nur 3,86 Prozent (Stand 19.03.2009). Daher raten wir allen Erstfinanzierern oder Darlehensnehmern, bei denen in den nächsten fünf Jahren eine Umfinanzierung ansteht, sich die derzeitigen Zinsen langfristig zu sichern. Selbst 30-jährige Zinsbindungen sind schon für unter 4,50 Prozent zu bekommen. Und das gesetzliche Kündigungsrecht gibt Ihnen die Möglichkeit, die Zinsen nach zehn Jahren neu festzusetzen. Eine Zinsbindung von dreißig Jahren birgt für Sie also kein größeres Risiko als ein Darlehen mit einer zehnjährigen Laufzeit.

Tendenz
Kurzfristig: schwankend
Langfristig: schwankend

Quelle: Kommentar zur Zinsentwicklung 2009 der Dr.Klein & Co. AG

Mrz
06

Wie erwartet hat die Europäische Zentralbank (EZB) gestern die Leitzinsen gesenkt. Mit der Senkung um 0,50 Prozentpunkte auf nunmehr 1,50% haben die Notenbanker auf die sehr schwachen Konjunkturindikatoren der vergangenen Wochen reagiert und versuchen gemeinsam mit den anderen großen Zentralbanken nach ihren Möglichkeiten die Realwirtschaft über günstigere Kreditkonditionen zu stützen. Diese Vorgehensweise, die ja bereits die US-Notenbank auf einen Leitzins von praktisch Null und die Bank of England auf 0,50% geführt hat, hat nur zwei Haken: Die tieferen Leitzinsen werden von den Banken nur sehr zögerlich an die Kunden, also Unternehmen und Privatpersonen weitergegeben, da die Banken derzeit jeden Spielraum auf der Ertragsseite nutzen müssen, um den Verlusten aus Abschreibungen etwas entgegenzusetzen und höhere Risikopuffer für die Zukunft aufzubauen. Dazu kommt noch, dass nur wenige Kredite direkt an die Geldmarktzinsen und damit an den Leitzinssatz gekoppelt sind. Die meisten Kredite sind langfristig und somit hängen deren Konditionen von den langfristigen Kapitalmarktzinsen ab. Die Zinssätze bei den längeren Zinsbindungen reagieren aber nur bedingt auf die Leitzinsentwicklung, sondern bilden sich über Angebot und Nachfrage am Anleihemarkt. Da das Angebot dort derzeit über die zunehmende Staatsverschuldung und die starke Kreditaufnahme von Unternehmen aber sehr schnell ansteigt und auch weiter ansteigen wird, verlangen die Investoren einen zunehmenden Risikoaufschlag, um sich langfristig zu binden. Daher sind die Renditen von 10-jährigen Pfandbriefen, die auch als Referenz für Baugeldkonditionen gleicher Laufzeit dienen, trotz Leitzinssenkung nur um rund 15 Renditestellen gesunken. Für die nächste Woche erwarten wir eine Seitwärtsbewegung der Konditionen auf dem nun etwas tieferen Niveau.

Kreditnehmer, die direkt von den Leitzinssenkungen profitieren wollen, können mit dem Interhyp Kombi-Darlehen die Sicherheit einer Festzins-Tranche, z.B. mit einer Zinsbindung von 10 oder 15 Jahren, mit den tiefen Zinsen einer Euribor-Tranche kombinieren. Damit fallen die monatlichen Belastungen deutlich und auch weitere Leitzinssenkungen werden durch die quartalsweise Anpassung der variablen Tranche direkt zu besseren Konditionen führen. Die variable Tranche kann aber auch zukünftig in ein Festzinsdarlehen gewandelt werden, so dass später Zinssicherheit erlangt wird. Zum Zinsanpassungstermin kann die variable Tranche zudem teilweise oder ganz getilgt werden. Damit entsteht große Flexibilität. Für Kunden, die vollständige Kalkulationssicherheit suchen, bieten sich Volltilger-Darlehen an, die einen durchgehenden Zinssatz bis zur endgültigen Rückzahlung bieten und auch zu Konditionsvorteilen führen. Für die individuelle Ausgestaltung und Optimierung Ihrer Baufinanzierung stehen Ihnen die Interhyp-Finanzierungsspezialisten jederzeit gerne zur Verfügung.

Tendenz der Zinsentwicklung:
kurzfristig: seitwärts
mittelfristig: seitwärts

Mrz
05

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat soeben in ihrer heutigen Sitzung eine weitere Senkung des Leitzinses im Euroraum beschlossen. Dieser wurde von bisher zwei Prozent auf 1,5 Prozent herabgesetzt. Bereits letzte Woche erklärte Bundesbank-Chef Axel Weber in einem Interview, dass er angesichts der Rezession zu weiteren Zinssenkungen bereit sei. Ganz klar sprach sich Weber gegen eine Nullzinspolitik nach dem Vorbild Japans oder der USA aus. Die Untergrenze für die Leitzinsen im Euroraum liege für ihn bei einem Prozent, so Weber. Danach müssten die Zinsen rasch wieder erhöht werden, um bei einem Aufschwung nach dem Ende der Rezession gegen einen Teuerungsanstieg gerüstet zu sein.

Unterdessen mahnte der EZB-Chef Jean-Claude Trichet, im Kampf gegen die globale Finanzkrise und weltweite Rezession nicht die Grundlage für die nächste Krise zu legen. Die EZB ist in Sorge, dass Regierungen und Notenbanken, wie nach dem Platzen der Internetblase im Jahr 2000, aggressiv gegensteuern und so die Basis für neue Probleme bereiten. Gerade der niedrige US-Leitzins gilt als mitverantwortlich für die Kreditexzesse der vergangenen Jahre. Aus diesem Grund ist die EZB auch vorsichtiger als andere Notenbanken, die ihre Leitzinsen immer weiter gesenkt haben und die Geld- und Kreditmärkte mit Liquidität fluten.

In den USA versucht die US-Notenbank (FED) weiterhin, der angeschlagenen Finanzbranche mit Zinsen nahe null Prozent und massiven Liquiditätsspritzen zu helfen und die Konjunktur zu stabilisieren. Ben Bernanke, Präsident der FED, glaubt, dass ein Ende der Wirtschaftsflaute im Jahr 2009 und eine Erholung im kommenden Jahr nur möglich sind, wenn die von Regierung und Notenbanken eingeleiteten Gegenmaßnahmen wirken. Doch seiner Ansicht nach sind die Risiken für eine Verschlechterung der Lage zurzeit höher als die Chancen auf eine Verbesserung. Ein vollständiges Überwinden der Rezession werde den USA erst in zwei bis drei Jahren gelingen.

Die FED hat für ihre Arbeit zudem Reformen angekündigt. So soll zukünftig ein Inflationsziel festgelegt und die Langfristvorhersage der FED von drei auf sechs Jahre ausgeweitet werden. Die Prognose zur mittelfristigen Preisentwicklung soll wiederum als Richtschnur für das angestrebte Inflationsziel dienen. Gemäß dem Auftrag des US-Kongresses ist die FED zur Sicherung der Preisstabilität und des nachhaltigen Beschäftigungsniveaus verpflichtet. Das mittelfristig angestrebte Inflationsniveau soll die Erreichung dieser beiden Ziele unterstützen.

Bei den Baufinanzierungszinsen haben sich die Aufschläge für Finanzierungen mit weniger Eigenkapital in den vergangenen Wochen immer weiter erhöht. Vor allem Finanzierungen mit einem Beleihungsauslauf von über 80 Prozent sind dadurch teurer geworden. Hier müssen die Banken immer höhere Risikokosten einkalkulieren und die Aufschläge auf die Basiskondition bis zu (meist) 54 Prozent des Kaufpreises erhöhen sich. Bei manchen Konstellationen kann es dann vorteilhafter für den Kunden sein, ein Privatdarlehen in die Finanzierung zu integrieren, um in eine niedrige Auslaufklasse zu gelangen. Sie zahlen dann zwar für den kleinen Teil des Privatdarlehens einen höheren Zins, doch der Mischzins ist deutlich geringer. Ihre Baufinanzierungsspezialisten von Dr. Klein beraten Sie hier gerne. Wir finden die optimale Finanzierung für Sie!

Tendenz der Zinsentwicklung:
Kurzfristig: schwankend
Langfristig: schwankend

Feb
15

Überaus schlechte Konjunkturzahlen in Europa und die steigende Unsicherheit über die Durchschlagskraft der neuen US-Regierung haben diese Woche zu einem Kursrückgang bei Aktien und zu Umschichtungen in Staatsanleihen geführt. Damit sind die Renditen bei den längeren Laufzeiten am Anleihemarkt überraschend gesunken. Sowohl die Aktien- als auch die Zinsmärkte sind derzeit sehr schwankungsanfällig und schaffen es nicht einen Trend zu entwickeln. Während am Zinsmarkt die Ausrichtung der Notenbanken klar ist und niemand daran zweifelt, dass in den USA die Leitzinsen noch lange nahe dem Nullpunkt bleiben werden (so wie in allen anderen großen Märkten die Leitzinsen auch gegen Null tendieren werden), ist die Unsicherheit bei den langen Laufzeiten sehr ausgeprägt. Einerseits gibt es die Furcht vor einer deflationären Entwicklung, die dafür sprechen würde, dass die langfristigen Zinsen noch weiter fallen können. Andererseits baut sich jedoch über die explosionsartig wachsende Staatsverschuldung ein Angebotsdruck am Kapitalmarkt auf, der zu sehr viel höheren Risikoprämien für Kredite und Anleihen mit langen Laufzeiten führen könnte. Besonders am amerikanischen Anleihemarkt, der maßgeblich auch den Trend an den übrigen Zinsmärkten bestimmt, gibt es große Verunsicherung über die Finanzierbarkeit der wachsenden Defizite, die ohne Kaufinteresse der Sparnationen China und Japan schwer darstellbar ist. Vor diesem Hintergrund ist es gefährlich, auf sinkende Baufinanzierungskonditionen zu spekulieren. Wir empfehlen, die Zinsrückgänge der vergangenen Tage konsequent zu nutzen und damit Kalkulationssicherheit zu erreichen. Der Wettbewerb unter den Banken führt weiterhin zu sehr attraktiven Konditionen über alle Laufzeiten. Besonders wichtig in diesen volatilen Marktphasen ist die Wahl der richtigen Finanzierungsstruktur in Bezug auf Laufzeiten, Tilgungsmöglichkeiten und Einsatz von Fördermitteln. So können Kombinationen aus 5-jährigen mit 15- oder 20-jährigen Zinsbindungen sehr sinnvoll sein, weil sie hohe Kalkulationssicherheit mit niedrigeren monatlichen Belastungen und Flexibilität bei der zukünftigen Rückzahlung verbinden. Wichtig für Anschlussfinanzierer: Banken gehen derzeit sehr unterschiedlich mit Forward-Aufschlägen um, woraus sich günstige Gelegenheiten ergeben können. Auch hier lohnt sich das Gespräch mit unseren Spezialisten, um das richtige Konzept für die Darlehensverlängerung zu finden.

Tendenz
kurzfristig: seitwärts
mittelfristig: seitwärts

Quelle: Kommentar zur Zinsentwicklung 2009 der Interhyp AG