Apr
24

• Vor allem in Metropolen sind hochwertige Immobilien seit 2009 um bis zu 65.000 Euro teurer geworden
• Durchschnittskredit hat sich im Vergleichszeitraum um rund 37.000 Euro verbilligt
• In mittleren Lagen kann das Zinstief den Preisanstieg noch kompensieren

Wie nah Aufstieg und Abstieg beieinander liegen können, zeigt nach Auskunft des Bielefelder Baugeldvermittlers Enderlein ein Blick auf den Immobilienmarkt. Während die Preise für Wohneigentum in Deutschland seit drei Jahren nur den Weg nach oben kennen, geht es bei den Zinsen für Immobilienkredite seit 2009 nur bergab. Auslöser für die gegensätzliche Entwicklung ist in beiden Fällen die Finanzkrise. Sie hat zu einer Flucht in Sachwerte sowie zu billigen Krediten geführt. „Ob ein Immobilienkäufer durch die Krise tatsächlich beim Objektkauf sparen kann, hängt maßgeblich davon ab, wo die eigenen vier Wände stehen sollen“, sagt Manfred Hölscher vom Baugeldvermittler Enderlein.

Immobilienkäufer können heute langfristige Immobiliendarlehen ab rund drei Prozent aufnehmen und damit so günstig wie nie. Ein 200.000 Euro-Kredit kostet damit aktuell rund 37.000 Euro weniger als im Jahr 2009 (Durchschnittszins rund 4,8%). Ein Darlehen über 100.000 Euro hat sich in den vergangenen drei Jahren um etwa 12.000 Euro verbilligt. „De facto können Immobilienkäufer heute Immobiliendarlehen so günstig wie noch nie aufnehmen. Verantwortlich ist eine Mischung aus verhaltenen Konjunkturaussichten und der Eurokrise“, erläutert Hölscher.
Dies ist jedoch nur die eine Seite der Medaille. „Die Flucht der Investoren und Privatanleger aus Aktienmärkten in den Immobilienmarkt hat zu einem enormen Nachfrageanstieg und deutlich höheren Immobilienpreisen geführt. Vor allem in Großstädten und bei höherwertigen Neubauten haben sich die Preise deutlich nach oben bewegt. Aber selbst bei Bestandsimmobilien mit mittlerem Wohnwert ist der Preisanstieg offensichtlich. Von 2009 bis 2011 kletterten die Kaufpreise laut Immobilienverband Deutschland IVD pro Quadratmeter von 1.200 Euro auf 1.300 Euro in Ostberlin (plus 8,3%), von 1.300 Euro auf 1.400 Euro in Westberlin (plus 7,6%), von 1.400 Euro auf 1.450 Euro in Frankfurt am Main (plus 3,5% ) von 1.450 Euro auf 1.620 Euro in Hamburg (plus 11,7%) und von 2.150 Euro auf 2.350 Euro in München (plus 9,3%). Auch in kleineren Städten zahlen Käufer heute rund 100 Euro mehr pro Quadratmeter. Im Durschnitt ein Aufpreis von rund 7.000 bis 14.000 Euro bei einem 70-Quadratmeter-Investment. „Im Durchschnitt fängt das Zinstief der Mehrkosten bei einer Kredithöhe bis 150.000 Euro gerade so ab“, erläutert Hölscher.
Doch Durchschnitt ist in gefragten Ballungszentren kaum zu finden. Die gewichteten Zahlen berücksichtigen laut Hölscher noch nicht die enormen Preisentwicklungen in besonders gefragten Stadtteilen in den einzelnen Metropolen, wo Zuwachsraten von bis zu 50 Prozent verzeichnet worden. Das zeigt ein Blick in die Zahlen des Gutachterausschusses der Stadt München. „Wer in München im Jahr 2009 eine Wohnung für 375.000 Euro gekauft hat, hat zwar bei 175.000 Euro Eigenkapitaleinsatz und einen 200.000-Euro Kredit rund 37.000 Euro mehr für den Kredit gezahlt als jetzt im Zinstief. Wer jedoch heute finanzieren würde, müsste für dieselbe Immobilie durchschnittlich 440.000 Euro zahlen. Der Mehraufwand von 65.000 Euro für die Preissteigerung wird durch die Konditionsersparnis von 37.000 Euro nicht aufgefangen“, sagt Hölscher. Der durchschnittliche Immobilienkäufer in München zahle heute rund 28.000 Euro mehr als im Jahr 2009.
In kleineren Städten fallen sowohl Preis- als auch Zinsentwicklung wegen der niedrigeren Kaufpreise weniger ins Gewicht. Hier bringt das Zinstief für den Käufer in vielen Städten eine deutliche Ersparnis. Beispiel Bielefeld. Dort verteuerte sich eine mittlere Eigentumswohnung zwar pro Quadratmeter auf Dreijahressicht um 50 Euro – von 850 auf 900 Euro. Bei einer 70-Quadratmeterwohnung entspricht dies einem Mehrpreis von 3.500 Euro. Im Gegenzug kann ein 50.000 Euro Kredit heute rund 6.000 Euro preiswerter aufgenommen werden. Bleibt ein Vorteil von rund 2.500 Euro.

Quelle: Pressemitteilung ENDERLEIN & CO GmbH vom 29.03.2012

Okt
20

Laut einer Online-Befragung des Baugeldvermittlers HypohekenDiscount unter 1.000 Deutschen hält die Mehrheit aller Deutschen den Lebensabschnitt zwischen 30 und 35 Jahren für den besten Zeitpunkt, um eine Immobilie zu erwerben. Jeder vierte Befragte würde, wenn er könnte, noch früher in die eigenen vier Wände ziehen.

61 Prozent der Deutschen sind der Meinung, das Alter zwischen 30 und 35 Jahren sei perfekt für den Immobilienerwerb. 26 Prozent finden ein Alter zwischen 25 und 30 Prozent optimal, 23 Prozent zwischen 35 und 45 Jahren. Älter als 45 Jahre sollte man für den Immobilienkauf nur 4 Prozent der Befragten zufolge sein. Die Zeit der Heirat oder die Geburt eines Kindes halten mit 6 Prozent und 4 Prozent ebenso nur wenige für einen geeigneten Zeitpunkt.

„Auch wenn die Geburt eines Kindes nicht unbedingt ein geeigneter Auslöser für ein Immobilieninvestment ist, so sollte die Familienplanung dennoch in jedem Alter in die Entscheidungsfindung einfließen“, rät Kai Oppel vom Baugeldvermittler HypothekenDiscount. Grundsätzlich findet der Baugeldexperte den Lebensabschnitt zwischen 30 und 45 Jahren perfekt für einen Immobilienkauf. „Zu diesem Zeitpunkt haben viele bereits Eigenkapital ansparen können. Dadurch kann die Darlehenssumme geringer ausfallen. Zusätzlich verbessert sich der Zinssatz, weil der Beleihungsauslauf sinkt“, sagt Oppel. Allerdings sind auch junge Jahre kein Hinderungsgrund. „Gerade im aktuellen Zinstief lassen sich selbst Finanzierungen mit geringem Eigenkapitaleinsatz zu unter 4 Prozent darstellen. In Verbindung mit langen Zinsbindungen lassen sich sichere Darlehen schnüren“, so Oppel. Wenn Darlehensnehmer älter als 45 sind, eignen sich indes Volltilgerkredite oder Darlehen mit hohen Anfangstilgungen. So kann laut HypothekenDiscount eine Schuldenfreiheit bis zum Renteneintritt sichergestellt werden.

Die Studie in Zahlen:
In welchem Lebensabschnitt ist in Ihren Augen der beste Zeitpunkt für den Kauf einer selbst genutzten Immobilie? (Mehrfachnennung möglich)

• Zwischen 25 und 30 Jahre: 26 Prozent
• Zwischen 30 und 35 Jahre: 61 Prozent
• Zwischen 35 und 45 Jahre: 23 Prozent
• Älter als 45 Jahre: 4 Prozent
• nach der Heirat: 6 Prozent
• nach der Geburt eines Kindes:4 Prozent

Quelle: Pressemitteilung von HypothekenDiscount vom 20.10.2011

Okt
10

Während Kapitalanleger bei der Finanzierung von Wohn- und Geschäftshäusern aktuell ähnliche Zinsen für ihre Darlehen zahlen wie private Immobilienkäufer, müssen vor allem Selbständige nach Auskunft des Bielefelder Baugeldvermittlers Enderlein meist tiefer in die Tasche greifen. Sie müssen je nach Art des Jahresabschlusses und des Finanzierungsobjektes mit Aufschlägen zwischen 20 und 100 Basispunkten rechnen – vor allem wenn sie ein Objekt erwerben, das zu mehr als der Hälfte gewerblich genutzt wird oder wenn sie mehr als 50 Prozent des Kaufpreises beziehungsweise des Verkehrswertes finanzieren möchten.

Mit Zinssätzen von rund 3 Prozent für klassische Hypothekendarlehen mit 10 Jahren Zinsen können Deutschlands Häuslebauer und Immobilienkäufer Objekte so günstig finanzieren wie lange nicht. Die Krise an den Aktienmärkten hat im Spätsommer zu einem regelrechten Zinsrutsch bei Krediten geführt. Kapitalanleger, die eine Immobilie zur Vermietung erwerben, können laut Enderlein mit ähnlichen Offerten wie Privatkunden rechnen. „Wenn Lage und Kaufpreis des Objektes stimmen und Kapitalanleger Eigenmittel einbringen, werden die Kredite aktuell zu Konditionen zwischen 3 und 3,5 Prozent vergeben“, sagt Hölscher. Wichtig sei, dass die Finanzierung nach standardisierten Kriterien darstellbar sei. Etwas anders sieht es bei Selbständigen aus. „Viele Anbieter verlangen für die Unterlagenprüfung einen Mehraufwand. Da gerade Selbständige oft Objekte mit einem höheren Gewerbeanteil finanzieren, müssen sie zusätzlich mit Bearbeitungs- und Risikoaufschlägen rechnen“, erläutert Hölscher. Im Mittel bezahlen sie nach Berechnungen des Baugeldvermittlers Enderlein derzeit rund 0,5 Prozent mehr für einen Immobilienkredit. „Trotz des Konditionsaufschlages kann auch diese Darlehensnehmergruppe zu historisch günstigen Zinssätzen Kredite aufnehmen“, konstatiert Hölscher.

Welcher Kreditgeber in Frage kommt, hängt maßgeblich von der Höhe des verfügbaren Eigenkapitals ab. Laut Enderlein können Kapitalanleger im Realkreditbereich, bei dem Institute lediglich 60 Prozent des Ertragswertes finanzieren, auf ein breites Spektrum von Anbietern zugreifen. Wird weniger Eigenkapital eingebracht und der Beleihungsauslauf steigt auf über 80 Prozent des Verkehrswertes, bieten meist Regional- und Geschäftsbanken die günstigsten Finanzierungen an. „Wichtig ist, verschiedene Angebote einzuholen“, sagt Hölscher. Da Baugeldvermittler meist auf eine Vielzahl von Produktgebern zugreifen, erhalten Selbständige mit einer Angebotsanfrage beim Vermittler meist in kurzer Zeit einen Überblick über individuelle Konditionen und Finanzierungsmöglichkeiten.

Quelle: Pressemitteilung der Enderlein & Co. GmbH vom 10.10.2011

Sep
12

Darlehen für Immobilien können ab 2,40% aufgenommen werden / 10-Jahres-Kredite knapp über 3% / Immobilienkäufer profitieren weiter von Finanzmarkturbulenzen

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr – heißt es in Rainer Maria Rilkes Gedicht „Herbsttag“. Kühle Rechner sollten sich von der Melancholie der Lyrik jedoch nicht anstecken lassen und eine Immobilie zumindest jetzt finanzieren. „Die erneut aufgeflammte Angst an den Märkten hat dazu geführt, dass sich Kredite für Immobilien weiter verbilligt haben“, sagt Kai Oppel vom Baugeldvermittler HypothekenDiscount.

Für eine monatliche Kreditrate von 1.000 Euro erhalten Immobilienkäufer in den ersten Septembertagen bei Banken Darlehen bis zu einer Höhe von 350.000 Euro (5 Jahre Zinsbindung, 1 Prozent Anfangstilgung). Eine derart kurze Zinsbindung und niedrige Anfangstilgung ist zwar laut HypothekenDiscount nur für finanzstarke Immobilienkäufer ratsam. Doch selbst bei Darlehen mit großer Planungssicherheit lassen sich im Herbst 2011 beachtliche Kreditsummen realisieren. Beispiel: Wer aktuell eine Darlehensrate von 1.000 Euro in einen Kredit mit 10 Jahren Zinsbindung und 3% Anfangstilgung investiert, bekommt von der Bank einen Betrag von 196.000 Euro ausgezahlt. Im Frühjahr 2011 gab es bei Zinssätzen von knapp unter 4% für eine 1.000-Euro-Rate in dieser Konstellation lediglich 176.000 Euro Kredit.

„Die niedrigen Zinsen bei Immobilienkrediten führen dazu, dass Wohneigentum in vielen kleinen und mittelgroßen Städten für Normalverdiener in greifbare Nähe gerückt ist“, sagt Kai Oppel vom Baugeldvermittler HypothekenDiscount. Bei Quadratmeterkaufpreisen bis 2.000 Euro ist eine Finanzierung in vielen Fällen problemlos darstellbar.

Trotz der niedrigen Zinsen rät HypothekenDiscount zu einem Eigenkapitaleinsatz von 20 bis 40 Prozent. Auf diese Weise kann einerseits die Kreditsumme niedriger und die Sicherheit erhöht werden. Andererseits kommen Kreditnehmer dann in den Genuss der Top-Konditionen. „Zinssätze von 2,4% für fünfjährige Darlehen und knapp über 3% für zehnjährige Kredite gibt es nur, wenn Immobilienkäufer neben den Kaufnebenkosten für Makler und Notar einen Teil der Immobilie aus eigener Tasche zahlen können“, erläutert Oppel. Auf alle Fälle sollten Darlehensnehmer die Konditionen vergleichen, da nicht alle Anbieter Zinssenkungen gleichermaßen schnell an Kunden weitergeben.

Die in diesen Wochen niedrigen Zinsen haben Immobilienkäufer den jüngsten Entwicklungen an den Märkten zu verdanken. Die Flucht aus den Aktienmärkten hat laut HypothekenDiscount dazu geführt, dass deutsche Staatsanleihen stark nachgefragt werden. Dies hält die Zinsen für Immobilienkredite auf historisch niedrigem Niveau.

Quelle: Pressemitteillungen von HypothekenDiscount vom 07.09.2011

Apr
21

Es lohnt sich, jetzt wegen der günstigen zinsentwicklung 2011 in einen Immobilie zu investieren – das glaubt etwas mehr als die Hälfte (54 Prozent) aller Deutschen. Was das aktuelle Zinstief für ihre Immobilienfinanzierung aber konkret bedeutet, wissen viele Deutsche nicht. 70 Prozent können nicht angeben, wie viel Kredit sie derzeit bei einer monatlichen Rate von 800 Euro bekämen. Die meisten schätzen die ausgezahlte Kreditsumme deutlich zu niedrig ein. Das ergab eine repräsentative online-Befragung mit 1.000 Teilnehmern des Baugeldvermittlers HypothekenDiscount.

„Mit einer monatlichen Rate von 800 Euro lassen sich im Moment, inklusive einer zweiprozentigen Tilgung, 160.000 Euro problemlos aufnehmen“, erläutert Kai Oppel vom Baugeldvermittler HypothekenDiscount. Mehr als die Hälfte der Befragten schätzte den Betrag jedoch zu niedrig ein, jeder Zehnte erwartete eine höhere Kreditsumme. „Viele wissen gar nicht, dass sie nach dem Motto „kaufen statt mieten“ Immobilieneigentum schaffen könnten. Hier sind Banken und Baugeldvermittler gefragt. Sie müssen ihre Kunden noch besser über die Chancen im Zinstief aufklären. Trotz der jüngsten Leitzinserhöhung und bereits steigenden Konditionen erhalten Kreditnehmer aktuell sehr hohe Darlehenssummen bei einer monatlich moderaten Kreditbelastung“, sagt Kai Oppel.

Nach Angaben des Mannheimer Baugeldvermittlers senken die niedrigen Zinsen das Finanzierungsrisiko deutlich. Einerseits sorgen Konditionen von knapp über 4 Prozent für eine geringe Kreditbelastung. Andererseits können viele Darlehensnehmer eine Anfangstilgung von zwei Prozent und mehr wählen, was den Schuldenabbau beschleunigt. „Wer eine zweiprozentige Anfangstilgung wählt, ist bereits nach 27 Jahren schuldenfrei“, erklärt Oppel.

Die Studie in Zahlen:

Warum lohnt es sich, zum aktuellen Zeitpunkt eine Immobilie zu kaufen?
· Zinsen sind günstig: 54 Prozent
· Preise sind moderat und werden in den nächsten Jahren steigen : 23 Prozent
· Kapitalanlagen sind riskant und wenig rentabel: 18 Prozent
· Steuervorteile für Immobilienbesitzer: 10,44 Prozent

Welche Darlehenssumme gibt es aktuell realistischerweise für eine Monatsrate von 800 Euro?
· Etwa 160.00 Euro: 31 Prozent (richtige Antwort)
· Etwa 120.000 Euro: 29 Prozent
· Etwa 80.000 Euro: 29 Prozent
· Etwa 220.000 Euro: 9 Prozent
· Etwa 300.000 Euro: 2 Prozent

Quelle: Pressemitteilung von HypothekenDiscount vom 15.04.2011

Okt
20

Zinstief ermöglicht doppelt solange Planungssicherheit wie noch in 2008
(München, 20. Oktober 2009) In bewegten Zeiten wie diesen steht für viele Immobilienkäufer und Bauherren Planungssicherheit an oberster Stelle. Diesem Bedürfnis kommen die jetzigen Baugeld-Konditionen entgegen: “Seit der Verschärfung der Finanzkrise vergangenes Jahr sind die Bestsätze für Immobilienkredite kontinuierlich gesunken, mit heute 4,48 Prozent effektiv kostet 20-jähriges Baugeld sogar weniger als 10-jährige Zinsbindungen im Oktober 2008″, erklärt Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG und ergänzt: “Damit bekommen Darlehensnehmer heute doppelt solange Zins- und Kalkulationssicherheit wie noch vor einem Jahr.”

Über alle Zinsbindungen hinweg hat es einen deutlichen Konditionsrutsch gegeben, die Zinsvorteile liegen im Vergleich zum Vorjahr zwischen 0,4 bis 1,5 Prozentpunkte. “Den Zinsrückgang der vergangenen Wochen und Monate sollten Immobilienkäufer nutzen, um sehr lange Laufzeiten zu wählen und so die monatliche Rate möglichst für die gesamte Darlehenslaufzeit festzuschreiben”, empfiehlt Zinsexperte Haselsteiner.

Um ihre Flexibilität müssen Darlehensnehmer trotz langer Zinsbindung nicht fürchten: Aufgrund der gesetzlichen Ausstiegsmöglichkeit haben sie nach zehn Jahren Vertragslaufzeit das Recht, ihren Kredit mit einer Frist von sechs Monaten ganz oder teilweise zurückzuführen.

Die Bestsätze bei Annuitätendarlehen für fünf Jahre liegen derzeit bei 2,94 Prozent (20. Oktober 2008: 4,54%), für zehn Jahre bei 3,79 Prozent (Okt. 2008: 4,82%), für 15 Jahre bei 4,25 Prozent (Okt. 2008: 5,02%) und für 20 Jahre bei 4,48 Prozent effektiv (Okt. 2008: 5,05%).

Über die Interhyp AG: Mit einem abgeschlossenen Finanzierungsvolumen von 5,9 Milliarden Euro in 2008 ist die Interhyp AG der größte Vermittler für private Baufinanzierungen in Deutschland. Interhyp vergibt selbst keine Darlehen, sondern wählt unabhängig aus über 150 Banken, Bausparkassen, Sparkassen und Versicherungen die optimale Finanzierung für den Kunden aus. Dabei kombiniert das Unternehmen die Vorteile des Internet mit kompetenter unabhängiger Beratung durch über 250 Baufinanzierungsspezialisten. Dadurch liegen die Interhyp-Konditionen deutlich unter denen, die bei traditionellen Filialbanken erhältlich sind. Mit bundesweit insgesamt 18 Niederlassungen sind die Interhyp-Berater auch für eine persönliche Beratung vor Ort in folgenden Städten erreichbar: Augsburg, Berlin, Bielefeld, Bremen, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Nürnberg, Stuttgart und Wiesbaden.

Quelle: Pressemitteilung der Interhyp AG

Apr
07

Höhere Anfangstilgung, mehr Eigenkapital und lange Zinsbindungen sind im Zinstief 2009 wichtig

Mannheim, 2. April 2009. – Wie eine Untersuchung des Baugeldvermittlers HypothekenDiscount unter mehr als 70 Kreditinstituten ergeben hat, starten die günstigsten 5-Jahres-Darlehen aktuell bei 3,19 Prozent. Allerdings sollten Immobilienkäufer besser Kredite mit zehn oder 15 Jahren Zinsbindung wählen, die ab vier Prozent aufgenommen werden können. „Auch sonst sollten Kreditnehmer einige Dinge beachten, damit die Finanzierung im Zinstief in einigen Jahren nicht zu einem teuren Erwachen führt“, sagt Kai Oppel vom Baugeldvermittler HypothekenDiscount.

Tipp 1: Längere Zinsbindung wählen
Auch wenn die 3-Prozent-Zinssätze der kurz laufenden Darlehen verlockend sind, sollten Summen ab 50.000 Euro nur mit längeren Zinsbindungen finanziert werden. Hintergrund: Wer ein 100.000-Euro-Darlehen mit einer fünfjährigen Zinsbindung aufnimmt, zahlt zwar in den kommenden fünf Jahren nur eine Monatsrate von 349 Euro. Allerdings wird im Jahr 2014 bereits eine Anschlussfinanzierung fällig. Sollten die Zinsen dann nur um zwei Prozent gestiegen sein, würde sich die Rate auf 496 Euro verteuern. „Niemand weiß, wie sich die Wirtschaft in den kommenden fünf Jahren entwickelt und zu welchen Zinssätzen in fünf Jahren finanziert werden kann. Lange Zinsbindungen machen Spekulationen überflüssig und geben dem Darlehensnehmer Kalkulationssicherheit“, erläutert Oppel.

Tipp 2: Höhere Anfangstilgung vereinbaren
Eine Kreditsumme von 100.000 Euro lässt sich aktuell mit einer Monatsrate von 416 Euro bedienen – wenn man eine zehnjährige Zinsbindung und eine einprozentige Anfangstilgung zu Grunde legt. Besser ist es laut Baugeldvermittler HypothekenDiscount jedoch, die zehnjährige Zinsbindung mit einer höheren Anfangstilgung zu koppeln. Bei einer zweiprozentigen Startilgung würde sich zwar die Monatsrate auf 500 Euro erhöhen und bei einer dreiprozentigen Tilgung sogar auf 583 Euro – dafür reduziert der Kreditnehmer seine Restschuld zum Ende der ersten Zinsbindung deutlich und ist mehrere Jahre früher schuldenfrei. Zudem gewähren viele Kreditinstitute bei einer höheren Tilgung nochmals einen Konditionsnachlass.

Tipp 3: Eigenkapital einbringen
Die Höhe der Zinskonditionen richtet sich aktuell mehr denn je nach der Höhe des Eigenkapitals, das ein Immobilienkäufer in seine Finanzierung einbringt. Wer derzeit die Nebenkosten mitfinanzieren möchte, muss mit Zinssätzen über fünf Prozent rechnen. „Am günstigsten sind Kredite mit einem Beleihungsauslauf zwischen 54 und 76 Prozent“, sagt Kai Oppel. In diesem Fall sind Finanzierungen unter vier Prozent möglich. Wer weniger als 20 Prozent des Kaufpreises an Eigenkapital vorweisen kann, zahlt wenigstens 4,3 Prozent für sein Darlehen.

Quelle: Pressemitteilung von HypothekenDiscount