Jun
15

Auch vergleichbare Immobilien in unmittelbarer Nähe können sich preislich deutlich unterscheiden

Wer ein Auto verkaufen möchte, hat es leicht: Ein Blick auf gängige Internetplattformen oder in die Schwackeliste und der Vergleich von Modell, Baujahr und Laufleistung genügen, um einen realistischen Preis zu ermitteln. Viele Immobilienbesitzer schätzen die Situation beim Verkauf ihres Hauses oder ihrer Wohnung ähnlich ein. Nach Angaben des Immobilienvermittlers PlanetHome AG spielen bei der Preisermittlung von Immobilien jedoch deutlich mehr komplexe Faktoren eine Rolle als bei Fahrzeugen. Der Verkauf wird dadurch oft zu einem schwierigen Unterfangen.

Wichtigster Faktor bei der Wertermittlung bleibt die Lage: Befindet sich das fragliche Haus in einer starken Wirtschaftsregion, kann oft ein weit höherer Preis angesetzt werden als in strukturschwachen Gegenden. Entscheidend ist auch die Lage innerhalb einer Stadt oder Region – und hierbei geht es nicht nur um das Stadtviertel. „Oft weichen die Preise bei vergleichbaren Immobilien von Straße zu Straße deutlich ab. Ein toller Panoramablick in einer ruhigen Straße etwa lässt den Wert deutlich steigen – eine laute Hauptverkehrsstraße oder ein überlaufenes Einkaufszentrum in direkter Nachbarschaft hingegen führt zu niedrigeren Preisen“, sagt Robert Anzenberger, Vorstand der PlanetHome AG.

Infrastruktur als ein entscheidender Faktor

Neben der Wohlfühlatmosphäre spielt die Infrastruktur eine wichtige Rolle – oberstes Kriterium ist dabei der öffentliche Nahverkehr: Orte mit guter Anbindung an größere Städte sind im Vorteil. Kindergärten und Schulen sind meist positive Faktoren, wenn sie nicht direkt an das Objekt angrenzen – denn sonst fürchten insbesondere ältere Käufer den hohen Lärmpegel. Nahe gelegene Arztpraxen und gute Einkaufsmöglichkeiten wirken sich ebenfalls begünstigend aus.

Vorteil für helle, klassisch geschnittene Wohnungen und Massivbauten

„Die größten Fehler machen Besitzer, wenn sie eigene Präferenzen überbewerten. Viele gehen davon aus, dass die Individualität ihrer Immobilie den Wert steigere. Tatsächlich sind aber klassisch geschnittene Wohnungen in der Regel gefragter als verwinkelte. Auch der mit viel Liebe ausgebaute Hobbykeller wirkt sich entgegen der Einschätzung des Inhabers oft wenig wertsteigernd aus“, sagt Robert Anzenberger. Tatsächlich liegen helle, moderne und gut renovierte Wohnungen mit viel Platz in der Gunst der Interessenten ganz vorn.

Entscheidende Punkte sind auch Bauweise und Zustand. Der solide Massivbau mit aufwändig gearbeiteten Fassaden und hochwertigen Dachziegeln steht einem einfachen Fertigbau oder dem veralteten Massivbau mit einer Dachabdeckung aus Kunststoff gegenüber. Und ein gut saniertes, energieeffizientes Eigenheim lässt sich zu deutlich besseren Preisen verkaufen als ein Haus mit Sanierungs- und Renovierungsstau.

Lage, Zustand, Ausstattung, Bauweise – die Vielzahl der Faktoren lässt die Wertermittlung der Immobilie zu einem komplexen Unterfangen werden. „Wer sich intensiv damit beschäftigt hat und wirklich gut auskennt, kann den Verkauf auf eigene Faust abwickeln. Ist das nicht der Fall, sollten Eigentümer einen Experten zurate ziehen, der auf Grundlage von fundierter Markterfahrung einen realistischen Preis ermittelt. So lässt sich verhindern, dass der Verkauf zu einem finanziellen und organisatorischen Abenteuer wird“, empfiehlt Robert Anzenberger.

Quelle: Pressemitteilung der PlanetHome AG vom 06.05.2010

Jan
14

(München, 14. Januar 2010.) Wer auf eigene Faust eine Immobilie verkaufen möchte, merkt schnell, dass dies ein zähes Geschäft ist. Anbieter müssen über viele Wochen Anzeigen schalten, Internetauftritte buchen und Besichtigungstermine durchführen. “Im Schnitt benötigen Privatverkäufer etwa 20 Besichtigungstage, bis ein Käufer anbeißt”, berichtet Robert Anzenberger, Vorstand des bundesweit mit über 65 Büros vertretenen Immobiliendienstleisters PlanteHome. Eine Garantie, dass das Objekt tatsächlich verkauft wird, gibt es aber auch dann nicht.
Deutlich schneller gestaltet sich ein Verkauf mit professioneller Hilfe. “Erfahrene Makler reduzieren den Besichtigungstourismus auf durchschnittlich sieben Tage”, erklärt der PlanetHome Chef. Möglich werde dies unter anderem durch detaillierte Vorabbesichtigungen im Internet, durch gezielte Ansprache vorgemerkter Interessenten, durch eine breite Kundenbasis dank umfangreicher Kooperationen mit Vertriebspartnern sowie durch aussagekräftige Verkaufsunterlagen.
Die dreidimensionale Innenbesichtigung via Internet erlaubt dem Betrachter ein umfassendes Raumgefühl im Objekt. Kaufinteressenten erhalten dadurch einen genauen Eindruck von der Wohnsituation und dem möglichen Wohnklima. “Die Internetbesichtigung trennt bereits die Spreu vom Weizen”, erklärt Anzenberger. “Wer dann zum Besichtigungstermin kommt, ist tatsächlich an der Wohnung oder dem Haus interessiert. Die Verkaufschancen steigen so deutlich an. Zudem können erfahrene Makler den optimalen Preis für das Objekt erzielen.”
Ohne Maklerunterstützung müssen sich Privatverkäufer aber nicht nur in Geduld üben. Auch die Auswahl solventer Kaufinteressenten sowie die Durchführung der notwendigen Verkaufs- und Vertragsverhandlungen erfordern fundierte Erfahrung und Verhandlungskompetenz. “Wer unsicher ist im Umgang mit Menschen oder zu gutmütig beim Verhandeln, der wird am Ende kaum ein zufriedenstellendes Verkaufsergebnis erzielen”, weiß Immobilienexperte Anzenberger aus Erfahrung. Verkaufsprofis bieten auch hierbei echte Hilfe. Makler mit langjähriger Routine wissen sich selbst auf jede Kundschaft einzustellen. Misserfolge werden somit auf ein Minimum reduziert.

Quelle: Pressemitteilung der Planethome AG

Jun
18

Immobilienportale sind der meistgenutzte und wichtigste Kanal zur professionellen Vermarktung von Immobilien – Tendenz steigend. Die regionalen Unterschiede bei der Portalwahl und –bewertung sind dabei groß. So lautet eines der Kernergebnisse der ImmoStudie 2009 des Instituts für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU).

(München, 17. Juni 2009) Vor dem Hintergrund der weiterhin zunehmenden Bedeutung des Internets für informationsoffensive Branchen wie die der Immobilienwirtschaft wurde die ImmoStudie in diesem Jahr zum zweiten Mal durchgeführt. Wie schon 2008 lagen die Schwerpunkte in der Messung der Bedeutung von Vermarktungskanälen wie Internet Zeitungen oder Vermarktungsschildern für die professionelle Immobilienvermarktung – sowie im Vergleich de4r wichtigsten deutschen Immobilienportale, deren Erfolgsquoten, Effizienz sowie
relative Kosten. Erstmals wurden aber in 2009 auch der regionale Vermarktungseinsatz von Immobilienportalen untersucht. (Ergebnisreport unter www.immostudie.de)

Einige Kernergebnisse der ImmoStudie 2009:

Immobilienportale sind der meistgenutzte und wichtigste Kanal zur professionellen
Immobilienvermarktung und führen bei guter Effizienz zu den meisten Vertragsabschlüssen vor Vermittlerhomepages, Zeitungen und Vermarktungsschildern. Mehr als 98 % aller professionellen Immobilienanbieter nutzen bereits Immobilienportale (2008 lag der Wert für die Nutzung noch bei 96,5 %). Zeitungen werden mit 82,9 % immer noch häufig genutzt, doch stehen bei diesem Medium aktuell hohe Kosten einem nur durchschnittlichen Vermarktungserfolg gegenüber.

Neben der Betrachtung der reinen Nutzungsquoten wurde auch ein Ranking für die wichtigsten Immobilienportale abgefragt, bei dem die Immobilienunternehmen Punkte vergeben konnten. Immobilienscout24, Immonet.de und Immowelt gingen daraus als die drei führenden Portale in Deutschland hervor. Die Nutzungs- und Weiterempfehlungsraten für Immobilienportale variieren regional stark. Bei der Nutzungsquote kristallisierte sich unter allen Befragten Immobilienscout24 mit 84,1 % als führend, Immonet.de mit 73,9% als Nummer 2 und Immowelt mit 64,1 % als drittes wichtiges Portal in Deutschland heraus. Immobilienscout24 führt zwar das Portalranking an, unterliegt aber beim Effizienzvergleich aufgrund höchster Preise. Insgesamt zeigte sich, dass Immonet.de und Immowelt hinsichtlich der Ausgaben je Inserat in allen Regionen deutlich günstiger sind als Immobilienscout24. Im Bereich Crossmedia, der Kombination von Online- und Zeitungsanzeige, bleibt Immonet.de eindeutig der führende Anbieter in Deutschland.

Der Blick auf die Parallelnutzung von Immobilienportalen zeigt, dass die „Ein-Portal-Strategie“ längst ein Auslaufmodell ist: Über 56 % der innerhalb der ImmoStudie 2009 befragten Immobilienanbieter nutzen mindestens drei Portale parallel. Erfreulich wie überraschend: Trotz allgemeiner Rezession planen die Befragten keine großen Korrekturen bei der Anzahl der Angebote und der Ausgaben für Immobilienportale.

Die Teilnehmer der ImmoStudie sind professionelle/gewerbliche Immobilienanbieter in Deutschland. 13.800 Unternehmen aus der Immobilienwirtschaft wurden zur Teilnahme aufgerufen, wovon 1.523 Unternehmen teilnahmen und 1.308 in die Stichprobe mit einflossen. Die Ergebnisse wurden über eine standardisierte Online-Umfrage generiert, die zwischen dem 26. März und dem 20. April 2009 unter www.immostudie.de erreichbar war.

Quelle: Pressemitteilung der Ludwig-Maximilians-Universität München
Fakultät für Betriebswirtschaft Institut für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien
Internet: www.wim.bwl.lmu.de /