Alle Beiträge zum Thema'1. Immobilienkauf'

Jan
30

Jeder vierte Immobilienkäufer feilscht mit Erfolg um besseren Preis / Verhandlungsgeschick führt im Schnitt zu rund 10 Prozent Preisnachlass, so das Ergebnis einer repräsentativen Studie von immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale / Männer verhandeln häufiger als Frauen

Immobilienkäufer feilschen wieder mehr: 27 Prozent bestätigten in einer repräsentativen Umfrage von immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale, dass sie beim Haus- oder Wohnungskauf den Preis runtergehandelt haben. Im Sommer 2011 waren es mit 16 Prozent noch deutlich weniger. Mit ihrem Verhandlungsgeschick konnten die Käufer im Durchschnitt Nachlässe von 10 Prozent aushandeln, manche deutlich mehr. “Obwohl das Immobilienangebot in vielen Städten und Regionen knapp geworden ist, gibt es aufgrund des hohen Preisniveaus inzwischen wieder mehr Spielraum für Verhandlungen”, erläutert Carsten Schlabritz, Vorstand der Immowelt AG. Die in den letzten Jahren deutlich gestiegenen Immobilienpreise haben die Bereitschaft der Verkäufer erhöht, sich auf Verhandlungen einzulassen.

Männer feilschen häufiger als Frauen

Preisdebatten sind beim Immobilienkauf in der Regel Männersache – noch: Denn obwohl die Männer (29 Prozent) beim Feilschen noch immer aktiver sind als die weiblichen Interessenten, holen die Frauen spürbar auf. Im Sommer 2011 gaben in einer Umfrage von immowelt.de lediglich 12 Prozent von ihnen an, beim Preis zu handeln, in der aktuellen Umfrage waren es bereits 25 Prozent. Und der Erfolg gibt ihnen Recht: Haben sich die weiblichen Interessenten erst einmal zu Verhandlungen durchgerungen, sind sie fast genauso erfolgreich wie die Männer.

Die Ergebnisse der Studie im Überblick:

Entsprach der Preis, den Sie für Ihre Immobilie gezahlt haben, der von dem Verkäufer angegebenen Preisvorstellung?
- Ja: 68 Prozent
- Nein, ich habe mehr gezahlt: 5 Prozent
- Nein, ich habe weniger gezahlt: 27 Prozent (29 Prozent aller
Männer, 25 Prozent aller Frauen) Von denjenigen, die weniger gezahlt haben, zahlten
- 20 Prozent bis zu 5 Prozent weniger
- 33 Prozent 5 – 10 Prozent weniger
- 16 Prozent 10 – 15 Prozent weniger
- 11 Prozent 15 – 20 Prozent weniger
- 6 Prozent über 20 Prozent weniger
Für die repräsentative Studie “Wohnen und Leben 2012″ wurden im Auftrag von immowelt.de 1.012 Personen durch das Marktforschungsinstitut Innofact befragt.

Quelle: Pressemitteilung der Immowelt AG vom 25.01.2012

Jan
20

Der Berliner Senat hat jetzt beschlossen, dass die Grunderwerbssteuer in Berlin von 4,5 auf 5,0 Prozent steigt. Als Stichtag ist der 1. April 2012 geplant. Das bedeutet, dass Immobilien, die ab dem 01. April 2012 in der Bundeshauptstadt gekauft werden dem höheren Grunderwerbsteuer unterliegen. Das Abgeordnetenhaus muss die Grunderwerbsteuererhöhung noch als Gesetz verabschieden.

Nach der Förderalismusreform vor einigen Jahren war Berlin, das erste Bundesland, dass die Grunderwerbsteuer anhob. Nach und nach sind fast alle Bundesländer dem Beispiel gefolgt und haben die Grunderwerbsteuer auf bis zu 5% angehoben. Mit der erneuten Anhebung der Grunderwerbsteuer erhofft sich der Berliner Senat Mehreinnahmen von rund 50 Mio. Euro.

Jan
19

Das Land Rheinland-Pfalz hebt die Grunderwerbsteuer auf fünf Prozent an. Das beschloss der Landtag am Mittwoch (18.Januar 2012) mit den Stimmen von SPD und Grünen. Durch die Anhebung von 1,5 Prozentpunkten sollen rund 100 Millionen Euro pro Jahr mehr in den Landeshaushalt fließen. Die Opposition kritisierte, dass nur das Land, aber nicht die verschuldeten Kommunen von der Anhebung der Grunderwerbsteuer profitierten.

Die Grunderwerbsteuererhöhung soll dazu beitragen, dass die Schuldenbremse bis 2020 umgesetzt werden kann. Finanzminister Carsten Kühl (SPD) betonte, die Mittel kämen der Konsolidierung des Landeshaushalts zugute. Die Erhöhung entspreche weniger als zehn Prozent des gesamten Sparvolumens, der Rest werde bei den Ausgaben gekürzt. Elf Bundesländer hätten bereits die Steuer erhöht oder seien dabei.

Bereits im Sommer hatte die Landesregierung einen Gesetzentwurf vorgelegt, nach dem die Grunderwerbsteuer um knap 43 % steigen soll. Im Jahr 2010 hat das Land knapp 200 Millionen Euro an Einnahmen durch die Grunderwerbsteuer verbucht.

Jan
10

Euro-Krise wird auch das Jahr 2012 bestimmen
Im abgelaufenen Jahr 2011 haben Baugeldkunden in Deutschland massiv von der Schuldenkrise in Euroland profitiert und Vorteile aus der Tatsache ziehen können, dass deutsche Bundesanleihen von internationalen Investoren als letzter Hort der Sicherheit innerhalb des Euroraumes gesehen werden. Nicht nur die Flucht aus den Staatsanleihen der bekannten Krisenländer Griechenland, Portugal und Spanien, sondern auch Verkäufe von italienischen und französischen Staatstiteln haben die Zinsen in diesen Ländern auf Niveaus steigen lassen, die wir seit 1994 nicht mehr gesehen hatten. Also zu einer Zeit, als die einzelnen Länder in Europa noch eigene Währungen hatten und die Währungsunion nur eine Absichtserklärung war. Die wirtschaftliche Stärke Deutschlands und die vermeintliche Haushaltsdisziplin lassen daher deutsche Bundesanleihen als letztes gutes Risiko erscheinen und die hohe Nachfrage hat die Renditen von zehnjährigen Bundesanleihen unter 2% und die Verzinsung von einjährigen Staatstiteln auf nahe 0% fallen lassen. Bei einer gleichzeitig vorherrschenden Inflationsrate von rund 2,5% wird jedoch klar, dass diese Zinsniveaus derzeit weniger von rationalen Überlegungen der Investoren als vielmehr von Angst und Panik über die Zukunft des Euroraumes getrieben werden. Die Investoren akzeptieren bewusst eine deutlich negative Realverzinsung, um eventuelle Kapitalverluste aus Engagements in schwächeren Ländern zu vermeiden. Diese Verluste können bei Euroländern, die in Insolvenzgefahr geraten und deren Zinsen nach oben explodieren, plötzlich 75% des Einsatzes ausmachen, wie das Beispiel Griechenland zeigt. Dazu kommen noch die Befürchtungen, dass bei einem Auseinanderbrechen der Währungsunion die dann entstehenden neuen Währungen der Krisenländer signifikant an Wert verlieren würden. So lange die Marktteilnehmer daher die Lösungsversuche der europäischen Politiker als unzureichend bewerten, bleibt es bei einer Zinslandschaft, die den eigentlichen ökonomischen Fundamentaldaten in den Mitgliedsländern überhaupt nicht entspricht, ja sogar diametral entgegensteht. Das derzeit konjunkturell starke Deutschland hat viel zu tiefe Kapitalmarktzinsen und die mit Rezession kämpfenden Südländer und Frankreich sehen sich aus ihrer Sicht viel zu hohen Kapitalmarktzinsen gegenüber, die Investitionen und die Finanzierung bestehender Schulden praktisch unmöglich machen. Damit wird auch schnell verständlich, dass es der Politik in 2012 dringend gelingen muss, den Glauben an die Fähigkeit aller Mitgliedsländer wiederherzustellen, dass diese ihre Schulden bedienen können. Je länger die Zweifel darüber bestehen bleiben, desto länger wird diese Zinsdivergenz bestehen bleiben und es ist völlig ausgeschlossen, dass unter diesen Umständen die Krisenländer in der Lage sein werden, den Spagat zwischen Budgetkonsolidierung und Wirtschaftswachstum zu schaffen. Ein Land nach dem anderen wird dann zum Transferempfänger und zum unwiderruflichen Sanierungsfall. Und es ist auch klar, dass sich Deutschland vielleicht ein Griechenland, aber nicht fünf davon leisten kann.

Baugeldkonditionen könnten steigen
Da die Politik Zeit braucht, um die schwierigen Anpassungen in den europäischen Verträgen hin zu einer integrierten Wirtschafts- und Finanzpolitik zu schaffen, kommt in 2012 der Europäischen Zentralbank (EZB) eine Schlüsselrolle zu. Die Notenbank muss das System am Laufen halten, um den Kollaps zu vermeiden. Die ihr zur Verfügung stehenden Mittel sind Geld zu drucken und die Zwischenfinanzierung der Staaten sicherzustellen. Dazu wird sie die Leitzinsen tief halten und mehr und mehr Staatsanleihen schwacher Länder aufkaufen. Wir gehen also davon aus, dass die EZB die Schleusen öffnen wird. Dann sollte es zu fallenden Zinsen in den Krisenländern führen, während die Zinsen für längere Bundesanleihen vorerst deutlich steigen könnten, da viele Investoren ihre spekulativen Positionen „Short Krisenländer – long Bundesanleihen“ schließen und die Belastungen für Deutschland über Transferleistungen in den folgenden Jahren drastisch zunehmen würden. Die Zinsprognose 2012 könnte deshalb auch zu einem deutlichen Anstieg der Baugeldkonditionen in Deutschland im Laufe des ersten Halbjahres 2012 führen.

Langfristige Zinssicherheit ist oberstes Gebot
Im späteren Jahresverlauf gehen wir aber davon aus, dass die EZB alles daran setzen wird, die langfristigen Kapitalmarktzinsen in Euroland grundsätzlich sehr tief zu halten, um einen Effekt der kontrollierten Inflationierung zu erreichen. Eine Vorgehensweise, wie sie auch schon von der amerikanischen und britischen Zentralbank praktiziert wird. Das sollte im Verlauf der Zinsentwicklung 2012 auch deutschen Hypothekenkunden wieder zu Gute kommen. Das Gebot der Stunde heißt aber: die aktuellen historisch tiefen Zinsen sichern und möglichst langfristig festschreiben. Damit wird die Immobilieninvestition mit Kalkulationssicherheit versehen und zukünftige Verwerfungen an den Kapitalmärkten können ohne Stress für die Finanzierung des eigenen Heimes beobachtet werden.

Quelle: Kommentar zur Zinsentwicklung 2012 der Interhyp AG vom 06.01.2012

Dez
30

Viele Deutsche werden bei Haltedauer der Immobilie flexibler / Erhöhte Nachfrage und belebter Markt vereinfachen Transaktionen

Der Kauf einer Immobilie bleibt zwar für ein Gros der Deutschen die größte finanzielle Anschaffung im Leben. Allerdings fällt es Eigentümern besonders in Großstädten immer einfacher, sich von einem Objekt zu trennen. „Vor 20 Jahren noch war der Kauf einer Immobilie für die meisten Deutschen ein Pakt mit der Ewigkeit. Flexiblere und ortsunabhängige Arbeitsmodelle und Lebensentwürfe führen jedoch vermehrt dazu, dass die Deutschen ihre Immobilien schneller verkaufen – um sich anschließend ein Objekt zu suchen, das geeigneter scheint“, sagt Robert Anzenberger, Vorstand des Immobilienvermittlers PlanetHome AG.

Während sich Familie Schneider in der Thüringer Kleinstadt Arnstadt niemals vorstellen kann, ihr Einfamilienhaus aufzugeben, haben es die Müllers in Berlin längst getan. Sie haben sich, als sie unerwartet ein zweites Kind bekommen haben, von der kleinen Eigentumswohnung in Berlin Mitte getrennt und für ein Reihenhaus in Pankow entschieden – wegen der besseren Luft und der größeren Ruhe. Doch Müllers sind sich einig: Spätestens, wenn die Kinder aus dem Haus sind, geht es zurück in die Innenstadt in ein seniorengerechtes Penthouse oder ins Townhouse.

„Die Immobilie zur Eigennutzung ist seit einiger Zeit vermehrt Mittel zum Zweck geworden. Sie wird im Gegensatz zum Mietobjekt als der bessere Lebensort empfunden. Zudem wird sie ganz pragmatisch als Kapitalanlage gesehen. Eigentümer sind nicht mehr bereit, ihr Leben der Immobilie unterzuordnen“, beobachtet Anzenberger. In anderen Ländern sei die so genannte Lebensabschnittsimmobilie längst Usus. Der Sinneswandel sei nicht zuletzt auf die erhöhte Mobilität zurückzuführen. Darüber hinaus würden Immobilien mittlerweile unter anderen Gesichtspunkten ausgesucht.

„Natürlich suchen Interessenten weiterhin nach individuellen Objekten, die ihren Ansprüchen gerecht werden. Objekte werden aber zugleich unter Renditeaspekten betrachtet. Statt sich einen später vielleicht nur schwer wieder veräußerbaren Traum zu erfüllen, achten Käufer auf eine gewisse standardisierte Austauschbarkeit des Objektes“, weiß Anzenberger. Hintergrund: Eine normierte Wohnung oder ein gewöhnliches Reihenhaus in guter Lage stoßen bei einem künftigen Verkauf auf eine größere Zielgruppe als maßgeschneiderte Immobilienlösungen.

Das Modell der Lebensabschnittsimmobilie hat sich laut PlanetHome für viele Deutsche besonders in Großstädten im letzten Jahrzehnt gelohnt. „Gerade junge Menschen, die ihre kleine Eigentumswohnung Anfang 2000 mit wenig Eigenkapital finanziert habe, können sich bei einem jetzigen Verkauf über einen erheblichen Wertzuwachs freuen“, weiß Anzenberger. Die Rendite ermöglicht nicht wenigen den Schritt in die nächstgrößere Immobilie und stellt die Finanzen auf ein solides Fundament.

Quelle: Pressemitteilung der PlanetHome AG vom 28.12.2011

Dez
23

EnEV verlangt mehr finanzielle Reserven / Entfernung zum Objekt nicht unterschätzen

Von den Verunsicherungen an den Finanzmärkten profitiert der Wohnimmobilienmarkt. Die starke Nachfrage nach vermieteten Objekten hat an zahlreichen Standorten die Preise in die Höhe getrieben. Viele Besitzer von Mehrfamilienhäusern oder vermieteten Eigentumswohnungen konnten ihre Immobilien mit Wertsteigerung verkaufen. Andere Eigentümer denken angesichts der attraktiven Verkaufspreise über eine Veräußerung nach. Die PlanetHome AG gibt Empfehlungen, für wen sich der Verkauf einer vermieteten Immobilie lohnt.
Aufgrund der aktuell hohen Käufernachfrage ist ein Immobilienverkauf grundsätzlich eine Überlegung wert. Neben dem möglichen Verkaufsgewinn gegenüber dem Einstandspreis spielen für Kapitalanleger jedoch laut PlanetHome auch noch andere Aspekte eine Rolle.

Ein möglicher Grund für einen Verkauf ist die künftige finanzielle Belastung. „Je nachdem, wie alt das Objekt ist, stehen Renovierungen beziehungsweise Sanierungen an“, sagt Robert Anzenberger, Vorstand der PlanetHome AG. „Eigentümer sollten auf jeden Fall hohe Reserven für die Immobilie haben.“ Ein neuer Brennwertkessel zum Beispiel kann inklusive Regelung bis zu 7.000 Euro kosten. Dazu kommen noch die Montage und eine eventuelle Schornsteinsanierung. Wenn eine Fassadendämmung nötig wird, müssen Eigentümer für Dämmplatten zwischen 80 und 180 Euro pro Quadratmeter aufbringen.
Um den Wert ihres Objektes zu erhalten, wurde Immobilienbesitzern bislang empfohlen, etwa 1,5 Prozent der Herstellungskosten im Jahr zurückzulegen. Durch die aktuelle politische Situation könnte sich dieser Betrag mittelfristig jedoch erhöhen: „Im Zuge der Energieeinsparverordnung (EnEV) werden nach und nach die Auflagen für Immobilieneigentümer angehoben“, sagt Anzenberger. Die EnEV 2009 brachte eine Verschärfung der Vorgaben um 30 Prozent mit sich. „Die aktuell geplante Anhebung um weitere 30 Prozent mit der EnEV 2012 liegt derzeit zwar auf Eis. Über kurz oder lang werden weitere Auflagen aber mit Sicherheit folgen“, so der Experte. „Eigentümer müssen darauf vorbereitet sein – vor allem finanziell. Denn nicht alles wird man auf die Mieter umlegen können.“ Der Verkauf einer vermieteten Immobilie lohne sich dann, wenn keine ausreichenden Rücklagen für kommende Maßnahmen vorhanden seien. Sonst drohe das Risiko der Verschuldung, warnt Anzenberger.
Zudem sollten Kapitalanleger eine Prognose zur künftigen Mietauslastung anstellen. Je nach Bevölkerungsentwicklung ist bei einigen Objekten mit Mietausfällen zu rechnen. „Eine heute gute Rendite durch Vollvermietung bedeutet nicht zwangsläufig, dass dies in fünf oder zehn Jahren noch der Fall ist“, erklärt Anzenberger. Auch hier sollen Kapitalanleger nüchtern rechnen.
Die Entfernung zum Objekt sei ein weiteres Verkaufsargument. „Wenn man als Eigentümer nicht vor Ort ist, kann das Nerven, Zeit und Geld kosten“, gibt Anzenberger zu bedenken. „Es hängt immer davon ab, wie fordernd die Mieter sind. Wenn sie den Eigentümer jede zweite Woche mit etwas behelligen, geht das zu Kosten der Rendite.“ Wer nicht in eine professionelle Hausverwaltung investieren kann oder will, sollte über einen Verkauf nachdenken.

„Letztlich hängt eine Verkaufsentscheidung von der individuellen Situation ab“, unterstreicht Anzenberger. So ist es auch wichtig, die eigene Lebensplanung zu bedenken. Einschneidende Ereignisse wie der Tod eines Partners oder der Auszug der Kinder können zwar nicht vorhergesehen werden, wollen jedoch bedacht sein. Wer seine Kapitalanlageobjekte in drei Jahren aus privaten Gründen ohnehin zur Disposition stellen würde, sollte einen möglichen Verkauf schon jetzt in Erwägung ziehen – schließlich sind durch die hohe Nachfrage attraktive Verkaufspreise möglich.
„Eigentümer müssen alle Aspekte genau prüfen und sich ausgiebig beraten lassen. Denn bei Immobilien geht es immer um viel Geld.“

Quelle: Pressemitteilung der PlanetHome AG vom 12.12.2011

Dez
22

Angebot in Ballungszentren wird knapp / Mit der Interhyp-VorausBeratung sichern sich Käufer einen Wettbewerbsvorteil

In der Krise setzen viele auf die als sicher geltende Immobilie. Vor allem in begehrten Lagen der Ballungszentren wird das Angebot knapp. “Die Preise erreichen Höchstwerte, stellenweise ist der Markt wie leergekauft”, sagt Benjamin Papo, Vorstand bei der Interhyp AG. Deshalb bietet Deutschlands größter Vermittler für private Baufinanzierungen eine neue Dienstleistung an: Mit der Interhyp-Vorausberatung klären Kaufinteressenten schon frühzeitig und noch ohne konkretes Objekt ihre Finanzierung – und erhöhen mit einem fertigen Finanzierungskonzept in der Tasche ihre Chancen auf den Zuschlag für ihre Wunschimmobilie.

Nicht nur Eigennutzer, sondern auch Kapitalanleger drängen verstärkt auf den Markt. “Die Zinsen für Sparguthaben sind so gering, dass die Inflation sie auffrisst und der Aktienmarkt ist volatil. Da investieren viele lieber klassisch in die Immobilie, die Sicherheit und Werterhalt verspricht”, sagt Benjamin Papo und fügt noch einen entscheidenden Grund hinzu: “Die Zinsen für Immobilienkredite sind mit nur 3,20 Prozent für eine zehnjährige Laufzeit historisch niedrig. Käufer können heute fast schon zum Mietpreis finanzieren.”

Von der starken Nachfrage zeugen die steigenden Preise, vor allem in Ballungszentren. In München sind laut Marktbericht des Immobilienverbands Deutschland (IVD) historische Höchstwerte erreicht, die Preise für Wohnungen im Bestand sind derzeit 9,7 Prozent höher als noch im Frühjahr. Trotzdem übersteigt die Nachfrage bei weitem das Angebot. Auch in anderen Städten verzeichnet der IVD große Preissteigerungen, etwa in Hamburg und Berlin.

In den umkämpften Immobilienmärkten erhält der den Zuschlag, der den Kauf sofort zusagen kann. “Viele Interessenten kommen nicht zum Zuge, weil ihre Finanzierung noch nicht geklärt ist”, berichtet Papo. Mit der VorausBeratung hilft Interhyp seinen Kunden, den Immobilienkauf gut vorzubereiten und verschafft ihnen einen Zeitvorsprung: Schon bevor das Wunschobjekt gefunden ist, analysiert der Interhyp-Berater gemeinsam mit dem Kunden den individuellen Finanzierungsbedarf und erstellt das passende Konzept für die Finanzierung. “Die frühzeitige Beratung gibt dem Kunden Planungssicherheit und erleichtert ihm die Immobiliensuche. Wenn ihm dann eine Wohnung gefällt, kann er den Kauf schnell zusagen”, sagt Papo. “Und mit der individuell ausgearbeiteten und vorgeprüften Finanzierung in der Tasche fällt es ihm leichter, den Verkäufer zu überzeugen.”

Quelle: Pressemitteilung der Interhyp AG vom 13.12.2011

Dez
20

Wenn der Eigenheimwunsch zur Realität wird, sollte man nicht nur die kostengünstige Finanzierung der Traumimmobilie anstreben, sondern sich auch rechtzeitig mit den notwendigen Versicherungen rund ums Eigenheim beschäftigen. Der Immobilienexperte Dr. Klein entwickelte Checklisten für Bauherren, die diese Versicherungen für jeden verständlich erklären. Eine Übersicht gibt an, welche Versicherungen für Bau, Kauf oder Sanierung von Immobilien zu prüfen sind. Dabei wird jede Versicherung anhand von Beispielen kurz erklärt. Zudem zeigt die Liste, worauf beim Abschluss der einzelnen Versicherungen zu achten ist, und was bei bestehenden Policen überprüft werden muss.

Neben dem Zeitaufwand schreckt die Komplexität vieler Versicherungsprodukte die Menschen ab, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Stephan Gawarecki, Vorstandssprecher der Dr. Klein & Co. AG, will dem entgegentreten: “Der Markt für Versicherungen muss sich neu gestalten, um die Menschen tatsächlich erreichen und unterstützen zu können. Dafür sollten die Angaben zu den versicherten Risiken, den Versicherungsleistungen und weitere wichtige Informationen nicht mehr Platz einnehmen als der Beipackzettel eines Medikamentes.” Dass dies für Produktkategorien schon heute geht, beweist der Dr. Klein-Ratgeber Bauherren für Versicherungen rund um die Immobilie. Unterteilt in “Neubau”, “Kauf” und “Sanierung” listet der Ratgeber die wichtigsten Versicherungen auf und nutzt pro Versicherung nicht mehr als eine halbe DIN-A4 Seite. Alle Ratgeber können auf der Dr. Klein-Webseite kostenlos heruntergeladen werden.

Das Sprichwort “gehe langsam, wenn du es eilig hast” gilt auch für Bauherren und angehende Eigenheimbesitzer. Wer sich für eine Immobilie entscheidet, sollte nicht nur tiefe Zinsen für die Baufinanzierung (www.drklein.de/baufinanzierung.html), steigende Inflation und unsichere Rentensysteme vor Augen haben. Ein Erdrutsch beim Bau, ein Einbruch im neu gekauften Haus oder der Unfall eines Bekannten, der bei der Wohnungssanierung helfen wollte: Im Schadensfall schützen die richtigen Versicherungen den Eigentümer und sein Traum vom Eigenheim. Wer eine Immobilie kaufen, bauen oder sanieren will, sollte sich die Zeit nehmen und die wenigen, wirklich wichtigen Versicherungen für sich prüfen.

Quelle: Pressemitteilung der Dr. Klein & Co. AG vom 15.12.2011

Dez
20

ImmobilienScout24 bietet allen Wohnungssuchenden ab sofort die Möglichkeit, auf dem Portal nach provisionsfreien Immobilien zu filtern. Damit wird dem häufigsten Nutzerwunsch entgegengekommen, gezielt nach Immobilien ohne Maklerprovision suchen zu können.

Aus Kundenstudien und Nutzerbefragungen geht hervor, dass Wohnungssuchende bei ImmobilienScout24 zuerst nach provisionsfreien Objekten Ausschau halten. Daher gibt es auf dem Portal ab sofort ein neues Filterkriterium “provisionsfrei”. Setzt der Nutzer hier seinen Haken, werden die Ergebnislisten entsprechend gefiltert und Maklerangebote aussortiert. Umfasst die Liste dabei weniger als zehn Angebote, werden den Suchenden darüber hinaus weitere provisionspflichtige Objekte empfohlen.

Die Nutzerstudien von ImmobilienScout24 zeigen allerdings auch, dass Mieter und Käufer ihre Entscheidung für oder gegen eine Immobilie am Ende von der Immobilie selbst abhängig machen. So kommt es auch, dass im Ergebnis bei ImmobilienScout24 rund 75 Prozent aller Objekte über einen gewerblichen Anbieter vermarktet werden und somit die überwiegende Zahl an Angeboten provisionspflichtig ist.

Quelle: Pressemitteilung der Immobilienscout24 GmbH vom 19.12.2011

Dez
07

Baugeldvermittler Enderlein erwartet weiterhin günstige Zinsen und hohe Nachfrage nach Objekten

Das Jahr 2012 bringt für heutige und künftige Immobilieneigentümer einige Veränderungen. Der Baugeldvermittler Enderlein aus Bielefeld hat die wichtigsten Neuerungen zusammengefasst.

Steuer: Vermietungen an Angehörige einfacher
Wer eine Immobilie besitzt und im Objekt Wohnungen an Familienangehörige vermietet, kann sich ab 2012 laut Enderlein über Vereinfachungen freuen. Hintergrund ist das Steuervereinfachungsgesetz. Wenn eine Immobilie an nahe Verwandte vermietet wird, entfallen ab Januar die Prognoserechnungen über die Gewinnerzielungsabsicht für die kommenden 30 Jahre. Voraussetzung: Es muss ein üblicher Mietvertrag geschlossen werden und die Miete muss mindestens 66 Prozent der ortsüblichen Vergleichsmiete ausmachen.

Wohneigentumsprogramm bei preiswerten Immobilien besser
Beim Wohneigentumsprogramm (124/134) der KfW wird der maximale Finanzierungsanteil der Gesamtkosten ab 2012 von 30 Prozent auf 100 Prozent erhöht, der Förderhöchstbetrag wird dagegen von 75.000 Euro auf 50.000 Euro verändert. „Für alle Immobilien bis zu 166.000 Euro Kaufpreis bringt dies dem Eigennutzer daher de facto mehr Geld“, rechnet Manfred Hölscher vor. Ab einem Kaufpreis von 170.000 Euro steht der Käufer hingegen künftig etwas schlechter da als bei der noch bis zur Jahresende gültigen Förderung.

Grunderwerbsteuer: Mehrausgaben beim Immobilienkauf in 2 Bundesländern
Ab 1. Januar und 1. März 2012 schrauben auch Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz die Grunderwerbsteuer von 3,5 auf 5 Prozent. „Besonders Kapitalanleger, die in größere Objekte investieren, werden die Steuererhöhung zu spüren bekommen“, sagt Manfred Hölscher. Die höheren Kaufnebenkosten haben insgesamt jedoch keinen übermäßigen Einfluss auf die Rendite. Wichtiger sei die Objektzustand und die künftige Vermietbarkeit. Für Eigennutzer, die eine Immobilie kaufen, hält sich die Teuerung in Grenzen. Bei einem Appartement für 100.000 Euro müssen ab Januar 1.500 Euro einmalig mehr berappt werden.

KfW: Förderung nur noch bei Energieeffizienz
Ab Januar 2012 ist es nicht mehr möglich, allgemeine Instandsetzungs- und Modernisierungsmaßnahmen über das KfW-Wohnraum Modernisieren (Nr. 141) zu finanzieren. „Lediglich wenn es sich um energieverbessernde Maßnahmen handelt, können zinsgünstige Kredite beantragt werden“, sagt Manfred Hölscher vom Baugeldvermittler Enderlein. Nach seinen Worten können Immobilienbesitzer durch das Zinstief allerdings auch normale Modernisierungskredite vergleichsweise zinsgünstig abrufen. Für Kreditsummen zwischen 5.000 und 60.000 Euro seien beispielsweise spezielle Modernisierungs- und Energiedarlehen mögliche Alternativen. Die Zinsen liegen derzeit bei etwa 5 Prozent. Baugeldvermittler helfen Kreditnehmern durch den Angebotsdschungel.

Altersgerechter Umbau weiterhin mit Förderung
Anders als vorgesehen, führt die KfW Bankengruppe die Förderung von altersgerechtem Umbau 2012 fort. In 2011 können Eigentümer, Mieter oder Wohnungsunternehmen Förderkredite noch zu besonders günstigen Zinssätzen über die Hausbanken (besser die Finanzierungsinstitute) beantragen. Die Hausbanken (siehe wie vor) können die Anträge zu den aus Mitteln des Bauministeriums verbilligten Zinssätzen zwischen 1,00 und 1,56 Prozent noch bis 16. Dezember 2011 bei der KfW einreichen. Der maximale Kreditbetrag beträgt 50.000 Euro pro abgeschlossener Wohneinheit. Wie hoch die Zinsen ins 2012 sein werden, steht noch nicht fest.

Zinsenentwicklung 2012: Anhaltend gute Aussichten für Kreditnehmer
Nachdem die Zinsen für Immobilienkredite 2011 ein neues Allzeittief erreicht haben, können Immobilienkäufer bei der Zinsentwicklung 2012 grundsätzlich ebenfalls mit niedrigen Zinsen für Darlehen rechnen. „Durch die enormen Unsicherheiten auf den Märkten ist eine Vorhersage der Konditionen kaum möglich. Es allerdings davon auszugehen, dass die Zinsen für Darlehen zwischen 3 und 4 Prozent zu haben sind. Junge Kreditnehmer mit hohem Finanzierungsbedarf sollten zu Krediten mit Zinsbindungen von mindestens 10 Jahren greifen, besser sind jedoch 15 oder 20 Jahre. Zudem sind Anfangstilgungen von mindestens 2 Prozent empfehlenswert.

Preisentwicklung Immobilien
2012 ist laut Enderlein mit einer anhaltend starken Nachfrage nach Immobilien zu rechnen. „Die Unsicherheit an den Märkten wird dafür sorgen, dass Privatpersonen und Investoren gleichermaßen in Sachwerte investieren“, sagt Manfred Hölscher vom Baugeldvermittler Enderlein. Die Preise für Immobilien dürften weiter leicht anziehen.

Quelle: Pressemitteilung der Enderlein & Co. GmbH vom 06.12.2011