Sep
01

22 Prozent der Immobilienkäufer zahlen nicht den Preis, den der Verkäufer sich vorstellt / Repräsentative Studie von immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale: In manchen Fällen wird der Preis aber auch um bis zu 20 Prozent und mehr überboten

Immobilienpreise sind Verhandlungssache: Mehr als jeder fünfte Immobilienkäufer zahlt nicht den Preis, der im Immobilienexpose ausgeschrieben war. Das zeigt eine repräsentative Studie von immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale. Doch der Preis wird nicht nur gedrückt. Bei besonders begehrten Objekten kommt es auch zum Bieterwettstreit mit Höchstgeboten.

Wunschimmobilien stark umkämpft
Immobilieninteressenten, die ein Objekt unbedingt haben wollen, greifen notfalls tiefer in die Tasche, als verlangt. Von den 22 Prozent der Befragten, die nicht den Ausgangspreis bezahlt haben, hat sich rund jeder fünfte auf einen Bieterwettstreit eingelassen.

Verkäufer machen enorme Zugeständnisse
Weicht der tatsächlich bezahlte Preis vom Exposépreis ab, so kommt dies dem Käufer auch oft zu Gute: 72 Prozent der Immobilienkäufer, die nicht den erwarteten Kaufpreis gezahlt haben, konnten einen teilweise enormen Preisnachlass erreichen.

Die Ergebnisse der Studie im Überblick:
Entsprach der Preis, den Sie für Ihre Immobilie gezahlt haben, der von dem Verkäufer angegebenen Preisvorstellung (z.B. der Preisangabe im Exposé)?

Ja: 78 Prozent
Nein: 22 Prozent, davon
- über 20 Prozent weniger: 12 Prozent
- 10 bis 20 Prozent weniger: 17 Prozent
- 5 bis 10 Prozent weniger: 43 Prozent
- bis 10 Prozent mehr: 11 Prozent
- 10 bis 20 Prozent mehr: 8 Prozent
- über 20 Prozent mehr: 2 Prozent

Für die repräsentative Studie „Wohnen und Leben Sommer 2011“ wurden im Auftrag von immowelt.de 2.095 Personen durch das Marktforschungsinstitut Innofact befragt. Weitere Graphiken zur Umfrage stellt Immowelt AG auf ihrer Webseite zur Verfügung.

Quelle: Pressemitteilung der Immowelt AG vom 31.August 2011

Aug
30

Seit den erheblichen Preis- und Mietsteigerungen bis Ende 2010 hat sich die Entwicklung des F+B-Wohnindex Deutschland, welcher die Mieten- und Preisentwicklung aller Objektarten wiedergibt, deutlich abgeschwächt. Während Eigentumswohnungspreise und Neuvertragsmieten weiter steigen, sind bei Eigenheimpreisen und Bestandsmieten nunmehr im Vergleich zum Vorjahresquartal leichte Rückgänge zu verzeichnen. Der aktuelle F+B-Wohnindex für das 2. Quartal 2011 spiegelt damit die Unsicherheit auf den Finanzmärkten im Verlauf des vergangenen Halbjahres wider, reflektiert aber auch die Abkühlung der deutschen Wirtschaft.

F+B-Wohnindex nach Objektarten: Neuvertragsmieten und Preise für Eigentumswohnungen steigen weiter
Die Renaissance von Immobilien als Vermögensanlagen ist vor allem an der Preis-entwicklung von Eigentumswohnungen und Mehrfamilienhäusern abzulesen. In prosperierenden Wirtschaftsräumen versprechen diese Kapitalanlagen trotz leicht sinkender Bestandsmieten langfristig akzeptable Renditen. Die gestiegene Nachfrage nach diesen städtisch geprägten Objekttypen wirkt sich entsprechend positiv auf die Preise.
Demgegenüber ist die Entwicklung bei Eigenheimen durch stagnierende Preise von Einfamilienhäusern außerhalb der Städte und sinkenden Preisen in ländlichen Regionen geprägt. Zwar stiegen die Eigenheimpreise parallel zur Konjunkturentwicklung bis Ende 2010 in selbem Tempo wie die der Wohnungen, fallen seither aber wieder. Individuelle Nachfrager reagieren erwartungsgemäß eingeschüchteter auf die Irritationen an den Finanzmärkten als institutionelle oder private Kapitalanleger. In den letzten zwölf Monaten hat sich der F+B-Wohnindex Deutschland insgesamt nur um 0,1 % erhöht und liegt damit merklich unter der Inflationsrate.

F+B-Wohnindex für die Bundesländer und Landeshauptstädte: Hamburg und München beherrschen die Ranglisten
Im 2. Quartal 2011 kosteten zehn Jahre alte Eigentumswohnungen mit 70 m² Wohnfläche bundesdurchschnittlich 1.600 €/m². In etwa so viel müssen auch die Berliner und Immobilieninteressenten in Nordrhein-Westfalen anlegen. In Hamburg und Bayern kosten solche Wohnungen allerdings 900 bzw. gut 600 €/m² mehr, in der bayerischen Landeshauptstadt sind die Preise pro Quadratmeter sogar über 2.000 €/m² höher.
Die Rangliste der Eigentumswohnungspreise nach Bundesländern führt erwartungstreu der Stadtstaat Hamburg (2.500 €/m²) an. Die beiden großen Südländer Bayern (2.230 €/m²) und Baden-Württemberg (1.880 €/m²) belegen die Plätze 2 und 3. Das Ranking der Landeshauptstädte wird aber mit Abstand von München (3.610 €/m²) dominiert, vor Hamburg (2.500 €/m²) und Stuttgart (2.350 €/m²).
Bei der Länderbetrachtung fällt nicht nur das Süd-Nord-Preisgefälle auf, sondern auch die erheblichen Unterschiede nach Wirtschaftsräumen. Neben Berlin und Nordrhein-Westfalen gehört auch Hessen (1.800 €/m²) zu den Ländern mit höherem Preisniveau. Das Flächenland Niedersachsen (1.280 €/m²) reiht sich aber, ebenso wie die ostdeutschen Länder, unterhalb des Bundesdurchschnitts ein.

Quelle: Veröffentlichung zum F+B Wohnindex der F+B GmbH für das zweite Quartal 2011

Aug
25

Alle Teilindizes des HPX zeigen im Juli einen steigenden Verlauf: Der Preisindex für neue Ein- und Zweifamilienhäuser erreicht mit 108,67 Punkten seinen höchsten Wert seit Start des HPX im Jahr 2005, und der Indexwert für Eigentumswohnungen nimmt die Hundertermarke. Der Wert für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser steigt auf 93,02 Punkte. Der Gesamtindex bleibt über der Hundertermarke und steigt um 0,52 Prozent auf 100,77 Punkte. Für Anleger und Häuslebauer ist dies der Zeitpunkt, Anschaffungspläne umzusetzen: Bei allmählichen steigenden Immobilienpreisen eröffnen die Entwicklungen um Euro, internationale Staatsschulden und Börsenkurse attraktive Finanzierungschancen.

Bewertung und Prognose:
Vertrauensfrage: Wie geht es weiter mit den Staatsschulden, dem Euro und nun auch den Börsen? Seit den vergangenen Wochen wird nicht nur die Zahlungsfähigkeit weiterer Mitgliedsstaaten der Eurozone thematisiert. Auch die internationalen Finanzmärkte haben gezeigt, dass das Vertrauen in vermeintlich sichere Vermögensanlagen auf eine Probe gestellt wird. Kurs-Talfahrten an den Börsen untermauerten das Bedürfnis von Anlegern, ihr Vermögen in Sicherheit zu bringen. Durch die Eurofrage, die Staatsschulden und die Börsenachterbahn lässt die längst erwartete Steigerung der Immobilienfinanzierungszinsen zurzeit noch auf sich warten. Bei einem allmählichen Anstieg der Immobilienpreise ergeben sich dadurch attraktive Finanzierungskonditionen für Anleger und Häuslebauer: Sie bekommen günstig Kredite und können zu Preisen kaufen, die heute günstiger sind als morgen. Jetzt ist für sie also der richtige Zeitpunkt, Anschaffungspläne in die Tat umzusetzen. So können sie von den aktuellen Konditionen über Jahre hinweg profitieren – und dank der Sicherheit des Betongoldes entspannt finanzieren. Die HPX-Preisindizes im Detail:

Gesamtindex: Stark steigend
Monat Indexwert Veränderung zum Vormonat
Juli 2011 100,77 + 0,52%
Juni 2011 100,25 + 0,43%
Mai 2011 99,82 – 0,04%
Mit einem Wert von 100,77 Punkten steigt der Gesamtindex im Juli den zweiten Monat in Folge weiter an. Dies entspricht einer Zunahme um 0,52 Prozent im monatlichen Vergleich (Juni 2011: 100,25 Punkte). Zuvor hatte der Gesamtindex von März bis Mai 2011 einen Abwärtstrend gezeigt. Daraufhin war er im Juni erneut über seinen Basiswert von 100 Punkten gestiegen.

Eigentumswohnungen (“apartments”): Stark steigend
Monat Indexwert Veränderung zum Vormonat
Juli 2011 100,62 + 0,63%
Juni 2011 99,99 + 1,04%
Mai 2011 98,96 – 0,54%
Der Index für Eigentumswohnungen nimmt im Juli die Hundertermarke: Die Steigerung auf 100,62 Punkte entspricht im Vergleich zum Juni einer Zunahme um 0,63 Prozent (Juni 2011: 99,99 Punkte). Es ist die zweite Steigerung in Folge, nachdem die Preise für Eigentumswohnungen zuvor von März bis Mai gesunken waren.

Neue Ein- und Zweifamilienhäuser (“new homes”): Stark steigend
Monat Indexwert Veränderung zum Vormonat
Juli 2011 108,67 + 0,73%
Juni 2011 107,88 0%
Mai 2011 107,88 + 0,06%
Die Preise für neue Ein- und Zweifamilienhäuser steigen im Juli um 0,73 Prozent auf 108,67 Punkte (Juni 2011: 107,88 Punkte). Es ist die stärkste Steigerung seit über einem Jahr, und der Wert für Neubauten erreicht damit einen neuen Höchststand. Seinen bisher höchsten Wert verzeichnete der Index für neue Ein- und Zweifamilienhäuser zuletzt im Februar 2011 mit einem Wert von 108,43 Punkten.

Bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser (“existing homes”): Leicht steigend
Monat Indexwert Veränderung zum Vormonat
Juli 2011 93,02 + 0,16%
Juni 2011 92,87 + 0,28%
Mai 2011 92,61 + 0,38%
Mit plus 0,16 Prozent steigen die Preise für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser den dritten Monat in Folge: Ihr Juli-Wert liegt bei 93,02 Punkten (Juni 2011: 92,87 Punkte). Über 93 Punkte lag er zuletzt im Februar 2011 mit 93,03 Punkten. Der steigende Trend schwächt sich im Juli jedoch erneut ab.

Quelle: Hauspreisindex HPX der Hypoport AG für Juli 2011

Aug
23

Der Immobilienfinanzierungs- und Vorsorgeexperte Dr. Klein & Co. AG warnt im Zuge der aktuellen, krisenbedingten Euro-Panik vor unüberlegten Immobilieninvestitionen. Die Angst vor dem Verlust der Ersparnisse kurbelt die Nachfrage nach Immobilien an. „Die bundesweite Preissteigerung für Wohnimmobilien und die attraktiven Finanzierungskonditionen führen zu einem regelrechten Run auf Immobilien“, fasst Stephan Gawarecki, Vorstandssprecher der Dr. Klein & Co. AG, die Lage auf dem Immobilienmarkt zusammen. Nachrichten zur Euro-Krise, zu den jüngsten Turbulenzen an den Börsen und zur schwächeren Konjunktur Deutschlands im zweiten Quartal seien Gründe für das zunehmende Interesse am Betongold. Denn im Gegensatz zu anderen Anlageoptionen wie Aktien oder Anleihen zählen Immobilien in der momentanen Situation zu den wenigen Möglichkeiten, Vermögen nachhaltig wertstabil anzulegen.

Käufer sollten einen kühlen Kopf bewahren
Die Berater des unabhängigen Finanzdienstleisters Dr. Klein erhalten vermehrt Anfragen von Interessenten, die schnellstmöglich eine Immobilie erwerben möchten. „Wenn das zentrale Motiv für den Immobilienerwerb die Sorge um Vermögensverluste ist, besteht ein erhöhtes Risiko, dass der Kunde über weitere wichtige Aspekte hinwegsieht“, sagt Gawarecki. Hierbei ist es die Aufgabe des Beraters, Kunden über die vollständigen Konsequenzen des Immobilienkaufs zu informieren. Neben den grundsätzlichen Entscheidungskriterien, den attraktiven Kaufkonditionen und den positiven Erwartungen über die Wertentwicklung, sind die Nebenkosten gerade in Deutschland nicht zu vernachlässigen. Diese müssen durch die Wertentwicklung des Objekts erst erwirtschaftet werden, bevor dieses eine tatsächliche Wertsteigerung erfährt. In Deutschland betragen die Transaktionskosten beim Erwerb einer Immobilie rund zehn Prozent des Kaufpreises. Steigende Grunderwerbssteuern werden diese Nebenkosten künftig zusätzlich in die Höhe treiben.

Die generellen Entscheidungskriterien beim Immobilienerwerb
Wer sich für eine Immobilieninvestition entscheidet, kann durch eine unabhängige und ganzheitliche Beratung viele Fehler, die aus überstürztem Handeln resultieren, vermeiden. Hierbei sollten alle entscheidenden Faktoren rund um die Immobilie überprüft werden. Bei selbst genutzten Immobilien sollte der Wunsch, eine höhere Wohnqualität zu erreichen und durch Mietfreiheit im Alter eine wichtige Grundlage für die Altersvorsorge zu schaffen, an erster Stelle stehen. Bei Kapitalanlegern können Wertsicherheit und Vermögensdiversifizierung im Vordergrund sein. Die Lage sollte bei der Entscheidung für eine Immobilie vor den weiteren Objektfaktoren stehen. Hier gilt: lieber eine Top-Lage, die auch im Alter noch attraktiv ist, als ein Top-Haus in einem schlecht erschlossenen Gebiet. Bestandsimmobilien können über die Zeit, z.B. auch in Eigenleistung, modernisiert werden, die Lage bleibt. Bei Modernisierungsobjekten sollten die Energieeffizienz der Immobilie genau geprüft und mögliche Folgekosten einkalkuliert werden. Dabei sollten Kunden abschätzen, ob der Kaufpreis des Traumobjektes realistisch oder aufgrund eines überhitzten Marktes, wie beispielsweise in München überteuert ist. Auch das Umfeld, die Verkehrsanbindung und mögliche strukturelle Veränderungen sind wichtige Faktoren, die die Wohnqualität – und entsprechend den Immobilienwert – beeinflussen. Genaue Informationen zu geplanten strukturellen Veränderungen, wie beispielsweise der Bau einer Umgehungsstraße, können bei den Gemeinden eingeholt werden.

Umfassende und unabhängige Beratung beugt Verlusten vor
Gemeinsam mit einem Finanzierungsberater kann der Rahmen für die Gesamtkosten abgesteckt werden. Hier rät Dr. Klein zu langen Zinsbindungen, einer Tilgungsrate von zwei Prozent und einem Eigenkapitalanteil von mindestens 20 Prozent. Wer seine Immobilie mit mehr als 80 Prozent beleiht, muss einen relativ teuren Kredit aufnehmen und hat wenig Puffer für unerwartete finanzielle Schwierigkeiten. Auch in Bezug auf die Nebenkosten lohnt sich eine detaillierte Beratung, die beispielsweise darüber aufklärt, dass eine Einbauküche oder mitverkauftes Zubehör nicht steuerpflichtig sind und entsprechend zur Bemessung der Grunderwerbssteuer aus dem Kaufpreis herausgerechnet werden können. „Wer von einer Immobilie träumt, sollte die attraktive Situation nutzen, sich umfassend beraten lassen und sich dann seine Wünsche überlegt – und nicht überstürzt – erfüllen“, so der Vorstandssprecher Gawarecki.

Quelle: Pressemitteilung der Dr. Klein & Co. AG vom 23.08.2011

Jun
16

Niedrige Zinsen für Kredite, erwartete Preissteigerungen bei Immobilien, mangelnde Anlagealternativen: Viele Deutsche denken derzeit verstärkt über ein Immobilieninvestment nach. Dies ergab eine repräsentative Online-Befragung unter 1.000 Teilnehmern des Baugeldvermittlers HypothekenDiscount.

Mehr als die Hälfte aller Deutschen (54 Prozent) ist der Ansicht, dass die aktuellen Zinssätze von unter 4 Prozent ein guter Grund sind, um eine Immobilie zu kaufen. 27,4 Prozent sagen sogar, dass sie allein durch das aktuelle Zinstief verstärkt über eine Anlage in Stein nachdenken. Aber auch moderate Preise locken Investoren. So denken weitere 23 Prozent, dass die Einstiegspreise in Wohneigentum aktuell moderat sind und in den nächsten Jahren weiter steigen werden.

Für 18 Prozent der Deutschen sind Immobilien deswegen als Investment interessant, weil andere Anlageformen als zu riskant und wenig rentabel angesehen werden. „Wohnimmobilien in Deutschland haben in der Gunst von Privat- und Kapitalanlegern in den vergangenen Jahren kontinuierlich zugelegt“, bestätigt Kai Oppel vom Baugeldvermittler HypothekenDiscount. Gerade an Immobilienstandorten wie Berlin, wo die Mieten in den vergangenen Jahren überproportional geklettert sind, denken viele Mieter über den Eigentumserwerb nach. „Wenn die Entwicklung der Kaufpreise der Entwicklung der Mietpreise hinterer hinkt, können sich gute Einstiegschancen für Selbstnutzer ergeben“, sagt Oppel. Die Bauzinsen machen den Erwerb von Immobilieneigentum aktuell leicht. Seit April sind die Konditionen für klassische Immobilienkredite um rund 0,5 Prozentpunkte gesunken. Darlehen können derzeit ab etwa 3,75 Prozent aufgenommen werden.

Die Studie in Zahlen:
Warum lohnt es sich zum aktuellen Zeitpunkt eine Immobilie zu kaufen?
- Zinsen sind günstig: 54%
- Preise sind moderat und werden in den nächsten Jahr steigen: 23%
- Kapitalanlagen sind riskant und wenig rentabel: 18%
- Steuervorteile für Immobilienbesitzer: 5%
- Durch das aktuelle Zinstief denke ich verstärkt über den Immobilienerwerb nach (28,2% Zustimmung; 27,4% teils/teils; 42,8% keine Zustimmung

Quelle: Pressemitteilung der HypothekenDiscount vom 07.06.2011

Mai
18

Im April sind die Preise in allen drei Bereichen des Hauspreis-Index HPX gesunken, liegen jedoch durchgängig über ihrem Vorjahresniveau. Die Neubaupreise sinken stärker als im März. Schwächer als im Vormonat ist der Preisrückgang für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser sowie für Eigentumswohnungen. Der rückläufige Gesamt-HPX fällt mit 99,86 Punkten leicht unter seinen Ausgangswert von 100 Punkten. Vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlich stabilen Lage ist bei diesen Preisen von einer erhöhten Nachfrage nach Immobilien auszugehen.

Bewertung und Prognose:
Der erste Schritt heraus aus den Niedrigzinsen ist getan. Wann kommt der nächste? Nach ihrer Leitzinserhöhung auf 1,25 Prozent im April hat die EZB aktuell von einer weiteren Zinsanhebung abgesehen. Zwar hat der Inflationsschutz für die EZB Priorität, das hat sie im April signalisiert. Gleichzeitig muss sie jedoch den Balanceakt zwischen Preisstabilität und der Schuldenkrise der Euro-Länder Portugal und Griechenland meistern. Die Zinsen für Immobilienfinanzierungen steigen schon seit vergangenem September. Momentan befinden sie sich wieder auf dem Niveau vom August 2009. Aus der langfristigen Perspektive – und diese sollten sowohl Häuslebauer als auch Investoren berücksichtigen – ist dieser Zinssatz noch immer sehr attraktiv. Denn die historischen Tiefstwerte der vergangenen Monate sind nun definitiv passé. Sinkende Häuserpreise, eine steigende Inflation und noch günstige Zinsen sprechen nicht nur für, sondern fordern geradezu den Erwerb des Betongoldes.

HPX-Gesamtindex: sinkende Immobilienpreise

Auch im April spiegelt der Gesamtindex den allgemein sinkenden Preistrend der Immobilienpreise aus den Einzelinizes wider: Im Vergleich zum März sinkt der HPX-Gesamt um 0,28 Prozent (März 2010: 100,14 Punkte). Erstmals seit Dezember 2010 fallen die Häuserpreise damit leicht unter den Basiswert von 100 Punkten. Nach wie vor liegt der Hauspreisindex HPX aber über dem Vergleichswert des Vorjahres (April 2010: 96,59 Punkte).

Eigentumswohnungen („apartments“): Sinkende Wohnungspreise
Mit einem Indexwert von 99,50 Punkten sinkt das Preisniveau für Eigentumswohnungen im April um 0,25 Prozent im Vergleich zum März 2011 (99,75 Punkte). Der Rückgang der Wohnungspreise ist jedoch weniger stark als im Vormonat (Rückgang im März um 0,38 Prozent bei einem Indexwert von 99,75 Punkten).

Preise für neue Ein- und Zweifamilienhäuser („new homes“): ebenfalls Sinkend

Den zweiten Monat in Folge sinken die Preise für Neubauten: Nachdem der HPX “new homes” bis Februar 2011 drei Monate lang gestiegen war, sinkt der Index im April um 0,31 Prozent auf 107,82 Punkte (März 2011: 108,15 Punkte). Im Drei-Monats-Vergleich sinken die Preise um 0,32 Prozent (Januar 2011: 108,17 Punkte).

Häuserpreise für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser („existing homes“) Sinken
Bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser werden mit einem Minus von 0,28 Prozent im April zwar günstiger, aber weniger stark als noch im Vormonat (März 2011: 92,52 Punkte). Wie bereits im März entwickelt sich der Preis analog zum Vorquartal: Auch im Januar 2011 betrug der Indexwert 92,26 Punkte. Eine Übereinstimmung mit dem Vorquartal war schon im März 2011 festzustellen. Im Jahresvergleich übersteigen die Preise mit einem aktuellen Plus von 6,30 Prozent die Vorjahreswerte erneut deutlich (Wert April 2010: 86,79 Punkte).

Quelle: Hauspreisindex HPX der Hypoport AG vom April 2011

Apr
21

Noch immer liegen die Werte aller Preisindizes für Wohnimmobilien in Deutschland weit über ihren Vorjahreswerten. Allerdings stellte sich im März eine generelle Abschwächung der Immobilienpreisentwicklung ein. Die Neubaupreise liegen geringfügig unter dem Rekordhoch des Vormonats. Während der HPX für Eigentumswohnungen leicht unter seinem Ausgangswert steht, sanken die Preise für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser am deutlichsten. Inwiefern die aktuellen politischen und ökonomischen Entwicklungen den Hauspreisindex kurz- und mittelfristig beeinflussen, ist schwer abzusehen.

Bewertung und Prognose:
Japan, das Moratorium und die Grünen: Die Ereignisse im März haben Unwahrscheinliches eintreten lassen. Welche Anreize bringt der Trend zur Ökologisierung der politischen Entscheidungen mit sich? Wie geht es weiter mit der Energieversorgung in Deutschland? Die politischen Kräfteverhältnisse haben sich verändert. Ihre Auswirkungen auf die Märkte sind noch offen. Einen klaren Kurs fährt dagegen die Europäische Zentralbank (EZB): Sie hat den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte auf 1,25 Prozent erhöht, um der steigenden Inflationserwartung entgegenzuwirken. Der Erwerb von Immobilien wurde auch durch die Niedrigzinsphase der letzten Jahre begünstigt. Die erste Leitzinserhöhung seit Sommer 2008 werden einige Banken voraussichtlich nutzen, um weitere Zinserhöhungen für die Baufinanzierung zu begründen. Einen größeren Einfluss auf die Baufinanzierungszinsen als der Leitzins hat allerdings der Euribor-Zinssatz, der schon seit Monaten steigt. Entsprechend zeigen Indikatoren wie der Dr. Klein Trendindikator Baufinanzierung, dass die Baufinanzierungszinsen kontinuierlich anziehen. Insbesondere vor dem Hintergrund einer zunehmenden Unsicherheit in Bezug auf Anlageformen wie Aktien oder Staatsanleihen bleiben Immobilien für Anleger jedoch weiterhin attraktiv und sind auch als Altersvorsorge weiter beliebt.

Die HPX-Preisindizes im Detail (unter http://www.hypoport.de/hpx-hedonic.html )
Sinkende Hauspreise beim Gesamt-HPX

Monat Indexwert Veränderung zum Vormonat
März 2011 100,14 – 0,39%
Februar 2011 100,53 + 0,50%
Januar 2011 100,03 + 0,02%
Als Konsequenz aus den allgemein sinkenden Werten in den Einzelindizes ist der Gesamtindex zum ersten Mal seit Dezember 2010 unter seinen Vormonatswert gesunken (Rückgang um 0,39 Prozent im Vergleich zu Februar 2011). Mit einem Plus von 3,73 Prozent liegt der Gesamtwert aber weiterhin klar über dem Vergleichswert im Vorjahr (März 2010: 96,54 Punkte).

Fallende Preise auch für Eigentumswohnungen (“apartments”)
Monat Indexwert Veränderung zum Vormonat
März 2011 99,75 – 0,38%
Februar 2011 100,13 + 0,47%
Januar 2011 99,66 – 0,38%
Nachdem er die Hundertermarke im Februar erneut überschritten hatte, ist der Preistrend für Eigentumswohnungen im März um 0,38 Prozent knapp in den zweistelligen Wertbereich gesunken. Der Vergleich mit dem Referenzmonat im vergangenen Jahr belegt dennoch eine Steigerung um insgesamt 1,29 Prozent (März 2010: 98,48 Punkte).

Neue Ein- und Zweifamilienhäuser (“new homes”)werden günstiger
Monat Indexwert Veränderung zum Vormonat
März 2011 108,15 – 0,26%
Februar 2011 108,43 + 0,24%
Januar 2011 108,17 + 0,66%
Nach dreimonatigem Anstieg und mit 108,43 Punkten im Vormonat auf Rekordniveau, sinken die Preise für Neubauten im März. Dennoch liegt der Index für neue Ein- und Zweifamilienhäuser mit einem Plus von 3,57 Prozent über seinem Vorjahreswert (März 2010: 104,42 Punkte). Der aktuelle Wert ist der dritthöchste seit Beginn der Erhebung der Hauspreisindizes im August 2005.

Hauspreisindex für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser (“existing homes”) sinkt stark
Monat Indexwert Monatliche Veränderung
März 2011 92,52 – 0,55%
Februar 2011 93,03 + 0,83%
Januar 2011 92,26 – 0,28%
Im März sinken die Preise für Bestandsimmobilien auf denselben Indexwert wie im Dezember vergangenen Jahres (Dezember 2010: 92,52 Punkte). Im Jahresvergleich liegt der Hauspreisindex um 6,68 Prozent über seinem Wert von März 2010 (86,73 Punkte).

Quelle Pressemitteilung zum Hauspreisindex HPX der Hypoport AG

Mrz
26

Die Hauspreise in Deutschland stiegen im Februar 2011 an. Alle Teilindizes des Hauspreisindexes HPX verzeichneten einen Aufschwung. Der HPX für Neubauten steht trotz vergleichsweise geringem Anstieg auf einem neuen Rekordhoch. Die Preise für Eigentumswohnungen zeigt erstmals seit zwei Monaten wieder in eine positive Richtung. Die Werte für den Gesamthauspreisindex und die Preise für Bestandsimmobilien liegen so weit über ihren Vorjahreswerten wie nie zuvor.

Bewertung und Prognose:

Energie, Energie und nochmals Energie. Über den Umgang mit diesem Thema spalten sich die politischen Geister. Im Februar beschloss die Bundesregierung die Förderung alternativer Energien zu reduzieren, das Grünstromprivileg und den dadurch verursachten Strompreisanstieg einzudämmen. Zu Recht sagen die einen, denn Deutschland habe im europaweiten Vergleich sehr hohe Strom- und Gaskosten. Zu Unrecht sagen die anderen und weisen auf die Dringlichkeit einer neuen Klimaschutzpolitik hin. Eben diese erhalten aktuell Zustimmung aus ganz anderem Grund. Denn im Angesicht der nuklearen Gefahr, die von mehreren Atomkraftwerken in Japan ausgeht, erhalten Worte wie Dringlichkeit und Schutz eine ganz neue Bedeutung. In diesem Zusammenhang entschied sich die Bundeskanzlerin vor zwei Tagen zu einem Moratorium, das die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke in Deutschland auf den Prüfstand stellen soll. Ein früherer Ausstieg – da sind sich viele Experten einig – ließe die Energiekosten kurzfristig erneut ansteigen. Auch die jüngsten Geschehnisse im Nahen Osten werden für den derzeitigen Anstieg der Energiepreise verantwortlich gemacht. Für Immobilienbesitzer gibt es nur einen Weg, um sowohl langfristige Kosten zu senken, die Umwelt zu schonen und sich von der Abhängigkeit von natürlichen Ressourcen zu befreien: die schrittweise Modernisierung.

HPX-Gesamtindex: Stark steigende Immobilienpreise

Im Februar 2011 stieg der HPX-Gesamtindex erstmals seit August 2010 (Anstieg um 1,03 Prozent) wieder deutlich an. Zum Anstieg von 0,5 Prozent gegenüber dem Vormonat führten die starken Preissteigerungen in allen Einzelindizes für Immobilienpreise. Gegenüber dem Vorjahr liegt der Gesamtindex nun 4,46 Prozent über seinem Vergleichswert 2010 (Februar 2010: 96,24 Punkte). Seit Beginn der Berechnungen ist dies die größte Differenz im Jahresvergleich.

Eigentumswohnungen („apartments“): Stark steigend

Nach zweimonatigem Rückgang steigen die Preise für Eigentumswohnungen im Februar 2011 mit einem Plus von 0,47 Prozent wieder deutlich an. Sein aktueller Wert von 100,13 Punkten liegt jedoch rund 1,31 Prozent unter seinem Wert vor drei Monaten (November 2010: 101,46 Punkte). Im Jahresvergleich ist der Indexwert in diesem Monat rund 2,6 Prozent über seinem Vorjahreswert (Februar 2010: 97,59).

Neue Ein- und Zweifamilienhäuser („new homes“) deutlich teurer

Zum dritten Mal in Folge verzeichnet der Neubauindex einen starken monatlichen Anstieg. Mit 108,43 Punkten steht der Index für neue Ein- und Zweifamilienhäuser auf einem neuen Rekordhoch. Noch vor einem Jahr befand sich der Index um 3,79 Prozent unter seinem aktuellen Punktestand (Februar 2010: 104,47 Punkte). Vor drei Monaten, im November 2010, lag der Index um 1,25 Prozent unter seinem aktuellen Wert (November 2010: 107,09 Punkte).

Preise für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser („existing homes“) sind stark steigend

Die Immobilienpreise für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser steigen ebenfalls sehr stark an. Mit einem Plus von 0,83 Prozent bewegt sich der HPX für Bestandsimmobilien erneut in Richtung 95er-Marke. Schon im August näherte er sich dieser an und sank, ohne sie überschritten zu haben in den Folgemonaten wieder. Gegenüber dem Vorjahr liegt der Bestandsindex aktuell um 7,36 Prozent im Plus (Februar 2010: 86,65 Punkte). Dies ist – wie beim Gesamtindex – die größte Differenz eines Zwölfmonatsvergleichs seit Beginn der HPX-Berechnungen.

Mrz
10

Immer mehr Anleger drängen auf den deutschen Immobilienmarkt: Jeder vierte Kaufinteressent sucht aktuell eine Immobilie als Kapitalanlage. Im Vorjahr war es nur jeder achte. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Umfrage “Immobilienbarometer” von Interhyp und ImmobilienScout24. Die Umfrage, für die im Februar 2011 über 2.300 Interessenten von Kaufimmobilien befragt wurden, wird als Vergleichsstudie jedes Jahr wiederholt.

Kapitalanleger glauben derzeit an das Renditepotenzial von Betongold: Mehr als jeder Zehnte (10,5 Prozent) rechnet beim Kauf mit einem hohen Wertzuwachs. Weitere 73 Prozent erwarten eine Wertsteigerung, welche die Inflation ausgleicht. Eigennutzer hingegen achten weit weniger auf die Wertsteigerung des Objekts. Rund 15 Prozent können die Wertentwicklung nicht einschätzen und weitere 18 Prozent interessieren sich nicht für den Wert ihres Hauses oder ihrer Wohnung in der Zukunft.

Eine weitere auffällige Tendenz zeichnet sich bei den Immobilienpreisen ab: Sie werden im Vergleich zum Vorjahr als teurer eingeschätzt. Derzeit geben nur noch 6,8 Prozent aller Kaufinteressenten (Kapitalanleger als auch Eigennutzer) ‚günstige Preise‘ als Grund für ihren Immobilienerwerb an. Vor einem Jahr fanden immerhin noch 12,5 Prozent, also fast doppelt so viele, dass Immobilien preiswert zu erstehen sind. Der Hauptgrund für einen Haus- oder Wohnungskauf der Deutschen ist nach wie vor die Altersvorsorge, sowohl bei den Eigennutzern (49 Prozent) als auch bei den Kapitalanlegern (55 Prozent).

Die Top-5-Gründe für den Immobilienerwerb im Überblick:

1. Altersvorsorge (49 Prozent)
2. Günstige Zinsen (40 Prozent)
3. Mietzahlungen vermeiden (29 Prozent)
4. Immobilien sind krisensicher (28 Prozent)
5. Unabhängigkeit vom Vermieter (24 Prozent)

“Obwohl die Zinsen seit September letzten Jahres stetig gestiegen sind, ist das Zinsniveau immer noch extrem attraktiv. Das wird auch in 2011 für eine hohe Nachfrage nach Betongold sorgen”, kommentiert Robert Haselsteiner, Vorstand der Interhyp AG die Ergebnisse. Marc Stilke, CEO von ImmobilienScout24, ergänzt: “Immobilien erleben seit Monaten einen wahren Boom. Selbst renditeorientierte Anleger wittern in diesem Markt lukrative Geschäfte.”

Quelle: Pressemitteilung von Immobilienscout24.de vom 10.März 2011

Jan
17

Das Immobilienjahr 2010 erweist sich rückblickend als sehr stabil. Vor allem die Neubaupreise konnten im Bundesdurchschnitt ihr Preisniveau weitgehend halten. Im Bestand sind leichte Preisabschläge zu beobachten. Deutliche Preiszuwächse gab es in München. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Angebotspreisindex IMX von ImmobilienScout24. Dieser wird auf Basis von über 9,5 Millionen Immobilienangeboten gebildet.

Vor allem die Angebotspreise für neu gebaute Häuser in Deutschland befinden sich im vierten Quartal 2010 im Aufwind: Der Hauspreisindex IMX klettert hier in den letzten drei Monaten um 1,6 Prozentpunkte nach oben. Damit bewegen sich die Angebotspreise für Neubau-Häuser zum Jahresende leicht über dem Vorjahresniveau. Der Markt hat sich in diesem Segment retrospektiv als stabil erwiesen. Auch im Wohnungsmarkt können die Neubaupreise das Niveau des Vorjahres weitgehend halten – wenngleich mit einem leichten Abschlag. Der IMX für neu gebaute Wohnungen in Deutschland liegt Ende 2010 1,1 Prozentpunkte leicht unter dem Vorjahresniveau.

Die Angebotspreise für Bestandsimmobilien sind im Bundesdurchschnitt hingegen leicht gesunken. So sind die Preise für Häuser im Bestand im vierten Quartal zwar wieder leicht angestiegen, im Jahresrückblick liegt der IMX jedoch 3,7 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert. Noch größere Preisabschläge zeigt der IMX für Bestandswohnungen. Im Vergleich zum Vorjahr liegt der IMX in diesem Segment 6,5 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert.

“Die Nachfrage nach Immobilien ist ungebrochen hoch. Die Preisabschläge aus 2010 sind im Wesentlichen dem Umstand geschuldet, dass derzeit verstärkt Wohnungen und Häuser in einfachen Lagen angeboten werden. In guten und sehr guten Lagen ist das Angebot eher rückläufig und die Preise steigen. Die steigende Bautätigkeit wird 2011 zu einer Erhöhung des Angebots führen. Dank der hohen Nachfrage wird der Markt auch diese neuen Objekte bei stabilen bis leicht steigenden Preisen gut annehmen”, erläutert Michael Kiefer, Leiter Immobilienbewertung bei ImmobilienScout24.

Deutliche Preiszuwächse in München
Das Bild ändert sich bei einer detaillierten Betrachtung der regionalen Immobilienmärkte. So konnten etwa in München die Angebotspreise für Immobilien in allen Segmente zulegen. Am deutlichsten bei Neubauten. So schließt der Hauspreisindex IMX für neu gebaute Häuser zum Jahresende mehr als acht Prozentpunkte über dem Vorjahresniveau. Bei neu gebauten Wohnungen verläuft die Entwicklung beinahe identisch. Im Windschatten steigender Neubaupreise ziehen auch die Angebotspreise für Bestandsimmobilien an der Isar an: Der IMX für Bestandswohnungen steigt 2010 um 2,6 Prozentpunkte, der für Häuser im Bestand um 7,9 Prozentpunkte. Anders in Köln: In der Domstadt sind die Angebotspreise 2010 in allen Segmenten gesunken.

Quelle: Pressemitteilung der Immobilienscout GmbH vom 14.01.2011