Aug
23

Weiterhin enttäuschende Konjunkturindikatoren in den USA haben den Pessimisten neue Nahrung gegeben und die Zinsen für US-Staatsanleihen weiter nach unten getrieben. Gleichzeitig sind die Aktienkurse noch mehr unter Druck gekommen, da viele Investoren die Gewinnaussichten der Unternehmen vor diesem Hintergrund kritischer einschätzen. Für das zweite Quartal wird in den USA jetzt mit einem Wirtschaftswachstum von nur noch 1,4% annualisiert gerechnet. Dies ist viel zu wenig, um dem schwachen Arbeitsmarkt positive Impulse geben zu können. Die hohe Arbeitslosigkeit scheint noch viele Quartale das dominante Thema in Amerika zu bleiben und drückt zusammen mit den sehr schwachen Immobilienpreisen weiterhin auf die Konsumnachfrage, die für rund 70% der US-Wirtschaftsleistung verantwortlich ist. Die Euro-Zinsen gehen derzeit im Gleichschritt mit nach unten. Besonders die deutschen Bundesanleihen sind als Hort der Sicherheit bei Investoren gefragt. Die zehnjährigen Bunds haben diese Woche mit 2,29% einen neuen historischen Tiefstand erreicht, da offensichtlich auch im Eurogebiet derzeit die Deflationsangst stärker ist als die Furcht vor mittelfristigen Inflationsschüben. Es scheint ganz so, als ob sich die von den Notenbanken in den vergangenen zwei Jahren im Zuge der Krisenbekämpfung geschaffene Liquidität damit verstärkt in den Anleihemärkten ansammelt. Nach den Aktienmärkten zur Jahrtausendwende und den angloamerikanischen Immobilienmärkten von 2005 bis 2007 entsteht damit die nächste große Blase, die durch die lockere Geldpolitik der Notenbanken gefördert wird. Wann diese platzt, ist genauso wie bei den früheren Ereignissen schwer vorhersehbar. Dass dies dennoch passieren wird, steht fest. Derzeit scheint jedoch die Nachfrage nach Anleihen weiter ungebrochen und dies treibt vorerst das Geschehen. Für die nächsten Tage erwarten wir weitere Senkungen der Baugeldzinsen durch die Banken, die inzwischen von den günstigeren Refinanzierungskonditionen am Rentenmarkt profitieren und diese schrittweise an die Kunden weitergeben.

Für Baugeldkunden bleibt die Spekulation auf sinkende Zinsen jedoch riskant. Jederzeit können technische Korrekturen zu kräftigen Zinsanstiegen führen. Das mittelfristige Bild bleibt angesichts der oben beschriebenen Blase gefährlich. Baufinanzierungen laufen in der Regel 25-30 Jahre und daher ist es sicherlich empfehlenswert, zumindest einen großen Teil der Finanzierungssumme bei den aktuell historisch tiefen Niveaus festzuschreiben und abzusichern. Grundsätzlich raten wir, bei diesen niedrigen Zinsen eine Tilgung von zwei bis drei Prozent zu wählen, damit die Gesamtlaufzeit des Darlehens überschaubar bleibt. Gefragt sind momentan zum Beispiel sogenannte Volltilger-Darlehen. Dabei steht über eine höhere laufende Tilgung heute schon eine Rate fest, die nach 20 oder 25 Jahren zur vollständigen Rückzahlung des Darlehens führt. Das Risiko, später zu deutlich höheren Zinsen eine Anschlussfinanzierung vornehmen zu müssen, wird damit bereits jetzt ausgeschlossen. Die Finanzierungsspezialisten bei Interhyp können auf mehr als 250 Banken zugreifen und erarbeiten gerne eine individuelle Lösung. Zur Analyse der eigenen Situation und zur Beobachtung der Zinsentwicklung 2011 eignen sich auch die Zins-Charts und Tools auf der Interhyp-Website.

Tendenz
kurzfristig: abwärts
mittelfristig: aufwärts

Quelle: Kommentar zur Zinsentwicklung 2011 der Interhyp AG

Jun
19

Die Preise auf dem deutschen Immobilienmarkt bleiben auch im Mai 2010 stabil. Zwar steigen die HPX-Teilindizes für Neubauten und Bestandsimmobilien leicht an, die Immobilienpreise für Appartments gaben jedoch leicht nach. In den lezten Monaten ist eine gesteigerte Nachfrage nach selbstgenutzten Immobilien und Anlageobjekten – besonders in Großstädten – zu verzeichnen. Da die Anleger verunsichert und selbst Staatsanleihen nicht mehr vertrauen, suchen sie nach Anlagealternativen. Mittelfristig wird von Vielen eine Inflation erwartet. Mit der verbesserten wirtschaftlichen Lage gehen überraschend positive Signale vom Arbeitsmarkt einher. Immer noch begünstigt die historisch niedrige Zinsphase den Immobilienerwerb. Neubaupreise müssten auf lange Sicht stabil bleiben, denn die Energieeinsparverordnung verteuert den Hausbau. Bestandsimmobilien zeigen in der Regel in den Frühjahrs- und Sommermonaten eine verstärkte Nachfrage, so dass auch hier die Preise stabil bleiben müssten.

Leicht steigender Gesamtindex

Im Mai 2010 liegt der HPX-Gesamtindex bei 290,64 Punkten, dies ist ein Plus von 0,30 Prozent gegenüber dem Vormonat. Dabei treibt vor allem ein Plus von über 1 Prozent im Bereich der Bestandsimmobilien den Hauspreisindex nach oben. Im Dreimonatsvergleich legen die Immobilienpreise um 0,67 Prozent gegenüber dem Februar zu. Auch im Vergleich zum Vorjahr zeigt sich eine Steigerung der Hauspreise um 1,45 Prozent (Mai 2009: 286,49 Punkte).

Preise für Eigentumswohnungen („apartments“) fallen

Zum zweiten Mal in Folge liegen die aktuellen Preise für Eigentumswohnungen unter den Vormonatswerten zurück. Mit 97,54 Punkten ergibt sich ein Rückgang des HPX-appartmentsum 0,51 Prozent (April 2010: 98,04 Punkte). Im Dreimonatsvergleich zeigt sich ein sehr leichter Rückgang um 0,05 Prozent (Februar 2010: 97,59 Punkte). Der Rückgang relativiert sich im Jahresvergleich: mit 2,17 Prozent liegt der aktuelle Preisindex über dem Maiwert aus dem Jahr 2009 (Mai 2009: 95,47).

Ein- und Zweifamilienhäuser („new homes“) werden etwas teurer

Nachdem die Neubaupreise bereits im Vormonat einen Höchststand aufwiesen, steigerte sich der HPX “new homes” nochmals um 0,28 Prozent (April 2010: 104,95 Punkte). Mit 105,24 Punkten weist der Index damit den höchsten Wert seit Beginn der Erhebungen auf. Ein Anstieg um 0,74 Prozent zeigt sich im
Dreimonatsvergleich (Februar 2010: 104,47 Punkte). In Relation zum Vorjahreswert von 102,21 Punkten kletterte der Index um 2,96 Prozent nach oben.

Auch die Preise für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser („existing homes“) steigen

Mit 1,23 Prozent verzeichnet der HPX für Bestandsimmobilien einen Anstieg der Häuserpreise im Vergleich zum Vormonat wie seit 12 Monaten nicht mehr (April 2010: 86,79 Punkte). Der aktuelle Wert liegt bei 87,86 Punkten. Im Dreimonatsvergleich ergibt sich ein Anstieg um 1,40 Prozent (Februar 2010: 86,65 Punkte), im Jahresvergleich liegt die Preise für Bestandsimmobilien um 1,07 Prozent hinter dem Stand von 88,81 Punkten von Mai 2009 zurück.

Jun
15

Auch vergleichbare Immobilien in unmittelbarer Nähe können sich preislich deutlich unterscheiden

Wer ein Auto verkaufen möchte, hat es leicht: Ein Blick auf gängige Internetplattformen oder in die Schwackeliste und der Vergleich von Modell, Baujahr und Laufleistung genügen, um einen realistischen Preis zu ermitteln. Viele Immobilienbesitzer schätzen die Situation beim Verkauf ihres Hauses oder ihrer Wohnung ähnlich ein. Nach Angaben des Immobilienvermittlers PlanetHome AG spielen bei der Preisermittlung von Immobilien jedoch deutlich mehr komplexe Faktoren eine Rolle als bei Fahrzeugen. Der Verkauf wird dadurch oft zu einem schwierigen Unterfangen.

Wichtigster Faktor bei der Wertermittlung bleibt die Lage: Befindet sich das fragliche Haus in einer starken Wirtschaftsregion, kann oft ein weit höherer Preis angesetzt werden als in strukturschwachen Gegenden. Entscheidend ist auch die Lage innerhalb einer Stadt oder Region – und hierbei geht es nicht nur um das Stadtviertel. „Oft weichen die Preise bei vergleichbaren Immobilien von Straße zu Straße deutlich ab. Ein toller Panoramablick in einer ruhigen Straße etwa lässt den Wert deutlich steigen – eine laute Hauptverkehrsstraße oder ein überlaufenes Einkaufszentrum in direkter Nachbarschaft hingegen führt zu niedrigeren Preisen“, sagt Robert Anzenberger, Vorstand der PlanetHome AG.

Infrastruktur als ein entscheidender Faktor

Neben der Wohlfühlatmosphäre spielt die Infrastruktur eine wichtige Rolle – oberstes Kriterium ist dabei der öffentliche Nahverkehr: Orte mit guter Anbindung an größere Städte sind im Vorteil. Kindergärten und Schulen sind meist positive Faktoren, wenn sie nicht direkt an das Objekt angrenzen – denn sonst fürchten insbesondere ältere Käufer den hohen Lärmpegel. Nahe gelegene Arztpraxen und gute Einkaufsmöglichkeiten wirken sich ebenfalls begünstigend aus.

Vorteil für helle, klassisch geschnittene Wohnungen und Massivbauten

„Die größten Fehler machen Besitzer, wenn sie eigene Präferenzen überbewerten. Viele gehen davon aus, dass die Individualität ihrer Immobilie den Wert steigere. Tatsächlich sind aber klassisch geschnittene Wohnungen in der Regel gefragter als verwinkelte. Auch der mit viel Liebe ausgebaute Hobbykeller wirkt sich entgegen der Einschätzung des Inhabers oft wenig wertsteigernd aus“, sagt Robert Anzenberger. Tatsächlich liegen helle, moderne und gut renovierte Wohnungen mit viel Platz in der Gunst der Interessenten ganz vorn.

Entscheidende Punkte sind auch Bauweise und Zustand. Der solide Massivbau mit aufwändig gearbeiteten Fassaden und hochwertigen Dachziegeln steht einem einfachen Fertigbau oder dem veralteten Massivbau mit einer Dachabdeckung aus Kunststoff gegenüber. Und ein gut saniertes, energieeffizientes Eigenheim lässt sich zu deutlich besseren Preisen verkaufen als ein Haus mit Sanierungs- und Renovierungsstau.

Lage, Zustand, Ausstattung, Bauweise – die Vielzahl der Faktoren lässt die Wertermittlung der Immobilie zu einem komplexen Unterfangen werden. „Wer sich intensiv damit beschäftigt hat und wirklich gut auskennt, kann den Verkauf auf eigene Faust abwickeln. Ist das nicht der Fall, sollten Eigentümer einen Experten zurate ziehen, der auf Grundlage von fundierter Markterfahrung einen realistischen Preis ermittelt. So lässt sich verhindern, dass der Verkauf zu einem finanziellen und organisatorischen Abenteuer wird“, empfiehlt Robert Anzenberger.

Quelle: Pressemitteilung der PlanetHome AG vom 06.05.2010

Apr
06

Berlin, den 26. März 2010 – ImmobilienScout24 veröffentlicht ab sofort jeden Monat einen umfassenden Angebotspreisindex für Immobilien: Der neue Immobilienindex IMX wird erstmalig am morgigen 1. April vorgestellt.

Der IMX wird auf Basis von über acht Millionen Immobilien erstellt, die auf der Plattform ImmobilienScout24 inseriert wurden. Monatlich kommen rund 150.000 neue Objekte hinzu. Der neue Immobilienindex umfasst sämtliche Immobilientypen – von der Eigentumswohnung bis zum Wohnhaus. Über eine Geocodierung sind alle Immobilien im IMX vollständig verortet und können ihrer Lage entsprechend exakt zugeordnet werden.

In seiner ersten Version weist der IMX Werte für Wohnimmobilien in Gesamtdeutschland sowie in den Städten Berlin, Hamburg, München, Frankfurt und Köln aus. Dabei unterscheidet der IMX die Kategorien Wohnung und Wohnhaus sowie Neubau und Bestand. Weitere Regionalisierungen sind bereits in Arbeit. Der IMX wird in einem monatlichen Turnus unter http://preisindex.immobilienscout24.de veröffentlicht.

Für die Auswertung der Immobiliendaten hat ImmobilienScout24 in den letzten Jahren ein eigenes Team von Bewertungsexperten aufgebaut. Bei der Berechnung des Indexwertes werden sämtliche Rohdaten nach der hedonisch statistischen Wertermittlungsmethode normiert. Bei der Glättung der Daten arbeitet ImmobilienScout24 mit dem Rheinisch-Westfälischen Wirtschaftsinstitut (RWI) in Essen zusammen.

„Ich bin stolz auf den Start unseres IMX. Als größter deutscher Immobilienmarktplatz verfügen wir über repräsentative Marktinformationen. Nach unseren Hochrechnungen wird beinahe jede zweite Immobilie, die in Deutschland verkauft oder vermietet wird, über ImmobilienScout24 gehandelt. Mit dem IMX machen wir dieses Wissen für die Branche nutzbar. Wir wollen mehr Transparenz im Markt schaffen und so bei wichtigen Investitionsentscheidungen unterstützen. Es ist unser Ziel, den IMX als Standard-Index für Immobilien in Deutschland zu etablieren“, betont Marc Stilke, CEO und Sprecher der Geschäftsführung bei ImmobilienScout24.

Mrz
30

Die Tendenzen auf dem Immobilienmarkt setzten sich fort: mit der wirtschaftlichen Erholung steigen auch die Immobilienpreise für Apartments und neugebaute Ein- und Zweifamilienhäuser weiter leicht an. Ein- und Zweifamilienhäuser aus dem Bestand
jedoch verlieren kräftig an Wert.

Bewertung der Entwicklung und Prognose der Immobilienpreise:

Immer noch spricht das niedrige Zinsniveau für den Immobilienkauf. Belastend wirken sich jedoch die Unsicherheit auf dem Arbeitsmarkt, sinkende Reallöhne und die Staatsverschuldung aus. Gerade bei Bestandshäusern scheint die Nachfrage verhalten zu sein, was zusätzlich zu den Unsicherheiten am teuren Sanierungsbedarf durch steigende Baustoffpreise sowie saisonalen Effekten liegen könnte. Aussichten auf Preissteigerungen sind für das Bestandssegment daher eher unwahrscheinlich.

Der einzelnen Segmente des Hauspreisindex HPX im Detail:

HPX-Gesamtindex ist fallend:

Im Februar fällt der Gesamtindex im Vergleich zum Vormonat um 0,63 Prozent (Januar 2010: 290,53),was allein auf den starken Preisrü im Bereich Bestandshäuser zurückzuführen ist. Während die Indizes für Neubauten und Eigentumswohnungen konstant bleiben, steht der Wert für Bestandsimmobilien auf dem tiefsten Stand seit fünf Jahren. Im Dreimonatsvergleich fällt der Gesamtindex leicht ab (November 2009: 289,88) und liegt mit aktuell 288,71 Punkten um 0,85 Prozent unter dem Vorjahreswert von 291,19 Zählern.

HPX für Eigentumswohnungen („apartments“) bleibt stabil:

Die Kaufpreise für Eigentumswohnungen bleiben mit 97,59 Punkten stabil (Januar 2010: 97,58). Im Jahresvergleich zeigt sich eine leichte Steigerung der Wohnungspreise um 0,22 Prozent (Februar 2009: 97,38). Im Dreimonatsvergleich bleibt der Index um 0,59 Prozent unter dem Wert von 98,17 Punkten im November 2009.

HPX für neue Ein- und Zweifamilienhäuser („new homes“) ist leicht steigend:

Auch im Februar setzt sich der Trend der letzten Monate fort: der Hauspreisindex für Neubauten steht mit 104,47 Punkten um 0,19 Prozent über dem Wert des Vormonats und um 1,58 Prozent über dem Wert von November 2009 (November 2009: 102,85). Vor einem Jahr erreichten die Hauspreise im HPX-”new homes” ihren Höchststand (Februar 2009: 104,70). Unter diesem Höchstwert liegt der aktuelle Index um 0,22 Prozent zurück.

Stark fallend: Hauspreisindex für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser („existing homes“)

Um 2,29 Prozent geht der HPX für Bestandhäuser im Vergleich zum Vormonat zurück (Januar 2010: 88,68). Insgesamt ist dies der stärkste bisher verzeichnete monatliche Rückgang der Häuserpreise. Mit 86,65 Punkten erreicht der Index für Immobilienpreise damit den tiefsten Stand seit Beginn der Berechnungen. Der bisherige Tiefstand des HPX war mit 87,49 Punkten im April 2009 erreicht. Im Dreimonatsvergleich verliert der Index 2,49 Prozent (November 2009: 88,86), im Jahresvergleich um 2,79 Prozent (Februar 2009: 89,11).

Weitere Informationen zur Vorgehensweise sowie Graphiken gibt es unter Hypoport.de .

Quelle: Hauspreisindex HPX der Hypoport AG für Februar 2010

Feb
21

(Berlin, 17. Februar 2010) Die Weltwirtschaft lässt die Rezession hinter sich: der IWF und auch die Bundesregierung korrigierten ihre Wachstumsprognosen für Deutschland nach oben. Dementsprechend steigen auch die Immobilienpreise wie schon in den Vormonaten leicht an. Noch immer begünstigt die Situation den Erwerb von Immobilien.

Bewertung und Prognose:

Positive Konjunkturentwicklung, niedrige Zinsen, wenig rentable Anlageoptionen und die Angst vor einer eventuellen Inflation unterstützen die Nachfrage nach Wohneigentum. Neu aufgelegte KfW-Programme
begünstigen das energieeffiziente Bauen. Auch ein Anstieg der Haushalte und vermehrte Zuzüge in Ballungszentren könnten zukünftig für steigende Nachfrage sorgen, so dass die Preise auch weiterhin stabil bleiben dürften. Bestandshäuser, die energetisch nicht auf dem neuesten Stand der Technik und aufgrund der Energieeinsparverordnungen sanierungsbedürftig sind, werden möglicherweise an Wert verlieren. Für Unsicherheit sorgen die hohe Staatsverschuldung und die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt.

HPX-Gesamtindex: Leicht steigend

Der Gesamtindex steigt im Vergleich zum Vormonat um 0,29 Prozent (Dezember 2009: 289,70), das ist der stärkste monatliche Anstieg seit einem halben Jahr. Auch im Dreimonatsvergleich legt der Index um 0,33 Prozent zu. Eine deutliche Steigerung weisen die Preise für Neubauten auf, auch Wohnungen legen an Wert zu. Die Preise für Bestandshäuser drücken den Index, so dass die Zunahme des Gesamtindex geringer ausfällt. Mit 290,53 Punkten steht der aktuelle Wert um 0,82 Prozent unter dem Vorjahreswert (Januar 2009: 292,92).

HPX „apartments“: Werte für Eigentumswohnungen leicht steigend

Nach einem Rückgang um 1,04 Prozent im Dezember 2009 legt der Index für Eigentumswohnungen im Januar wieder zu und steht mit aktuell 97,58 Punkten erstmals wieder über dem Vorjahreswert (Januar 2009: 97,45 Punkte).

HPX „new homes“: Werte für neue Ein- und Zweifamilienhäuser sind steigend

Drei Monate in Folge stieg der Hauspreisindex für Neubauten. Um 0,72 Prozent nimmt der HPX „new homes“ im Vergleich zum Jahresende 2009 zu, auf aktuell 104,27 Punkte. Dies ist eine Steigerung um 1,41 Prozent im Vergleich zu Oktober vergangenen Jahres (Oktober 2009: 102,82 ). Hinter dem Vorjahreswert von 104,46 Punkten liegt der Wert um 0,18 Prozent zurück und kommt nahe an den Höchststand des Index von 104,70 Punkten im Februar 2009.

HPX „existing homes“: Werte für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser leicht fallend

Bestandshäuser verzeichnen im Januar einen Preisrückgang. Die Kaufpreise gingen für bestehende Häuser um 0,39 Prozent auf 88,68 Punkte zurück. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Rückgang des HPX „existing homes“ um 2,56 Prozent.
(Januar 2009: 91,01 Punkte).

Mai
09

(München, 7. Mai 2009) Das anhaltend günstige Zinsumfeld macht den Bau oder Kauf einer Immobilie für immer mehr Menschen zu einer realistischen Alternative zur Miete. “Konnte man Mitte 2008 mit einer monatlichen Rate von 1.000 Euro knapp 190.000 Euro finanzieren, hat ein Immobilienkäufer heute schon Spielraum für ein Darlehen in Höhe von gut 225.000 Euro – selbst wenn man gar kein Eigenkapital unterstellt”, erklärt Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG, und rät: “In Anbetracht der wenig attraktiven Guthabenverzinsung sollte man derzeit aber eher mehr Eigenkapital einsetzen – zumal die Banken das mit besseren Zinsen belohnen.”

“In den vergangenen Monaten hat sich das Zinsumfeld für Baugeld sehr positiv entwickelt: Ein 10jähriges Annuitätendarlehen ist momentan bereits ab 4,09 Prozent zu haben, Baukredite mit einer Laufzeit von 15 Jahren gibt es schon für 4,38 Prozent effektiv. Dies und überwiegend attraktive Immobilienpreise in Deutschland bieten Mietern beste Voraussetzungen, ihre Mietzahlungen in Immobilieneigentum zu wandeln”, so Haselsteiner.

Um sich selbst eine Vorstellung davon zu verschaffen, wie viel Immobilie man problemlos finanzieren kann, empfehlen sich interaktive Rechentools im Internet.

Über die Interhyp AG: Mit einem abgeschlossenen Finanzierungsvolumen von 5,9 Milliarden Euro in 2008 ist die Interhyp AG der größte Vermittler für private Baufinanzierungen in Deutschland. Interhyp vergibt selbst keine Darlehen, sondern wählt unabhängig aus über 100 Banken, Bausparkassen, Sparkassen und Versicherungen die optimale Finanzierung für den Kunden aus. Dabei kombiniert das Unternehmen die Vorteile des Internet mit kompetenter unabhängiger Beratung durch über 250 Baufinanzierungsspezialisten. Dadurch liegen die Interhyp-Konditionen deutlich unter denen, die bei traditionellen Filialbanken erhältlich sind. Mit bundesweit insgesamt 18 Niederlassungen sind die Interhyp-Berater auch für eine persönliche Beratung vor Ort in folgenden Städten erreichbar: Augsburg, Berlin, Bielefeld, Bremen, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Nürnberg, Stuttgart und Wiesbaden.

Jan
29

Die Preise für Wohneigentum sind in Deutschland in den Großstädten im vergangenen Jahr gestiegen. Bundesweit war im Durchschnitt allerdings ein leichter Preisrückgang zu verzeichnen, der im Rahmen normaler Preisschwankungen liegt. Zu diesen Ergebnissen kommt der Immobilienverband IVD in seinem Wohnpreisspiegel 2008/2009. „Das Wirtschaftswachstum der letzten beiden Jahre hat sich am Markt für Wohneigentum nicht vollständig durchgesetzt“, sagt Jens-Ulrich Kießling, Präsident des IVD. „Der Markt konnte den Turbulenzen an den US-Finanzmärkten, dem Ölpreisanstieg und den allgemeinen hohen Preissteigerungsraten bis zum dritten Quartal 2008 trotzen“, sagt Kießling. „Allerdings scheinen Finanzierungen zukünftig schwieriger und eventuell auch teurer zu werden.“

Im Durchschnitt der 388 beobachteten Städte sind die Kaufpreise für Einfamilienhäuser und Reihenhäuser gegenüber dem Vorjahr statistisch um rund 0,5 beziehungsweise 1 Prozent gefallen. Im Segment Eigentumswohnungen aus dem Bestand sind die Kaufpreise durchschnittlich um rund 1,5 Prozent zurückgegangen.

Die Kaufpreise für Neubau-Eigentumswohnungen sind im Durchschnitt aller beob-
achteten Städte in den letzten 12 Monaten nahezu unverändert geblieben. Preissteigerungen von durchschnittlich 1,5 bis 2,5 Prozent verzeichnet der IVD insbesondere in den Großstädten.

Über den IVD-Wohnpreisspiegel 2008/2009

Der Preisspiegel, der beim IVD (unter www.ivd.net) in gedruckter Form bestellt werden kann, erfasst die Entwicklung des Wohn-Immobilienmarktes in rund 390 Städten der Bundesrepublik. Grundlage für die Angaben bilden aktuelle Marktpreise aus dem 2. und 3. Quartal des Jahres 2008. Der Preisspiegel kostet 75,- €.

Dez
30

Berlin, 19. Dezember 2008: Trotz leichter Schwankungen haben die deutschen Immobilienpreis ihre Bodenhaftung nicht verloren. Während die Preise für Eigentumswohnungen und bestehende Häuser leicht nachgeben, stärken die Werte für Neubauten den heimischen Markt. Im Zuge der Finanzkrise macht sich jedoch eine erhöhte Vorsicht bei den Käufern bemerkbar. Der HPX-Gesamtindex der deutschen Hauspreise verzeichnet somit auch im November einen leichten Rückgang.

Hauspreisindex November

 

Die HPX-Preisindizes im Detail:

HPX-Gesamtindex – Leicht fallend:

November 2008:    296,28
Oktober 2008:       296,83
September 2008:   297,17

Im November ist der HPX-Gesamtindex um 0,19 Prozent auf einen Stand von 296,28 Punkten gesunken.
Während der HPX bis im August fast stetig an Wert zulegte, verzeichnet er über die vergangenen
drei Monate einen Gesamtverlust von 0,52 Prozent. Dennoch liegt sein Wert mit einer Differenz von
2,47 Prozent deutlich über dem Vorjahreswert von 289,14 Punkten.


Leicht sinkend: Werte für Eigentumswohnungen („apartments“)

November 2008:    100,13
Oktober 2008:       100,82
September 2008:   100,39

Der HPX für Eigentumswohnungen ist im November erstmals seit vergangenem Juni gefallen. Einem starken Anstieg im letzen Juli (1,61 Prozent) folgten stetige Abnahmen in den Zuwachsraten. Mit einem Rückgang der Immobilienpreise um 0,68 Prozent ging der Wert im November nun auf 100,13 Punkte zurück.
Trotzdem verzeichnet der Index ein deutliches Plus von 3,24 Prozent im Vergleich mit dem Vorjahreswert (November 2007: 96,99 Punkte).

Steigend: Werte für neue Ein- und Zweifamilienhäuser („new homes“)

November 2008:    103,38
Oktober 2008:       102,79
September 2008:    102,81

Mit einer Zunahme um 0,57 Prozent stützte der HPX für neue Ein- und Zweifamilienhäuser als einziger den Gesamtindex. Sein Stand von 103,38 Punkten liegt mit 3,58 Prozent über dem Vorjahreswert (November 2007: 99,81).

Leicht sinkend: Werte für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser („existing homes“)

November 2008:     92,77
Oktober 2008:        93,22
September 2008:    93,97

Erneut lässt der Index für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser leicht nach. Mit einer moderaten
Abnahme des HPX-„existing homes“ um 0,49 Prozent, auf 92,77 Punkte, liegt der Verlust aber deutlich unter den Rückgängen der letzen zwei Monate (September 2008: 1.61 Prozent; Oktober 2008: 0.8 Prozent).

Bewertung und Prognose:

Das Indexbild für den November spiegelt die Entwicklungen der vergangenen Jahre wieder. Während bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser einem stetigen Preisrückgang unterlagen, ist nun von einer Stabilisierung auszugehen. Bei den Eigentumswohnungen zeichnete sich hingegen schon in den letzten Monaten ein Aufwärtstrend ab. Allen voran konnten Neubauten an Wert zulegen. In Zukunft werden alle drei Indizes tendenziell eher ansteigen. Das Überangebot bestehender Häuser ist mehrheitlich abgebaut, was dem Preisabschwung entgegenwirken wird. Die attraktive Kombination aus Natur und Kultur wird insbesondere die investitionsfreudige Generation „fünfzig plus“ weiterhin in Stadtnahe Wohnungen locken. Trotz steigender Herstellkosten wird die Nachfrage nach Neubauten nicht nachgeben. Denn in turbulenten Zeiten suchen Investoren zunehmend die Sicherheit deutscher Immobilienanlagen. Zudem sind die Eigenheime hierzulande mittlerweile auch klar preiswerter als in den Nachbarländern. Die vergangenen Zinssenkungen spiegeln sich nicht automatisch in den Darlehenskonditionen wider. Somit sollte auch bei grundsätzlicher Schnäppchenstimmung Transparenz verlangt und Tarife verglichen werden.

Methodik der hedonischen HPX Indizes

Die Hauspreis-Indizes basieren auf tatsächlichen Transaktionsdaten der EUROPACE-Plattform und werden monatlich durch die Hypoport AG errechnet. Die Hypoport AG betreibt die EUROPACE-Plattform als einzigen unabhängigen Marktplatz in Deutschland. Inzwischen werden knapp zehn Prozent der Immobilienfinanzierungen für Privatkunden in Deutschland über EUROPACE abgewickelt. Der Gesamtindex wird aus der gemittelten Summe der Einzelindizes gebildet. Erläuterungen zur hedonischen Berechnungsmethodik siehe auch www.hypoport.de/indizes.html.

Über Hypoport AG

Der Hypoport-Konzern mit Sitz in Berlin ist ein internetbasierter Allfinanzdienstleister mit über 450 Mitarbeitern. Hypoport ist seit Oktober 2007 an der Deutschen Börse im Prime Standard gelistet (WKN: 549336 ). Das Geschäftsmodell der Hypoport AG besteht aus zwei voneinander profitierenden Säulen, dem Vertrieb von Finanzprodukten (Dr. Klein & Co. AG) sowie der Bereitstellung einer Transaktionsplattform für die Vermittlung von Finanzprodukten über das Internet.