Sep
27

Die Eurokrise hat die Nachfrage nach Immobilien steigen lassen. Das merken auch die Maklerunternehmen. Denn viele Käufer und Verkäufer von Immobilien holen sich für den Transaktionsprozess Hilfe, um kein Risiko einzugehen. Das Problem: Die Berufsbezeichnung Immobilienmakler ist nicht geschützt. In Deutschland kann sich jeder so nennen, der die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt. Eine fachliche Qualifikation ist dafür nicht nötig. Doch der Beruf ist sehr komplex. Eine falsche Beratung kann die Betroffenen viel Geld kosten. Die PlanetHome AG rät daher, bei der Wahl eines Immobilienmaklers auf konkrete Punkte zu achten.

Wer im Immobiliengeschäft einen Makler als Berater hinzuzieht, will sich Zeit, Nerven und Geld sparen. Dies gelingt aber nur, wenn der Makler seriös und kompetent ist und sich auf seinen Beruf versteht. Das ist nicht automatisch der Fall, denn in Deutschland kann sich jeder als Makler bezeichnen, der eine Erlaubnis nach § 34 c Gewerbeordnung (GewO) besitzt. Benötigt werden hierzu ein polizeiliches Führungszeugnis, ein Auszug aus dem Gewerbezentralregister, eine Unbedenklichkeits-bescheinigung vom Finanzamt und Bescheinigungen, dass kein Eintrag in der Schuldnerliste vorliegt und kein Konkursverfahren anhängig ist. „Der Nachweis gesonderter Sach- oder Fachkunde ist für diese Erlaubnis nicht nötig“, erläutert Robert Anzenberger, Vorstand der PlanetHome AG. Der Immobilienexperte sieht darin ein großes Problem: „Der Maklerberuf ist äußerst komplex – er geht weit darüber hinaus, Besichtigungen durchzuführen.“ Anzenberger rät daher, bei der Wahl des Maklers zunächst auf die Ausbildung zu achten: „Denn nur, wenn er sein Handwerk gründlich gelernt hat, ist ein Immobilienvermittler in der Lage, fundierte Informationen über Zustand und Wert eines Objektes abzugeben.“ Darüber hinaus könne er den jeweiligen Standort der Immobilie sowie die allgemeine Marktsituation einschätzen. Maklerrecht, Notarrecht, Grundbuchrecht und Vertragsrecht seien ihm ebenfalls nicht fremd. „Außerdem weiß ein gut ausgebildeter Makler genau, was sich hinter Abkürzungen von Fachbegriffen wie GFZ, GRZ, WEG, BauNVO oder EnEV verbirgt“, so Anzenberger weiter. Dies alles sei wichtig, um sowohl Käufer als auch Verkäufer kompetent und ausführlich beraten zu können.

Des Weiteren sei darauf zu achten, ob der ImmobiliemMakler Respekt vor dem Eigentum anderer erkennen lasse. Für Anzenberger ist das neben der Ausbildung die Basis des Maklerberufes. „Denn Immobilien haben nicht nur einen hohen Sachwert – sie haben auch einen emotionalen Wert für uns Menschen“, erläutert der Experte. „Ein seriöser, kompetenter Makler weiß, dass Häuser, Wohnungen und Grundstücke für die meisten Menschen mehr sind als reine Geschäftsgegenstände. Deshalb versteht er sich nicht ausschließlich als Vermittler, sondern eben auch als loyale Vertrauensperson, die sich Zeit nimmt – und Zeit für Entscheidungen gestattet.“

Auch das Verhalten bei einer Besichtigung lässt laut Anzenberger Seriosität und Kompetenz erkennen. Ein Makler sei nicht bloß ‚Türenöffner‘, sondern Moderator und ‚Bindeglied‘ zwischen Käufer und Verkäufer. „Bevor es zu einer Besichtigung kommt, hat er sich daher über die Immobilie ausreichend informiert. Er kennt ihren Zustand, weiß über eventuell erforderlichen Renovierungsbedarf Bescheid und kann über Vor- und Nachteile des Objektes Auskunft geben.“

Ein Punkt ist Anzenberger besonders wichtig: Vertrauen. „Immobilien haben einen hohen Stellenwert für uns Menschen. Sie bilden unser Zuhause, und wir verbringen dort einen großen Teil unseres Lebens. Für viele ist die Immobilie zudem das ganze Vermögen, das sie besitzen.“ Sowohl Kauf als auch Verkauf einer Wohnung, eines Hauses oder Grundstücks seien also weitreichende Entscheidungen. Deshalb ist die menschliche Komponente für den PlanetHome Vorstand nicht zu vernachlässigen. Sie zähle bei der Maklerwahl genauso wie bei der Wahl eines Anwalts oder Arztes. „Zwar sagt die persönliche Sympathie nichts über die Fachkenntnis aus – aber sie schafft Vertrauen.“ Und Vertrauen sei im Immobiliengeschäft ebenso wichtig wie bei den Themen Recht und Gesundheit.

Quelle: Pressemitteilung der Planethome AG vom 14.September 2011

Aug
23

Wichtigste Kriterien für Makler beim Besichtigungstermin: Berufsstatus des Interessenten und eigene Intuition/ Potentielle Mieter können mit guter Vorbereitung und Pünktlichkeit punkten – so das Ergebnis der Studie Marktmonitor Immobilien 2011 von immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale, und Prof. Dr. Kippes von der Hochschule Nürtingen-Geislingen

Nürnberg, 18. August 2011. Makler vertrauen ihrer Intuition: 81 Prozent beurteilen Zuverlässigkeit und Solvenz der Interessenten beim Besichtigungstermin nach ihrem Bauchgefühl. Das ergibt die repräsentative Studie Marktmonitor Immobilien 2011 von immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale, und Prof. Dr. Stephan Kippes von der Hochschule Nürtingen-Geislingen. Noch wichtiger als die subjektive Einschätzung ist jedoch der Berufsstatus des potentiellen Mieters. 85 Prozent der Makler lassen sich davon beeinflussen, ob dieser selbstständig, verbeamtet oder angestellt ist.

Der erste Eindruck zählt
Wie seriös ein Kunde ist, machen Makler an verschiedenen Merkmalen fest: 84 Prozent achten darauf, wie gut sich ein Interessent auf den Besichtigungstermin vorbereitet. Für 80 Prozent spielt die Pünktlichkeit des potentiellen Mieters eine wichtige Rolle. Ist derjenige nicht bei der Sache, kann es sich ebenfalls auf die Einschätzung des Maklers auswirken. 66 Prozent der Immobilienprofis beobachten, wie konzentriert ein Kunde beim ersten Termin ist.

Abbruch von Kundenkontakten
Machen sie mit einem Kunden schlechte Erfahrungen, scheuen sich 76 Prozent der Makler nicht, den Kontakt abzubrechen. Die häufigsten Gründe dafür sind unrealistische Preisvorstellungen oder unsachliches und unverschämtes Auftreten. Auch mangelnde Bonität und Unzuverlässigkeit können zum Abbruch des Kundenkontakts führen.

Über den Marktmonitor Immobilien 2011
Der Marktmonitor Immobilien 2011 ist eine repräsentative Studie von immowelt.de in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Stephan Kippes von der Hochschule Nürtingen-Geislingen. Die Daten für die Studie wurden innerhalb des Immobilien-Professional-Panels (IPP) der Immowelt AG erhoben, dem ersten deutschen Profi-Panel für Marktforschung in der Immobilienbranche. Am IPP nehmen ausschließlich Fachleute aus der Immobilienwirtschaft teil. Für den Marktmonitor Immobilien 2011 wurden 397 zufällig ausgewählte Makler aus ganz Deutschland befragt.

Quelle: Pressemitteilung der Immowelt AG vom 18.August 2011

Mai
17

Obwohl der Immobilienmarkt boomt wie nie zuvor, verkaufen private Eigentümer ihre Immobilien oft unter dem tatsächlichen Marktwert. „Privatverkäufern fehlt meist der Marktüberblick. Hinzu kommen Fehler in den Verkaufsunterlagen, bei der Präsentation der Objekte und Mängel in den Kaufverträgen“, erklärt Robert Anzenberger vom Immobiliendienstleister PlanetHome. In den meisten Fällen können private Immobilienbesitzer deutlich höhere Erträge erzielen, wenn sie durch seriöse Makler unterstützt werden. Dennoch verzichten viele darauf, weil sie Mehrkosten befürchten.

Viele Menschen wickeln nur einmal im Leben einen Immobilienverkauf ab. Umso wichtiger ist es, dass dabei keine Fehler unterlaufen. Schließlich gilt es, schnellstmöglich einen optimalen Verkaufserlös zu erzielen – und spätere Forderungen auszuschließen. „Der Schlüssel ist ein durchdachter Verkaufsprozess“, sagt Anzenberger. Der Immobilienexperte empfiehlt, anhand einer Zielgruppenanalyse ein individuelles Marketingkonzept zu erstellen. „So lassen sich Streuverluste vermeiden und die Immobilie wird nur den Interessenten präsentiert, die tatsächlich als potentielle Käufer in Frage kommen“, rät Anzenberger. Privatpersonen, die die Immobilie auf eigene Faust verkaufen, präsentieren ihr Objekt häufig lediglich im Internet und erreichen so ihre eigentliche Zielgruppe wenn überhaupt nur zufällig. Maklerbüros hingegen nutzen verschieden Medien und Präsentationsmöglichkeiten, die auf die Immobilie zugeschnitten sind, um ein optimales Verkaufsergebnis zu erzielen.

Unerlässlich sind vollständige und detaillierte Verkaufsunterlagen, mit Hilfe derer sich potentielle Käufer ein umfassendes Bild der Immobilie machen können. „Auf diese Weise kommt es nur zu Besichtigungen, wenn seitens der Käufer ein ernsthaftes Interesse besteht. Das spart allen Seiten Geld. Zielgerichtete Vermarktung statt Besichtigungstourismus lautet die Devise“, sagt der PlanetHome-Vorstand.

Wenn Privatpersonen ihre Immobilie verkaufen, setzen sie zudem häufig den Verkaufspreis entweder zu hoch oder zu niedrig an – weil ihnen Vergleichs- und Erfahrungswerte fehlen. Auch die persönliche Verbindung zum Objekt sorgt dafür, dass Privatpersonen selten eine realistische Bewertung vornehmen. Makler kennen den Markt sehr genau. Durch ihr Wissen auch um Mikrolagen sind sie nicht nur in der Lage, die Baubeschaffenheit der Immobilie sondern auch den Standort neutral zu bewerten.

Große Schwierigkeiten bereitet vielen privaten Eigentümern nichtzuletzt die Kaufabwicklung. Auch hier können qualifizierte Makler unterstützend zur Seite stehen. Sie bereiten Verkaufsgespräche vor und arbeiten Kaufverträge aus und schützen Eigentümer so vor vermeidbaren Klauseln. „Immobilieneigentümer sollten nicht davor zurückschrecken, ihren Makler auch beim Notartermin mit hinzuzuziehen. Für einen professionellen Makler versteht sich dieser Service meist von selbst – ebenso wie die Nachbetreuung der Eigentümer“, erläutert Anzenberger.

Quelle: Pressemitteilung der Planethome AG vom 11.05.2011

Feb
18

Objektvermittler erleben derzeit tiefgreifende Umwälzungen, denn auf breiter Front werden Vertriebsmodelle und Maklerprovision kontrovers diskutiert. Häufiger geschieht dies auch vor Gericht. Die Maklercourtage bewegt aktuell Politik und Branche. Ist Doppeltätigkeit noch zulässig? Wird Innen- oder Außenprovision verlangt? Zudem beeinflussen virtuelle Netzwerke à la Facebook und Twitter auch ihr Vermarktungsverhalten grundlegend. Die Geschäftsmodelle der Makler ändern sich dadurch. Das Fachmagazin “Immobilienwirtschaft” aus der Haufe Gruppe beleuchtet diese in seiner Februarausgabe ausführlich.

Exklusive Fachautoren erläutern in der umfangreichen Titelgeschichte außerdem die neuesten höchstrichterlichen Entscheidungen in Bezug auf die Objektvermittlung. Skepsis besteht auf Seiten der Gerichte etwa bei erfolgsunabhängigen Reservierungsgebühren. Viele Beschlüsse und Urteile von Oberlandes- und Bundesgerichten können jedoch als maklerfreundlich bezeichnet werden.

Die Themenstrecke finden Interessierte in der Februarausgabe der Zeitschrift “Immobilienwirtschaft“.

Aug
26

(München, 26. Juli 2010. ) Die PlanetHome AG, einer der deutschlandweit führenden Immobilienvermittler, hat im Sommer 2010 sechs neue Standorte im gesamten Bundesgebiet eröffnet. PlanetHome bietet seinen Service rund um die Immobilie künftig vor Ort in Heidelberg, Baden-Baden, Neustadt an der Weinstraße und Bad Reichenhall an. Zudem werden im Norden Deutschlands Repräsentanzen in Heikendorf und Rendsburg geschaffen – beide in der Nähe von Kiel. Damit ist PlanetHome von nun an mit über 80 Büros in Deutschland und Österreich vertreten.

„Die wirtschaftliche Lage und das Zinstief haben zuletzt zu einer Rückkehr zu Sachwerten geführt – und damit zu einer deutlich verstärkten Nachfrage nach Immobilien. Um unseren umfassenden Service auch vor Ort einem erweiterten Kundenkreis anbieten zu können, haben wir die sechs neuen Standorte geschaffen“, sagt Robert Anzenberger, Vorstand von PlanetHome.

Insbesondere Immobilienverkäufer profitieren von den neuen Repräsentanzen – und damit verbundenen kurzen Wegen zu einem PlanetHome Makler. „Manche Immobilienbesitzer versuchen den Verkauf ihres Hauses oder ihrer Wohnung zunächst auf eigene Faust umzusetzen – und entdecken nach ersten Erfahrungen die damit verbundenen Herausforderungen“, sagt Robert Anzenberger. PlanetHome Experten unterstützen nun an mehr als 80 Standorten bei jedem einzelnen Schritt eines Immobilienverkaufs: Sie ermitteln den Objektwert, organisieren im Anschluss die professionelle Vermarktung und sorgen dafür, dass der optimale Preis erzielt wird. Neben den üblichen Vermarktungskanälen wie dem Internet verfügt PlanetHome über eine Datenbank mit über 25.000 vorgemerkten Suchkunden sowie Aushängen in zahlreichen Bankfilialen.

PlanetHome will durch die Präsenz an weiteren attraktiven Standorten auch seine führende Position als Partner von Finanzdienstleistern nochmals ausbauen – und die längjährige Zusammenarbeit mit zahlreichen Bankinstituten in ganz Deutschland weiter intensivieren. Durch die Kooperation mit dem führenden Immobiliendienstleister können diese ihren Kunden einen außergewöhnlich umfassenden Rundum-Service im Bereich Immobilien bieten.

Quelle: Pressemitteilung der Planethome AG

Jan
14

(München, 14. Januar 2010.) Wer auf eigene Faust eine Immobilie verkaufen möchte, merkt schnell, dass dies ein zähes Geschäft ist. Anbieter müssen über viele Wochen Anzeigen schalten, Internetauftritte buchen und Besichtigungstermine durchführen. “Im Schnitt benötigen Privatverkäufer etwa 20 Besichtigungstage, bis ein Käufer anbeißt”, berichtet Robert Anzenberger, Vorstand des bundesweit mit über 65 Büros vertretenen Immobiliendienstleisters PlanteHome. Eine Garantie, dass das Objekt tatsächlich verkauft wird, gibt es aber auch dann nicht.
Deutlich schneller gestaltet sich ein Verkauf mit professioneller Hilfe. “Erfahrene Makler reduzieren den Besichtigungstourismus auf durchschnittlich sieben Tage”, erklärt der PlanetHome Chef. Möglich werde dies unter anderem durch detaillierte Vorabbesichtigungen im Internet, durch gezielte Ansprache vorgemerkter Interessenten, durch eine breite Kundenbasis dank umfangreicher Kooperationen mit Vertriebspartnern sowie durch aussagekräftige Verkaufsunterlagen.
Die dreidimensionale Innenbesichtigung via Internet erlaubt dem Betrachter ein umfassendes Raumgefühl im Objekt. Kaufinteressenten erhalten dadurch einen genauen Eindruck von der Wohnsituation und dem möglichen Wohnklima. “Die Internetbesichtigung trennt bereits die Spreu vom Weizen”, erklärt Anzenberger. “Wer dann zum Besichtigungstermin kommt, ist tatsächlich an der Wohnung oder dem Haus interessiert. Die Verkaufschancen steigen so deutlich an. Zudem können erfahrene Makler den optimalen Preis für das Objekt erzielen.”
Ohne Maklerunterstützung müssen sich Privatverkäufer aber nicht nur in Geduld üben. Auch die Auswahl solventer Kaufinteressenten sowie die Durchführung der notwendigen Verkaufs- und Vertragsverhandlungen erfordern fundierte Erfahrung und Verhandlungskompetenz. “Wer unsicher ist im Umgang mit Menschen oder zu gutmütig beim Verhandeln, der wird am Ende kaum ein zufriedenstellendes Verkaufsergebnis erzielen”, weiß Immobilienexperte Anzenberger aus Erfahrung. Verkaufsprofis bieten auch hierbei echte Hilfe. Makler mit langjähriger Routine wissen sich selbst auf jede Kundschaft einzustellen. Misserfolge werden somit auf ein Minimum reduziert.

Quelle: Pressemitteilung der Planethome AG

Okt
20

Urteil vom 18.08.09 X R 25/06

Der X. Senat des Bundesfinanzhofs (BFH) hat mit Urteil vom 18. August 2009 X R 25/06 entschieden, dass ein gewerblicher Grundstückshandel nicht allein deshalb anzunehmen ist, weil der Steuerpflichtige seine Tätigkeit selbst so beurteilt. Entscheidend ist vielmehr, ob sich aus objektiven Kriterien ergibt, dass er sich wie ein Händler verhält.

Der Kläger, ein Rechtsanwalt, hatte 2003 zwei vermietete Eigentumswohnungen erworben und im Kaufvertrag auf sein Recht zur ordentlichen Kündigung der Mietverträge –auch wegen Eigenbedarfs– verzichtet. Den Kaufpreis sowie die Anschaffungsnebenkosten finanzierte er fremd. Kurz nach dem Erwerb der Wohnungen teilte er dem Finanzamt (FA) mit, er habe einen gewerblichen Grundstückshandel gegründet und werde seinen Gewinn durch Einnahmen-Überschussrechnung ermitteln. Dies hätte nach damaliger Rechtslage dazu geführt, dass die gesamten Anschaffungskosten der Wohnungen sofort als Betriebsausgaben hätten abgezogen werden können. Auch bei seiner Gemeindebehörde meldete der Kläger einen gewerblichen Grundstückshandel an und unterrichtete Dritte von seinem Plan, mit Grundstücken zu handeln. Ca. 1,5 Jahre nach Anschaffung der Wohnungen erteilte der Kläger erstmals einem Makler einen Verkaufsauftrag. Frühere Verkaufsbemühungen schienen ihm nach eigener Einlassung aus unternehmerischer Sicht mangels Gewinnaussicht nicht sinnvoll. Nach dem Verkauf einer Wohnung im Jahr 2005 erwarb der Kläger zwei weitere Eigentumswohnungen. Das FA erkannte die Verluste des Klägers aus gewerblichem Grundstückshandel in Höhe von ca. 200.000 €, die im Wesentlichen auf der Behandlung der Grundstückskaufpreise als Betriebsausgabe beruhten, nicht an. Das Finanzgericht (FG) gab dem Kläger Recht.

Der X. Senat hat auf die Revision des FA das Urteil des FG aufgehoben und die Klage abgewiesen. Gewerblicher Grundstückshandel liege nicht vor, weil der Kläger nicht innerhalb eines engen zeitlichen Zusammenhangs mehr als drei Objekte veräußert habe. Auch könne nicht davon ausgegangen werden, dass der Kläger von vornherein eine unbedingte Veräußerungsabsicht gehabt habe. Maßgebend für die steuerrechtliche Qualifizierung einer Tätigkeit sei nicht die subjektive Beurteilung einer Tätigkeit durch den Steuerpflichtigen sowie deren Bezeichnung z.B. gegenüber Behörden oder in Steuererklärungen. Entscheidend seien vielmehr objektive Kriterien. Es könne nicht im Belieben des Steuerpflichtigen stehen, eine Betätigung dem gewerblichen Bereich oder der privaten Vermögensverwaltung zuzuordnen. Im Streitfall habe sich der Kläger nicht wie ein Händler verhalten, der wiederholt Wirtschaftsgüter anschaffe und wieder veräußere und so Sachwerte marktmäßig umschlage.

Weitere Informationen finden sich im Urteil des BUNDESFINANZHOF vom 18.8.2009, X R 25/06

Quelle: Pressemitteilung des Bundesfinanzhofs

Apr
09

Die Finanz- und Wirtschaftskrise wirkt sich nach eine Umfrage des Immobilienverbands IVD-West auf die Geschäfte der Immobilienmakler und Verwalter kaum aus.

Die befragten 224 Makler, Verwalter und Sachverständige aus NRW, Rheinland-Pfalz und dem Saarland die im Immobilienverband IVD-West zusammengeschlossen sind, rechnen in der Mehrzahl mit einem guten Geschäftsjahr 2009. Einen gleichbleibenden oder sogar höheren Umsatz als im Vorjahr erwarten 70 Prozent der Immobilienmakler, die mit dem Verkauf von Wohnimmobilien befasst sind, im laufenden Jahr . Makler, die hauptsächlich Mietwohnungen vermitteln, sind noch zuversichtlicher. Über 90 Prozent von solchen Maklern rechnen mit einem unverändert guten oder besseren Betriebsergebnis. Auch Verwalter von Miet- und Eigentumswohnungen blicken positiv in die Zukunft, nur Vermittler von Gewerbeflächen sind etwas weniger zuversichtlich.

Der Grund für diese Einschätzung liegt laut IVD-West darin, dass die Immobiliennachfrage von der Krise kaum betroffen ist. Eher das Gegenteil sei der Fall: Nach den Kurseinbrüchen am Aktienmarkt sei der Andrang auf vermietete Wohnungen und Häuser als Kapitalanlage sogar gestiegen.

Dez
06

Bei der größten Investition des Lebens ist Vertrauen der größte Faktor. Laut einer Studie der Planet Home AG verlassen sich die Deutschen bei der Immobilienmaklerwahl in erster Linie auf Tipps von Freunden und Bekannten. Der Internetauftritt des Immobilienmaklers spielt bei der Wahl noch eine geringere Rolle.

Die beiden wichtigsten Arten der Maklerauswahl liegen dicht beieinander. Während 34,4 Prozent der Befragten sich auf Tipps von Freunden und Bekannten verlassen, ist für 34 Prozent wichtig, dass der Immobilienmakler mit Partnern wie zum Beispiel Banken zusammenarbeitet. Auf Platz drei schaffte es der regional tätige Makler mit 29,3 Prozent, während sich nur 10,7 Prozent einem überregional tätigen Makler anvertrauen würden. Mit 28 Prozent folgt dann der Makler, der auch weitere Immobiliendienstleistungen anbietet.

Die Studie in Zahlen: Wie suchen Sie nach einem geeigneten Immobilenmakler?

1. Ich verlasse mich auf Tipps von Freunden, Bekannten: 34,4 Prozent
2. Ich wähle einen Makler, der mit Partnern, wie zum Beispiel Banken, zusammenarbeitet: 34 Prozent
3. Ich wähle einen regional tätigen Makler: 29,3 Prozent
4. Ich wähle einen Makler, der auch weitere Immobiliendienstleistungen anbietet: 28 Prozent
5. Ich setze auf Makler, die von unabhängiger Seite ausgezeichnet sind: 24,6 Prozent
6. Ich sehe mir Seiten im Internet an und wähle den Makler mit dem professionellsten Auftritt: 14,1 Prozent
7. Ich wähle auf jeden Fall einen überregional tätigen Makler: 10,7 Prozent
8. Ich achte auf Presseartikel und Zeitungsberichte: 10,4 Prozent
9. Ich wähle einen Franchise-Makler: 0,4 Prozent.