Nov
25

Baugeldstudie: 5 Prozent sind der Meinung, dass Immobilienkauf nur etwas für Ältere ist

Ob die Finanzkrise ein Auslöser ist oder die eigene Immobilie generell einfach hipp, darüber lässt sich streiten. Fakt ist: Laut einer bevölkerungsrepräsentativ quotierten Online-Studie des Mannheimer Baugeldvermittlers HypothekenDiscount unter 1.000 Deutschen sind lediglich 5 Prozent der Meinung, dass der Kauf einer Immobilie lediglich etwas für ältere sei. 80,9 Prozent stimmen der Aussage nicht zu.

„Der Immobilienkauf ist für Deutsche keine Frage des fortgeschrittenen Alters“, sagt Kai Oppel vom Baugeldvermittler HypothekenDiscount. Galt vor 10 bis 15 Jahren noch bei vielen Jüngeren die Devise Aktie statt Eigenheim, habe sich das Blatt gewendet. „Die Sicherheit von Sachwerten wie von Immobilien wiegt spätestens seit der jüngsten Finanzkrise schwerer als das lange Zeit angestaubte Image der eigenen vier Wände“, sagt Oppel. Zudem habe in den letzten Jahren die Eigentumswohnung deutlich an Attraktivität gewonnen. „Wohneigentum bedeutet nicht mehr zwangsläufig die Doppelhaushälfte im Vorort, sondern auch das Loft oder ein City-Appartement als Eigentumswohnung“, erklärt Oppel.

Nicht zuletzt die niedrigen Hypothekenzinsen und spezielle Darlehen hätten Immobilieneigentum in der jüngsten Vergangenheit zu einer interessanten Investmentoption für jüngere Menschen gemacht. „Vor 20 Jahren war der Bausparvertrag der Inbegriff der Spießigkeit und die Fahrkarte ins Eigenheim. Heute gibt es spezielle Darlehen wie die Familienhypothek oder Kredite mit höheren Beleihungsausläufen und langen Zinsbindungen, die auch Jüngeren mit weniger Eigenkapital den Erwerb von Wohneigentum ermöglichen“, bilanziert Oppel.

Die Baugeldstudie in Zahlen:
Der Kauf einer Immobilie ist eher etwas für Ältere:
• Stimme ich voll und ganz zu: 1,1 Prozent
• Stimme ich eher zu: 3,9 Prozent
• Teils/teils: 13,6 Prozent
• Stimme ich weniger zu: 35,9 Prozent
• Stimme ich ganz und gar nicht zu: 45 Prozent

Quelle: Pressemitteilung von HypothekenDiskount vom 25.11.2011

Jun
29

Ob Eigennutzer oder Kapitalanleger: Über den Umgang mit Immobilieneigentum entscheiden immer öfter die Lebensumstände
München (24. Juni 2011). Beim Thema Immobilien teilten sich lange Zeit die Lager: Für Kapitalanleger waren Immobilien vor allem Objekte mit klaren Renditeerwartungen. Für Eigennutzer waren Häuser und Eigentumswohnung vor allem emotionale Erfüllung und Rentenvorsorge. „In den vergangenen Jahren hat sich das Bild jedoch etwas gewandelt: Auch wenn Eigennutzer heute eine Immobilie für sich selbst erwerben, so blicken sie doch genau auf Themen wie Werterhalt, Entwicklung der Lage und mögliches Vermietungspotential“, sagt Robert Anzenberger, Vorstand der Immobilien- und Finanzierungsvermittlers PlanetHome AG.

„Ein solides Objekt erfüllt im Idealfall die Bedürfnisse von Eigennutzern und Kapitalanlegern gleichermaßen“, weiß Anzenberger. Oberstes Kriterium für Eigennutzer wie für Kapitalanleger bleibt die Lage. Je zentraler und gefragter der Stadtteil und die Straße, desto mehr haben Immobilienbesitzer von den eigenen vier Wänden. „Anders als bei exklusiven Weinen zählt bei Wohnimmobilien der Massengeschmack. Je mehr Menschen die Immobilie gefällt, desto besser sind Vermietungs- und Verkaufschancen“, erklärt Anzenberger.

Exotik am Bau und teure Designereinbauten erfreuen indes nur eine Minderheit, die dann auch bereit ist, bei Miete oder Kauf einen Mehrpreis zu zahlen. Während für einen wohlhabenden Selbstnutzer der hohe Anschaffungspreis einer extrem ausgefallenen Immobilie keine Rolle spielen mag, weil ausschließlich die Lebensqualität bei der Eigennutzung zählt, so lässt sich ein hoher Einstandspreis bei einer späteren Vermietung selten adäquat auf die Miete umlegen – und die Rendite sinkt.

Ob man Eigennutzer oder Kapitalanleger wird, hängt laut PlanetHome meist von der Ausgangslage ab. Wer bisher kein Immobilieneigentum besitzt, startet meist mit einer Immobilie zur Selbstnutzung. „Der Mehraufwand zur Mietzahlung fällt gerade im aktuellen Zinstief moderat aus. Auf diese Weise gelingt es, schrittweise Immobilieneigentum zu schaffen“, sagt Anzenberger. Umzug, Arbeitsplatzwechsel oder Nachzug müssen bei einer ursprünglich zur Selbstnutzung geplanten Immobilie nicht zum Verkauf führen. „Selbst wenn das Objekt noch durch einen Kredit finanziert wird, kann man die Immobilie vermieten. Wichtig ist jedoch eine Notiz an die finanzierende Bank“, sagt Anzenberger. Ebenso möglich ist es, eine abgezahlte Immobilie zu beleihen und damit ein weiteres Objekt zu finanzieren. Auf diese Weise wird aus dem Eigennutzer ein Kapitalanleger mit wachsendem Immobilieneigentum.

Quelle: Pressemitteilung der PlanetHome AG vom 24.06.2011