Okt
20

Nahezu jeder Immobilieninteressent ist überzeugt, dass es einen idealen Kaufzeitpunkt gibt. Für die meisten Kapitalanleger ist er dann erreicht, wenn die äußeren Konditionen stimmen. Wer hingegen das Objekt selbst beziehen möchte, agiert oft emotionaler. Das zeigt das aktuelle “Immobilienbarometer” von Interhyp und ImmobilienScout24, für das über 1.600 Interessenten von Kaufimmobilien befragt wurden.

Es gibt ihn, den perfekten Moment für den Erwerb einer Immobilie – darüber herrscht Einigkeit unter der Mehrheit der Interessenten (89 Prozent). In der Regel ist dieser Zeitpunkt durch ein Zusammenspiel dreier Hauptfaktoren bestimmt. Erstens, die Konditionen müssen stimmen, sprich Zinssätze und Kaufpreis sind möglichst niedrig. Zweitens muss die ideale Immobilie gefunden sein und drittens muss der Käufer genug Geld verdienen, um sich das Objekt auch leisten zu können. Allerdings unterscheidet sich die Gewichtung dieser Einflussfaktoren je nach Nutzungsart der Immobilie.

Bei den strikten Kapitalanlegern geben meist finanzielle Aspekte den Startschuss zum Kauf. Die äußeren Kaufbedingungen sind der wichtigste Indikator (43 Prozent) für den perfekten Zeitpunkt. Jeder vierte Anleger (24 Prozent) investiert in Betongold, sobald er genug verdient. Ob das Haus oder die Wohnung den eigenen Wunschvorstellungen entspricht, interessiert die Investoren dabei weniger (15 Prozent).

Diejenigen, die eine Immobilie selbst nutzen wollen, lassen sich hingegen öfter vom Bauchgefühl leiten: Mehr als jeder Fünfte (22 Prozent) schlägt zu, sobald er seine Traumimmobilie gefunden hat. Die rationalen Motive spielen im Vergleich mit den Kapitalanlegern eine eher geringere Rolle. Nur 28 Prozent der Privatnutzer achten auf die Kaufkonditionen. Zudem wichtig für die Eigenheimsuchenden ist, dass das Einkommen ausreicht (22 Prozent), um einen Kauf zu tätigen.

“Da bei Eigennutzern nicht nur Kaufpreis und Zinskondition stimmen, sondern die Immobilie auch den individuellen Wunschvorstellungen entsprechen muss, dauert der Suchprozess bei dieser Käufergruppe meist länger als bei Kapitalanlegern”, kommentiert Marc Stilke, CEO von ImmobilienScout24, die Ergebnisse. Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG, fügt hinzu: “Um Zeit zu sparen, raten wir sich erst mit der Finanzierung zu beschäftigen und dann auf Objektsuche zu gehen – denn wer schon ein Finanzierungskonzept in der Tasche hat, weiß genau, was er sich leisten kann und verschafft sich so einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Interessenten.”

Quelle Pressemitteilung der Interhyp AG und der Immobilienscout24 GmbH vom 13.10.2011

Jul
06

München (5. Juli 2011). Ob als Kapitalanlage oder zur Eigennutzung – immer mehr Deutsche investieren in Wohneigentum und hoffen, sich so vor den Schwankungen des Finanzmarktes zu schützen. „Die Immobilie ist eine sichere Investition, die stabile Renditen verspricht und darüber hinaus ein Mehr an Lebensqualität bieten kann“, sagt Robert Anzenberger, Vorstand der PlanetHome AG. Kapitalanleger sowie Eigenheimnutzer sollten jedoch einige Grundregeln beachten, um dauerhaft Gewinn aus ihrer Investition zu ziehen. Denn: Trotz vieler Gemeinsamkeiten spielen für zukünftige Vermieter Kriterien eine Rolle, die baldige Eigennutzer vernachlässigen können beziehungsweise sollten und umgekehrt.

Eigennutzer
Das eigene Heim bietet dem Besitzer einen Mehrwert, den keine andere Anlageform erbringen kann: Die Lebens- und Wohnqualität erhöht sich umgehend. Umso wichtiger ist es, eigene Vorlieben zu berücksichtigen – wenn die Immobilie selbst bewohnt werden soll. Das heißt in Bezug auf die Lage und Ausstattung darf der eigene Geschmack die maßgebliche Rolle spielen. Darüber hinaus ist es für Eigennutzer sinnvoll, in Frage kommende Immobilien auch unter objektiven Gesichtspunkten zu bewerten. „Eigennutzer sollten sich indes bewusst sein, dass sie im Falle eines Wiederverkaufs nicht jede Extravaganz bezahlt bekommen“, weiß Anzenberger. „Nicht alle Käufer wissen den Wert einer maßgefertigten Designerküche zu schätzen – geschweige denn, diesen auch zu bezahlen. Zudem können Geschmäcker sehr unterschiedlich sein.“ Insbesondere die Lage ist das entscheidende Kriterium beim Verkauf.

Zudem muss das Traumobjekt im Rahmen der jeweiligen finanziellen Möglichkeiten bleiben. Wer sich für die eigenen vier Wände zu sehr einschränkt, wird am Ende kaum einen Zugewinn an Lebensqualität spüren. Die aktuell immer noch niedrigen Zinsen schaffen allerdings weiterhin gute Voraussetzungen. In einigen Städten Deutschlands ist die monatliche Belastung durch eine Finanzierung vergleichbar mit der monatlichen Miete.

Kapitalanleger
Die Nachfrage nach Immobilien als Kapitalanlage hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Der Grund: Sie bereichern das Portfolio um eine sichere und stabile Investition. Das erste Gebot für Kapitalanleger beim Immobilienkauf ist deshalb: nicht denken wie ein Eigennutzer und persönliche Vorlieben hintenanstellen. Das Hauptaugenmerk sollte laut PlanetHome auf der Vermietbarkeit des Objektes liegen, nur so sei eine dauerhaft stabile Rendite gewährleistet.

Garant für eine kontinuierliche Vermietung ist die richtige Lage. Anzenberger: „Hier verschenken Anleger oft Potential, weil sie sich zu sehr vom eigenen Geschmack leiten lassen. Das belebte Univiertel in der Innenstadt entspricht zwar nicht immer den Vorstellungen vom eigenen Wohnen, doch Nachfrage und Vermietungszahlen sprechen für sich.“

Ähnliches gilt für den Immobilienzustand. Nicht die Farbe der Außenfassade oder die Täfelung des Treppenhauses sollten den Ausschlag geben. Vielmehr entscheiden Sanierungsbedürftigkeit von Heizung, Dach oder Fenstern über die Höhe des Gewinns, den die Immobilie erwirtschaften kann.

Wichtig ist zudem die Infrastruktur der Wohngegend. Eine gute Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz, zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten, aber auch die Nähe zu Ärzten oder sozialen Einrichtungen wie Kitas und Schulen sind Wettbewerbsvorteile. Für die Ertragswertberechnung sollten alle diese Punkte berücksichtigt werden. „Ein höherer Kaufpreis kann durchaus gerechtfertigt sein. Nämlich dann, wenn die Lage des Objekts eine dauerhafte Vermietung garantiert und größere Sanierungsmaßnahmen in absehbarer Zeit nicht zu erwarten sind“, sagt der PlanetHome-Immobilienexperte.

Quelle: Pressemitteilung von PlanetHome vom 05.07.2011

Jun
29

Ob Eigennutzer oder Kapitalanleger: Über den Umgang mit Immobilieneigentum entscheiden immer öfter die Lebensumstände
München (24. Juni 2011). Beim Thema Immobilien teilten sich lange Zeit die Lager: Für Kapitalanleger waren Immobilien vor allem Objekte mit klaren Renditeerwartungen. Für Eigennutzer waren Häuser und Eigentumswohnung vor allem emotionale Erfüllung und Rentenvorsorge. „In den vergangenen Jahren hat sich das Bild jedoch etwas gewandelt: Auch wenn Eigennutzer heute eine Immobilie für sich selbst erwerben, so blicken sie doch genau auf Themen wie Werterhalt, Entwicklung der Lage und mögliches Vermietungspotential“, sagt Robert Anzenberger, Vorstand der Immobilien- und Finanzierungsvermittlers PlanetHome AG.

„Ein solides Objekt erfüllt im Idealfall die Bedürfnisse von Eigennutzern und Kapitalanlegern gleichermaßen“, weiß Anzenberger. Oberstes Kriterium für Eigennutzer wie für Kapitalanleger bleibt die Lage. Je zentraler und gefragter der Stadtteil und die Straße, desto mehr haben Immobilienbesitzer von den eigenen vier Wänden. „Anders als bei exklusiven Weinen zählt bei Wohnimmobilien der Massengeschmack. Je mehr Menschen die Immobilie gefällt, desto besser sind Vermietungs- und Verkaufschancen“, erklärt Anzenberger.

Exotik am Bau und teure Designereinbauten erfreuen indes nur eine Minderheit, die dann auch bereit ist, bei Miete oder Kauf einen Mehrpreis zu zahlen. Während für einen wohlhabenden Selbstnutzer der hohe Anschaffungspreis einer extrem ausgefallenen Immobilie keine Rolle spielen mag, weil ausschließlich die Lebensqualität bei der Eigennutzung zählt, so lässt sich ein hoher Einstandspreis bei einer späteren Vermietung selten adäquat auf die Miete umlegen – und die Rendite sinkt.

Ob man Eigennutzer oder Kapitalanleger wird, hängt laut PlanetHome meist von der Ausgangslage ab. Wer bisher kein Immobilieneigentum besitzt, startet meist mit einer Immobilie zur Selbstnutzung. „Der Mehraufwand zur Mietzahlung fällt gerade im aktuellen Zinstief moderat aus. Auf diese Weise gelingt es, schrittweise Immobilieneigentum zu schaffen“, sagt Anzenberger. Umzug, Arbeitsplatzwechsel oder Nachzug müssen bei einer ursprünglich zur Selbstnutzung geplanten Immobilie nicht zum Verkauf führen. „Selbst wenn das Objekt noch durch einen Kredit finanziert wird, kann man die Immobilie vermieten. Wichtig ist jedoch eine Notiz an die finanzierende Bank“, sagt Anzenberger. Ebenso möglich ist es, eine abgezahlte Immobilie zu beleihen und damit ein weiteres Objekt zu finanzieren. Auf diese Weise wird aus dem Eigennutzer ein Kapitalanleger mit wachsendem Immobilieneigentum.

Quelle: Pressemitteilung der PlanetHome AG vom 24.06.2011