Nov
24

Der Hauspreisindex für deutsche Wohnimmobilien erreichte im September – mit einem Punktestand von 100 – seinen Ausgangswert vom August 2005. Der Einzelindex für Eigentumswohnungen stieg an. Die Preise für Bestandsbauten sanken, Neubauwerte blieben stabil. Damit stabilisierte sich auch der Gesamtindex. Für die kommenden Monate ist trotz leichtem Kostenanstieg noch von guten Bedingungen für den Erwerb von Eigentum auszugehen.

Bewertung und Prognose:
Deutschland erlebt nach wie vor eine Phase des Aufschwungs trotz leicht abkühlender Konjunktur zum Herbstbeginn. Der Arbeitsmarkt erholt sich. Das allgemeine Preisniveau zieht leicht an. Auch die Zinsen sind im September seit Monaten erstmals wieder angestiegen. Die Finanzierungssituation spricht immer noch für den Immobilienerwerb. Allerdings deuten steigende Immobilienpreise, leicht höhere Finanzierungskosten und der Anstieg in den Baukosten darauf hin, dass diese Situation nicht ewig halten wird. Im September stabilisiert sich der Gesamtindex auf vergleichsweise hohem Niveau.
Während die Preise für Bestandsimmobilien nachgaben, stehen Neubauten immer noch hoch im Kurs. Den größten Indexanstieg verzeichneten Eigentumswohnungen. Diese werden auch in den kommenden Monaten leicht steigen. Die verschiedenen Einflüsse auf die Immobilenpreise halten sich aktuell die Wage und lassen den Index auch in den kommenden Monaten seitwärts bewegen. Aussagen über einige Monate hinaus, lassen sich in der aktuellen Marktsituation nicht machen.

Gesamtindex: Immobilienpreise bleiben stabil
Der Gesamtindex als Durchschnitt der drei einzelnen Hauspreisindizes bleibt im September stabil. Seit sieben Monaten sind die Immobilienpreise sowohl im Vormonats- als auch im Vorjahresvergleich kontinuierlich angestiegen. Mit exakt 100,00 Punkten liegt der Preisindex für Immobilien heute um 3,78 Prozent über dem Vorjahreswert (September 2009: 96,36 Punkte).

Eigentumswohnungen („apartments“): Stark steigende Immobilienpreise
Die Preise für Eigentumswohnungen ist um 1,32 Prozent angestiegen und steht aktuell bei 99,87 Punkten. Der über drei Monate gemittelte Index wurde insbesondere im September nach oben getrieben. Dies könnte auf saisonale Einflüsse zurückzuführen sein. Im Vergleich zum Vorjahreswert
ist der Preisindex um 2,2 Prozent angestiegen (September 2009: 97,72 Punkte).

Neue Ein- und Zweifamilienhäuser („new homes“): Leicht sinkende Preise
Der Neubauindex konsolidiert im September mit einem leichten Rückgang von 0,1 Prozent auf sehr hohem Niveau. Sein Wert von 107,2 Punkten ist um 4,32 Prozent höher als der Punktestand im September vergangenen Jahres (September 2009: 102,76 Punkte). Auch im Dreimonatsvergleich steht der Neubauindex heute um 0,65 Prozent über dem Wert vom Juni 2010 (106,51 Punkte).

Bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser („existing homes“): Sinkend
Erstmals seit März 2010 gibt der Index für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser wieder nach. Der Punktestand von 92,94 ist um 1,2 Prozent unter demjenigen des Vormonats (August 2010: 94,07 Punkte). Im Jahresvergleich steht der Index allerdings um 4,89 Prozent über dem Vorjahreswert (September 2009: 88,61 Punkte).

Quelle: Hauspreisindex der Hypoport AG

Okt
14

Die Angebotspreise für Wohnimmobilien in Deutschland sind auch im dritten Quartal rückläufig. Damit setzt sich der Trend der Vormonate weiter fort. Lediglich bei Häusern im Bestand scheint die Preisuntergrenze erreicht zu sein. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Immobilienindex IMX von ImmobilienScout24. Der IMX wird auf Basis von über 8 Millionen Immobilienangeboten gebildet.

Vor allem die Neubaupreise sind im dritten Quartal 2010 unter Druck. So zeigt die Preiskurve für Neubauwohnungen in den letzten drei Monaten unverändert nach unten. Ebenso bei Neubau-Häusern: Hier ist der IMX in den letzten drei Monaten um zwei Prozent gesunken – wenngleich zuletzt mit geringer werdenden Abschlägen.

Der Index für Bestands-Wohnungen ist in den letzten drei Monaten sogar um vier Prozentpunkte gesunken – nachdem die Preise dort zu Anfang des Jahres eine stabile Entwicklung durchlaufen haben. Lediglich bei Häusern im Bestand, deren Preiskurve schon seit Jahresbeginn nach unten zeigt, scheint ein Ende des Abwärtstrends in Sicht.

München Spitze, Köln verliert

Entgegen dem Bundestrend konnten die Preise für Wohnungen in München im letzten Quartal weiter zulegen. So ist der IMX für Neubauwohnungen in den letzten drei Monaten um 2,5 Prozent gestiegen. Im Bestand betrug die Steigerung 1,6 Prozent. Und auch der Häusermarkt in München entwickelt sich robust auf hohem Niveau. Anders in Köln: Dort sind im letzten Quartal die Preise in allen Segmenten gesunken. Insbesondere der Index für neu gebaute Wohnungen ist seit Jahresbeginn um rund 9 Prozent gesunken.

“Der IMX zeigt, dass derzeit die Preissteigerungen aus dem Vorjahr korrigiert werden, wobei auch saisonale Faktoren den derzeitigen Abwärtstrend deutlich beeinflussen. Die Chancen für eine mittelfristige Stabilisierung stehen jedoch sehr gut, da das günstige Zinsniveau einen positiven Einfluss auf die Nachfrage nach Immobilien hat”, kommentiert Michael Kiefer, Leiter Immobilienbewertung bei ImmobilienScout24, die Ergebnisse.

Quelle: Pressemitteilung der Immobilien Scout GmbH vom 14.10.2010

Sep
25

Der Trend zu leicht rückläufigen Preisen in allen Segmenten des Wohnimmobilienmarktes, der sich bereits im zweiten Quartal gezeigt hat, setzt sich auch in diesem Monat weiter fort. Bei Häusern befinden sich die Angebotspreise für Neubau und Bestand sogar bereits unter dem Vorjahresniveau. Lediglich Neubau- und Bestandswohnungen halten sich bis jetzt deutschlandweit noch leicht über den Preisen des Vorjahres.

Das momentan sehr günstige Zinsniveau hat sich offenbar noch nicht nachhaltig auf die Immobilienpreise ausgewirkt. Wie geht es weiter?
Die Ruhe vor dem Sturm? Das ist die Frage. Kurzfristig ist eine Wende jedoch noch nicht in Sicht. Zum Ende des dritten Quartals werden sich die Preise voraussichtlich bestenfalls stabilisieren.

Sicherlich wird sich das zum Jahresende hin ändern. Wie stark die Preissteigerungen ausfallen werden, ist jedoch schwierig zu sagen. Eine Trendwende, weg von rückläufigen Preisen und hin zu Preissteigerungen, speziell bei Neubauwohnungen und in guten Lagen, ist aber zu erwarten. Interessant wird es sein zu beobachten, wie weit sich das momentan sehr günstige Zinsniveau auf den Immobilienkaufmarkt auswirken wird.

Quelle: IMX – Immobilienpreisindex von Immobilienscout24 von September 2010

Sep
25

Immobilien sind derzeit attraktiv – Im August steigen die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland erneut an. Alle drei Einzelindizes des Hypoport-Hauspreisindex legten zu, am deutlichsten der Wert für Bestandshäuser. Gute Finanzierungsbedingungen, wirtschaftlicher Aufschwung und steigende Mietpreise favorisieren aktuell den Hauskauf. Auf Grund von saisonalen Preiseffekten ist für die kommenden Monate von einer Stabilisierung auszugehen.

Der generelle Anstieg im Hauspreisindex wurde in den Sommermonaten von saisonalen Effekten unterstützt. Der über drei Monate gemittelte HPX erhöhte sich somit im August nochmals deutlich. Doch auch das kontinuierlich sinkende Zinsniveau, verschiedene Fördermaßnahmen und der generelle wirtschaftliche Aufschwung haben den Immobilienmarkt erreicht und treiben die Preise weiter nach oben. Steigende Mietpreise kurbeln die Nachfrage nach dem Eigenheim zusätzlich an. Insbesondere Preise für Bestandsimmobilien und für neue Ein- und Zweifamilienhäuser legten im vergangenen Monat nochmals deutlich zu. In den kommenden Monaten schwächt sich der Einfluss des Sommers ab, die Preise werden sich entsprechend auf hohem Niveau stabilisieren.

Die HPX-Preisindizes im Detail: Insgesamt – Stark steigend

Seit März diesen Jahres steigt der Hauspreisindex und sein Punktestand liegt jeweils über dem entsprechenden Vorjahreswert. Im August erhöhte sich der Preisindex für Immobilien um 1,03 Prozent gegenüber dem Vormonat (Juli 2010: 296,88 Punkte) und steht damit aktuell bei 299,94 Punkten. Damit liegt die Häuserpreise um 4,03 Prozent über ihren Vorjahreswerten (August 2009: 96,11 Punkte) und um 3,2 Prozent höher als zum Sommerbeginn im Mai 2010 (96,88 Punkte).

HPX-Eigentumswohnungen („apartments“): Leicht steigend

Mit 98,57 Punkten erhöhte sich die Preise für Eigentumswohnungen um 0,17 Prozent im Vergleich zum Juli 2010 (98,40 Punkte). Der HPX-”apartments” stieg somit erneut an, allerdings weniger stark als in den vergangenen Monaten. Schon seit März 2010 liegen die Werte um mindestens 2 Prozent über Vorjahr. Aktuell steht der Index erstmals seit November 2008 wieder um 3,23 Prozent über dem Vorjahreswert (August 2009: 95,49 Punkte).

HPX-Neue Ein- und Zweifamilienhäuser („new homes“): Steigend

Der Neubauindex erreicht im Juli mit 107,31 Punkten – und einer Steigerung gegenüber dem Vormonat um 0,64 Prozent – einen neuen Höchststand. Im Dreimonatsvergleich entspricht dies einer Zunahme von 1,97 Prozent (Mai 2010: 105,24 Punkte), gegenüber dem Vorjahr einem Anstieg von 4,28 Prozent (August 2010: 102,91 Punkte).

HPX: Bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser („existing homes“): Stark steigend

Auch im August sind die Werte für Bestandsimmobilien mit einem Plus von 2,42 Prozent gegenüber
dem Vormonat (Juli 2010: 91,85 Punkte) deutlich angestiegen. Der aktuelle Stand von 94,07 Punkten
liegt um 4,59 Prozent über dem Vorjahreswert (August 2009: 89,94 Punkte) und um 7,07 Prozent über
dem Wert vom Mai 2010 von 87,86 Punkten.

Quelle: Hauspreisindex der Hypoport AG für August 2010

Jun
19

Die Preise auf dem deutschen Immobilienmarkt bleiben auch im Mai 2010 stabil. Zwar steigen die HPX-Teilindizes für Neubauten und Bestandsimmobilien leicht an, die Immobilienpreise für Appartments gaben jedoch leicht nach. In den lezten Monaten ist eine gesteigerte Nachfrage nach selbstgenutzten Immobilien und Anlageobjekten – besonders in Großstädten – zu verzeichnen. Da die Anleger verunsichert und selbst Staatsanleihen nicht mehr vertrauen, suchen sie nach Anlagealternativen. Mittelfristig wird von Vielen eine Inflation erwartet. Mit der verbesserten wirtschaftlichen Lage gehen überraschend positive Signale vom Arbeitsmarkt einher. Immer noch begünstigt die historisch niedrige Zinsphase den Immobilienerwerb. Neubaupreise müssten auf lange Sicht stabil bleiben, denn die Energieeinsparverordnung verteuert den Hausbau. Bestandsimmobilien zeigen in der Regel in den Frühjahrs- und Sommermonaten eine verstärkte Nachfrage, so dass auch hier die Preise stabil bleiben müssten.

Leicht steigender Gesamtindex

Im Mai 2010 liegt der HPX-Gesamtindex bei 290,64 Punkten, dies ist ein Plus von 0,30 Prozent gegenüber dem Vormonat. Dabei treibt vor allem ein Plus von über 1 Prozent im Bereich der Bestandsimmobilien den Hauspreisindex nach oben. Im Dreimonatsvergleich legen die Immobilienpreise um 0,67 Prozent gegenüber dem Februar zu. Auch im Vergleich zum Vorjahr zeigt sich eine Steigerung der Hauspreise um 1,45 Prozent (Mai 2009: 286,49 Punkte).

Preise für Eigentumswohnungen („apartments“) fallen

Zum zweiten Mal in Folge liegen die aktuellen Preise für Eigentumswohnungen unter den Vormonatswerten zurück. Mit 97,54 Punkten ergibt sich ein Rückgang des HPX-appartmentsum 0,51 Prozent (April 2010: 98,04 Punkte). Im Dreimonatsvergleich zeigt sich ein sehr leichter Rückgang um 0,05 Prozent (Februar 2010: 97,59 Punkte). Der Rückgang relativiert sich im Jahresvergleich: mit 2,17 Prozent liegt der aktuelle Preisindex über dem Maiwert aus dem Jahr 2009 (Mai 2009: 95,47).

Ein- und Zweifamilienhäuser („new homes“) werden etwas teurer

Nachdem die Neubaupreise bereits im Vormonat einen Höchststand aufwiesen, steigerte sich der HPX “new homes” nochmals um 0,28 Prozent (April 2010: 104,95 Punkte). Mit 105,24 Punkten weist der Index damit den höchsten Wert seit Beginn der Erhebungen auf. Ein Anstieg um 0,74 Prozent zeigt sich im
Dreimonatsvergleich (Februar 2010: 104,47 Punkte). In Relation zum Vorjahreswert von 102,21 Punkten kletterte der Index um 2,96 Prozent nach oben.

Auch die Preise für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser („existing homes“) steigen

Mit 1,23 Prozent verzeichnet der HPX für Bestandsimmobilien einen Anstieg der Häuserpreise im Vergleich zum Vormonat wie seit 12 Monaten nicht mehr (April 2010: 86,79 Punkte). Der aktuelle Wert liegt bei 87,86 Punkten. Im Dreimonatsvergleich ergibt sich ein Anstieg um 1,40 Prozent (Februar 2010: 86,65 Punkte), im Jahresvergleich liegt die Preise für Bestandsimmobilien um 1,07 Prozent hinter dem Stand von 88,81 Punkten von Mai 2009 zurück.

Apr
06

Berlin, den 26. März 2010 – ImmobilienScout24 veröffentlicht ab sofort jeden Monat einen umfassenden Angebotspreisindex für Immobilien: Der neue Immobilienindex IMX wird erstmalig am morgigen 1. April vorgestellt.

Der IMX wird auf Basis von über acht Millionen Immobilien erstellt, die auf der Plattform ImmobilienScout24 inseriert wurden. Monatlich kommen rund 150.000 neue Objekte hinzu. Der neue Immobilienindex umfasst sämtliche Immobilientypen – von der Eigentumswohnung bis zum Wohnhaus. Über eine Geocodierung sind alle Immobilien im IMX vollständig verortet und können ihrer Lage entsprechend exakt zugeordnet werden.

In seiner ersten Version weist der IMX Werte für Wohnimmobilien in Gesamtdeutschland sowie in den Städten Berlin, Hamburg, München, Frankfurt und Köln aus. Dabei unterscheidet der IMX die Kategorien Wohnung und Wohnhaus sowie Neubau und Bestand. Weitere Regionalisierungen sind bereits in Arbeit. Der IMX wird in einem monatlichen Turnus unter http://preisindex.immobilienscout24.de veröffentlicht.

Für die Auswertung der Immobiliendaten hat ImmobilienScout24 in den letzten Jahren ein eigenes Team von Bewertungsexperten aufgebaut. Bei der Berechnung des Indexwertes werden sämtliche Rohdaten nach der hedonisch statistischen Wertermittlungsmethode normiert. Bei der Glättung der Daten arbeitet ImmobilienScout24 mit dem Rheinisch-Westfälischen Wirtschaftsinstitut (RWI) in Essen zusammen.

„Ich bin stolz auf den Start unseres IMX. Als größter deutscher Immobilienmarktplatz verfügen wir über repräsentative Marktinformationen. Nach unseren Hochrechnungen wird beinahe jede zweite Immobilie, die in Deutschland verkauft oder vermietet wird, über ImmobilienScout24 gehandelt. Mit dem IMX machen wir dieses Wissen für die Branche nutzbar. Wir wollen mehr Transparenz im Markt schaffen und so bei wichtigen Investitionsentscheidungen unterstützen. Es ist unser Ziel, den IMX als Standard-Index für Immobilien in Deutschland zu etablieren“, betont Marc Stilke, CEO und Sprecher der Geschäftsführung bei ImmobilienScout24.

Mrz
30

Die Tendenzen auf dem Immobilienmarkt setzten sich fort: mit der wirtschaftlichen Erholung steigen auch die Immobilienpreise für Apartments und neugebaute Ein- und Zweifamilienhäuser weiter leicht an. Ein- und Zweifamilienhäuser aus dem Bestand
jedoch verlieren kräftig an Wert.

Bewertung der Entwicklung und Prognose der Immobilienpreise:

Immer noch spricht das niedrige Zinsniveau für den Immobilienkauf. Belastend wirken sich jedoch die Unsicherheit auf dem Arbeitsmarkt, sinkende Reallöhne und die Staatsverschuldung aus. Gerade bei Bestandshäusern scheint die Nachfrage verhalten zu sein, was zusätzlich zu den Unsicherheiten am teuren Sanierungsbedarf durch steigende Baustoffpreise sowie saisonalen Effekten liegen könnte. Aussichten auf Preissteigerungen sind für das Bestandssegment daher eher unwahrscheinlich.

Der einzelnen Segmente des Hauspreisindex HPX im Detail:

HPX-Gesamtindex ist fallend:

Im Februar fällt der Gesamtindex im Vergleich zum Vormonat um 0,63 Prozent (Januar 2010: 290,53),was allein auf den starken Preisrü im Bereich Bestandshäuser zurückzuführen ist. Während die Indizes für Neubauten und Eigentumswohnungen konstant bleiben, steht der Wert für Bestandsimmobilien auf dem tiefsten Stand seit fünf Jahren. Im Dreimonatsvergleich fällt der Gesamtindex leicht ab (November 2009: 289,88) und liegt mit aktuell 288,71 Punkten um 0,85 Prozent unter dem Vorjahreswert von 291,19 Zählern.

HPX für Eigentumswohnungen („apartments“) bleibt stabil:

Die Kaufpreise für Eigentumswohnungen bleiben mit 97,59 Punkten stabil (Januar 2010: 97,58). Im Jahresvergleich zeigt sich eine leichte Steigerung der Wohnungspreise um 0,22 Prozent (Februar 2009: 97,38). Im Dreimonatsvergleich bleibt der Index um 0,59 Prozent unter dem Wert von 98,17 Punkten im November 2009.

HPX für neue Ein- und Zweifamilienhäuser („new homes“) ist leicht steigend:

Auch im Februar setzt sich der Trend der letzten Monate fort: der Hauspreisindex für Neubauten steht mit 104,47 Punkten um 0,19 Prozent über dem Wert des Vormonats und um 1,58 Prozent über dem Wert von November 2009 (November 2009: 102,85). Vor einem Jahr erreichten die Hauspreise im HPX-”new homes” ihren Höchststand (Februar 2009: 104,70). Unter diesem Höchstwert liegt der aktuelle Index um 0,22 Prozent zurück.

Stark fallend: Hauspreisindex für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser („existing homes“)

Um 2,29 Prozent geht der HPX für Bestandhäuser im Vergleich zum Vormonat zurück (Januar 2010: 88,68). Insgesamt ist dies der stärkste bisher verzeichnete monatliche Rückgang der Häuserpreise. Mit 86,65 Punkten erreicht der Index für Immobilienpreise damit den tiefsten Stand seit Beginn der Berechnungen. Der bisherige Tiefstand des HPX war mit 87,49 Punkten im April 2009 erreicht. Im Dreimonatsvergleich verliert der Index 2,49 Prozent (November 2009: 88,86), im Jahresvergleich um 2,79 Prozent (Februar 2009: 89,11).

Weitere Informationen zur Vorgehensweise sowie Graphiken gibt es unter Hypoport.de .

Quelle: Hauspreisindex HPX der Hypoport AG für Februar 2010

Mrz
01

Die deutschen Pfandbriefbanken wollen einen Beitrag zur Verbesserung der Transparenz auf dem heimischen Immobilienmarkt leisten. Diesem Zweck dient ein neuer, auf Transaktionsdaten basierender Index für die Preisentwicklung selbstgenutzten Wohneigentums, den der Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) heute in Berlin vorgestellt hat. Der auf hochwertigen, aktuellen Transaktionsdaten basierende und deshalb besonders aussagekräftige Wohneigentums-Index trägt den Namen OOH-GREX. Dabei steht OOH für Owner-Occupied-Housing. Der Index gehört zur Indexfamilie GREX (German Real Estate Index), die von der neu gegründeten vdp-Tochtergesellschaft vdpResearch im Auftrag des Verbandes entwickelt und in diesem sowie im kommenden Jahr sukzessive ausgebaut wird.

„Der vdp und seine Mitgliedsinstitute, die einen erheblichen Teil der Wohn- und Gewerbeimmobilien in Deutschland finanzieren, kennen den hiesigen Immobilienmarkt so gut wie kaum ein anderer Marktteilnehmer“, erklärte Jens Tolckmitt, Hauptgeschäftsführer des vdp. „Die Pfandbriefbanken verfügen durch die Vielzahl der von ihnen finanzierten Transaktionen über ein in Breite und Tiefe außerordentliches Know-how auf diesem Feld. Diese in den einzelnen Häusern vorhandene Expertise führt der vdp zusammen und macht das gebündelte Wissen durch Produkte wie den GREX für seine eigenen Mitglieder, aber auch für politische Institutionen und sonstige interessierte Kreise zugänglich. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Transparenz auf dem deutschen Immobilienmarkt.“

Neuer Index des vdp schließt Marktlücke
Bisher gibt es in Deutschland kaum frei verfügbare Informationen mit vergleichbar hoher Datenqualität, welche die reine Preisentwicklung auf dem Markt für selbstgenutztes Wohneigentum abbilden. Der OOH-GREX schließt diese Lücke. Da er die Segmente Eigenheime und Eigentumswohnungen berücksichtigt, gibt er Aufschluss über die Preisentwicklung auf dem gesamten Markt für selbstgenutztes Wohneigentum.

Der Index basiert auf anonymisierten Objektdaten über tatsächlich gehandelte Immobilien. Diese reichen bis ins Jahr 2003 zurück, decken das gesamte Bundesgebiet ab, stammen direkt von den finanzierenden Instituten und werden in einer von vdpResearch geführten Datenbank ausgewertet. Der Preisindex zeigt die reine Preisentwicklung. Dafür werden die Ausgangsdaten mit Hilfe statistischer Verfahren um Qualitätsunterschiede bereinigt. Die Preise werden auf der Grundlage von Bewertungsansätzen mittels eines hedonischen Regressionsmodells in ihre preisbestimmenden Eigenschaften zerlegt. So ist es möglich, Qualitätsunterschiede, die aus der Heterogenität von Immobilien resultieren, zu berücksichtigen.

Für diese Form der Auswertung ist eine große Zahl von Objektdaten mit Angaben zu Kaufpreisen und wertbeeinflussenden Eigenschaften wie Baujahr, Lage und Ausstattung erforderlich. Mit über 520.000 Datensätze erfüllt die Transaktionsdatenbank diese Anforderung in vollem Umfang.

„Unser Index ist „state of the art“ hinsichtlich Methodik und Datenbasis, so Reiner Lux, Geschäftsführer von vdpResearch. „Angesichts der bisherigen Ergebnisse und der positiven Resonanz bei den vdp-Mitgliedsinstituten werden wir in absehbarer Zeit für weitere Marktsegmente entsprechend aufbereitete Indizes vorlegen. Für das laufende Jahr sind Teilindizes für Büroflächen und Mietwohnflächen in Planung. Im 1. Halbjahr 2011 folgt dann der Index für Einzelhandelsflächen. Ein aus vier Bestandteilen zusammengeführter Gesamtindex wird dann mehr als 90 Prozent der Umsätze am deutschen Immobilienmarkt abdecken. Der GREX hat damit beste Aussichten, in den kommenden Jahren ein zentraler Indikator für die Preisentwicklung des Gesamtmarktes zu werden.“ Neben der aggregierten Darstellung der allgemeinen Preisentwicklung in ganz Deutschland werden getrennt für die einzelnen Segmente die regionalen Preisstrukturen gemessen und analysiert.

Große Relevanz für Banken und Politik

Bereits der Index für selbstgenutztes Wohneigentum als erster Baustein der Indexfamilie stößt auf breites Interesse bei Marktteilnehmern. Entstanden ist er als Initiative „von Banken für Banken“: Er gibt den Instituten – wie später auch andere Teilindizes der GREX-Familie – eine wichtige zusätzliche Datenbasis für ihre Geschäfts- und Risikosteuerung.

Über die unmittelbare Bedeutung für die vdp-Mitglieder hinaus ist der Index ein zuverlässiger Indikator für die Entwicklung der Angebots-Nachfrage-Relation auf dem Markt für selbstgenutztes Wohneigentum. Er kann somit der Politik als Instrument dienen, die Situation auf dem Wohnungsmarkt einzuschätzen und politische Entscheidungen in diesem Bereich besser zu fundieren. Auch für die Geldpolitik besitzt der OOH-GREX große Relevanz. Häuser und Wohnungen bilden für Privathaushalte in Deutschland den bedeutendsten Vermögenswert. Der Preisentwicklung der Wohnimmobilie kommt daher große öffentliche Aufmerksamkeit zu.

Die Deutsche Bundesbank hat die Entwicklung des Preisindex für selbstgenutztes Wohneigentum begleitet. Wie die Europäische Zentralbank (EZB) misst sie den Vermögenspreisen eine wichtige Funktion als Indikator für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung bei. „Der vdp ist zuversichtlich, dass sich der Index für selbstgenutztes Wohneigentum auch als Referenzgröße für nationale und internationale Preisvergleiche in diesem Marktsegment etablieren kann“, so vdp-Hauptgeschäftsführer Jens Tolckmitt.

„Preisentwicklung belegt Krisenfestigkeit des deutschen Immobilienmarktes“

Die Quartalsauswertungen der Daten für die Jahre 2003 bis 2009 zeigen einen leichten Aufwärtstrend der Preise für selbstgenutztes Wohneigentum in Deutschland. Den Ergebnissen der vdpResearch zufolge sind die Preise in diesem Marksegment zwischen 2003 und 2009 um insgesamt 6,6 Prozent gestiegen. Im vergangenen Jahr kam es zu einer Seitwärtsentwicklung, die nach Ansicht der vdpResearch 2010 anhalten wird.

„Dieses Ergebnis ist ein erneuter Beleg für die hohe Stabilität und Krisenfestigkeit des deutschen Immobilienmarktes. Dazu leisten auch die Pfandbriefbanken mit ihren langfristigen Finanzierungen und ihrer maßgeblich durch Pfandbriefe gewährleisteten langfristigen Refinanzierung einen wichtigen Beitrag“, resümierte Tolckmitt.

Der neue Preisindex für Wohnimmobilien wird künftig vierteljährlich veröffentlicht, jeweils sechs Wochen nach Quartalsende.

Quelle: Pressemitteilung des Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) e. V.

Feb
21

(Berlin, 17. Februar 2010) Die Weltwirtschaft lässt die Rezession hinter sich: der IWF und auch die Bundesregierung korrigierten ihre Wachstumsprognosen für Deutschland nach oben. Dementsprechend steigen auch die Immobilienpreise wie schon in den Vormonaten leicht an. Noch immer begünstigt die Situation den Erwerb von Immobilien.

Bewertung und Prognose:

Positive Konjunkturentwicklung, niedrige Zinsen, wenig rentable Anlageoptionen und die Angst vor einer eventuellen Inflation unterstützen die Nachfrage nach Wohneigentum. Neu aufgelegte KfW-Programme
begünstigen das energieeffiziente Bauen. Auch ein Anstieg der Haushalte und vermehrte Zuzüge in Ballungszentren könnten zukünftig für steigende Nachfrage sorgen, so dass die Preise auch weiterhin stabil bleiben dürften. Bestandshäuser, die energetisch nicht auf dem neuesten Stand der Technik und aufgrund der Energieeinsparverordnungen sanierungsbedürftig sind, werden möglicherweise an Wert verlieren. Für Unsicherheit sorgen die hohe Staatsverschuldung und die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt.

HPX-Gesamtindex: Leicht steigend

Der Gesamtindex steigt im Vergleich zum Vormonat um 0,29 Prozent (Dezember 2009: 289,70), das ist der stärkste monatliche Anstieg seit einem halben Jahr. Auch im Dreimonatsvergleich legt der Index um 0,33 Prozent zu. Eine deutliche Steigerung weisen die Preise für Neubauten auf, auch Wohnungen legen an Wert zu. Die Preise für Bestandshäuser drücken den Index, so dass die Zunahme des Gesamtindex geringer ausfällt. Mit 290,53 Punkten steht der aktuelle Wert um 0,82 Prozent unter dem Vorjahreswert (Januar 2009: 292,92).

HPX „apartments“: Werte für Eigentumswohnungen leicht steigend

Nach einem Rückgang um 1,04 Prozent im Dezember 2009 legt der Index für Eigentumswohnungen im Januar wieder zu und steht mit aktuell 97,58 Punkten erstmals wieder über dem Vorjahreswert (Januar 2009: 97,45 Punkte).

HPX „new homes“: Werte für neue Ein- und Zweifamilienhäuser sind steigend

Drei Monate in Folge stieg der Hauspreisindex für Neubauten. Um 0,72 Prozent nimmt der HPX „new homes“ im Vergleich zum Jahresende 2009 zu, auf aktuell 104,27 Punkte. Dies ist eine Steigerung um 1,41 Prozent im Vergleich zu Oktober vergangenen Jahres (Oktober 2009: 102,82 ). Hinter dem Vorjahreswert von 104,46 Punkten liegt der Wert um 0,18 Prozent zurück und kommt nahe an den Höchststand des Index von 104,70 Punkten im Februar 2009.

HPX „existing homes“: Werte für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser leicht fallend

Bestandshäuser verzeichnen im Januar einen Preisrückgang. Die Kaufpreise gingen für bestehende Häuser um 0,39 Prozent auf 88,68 Punkte zurück. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Rückgang des HPX „existing homes“ um 2,56 Prozent.
(Januar 2009: 91,01 Punkte).

Dez
30

Auch im November hat der Hauspreisindex der Hypoport AG (HPX) nur ganz leicht zugelegt. Alle drei Teilindizes – für Apartments, für Neubauten und für Bestandsimmobilien – zeigen nahzu konstante Werte.
Parallel zu den Anzeichen für ein allmähliches, leichtes Wachstum in der Gesamtwirtschaft zeichnet sich auch im Immobiliensektor ein Ende der Einbrüche für Häuserpreise ab. Die Hauspreisindizes des HPX im Detail:

HPX-Gesamtindex: Steigend

Seit vergangenem Juni steigt der Gesamtindex kontinuierlich. Auch im November ist der Hauspreisindex – wenn auch geringer als in den Vormonaten – erneut angestiegen. Mit einem Plus von 0,11 Prozent steht der HPX bei aktuell 289,88 Punkten. Dieser Wert liegt nun noch mit 2,16 Prozent unter dem Vorjahreswert (November 2008: 296,28 Punkte).

Werte für Eigentumswohnungen (“apartments”): Steigend

Der Indexwert für Eigentumswohnungen ist zum dritten Mal in Folge angestiegen. Mit einer Zunahme um 0,18 Prozent liegt der Wert noch mit 1,96 Prozent unter seinem Vorjahreswert von 100,13 Punkten (November 2008). Mit diesem Anstieg liegen die Preise für Apartments im Dreimonatsvergleich mit 2,81 Prozent im Plus (Wert August 2009: 95,49 Punkte).

Werte für neue Ein- und Zweifamilienhäuser (“new homes”): Stabil

Die Werte für Neubauten bewegen sich auch im November seitwärts. Mit 102,85 Punkten liegt der Index 0,03 Prozent über dem Vormonatswert (Oktober 2009: 102,82 Punkte). Bedingt durch den vergleichsweise stärkeren Anstieg der Häuserpreise im Vergleichszeitraum 2008 liegt der Hauspreisindex allerdings um 0,51 Prozent unter seinem Stand vom November 2008 (103,38 Punkte).

Werte für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser (“existing homes”): Steigend

Der HPX für Bestandshäuser hat sich im November erneut stabilisiert. Mit einem leichten Plus von 0,12 Prozent steht der Wert bei 88,86 Punkten. Das entspricht einem Wert, der zwar noch mit 4,21 Prozent unter demjenigen des Vorjahres liegt (November 2008: 92,77 Punkte). Im Vorjahresvergleich ist dies aber der höchste Wert seit Februar 2009, wo der Index mit 89,11 Punkten um 2,94 Prozent unter seinem Vorjahreswert lag (Februar 2008: 91,89 Punkte).

Bewertung und Prognose:

Nach wie vor profitieren Immobilienkäufer von niedrigen Zinsen, die für den Erwerb von Immobilien sprechen. Somit sind Immobilien auch weiterhin eine beliebte Alternative für Kapitalanleger, die ihre Aktiendepots auflösen. Das leichte Wirtschaftswachstum, das in diesem Quartal einsetzte, hält die Häuserpreise zudem auf stabilem Niveau. Welche Einflüsse neue energetische Anforderungen, die seit Oktober 2009 gelten, auf die Nachfrage nach Wohneigentum haben werden, bleibt abzuwarten. Gleiches gilt für das Wachstumsbeschleunigungsgesetz, das eventuell zum neuen Jahr in Kraft tritt.

Quelle: Pressemitteilung zum Hauspreisindex HPX der Hypoport AG