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	<title>Makler-Übersicht &#187; Zinsmarkt</title>
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		<title>Zinsentwicklung 2013: Tiefpunkt bei Baufinanzierungszinsen erreicht?</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 14:01:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie prognostiziert waren die Baufinanzierungszinsen der letzten drei Wochen von starken Bewegungen gepr&#228;gt: Von Mitte bis Ende August stiegen die durchschnittlichen Zinsen &#252;ber alle Laufzeiten um ca. 0,15 Prozentpunkte an, ab Anfang September sanken sie dann um mehr als 0,30 Prozentpunkte. Hintergrund f&#252;r die letzte Bewegung waren wieder einmal die Unsicherheiten auf den internationalen Finanzm&#228;rkten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie prognostiziert waren die Baufinanzierungszinsen der letzten drei Wochen von starken Bewegungen gepr&#228;gt: Von Mitte bis Ende August stiegen die durchschnittlichen Zinsen &#252;ber alle Laufzeiten um ca. 0,15 Prozentpunkte an, ab Anfang September sanken sie dann um mehr als 0,30 Prozentpunkte. Hintergrund f&#252;r die letzte Bewegung waren wieder einmal die Unsicherheiten auf den internationalen Finanzm&#228;rkten, die Anleger vermehrt in sichere Bundesanleihen investieren lie&#223;. Konsequenz war, dass die Renditen dieser und infolgedessen die Renditen auf dem Markt f&#252;r Pfandbriefe sanken. Banken, die den Pfandbriefmarkt als Refinanzierungsquelle nutzen, konnten die g&#252;nstigeren Einst&#228;nde an Baufinanzierungskunden weitergeben.<br />
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</script><br />
Letzten Donnerstag verk&#252;ndete Jean-Claude Trichet, Pr&#228;sident der Europ&#228;ischen Zentralbank (EZB), die Leitzinsen im Euroraum unver&#228;ndert bei 1,5 Prozent zu belassen. Zudem deutete er ein Pausieren bei weiteren Zinserh&#246;hungen an, obwohl die Inflationsrate im August bei 2,5 Prozent – und damit &#252;ber der Richtgr&#246;&#223;e der EZB von zwei Prozent –lag. Hintergrund der Entscheidung ist das nachlassende Wirtschaftswachstum in der Europ&#228;ischen Union (EU): So revidierten die &#214;konomen der EZB die Wachstumsprognose auf Jahressicht um 0,3 Prozent auf nunmehr 1,6 Prozent. Im Zuge nachlassenden Wachstums wird angenommen, dass das allgemeine Preiswachstum aufgrund fallender Rohstoffkosten ebenfalls zur&#252;ckgehen wird.</p>
<p>Kritik erntete die EZB in den vergangenen Wochen erneut f&#252;r den anhaltenden Aufkauf von Staatsanleihen von L&#228;ndern wie Spanien und Italien. Selbst der sich stets neutral verhaltende Bundespr&#228;sident, Christian Wulff, erinnerte die EZB an die eigentliche Aufgabe, die Wirtschaft mit Bargeld zu versorgen sowie die Inflation zu bek&#228;mpfen. Ziel des Aufkauf-Programms ist zum einen, die Preise der Staatsanleihen k&#252;nstlich hoch zu halten (und im Gegenzug die Renditen niedrig zu halten), damit eine neue Schuldenaufnahme der L&#228;nder am Kapitalmarkt zu angemessenen Zinsen erfolgen kann. Zum anderen verhindert das Vorgehen, dass Banken, die in Staatsanleihen entsprechender L&#228;nder investiert sind, Abschreibungen bei Wertverlusten der Anleihen vornehmen m&#252;ssten, was deren Eigenkapitalbasis vermindern w&#252;rde. Wie ernst gerade der letzte Punkt von Seiten der Banken gesehen wird, spiegelte sich Ende August in der Tatsache wider, dass die Summen, die sich die Banken untereinander zu Refinanzierung leihen (und die das Vertrauen der Banken untereinander widerspiegeln), stark zur&#252;ckgingen.</p>
<p>Am Freitag letzter Woche erfolgte der n&#228;chste Paukenschlag, der die Finanzm&#228;rkte nachhaltig ersch&#252;tterte: Der Chefvolkswirt der EZB, J&#252;rgen Stark, verk&#252;ndete seinen R&#252;ckzug aus dem Gremium der EZB zum Jahresende. Sowohl der Deutsche Aktienindex DAX als auch der Euro verloren deutlich an Wert. Herr Stark gilt seit Langem als Kritiker des Anleihen-Aufkauf-Programms der EZB und Verfechter einer nachhaltigen Finanzpolitik von Staaten. Finanzmarktteilnehmer vermuten, dass Herr Stark mit seinen Ansichten zunehmend isoliert war und gehen davon aus, dass die Schuldenkrise in Europa noch lange nicht ausgestanden ist.<br />
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</script><br />
Die griechische Regierung meldete z.B. j&#252;ngst, dass Steuerschulden nur schleppend und geringer als kalkuliert eingetrieben werden k&#246;nnen, und dass die L&#246;hne der Staatsbediensteten sowie die Renten nur noch bis Oktober bezahlt werden k&#246;nnen. Die in den letzten Wochen h&#228;ufig andiskutierte L&#246;sung der europ&#228;ischen Finanzmisere durch Einf&#252;hrung von sogenannten Eurobonds erhielt zwischenzeitlich einen deutlichen D&#228;mpfer: Die Ratingagentur S&#038;P teilt mit, diese Art von Anleihen nur mit dem Rating des schw&#228;chsten Mitgliedslandes – also Griechenland – einstufen zu wollen, was eine &#252;berdurchschnittliche Zinszahlung zur Folge h&#228;tte.</p>
<p>Aufgrund der weiterhin zu erwartenden Unsicherheit auf den Finanzm&#228;rkten gehen wir von sehr starken Schwankungen des Zinsniveaus f&#252;r die kommenden Wochen aus. Sollte sich die Situation in der Euro-Zone weiter zuspitzen, sind nochmals tiefere Zinsen f&#252;r Baufinanzierungen m&#246;glich. Werden tragf&#228;hige L&#246;sungen zur Schuldenproblematik gefunden, so dass sich die M&#228;rkte beruhigen, kann der Zinsmarkt jedoch auch schnell wieder um 0,20 bis 0,40 Prozentpunkte ansteigen. Kunden, die eine Baufinanzierung ben&#246;tigen, sollten nicht auf noch niedrigere Zinsen spekulieren. Das historisch g&#252;nstige Zinsniveau, das im Herbst letzten Jahres vorlag, wurde aktuell ann&#228;hernd wieder erreicht. Besonders Kunden, die eine Anschlussfinanzierung in 12-60 Monaten f&#252;r ihr Eigenheim ben&#246;tigen, sollten sich intensiv mit dem Gedanken auseinandersetzen, sich bereits jetzt die Anschlussfinanzierung – mit Forward-Darlehen – zu sichern.</p>
<p>Kurzfristig: stark schwankend<br />
Langfristig: steigend </p>
<p>Quelle: Kommentar zur Zinsentwicklung 2013 der Dr. Klein &#038; Co. AG vom 15.September 2011</p>
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		<title>Zinsprognose 2012: Keine schnelle Leitzinserh&#246;hung durch die EZB?</title>
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		<pubDate>Fri, 20 May 2011 17:56:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Immobiliennews:]]></category>
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		<category><![CDATA[Zinsmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Zinsprognose 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rahmen ihrer ersten Leitzinserh&#246;hung Anfang April hatte die Europ&#228;ische Zentralbank (EZB) ihrem Postulat Ausdruck verliehen, die Inflation unterhalb des Ziels von 2% halten zu wollen. Analysten rechneten auf Grund der Rhetorik des EZB-Pr&#228;sidents, Trichet, bereits im Juni mit einer weiteren Erh&#246;hung. Auf Grund der Aussagen, die auf der monatlichen Sitzung der EZB Anfang Mai [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen ihrer ersten <a title="Leitzinserh&#246;hung" href="http://www.makler-uebersicht.de/tag/leitzinserhohung/" target="_self">Leitzinserh&#246;hun</a>g Anfang April hatte die Europ&#228;ische Zentralbank (EZB) ihrem Postulat Ausdruck verliehen, die Inflation unterhalb des Ziels von 2% halten zu wollen. Analysten rechneten auf Grund der Rhetorik des EZB-Pr&#228;sidents, Trichet, bereits im Juni mit einer weiteren Erh&#246;hung. Auf Grund der Aussagen, die auf der monatlichen Sitzung der EZB Anfang Mai get&#228;tigt wurden, muss jedoch davon ausgegangen werden, dass ein erneuter Zinsschritt erst im Juli evtl. sogar noch sp&#228;ter im Jahr erfolgen wird.<br />
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</script><br />
Als Konsequenz fiel der Wert des Euros in den darauf folgenden Tagen deutlich, da Investoren Kapital abzogen, die in naher Zukunft eher mit einer h&#246;heren Verzinsung Ihrer Anlage gerechnet hatten. Die Zinsen f&#252;r Baugeld unterschiedlicher Zinsbindung verbilligten sich in den letzten zwei Wochen deutlich um bis zu 0,20 Prozentpunkte. Das z&#246;gerliche Handeln der EZB bei den Leitzinsen wirft Fragen auf, zumal die EZB noch im April beteuerte, Zweitrundeneffekte (z.B. Lohnerh&#246;hungen in Folge gestiegener Lebenshaltungskosten) um jeden Preis verhindern zu wollen. Mit jedem Monat, den die EZB nicht reagiert, wird jedoch genau dieses Risiko gr&#246;&#223;er. So kletterte z.B. die Inflation im wirtschaftlich starken Deutschland im April um 2,7% (Euroraum: 2,8%), welches dem h&#246;chsten Wert seit 2008 – also dem Beginn der Finanzkrise – entspricht.</p>
<p>Haben die Mitglieder der EZB die Bef&#252;rchtung, das europ&#228;ische Wirtschaftswachstum durch eine zu schnelle Leitzinserh&#246;hung auszubremsen? Oder wird gar auf die wirtschaftlichen Belange einzelner, wirtschaftlich angeschlagener Mitgliedsstaaten – wie Griechenland, Portugal oder Irland – R&#252;cksicht genommen, deren Wirtschaft besonders anf&#228;llig f&#252;r die Verteuerung von Krediten ist?<br />
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</script><br />
Apropos Griechenland: Die finanzielle Situation entwickelt sich mittlerweile zur gr&#246;&#223;ten Bew&#228;hrungsprobe f&#252;r unsere gemeinsame W&#228;hrung. Auf Grund eines schwachen Wirtschaftswachstums (+0,8% im ersten Quartal 2011), hoher Arbeitslosigkeit sowie eines Reform-, Spar- und Privatisierungswillens der griechischen Regierung, welcher von Vertretern sowohl der EU als auch des Internationalen W&#228;hrungsfonds (IWF) als noch zu gering angestuft wird, steigt die Verschuldung nach wie vor an. Analysten gehen zumindest bis 2013 von einer weiteren Zunahme aus, bis die jetzigen Ma&#223;nahmen Wirkung zeigen werden. Der Abschluss eines weiteren Rettungspakets mit einem Volumen von bis zu 60 Mrd. Euro wird immer wahrscheinlicher, um Griechenland bis 2013 Luft zu verschaffen.</p>
<p>Der deutliche R&#252;ckgang der Baugeldzinsen in den letzten Wochen ist unseres Erachtens der Sorge um den Euro geschuldet. Sollten das Thema „Inflation“ in den n&#228;chsten Wochen wieder in den Vordergrund r&#252;cken, d&#252;rfte sich der Aufw&#228;rtstrend weiter fortsetzen. Da die Zinsaufschl&#228;ge f&#252;r Darlehen mit 15, 20 oder sogar 30 Jahren Zinsbindung nur moderat sind (flache Zinsstrukturkurve), sollten Kunden die eine Finanzierung ben&#246;tigen, die Vorz&#252;ge einer langfristigen Zinsbindung pr&#252;fen. Die letzten acht Monate haben eindrucksvoll gezeigt, wie schnell der <a title="Zinsmarkt" href="http://www.makler-uebersicht.de/tag/zinsmarkt/" target="_self">Zinsmarkt</a> ansteigen kann.</p>
<p>Quelle: <a title="Zinsentwicklung.de" href="http://www.zinsentwicklung.de/zinskommentar.html" target="_blank">Zinsprognose 2012 der Dr. Klein &amp; Co. AG vom 19.05.2011 auf Zinsentwicklung.de</a></p>
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		<item>
		<title>Zinsprognose 2011: Trichet sorgt f&#252;r Wirbel am Zinsmarkt</title>
		<link>http://www.makler-uebersicht.de/zinsprognose-2011-trichet-sorgt-fuer-wirbel-am-zinsmarkt/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Mar 2011 18:05:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[6. Zinsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Immobiliennews:]]></category>
		<category><![CDATA[geldpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Leitzinserhöhung]]></category>
		<category><![CDATA[Zinsmarkt]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur &#220;berraschung der Marktteilnehmer hat der Pr&#228;sident der Europ&#228;ischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag nicht nur klar und deutlich vor den Inflationsgefahren im Euroraum gewarnt, sondern auch eine Leitzinserh&#246;hung schon f&#252;r die n&#228;chste Sitzung im April in den Bereich des M&#246;glichen ger&#252;ckt. Damit hat er die Renditen am Anleihemarkt erst einmal kr&#228;ftig nach oben schnappen lassen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur &#220;berraschung der Marktteilnehmer hat der Pr&#228;sident der Europ&#228;ischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag nicht nur klar und deutlich vor den Inflationsgefahren im Euroraum gewarnt, sondern auch eine Leitzinserh&#246;hung schon f&#252;r die n&#228;chste Sitzung im April in den Bereich des M&#246;glichen ger&#252;ckt. Damit hat er die Renditen am Anleihemarkt erst einmal kr&#228;ftig nach oben schnappen lassen, nachdem sich in den Wochen zuvor eher eine Tendenz sinkender Renditen gezeigt hatte. Auf den ersten Blick erscheinen die Aussagen von Herrn Trichet logisch und im Sinne einer stabilit&#228;tsorientierten Geldpolitik der EZB nur konsequent. Fast m&#246;chte man sagen, Herr Trichet wollte damit bewusst zeigen, dass der Abgang von Bundesbankpr&#228;sident Axel Weber, den viele Beobachter ja als klaren Protest gegen eine zuk&#252;nftig politisch opportun agierende Notenbank interpretiert haben, unbegr&#252;ndet ist. Also ein klares Zeichen an die Politik und an die M&#228;rkte, dass die EZB auch in Zukunft unabh&#228;ngig von politischen Einfl&#252;ssen agieren wird. Dazu muss man auch sehen, dass Herr Trichet am Ende seiner Amtszeit steht und nichts mehr zu verlieren hat. Auf jeden Fall m&#246;chte er als erfolgreicher und konsequenter Notenbanker in die Geschichtsb&#252;cher eingehen und nicht als derjenige, der die EZB der Willk&#252;r der Politik ausgeliefert hat. Aber gerade dieser Trichet war es auch, der gegen den Widerstand der Bundesbank und einiger anderer Traditionalisten das Ankaufsprogramm f&#252;r Staatsanleihen gestartet hat und damit den eigentlichen S&#252;ndenfall aus Sicht Vieler verantwortet. Ist der jetzt eingeschlagene scharfe Ton also doch nur eine Ma&#223;nahme, um die eigene Reputation wieder zu verbessern?<br />
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</script><br />
<strong>Preissteigerungen bei Energie-, Rohstoff- und Finanzierungskosten</strong>Klar ist, dass die zuletzt stark gestiegenen Rohstoff- und Energiepreise und die gut laufende Konjunktur in einer Reihe von L&#228;ndern zu Preissteigerungen f&#252;hren. Besonders in den BRIC-L&#228;ndern, die besonders dynamisch wachsen, ist dieser Druck mit Sorge zu erkennen. Eine Hauptursache f&#252;r die Dynamik in diesen L&#228;ndern liegt aber auch in der Dollar-Koppelung ihrer W&#228;hrungen und damit im Import der Null-Zins-Politik der USA. Zinserh&#246;hungen in der Eurozone werden daran nichts &#228;ndern, solange nicht auch die US-Notenbank auf einen restriktiveren Kurs einschwenkt. Davon ist aber vorerst nichts zu sehen. Die jetzige Ank&#252;ndigung treibt vielmehr den Euro gegen&#252;ber dem Dollar und den anderen dollargebundenen W&#228;hrungen nach oben und schw&#228;cht so die europ&#228;ischen Wachstumsaussichten. Dazu kommt, dass der starke Anstieg der Energiepreise auch von der aktuell instabilen Lage in den nordafrikanischen und arabischen L&#228;ndern getrieben wird. Gegen diese Preistreiber k&#246;nnen aber auch h&#246;here Zinsen nichts ausrichten – im Gegenteil, sie erh&#246;hen die Kreditkosten und f&#252;hren zu noch mehr Preisauftrieb. Zu guter Letzt ist zu beachten, dass die Welt und auch Europa derzeit unter einer schweren Schuldenkrise leidet und daher jeder Anstieg der Finanzierungskosten zu einer weiteren Erh&#246;hung der Defizite f&#252;hrt. Zinserh&#246;hungen f&#252;hren somit zu weiteren Spannungen im Eurogebiet, da besonders die schwachen Eurol&#228;nder bereits an der Kippe zu Zahlungsunf&#228;higkeit stehen. Aber auch in den noch als stark geltenden L&#228;ndern ist die Schuldenlage kritisch und schr&#228;nkt bereits jetzt die Handlungsf&#228;higkeit der Regierungen ein. Auch wenn Herr Trichet mit den &#196;u&#223;erungen von gestern den Finanzm&#228;rkten ein Zeichen der Berechenbarkeit und der Stabilit&#228;tsorientierung senden wollte, so muss man sich doch &#252;ber das Timing wundern.Bez&#252;glich der Zinsentwicklung 2011 scheinen Leitzinserh&#246;hungen in Euroland schon im April auf jeden Fall zu fr&#252;h zu sein. Die Gefahr besteht, dass man sich von der Konjunkturerholung in Deutschland blenden l&#228;sst und vorschnell auf Bremsman&#246;ver setzt w&#228;hrend der gro&#223;e Rest Europas in einer strukturellen Krise verharrt und durch einen restriktiven Kurs der Notenbank behindert wird. Japan hat in den vergangenen zehn Jahren mehrmals diesen Fehler gemacht und ist damit immer tiefer in die Deflationsspirale geraten.<br />
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<strong>Tendenz zu h&#246;heren Zinsen &#252;ber alle Laufzeiten</strong><br />
Ziel von Herrn Trichet ist es sicher auch, durch eine Erh&#246;hung der kurzen Zinsen auch die Inflationserwartungen und damit die Risikoaufschl&#228;ge f&#252;r langlaufende Staatsanleihen zu kontrollieren. Gestern ist ihm das nicht gelungen. Die M&#228;rkte sind eher verunsichert worden, weil davon ausgegangen wird, dass es nicht bei einem Zinsschritt bleibt, wenn Trichet erst mal anf&#228;ngt die Leitzinsen zu erh&#246;hen. Wir gehen davon aus, dass diese Verunsicherung auch die n&#228;chsten Wochen anhalten wird und erwarten recht deutliche Schwankungen am Zinsmarkt mit einer Tendenz zu h&#246;heren Zinsen bei allen Laufzeiten. </p>
<p>Quelle: Kommentar zur Zinsentwicklung 2011 der Interhyp AG von 04.03.2011</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Zinsentwicklung 2012: Kontinuit&#228;t der deutschen Bundesbank?</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Feb 2011 18:20:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[6. Zinsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Immobiliennews:]]></category>
		<category><![CDATA[geldpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Zinsentwicklung 2012]]></category>
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		<category><![CDATA[Zinswende]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Politik und Finanzwelt wurde vor kurzem von Axel Weber, Pr&#228;sident der Bundesbank, &#252;berrascht, der mitteilte, seinen Posten zu Ende April dieses Jahres ruhen zu lassen. Weber gilt als Zentralbanker, der konsequent auf das Ziel der Preisstabilit&#228;t bedacht ist und dieses auch offen gegen&#252;ber seinen europ&#228;ischen Amtskollegen vertritt. So stellte er sich als Mitglied der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Politik und Finanzwelt wurde vor kurzem von Axel Weber, Pr&#228;sident der Bundesbank, &#252;berrascht, der mitteilte, seinen Posten zu Ende April dieses Jahres ruhen zu lassen. Weber gilt als Zentralbanker, der konsequent auf das Ziel der Preisstabilit&#228;t bedacht ist und dieses auch offen gegen&#252;ber seinen europ&#228;ischen Amtskollegen vertritt. So stellte er sich als Mitglied der Europ&#228;ischen Zentralbank (EZB) im Rahmen der Euro-Verschuldungskrise gegen den Plan, Staatsanleihen finanziell schwacher, europ&#228;ischer L&#228;nder durch die EZB aufzukaufen und warnte stattdessen vor schwer zu prognostizierenden Inflationsrisiken. Mit seinem designierten Nachfolger, Jens Weidemann, tritt nun ein erst 42-j&#228;hriger jedoch beruflich erfahrener &#214;konom seine Nachfolge an. Als enger Mitarbeiter der Bundeskanzlerin verantwortete er unter anderem die Vorbereitung von G-8 und G-20 Treffen der Staats- und Regierungschefs und war gerade in j&#252;ngster Zeit ma&#223;geblich in die Ausarbeitung der Krisenrettungs-Pl&#228;ne im Rahmen der europ&#228;ischen Finanz- und Wirtschaftkrise eingebunden. Es bleibt abzuwarten, wie schnell sich der neue Bundesbankpr&#228;sident, der bereits einmal als<br />
Abteilungsleiter f&#252;r Geldpolitik und monet&#228;re Analyse bei der Bundesbank t&#228;tig war, in seiner neuen Aufgabe gegen&#252;ber der Politik profilieren kann und mit welcher Deutlichkeit dann auch das Thema Geldwertstabilit&#228;t auf europ&#228;ischer Ebene weiterverfolgt wird. Apropos Geldwertstabilit&#228;t: W&#228;hrend Jean-Claude Trichet (Chef der EZB) Ende Januar noch keine nachhaltigen Inflationsgefahren sah, deutete das EZB-Mitglied Bini-Smaghi letzte Woche vielleicht schon die Zinswende an: „ Da die Wirtschaft sich schrittweise erholt und der Inflationsdruck steigt, muss die geldpolitische Lockerung &#252;berpr&#252;ft und m&#246;glicherweise korrigiert werden.“ Zu der Entwicklung der Rohstoffpreise stellte er weiterhin fest, dass diese ebenfalls einen unvermeidbaren Einfluss h&#228;tte, die EZB die Inflationserwartung kontrollieren m&#252;sse und dass man dazu bereit w&#228;re – falls n&#246;tig – auch vorbeugende Ma&#223;nahmen zu treffen.</p>
<p>Ein zus&#228;tzlicher Anstieg des &#214;lpreises – neben anziehender wirtschaftlicher Entwicklung weltweit – ist seit kurzem der Entwicklung in einigen arabischen und nordafrikanischen Staaten geschuldet: Zum einen produzieren einige Staaten selbst &#214;l zum anderen sind manche Anrainer-Staaten am Suezkanal, einem der wichtigsten Seewege f&#252;r die westliche Welt. Unruhen oder gar B&#252;rgerkriege h&#228;tten weiter steigende &#214;lpreise bzw. erh&#246;hte Frachtkosten auf Grund l&#228;ngerer Seewege zur Folge. Ungeachtet aller europ&#228;ischen und weltwirtschaftlichen Ereignisse entwickelt sich die Stimmung im deutschen Unternehmenssektor dynamisch. Der Ifo-Gesch&#228;ftsklimaindex verbesserte sich im Februar erneut und erreichte wieder einen Rekordwert seit der Wiedervereinigung. Auf europ&#228;ischer Ebene bleibt abzuwarten, ob Portugal – entgegen eigenen Aussagen – EU-Hilfe in Anspruch nehmen und unter den Rettungsschirm schl&#252;pfen muss. Die n&#228;chsten Anleihe-Auktionen von Portugal stehen zwar erst in der ersten und zweiten M&#228;rzwoche an, schon jetzt ist allerdings zu beobachten, dass die Renditeaufschl&#228;ge z.B. gegen&#252;ber Bundesanleihen wieder signifikant ansteigen.<br />
Auf Grund der vielschichtigen, marktbewegenden Themen gehen wir in den n&#228;chsten Wochen von &#252;berdurchschnittlich stark schwankenden Entwicklungen auf dem Zinsmarkt aus. Finanzierungskunden sollten vor&#252;bergehende R&#252;ckg&#228;nge konsequent nutzen, um Finanzierungen langfristig mit einer Tilgung von mindestens 2 Prozent abzuschlie&#223;en. Eine 15-j&#228;hrige Zinsbindung ist derzeit 0,40 Prozentpunkte teurer als eine 10-j&#228;hrige Zinsbindung. Obwohl dies auf den ersten Blick deutlich teuer erscheint, kann sich der Finanzierungskunde weitere f&#252;nf Jahre Zinssicherheit erkaufen. Sollten die Zinsen in zehn Jahren noch einmal deutlich g&#252;nstiger sein, steht dar&#252;ber hinaus einer Umschuldung auf Grund des gesetzlichen Sonderk&#252;ndigungsrechts nichts im Wege. Welche Zinsbindung die geeignete ist, er&#246;rtert gerne einer unserer Baufinanzierungsberater. </p>
<p><strong>Tendenz:</strong><br />
Kurzfristig: seitw&#228;rts<br />
Langfristig: aufw&#228;rts</p>
<p>Quelle: Kommentar zur Zinsentwicklung 2012 der Dr. Klein &#038; Co. AG vom 24.02.2011</p>
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		<title>Zinsentwicklung 2011: Baugeldzinsen im Januar sichern</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Jan 2011 15:15:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[2011 wird f&#252;r die Zinsm&#228;rkte ein Jahr voller Herausforderungen werden. F&#252;r Kreditkunden bedeutet das erh&#246;hte Aufmerksamkeit. Aus unserer Sicht haben die Kapitalmarktzinsen in den USA und damit auch in Euroland im September den 30-j&#228;hrigen Abw&#228;rtstrend gebrochen und eine lang andauernde Phase steigender Zinsen eingeleitet. Ein solcher Trendwechsel historischer Dimension braucht nat&#252;rlich Zeit, sich auszubilden und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>2011 wird f&#252;r die Zinsm&#228;rkte ein Jahr voller Herausforderungen werden. F&#252;r Kreditkunden bedeutet das erh&#246;hte Aufmerksamkeit. Aus unserer Sicht haben die Kapitalmarktzinsen in den USA und damit auch in Euroland im September den 30-j&#228;hrigen Abw&#228;rtstrend gebrochen und eine lang andauernde Phase steigender Zinsen eingeleitet. Ein solcher Trendwechsel historischer Dimension braucht nat&#252;rlich Zeit, sich auszubilden und somit sehen wir 2011 als ein &#220;bergangsjahr, in dem es zu heftigen Schwankungen kommen wird. Gerade in den ersten Wochen des Jahres halten wir nach den Zinsanstiegen seit September eine technische Gegenbewegung nach unten f&#252;r m&#246;glich und empfehlen Baugeldkunden, diese konsequent zur Sicherung ihrer Konditionen zu nutzen.<br />
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</script><br />
Mehrere Gr&#252;nde sind f&#252;r den Trendwechsel am Zinsmarkt verantwortlich: Die entwickelten Volkswirtschaften befinden sich in einer historischen Schuldenkrise. Das gilt f&#252;r die USA im Besonderen, aber auch f&#252;r weite Teile Europas und f&#252;r Japan. Da das Wachstum in diesen L&#228;ndern nicht mehr ausreicht, um eine sichere Bedienung dieser zunehmenden Schulden sicherzustellen, sind die Notenbanken inzwischen eingesprungen und leisten &#220;berbr&#252;ckungshilfe durch Nullzinspolitik und Aufk&#228;ufe von Staatsanleihen. Trotz dieser Ma&#223;nahmen haben die langlaufenden Anleihen aber begonnen, deutlich h&#246;here Risikopr&#228;mien aufzubauen, da den Investoren klar ist, dass die Notenbanken nicht auf Dauer die Staatsdefizite finanzieren k&#246;nnen. Dieser Trend wird sich fortsetzen, da das Gelddrucken der Notenbanken auch noch den Nebeneffekt hat, dass die Investoren steigende Inflationsraten bef&#252;rchten und damit Sachwerte vorziehen. H&#246;here Zinsen werden aber die Finanzierung der Schulden noch schwieriger gestalten. Eine Fortsetzung und Ausdehnung der Schuldenkrise in Euroland ist daher wahrscheinlich. Und die USA laufen immer mehr Gefahr, ihren AAA-Status zu verlieren. Es scheint jedenfalls so, als h&#228;tten die Notenbanken die Kontrolle &#252;ber die langfristigen Kapitalmarktzinsen verloren.</p>
<p>Quelle: Kommentar zur Zinsentwicklung 2011 der Interhyp AG vom 07.01.2011</p>
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		<title>Zinsentwicklung 2011: Zinsen steigen nach historischem Zinstief in 2010</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Dec 2010 19:17:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Immobiliennews:]]></category>
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		<category><![CDATA[Forward-Darlehen]]></category>
		<category><![CDATA[Zinsmarkt]]></category>

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		<description><![CDATA[Trendwende erreicht / Langfristige Baukredite und Forward-Darlehen werden teurer
Der anstehende Jahreswechsel ist ein guter Anlass, um einen Blick auf die Entwicklung der Baugeldzinsen in 2011 zu wagen. Robert Haselsteiner, Zinsexperte und Vorstand der Interhyp AG, analysiert die Marktentwicklungen der vergangenen Monate, deren Folgen f&#252;r Baugeldkonditionen und gibt Tipps, worauf Immobilienk&#228;ufer und Eigenheimbesitzer im neuen Jahr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Trendwende erreicht / Langfristige Baukredite und Forward-Darlehen werden teurer</strong></p>
<p>Der anstehende Jahreswechsel ist ein guter Anlass, um einen Blick auf die Entwicklung der Baugeldzinsen in 2011 zu wagen. Robert Haselsteiner, Zinsexperte und Vorstand der Interhyp AG, analysiert die Marktentwicklungen der vergangenen Monate, deren Folgen f&#252;r Baugeldkonditionen und gibt Tipps, worauf Immobilienk&#228;ufer und Eigenheimbesitzer im neuen Jahr achten sollten.</p>
<p>R&#252;ckblick 2010</p>
<p>&#8220;Das Jahr 2010 war von der Schuldenkrise in Euroland, der anhaltenden Wirtschaftsschw&#228;che der USA und einer starken Erholung in Asien und gerade auch im exportstarken Deutschland gepr&#228;gt. Die Notenbanken haben zwar die Leitzinsen auf den historisch tiefen St&#228;nden belassen, mit dem massiven Aufkauf von Staatsanleihen aber auch die Furcht vor Inflation und W&#228;hrungsverfall gesch&#252;rt. Das f&#252;hrt seit September zu steigenden Kapitalmarktzinsen und Baugeldkonditionen&#8221;, so Haselsteiner und f&#252;gt hinzu: &#8220;Die Trendwende am Zinsmarkt hat sich damit aus unserer Sicht vollzogen.&#8221;<br />
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</script><br />
Doch trotz der j&#252;ngsten Anstiege geh&#246;ren die aktuellen Zinss&#228;tze mit unter 4,5 Prozent effektiv f&#252;r lange Laufzeiten zu den niedrigsten der vergangenen 50 Jahre. So kann selbst bei einer Tilgung von 2 Prozent mit einer Monatsrate von 780 Euro ein 15j&#228;hriges Darlehen &#252;ber 150.000 Euro aufgenommen werden. F&#252;r ein 200.000 Euro-Kredit f&#228;llt eine Rate von 1.040 Euro an.</p>
<p>Ausblick f&#252;r die Zinsentwicklung 2011</p>
<p>Zinsexperte Haselsteiner rechnet f&#252;r 2011 mit tendenziell steigenden Zinsen, da die Notenbanken zunehmend unter Druck stehen werden die Liquidit&#228;tshilfen schrittweise aus dem Markt zu nehmen. &#8220;Erste Leitzinserh&#246;hungen in der 2. Jahresh&#228;lfte k&#246;nnten das unterstreichen. W&#228;hrend die Defizitl&#228;nder in Europa weiterhin mit Wachstumsschwierigkeiten k&#228;mpfen werden und auch von einer weiteren Zuspitzung des Schuldenkonflikts auszugehen ist, erwarten wir f&#252;r Deutschland nur Positives. Die strengen Reformen und der Verzicht der letzten zehn Jahre machen sich jetzt bezahlt und haben Deutschland extrem wettbewerbsf&#228;hig gemacht. Starkes Wachstum und hohe Besch&#228;ftigung sind daher auch die Grundlage f&#252;r einen anziehenden Immobilienmarkt&#8221;, f&#252;gt er an. Sein Rat lautet: &#8220;Kaufinteressenten sollten nicht zu lange warten, sondern die Gunst der Stunde nutzen, bevor die Preise und die Zinsen zu stark steigen.&#8221;<br />
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</script><br />
<strong>Handlungsempfehlungen 2011</strong></p>
<p>Die ersten Monate des neuen Jahres sollten Bauherren und Immobilienk&#228;ufer nutzen, um die Baugeldkonditionen f&#252;r einen m&#246;glichst langen Zeitraum festzuschreiben. Des Weiteren erlauben die niedrigen Zinsen eine erh&#246;hte Tilgungsrate und damit eine schnellere Schuldenfreiheit.</p>
<p>Darlehensnehmer, die bereits in den eigenen vier W&#228;nden wohnen, sollten im Fr&#252;hjahr 2011 mit einem unabh&#228;ngigen Berater kl&#228;ren, wie sie bei ihrer Anschlussfinanzierung ein sp&#228;teres Zinsanstiegsrisiko vermeiden k&#246;nnen. Denn auch wenn die Sollzinsbindung bestehender Baukredite erst in 12 bis 60 Monaten abl&#228;uft, k&#246;nnen Immobilienbesitzer schon heute von den niedrigen Zinsen profitieren &#8211; je nach Vorlaufzeit durch bereitstellungszinsfreie Baukredite oder Forward-Darlehen.</p>
<p>Quelle: Pressemitteilung zur Zinsentwicklung 2011 der Interhyp AG vom 28.12.2010</p>
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		<title>Zinsentwicklung 2011: US-Double-Dip-Szenario dominiert den Zinsmarkt</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 17:26:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[6. Zinsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Immobiliennews:]]></category>
		<category><![CDATA[Baugeldzinsen]]></category>
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		<description><![CDATA[Weiterhin entt&#228;uschende Konjunkturindikatoren in den USA haben den Pessimisten neue Nahrung gegeben und die Zinsen f&#252;r US-Staatsanleihen weiter nach unten getrieben. Gleichzeitig sind die Aktienkurse noch mehr unter Druck gekommen, da viele Investoren die Gewinnaussichten der Unternehmen vor diesem Hintergrund kritischer einsch&#228;tzen. F&#252;r das zweite Quartal wird in den USA jetzt mit einem Wirtschaftswachstum von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weiterhin entt&#228;uschende Konjunkturindikatoren in den USA haben den Pessimisten neue Nahrung gegeben und die Zinsen f&#252;r US-Staatsanleihen weiter nach unten getrieben. Gleichzeitig sind die Aktienkurse noch mehr unter Druck gekommen, da viele Investoren die Gewinnaussichten der Unternehmen vor diesem Hintergrund kritischer einsch&#228;tzen. F&#252;r das zweite Quartal wird in den USA jetzt mit einem Wirtschaftswachstum von nur noch 1,4% annualisiert gerechnet. Dies ist viel zu wenig, um dem schwachen Arbeitsmarkt positive Impulse geben zu k&#246;nnen. Die hohe Arbeitslosigkeit scheint noch viele Quartale das dominante Thema in Amerika zu bleiben und dr&#252;ckt zusammen mit den sehr schwachen Immobilienpreisen weiterhin auf die Konsumnachfrage, die f&#252;r rund 70% der US-Wirtschaftsleistung verantwortlich ist. Die Euro-Zinsen gehen derzeit im Gleichschritt mit nach unten. Besonders die deutschen Bundesanleihen sind als Hort der Sicherheit bei Investoren gefragt. Die zehnj&#228;hrigen Bunds haben diese Woche mit 2,29% einen neuen historischen Tiefstand erreicht, da offensichtlich auch im Eurogebiet derzeit die Deflationsangst st&#228;rker ist als die Furcht vor mittelfristigen Inflationssch&#252;ben. Es scheint ganz so, als ob sich die von den Notenbanken in den vergangenen zwei Jahren im Zuge der Krisenbek&#228;mpfung geschaffene Liquidit&#228;t damit verst&#228;rkt in den Anleihem&#228;rkten ansammelt. Nach den Aktienm&#228;rkten zur Jahrtausendwende und den angloamerikanischen Immobilienm&#228;rkten von 2005 bis 2007 entsteht damit die n&#228;chste gro&#223;e Blase, die durch die lockere Geldpolitik der Notenbanken gef&#246;rdert wird. Wann diese platzt, ist genauso wie bei den fr&#252;heren Ereignissen schwer vorhersehbar. Dass dies dennoch passieren wird, steht fest. Derzeit scheint jedoch die Nachfrage nach Anleihen weiter ungebrochen und dies treibt vorerst das Geschehen. F&#252;r die n&#228;chsten Tage erwarten wir weitere Senkungen der Baugeldzinsen durch die Banken, die inzwischen von den g&#252;nstigeren Refinanzierungskonditionen am Rentenmarkt profitieren und diese schrittweise an die Kunden weitergeben.<br />
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F&#252;r Baugeldkunden bleibt die Spekulation auf sinkende Zinsen jedoch riskant. Jederzeit k&#246;nnen technische Korrekturen zu kr&#228;ftigen Zinsanstiegen f&#252;hren. Das mittelfristige Bild bleibt angesichts der oben beschriebenen Blase gef&#228;hrlich. Baufinanzierungen laufen in der Regel 25-30 Jahre und daher ist es sicherlich empfehlenswert, zumindest einen gro&#223;en Teil der Finanzierungssumme bei den aktuell historisch tiefen Niveaus festzuschreiben und abzusichern. Grunds&#228;tzlich raten wir, bei diesen niedrigen Zinsen eine Tilgung von zwei bis drei Prozent zu w&#228;hlen, damit die Gesamtlaufzeit des Darlehens &#252;berschaubar bleibt. Gefragt sind momentan zum Beispiel sogenannte Volltilger-Darlehen. Dabei steht &#252;ber eine h&#246;here laufende Tilgung heute schon eine Rate fest, die nach 20 oder 25 Jahren zur vollst&#228;ndigen R&#252;ckzahlung des Darlehens f&#252;hrt. Das Risiko, sp&#228;ter zu deutlich h&#246;heren Zinsen eine Anschlussfinanzierung vornehmen zu m&#252;ssen, wird damit bereits jetzt ausgeschlossen. Die Finanzierungsspezialisten bei Interhyp k&#246;nnen auf mehr als 250 Banken zugreifen und erarbeiten gerne eine individuelle L&#246;sung. Zur Analyse der eigenen Situation und zur Beobachtung der Zinsentwicklung 2011 eignen sich auch die Zins-Charts und Tools auf der Interhyp-Website.</p>
<p><strong>Tendenz</strong><br />
kurzfristig: abw&#228;rts<br />
mittelfristig: aufw&#228;rts</p>
<p>Quelle: Kommentar zur Zinsentwicklung 2011 der Interhyp AG</p>
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		<item>
		<title>Kommt jetzt Bewegung in den Immobilienmarkt?</title>
		<link>http://www.makler-uebersicht.de/kommt-jetzt-bewegung-in-den-immobilienmarkt/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 05:57:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[6. Zinsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Immobiliennews:]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienmarkt]]></category>
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		<description><![CDATA[Trotz leichter Schwankungen im Wochenverlauf schlie&#223;t der Zinsmarkt praktisch unver&#228;ndert zum vergangenen Freitag. Und trotz schwacher Konjunkturzahlen in den USA und einem im Gegensatz zu den Erwartungen im zweiten Quartal etwas schw&#228;cheren Wirtschaftswachstum in China zeigten sich die Investoren doch risikobereiter. Leichte Kursgewinne an den Aktienm&#228;rkten und eine gute Nachfrage nach h&#246;her verzinsten Anleihen schw&#228;cherer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Trotz leichter Schwankungen im Wochenverlauf schlie&#223;t der Zinsmarkt praktisch unver&#228;ndert zum vergangenen Freitag. Und trotz schwacher Konjunkturzahlen in den USA und einem im Gegensatz zu den Erwartungen im zweiten Quartal etwas schw&#228;cheren Wirtschaftswachstum in China zeigten sich die Investoren doch risikobereiter. Leichte Kursgewinne an den Aktienm&#228;rkten und eine gute Nachfrage nach h&#246;her verzinsten Anleihen schw&#228;cherer Schuldner waren die Folge. Auch am signifikanten Wertzuwachs des Euro gegen&#252;ber dem US-Dollar ist diese Tendenz zu erkennen. Das hat zu einer recht deutlichen Korrektur des Goldpreises gef&#252;hrt, der von einem H&#246;chststand von 1.040 Euro pro Unze auf jetzt 920 Euro korrigiert hat. Der Euro hat selbst gegen&#252;ber Schweizer Franken und Sterling im Wochenverlauf deutlich gewonnen. Offensichtlich haben viele Investoren zuletzt doch gemerkt, dass der Euro nicht nur aus Griechenland, Portugal und Spanien besteht, sondern auch Globalisierungsgewinner wie Deutschland und Holland enth&#228;lt, die sich zuletzt sehr viel besser schlugen als die USA. Die alte D-Mark w&#228;re daher sicher derzeit &#228;hnlich stark wie der Schweizer Franken. Von den Notenbanken ist vorerst keine Gefahr f&#252;r den Zinsmarkt zu erkennen. Die US-Notenbank hat angesichts einer abflauenden Konjunktur und eines schwachen Arbeitsmarktes keinen Spielraum f&#252;r eine restriktivere Geldpolitik. Die Europ&#228;ische Zentralbank muss weiterhin ihre Zinspolitik nach den schwachen S&#252;dl&#228;ndern ausrichten und die Banken mit billigem Geld versorgen. F&#252;r Deutschland ist das vorerst ein perfektes Umfeld. Hohe Produktivit&#228;t, attraktive Produkte und jetzt zus&#228;tzlich noch Kapitalmarktzinsen, die bezogen auf die deutsche Konjunktursituation eigentlich zu niedrig sind, bieten gute Chancen f&#252;r weiteres Exportwachstum und steigenden Binnenkonsum. Davon k&#246;nnte in den n&#228;chsten Jahren ebenso der Immobilienmarkt stark profitieren. Die tiefsten Finanzierungskonditionen seit 50 Jahren treffen auf erh&#246;hte Kaufkraft und ein zuletzt geringes Angebot an neuen Immobilien. In vielen St&#228;dten liegen die Kaufpreise f&#252;r Bestandsimmobilien noch dazu deutlich unter den heutigen Herstellungskosten. Vor diesem Hintergrund k&#246;nnte nach rund 15 Jahren Flaute wieder Bewegung in den Markt kommen.<br />
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Baugeldkunden sollten die aktuell sehr tiefen Zinsen konsequent nutzen und ihre Konditionen mit l&#228;ngeren Laufzeiten absichern. Trotz aller kurzfristigen Schwankungen und der Verlockung noch tieferer Konditionen, gilt weiterhin: Wir empfehlen, zumindest einen gro&#223;en Teil der Finanzierungssumme &#252;ber lange Sollzinsbindungen festzuschreiben und damit f&#252;r Kalkulationssicherheit zu sorgen. Baufinanzierungskunden m&#252;ssen in Zeithorizonten von 20 bis 30 Jahren denken, in denen sie monatliche Zahlungen leisten. Daher sollten sie sich auf keine Spekulation einlassen. Die Zinsen sind derzeit historisch tief und implizieren ein Deflationsumfeld f&#252;r die n&#228;chsten Jahre. Eine Inflationspr&#228;mie ist in den aktuellen Zinss&#228;tzen nicht mehr enthalten. Grunds&#228;tzlich empfehlen wir, bei diesem niedrigen Zinsniveau eine Tilgung von 2 bis 3 Prozent zu w&#228;hlen, damit die Gesamtlaufzeit des Darlehens &#252;berschaubar bleibt. Gefragt sind momentan zum Beispiel sogenannte Volltilger-Darlehen. Dabei steht &#252;ber eine h&#246;here laufende Tilgung heute schon eine Rate fest, die nach 20 oder 25 Jahren zur vollst&#228;ndigen R&#252;ckzahlung des Darlehens f&#252;hrt. Das Risiko, sp&#228;ter zu deutlich h&#246;heren Zinsen eine Anschlussfinanzierung vornehmen zu m&#252;ssen, wird damit bereits jetzt ausgeschlossen. Die Finanzierungsspezialisten der Interhyp k&#246;nnen auf mehr als 250 Banken zugreifen und erarbeiten gerne eine individuelle L&#246;sung f&#252;r Sie. Zur Analyse der eigenen Situation und zur Beobachtung der Zinsentwicklung eignen sich auch die Zins-Charts und Tools auf der Interhyp-Website.</p>
<p><strong>Tendenz</strong><br />
kurzfristig: seitw&#228;rts<br />
mittelfristig: aufw&#228;rts</p>
<p>Quelle: Zinsprognose 2011 der Interhyp AG </p>
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		<title>Zinskommentar: Druck auf den Euro l&#228;sst kurzfristig nach</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Jun 2010 05:54:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[6. Zinsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Immobiliennews:]]></category>
		<category><![CDATA[Zinslaufzeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Zinsmarkt]]></category>

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		<description><![CDATA[In der vergangenen Woche ist es sowohl am Devisen- als auch am Zinsmarkt zu einer Atempause gekommen. Fast scheint es so, als ob die Euro-B&#228;ren kurzfristig erm&#252;det sind und einige davon auch Gewinne auf ihren Positionen gegen den US-Dollar mitgenommen h&#228;tten. Gleichzeitig sind auch die Fluchtk&#228;ufer von deutschen Bundesanleihen erlahmt. Dies hat die Zinsen in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der vergangenen Woche ist es sowohl am Devisen- als auch am Zinsmarkt zu einer Atempause gekommen. Fast scheint es so, als ob die Euro-B&#228;ren kurzfristig erm&#252;det sind und einige davon auch Gewinne auf ihren Positionen gegen den US-Dollar mitgenommen h&#228;tten. Gleichzeitig sind auch die Fluchtk&#228;ufer von deutschen Bundesanleihen erlahmt. Dies hat die Zinsen in Deutschland um rund 0,15 Prozentpunkte ansteigen lassen. Offensichtlich warten viele Investoren, die grunds&#228;tzlich mit einem weiteren R&#252;ckgang des Euro rechnen, ab, ob es von den EU-Politikern weitere Hinweise gibt, wie sie mit der Schuldenkrise und dabei vor allem mit den Herausforderungen Spaniens umgehen wollen. In solchen Marktphasen sind Gewinnmitnahmen daher verst&#228;ndlich. Dies f&#252;hrt zu einer gef&#252;hlten Entspannung an den M&#228;rkten. Wir gehen allerdings nicht davon aus, dass diese Ruhe lange anh&#228;lt. F&#252;r Euro-B&#228;ren ist ein Wechselkurs von 1,23 gegen den Dollar eher wieder eine Einladung, neue Euro-Short Positionen aufzubauen. Schlie&#223;lich erwarten diese Investoren auf jeden Fall eine 1:1-Relation der beiden W&#228;hrungen. Mehr Unruhe am Devisenmarkt wird aber auch die Stimmung an den Aktienm&#228;rkten eintr&#252;ben und dann sind Bundesanleihen wieder gesucht. Wir rechnen daher in den n&#228;chsten Wochen mit durchaus st&#228;rkeren Tagesschwankungen am Zinsmarkt, wobei wir uns gemessen am Bund-Future zwischen 127,70 und 130,00 Punkten bewegen sollten. Dass Gold im Wochenverlauf fast auf den alten H&#246;chststand von 1250 Dollar geklettert ist, deutet auf die stetige Sorge hin, die unter einer ruhigeren Oberfl&#228;che regiert.<br />
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</script><br />
Baugeldkunden sollten daher Tage mit Zinsausschl&#228;gen nach unten nutzen und ihre Konditionen mit l&#228;ngeren Zimslaufzeiten absichern. Trotz aller kurzfristigen Schwankungen und der Verlockung auf noch tiefere Konditionen zu warten, gilt weiterhin eine Grundaussage: Wir empfehlen, zumindest einen gro&#223;en Teil der Finanzierungssumme &#252;ber lange Sollzinsbindungen festzuschreiben und damit f&#252;r Kalkulationssicherheit zu sorgen. Baufinanzierungskunden m&#252;ssen in Zeithorizonten von 20 bis 30 Jahren denken, in denen sie monatliche Zahlungen leisten. Daher sollten sie sich auf keine Spekulation einlassen. Die Zinsen sind derzeit historisch tief und implizieren ein Deflationsumfeld f&#252;r die n&#228;chsten Jahre. Eine Inflationspr&#228;mie ist in den aktuellen Zinss&#228;tzen nicht mehr enthalten. Grunds&#228;tzlich empfehlen wir bei diesem niedrigen Zinsniveau eine Tilgung von 2 bis 3 Prozent zu w&#228;hlen, damit die Gesamtlaufzeit des Darlehens &#252;berschaubar bleibt. Gefragt sind momentan zum Beispiel sogenannte Volltilger-Darlehen. Dabei steht &#252;ber eine h&#246;here laufende Tilgung heute schon eine Rate fest, die nach 20 oder 25 Jahren zu vollst&#228;ndigen R&#252;ckzahlung des Darlehens f&#252;hrt. Das Risiko, sp&#228;ter zu deutlich h&#246;heren Zinsen eine Anschlussfinanzierung vornehmen zu m&#252;ssen, wird damit bereits jetzt ausgeschlossen. Die Finanzierungsspezialisten der Interhyp k&#246;nnen auf mehr als 250 Banken zugreifen und erarbeiten gerne eine individuelle L&#246;sung f&#252;r Sie. Zur Analyse der eigenen Situation und zur Beobachtung der Zinsentwicklung bis 2011 eignen sich auch die Zins-Charts und Tools auf der Interhyp-Website.</p>
<p>Tendenz<br />
kurzfristig: seitw&#228;rts<br />
mittelfristig: aufw&#228;rts</p>
<p>Quelle: Kommentar zur Zinsentwicklung der Interhyp AG vom 18.06.2010</p>
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		<title>Zinsentwicklung 2010: Konjunktur zeigt sich weiter schwach</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 17:58:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[6. Zinsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Immobiliennews:]]></category>
		<category><![CDATA[Zinsmarkt]]></category>

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		<description><![CDATA[Schwache Konjunkturdaten in den USA haben diese Woche den Anleihemarkt unterst&#252;tzt und die Nachfrage nach Staatsanleihen hoch gehalten. Besonders der US-Arbeitsmarkt zeigt weiterhin keine wirkliche Dynamik und nach Angaben der privaten Arbeitsagentur ADP scheinen, entgegen den Erwartungen, auch im M&#228;rz wieder Arbeitspl&#228;tze abgebaut worden zu sein. Auch in Euroland blieb die Nachfrage nach sicheren Bundesanleihen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schwache Konjunkturdaten in den USA haben diese Woche den Anleihemarkt unterst&#252;tzt und die Nachfrage nach Staatsanleihen hoch gehalten. Besonders der US-Arbeitsmarkt zeigt weiterhin keine wirkliche Dynamik und nach Angaben der privaten Arbeitsagentur ADP scheinen, entgegen den Erwartungen, auch im M&#228;rz wieder Arbeitspl&#228;tze abgebaut worden zu sein. Auch in Euroland blieb die Nachfrage nach sicheren Bundesanleihen angesichts der anhaltenden Diskussion um Griechenland hoch. Das hat die Zinsentwicklung f&#252;r die langfristigen Zinsen vorerst tief gehalten. Zwar hat Griechenland diese Woche eine neue siebenj&#228;hrige Anleihe platzieren k&#246;nnen, der Risikoaufschlag betrug aber mehr als drei Prozent gegen&#252;ber Deutschland. Das wirft weiterhin gro&#223;e Fragezeichen bez&#252;glich der mittelfristigen F&#228;higkeit Griechenlands auf, seine Staatsschulden bedienen zu k&#246;nnen. Generell wird das Thema Staatsverschuldung f&#252;r die mittelfristige Entwicklung der Zinsm&#228;rkte (z.B.Zinsentwicklung 2011) eine immer bedeutendere Rolle einnehmen, da Griechenland nur die Spitze eines gro&#223;en Eisberges ist.<br />
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Baugeldkunden sollten die aktuell historisch tiefen Zinsen konsequent nutzen, um f&#252;r langfristige Kalkulierbarkeit ihrer finanziellen Belastung zu sorgen. Da die meisten Finanzierungen rund 25 Jahre bis zur endg&#252;ltigen R&#252;ckzahlung laufen, ist es mit erheblichen Risiken verbunden, zu kurze Zinsbindungen zu w&#228;hlen. Es w&#228;re unseri&#246;s, heute Zinsprognosen auf f&#252;nf oder gar zehn Jahre zu machen, denn das wirkliche Prolongationsrisiko ist nur nach Wahrscheinlichkeiten einzusch&#228;tzen. Im historischen Vergleich geh&#246;ren die heutigen Zinss&#228;tze f&#252;r lange Laufzeiten jedoch zu den tiefsten der vergangenen 50 Jahre. Damit ist die Wahrscheinlichkeit gro&#223;, dass die Zinss&#228;tze in f&#252;nf oder zehn Jahren deutlich h&#246;her liegen. Dieses Risiko sollten deshalb gerade K&#228;ufer mit engen Budgets ausschlie&#223;en. &#220;ber lange Zinsbindungen k&#246;nnen Sie heute schon die monatlichen Belastungen auf viele Jahre festzurren. Mit der Wahl der richtigen Tilgungsm&#246;glichkeiten ist eine schnelle Entschuldung m&#246;glich und durch den optimalen Einsatz von F&#246;rdermitteln l&#228;sst sich zus&#228;tzlich Geld sparen. Daf&#252;r sollte man bei der Erarbeitung des richtigen Finanzierungskonzeptes Sorge tragen. Die Finanzierungsspezialisten bei Interhyp k&#246;nnen auf mehr als 250 Banken zugreifen und erarbeiten gerne eine individuelle L&#246;sung f&#252;r Sie.</p>
<p><strong>Tendenz</strong><br />
kurzfristig: seitw&#228;rts<br />
mittelfristig: aufw&#228;rts</p>
<p>Quelle: Kommentar zur Zinsentwicklung der Interhyp AG</p>
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