Apr
09

Mannheim, 08. April 2010. Die neuesten amerikanischen Wirtschaftszahlen sind überraschend positiv. Ein gutes Zeichen auch für deutsche Unternehmen – ein schlechtes jedoch für Bauherren und Anschlussfinanzierer hierzulande. „Sie müssen bei der Zinsentwicklung für 2010 und 2011 mittelfristig mit steigenden Kondititionen rechnen. Denn gute Konjunkturdaten im Anschluss an eine Krise führen zu höheren Inflationsraten – und damit zu teureren Bauzinsen“, sagt Kai Oppel vom Baugeldvermittler HypothekenDiscount. Dazu kommt, dass angesichts des optimistischen Trends immer mehr Anleger ihr Kapital aus sichern Staatsanleihen abziehen und in Aktien investieren. Das führt zu einem Anstieg der langfristigen Bauzinsen.

„Zunächst jedoch bleiben die Zinsen weiterhin auf Tiefstniveau. Hintergrund ist, dass es noch dauert, bis die US-amerikanischen Daten ihre Wirkung im europäischen Raum entfalten“, sagt Kai Oppel. Immobilienkredite mit zehn Jahren Zinsbindung kosten durchschnittlich nur rund 3,9 Prozent effektiv, 15-jährige Zinsbindungen kosten 4,5 Prozent. Topanbieter bieten das Baugeld bei HypothekenDiscount in beiden Varianten sogar noch einmal bis zu 0,4 Prozentpunkte billiger an. Damit bewegen sich die Zinsen auf einem Level, das in der 60-jährigen deutschen Nachkriegsgeschichte nur einmal unterboten wurde.

Die Zinswende jedoch rückt näher. So war selbst mancher Experte überrascht, als vergangene Woche die aktuellsten Wirtschaftsdaten aus den USA verlauteten: Der Pfeil zeigt nach oben, sowohl bezüglich der Unternehmens- als auch der Börsenwerte. Erstmals nach Monaten wurden auch wieder deutlich mehr Mitarbeiter eingestellt. Da die US-amerikanischen Daten oft ein Indikator für die deutschen Märkte sind, ist zu erwarten, dass sich der Trend auch hierzulande fortsetzt.

Wer überlegt, eine Immobilie zu kaufen oder wer demnächst eine Anschlussfinanzierung benötigt, dem rät Kai Oppel, die aktuell günstigen Konditionen für mindestens 15 Jahre festzuschreiben: „Im Durchschnitt waren die Zinsen während der vergangenen 50 Jahre etwa zwei Prozentpunkte teurer als jetzt. Es ist sehr wahrscheinlich, dass sich der Zinssatz auch langfristig deutlich über dem aktuellen bewegt“.

Zinstrend:

kurzfristig: stabil, leicht schwankend
mittelfristig: steigend
langfristig: steigend

Quelle: Pressemitteilung von HypothekenDiscount vom 08.04.2010

Feb
12

Mehrheit der Finanzexperten geht von deutlich steigenden Konditionen aus

Mannheim, 12. Februar 2010. Obwohl die Vorhersage der Zinsentwicklung 2010 und 2011 für Immobilienkredite dem Blick in die Glaskugel ähnelt, muss sie sich jeder Immobilienkäufer stellen. Denn: Wer langfristig von steigenden Zinsen ausgeht, sollte Kredite mit langen Zinsbindungen wählen. Wer hingegen mittelfristig fallende Zinsen erwartet, kann durch Darlehen mit kurzer Zinsbindung auf einen Zinsvorteil spekulieren. Wie eine repräsentative Umfrage des Baugeldvermittlers HypothekenDiscount ergeben hat, rechnen 39 Prozent der Deutschen damit, dass das aktuelle Zinsniveau zwischen 4 und 5 Prozent in den nächsten drei Jahren anhält. Die Einschätzung der meisten Experten sieht jedoch anders aus – sie gehen von deutlich steigenden Zinsen für 2010 und 2011 aus.
„Die Entwicklung der Zinsen für Immobilienkredite hängt von vielen Faktoren ab: Von der Konjunktur, der Inflationsgefahr, den Anleihemärkten, den weltweiten Leitzinsen sowie von der Risikopolitik der Kreditinstitute“, sagt Kai Oppel, Finanzexperte vom Baugeldvermittler HypothekenDiscount. Traditionell sinken die Zinsen während eines wirtschaftlichen Abschwungs – um danach deutlich zu steigen. Indikatoren dafür sind in der aktuellen Situation der steigende Ifo-Geschäftsklimaindex, die fühlbare Inflationsangst und die steigende Tendenz zur Investition in Aktien.

Laut Studie könnten sich 8,4 Prozent aller Deutschen vorstellen, dass Immobilienkredite mit zehnjähriger Zinsbindung im Jahr 2013 für drei Prozent erhältlich sind. Knapp 30 Prozent befürchten aber eine Verteuerung zehnjähriger Kredite auf sechs oder mehr Prozent – was in etwa dem langjährigen Zinsdurchschnitt entspricht. Eine Verteuerung auf sechs Prozent ist zu befürchten, wenn die Wirtschaft deutlich in Schwung kommt, die Inflation durch eine zunehmende Nachfrage nach allen Konsumgütern angetrieben wird oder die Anleger Geld aus langfristigen Staatsanleihen in Aktien investieren.

Folglich sollten vor allem sicherheitsorientierte Kreditnehmer Darlehen mit einer langfristigen Zinsbindung wählen und sich das aktuell historisch günstige Zinsniveau durch eine mindestens 15-jährige Zinsbindung bis ins Jahr 2025 oder länger sichern, rät Kai Oppel von HypothekenDiscount. Das empfiehlt Oppel auch den 23,6 Prozent der Umfrageteilnehmer, die keine Aussage zur Zinsentwicklung treffen konnten.

Umfrageergebnisse:
Was schätzen Sie: Wo liegen die Zinsen für ein Darlehen mit zehnjähriger Zinsbindung in drei Jahren?

· Sie sinken auf drei Prozent: 8,4 Prozent
· Sie bleiben bei vier bis fünf Prozent: 39,3 Prozent
· Sie steigen auf sechs Prozent: 23,8 Prozent
· Sie steigen auf über sieben Prozent: 4,9 Prozent
· Weiß nicht / keine Angabe: 23,6 Prozent

Quelle: Pressemitteilung der HypothekenDiscount

Jan
12

Mannheim, 09. Januar 2009. Wer 2009 ein Haus bauen oder eine Immobilie kaufen möchte, kann mit günstigen Zinsen rechnen. „Die Konditionen für Immobilienkredite liegen bei etwa 4,3 Prozent. Kurz und mittelfristig ist mit Blick auf die Wirtschafts- und Inflationsentwicklung nicht mit steigenden Zinsen zu rechnen“, sagt Kai Oppel vom Baugeldvermittler HypothekenDiscount. Der Experte rät, die Zinsersparnis in eine erhöhte Anfangstilgung von mehr als zwei Prozent zu investieren. Wer sich eine Anfangstilgung von fünf Prozent leisten kann, ist bereits nach 15 Jahren komplett schuldenfrei.

Seit Mitte 2008 sind die Preise für Hypothekendarlehen massiv gesunken. Für eine Erst- oder Anschlussfinanzierung mit bis zu zehn Jahren fester Zinsbindung zahlen Kunden derzeit nur noch knapp über vier Prozent – laut HypothekenDiscount fast ein Prozentpunkt weniger als Mitte 2008. Fünfjährige Darlehen können im Januar sogar ab 3,7 Prozent aufgenommen werden.

Nicht nur künftige Eigenheimer sollten das Zinstief nutzen. HypothekenDiscount rät auch Immobilienbesitzern mit laufenden Krediten, jetzt Forwarddarlehen zu prüfen. „Wer in einigen Jahren eine Anschlussfinanzierung benötigt, kann sich mit einem Vorratsdarlehen jetzt die aktuellen Zinsen sichern.“

Die günstigen Finanzierungsbedingungen sind auf die Finanzkrise zurückzuführen. „Schlechte Konjunkturnachrichten verunsichern die Märkte. In Deutschland meldet die Exportwirtschaft gerade den stärksten Einbruch seit 17 Jahren“, sagt Oppel. Auch der Auftragseingang der deutschen Industrie brach im Vormonatsvergleich um sechs Prozent ein. Der Rückgang übertrifft bisherige Befürchtungen. Volkswirte rechnen heuer mit einem Schrumpfen der deutschen Wirtschaftsleistung um bis zu drei Prozent.

Noch immer sind die Finanz- und Kapitalmärkte laut HypothekenDiscount nicht voll funktionsfähig. Die größten Hoffnungen liegen weiterhin auf der Geldpolitik der internationalen Notenbanken und den staatlichen Hilfen. Die zweite Runde der Konjunkturprogramme läuft in Asien, Amerika und Europa bereits auf Hochtouren.

„Nachdem bereits seit Dezember die amerikanische und die japanische Notenbanken eine Nullzins-Politik praktizieren, um die Kreditmärkte zu beleben, bewegt sich inzwischen auch die britische Notenbank auf die Null vor dem Komma zu“, sagt Oppel. Wegen der düsteren Konjunkturaussichten senkte die Bank of England in der zweiten Januarwoche den Leitzins auf 1,5 Prozent. Die erneute Zinssenkungsrunde setzt laut HypothekenDiscount die Notenbankchefs in der Eurozone unter Druck.

Wie stark sich die lockere Geldpolitik und staatliche Konjunkturhilfen auf die Preise langfristiger Kredite auswirken, ist nicht eindeutig vorherzusagen. Vieles spricht aber dafür, dass die Renditen sicherer Staatsanleihen in den kommenden Wochen tendenziell weiter fallen: erstens weil sich die Inflationserwartungen weiter abflauen, und zweitens weil die Anleger ihre Flucht in sichere Staatspapiere fortsetzen. Das treibt die Kurse hoch und die Renditen in Keller. Hypothekenkredite sollten vor diesem Hintergrund weiterhin günstig bleiben.

Über HypothekenDiscount

HypothekenDiscount ist der Pionier der privaten Baugeldvermittlung in Deutschland. Seit 1997 verbindet das Unternehmen die Vorteile des Internets mit den Vorzügen einer telefonischen Beratung und setzt Maßstäbe in Angebotsvielfalt, Schnelligkeit, Service und günstigen Konditionen. Mehr als 10.000 Bauherren, Umschulder und Immobilienkäufer vertrauen pro Jahr auf HypothekenDiscount. Sie lassen sich kostenlos und unverbindlich ein Darlehensangebot unterbreiten, das exakt ihren Bedürfnissen entspricht. HypothekenDiscount durchsucht dafür tagesaktuell das Darlehensangebot von 30 verschiedenen Kreditinstituten und sichert seinen Kunden Zinsvorteile von durchschnittlich 0,5 Prozent. Weitere Infos: www.hypothekendiscount.de

Dez
01

(Mannheim, 28. November 2008.) Der Zinsrutsch bei den Immobilienkrediten hält an. Erstmals seit knapp zwei Jahren können sich Immobilienkäufer bei der Kreditaufnahme wieder über eine drei vor dem Komma freuen. Nach Angaben des Baugeldvermittlers HypothekenDiscount haben sich fünfjährige Immobilienkredite Ende November auf 3,84 Prozent verbilligt. Darlehen mit zehnjähriger Zinsbindung sind unter die 4,5-Prozent-Marke gerutscht.

„Immobilienkäufer profitieren vom nachlassenden Inflationsdruck und der schlechten Konjunkturstimmung“, sagt Kai Oppel vom Baugeldvermittler HypothekenDiscount. Die Notenbanken rund um den Globus bemühen sich, die Liquidität auf den Finanz- und Kapitalmärkten zu sichern und mit geldpolitischen Maßnahmen eine lang andauernde Rezession zu verhindern. Mit niedrigeren Leitzinsen verbilligen sie Kredite. „Selbst der Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), Jean Claude Trichet, bereitet die Märkte ungewohnt offensiv auf weitere Zinssenkungen vor“, sagt Oppel.

Auch wenn die Konditionen für fünfjährige Immobilienkredite besonders günstig erscheinen, sollten sie nicht erste Wahl sein. Fünfjährige Zinsbindungen eignen sich laut HypothekenDiscount nur für Immobilienkäufer mit einem geringen Finanzierungsbedarf von unter 100.000 Euro sowie mit ausreichend Bonität. Empfehlenswert sind vielmehr Zinsbindungen von zehn oder 15 Jahren. Diese bieten langfristige Kalkulationssicherheit. „Der Aufschlag für diese Darlehen beträgt rund 30 Basispunkte und könnte sich in absehbarer Zeit noch verringern.“

Über HypothekenDiscount

HypothekenDiscount ist der Pionier der privaten Baugeldvermittlung in Deutschland. Seit 1997 verbindet das Unternehmen die Vorteile des Internets mit den Vorzügen einer telefonischen Beratung und setzt Maßstäbe in Angebotsvielfalt, Schnelligkeit, Service und günstigen Konditionen. Mehr als 10.000 Bauherren, Umschulder und Immobilienkäufer vertrauen pro Jahr auf HypothekenDiscount. Auf der Webseite können sie sich über Zinscharts informieren und Berechnungen durchführen. Interessierte lassen sich anschließend kostenlos und unverbindlich ein Darlehensangebot unterbreiten, das exakt ihren Bedürfnissen entspricht. Ob Familienhypothek, Flex-Darlehen, Konstantdarlehen oder andere innovative Kredite: HypothekenDiscount durchsucht tagesaktuell das Darlehensangebot von knapp 50 verschiedenen Kreditinstituten und sichert seinen Kunden Zinsvorteile von durchschnittlich 0,5 Prozent.

Weiterführende Informationen unter: www.hypothekendiscount.de

Quelle: Pressemitteilung von HypothekenDiscount

Nov
03

Zinsentwicklung: Bauherren können Darlehen zu unter 5 Prozent aufnehmen

Mannheim, 3. November 2008. Immobilienkäufer in Deutschland profitieren von anhaltend niedrigen Zinsen für Immobilienkredite. Wer sein Finanzierungspaket jetzt oder in den kommenden Monaten schnüren muss, muss nichts überstürzen. Die Konditionen für Darlehen verschiedenster Zinsbindungen schwanken zwischen 4,2 und 4,9 Prozent. Allerdings warnt der Baugeldvermittler HypothekenDiscount davor, auf deutlich niedrigere Preise für Immobilienkredite zu spekulieren.

Börsenstimmung, Leitzinsentscheidungen, Konjunkturprognosen und die Inflationsentwicklung treiben die Renditen in unterschiedliche Richtungen. Die Renditen für zehnjährige Bundesanleihen und Pfandbriefe sind zwischen Mitte und Ende Oktober um 30 Basispunkte gefallen. Von dieser Entwicklung profitieren insbesondere Häuslebauer und Immobilienkäufer, da sich die Preise für Immobilienkredite maßgeblich an den Zinspapieren orientieren. „Es ist gut möglich, dass die Zinsen für Kredite noch etwas nachgeben. Allerdings werden Kreditinstitute das Zinsumfeld auch nutzen, um ihre in den vergangenen Jahren unter Druck geratenen Margen wieder etwas zu erhöhen“, sagt Kai Oppel vom Baugeldvermittler HypothekenDiscount.

Die Lage auf den Finanzmärkten bleibt zunächst angespannt. Zögerlich nehmen nun auch private Geldinstitute in Deutschland das 500-Milliarden-Rettungspaket für die Finanzwirtschaft in Anspruch. Die schwer angeschlagene Automobilindustrie und die Baubranche sollen durch Steuererleichterungen für abgasarme Fahrzeuge, Abschreibungshilfen, die Weiterführung des Gebäudesanierungsprogramms oder Projekte für die Infrastruktur gestützt werden. Langsam kehrt sogar etwas Optimismus zurück: “Wir werden 2009 keine Rezession sehen, aber eine deutliche Abkühlung des Wachstums”, prognostiziert DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun.

Für Entwarnung scheint es jedoch zu früh. Knackpunkte sind die tiefe Verunsicherung und Kaufzurückhaltung der Verbraucher sowie das noch immer starke Misstrauen der Banken untereinander. Nach wie vor sind die Finanzmärkte angeschlagen und die Geldversorgung schwierig. Außerdem steht die Finanzwelt weiterhin vor einer inversen Zinstruktur – kurzfristig geliehenes Geld wird teurer als langfristige Kredite. Das sehen auch die Notenbanken. In den USA hat die Federal Reserve reagiert und ihren Leitzins um weitere 50 Basispunkte auf 1,0 Prozent gesenkt. Und es gilt als ausgemachte Sache, dass die Europäische Zentralbank in Kürze nachzieht. Der Konjunktureinbruch und die dramatisch sinkenden Rohstoffpreise – Öl ist unter die 70-US-Dollar-Marke pro Barrel (159 Liter) gerutscht – geben den Währungshütern neue Spielräume, um mit billigerem Geld die Märkte liquide zu halten. Die stark auf Preisstabilität ausgerichtete Notenbank sei inzwischen in der Position, die Zinsen zu senken “ohne die Inflationsrisiken mittelfristig zu erhöhen”, sagt etwa EZB-Direktoriumsmitglied José Manuel Gonzales-Paramo. Erst Anfang Oktober hatten die Notenbanker ihren Leitzins um 0,5 Prozentpunkte auf 3,75 Prozent herabgesetzt.

Mehr Informationen unter: www.hypothekendiscount.de