Nov
17

Nach dem Hochmut kommt der Fall, mit der Habgier kommt die Reparatur – Kleine Regeln für große Kaufentscheidungen

Theologen und Philosophen mahnen die Menschen seit Jahrhunderten, sich tugendhaft zu verhalten. Während sie davon ausgingen, dass Sünden mit dem Tod bestraft werden, wissen Immobilienmakler heute, dass nicht unbedingt das Leben, aber zumindest Wohngefühl und Geld auf dem Spiel stehen. Die PlanetHome AG hat die sieben Todsünden für den Immobilienkauf neu interpretiert.

Hochmut
Größer, näher, teurer – Häuser gelten in der heutigen Konsumgesellschaft wie auch viele andere Güter als Statussymbole. Die „Wohnst du noch oder lebst du schon?“-Devise hat sich in den Köpfen der Deutschen festgesetzt. Dennoch sollten beim Immobilienkauf auch praktische und rationale Aspekte im Vordergrund stehen. „Käufer sollten sich überlegen, ob die exquisite Lage eine fehlende Anbindung zu Verkehrsmitteln rechtfertigt oder im Gegenzug sehr zentral gelegene Eigenheime auch Kindern genügend Platz zum Spielen geben können“, empfiehlt Robert Anzenberger, Vorstand der PlanetHome AG. Wichtiger als der Schein sei das Sein – und damit die Lage. Stolz und Eitelkeit hingegen sollten keine Kaufentscheidung bestimmen.

Habgier
Wer beim Immobilienkauf an der falschen Ecke spart, kann schnell enttäuscht werden. „Ob Neubau oder Bestandsimmobilie: Zustand und Qualität entscheiden auf Dauer maßgeblich über Wert und Rendite“, sagt Anzenberger. Geiz mag bei Elektroartikeln geil sein. Bei Immobilien rächt sich falsche Sparsamkeit vor allem dann, wenn zwingend notwendige Instandhaltungskosten nicht eingeplant werden. „Fachlich versierte Berater können Mängel frühzeitig erkennen und beheben.“

Wollust
Der Traum vom eigenen Haus ist häufig extravagant und beinhaltet viele Sonderwünsche. Auf diese einzugehen ist wichtig. Es gilt jedoch abzuwägen, ob diese Sonderwünsche tatsächlich Priorität haben sollten. „Luxus ist bei Immobilien nicht unbedingt im modernen Design zu sehen. Vielmehr versprechen robuste Bauweisen und edles Material hochwertige Wohnstandards und sichern den Wiederverkauf“, erklärt Anzenberger. Man sollte sich daher nicht von schicken Armaturen blenden lassen, sondern wie in einer guten Beziehung auf die „inneren Werte“ schauen.

Wut
Gestern durch die Finanzkrise im Aktiendepot herbe Verluste erlitten – heute alles in Immobilien investiert. „Die perfekte Geldanlage gibt es nicht. Es kommt auf die richtige Mischung und individuelle Bedürfnisse an. So falsch es ist, alles auf Aktien zu setzen, so falsch wäre es, aus Wut über Verluste im Depot alles in Immobilien oder Gold zu investieren“, sagt Anzenberger.

Völlerei
„Nur kaufen, was man sich leisten kann“, lautet die Empfehlung Anzenbergers an alle Immobilienliebhaber. Gerade das aktuelle Zinstief lade dazu ein, die Darlehenssumme aufzublähen. „Aktuell bekommt ein Kreditnehmer theoretisch zehn Prozent mehr Kredit als im Frühjahr“, sagt Anzenberger. Der Experte rät jedoch, die niedrigen Zinsen lieber für eine erhöhte Tilgung zu nutzen.

Neid
Um den Frieden in der Nachbarschaft zu bewahren, ist Neid auf die Nachbarn fehl am Platz. So wie man seine Nächsten nicht beneiden sollte, so sollte man diesen auch keinen Grund geben, selbst eifersüchtig zu werden. „Das Klima zu den Nachbarn entscheidet über die Wohn- und Lebensqualität“, sagt Anzenberger. Er rät, vor dem Kauf einer Bestandsimmobilie die Nachbarschaft zu begutachten. Wer seinen zehn Jahre alten Kleinwagen neben Nachbars Porsche nicht ertragen kann, würde sich möglicherweise in der falschen Gegend niederlassen.

Faulheit
Sowohl bei der Recherche nach einer geeigneten Immobilie als auch beim Erwerb sind Aufmerksamkeit und Engagement geboten. Die erstbeste Wahl ist selten auch die beste. Preis, Lage, Ausstattung und Emotionen sollten genau abgewogen werden, bevor es zu einer Kaufentscheidung kommt. „Bis eine geeignete Immobilie gefunden wird, vergehen meist sechs bis zwölf Monate“, sagt Anzenberger. Beim Bauen von Häusern kann es zudem nicht schaden, den Prozess aktiv zu begleiten. Kunden, die sich Gedanken darüber gemacht haben, was sie wirklich wollen, können gezielt beraten werden. Wer selbst baut, kann durch Fleiß zudem den Gesamtpreis senken. Die eigene Muskelkraft muss allerdings realistisch eingeschätzt werden. Mehr als zehn Prozent der Gesamtsumme können die wenigsten durch Eigenleistung sparen.

Quelle: Pressemitteilung der PlanetHome AG vom 14.11.2011

Jun
29

Ob Eigennutzer oder Kapitalanleger: Über den Umgang mit Immobilieneigentum entscheiden immer öfter die Lebensumstände
München (24. Juni 2011). Beim Thema Immobilien teilten sich lange Zeit die Lager: Für Kapitalanleger waren Immobilien vor allem Objekte mit klaren Renditeerwartungen. Für Eigennutzer waren Häuser und Eigentumswohnung vor allem emotionale Erfüllung und Rentenvorsorge. „In den vergangenen Jahren hat sich das Bild jedoch etwas gewandelt: Auch wenn Eigennutzer heute eine Immobilie für sich selbst erwerben, so blicken sie doch genau auf Themen wie Werterhalt, Entwicklung der Lage und mögliches Vermietungspotential“, sagt Robert Anzenberger, Vorstand der Immobilien- und Finanzierungsvermittlers PlanetHome AG.

„Ein solides Objekt erfüllt im Idealfall die Bedürfnisse von Eigennutzern und Kapitalanlegern gleichermaßen“, weiß Anzenberger. Oberstes Kriterium für Eigennutzer wie für Kapitalanleger bleibt die Lage. Je zentraler und gefragter der Stadtteil und die Straße, desto mehr haben Immobilienbesitzer von den eigenen vier Wänden. „Anders als bei exklusiven Weinen zählt bei Wohnimmobilien der Massengeschmack. Je mehr Menschen die Immobilie gefällt, desto besser sind Vermietungs- und Verkaufschancen“, erklärt Anzenberger.

Exotik am Bau und teure Designereinbauten erfreuen indes nur eine Minderheit, die dann auch bereit ist, bei Miete oder Kauf einen Mehrpreis zu zahlen. Während für einen wohlhabenden Selbstnutzer der hohe Anschaffungspreis einer extrem ausgefallenen Immobilie keine Rolle spielen mag, weil ausschließlich die Lebensqualität bei der Eigennutzung zählt, so lässt sich ein hoher Einstandspreis bei einer späteren Vermietung selten adäquat auf die Miete umlegen – und die Rendite sinkt.

Ob man Eigennutzer oder Kapitalanleger wird, hängt laut PlanetHome meist von der Ausgangslage ab. Wer bisher kein Immobilieneigentum besitzt, startet meist mit einer Immobilie zur Selbstnutzung. „Der Mehraufwand zur Mietzahlung fällt gerade im aktuellen Zinstief moderat aus. Auf diese Weise gelingt es, schrittweise Immobilieneigentum zu schaffen“, sagt Anzenberger. Umzug, Arbeitsplatzwechsel oder Nachzug müssen bei einer ursprünglich zur Selbstnutzung geplanten Immobilie nicht zum Verkauf führen. „Selbst wenn das Objekt noch durch einen Kredit finanziert wird, kann man die Immobilie vermieten. Wichtig ist jedoch eine Notiz an die finanzierende Bank“, sagt Anzenberger. Ebenso möglich ist es, eine abgezahlte Immobilie zu beleihen und damit ein weiteres Objekt zu finanzieren. Auf diese Weise wird aus dem Eigennutzer ein Kapitalanleger mit wachsendem Immobilieneigentum.

Quelle: Pressemitteilung der PlanetHome AG vom 24.06.2011

Dez
22

München (9. Dezember 2010). Neben der Lage, dem Preis und der Immobilienausstattung gibt es heute noch eine Reihe anderer Faktoren, auf die Immobilienkäufer bei einem Investment achten sollten. „Die Themen Alterstauglichkeit und Energiebilanz spielen eine immer größere Rolle. Sie werden auch mit Blick auf die spätere Immobiliennutzung oder den Verkauf zunehmend wichtig“, sagt Robert Anzenberger, Vorstand des Immobilienvermittlers PlanetHome AG.

Eine 70 Quadratmeter große Eigentumswohnung mit Dachterrasse am Berliner Gendarmenmarkt oder am Englischen Garten in München ist gut – eine ebensolche Wohnung mit Lift, geräumigen Bad, flexibler Raumaufteilung und ohne hohe Schwellen zwischen den Zimmern ist besser. Denn: Sie kommt gegebenenfalls auch für Senioren in Frage, weil sie barrierefrei selbst mit Rollator befahrbar ist. „Ob eine Immobilie ein solides Investment ist und künftig an Wert gewinnt, darüber entscheidet die Nachfrage. Wie groß die Nachfrage ist, hängt zwar vor allem von der Lage des Objektes ab. Allerdings wird das Parameter Alterstauglichkeit immer wichtiger“, sagt Robert Anzenberger vom Immobilienvermittler PlanetHome AG. Je mehr Nutzungsmöglichkeiten die Immobilie bietet, desto größer der potentielle Käuferkreis – und auch die eigenen Nutzungsmöglichkeiten. Wie wichtig der Renditefaktor ist, zeigt ein Blick auf die demografische Entwicklung. Im Jahr 2050 wird rund ein Drittel aller Deutschen älter als 65 Jahre sein. Aktuell ist nur rund jeder Fünfte in diesem Alter.

Doch auch die Energiebilanz wird weiter in den Fokus von Käufern und Verkäufern rücken. „Die hohen Energiepreise im Frühjahr 2008 hatten bereits einen ersten Vorgeschmack gegeben“, sagt Anzenberger. Aktuellen Schätzungen zufolge sind in Deutschland rund 70 Prozent aller Immobilien älter als 25 Jahre. „Besonders bei duplizierbaren Immobilien, bei denen es nur um die einfache Bereitstellung von Wohnraum geht, wird die energetische Bilanz zum Renditefaktor“, sagt der Immobilienexperte. Hier entscheidet die Höhe der Nebenkosten darüber, was eine Immobilie im Lauf der Zeit wirklich kostet. Bei besonderen Immobilien wie etwa Jugendstilwohnungen, die nicht austauschbar sind, spielt die energische Bilanz eine weniger wichtige Rolle.

Buchtipp:
“Immobilienkauf – Ein Praxisratgeber mit CD-ROM”
Von Robert Anzenberger, 186 Seiten, ISBN: 978-3-8006-3606-8, Preis: 19,80 Euro

Sep
25

Immobilienkäufer suchen ihr Wunschobjekt im Jahr 2010 noch stärker im Internet als bisher. Im Rahmen der aktuellen Immobilien-Trendstudie der PlanetHome AG nennen 88 Prozent der Befragten das Netz als bevorzugten Suchkanal für Häuser und Wohnungen – damit liegt die Online-Suche nun mit deutlichem Abstand an der Spitze vor dem Durchforsten von Anzeigen in Tageszeitungen (69 Prozent). Immobilienexperten sehen diesen Trend jedoch kritisch.

“Wir empfehlen Interessenten, sich bei der Suche nach den eigenen vier Wänden nicht allein auf das Internet zu konzentrieren. Um die Wunschimmobilie schnell und zielgenau zu finden, ist es sinnvoll, weitere Suchkanäle zu nutzen”, sagt Robert Anzenberger, Vorstand der PlanetHome AG. “Große Maklerunternehmen etwa verkaufen Immobilien oft an bereits vorgemerkte Kunden. Darüber hinaus profitieren Interessenten bei der Suche von einem überregionalen Netzwerk. Direkte Vermittlung führt meist schneller zum Erfolg als die alleinige Online-Suche”.

Auch sind exklusive Objekte nur selten online zu finden. “Villen, freistehende Landhäuser oder chice Penthouse-Apartments in Top-Lagen werden häufig ausschließlich über Makler angeboten”, sagt Robert Anzenberger.

Für die Zusammenarbeit mit Immobilienberatern spricht zudem deren breites Leistungsportfolio. PlanetHome Makler etwa vermitteln Immobilien nicht nur, sondern bieten gleichzeitig Beratung auf Basis fundierter Marktkenntnisse. Davon profitieren insbesondere auch Verkäufer: “Wer eine Immobilie verkaufen möchte und nicht über die Zeit oder das entsprechende Fachwissen verfügt, kann sich an einen Makler wenden. Dieser übernimmt die Bewertung und die Vermittlung des Objekts. Dazu gehören die individuelle Erarbeitung einer Verkaufsstrategie, das Erstellen von Exposés und die Organisation von Besichtigungsterminen. Unsere Makler prüfen im Einzelfall auch immer, in wie weit das Internet ein geeigneter Vertriebskanal ist – nutzen aber nicht alleine das Netz für die Vermarktung”, sagt Robert Anzenberger.

Die Umfrageergebnisse (unter 834 Befragten):

Angenommen, Sie planen eine Immobilie zu kaufen: Welche der folgenden Suchkanäle würden Sie nutzen?

- Ich recherchiere im Internet: 88 %
- Anzeige im Immobilienteil einer Tageszeitung: 69 %
- Ich achte auf Tipps von Freunden und Verwandten: 48 %
- Ich wende mich an einen professionellen Immobilienmakler: 40 %
- Ich besuche Immobilienmessen: 19 % (834 Befragte)

Quelle: Pressemitteilung der PlanetHome AG vom 20.09.2010

Jun
15

Auch vergleichbare Immobilien in unmittelbarer Nähe können sich preislich deutlich unterscheiden

Wer ein Auto verkaufen möchte, hat es leicht: Ein Blick auf gängige Internetplattformen oder in die Schwackeliste und der Vergleich von Modell, Baujahr und Laufleistung genügen, um einen realistischen Preis zu ermitteln. Viele Immobilienbesitzer schätzen die Situation beim Verkauf ihres Hauses oder ihrer Wohnung ähnlich ein. Nach Angaben des Immobilienvermittlers PlanetHome AG spielen bei der Preisermittlung von Immobilien jedoch deutlich mehr komplexe Faktoren eine Rolle als bei Fahrzeugen. Der Verkauf wird dadurch oft zu einem schwierigen Unterfangen.

Wichtigster Faktor bei der Wertermittlung bleibt die Lage: Befindet sich das fragliche Haus in einer starken Wirtschaftsregion, kann oft ein weit höherer Preis angesetzt werden als in strukturschwachen Gegenden. Entscheidend ist auch die Lage innerhalb einer Stadt oder Region – und hierbei geht es nicht nur um das Stadtviertel. „Oft weichen die Preise bei vergleichbaren Immobilien von Straße zu Straße deutlich ab. Ein toller Panoramablick in einer ruhigen Straße etwa lässt den Wert deutlich steigen – eine laute Hauptverkehrsstraße oder ein überlaufenes Einkaufszentrum in direkter Nachbarschaft hingegen führt zu niedrigeren Preisen“, sagt Robert Anzenberger, Vorstand der PlanetHome AG.

Infrastruktur als ein entscheidender Faktor

Neben der Wohlfühlatmosphäre spielt die Infrastruktur eine wichtige Rolle – oberstes Kriterium ist dabei der öffentliche Nahverkehr: Orte mit guter Anbindung an größere Städte sind im Vorteil. Kindergärten und Schulen sind meist positive Faktoren, wenn sie nicht direkt an das Objekt angrenzen – denn sonst fürchten insbesondere ältere Käufer den hohen Lärmpegel. Nahe gelegene Arztpraxen und gute Einkaufsmöglichkeiten wirken sich ebenfalls begünstigend aus.

Vorteil für helle, klassisch geschnittene Wohnungen und Massivbauten

„Die größten Fehler machen Besitzer, wenn sie eigene Präferenzen überbewerten. Viele gehen davon aus, dass die Individualität ihrer Immobilie den Wert steigere. Tatsächlich sind aber klassisch geschnittene Wohnungen in der Regel gefragter als verwinkelte. Auch der mit viel Liebe ausgebaute Hobbykeller wirkt sich entgegen der Einschätzung des Inhabers oft wenig wertsteigernd aus“, sagt Robert Anzenberger. Tatsächlich liegen helle, moderne und gut renovierte Wohnungen mit viel Platz in der Gunst der Interessenten ganz vorn.

Entscheidende Punkte sind auch Bauweise und Zustand. Der solide Massivbau mit aufwändig gearbeiteten Fassaden und hochwertigen Dachziegeln steht einem einfachen Fertigbau oder dem veralteten Massivbau mit einer Dachabdeckung aus Kunststoff gegenüber. Und ein gut saniertes, energieeffizientes Eigenheim lässt sich zu deutlich besseren Preisen verkaufen als ein Haus mit Sanierungs- und Renovierungsstau.

Lage, Zustand, Ausstattung, Bauweise – die Vielzahl der Faktoren lässt die Wertermittlung der Immobilie zu einem komplexen Unterfangen werden. „Wer sich intensiv damit beschäftigt hat und wirklich gut auskennt, kann den Verkauf auf eigene Faust abwickeln. Ist das nicht der Fall, sollten Eigentümer einen Experten zurate ziehen, der auf Grundlage von fundierter Markterfahrung einen realistischen Preis ermittelt. So lässt sich verhindern, dass der Verkauf zu einem finanziellen und organisatorischen Abenteuer wird“, empfiehlt Robert Anzenberger.

Quelle: Pressemitteilung der PlanetHome AG vom 06.05.2010

Jan
14

(München, 14. Januar 2010.) Wer auf eigene Faust eine Immobilie verkaufen möchte, merkt schnell, dass dies ein zähes Geschäft ist. Anbieter müssen über viele Wochen Anzeigen schalten, Internetauftritte buchen und Besichtigungstermine durchführen. “Im Schnitt benötigen Privatverkäufer etwa 20 Besichtigungstage, bis ein Käufer anbeißt”, berichtet Robert Anzenberger, Vorstand des bundesweit mit über 65 Büros vertretenen Immobiliendienstleisters PlanteHome. Eine Garantie, dass das Objekt tatsächlich verkauft wird, gibt es aber auch dann nicht.
Deutlich schneller gestaltet sich ein Verkauf mit professioneller Hilfe. “Erfahrene Makler reduzieren den Besichtigungstourismus auf durchschnittlich sieben Tage”, erklärt der PlanetHome Chef. Möglich werde dies unter anderem durch detaillierte Vorabbesichtigungen im Internet, durch gezielte Ansprache vorgemerkter Interessenten, durch eine breite Kundenbasis dank umfangreicher Kooperationen mit Vertriebspartnern sowie durch aussagekräftige Verkaufsunterlagen.
Die dreidimensionale Innenbesichtigung via Internet erlaubt dem Betrachter ein umfassendes Raumgefühl im Objekt. Kaufinteressenten erhalten dadurch einen genauen Eindruck von der Wohnsituation und dem möglichen Wohnklima. “Die Internetbesichtigung trennt bereits die Spreu vom Weizen”, erklärt Anzenberger. “Wer dann zum Besichtigungstermin kommt, ist tatsächlich an der Wohnung oder dem Haus interessiert. Die Verkaufschancen steigen so deutlich an. Zudem können erfahrene Makler den optimalen Preis für das Objekt erzielen.”
Ohne Maklerunterstützung müssen sich Privatverkäufer aber nicht nur in Geduld üben. Auch die Auswahl solventer Kaufinteressenten sowie die Durchführung der notwendigen Verkaufs- und Vertragsverhandlungen erfordern fundierte Erfahrung und Verhandlungskompetenz. “Wer unsicher ist im Umgang mit Menschen oder zu gutmütig beim Verhandeln, der wird am Ende kaum ein zufriedenstellendes Verkaufsergebnis erzielen”, weiß Immobilienexperte Anzenberger aus Erfahrung. Verkaufsprofis bieten auch hierbei echte Hilfe. Makler mit langjähriger Routine wissen sich selbst auf jede Kundschaft einzustellen. Misserfolge werden somit auf ein Minimum reduziert.

Quelle: Pressemitteilung der Planethome AG

Jun
18

Immobilienportale sind der meistgenutzte und wichtigste Kanal zur professionellen Vermarktung von Immobilien – Tendenz steigend. Die regionalen Unterschiede bei der Portalwahl und –bewertung sind dabei groß. So lautet eines der Kernergebnisse der ImmoStudie 2009 des Instituts für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU).

(München, 17. Juni 2009) Vor dem Hintergrund der weiterhin zunehmenden Bedeutung des Internets für informationsoffensive Branchen wie die der Immobilienwirtschaft wurde die ImmoStudie in diesem Jahr zum zweiten Mal durchgeführt. Wie schon 2008 lagen die Schwerpunkte in der Messung der Bedeutung von Vermarktungskanälen wie Internet Zeitungen oder Vermarktungsschildern für die professionelle Immobilienvermarktung – sowie im Vergleich de4r wichtigsten deutschen Immobilienportale, deren Erfolgsquoten, Effizienz sowie
relative Kosten. Erstmals wurden aber in 2009 auch der regionale Vermarktungseinsatz von Immobilienportalen untersucht. (Ergebnisreport unter www.immostudie.de)

Einige Kernergebnisse der ImmoStudie 2009:

Immobilienportale sind der meistgenutzte und wichtigste Kanal zur professionellen
Immobilienvermarktung und führen bei guter Effizienz zu den meisten Vertragsabschlüssen vor Vermittlerhomepages, Zeitungen und Vermarktungsschildern. Mehr als 98 % aller professionellen Immobilienanbieter nutzen bereits Immobilienportale (2008 lag der Wert für die Nutzung noch bei 96,5 %). Zeitungen werden mit 82,9 % immer noch häufig genutzt, doch stehen bei diesem Medium aktuell hohe Kosten einem nur durchschnittlichen Vermarktungserfolg gegenüber.

Neben der Betrachtung der reinen Nutzungsquoten wurde auch ein Ranking für die wichtigsten Immobilienportale abgefragt, bei dem die Immobilienunternehmen Punkte vergeben konnten. Immobilienscout24, Immonet.de und Immowelt gingen daraus als die drei führenden Portale in Deutschland hervor. Die Nutzungs- und Weiterempfehlungsraten für Immobilienportale variieren regional stark. Bei der Nutzungsquote kristallisierte sich unter allen Befragten Immobilienscout24 mit 84,1 % als führend, Immonet.de mit 73,9% als Nummer 2 und Immowelt mit 64,1 % als drittes wichtiges Portal in Deutschland heraus. Immobilienscout24 führt zwar das Portalranking an, unterliegt aber beim Effizienzvergleich aufgrund höchster Preise. Insgesamt zeigte sich, dass Immonet.de und Immowelt hinsichtlich der Ausgaben je Inserat in allen Regionen deutlich günstiger sind als Immobilienscout24. Im Bereich Crossmedia, der Kombination von Online- und Zeitungsanzeige, bleibt Immonet.de eindeutig der führende Anbieter in Deutschland.

Der Blick auf die Parallelnutzung von Immobilienportalen zeigt, dass die „Ein-Portal-Strategie“ längst ein Auslaufmodell ist: Über 56 % der innerhalb der ImmoStudie 2009 befragten Immobilienanbieter nutzen mindestens drei Portale parallel. Erfreulich wie überraschend: Trotz allgemeiner Rezession planen die Befragten keine großen Korrekturen bei der Anzahl der Angebote und der Ausgaben für Immobilienportale.

Die Teilnehmer der ImmoStudie sind professionelle/gewerbliche Immobilienanbieter in Deutschland. 13.800 Unternehmen aus der Immobilienwirtschaft wurden zur Teilnahme aufgerufen, wovon 1.523 Unternehmen teilnahmen und 1.308 in die Stichprobe mit einflossen. Die Ergebnisse wurden über eine standardisierte Online-Umfrage generiert, die zwischen dem 26. März und dem 20. April 2009 unter www.immostudie.de erreichbar war.

Quelle: Pressemitteilung der Ludwig-Maximilians-Universität München
Fakultät für Betriebswirtschaft Institut für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien
Internet: www.wim.bwl.lmu.de /