Dez
23

EnEV verlangt mehr finanzielle Reserven / Entfernung zum Objekt nicht unterschätzen

Von den Verunsicherungen an den Finanzmärkten profitiert der Wohnimmobilienmarkt. Die starke Nachfrage nach vermieteten Objekten hat an zahlreichen Standorten die Preise in die Höhe getrieben. Viele Besitzer von Mehrfamilienhäusern oder vermieteten Eigentumswohnungen konnten ihre Immobilien mit Wertsteigerung verkaufen. Andere Eigentümer denken angesichts der attraktiven Verkaufspreise über eine Veräußerung nach. Die PlanetHome AG gibt Empfehlungen, für wen sich der Verkauf einer vermieteten Immobilie lohnt.
Aufgrund der aktuell hohen Käufernachfrage ist ein Immobilienverkauf grundsätzlich eine Überlegung wert. Neben dem möglichen Verkaufsgewinn gegenüber dem Einstandspreis spielen für Kapitalanleger jedoch laut PlanetHome auch noch andere Aspekte eine Rolle.

Ein möglicher Grund für einen Verkauf ist die künftige finanzielle Belastung. „Je nachdem, wie alt das Objekt ist, stehen Renovierungen beziehungsweise Sanierungen an“, sagt Robert Anzenberger, Vorstand der PlanetHome AG. „Eigentümer sollten auf jeden Fall hohe Reserven für die Immobilie haben.“ Ein neuer Brennwertkessel zum Beispiel kann inklusive Regelung bis zu 7.000 Euro kosten. Dazu kommen noch die Montage und eine eventuelle Schornsteinsanierung. Wenn eine Fassadendämmung nötig wird, müssen Eigentümer für Dämmplatten zwischen 80 und 180 Euro pro Quadratmeter aufbringen.
Um den Wert ihres Objektes zu erhalten, wurde Immobilienbesitzern bislang empfohlen, etwa 1,5 Prozent der Herstellungskosten im Jahr zurückzulegen. Durch die aktuelle politische Situation könnte sich dieser Betrag mittelfristig jedoch erhöhen: „Im Zuge der Energieeinsparverordnung (EnEV) werden nach und nach die Auflagen für Immobilieneigentümer angehoben“, sagt Anzenberger. Die EnEV 2009 brachte eine Verschärfung der Vorgaben um 30 Prozent mit sich. „Die aktuell geplante Anhebung um weitere 30 Prozent mit der EnEV 2012 liegt derzeit zwar auf Eis. Über kurz oder lang werden weitere Auflagen aber mit Sicherheit folgen“, so der Experte. „Eigentümer müssen darauf vorbereitet sein – vor allem finanziell. Denn nicht alles wird man auf die Mieter umlegen können.“ Der Verkauf einer vermieteten Immobilie lohne sich dann, wenn keine ausreichenden Rücklagen für kommende Maßnahmen vorhanden seien. Sonst drohe das Risiko der Verschuldung, warnt Anzenberger.
Zudem sollten Kapitalanleger eine Prognose zur künftigen Mietauslastung anstellen. Je nach Bevölkerungsentwicklung ist bei einigen Objekten mit Mietausfällen zu rechnen. „Eine heute gute Rendite durch Vollvermietung bedeutet nicht zwangsläufig, dass dies in fünf oder zehn Jahren noch der Fall ist“, erklärt Anzenberger. Auch hier sollen Kapitalanleger nüchtern rechnen.
Die Entfernung zum Objekt sei ein weiteres Verkaufsargument. „Wenn man als Eigentümer nicht vor Ort ist, kann das Nerven, Zeit und Geld kosten“, gibt Anzenberger zu bedenken. „Es hängt immer davon ab, wie fordernd die Mieter sind. Wenn sie den Eigentümer jede zweite Woche mit etwas behelligen, geht das zu Kosten der Rendite.“ Wer nicht in eine professionelle Hausverwaltung investieren kann oder will, sollte über einen Verkauf nachdenken.

„Letztlich hängt eine Verkaufsentscheidung von der individuellen Situation ab“, unterstreicht Anzenberger. So ist es auch wichtig, die eigene Lebensplanung zu bedenken. Einschneidende Ereignisse wie der Tod eines Partners oder der Auszug der Kinder können zwar nicht vorhergesehen werden, wollen jedoch bedacht sein. Wer seine Kapitalanlageobjekte in drei Jahren aus privaten Gründen ohnehin zur Disposition stellen würde, sollte einen möglichen Verkauf schon jetzt in Erwägung ziehen – schließlich sind durch die hohe Nachfrage attraktive Verkaufspreise möglich.
„Eigentümer müssen alle Aspekte genau prüfen und sich ausgiebig beraten lassen. Denn bei Immobilien geht es immer um viel Geld.“

Quelle: Pressemitteilung der PlanetHome AG vom 12.12.2011

Dez
21

– CO2-Ausstoß 2010 um 1 Mio. Tonnen reduziert
– Mehr als 40 % der bis 2020 pro Jahr erforderlichen CO2-Reduktion
privater Haushalte bewirkt
– Heizkostenersparnis von 6,4 Mrd. EUR
– Investitionen über 22 Mrd. EUR haben 287.000 Arbeitsplätze für
mindestens ein Jahr gesichert

Die KfW Bankengruppe hat zwei aktuelle Studien vorgelegt, die die Wirkung der aus Mitteln des Bauministeriums vergünstigten KfW-Förderung von Energieeinsparmaßnahmen im Gebäudebestand evaluieren. Seit 2006 werden die Fördereffekte jährlich untersucht, im Jahr 2010 durch das Institut Wohnen und Umwelt (IWU) und das Bremer Energieinstitut (BEI).

“Ein entscheidender Eckpunkt der deutschen Energiepolitik ist das Ziel, bis zum Jahr 2050 den Energiebedarf durch massive Effizienzsteigerungen zu reduzieren. Der Gebäudesektor nimmt dabei eine Schlüsselstellung ein, denn große Energieeinsparpotenziale werden derzeit vor allem aufgrund von finanziellen Restriktionen und Informationsdefiziten nicht erschlossen. Genau hier setzen die KfW-Programme an. Allein im Jahr 2010 hat die KfW die energieeffiziente Sanierung und den energieeffizienten Neubau von 428.000 Wohnungen finanziert. Und zudem Energieberatungen und Heizungsoptimierungen für 525.000 Wohnungen unterstützt”, sagte Dr. Norbert Irsch, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe. “Mit 1 % liegt der Nominalzins für die Förderkredite derzeit deutlich unterhalb der Inflationsrate. Der Realzins ist damit negativ. Dazu können Tilgungszuschüsse bis zu 12,5 % kommen. Die Energiesparer bekommen faktisch Geld geschenkt.”

Die von der KfW geförderten energieeffizienten Neubauten und energetischen Sanierungen führten 2010 zu einer Reduzierung des Treibhausgas-Ausstoßes um rund 1 Mio. Tonnen. Soll das Ziel der Bundesregierung einer Treibhausgasreduzierung von 40 % bei den privaten Haushalten erreicht werden, so müssten diese bis 2020 pro Jahr eine Minderung von 2,2 Mio. Tonnen erbringen. Durch die von der KfW Bankengruppe geförderten energieeffizienten Neu- und Umbauten wurden 2010 mehr als 40 % dieser Anforderung erreicht. Von 2006 bis heute konnte der Treibhausgasausstoß durch die KfW-Programme dauerhaft um 5,2 Mio. Tonnen gesenkt werden.

Mit den 2010 geförderten Energiesparmaßnahmen können Heizkostenersparnisse in Höhe von 6,4 Mrd. EUR erzielt werden. Für die energetischen Sanierungsmaßnahmen im Wohnungsbestand entspricht die Heizkostenersparnis rund drei Viertel der Investitionskosten. In den Gebäuden der kommunalen und sozialen Infrastruktur können die Heizkostenersparnisse bei moderaten Energiepreissteigerungen sogar höher ausfallen als die Investitionskosten.

Die Programme helfen nicht nur der Umwelt, sondern auch Gebäudeeigentümern und Mietern sowie der deutschen Wirtschaft. Insgesamt wurden 2010 Investitionen über 21,5 Mrd. EUR angestoßen. Damit konnten 287.000 Arbeitsplätze für ein Jahr gesichert werden. Diese positiven Effekte kommen vor allem der lokalen mittelständischen Bauwirtschaft und dem Handwerk zugute.

Die KfW Bankengruppe hat im Jahr 2010 Energieeffizienz und Klimaschutz in Wohngebäuden und in Gebäuden der kommunalen und sozialen Infrastruktur mit Förderkrediten und Zuschüssen in Höhe von 8,9 Mrd. EUR gefördert. In der kommunalen und sozialen Infrastruktur wurden vor allem energetische Sanierungen von Schulen und Schulsporthallen, Kindertagesstätten und Jugendheimen unterstützt.

Die Studien sind abrufbar unter: www.kfw.de/evaluationen.

Quelle: Pressemitteilung der Krdeitanstalt für Wiederaufbau (KfW) vom 16.12.2011

Dez
07

Baugeldvermittler Enderlein erwartet weiterhin günstige Zinsen und hohe Nachfrage nach Objekten

Das Jahr 2012 bringt für heutige und künftige Immobilieneigentümer einige Veränderungen. Der Baugeldvermittler Enderlein aus Bielefeld hat die wichtigsten Neuerungen zusammengefasst.

Steuer: Vermietungen an Angehörige einfacher
Wer eine Immobilie besitzt und im Objekt Wohnungen an Familienangehörige vermietet, kann sich ab 2012 laut Enderlein über Vereinfachungen freuen. Hintergrund ist das Steuervereinfachungsgesetz. Wenn eine Immobilie an nahe Verwandte vermietet wird, entfallen ab Januar die Prognoserechnungen über die Gewinnerzielungsabsicht für die kommenden 30 Jahre. Voraussetzung: Es muss ein üblicher Mietvertrag geschlossen werden und die Miete muss mindestens 66 Prozent der ortsüblichen Vergleichsmiete ausmachen.

Wohneigentumsprogramm bei preiswerten Immobilien besser
Beim Wohneigentumsprogramm (124/134) der KfW wird der maximale Finanzierungsanteil der Gesamtkosten ab 2012 von 30 Prozent auf 100 Prozent erhöht, der Förderhöchstbetrag wird dagegen von 75.000 Euro auf 50.000 Euro verändert. „Für alle Immobilien bis zu 166.000 Euro Kaufpreis bringt dies dem Eigennutzer daher de facto mehr Geld“, rechnet Manfred Hölscher vor. Ab einem Kaufpreis von 170.000 Euro steht der Käufer hingegen künftig etwas schlechter da als bei der noch bis zur Jahresende gültigen Förderung.

Grunderwerbsteuer: Mehrausgaben beim Immobilienkauf in 2 Bundesländern
Ab 1. Januar und 1. März 2012 schrauben auch Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz die Grunderwerbsteuer von 3,5 auf 5 Prozent. „Besonders Kapitalanleger, die in größere Objekte investieren, werden die Steuererhöhung zu spüren bekommen“, sagt Manfred Hölscher. Die höheren Kaufnebenkosten haben insgesamt jedoch keinen übermäßigen Einfluss auf die Rendite. Wichtiger sei die Objektzustand und die künftige Vermietbarkeit. Für Eigennutzer, die eine Immobilie kaufen, hält sich die Teuerung in Grenzen. Bei einem Appartement für 100.000 Euro müssen ab Januar 1.500 Euro einmalig mehr berappt werden.

KfW: Förderung nur noch bei Energieeffizienz
Ab Januar 2012 ist es nicht mehr möglich, allgemeine Instandsetzungs- und Modernisierungsmaßnahmen über das KfW-Wohnraum Modernisieren (Nr. 141) zu finanzieren. „Lediglich wenn es sich um energieverbessernde Maßnahmen handelt, können zinsgünstige Kredite beantragt werden“, sagt Manfred Hölscher vom Baugeldvermittler Enderlein. Nach seinen Worten können Immobilienbesitzer durch das Zinstief allerdings auch normale Modernisierungskredite vergleichsweise zinsgünstig abrufen. Für Kreditsummen zwischen 5.000 und 60.000 Euro seien beispielsweise spezielle Modernisierungs- und Energiedarlehen mögliche Alternativen. Die Zinsen liegen derzeit bei etwa 5 Prozent. Baugeldvermittler helfen Kreditnehmern durch den Angebotsdschungel.

Altersgerechter Umbau weiterhin mit Förderung
Anders als vorgesehen, führt die KfW Bankengruppe die Förderung von altersgerechtem Umbau 2012 fort. In 2011 können Eigentümer, Mieter oder Wohnungsunternehmen Förderkredite noch zu besonders günstigen Zinssätzen über die Hausbanken (besser die Finanzierungsinstitute) beantragen. Die Hausbanken (siehe wie vor) können die Anträge zu den aus Mitteln des Bauministeriums verbilligten Zinssätzen zwischen 1,00 und 1,56 Prozent noch bis 16. Dezember 2011 bei der KfW einreichen. Der maximale Kreditbetrag beträgt 50.000 Euro pro abgeschlossener Wohneinheit. Wie hoch die Zinsen ins 2012 sein werden, steht noch nicht fest.

Zinsenentwicklung 2012: Anhaltend gute Aussichten für Kreditnehmer
Nachdem die Zinsen für Immobilienkredite 2011 ein neues Allzeittief erreicht haben, können Immobilienkäufer bei der Zinsentwicklung 2012 grundsätzlich ebenfalls mit niedrigen Zinsen für Darlehen rechnen. „Durch die enormen Unsicherheiten auf den Märkten ist eine Vorhersage der Konditionen kaum möglich. Es allerdings davon auszugehen, dass die Zinsen für Darlehen zwischen 3 und 4 Prozent zu haben sind. Junge Kreditnehmer mit hohem Finanzierungsbedarf sollten zu Krediten mit Zinsbindungen von mindestens 10 Jahren greifen, besser sind jedoch 15 oder 20 Jahre. Zudem sind Anfangstilgungen von mindestens 2 Prozent empfehlenswert.

Preisentwicklung Immobilien
2012 ist laut Enderlein mit einer anhaltend starken Nachfrage nach Immobilien zu rechnen. „Die Unsicherheit an den Märkten wird dafür sorgen, dass Privatpersonen und Investoren gleichermaßen in Sachwerte investieren“, sagt Manfred Hölscher vom Baugeldvermittler Enderlein. Die Preise für Immobilien dürften weiter leicht anziehen.

Quelle: Pressemitteilung der Enderlein & Co. GmbH vom 06.12.2011

Nov
28

Der energetische Zustand einer Immobilie beeinflusst zunehmend die Kaufentscheidung von Immobilieninteressenten. Bei der Einschätzung des Objekts wird jedoch der Energieausweis oft als wenig hilfreich wahrgenommen. Das ist das Ergebnis des aktuellen Immobilienbarometers von Interhyp und ImmobilienScout24, für das 1.896 Immobilienkäufer befragt wurden.

Die energetischen Eigenschaften einer Immobilie werden immer bedeutender für die Kaufentscheidung. Für mehr als ein Viertel der derzeitigen Interessenten einer Kaufimmobilie (26 Prozent) sind Bausubstanz und Heizungsanlage ebenso wichtig wie Preis, Lage oder Ausstattung des Objekts. Weitere 61 Prozent der befragten Käufer achten darauf, dass die energetischen Eigenschaften in einem vernünftigen Verhältnis zum Preis von Haus oder Wohnung stehen. Nur jedem Zehnten ist der energetische Zustand weniger wichtig und lediglich drei Prozent ist er gänzlich egal.

Für Laien ist es jedoch oft schwer, die Qualität von Heizungsanlage, Dämmung oder Verglasung einzuschätzen. Seit 2009 soll der Energieausweis, der beim Besitzer angefordert werden kann, für Klarheit sorgen. Doch nur wenige Immobilienkäufer fühlen sich durch ihn ausreichend informiert. Mehr als jeder fünfte Käufer attestiert dem Dokument keinerlei Hilfestellung bei der Prüfung der Energiebilanz der Immobilie. Etwa die Hälfte der aktuellen Immobilienkäufer (48 Prozent) schätzt den Energieausweis als nur bedingt nützlich ein.

Im Hinblick auf die energetische Beschaffenheit ihres Wahlobjekts legen die Suchenden den größten Wert auf eine moderne Heizungsanlage (60 Prozent), eine gute Außenwand- und Dachdämmung (58 Prozent und 47 Prozent) und Fenster mit Mehrfachverglasung (57 Prozent). Dabei sind die Interessenten auch bereit zusätzliches Geld in die Verbesserung des Energiezustands zu stecken: Mehr als die Hälfte der potenziellen Käufer rechnet mit Folgeinvestitionen und jeder zweite davon mit mehr als 20.000 Euro.

“Die Umfrage macht deutlich, dass viele Käufer mit den Angaben im Energieausweis überhaupt nichts anfangen können”, kommentiert Marc Stilke, CEO von ImmobilienScout24, die Ergebnisse. Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG, fügt hinzu: “Der Hauptgrund für die mangelnde Akzeptanz ist, dass er häufig nur über den Energieverbrauch der vorherigen Bewohner, nicht jedoch über den tatsächlichen Energiezustand des Objekts, informiert.”

Quelle: Pressemitteilung von Immobilienscout 24 und der Interhyp AG vom 28.11.2011

Nov
23

Fast drei Viertel der Immobilienprofis empfehlen Eigentümern Wärmedämmung des Dachs / Bei Mietimmobilien ist moderne Wärmeschutzverglasung am rentabelsten / Immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale, präsentiert die Ergebnisse der Studie Marktmonitor Immobilien 2011 in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Stephan Kippes von der Hochschule Nürtingen-Geislingen

Wer über eine kostspielige Sanierung nachdenkt, sollte sich genau informieren, welche Maßnahmen am rentabelsten sind. Die repräsentative Studie Marktmonitor Immobilien 2011, die in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Stephan Kippes von der Hochschule Nürtingen-Geislingen entstanden ist, gibt einen Überblick über alle Empfehlungen.

Das raten deutsche Immobilienmakler Eigentümern
71 Prozent der deutschen Immobilienprofis raten Eigentümern, die über einen Verkauf nachdenken, zu einer Dachdämmung. Weitere sinnvolle Investitionen im Vorfeld eines Verkaufs sind ihrer Meinung nach Fassadendämmung (60 Prozent) und Wärmeschutzverglasung (59 Prozent).

Tipps der Immobilienmakler für Vermieter
Eigentümern, die ihre Immobilie vermieten möchten, raten die Makler am häufigsten, ihr Geld in eine fortschrittliche Wärmeschutzverglasung zu investieren (63 Prozent). Auf Platz zwei und drei der Empfehlungen für Vermieter liegen Fassadendämmung (57 Prozent) und Brennwertheizung (44 Prozent).

Insgesamt halten die deutschen Makler energetische Sanierungsmaßnahmen oder Teilsanierungen für sinnvolle Investitionen, um den Marktwert einer Immobilie zu steigern – besonders, wenn ein Verkauf oder eine Neuvermietung anstehen. Denn vor allem für Kaufinteressierte spielt der energetische Zustand einer Immobilie eine immer größere Rolle, da sie mögliche Mängel nach dem Kauf aus der eigenen Tasche beheben lassen müssten.

Über den Marktmonitor Immobilien 2011

Der Marktmonitor Immobilien 2011 ist eine repräsentative Studie von immowelt.de in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Stephan Kippes von der Hochschule Nürtingen-Geislingen. Die Daten für die Studie wurden innerhalb des Immobilien-Professional-Panels (IPP) der Immowelt AG erhoben, dem ersten deutschen Profi-Panel für Marktforschung in der Immobilienbranche. Am IPP nehmen ausschließlich Fachleute aus der Immobilienwirtschaft teil. Für den Marktmonitor Immobilien 2011 wurden 397 zufällig ausgewählte Makler aus ganz Deutschland befragt.

Quelle: Pressemitteilung der Immowelt AG vom 22.11.2011

Nov
08

• Weiteres Plus: bis zu 12,5% Tilgungszuschuss zum Kredit
• Tempo bei energetischer Sanierung in Deutschland muss erhöht werden
• Anreize zum Energiesparen

Die KfW Bankengruppe vergibt Förderkredite für energieeffiziente Sanierungen derzeit zum effektiven Jahreszinssatz von 1,00% in allen Laufzeiten. Dazu kommt bei besonders energiesparenden Umbauten ein Tilgungszuschuss von 2,5% bis 12,5%. Bei einem Kredit von 75.000 Euro für eine Umrüstung zum KfW-Effizienzhaus 55* müssen beispielsweise 9.375 EUR weniger zurückgezahlt werden.

„Mit Beginn der kalten Jahreszeit denken Bauherren verstärkt daran, ihr Haus oder ihre Wohnung energetisch zu modernisieren und so dauerhaft Heizkosten zu sparen. Die attraktive Förderung soll einen Anstoß geben, das auch umzusetzen. Energiesparende Gebäude sind ein wichtiger Baustein für das Gelingen der Energiewende. In Deutschland werden 35% der Energie für Heizen und warmes Wasser verbraucht“ sagt Dr. Axel Nawrath, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe.

Private Bauherren und Wohnungseigentümergemeinschaften, die für die energetische Modernisierung der Eigentumswohnung oder des Ein- und Zweifamilienhauses keinen Kredit aufnehmen möchten, können alternativ einen Investitionszuschuss von bis zu 17,5% (max. 13.125 Euro pro abgeschlossene Wohnung) bei der KfW beantragen.

Auch den energieeffizienten Neubau fördert die KfW mit sehr günstigen Krediten und Tilgungszuschüssen. Im Programm Energieeffizient Bauen liegen die effektiven Jahreszinsen derzeit zwischen 1,51% und 2,02%. Fast jede zweite neu hergestellte Wohnung in Deutschland wird mittlerweile mit „Energieeffizient Bauen“ gefördert. Das bedeutet, dass das energetische Niveau von Neubauten oftmals besser ist, als gesetzlich gefordert. Dadurch werden der CO2-Austoß und der Energieverbrauch deutlich reduziert.

Weitere Informationen zu den mit Mitteln des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung aufgelegten Förderprogrammen für energetisches Bauen und Sanieren sind auf der Internetseite www.kfw.de oder über das KfW-Infocenter unter 0800 / 539 9002 erhältlich.

*Erklärung KfW-Effizienzhaus
Der Begriff Effizienzhaus ist ein Qualitätszeichen, das von der KfW, dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) entwickelt wurde. Die Zahl nach dem Begriff „KfW-Effizienzhaus“ gibt an, wie hoch der Jahres¬primär¬energiebedarf (Qp) in Relation (%) zu einem vergleichbaren Neubau nach den Vorgaben der Energieeinspar¬verordnung (EnEV) sein darf. Beispiel: Das KfW-Effizienzhaus 70 hat höchstens 70 % des Jahresprimärenergiebedarfs des entsprechenden Referenzgebäudes. Je kleiner die Zahl, desto niedriger und besser das Energieniveau.

Quelle: Pressemitteilung der KfW vom 07.11.2011

Feb
01

Die in 2009 gegründete HypZert Fachgruppe Energie & Umwelt wird zur kommenden Jahrestagung der HypZert GmbH am 9./10. Februar 2011 die Ergebnisse ihrer zweijährigen Fachgruppenarbeit vorstellen. Mit der Studie “Energieeffizienz der Gebäude – ein Hauptaspekt der Nachhaltigkeit” sollen dem mit der Immobilienbewertung befassten Gutachter wesentliche Informationen zu diesem Thema vermittelt und Lösungsansätze vorgestellt werden, wie die energetischen Eigenschaften einer Immobilie in der Wertermittlung berücksichtigt werden können. Dazu werden in der Ausarbeitung neben den gesetzlichen Vorgaben auch die wichtigsten Kenngrößen der Energieeffizienz von Gebäuden, die Entwicklung der Bau- bzw. Gebäudetechnik und die Vor- und Nachteile bzw. der Umgang mit den Ergebnissen aus dem Energieausweis näher beleuchtet. Des Weiteren werden Möglichkeiten einer Berücksichtigung der Gebäudeenergieeffizienz im Gutachten, d.h. erkennbare Lösungsansätze in den wichtigsten Wertermittlungsverfahren, dargestellt.

Die derzeitige Informationsvielfalt sowie die intensive Auseinandersetzung, insbesondere auch mit dem Thema Nachhaltigkeit zeigt, dass der vorrangige Fokus der Fachgruppe aktuell darin besteht, das Thema für die Immobilienbewertung transparent werden zu lassen, um dann in einem nächsten Schritt den Einfluss der Nachhaltigkeit auf die Wertermittlung von Immobilien anhand der Marktevidenz aufzeigen zu können. In einer zweiten Studie mit dem Titel “Nachhaltigkeit von Immobilien und die Berücksichtigung in der Wertermittlung” hat die Fachgruppe alle grundlegenden Informationen zu den verschiedenen Zertifizierungssystemen, zum nachhaltigen Bauen und die damit beeinflussten Marktchancen, aber auch die Berücksichtigung der Nachhaltigkeit in Forschungsvorhaben, Richtlinien, Berufsstandsempfehlungen und Rating-Modellen dargestellt. Die Vielzahl unterschiedlicher, derzeit am Markt diskutierter Ansätze wurde erfasst, analysiert und gegenübergestellt. Aus all diesen Informationen wurde letztendlich ein Vorschlag für einen Nachhaltigkeitscheck im Wertgutachten entwickelt. “Die zwei Studien sind ein hervorragender Einstieg, aber auch detaillierte Nachschlagewerke für dieses umfassende Themengebiet. Sie reihen sich in die bisherige Qualität der Ausarbeitungen der HypZert Fachgruppen hervorragend ein,” so Reiner Lux, Geschäftsführer der HypZert GmbH.

Alle Studien und Veröffentlichungen der HypZert Fachgruppen können online über den HypZert Shop bestellt werden.

Quelle: Pressemitteilung der HypZert GmbH vom 27.01.2011

Dez
22

Wie die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mitteilte, wird sie in diesem Jahr einen neuen Rekord an ausgegebenen Förderdarlehen aus ihrem Programm Energieeffizient Bauen und Sanieren aufstellen. Mit einem Fördervolumen von über 8 Mrd. EUR zum 30.11.2009 löst 2009 das Jahr 2006 als bisher erfolgreichstes Jahr in der KfW-Förderung der Energieeffizienz ab.

Bis zum 30.11.2009 vergab die KfW über 200.000 Kredite und Zuschüsse. Mit fast 550.000 geförderten Wohnungen wurden Investitionen in die Verbesserung der Energieeffizienz von 17 Mrd. EUR angestoßen.

Wie es in der Pressemitteilung weiter heißt, wurden über 270.000 Arbeitsplätze so für mindestens ein Jahr geschaffen oder gesichert. Insgesamt erbrachten die in 2009 geförderten Vorhaben eine zusätzliche jährliche dauerhafte Minderung des CO2-Ausstoßes von 1,3 Mio. Tonnen.

Seit 2001 wurden in den Programmen für Energieeffizientes Bauen und Sanieren Kredite und Zuschüsse im Volumen von rund 30 Mrd. EUR vergeben. Die Endverbraucher profitieren doppelt von der KfW-Förderung. Zusätzlich zu günstigen Zinssätzen oder Zuschüssen sparten sie durch die Förderung der Jahre 2005 bis 2008 Heizkosten in Höhe von fast 1 Mrd. EUR ein.

Quelle: Pressemitteilung der KfW

Dez
21

Die KfW Förderbank weitet ihre Programme für Energieeffizienten Bauen und Sanieren ab Januar 2009 aus. Im Rahmen der Öko-Plus-Variante des Programms “Wohnraum Modernisieren” werden ab Januar auch Einzelmaßnahmen wie die Erneuerung der Fenster oder der Einbau eines Brennwertkessels aus Haushaltsmitteln des Bundes mit besonders zinsgünstigen Krediten gefördert. Bisher war eine Finanzierung für festgelegte Kombinationen aus mehreren dieser Maßnahmen (Maßnahmenpakete) ausschließlich im Rahmen des Programms “CO2-Gebäudesanierung” möglich.

Darüber hinaus können ab Januar 2009 die Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern und Wohnungseigentümergemeinschaften zusätzlich zur bestehenden Förderung mit zinsgünstigen Krediten auch für Einzelmaßnahmen einen Zuschuss erhalten. Wer z. B. sein Wohnhaus dämmt, die Fenster erneuert oder einen Brennwertkessel einbaut, kann einen Zuschuss von 5 % der Investitionssumme, maximal 2.500 EUR erhalten. Gleichzeitig erhöht sich der Zuschuss für festgelegte Maßnahmenpakete im CO2-Gebäudesanierungsprogramms auf 7,5 % der Investitionssumme, max. 3.750 EUR. Anträge für die Zuschüsse für Einzelmaßnahmen und die Komplettsanierung können direkt bei der KfW gestellt werden.

“Die KfW Förderbank setzt mit den neuen Einzelmaßnahmen und zusätzlichen Zuschüssen deutliche Akzente für Beschäftigung und Wachstum in Deutschland und trägt maßgeblich dazu bei, den CO2-Ausstoß bei Wohngebäuden zu reduzieren und Heizkosten zu senken. So konnten mit den Programmen alleine in diesem Jahr bis zum 31. Oktober bereits Investitionen in Höhe von über 12 Mrd. EUR gefördert und über 200.000 Arbeitsplätze gesichert werden”, sagte Wolfgang Kroh, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe.

Weitere Informationen erhalten interessierte Investoren unter www.kfw-zuschuss.de oder über das Infocenter der KfW Förderbank unter der Telefonnummer 01801/33 55 77.

Quelle: Pressemitteilung der KfW-Förderbank