Jun
22

Die langfristigen Kapitalmarktzinsen haben nach dem starken Anstieg in den vergangenen drei Monaten jetzt eine Phase der Orientierung auf diesem höheren Niveau erreicht. Größere Tagesschwankungen sind daher vor dem Hintergrund recht unterschiedlicher Konjunkturindikatoren zu erwarten. Auf der einen Seite stehen die Konjunkturoptimisten, die in den nächsten Monaten mit einer ersten Erholung der US-Wirtschaft rechnen und daher schon für Anfang 2010 von einer Umkehrung der Nullzins-Politik in den USA ausgehen. Diese Investoren setzen derzeit auch auf steigende Aktienkurse und Rohstoffpreise und verkaufen Staatsanleihen. Auf der anderen Seite nutzen die Konjunkturpessimisten schwache Tage am Anleihemarkt, um insbesondere länger laufende Anleihen zu kaufen, weil sie von lang anhaltend tiefen Leitzinsen ausgehen und eher Deflation als Inflation am Horizont sehen. In den vergangenen drei Monaten hatten ganz klar die Optimisten die Oberhand und wir gehen davon aus, dass nach einer kurzen Konsolidierung auch in den folgenden Monaten die Optimisten bestimmend bleiben. Daher erwarten wir auch weiterhin ein ansteigendes Zinsniveau bei längeren Laufzeiten und in der Folge auch steigende Konditionen für Baugeld.

Wir empfehlen darum, nicht auf fallende Zinsen zu spekulieren. Käufer und Bauherren, die mit einem engen Budget planen müssen, sollten auf Kalkulationssicherheit für ihr Projekt achten und lange Laufzeiten mit guten Sondertilgungsoptionen wählen. Wenn man von der derzeit steilen Zinskurve profitieren möchte, bieten sich auch Kombinationen mit 5-jährigen Laufzeiten an oder sogenannte 50/50 Kombi-Darlehen, die von den tiefen Geldmarktzinsen profitieren. Dabei kann die Sicherheit einer Festzins-Tranche, z.B. mit einer Zinsbindung von 10 oder 15 Jahren, mit den tiefen Zinsen einer EURIBOR-Tranche kombiniert werden. Damit verringern sich die monatlichen Belastungen deutlich und weitere Leitzinssenkungen werden durch die quartalsweise Anpassung der variablen Tranche direkt zu besseren Konditionen führen. Die variable Tranche kann aber auch zukünftig in ein Festzinsdarlehen gewandelt werden, so dass später Zinssicherheit erreicht wird. Zum Zinsanpassungstermin kann die variable Tranche zudem teilweise oder ganz getilgt werden. Damit entsteht große Flexibilität. Gefragt sind derzeit auch sogenannte Volltilger-Darlehen, die einen durchgehenden Zinssatz bis zur endgültigen Rückzahlung bieten. Die höhere festgelegte Tilgung führt dabei aufgrund der steilen Zinskurve zu Konditionsvorteilen. Die Finanzierungsspezialisten bei Interhyp können auf mehr als 100 Banken zugreifen und erarbeiten gerne eine individuelle Lösung für Sie.

Tendenz
kurzfristig: seitwärts
mittelfristig: aufwärts

Quelle: Zinskommentar der Interhyp AG

Mrz
22

Mit der Ankündigung in Zukunft langlaufende Anleihen im Wert von über 1.000 Milliarden Dollar aufkaufen zu wollen, hat die US-Notenbank eine weitere Phase der Lockerung ihrer Geldpolitik eingeläutet. Ziel dieser Maßnahme ist es, weiteres Geld in das System zu pumpen und die Kosten für langfristige Kredite zu senken. Ben Bernanke startet damit das größte Experiment in der neueren Geschichte der Notenbanken. In der Theorie soll diese Maßnahme eine drohende Deflation verhindern und bei Erholung der Wirtschaft soll die dann überflüssige Liquidität wieder eingesammelt werden, um ein gesundes Maß an Inflation sicherzustellen. Ob dieses Wunschdenken aufgeht oder ob mit diesen Maßnahmen nicht mittelfristig weitere Verwerfungen an den Finanzmärkten produziert werden, ist völlig offen. Auffallend ist, dass die beiden Hauptverursacher der Kreditmarktkrise – nämlich die USA und England – mit ihren stark von der Politik beeinflussten Zentralbanken aggressiv zu bisher unerprobten Maßnahmen greifen, um den eigentlich notwendigen drastischen Anpassungen in ihren Ländern zu entgehen. Das Wachstum beider Staaten wird seit Jahrzehnten von kreditfinanziertem Konsum getrieben und dieses Modell ist jetzt gescheitert. Am amerikanischen Zinsmarkt hat die Ankündigung der Käufe der Notenbank zu einem Absinken der Renditen geführt und auch in Deutschland wurde der Zinsanstieg der vorherigen Tage seit gestern wieder korrigiert. Gleichzeitig ist aber bei den langen Laufzeiten eine gewisse Nervosität im Markt zu spüren, da niemand weiß, ob die Gelddruckaktionen der Notenbanken nicht mittelfristig zu unkontrollierbaren Inflationseffekten führen können.

Baufinanzierungskunden sollten in diesem Umfeld konservativ planen. Das heißt, dass hohe Planbarkeit der monatlichen Belastung und Flexibilität bei der Rückführung der Schulden im Vordergrund stehen sollten. Das kann einerseits durch lange Laufzeiten kombiniert mit Sondertilgungsoptionen erreicht werden. Andererseits können auch Kombi-Darlehen mit 50/50-Aufteilung eine interessante Alternative sein. Dabei kann zum einen die Sicherheit einer Festzins-Tranche, z.B. 10 oder 15 Jahre, mit den niedrigen Zinsen einer EURIBOR-Tranche kombiniert werden. Damit verringern sich die monatlichen Belastungen deutlich und auch weitere Leitzinssenkungen werden durch die quartalsweise Anpassung der variablen Tranche direkt zu besseren Konditionen führen. Die variable Tranche kann aber auch zukünftig in ein Festzinsdarlehen gewandelt werden, so dass später Zinssicherheit eingezogen werden kann. Zum Zinsanpassungstermin kann die variable Tranche zudem teilweise oder ganz getilgt werden. Damit entsteht große Flexibilität. Für Kunden, die vollständige Kalkulationssicherheit suchen, bieten sich Volltilgerdarlehen an, die einen durchgehenden Zinssatz bis zur endgültigen Rückzahlung und Konditionsvorteile bieten. Für die individuelle Ausgestaltung und Optimierung Ihrer Baufinanzierung stehen Ihnen die Interhyp-Finanzierungsspezialisten jederzeit gerne zur Verfügung.

Tendenz
kurzfristig: seitwärts
mittelfristig: seitwärts

Quelle: Zinskommentar von 20.März 2009 der Interhyp AG

Feb
12

Zinsen von deutlich unter 5 Prozent ermöglichen zusätzliche Tilgung von 1 Prozent und mehr – ohne Mehrbelastung
(München, 12. Februar 2009) Angesichts der derzeit günstigen Baugeld-Konditionen haben nicht nur angehende Bauherren und Immobilienkäufer Grund zur Freude. Auch Eigenheimbesitzer, deren Finanzierung bald zur Verlängerung ansteht, profitieren jetzt von Niedrigzinsen. “Darlehensnehmer, die vor gut 10 Jahren ihre Immobilie gekauft haben, haben häufig zu Zinssätzen von 6 Prozent und mehr abgeschlossen. Aktuell liegen aber selbst Kredite mit langen Zinsbindungen deutlich unter der 5-Prozent-Marke. Das heißt: Immobilienbesitzer können durch diesen Zinsvorteil bei gleicher monatlicher Belastung erheblich schneller schuldenfrei sein”, erklärt Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG.

Zinssicherheit bis zur Schuldenfreiheit

Auch Anschlussfinanzierer sollten in Zeiten niedriger Baugeldzinsen Konditionen für einen möglichst langen Zeitraum festschreiben. “Haus- und Wohnungsbesitzer können jetzt mit langen Laufzeiten von 15 oder 20 Jahren zu sehr attraktiven Konditionen das Kapitel Finanzierung abschließen – denn mit der richtigen Tilgung ist man dann auch schuldenfrei”, empfiehlt Haselsteiner.

Langjährige Zinsfixierung zum Sparpreis

Eigenheimbesitzer, die in den Jahren 1999 und 2000 zu Zinssätzen von über 6 Prozent gekauft haben, können im jetzigen Umfeld Zinsvorteile von 1,5 bis 2 Prozentpunkten realisieren. Aktuell bewegen sich die Bestsätze für 15- bzw. 20-jährige Baufinanzierungen bei 4,38% und 4,54% effektiv. Haselsteiner rät: “Mit der so erzielten Zinsersparnis können Anschlussfinanzierer ihre monatliche Kreditrate beibehalten, aber ihren Tilgungsanteil deutlich erhöhen und so Jahre früher als gedacht schuldenfrei sein.”

Festschreibung und Flexibilität sind kein Widerspruch

Trotz langfristiger Zinsbindung müssen Darlehensnehmer jedoch nicht um ihre Flexibilität fürchten. “Nach zehn Jahren Vertragslaufzeit hat der Kreditnehmer in Deutschland das Recht, seinen Kredit mit einer Frist von sechs Monaten ganz oder teilweise zurückzuführen”, so Haselsteiner weiter.

Über die Interhyp AG: Mit einem abgeschlossenen Finanzierungsvolumen von 5,7 Milliarden Euro in 2007 ist die Interhyp AG der größte Vermittler für private Baufinanzierungen in Deutschland. Interhyp vergibt selbst keine Darlehen, sondern wählt unabhängig aus über 70 Banken, Bausparkassen, Sparkassen und Versicherungen die optimale Finanzierung für den Kunden aus. Dabei kombiniert das Unternehmen die Vorteile des Internet mit kompetenter unabhängiger Beratung durch über 250 Baufinanzierungsspezialisten. Dadurch liegen die Interhyp-Konditionen deutlich unter denen, die bei traditionellen Filialbanken erhältlich sind. Mit bundesweit insgesamt 18 Niederlassungen sind die Interhyp-Berater auch für eine persönliche Beratung vor Ort in folgenden Städten erreichbar: Augsburg, Berlin, Bielefeld, Bremen, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Nürnberg, Stuttgart und Wiesbaden.

Quelle: Pressemitteilung der Interhyp AG

Jan
28

(Mannheim, 28. Januar 2009.) Was Sparer ärgert, erfreut seit Wochen Kreditkunden. Die Preise für Konsumentenkredite sinken ebenso wie die für Immobilienfinanzierungen. Insbesondere Immobilienkäufer, die viel Eigenkapital mitbringen, können günstig Darlehen aufnehmen. Klassische Hypothekendarlehen mit zehn Jahren fester Zinsbindung und 60 Prozent Beleihungsgrenze gibt es nach Angaben des Baugeldvermittlers HypothekenDiscount für knapp über vier Prozent. Immobilienkäufer mit einem geringen Finanzierungsbedarf erhalten Darlehen mit fünfjähriger Zinsbindung sogar für rund 3,7 Prozent.

„Auch Anschlussfinanzierer sollten alle Optionen einer vorzeitigen Prolongation ihrer Immobilienfinanzierung prüfen. Viel günstiger dürften die Angebote in den kommenden Wochen nicht mehr werden“, sagt Kai Oppel vom Baugeldvermittler HypothekenDiscount. Die Ursachen für die niedrigen Konditionen sind an den Märkten zu finden.

Zwar hatte eine Jahresend-Rallye 2008 Hoffnung auf den klassischen Januar-Effekt für 2009 gemacht: „Statistisch gesehen ist der Januar der stärkste Börsenmonat“, sagt Oppel. Doch die Befürchtungen, dass die beginnende Berichtssaison der börsennotierten Unternehmen zu einem Fiasko werden könnte, haben erneut für einen Kursrutsch an den Börsen gesorgt. Die Märkte sind sehr volatil.

Alarmierende Konjunkturdaten liefern den Investoren Argumente für den Ausverkauf. Exportweltmeister Deutschland muss bei den Ausfuhren den größten Einbruch seit 17 Jahren verkraften. Außerdem prognostiziert das Bundeswirtschaftsministerium für dieses Jahr einen Rückgang der Wirtschaftsleistung um 2,25 Prozent und einen Anstieg der Arbeitslosigkeit um 500.000 Menschen.

Doch es gibt Lichtblicke. Das Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung ZEW meldet steigende Konjunkturerwartungen und untermauert damit die optimistische Einschätzung der Bundesregierung, dass eine Trendwende noch in diesem Jahr möglich ist. Wie rasch die deutsche Wirtschaft das Tal der Tränen durchschreitet, hängt von vielen Faktoren ab – ein funktionierendes Finanzsystem gehört zu den wichtigsten.

Immerhin mehren sich die Anzeichen für eine Beruhigung der Lage am Geldmarkt. Doch Staat und Zentralbank müssen weiter auf der Hut sein, um über höhere Staatsausgaben, sinkende Zinsen und Liquiditätshilfen die Märkte funktionsfähig zu halten und die Konjunktur wieder flottzumachen. Zuletzt hatten Europas Notenbanker ihren Refinanzierungssatz erwartungsgemäß Mitte Januar um weitere 50 Basispunkte auf zwei Prozent gesenkt. Besonders beeindruckt hat das die Märkte allerdings nicht.

Nun versucht die EZB mit der Ausweitung des Korridors um den Leitzins herum den sogenannten Interbankenhandel zu beleben. Noch immer ist das Vertrauen der Geschäftsbanken untereinander gering. Vorhandene Liquidität legen die Geldinstitute über Nacht lieber bei der EZB an, als sie dem Geldmarkt für einen höheren Zins zur Verfügung zu stellen. Fehlende Liquidität erhöht aber das Pleiterisiko von Banken und ist eine Gefahr für die Kreditvergabe an Unternehmen. Um diese gefährliche Abwärtsspirale zu verhindern, hat die EZB nun den Einlagezins für Banken auf ein Prozent gesenkt.

Experten sind allerdings skeptisch, ob die Maßnahme erfolgreich ist und den Interbankenhandel stimuliert. Doch zusammen mit den Konjunkturprogrammen in der Euro-Zone sollte die Geldpolitik der EZB Wirkung zeigen. Seiner grundsätzlichen Linie aber bleibt der EZB-Rat auch in der Krise treu. Wohl auch, um noch Pulver trocken zu halten, erteilte EZB-Chef Jean-Claude Trichet einer weiteren Zinssenkung schon im Februar zumindest öffentlich eine Absage und erinnerte an das ureigene Ziel der EZB: einen stabilen Euro.

Nun zeigen schon seit Monaten alle relevanten Indikatoren sinkende Inflationsraten an – sonst hätten Europas Währungshüter in den vergangenen Monaten den Refinanzierungssatz auch wohl kaum um 2,25 Prozentpunkte auf seinen historischen Tiefstand festgesetzt. Doch EZB-Chef Trichet warnte vorsorglich, die Preissteigerung in der Euro-Zone könnte bereits in der zweiten Jahreshälfte wieder anziehen.

Sehr wahrscheinlich ist dieses Szenario zwar nicht. Die Notierungen für Rohstoffe – bis Sommer 2008 Hauptverursacher der Preisbeschleunigung bis auf vier Prozent – rutschen immer tiefer in den Keller. Schon im Dezember betrug die Inflation mit fallender Tendenz im Euro-Raum nur noch 1,6 Prozent. Für Deutschland rechnet die Bundesregierung gerade noch mit einer Preissteigerungsrate von 0,5 Prozent.

Doch Trichet verschafft sich mit seinen Warnungen Luft. Vor dem März rechnet nun niemand mit einer weiteren Zinssenkung. Dann allerdings könnten auch die Renditen lang laufender Staatsanleihen noch einmal einen Dipp nach unten erhalten – insbesondere wenn es an den Börsen weiter so turbulent zugeht. Gelten Leitzinssenkungen als Treibsatz für Aktienkurse, profitieren in der aktuellen Krise vor allen Dingen die sicheren Staatspapiere. Die Kurse klettern, die Renditen sinken: Zehnjährige Bundesanleihen notieren derzeit wieder unter der Drei-Prozent-Marke.

Über HypothekenDiscount

HypothekenDiscount ist der Pionier der privaten Baugeldvermittlung in Deutschland. Seit 1997 verbindet das Unternehmen die Vorteile des Internets mit den Vorzügen einer telefonischen Beratung und setzt Maßstäbe in Angebotsvielfalt, Schnelligkeit, Service und günstigen Konditionen. Mehr als 10.000 Bauherren, Umschulder und Immobilienkäufer vertrauen pro Jahr auf HypothekenDiscount. Sie lassen sich kostenlos und unverbindlich ein Darlehensangebot unterbreiten, das exakt ihren Bedürfnissen entspricht. HypothekenDiscount durchsucht dafür tagesaktuell das Darlehensangebot von 30 verschiedenen Kreditinstituten und sichert seinen Kunden Zinsvorteile von durchschnittlich 0,5 Prozent. Mehr Infos unter www.hypothekendiscount.de/

Jan
13

Mannheim (13. Januar 2009). Um sich den Traum von den eigenen vier Wänden zu erfüllen, sind die Deutschen weiterhin bereit, viele Zugeständnisse zu machen: Ein Teil der potentiellen Immobilienkäufer würde etwa regelmäßige Restaurantbesuche einschränken oder sogar den Urlaub absagen. Das hat die aktuelle Studie des Baugeldvermittlers HypothekenDiscount ergeben.

Laut der Umfrage würden 37,2 Prozent den Neukauf eines Autos aufgeben, um sich ihren Traum zu verwirklichen. 19,9 Prozent wären bereit, die Abende künftig ohne einen guten Wein zu verbringen. Ihrem Urlaub entsagen würden 13,4 Prozent. „Ein Gros der potentiellen Immobilienkäufer würde auf Dinge verzichten, die zum alltäglichen Leben gehören“, warnt Kai Oppel vom Baugeldvermittler HypothekenDiscount. Dazu gehören etwa tägliche Restaurantbesuche, die Mitgliedschaft im Sportclub oder kleine Geschenke und Aufmerksamkeiten. Viele Deutsche zahlen damit aber einen zu hohen Preis. Käufer müssen sich laut HypothekenDiscount darüber im Klaren sein, dass sie die finanziellen Verpflichtungen, die sich aus dem Immobilienerwerb ergeben, meist mehrere Jahrzehnte lang tragen müssen. Lediglich teure Anschaffungen wie der Neukauf eines Autos oder einer teuren Designerküche können für den Immobilienerwerb zurückgestellt werden. Um eine zu hohe Belastung zu vermeiden, sollten Immobilienkäufer im Falle zu großer Zugeständnisse an den Alltag überlegen, ob sie nicht besser ein kleineres beziehungsweise günstigeres Objekt kaufen“, rät Oppel.

Die Studie in Zahlen:

Worauf würden Sie verzichten, um sich eine Immobilie leisten zu können?
· Neukauf eines Autos: 37,2 Prozent
· Teurer Wein: 19,9 Prozent
· Urlaub: 13,4 Prozent
· Restaurantbesuche: 7,5 Prozent
· Edles Geburtstagsgeschenk für den Partner: 6,1 Prozent
· Mitgliedschaft im Sportclub: 3,1 Prozent
· Anschaffung einer Einbauküche: 3,1 Prozent

Über HypothekenDiscount

HypothekenDiscount ist der Pionier der privaten Baugeldvermittlung in Deutschland. Seit 1997 verbindet das Unternehmen die Vorteile des Internets mit den Vorzügen einer telefonischen Beratung und setzt Maßstäbe in Angebotsvielfalt, Schnelligkeit, Service und günstigen Konditionen. Mehr als 10.000 Bauherren, Umschulder und Immobilienkäufer vertrauen pro Jahr auf HypothekenDiscount. Sie lassen sich kostenlos und unverbindlich ein Darlehensangebot unterbreiten, das exakt ihren Bedürfnissen entspricht. HypothekenDiscount durchsucht dafür tagesaktuell das Darlehensangebot von 30 verschiedenen Kreditinstituten und sichert seinen Kunden Zinsvorteile von durchschnittlich 0,5 Prozent. Mehr Infos unter www.hypothekendiscount.de/

Dez
05

Top-Konditionen für 20jährige Zinsbindungen liegen bei nur noch 4 Prozent effektiv / Zwischentief sollte umgehend genutzt werden
(München, 5. Dezember 2008) Wie erwartet, hat die Europäische Zentralbank (EZB) in ihrer gestrigen Sitzung den Leitzins um 0,75 Prozentpunkte auf 2,50 Prozent gesenkt. Die Aussicht auf einen deutlich niedrigeren Leitzins hat bereits die Woche über zu fallenden Baugeld-Konditionen geführt. Damit liegen die Baugeld-Zinsen nur knapp über dem historischen Allzeittief von September 2005. Nach Gewinnmitnahmen am Rentenmarkt ist jedoch laut den Baufinanzierungsexperten von Interhyp bereits in den nächsten Tagen wieder mit Zinsanstiegen zu rechnen.

“Der kontinuierliche Zinsrückgang im Oktober und November wurde diese Woche besonders drastisch: Die Best-Konditionen für 20jährige Baudarlehen tendieren heute bei 4 Prozent effektiv, das ist historisch niedrig”, erklärt Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG. “Dieses Zinstief gilt es jetzt zu nutzen, da die Bestätigung der erwarteten Leitzinssenkung bereits zu ersten Gewinnmitnahmen am Anleihemarkt geführt hat. Das bedeutet, dass die Banken nicht lange warten können, bis sie wieder Zinsanhebungen vornehmen, um ihre Refinanzierungskosten auszugleichen.”

Haselsteiner rät: “Wer jetzt schnell handelt, kann von historisch niedrigen Baugeldzinsen profitieren und sich so schnelle Schuldenfreiheit und hohe Kalkulationssicherheit zum absoluten Sparpreis sichern.”

Die Bestsätze bei Annuitätendarlehen für fünf Jahre liegen derzeit bei 3,65%, für zehn Jahre bei 3,87%, für 15 Jahre bei 3,90%, für 20 Jahre bei 4,03% und für 25 Jahre bei 3,97% effektiv.

Über die Interhyp AG: Mit einem abgeschlossenen Finanzierungsvolumen von 5,7 Milliarden Euro in 2007 ist die Interhyp AG der größte Vermittler für private Baufinanzierungen in Deutschland. Interhyp vergibt selbst keine Darlehen, sondern wählt unabhängig aus über 70 Banken, Bausparkassen, Sparkassen und Versicherungen die optimale Finanzierung für den Kunden aus. Dabei kombiniert das Unternehmen die Vorteile des Internet mit kompetenter unabhängiger Beratung durch über 250 Baufinanzierungsspezialisten. Dadurch liegen die Interhyp-Konditionen deutlich unter denen, die bei traditionellen Filialbanken erhältlich sind. Mit bundesweit insgesamt 18 Niederlassungen sind die Interhyp-Berater auch für eine persönliche Beratung vor Ort in folgenden Städten erreichbar: Augsburg, Berlin, Bielefeld, Bremen, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Nürnberg, Stuttgart und Wiesbaden.

Die Aktien der Interhyp AG sind im Prime Standard an der Frankfurter Wertpapierbörse unter dem Kürzel IYP, ISIN: DE 00005121701, notiert.

Quelle: Pressemitteilung der Interhyp AG

Nov
25

Die weltweit schlechten Konjunkturdaten und -indikatoren haben im Verlauf der vergangenen Tage die Zinsen an den Kapitalmärkten weiter nach unten getrieben. Die Investoren an den Zinsmärkten reagieren damit auf die rasanten Veränderungen in der Einschätzung der künftigen Wachstumsraten und der Inflationsaussichten. Es herrscht inzwischen Einigkeit über die Aussicht auf eine Rezession, die auch 2009 andauern wird. Damit stehen die Notenbanken weiterhin unter Druck, die Leitzinsen in den nächsten Monaten zu senken. Der Anleihemarkt nimmt daher in Euroland bereits Leitzinssenkungen auf 2,00% bis 2,50% über die aktuellen Renditen für Bundesanleihen vorweg. Gleichzeitig lässt der Inflationsdruck, der noch bis Sommer das beherrschende Thema war, rasant nach. Rohölpreise unter 50 Dollar und kräftige Preisrückgänge bei Rohstoffen und Nahrungsmitteln werden in 2009 zu weiterer Entlastung führen. Die schwache Konsumnachfrage weltweit nimmt den Unternehmen die Möglichkeit, höhere Preise durchzusetzen und die zu erwartende Belastung des Arbeitsmarktes senkt die Verhandlungsposition in den nächsten Lohnrunden. Damit kehren wir nach einem kurzen Intermezzo mit kräftig steigenden Inflationsraten wieder in ein Umfeld sinkender Inflationsraten zurück. Das hält die Zinsen vorerst niedrig. Im Hintergrund bauen sich jedoch über den enormen Finanzierungsbedarf der öffentlichen Haushalte, der zur Stützung des Finanzsystems und zunehmend auch zur Finanzierung von Konjunkturpaketen verwendet wird, immer höhere Staatsschulden auf, die in den kommenden Jahren über den Anleihemarkt finanziert werden müssen. Es ist derzeit noch schwer einzuschätzen, wie viel Aufwärtsdruck damit in einigen Jahren auf die Zinsen zukommt. Da Baufinanzierungen in der Regel 25 Jahre lang laufen, gilt es daher, bei der Wahl der Zinsbindungen die Gefahr von potentiell deutlich höheren Zinsen in späteren Konjunkturzyklen konservativ zu beurteilen.

Wir empfehlen deshalb, die aktuellen Konditionen zu nutzen und festzuzurren. Dabei gilt es weiterhin, konsequent mit langen Laufzeiten für Kalkulationssicherheit zu sorgen. Auch Baugeld mit Zinsbindungen von 15 bis 30 Jahren ist derzeit wieder unter 5% zu haben und bietet damit bei entsprechender Tilgungshöhe Zinssicherheit bis zur völligen Rückzahlung des Darlehens. Besonders wichtig: Einige unserer Bankenpartner bieten derzeit Forward-Darlehen noch ohne Aufschläge an, so dass eine Absicherung auch über mehrere Jahre zum Nulltarif möglich ist. Wir rechnen jedoch damit, dass diese Sonderkonditionen in den nächsten Wochen vom Markt verschwinden werden, da die Zinskurve immer positiver wird. Damit wird eine Absicherung in Zukunft wieder nur mit Aufpreisen möglich sein. Diese Chance gilt es jetzt noch zu nutzen! Die Spezialisten für Anschlussfinanzierungen bei Interhyp können auf die Angebote von mehr als 70 Banken zugreifen und die nächste Zinsperiode optimieren. Der Kauf einer Immobilie zur Eigennutzung erscheint gerade in diesen unsicheren Zeiten eine gute und sichere Anlage des Eigenkapitals zu sein. Wir empfehlen daher, mehr Eigenkapital einzusetzen und auch höhere Tilgungen zu vereinbaren, da das Besparen der eigenen Immobilie hohe Kalkulierbarkeit bietet.

Tendenz
kurzfristig: seitwärts
mittelfristig: seitwärts

Quelle: Zinskommentar von Interhyp

Nov
15

Nach dem starken Zinsrückgang der Baugeldzinsen in den vergangenen Wochen kommt es derzeit zu einer ersten Konsolidierung an den Zinsmärkten. Besonders die Renditen für Staatsanleihen waren ja in Erwartung schlechter Konjunkturdaten und sinkender Inflationsraten in den USA und in Europa stark gesunken und hatten dabei auch von einer Flucht in sichere Qualität profitiert. Besonders bei den kurzen Laufzeiten haben die Investoren die Leitzinssenkungen der Notenbanken antizipiert und die Renditen kräftig nach unten getrieben, so dass derzeit bereits eine weitere Leitzinssenkung der Europäischen Zentralbank auf 2,50% vorweggenommen wird. Im Moment scheint es jedoch, als ob alle Neuigkeiten in den Markt gepreist sind. So kommt es zu Gewinnmitnahmen der Anleihe-Investoren. Die von den Investoren schon seit einigen Monaten befürchtete Rezession ist inzwischen offiziell bestätigt. Der erwartete Rückgang der Inflation ist ebenfalls inzwischen in den offiziellen statistischen Zahlen abzulesen. Damit hat der Anleihemarkt zu Recht seit Juli eine Entwicklung gesehen, bei der 2-jährige Pfandbriefrenditen von fast 5,50% auf inzwischen 3,25% gefallen sind und 10-jährige Renditen von 5,10% auf 4,40% zurückgegangen sind. In den nächsten Wochen erwarten wir hier eine Stabilisierung auf diesen nun erreichten tieferen Niveaus.

Für die kommende Woche sehen wir aufgrund des Zinsanstieges bei den Staatsanleihen der letzten zwei Tage eine Anhebung der Baugeldzinsen. Wir empfehlen daher, die aktuellen Konditionen zu nutzen und festzuzurren. Dabei gilt es, weiterhin konsequent mit langen Laufzeiten für Kalkulationssicherheit zu sorgen. Auch Baugeld mit Zinsbindungen von 15 bis 30 Jahren ist derzeit wieder unter 5% zu haben und bietet damit bei entsprechender Tilgungshöhe Zinssicherheit bis zur völligen Rückzahlung des Darlehens. Anschlussfinanzierern empfehlen wir, die immer noch sehr niedrigen Aufschläge für Forward-Darlehen zu nutzen. Viele Baufinanzierungen wurden in den Jahren 1999 und 2000 in einem Zinsumfeld von über 6% abgeschlossen. Diese können jetzt bei einem Bankwechsel zu Konditionen deutlich unter 5% verlängert werden. Die Spezialisten für Anschlussfinanzierungen bei Interhyp können auf mehr als 70 Banken zugreifen und die nächste Zinsperiode optimieren. Aber auch für Mieter scheint der Kauf einer Immobilie zur Eigennutzung gerade in diesen unsicheren Zeiten eine gute und solide Anlage des Eigenkapitals zu sein. Wir empfehlen daher, mehr Eigenkapital einzusetzen und eine höhere Tilgung zu vereinbaren, da das Besparen der eigenen Immobilie hohe Kalkulierbarkeit im Ergebnis bietet.

Tendenz
kurzfristig: aufwärts
mittelfristig: seitwärts

Quelle: Zinskommentar der Interhyp AG