Sep
10

In Deutschland steigen die Mieten weiter, aber nicht mehr in dem Tempo, wie noch vor einem Jahr. Die durchschnittliche Mietsteigerung vom Vormietspiegel zum aktuell gültigen Mietspiegel für eine 65 m² große Wohnung mittlerer Ausstattung und Lage beträgt gegenwärtig 0,6 % pro Jahr; 2008 wurden 0,8 %ige Steigerungen registriert und 1996 beispielsweise lag der Mietenanstieg noch bei knapp 4 %.

Je nach Region sind die Unterschiede allerdings erheblich: In Ostdeutschland und in Nordrhein-Westfalen sind die Mietsteigerungen mit 0,4 % leicht unterdurchschnittlich, in Norddeutschland gab es diesmal in der Summe gar keine Mietsteigerungen. Im Süden in Baden-Württemberg und Bayern sind sie dagegen mit 1,5 % mehr als doppelt so hoch im Vergleich zum Bundesdurchschnitt.

Dies sind Ergebnisse einer aktuellen Auswertung aller amtlichen Mietpreisübersichten in Deutschland, die F+B als aktuelle Studie “F+B-Mietspiegelindex 2009″ vorgelegt hat. F+B verfügt über ein bundesweit einzigartiges Archiv, in dem die Mietspiegel von 500 deutschen Gemeinden ab 10.000 Einwohnern seit 1995 gesammelt und ständig aktualisiert werden. Auf der Grundlage dieser Daten errechnen die Hamburger Spezialisten für Immobilienmarktforschung jährlich überregionale Vergleichsdaten für Wohnungsmieten.

Wichtigste aktuelle Datengrundlage für das regionale Mietniveau

Die Mietspiegeldatenbank von F+B ist die aktuellste Datengrundlage für das regionale Mietenniveau in Deutschland. Rund 500 amtliche Mietspiegel bilden die Grundlage der Marktstudie. Die Ergebnisse sind eine wichtige Hilfe für Wohnungsanbieter und -nachfrager, Sach- verständige und Makler, Banken und Investoren für die Analyse und Bewertung der Wohnungsmarktentwicklung und der Mietentrends. Angaben zu den nachhaltig erzielbaren Mieten können für Wohnungen in allen wichtigen Teilmarktsegmenten des Normalwohnungsmarkts abgeleitet werden.

Der neue Mietspiegelindex 2009 kann für 25 Euro (inkl. MwSt. und Versand) bei F+B bezogen werden. Nähere Informationen gibt es auf der Internetseite: www.f-und-b.de

Jul
17

Mieter sollten Immobilienkauf in Erwägung ziehen / Zeitpunkt noch günstig, um sich durch Immobilienkauf unabhängig zu machen

(München, 16. Juli 2008) Die Meldungen über steigende Inflationsraten ebben nicht ab: Erst heute hat das EU-Statistikamt Eurostat eine Teuerungsrate von 4,0 Prozent im Euro-Raum bestätigt und auch in Deutschland liegt die Inflation mit 3,3 Prozent im Monat Juni so hoch wie seit 15 Jahren nicht mehr. Ein Ende der Preissteigerungen scheint nicht in Sicht. Damit verteuern sich aber für die Verbraucher nicht nur die Energie-, Benzin- und Lebensmittelpreise, auch im Wohnimmobilien-Bereich wird es zu Anhebungen kommen: “Es ist nur noch eine Frage der Zeit, dass Vermieter dem Preisdruck durch die hohe Inflation nicht mehr standhalten und ihre gestiegenen Kosten in Form von Mieterhöhungen weitergeben. Über diese mögliche Kostenspirale sind sich viele Mieter nicht im Klaren”, erklärt Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG.

In den vergangenen zehn Jahren verliefen Mieterhöhungen auf einem konstant niedrigen Niveau. “Mieter profitierten seit 1998 von moderaten Inflations- und Mietsteigerungen. Diese stabile Entwicklung ist jedoch historisch gesehen höchst untypisch und das Resultat eines Immobilien-Überangebotes aus den frühen 90er Jahren und niedriger Inflationsraten. Das ist nun vorbei: Der Inflationstrend hat gedreht und verstärkt in Kombination mit stark gestiegenen Neubaukosten den Druck auf die Vermieter in den kommenden Jahren deutliche Mietsteigerungen vorzunehmen”, erklärt Haselsteiner.

Dabei bieten sich den Mietern vielerorts gute Einstiegsgelegenheiten am Wohnimmobilienmarkt. “Um sich von drohenden Mietsteigerungen zu befreien, sollte jeder Mieter über einen Wechsel zum Immobilieneigentum intensiv nachdenken”, empfiehlt Haselsteiner. “Denn die Finanzierungsbedingungen sind derzeit attraktiv, besonders im Bereich der langfristigen Zinsbindungen: 25-jährige Baukredite kosten mit momentan 5,22 Prozent effektiv kaum mehr als 15-jährige Darlehen, bieten aber bei zweiprozentiger Tilgungshöhe Kalkulationssicherheit bis zur kompletten Entschuldung.”

Über die Interhyp AG:

Mit einem abgeschlossenen Finanzierungsvolumen von 5,7 Milliarden Euro in 2007 ist die Interhyp AG der größte unabhängige Anbieter privater Baufinanzierungen in Deutschland. Interhyp vergibt selbst keine Darlehen, sondern wählt aus über 60 Banken, Versicherungen und Bausparkassen die optimale Finanzierung für den Kunden aus. Dabei kombiniert das Unternehmen die Vorteile des Internet mit kompetenter unabhängiger Beratung durch über 250 Baufinanzierungsspezialisten. Dadurch liegen die Interhyp-Konditionen deutlich unter denen, die bei traditionellen Filialbanken erhältlich sind. Mit bundesweit insgesamt 18 Niederlassungen sind die Interhyp-Berater auch für eine persönliche Beratung vor Ort in folgenden Städten erreichbar: Augsburg, Berlin, Bielefeld, Bremen, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Nürnberg, Stuttgart und Wiesbaden.
Die Aktien der Interhyp AG sind im SDAX der Frankfurter Wertpapierbörse unter dem Kürzel IYP, ISIN: DE 00005121701, notiert.

Pressekontakt: Christian Kraus, Leiter Unternehmenskommunikation, Telefon (089) 20 30 7 – 13 01, E-Mail: christian.kraus@interhyp.de