(München, 26. Juli 2010. ) Die PlanetHome AG, einer der deutschlandweit führenden Immobilienvermittler, hat im Sommer 2010 sechs neue Standorte im gesamten Bundesgebiet eröffnet. PlanetHome bietet seinen Service rund um die Immobilie künftig vor Ort in Heidelberg, Baden-Baden, Neustadt an der Weinstraße und Bad Reichenhall an. Zudem werden im Norden Deutschlands Repräsentanzen in Heikendorf und Rendsburg geschaffen – beide in der Nähe von Kiel. Damit ist PlanetHome von nun an mit über 80 Büros in Deutschland und Österreich vertreten.
„Die wirtschaftliche Lage und das Zinstief haben zuletzt zu einer Rückkehr zu Sachwerten geführt – und damit zu einer deutlich verstärkten Nachfrage nach Immobilien. Um unseren umfassenden Service auch vor Ort einem erweiterten Kundenkreis anbieten zu können, haben wir die sechs neuen Standorte geschaffen“, sagt Robert Anzenberger, Vorstand von PlanetHome.
Insbesondere Immobilienverkäufer profitieren von den neuen Repräsentanzen – und damit verbundenen kurzen Wegen zu einem PlanetHome Makler. „Manche Immobilienbesitzer versuchen den Verkauf ihres Hauses oder ihrer Wohnung zunächst auf eigene Faust umzusetzen – und entdecken nach ersten Erfahrungen die damit verbundenen Herausforderungen“, sagt Robert Anzenberger. PlanetHome Experten unterstützen nun an mehr als 80 Standorten bei jedem einzelnen Schritt eines Immobilienverkaufs: Sie ermitteln den Objektwert, organisieren im Anschluss die professionelle Vermarktung und sorgen dafür, dass der optimale Preis erzielt wird. Neben den üblichen Vermarktungskanälen wie dem Internet verfügt PlanetHome über eine Datenbank mit über 25.000 vorgemerkten Suchkunden sowie Aushängen in zahlreichen Bankfilialen.
PlanetHome will durch die Präsenz an weiteren attraktiven Standorten auch seine führende Position als Partner von Finanzdienstleistern nochmals ausbauen – und die längjährige Zusammenarbeit mit zahlreichen Bankinstituten in ganz Deutschland weiter intensivieren. Durch die Kooperation mit dem führenden Immobiliendienstleister können diese ihren Kunden einen außergewöhnlich umfassenden Rundum-Service im Bereich Immobilien bieten.
Quelle: Pressemitteilung der Planethome AG
(München, 14. Januar 2010.) Wer auf eigene Faust eine Immobilie verkaufen möchte, merkt schnell, dass dies ein zähes Geschäft ist. Anbieter müssen über viele Wochen Anzeigen schalten, Internetauftritte buchen und Besichtigungstermine durchführen. “Im Schnitt benötigen Privatverkäufer etwa 20 Besichtigungstage, bis ein Käufer anbeißt”, berichtet Robert Anzenberger, Vorstand des bundesweit mit über 65 Büros vertretenen Immobiliendienstleisters PlanteHome. Eine Garantie, dass das Objekt tatsächlich verkauft wird, gibt es aber auch dann nicht.
Deutlich schneller gestaltet sich ein Verkauf mit professioneller Hilfe. “Erfahrene Makler reduzieren den Besichtigungstourismus auf durchschnittlich sieben Tage”, erklärt der PlanetHome Chef. Möglich werde dies unter anderem durch detaillierte Vorabbesichtigungen im Internet, durch gezielte Ansprache vorgemerkter Interessenten, durch eine breite Kundenbasis dank umfangreicher Kooperationen mit Vertriebspartnern sowie durch aussagekräftige Verkaufsunterlagen.
Die dreidimensionale Innenbesichtigung via Internet erlaubt dem Betrachter ein umfassendes Raumgefühl im Objekt. Kaufinteressenten erhalten dadurch einen genauen Eindruck von der Wohnsituation und dem möglichen Wohnklima. “Die Internetbesichtigung trennt bereits die Spreu vom Weizen”, erklärt Anzenberger. “Wer dann zum Besichtigungstermin kommt, ist tatsächlich an der Wohnung oder dem Haus interessiert. Die Verkaufschancen steigen so deutlich an. Zudem können erfahrene Makler den optimalen Preis für das Objekt erzielen.”
Ohne Maklerunterstützung müssen sich Privatverkäufer aber nicht nur in Geduld üben. Auch die Auswahl solventer Kaufinteressenten sowie die Durchführung der notwendigen Verkaufs- und Vertragsverhandlungen erfordern fundierte Erfahrung und Verhandlungskompetenz. “Wer unsicher ist im Umgang mit Menschen oder zu gutmütig beim Verhandeln, der wird am Ende kaum ein zufriedenstellendes Verkaufsergebnis erzielen”, weiß Immobilienexperte Anzenberger aus Erfahrung. Verkaufsprofis bieten auch hierbei echte Hilfe. Makler mit langjähriger Routine wissen sich selbst auf jede Kundschaft einzustellen. Misserfolge werden somit auf ein Minimum reduziert.
Quelle: Pressemitteilung der Planethome AG
Urteil vom 18.08.09 X R 25/06
Der X. Senat des Bundesfinanzhofs (BFH) hat mit Urteil vom 18. August 2009 X R 25/06 entschieden, dass ein gewerblicher Grundstückshandel nicht allein deshalb anzunehmen ist, weil der Steuerpflichtige seine Tätigkeit selbst so beurteilt. Entscheidend ist vielmehr, ob sich aus objektiven Kriterien ergibt, dass er sich wie ein Händler verhält.
Der Kläger, ein Rechtsanwalt, hatte 2003 zwei vermietete Eigentumswohnungen erworben und im Kaufvertrag auf sein Recht zur ordentlichen Kündigung der Mietverträge –auch wegen Eigenbedarfs– verzichtet. Den Kaufpreis sowie die Anschaffungsnebenkosten finanzierte er fremd. Kurz nach dem Erwerb der Wohnungen teilte er dem Finanzamt (FA) mit, er habe einen gewerblichen Grundstückshandel gegründet und werde seinen Gewinn durch Einnahmen-Überschussrechnung ermitteln. Dies hätte nach damaliger Rechtslage dazu geführt, dass die gesamten Anschaffungskosten der Wohnungen sofort als Betriebsausgaben hätten abgezogen werden können. Auch bei seiner Gemeindebehörde meldete der Kläger einen gewerblichen Grundstückshandel an und unterrichtete Dritte von seinem Plan, mit Grundstücken zu handeln. Ca. 1,5 Jahre nach Anschaffung der Wohnungen erteilte der Kläger erstmals einem Makler einen Verkaufsauftrag. Frühere Verkaufsbemühungen schienen ihm nach eigener Einlassung aus unternehmerischer Sicht mangels Gewinnaussicht nicht sinnvoll. Nach dem Verkauf einer Wohnung im Jahr 2005 erwarb der Kläger zwei weitere Eigentumswohnungen. Das FA erkannte die Verluste des Klägers aus gewerblichem Grundstückshandel in Höhe von ca. 200.000 €, die im Wesentlichen auf der Behandlung der Grundstückskaufpreise als Betriebsausgabe beruhten, nicht an. Das Finanzgericht (FG) gab dem Kläger Recht.
Der X. Senat hat auf die Revision des FA das Urteil des FG aufgehoben und die Klage abgewiesen. Gewerblicher Grundstückshandel liege nicht vor, weil der Kläger nicht innerhalb eines engen zeitlichen Zusammenhangs mehr als drei Objekte veräußert habe. Auch könne nicht davon ausgegangen werden, dass der Kläger von vornherein eine unbedingte Veräußerungsabsicht gehabt habe. Maßgebend für die steuerrechtliche Qualifizierung einer Tätigkeit sei nicht die subjektive Beurteilung einer Tätigkeit durch den Steuerpflichtigen sowie deren Bezeichnung z.B. gegenüber Behörden oder in Steuererklärungen. Entscheidend seien vielmehr objektive Kriterien. Es könne nicht im Belieben des Steuerpflichtigen stehen, eine Betätigung dem gewerblichen Bereich oder der privaten Vermögensverwaltung zuzuordnen. Im Streitfall habe sich der Kläger nicht wie ein Händler verhalten, der wiederholt Wirtschaftsgüter anschaffe und wieder veräußere und so Sachwerte marktmäßig umschlage.
Weitere Informationen finden sich im Urteil des BUNDESFINANZHOF vom 18.8.2009, X R 25/06
Quelle: Pressemitteilung des Bundesfinanzhofs
Die Finanz- und Wirtschaftskrise wirkt sich nach eine Umfrage des Immobilienverbands IVD-West auf die Geschäfte der Immobilienmakler und Verwalter kaum aus.
Die befragten 224 Makler, Verwalter und Sachverständige aus NRW, Rheinland-Pfalz und dem Saarland die im Immobilienverband IVD-West zusammengeschlossen sind, rechnen in der Mehrzahl mit einem guten Geschäftsjahr 2009. Einen gleichbleibenden oder sogar höheren Umsatz als im Vorjahr erwarten 70 Prozent der Immobilienmakler, die mit dem Verkauf von Wohnimmobilien befasst sind, im laufenden Jahr . Makler, die hauptsächlich Mietwohnungen vermitteln, sind noch zuversichtlicher. Über 90 Prozent von solchen Maklern rechnen mit einem unverändert guten oder besseren Betriebsergebnis. Auch Verwalter von Miet- und Eigentumswohnungen blicken positiv in die Zukunft, nur Vermittler von Gewerbeflächen sind etwas weniger zuversichtlich.
Der Grund für diese Einschätzung liegt laut IVD-West darin, dass die Immobiliennachfrage von der Krise kaum betroffen ist. Eher das Gegenteil sei der Fall: Nach den Kurseinbrüchen am Aktienmarkt sei der Andrang auf vermietete Wohnungen und Häuser als Kapitalanlage sogar gestiegen.
Bei der größten Investition des Lebens ist Vertrauen der größte Faktor. Laut einer Studie der Planet Home AG verlassen sich die Deutschen bei der Immobilienmaklerwahl in erster Linie auf Tipps von Freunden und Bekannten. Der Internetauftritt des Immobilienmaklers spielt bei der Wahl noch eine geringere Rolle.
Die beiden wichtigsten Arten der Maklerauswahl liegen dicht beieinander. Während 34,4 Prozent der Befragten sich auf Tipps von Freunden und Bekannten verlassen, ist für 34 Prozent wichtig, dass der Immobilienmakler mit Partnern wie zum Beispiel Banken zusammenarbeitet. Auf Platz drei schaffte es der regional tätige Makler mit 29,3 Prozent, während sich nur 10,7 Prozent einem überregional tätigen Makler anvertrauen würden. Mit 28 Prozent folgt dann der Makler, der auch weitere Immobiliendienstleistungen anbietet.
Die Studie in Zahlen: Wie suchen Sie nach einem geeigneten Immobilenmakler?
1. Ich verlasse mich auf Tipps von Freunden, Bekannten: 34,4 Prozent
2. Ich wähle einen Makler, der mit Partnern, wie zum Beispiel Banken, zusammenarbeitet: 34 Prozent
3. Ich wähle einen regional tätigen Makler: 29,3 Prozent
4. Ich wähle einen Makler, der auch weitere Immobiliendienstleistungen anbietet: 28 Prozent
5. Ich setze auf Makler, die von unabhängiger Seite ausgezeichnet sind: 24,6 Prozent
6. Ich sehe mir Seiten im Internet an und wähle den Makler mit dem professionellsten Auftritt: 14,1 Prozent
7. Ich wähle auf jeden Fall einen überregional tätigen Makler: 10,7 Prozent
8. Ich achte auf Presseartikel und Zeitungsberichte: 10,4 Prozent
9. Ich wähle einen Franchise-Makler: 0,4 Prozent.