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	<title>Makler-Übersicht &#187; Notenbanken</title>
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	<description>Immobilienmakler in Deutschland</description>
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		<title>Zinsprognose 2011: Wenig Konkretes aus Seoul</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Nov 2010 16:17:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[1. Immobilienkauf]]></category>
		<category><![CDATA[6. Zinsentwicklung]]></category>
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		<category><![CDATA[Notenbanken]]></category>
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		<description><![CDATA[Angesichts der zuletzt angespannten Stimmung zwischen den USA, Europa und China war der G20-Gipfel von Seoul von vielen Marktteilnehmern als Chance f&#252;r klare Worte und Ank&#252;ndigung von Taten gesehen worden. Das Ergebnis erscheint dagegen recht d&#252;rftig zu sein. Zwar wird der Geist der gemeinsamen Ziele im Abschluss-Kommuniqué beschworen, positive &#220;berraschungen hat es neben den bereits [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Angesichts der zuletzt angespannten Stimmung zwischen den USA, Europa und China war der G20-Gipfel von Seoul von vielen Marktteilnehmern als Chance f&#252;r klare Worte und Ank&#252;ndigung von Taten gesehen worden. Das Ergebnis erscheint dagegen recht d&#252;rftig zu sein. Zwar wird der Geist der gemeinsamen Ziele im Abschluss-Kommuniqué beschworen, positive &#220;berraschungen hat es neben den bereits lange bekannten Beschl&#252;ssen zu Basel III und zur IWF-Reform nicht gegeben. Mit Basel III sollen die Eigenkapitalvorschriften f&#252;r die Banken in einer &#220;bergangsphase von 2013 bis 2019 versch&#228;rft werden. Allein an diesem zeitlichen Rahmen l&#228;sst sich erkennen, dass die Banken die Politiker weiterhin lobbym&#228;&#223;ig gut im Griff haben und nicht umgekehrt. Es ist sogar davon auszugehen, dass bis dahin gerade der amerikanischen Politik, die ja schon Basel II nicht umgesetzt hat, wieder Gr&#252;nde f&#252;r eine Aufweichung einfallen werden. Schlie&#223;lich sind in 2012 die n&#228;chsten Wahlen und ob dann eine republikanische Administration nicht eine ganz andere Agenda haben wird, ist offen. Konkret scheint derzeit nur der politische Wille der EU zu sein,  trotz heftigster Attacken von au&#223;en, den Euroraum zusammenzuhalten. Irland und Portugal stehen &#8211; wie zuvor schon Griechenland &#8211; kr&#228;ftig unter Beschuss und die Zinsen f&#252;r dortige Staatsanleihen unterstellen inzwischen eine 30-prozentige Wahrscheinlichkeit, dass es zu einer Umschuldung in den n&#228;chsten Jahren kommen wird. Die EU verweist auf den Rettungsschirm und versucht zu beruhigen. Gelingen will das angesichts der prek&#228;ren Budgetlage in diesen L&#228;ndern aber nicht wirklich. Die gro&#223;e Gefahr bleibt, dass auch Spanien oder sogar Italien in diese Spekulationen mit hineingezogen werden. Dementsprechend nerv&#246;s handeln momentan die Anleihem&#228;rkte. Tagesbewegungen von 15 Renditestellen bei Bundesanleihen sind derzeit die Regel, da das Sentiment der Investoren st&#228;ndig zwischen Flucht in beste Bonit&#228;t und Angst vor dem Zinsanstieg hin und her schwankt. Wir bleiben bei unserer Aussage, dass die Zinsrichtung auch f&#252;r den Euroraum am Ende des Tages in den USA entschieden wird. Der Blick auf die US-Notenbank und die US-Konjunkturentwicklung bleibt also wichtig. Kommt es dort zum Dreh, werden auch die langfristigen Zinsen in Deutschland ansteigen. Der 30-j&#228;hrige Bullmarkt f&#252;r Anleihen d&#252;rfte sich angesichts der ge&#246;ffneten Schleusen der Notenbanken bald dem Ende zuneigen.<br />
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</script><br />
Wir empfehlen daher Baufinanzierungskunden, nicht mehr auf sinkende Zinsen zu spekulieren, sondern f&#252;r Sicherheit zu sorgen. Bauherren und Immobilienk&#228;ufer m&#252;ssen in Zeithorizonten von 20 bis 30 Jahren denken &#8211; diese Periode heute zu historisch tiefen Zinss&#228;tzen abzusichern, kann kein Fehler sein. Zumindest einen gro&#223;en Teil der Finanzierungssumme sollte man dabei &#252;ber lange Sollzinsbindungen festschreiben und damit f&#252;r Kalkulationssicherheit sorgen. Grunds&#228;tzlich ist bei diesem niedrigen Zinsniveau eine Tilgung von 2% bis 3% empfehlenswert, damit die Gesamtlaufzeit des Darlehens &#252;berschaubar bleibt. Gefragt sind aus diesem Grund derzeit auch sogenannte Volltilger-Darlehen. Dabei steht &#252;ber eine h&#246;here laufende Tilgung heute schon eine Rate fest, die nach 20 oder 25 Jahren zu vollst&#228;ndigen R&#252;ckzahlung des Darlehens f&#252;hrt. Das Risiko sp&#228;ter zu deutlich h&#246;heren Zinsen eine Anschlussfinanzierung vornehmen zu m&#252;ssen, wird damit schon heute ausgeschlossen. Die Finanzierungsspezialisten bei Interhyp k&#246;nnen auf mehr als 250 Banken zugreifen und erarbeiten gerne eine individuelle L&#246;sung f&#252;r Sie. Zur Analyse der eigenen Situation und zur Zinsprognose 2011 eignen sich auch die Zins-Charts und Tools auf der Interhyp-Website.</p>
<p>Tendenz:<br />
kurzfristig: seitw&#228;rts<br />
mittelfristig: aufw&#228;rts</p>
<p>Quelle: Zinsprognose 2011 / Zinkommentar der Interhyp AG vom 12.11.2010</p>
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		<title>Zinsprognose 2011: Notenbanken ringen um den richtigen Kurs</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Sep 2010 06:38:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[6. Zinsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Immobiliennews:]]></category>
		<category><![CDATA[geldpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Notenbanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Notenbanken stecken momentan in einem Dilemma. Um die Erholung nach der weltweiten Wirtschaftskrise nicht aufs Spiel zu setzten, wollen sie auf der einen Seite nicht zu fr&#252;h aus der extrem lockeren Geldpolitik aussteigen. Um nicht Inflation und neue Finanzexzesse zu sch&#252;ren, wollen sie aber andererseits nicht zu lange an ihrem aktuellen Kurs festhalten. Dies [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Notenbanken stecken momentan in einem Dilemma. Um die Erholung nach der weltweiten Wirtschaftskrise nicht aufs Spiel zu setzten, wollen sie auf der einen Seite nicht zu fr&#252;h aus der extrem lockeren Geldpolitik aussteigen. Um nicht Inflation und neue Finanzexzesse zu sch&#252;ren, wollen sie aber andererseits nicht zu lange an ihrem aktuellen Kurs festhalten. Dies f&#252;hrt zu unterschiedlichen Schwerpunkten der Notenbanken. Die amerikanische Notenbank (Fed) k&#252;ndigte neue K&#228;ufe von Staatsanleihen an, um die Wirtschaft zu st&#252;tzen. Notenbankchef Ben Bernanke begr&#252;ndete dies mit der Verlangsamung des Wirtschaftswachstums. Diese Entscheidung konnte die Fed aber nur gegen gro&#223;en internen Widerstand treffen.</p>
<p>Die Europ&#228;ische Zentralbank (EZB) hat dagegen einen fr&#252;heren Ausstieg geplant. Daf&#252;r will sie, sobald sich die M&#228;rkte normalisieren, die au&#223;ergew&#246;hnlichen Ma&#223;nahmen zur Ankurbelung der Wirtschaft schrittweise zur&#252;ckfahren. Doch nachdem die schlechten Nachrichten aus Irland die Angst vor Staatsanleihen erneut entfachte, hat die EZB wieder St&#252;tzungsk&#228;ufe im Umfang von 173 Millionen Euro get&#228;tigt. Laut Jean-Claude Trichet, EZB-Pr&#228;sident, normalisieren sich die M&#228;rkte aber bereits schrittweise. Die Lage sei zwar weiter unsicher, aber er sehe derzeit weder Inflations- noch Deflationsgefahren in der Eurozone.<br />
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</script><br />
Bei der Bank of England (BoE) gehen die Meinungen um den richtigen Kurs weit auseinander. Die Inflationsrate in Gro&#223;britannien liegt weit h&#246;her als in der Eurozone oder den USA. Es gibt zudem Anzeichen, dass das zuletzt kr&#228;ftige Wirtschaftswachstum ins Stocken ger&#228;t. Doch ein eindeutiger Trend l&#228;sst sich aus den j&#252;ngsten Zahlen nicht ablesen. W&#228;hrend ein Notenbanker auf der letzten Sitzung der BoE daf&#252;r war, den Zins von aktuell 0,5 Prozent sofort anzuheben, sind andere im Zweifelsfall bereit, die Staatsanleihek&#228;ufe auszuweiten. Sp&#228;testens nach der Ver&#246;ffentlichung der Wachstumsrate f&#252;r das dritte Quartal im November d&#252;rfte die BoE sich auf einen Kurs festlegen.</p>
<p>Die Organisation der Industriestaaten OECD hat derweil die Notenbanken gewarnt, den Ausstieg aus der lockeren Geldpolitik aufzuschieben. Laut ihrer Zinsprognose bis 2011 wird sich die Wirtschaft in den Industriel&#228;ndern st&#228;rker abschw&#228;chen als bislang erwartet. Diese Verlangsamung ist laut OECD allerdings nur vor&#252;bergehend. Doch sie fordert sogar neue geldpolitische Ma&#223;nahmen, sollte die Abschw&#228;chung l&#228;nger anhalten. Diese Empfehlungen st&#252;tzt die OECD auf ihre revidierte Prognose, dass in der zweiten Jahresh&#228;lfte auf das Jahr hochgerechnet f&#252;r die G7-Staaten nur noch anderthalb Prozent Wachstum zu erwarten ist.<br />
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</script><br />
Unsere Empfehlung f&#252;r alle Baugeldinteressenten lautet weiterhin: Jetzt zugreifen und dabei mindestens eine Tilgung von zwei Prozent vereinbaren! Das aktuelle Zinstief wird nicht ewig auf diesem Niveau verharren, daher sollten Sie sich jetzt um die passende Finanzierung bem&#252;hen. Um nicht in die Tilgungsfalle zu tappen, sollte die Tilgung m&#246;glichst hoch gew&#228;hlt werden. W&#228;hlt man eine Tilgung von einem Prozent, so liegt die Laufzeit des Darlehens bei dem jetzigen Zinsniveau bei &#252;ber 40 Jahren. Die Laufzeit kann mit einer h&#246;heren Tilgung weit verringert werden, bei einer Tilgung von zwei Prozent liegt sie bei etwa 30 Jahren.</p>
<p><strong>Tendenz: </strong><br />
Kurzfristig: schwankend<br />
Langfristig: steigend</p>
<p>Quelle: Kommentar zur <a title="Zinsentwicklung" href="http://www.zinsentwicklung.de/zinskommentar.html" target="_blank">Zinsentwicklung</a> der Dr.Klein &amp; Co. AG</p>
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		<title>Zinskommentar 2011: Kurswechsel bei der Fed</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 17:21:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[6. Zinsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Immobiliennews:]]></category>
		<category><![CDATA[FED]]></category>
		<category><![CDATA[Leitzinserhöhung]]></category>
		<category><![CDATA[Notenbanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Die US-Notenbank (Fed) ist wieder im Krisenmodus: Die US-Wirtschaft entwickelt sich schw&#228;cher als von der Fed erwartet. Um die &#214;konomie zu st&#252;tzen, pumpt sie erneut Geld ins System. So k&#252;ndigte die Notenbank an, f&#228;llige Wertpapiere in ihrer Bilanz zu ersetzen, indem sie f&#252;r das frei werdende Geld Staatsanleihen kauft. Der Bestand an Anleihen soll so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die US-Notenbank (Fed) ist wieder im Krisenmodus: Die US-Wirtschaft entwickelt sich schw&#228;cher als von der Fed erwartet. Um die &#214;konomie zu st&#252;tzen, pumpt sie erneut Geld ins System. So k&#252;ndigte die Notenbank an, f&#228;llige Wertpapiere in ihrer Bilanz zu ersetzen, indem sie f&#252;r das frei werdende Geld Staatsanleihen kauft. Der Bestand an Anleihen soll so stabil gehalten werden – bislang hat die Fed solche Papiere auslaufen lassen und das Geld dem Wirtschaftskreislauf entzogen. Der Beschluss, nur frei werdendes Geld zu nutzen, wird von vielen Experten als Kompromiss innerhalb der Fed gesehen. So gibt es auf der einen Seite Mitglieder der Fed, die angesichts des schwachen Wachstums und der hohen Arbeitslosigkeit weitere Hilfen fordern, und auf der anderen Seite jene, die diese Hilfen ablehnen, weil sie nicht glauben, dass entsprechende Hilfe einen gro&#223;en Beitrag gegen die aktuellen Probleme der US-Wirtschaft leisten kann.<br />
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Die anderen Notenbanken werden durch den Kurswechsel der Fed hin zu weiteren Hilfen f&#252;r die Wirtschaft unter Druck gesetzt. Durch eine komplett andere Politik und sogar Leitzinserh&#246;hungen w&#252;rden sie riskieren, dass ihre W&#228;hrungen stark zum US-Dollar aufwerten. Dies w&#252;rde die Exporte und die Wirtschaft der jeweiligen L&#228;nder stark belasten. Au&#223;erdem ist der Einfluss der US-Wirtschaft auf die Weltwirtschaft sehr gro&#223;. So hatte die Europ&#228;ische Zentralbank sich st&#228;rker in Richtung Ausstieg aus der lockeren Geldpolitik bewegt, daraufhin legte der Euro zwischenzeitlich kr&#228;ftig zu. Auch die Bank of Japan beobachtet genau, was die Fed macht, da der Yen seit langem im Verh&#228;ltnis zum Dollar steigt.</p>
<p>Die Sorgen um die Banken in Europa und die Verschuldung der Euro-Randstaaten kehren wenige Wochen nach der Ver&#246;ffentlichung der Stresstestergebnisse zur&#252;ck. Diesmal steht Irland im Blickpunkt der Finanzm&#228;rkte. Es wird um die Standhaftigkeit der irischen Geldh&#228;user gef&#252;rchtet. Dabei kommt es unerwartet, dass Irland so stark betroffen ist. Obwohl Irland durch das j&#228;he Ende eines Immobilienbooms in eine schwere Krise st&#252;rzte, gilt es als Vorbild f&#252;r andere schuldengeplagte Euro-L&#228;nder. Die Regierung schlug fr&#252;h einen strikten Sparkurs ein, der bisher ohne gro&#223;e Schwierigkeiten durchgesetzt werden konnte. Doch nun kommen Zweifel auf: Die Bank of Ireland meldete einen Vorsteuerverlust von 1,2 Milliarden Euro, rund 50 Prozent mehr als im Vorjahr. Zudem genehmigte die Europ&#228;ische Kommission eine weitere Kapitalspritze f&#252;r die verstaatliche Anglo Irish Bank, die h&#246;her ausfiel als erwartet. Weiterer Punkt zur Sorge ist die risikoreiche und teure Sanierung des Bankensektors. Als zentraler Bestandteil des Versuchs, die Wirtschaft wieder in Gang zu bringen, wurde eine Bad Bank gegr&#252;ndet, die den Banken faule Immobilienkredite von rund 80 Milliarden Euro abnehmen soll.<br />
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Die Baufinanzierungskonditionen befinden sich momentan auf einem historischen Tiefststand. F&#252;r alle Baugeldinteressenten hei&#223;t es: Jetzt zugreifen! Bei der Wahl des Tilgungssatzes ist momentan gro&#223;e Sorgfalt geboten: W&#228;hlt man eine Tilgung von einem Prozent, so liegt die Laufzeit des Darlehens bei dem jetzigen Zinsniveau bei &#252;ber 40 Jahren. Unsere Empfehlung ist daher weiterhin, eine erh&#246;hte Tilgung zu w&#228;hlen. Mit einer Tilgung von zwei Prozent kann die Laufzeit schon deutlich reduziert werden. Durch die von vielen Banken angebotene, oft sogar kostenlose, Option zum Tilgungssatzwechsel w&#228;hrend der Sollzinsbindungsperiode, kann aber gleichzeitig die Flexibilit&#228;t der Finanzierung gewahrt werden.</p>
<p><strong>Tendenz:</strong>Kurzfristig: gleichbleibend<br />
Langfristig: steigend</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Zinskommentar: Notenbanken stellen Liquidit&#228;tsversorgung weiterhin sicher</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 09:41:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[6. Zinsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Immobiliennews:]]></category>
		<category><![CDATA[Orte]]></category>
		<category><![CDATA[EZB]]></category>
		<category><![CDATA[geldpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Notenbanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Dank des Konjunkturprogramms und der lockeren Geldpolitik ist die US-Wirtschaft im vierten Quartal schneller gewachsen als urspr&#252;nglich gesch&#228;tzt. Das Plus lag bei 5,9 Prozent, das ist der st&#228;rkste Zuwachs seit sechs Jahren. Die Prognosen f&#252;r 2010 sehen diesen Aufw&#228;rtstrend weiter bestehen, wenn auch verhaltener. Trotz der g&#252;nstigen Prognose erholen sich die USA nur langsam von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dank des Konjunkturprogramms und der lockeren Geldpolitik ist die US-Wirtschaft im vierten Quartal schneller gewachsen als urspr&#252;nglich gesch&#228;tzt. Das Plus lag bei 5,9 Prozent, das ist der st&#228;rkste Zuwachs seit sechs Jahren. Die Prognosen f&#252;r 2010 sehen diesen Aufw&#228;rtstrend weiter bestehen, wenn auch verhaltener. Trotz der g&#252;nstigen Prognose erholen sich die USA nur langsam von der schwersten Rezession seit Jahrzehnten, denn der Aufschwung kommt auf dem Arbeitsmarkt nicht an. Das birgt die Gefahr, dass die Verbraucher sich mit ihren Ausgaben immer mehr zur&#252;ckhalten und mehr und mehr Hausbesitzer in Zahlungsschwierigkeiten geraten.</p>
<p>Ben Bernanke, Chef der US-Notenbank (FED), versucht derweil, die M&#228;rkte zu beruhigen. Seiner Meinung nach befindet sich die Erholung der Wirtschaft erst am Anfang. Zudem wird die FED die Leitzinsen entgegen der Bef&#252;rchtung von Investoren noch f&#252;r geraume Zeit niedrig lassen. Ein endg&#252;ltiger Ausstieg aus den billionenschweren Konjunkturst&#252;tzungsprogrammen stehe vorerst nicht an, so Bernanke. In der Finanzkrise hatte die FED nicht nur den Leitzins sehr stark gesenkt, sondern auch f&#252;r &#252;ber eine Billion Dollar Hypotheken aufgekauft, um den Hypothekenmarkt zu st&#252;tzen. Als die FED dann &#252;berraschend den Diskontsatz, also den Zins f&#252;r Notfallkredite an Banken, anhob, weckte dies &#196;ngste vor einer schneller als erwartet kommenden und konjunktursch&#228;digenden Straffung der Geldpolitik. Bernanke bezeichnete die Ma&#223;nahmen der FED aber als „Normalisierung“ und nicht als „Straffung“ der Geldpolitik.</p>
<p>Auch die Europ&#228;ische Zentralbank (EZB) hat angek&#252;ndigt, dass sie bei der Zinsentwicklung 2011 ihre gro&#223;z&#252;gige Geldversorgung der Banken l&#228;nger aufrechterhalten will. Zwar f&#228;hrt sie die Liquidit&#228;tsspritzen langsam zur&#252;ck, doch noch bis Mitte Oktober k&#246;nnen Finanzh&#228;user bei den w&#246;chentlichen Finanzierungsgesch&#228;ften so viel Geld abrufen, wie sie w&#252;nschen. Das gab EZB-Pr&#228;sident Jean-Claude Trichet nach der Sitzung des EZB-Rates bekannt. Seit Ausbruch der Finanzkrise k&#246;nnen Banken so viel Geld abrufen, wie sie brauchen. Bis zur Finanzkrise mussten sie &#252;blicherweise in einem Bieterverfahren um frisches Geld k&#228;mpfen. Ziel der EZB ist es, langfristig zu dem alten Verfahren zur&#252;ckzukehren.</p>
<p>Die Zinsen f&#252;r Baugeld bewegen sich weiterhin auf einem historisch g&#252;nstigen Niveau. So lagen die Konditionen f&#252;r ein Darlehen mit zehnj&#228;hriger Zinsbindung vor gut einem halben Jahr noch etwa 0,40 Prozent &#252;ber dem heutigen Zinssatz. Bei einem Darlehen von 150.000 Euro entspricht das auf die Zinsbindungsdauer gesehen einem Zinsmehraufwand von 6.000 Euro. Nutzen Sie daher jetzt die g&#252;nstigen Konditionen. L&#228;uft bei Ihrer Erstfinanzierung die Zinsbindung aus, so k&#246;nnen wir Ihnen auch hier attraktive Konditionen bieten. Lassen Sie sich von unseren Baufinanzierungsexperten beraten und kommen Sie so in den Genuss eines Zinsabschlags von bis zu 0,20 Prozent bei Umschuldungen.</p>
<p>Tendenz<br />
Kurzfristig: schwankend<br />
Langfristig: steigend</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zinsm&#228;rkte bleiben sehr nerv&#246;s</title>
		<link>http://www.makler-uebersicht.de/zinsmarkte-bleiben-sehr-nervos/</link>
		<comments>http://www.makler-uebersicht.de/zinsmarkte-bleiben-sehr-nervos/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 17:58:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[6. Zinsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Immobiliennews:]]></category>
		<category><![CDATA[Notenbanken]]></category>
		<category><![CDATA[Zinsmarkt]]></category>

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		<description><![CDATA[Gespannt verfolgen die Investoren und die Notenbanken derzeit die Konjunkturindikatoren und die Preisentwicklung in den verschiedensten Asset-Klassen. Da sowohl die Leitzinsen als auch die Renditen von l&#228;ngerfristigen Staatsanleihen in den USA und in Europa auf oder nahe den historischen Tiefst&#228;nden stehen, steigt die Nervosit&#228;t der Anleger in Bezug auf ihre Positionierung am Anleihemarkt. Die enormen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gespannt verfolgen die Investoren und die Notenbanken derzeit die Konjunkturindikatoren und die Preisentwicklung in den verschiedensten Asset-Klassen. Da sowohl die Leitzinsen als auch die Renditen von l&#228;ngerfristigen Staatsanleihen in den USA und in Europa auf oder nahe den historischen Tiefst&#228;nden stehen, steigt die Nervosit&#228;t der Anleger in Bezug auf ihre Positionierung am Anleihemarkt. Die enormen Staatsdefizite f&#252;hren zu nie dagewesenen Volumina an neu aufgelegten Staatsanleihen &#8211; und dies zu einem Zeitpunkt, an dem die Renditen historisch tief sind. Nur wenn genug Anleger kaufen, k&#246;nnen sich die Zinsniveaus auf diesen tiefen Niveaus halten. Derzeit sorgt die Nullzinspolitik der Notenbanken daf&#252;r, dass Anleger f&#252;r Cash praktisch keine Zinsen mehr bekommen und daher in l&#228;ngere Laufzeiten oder h&#246;here Risikoklassen gedr&#228;ngt werden. Das st&#252;tzt die Nachfrage. Aber was passiert, wenn die Notenbanken  die Liquidit&#228;t doch wieder einsammeln m&#252;ssen, um die mittelfristigen Inflationserwartungen zu kontrollieren? Wer wird noch 10-j&#228;hrige Bundesanleihen bei 3,30% kaufen, wenn f&#252;r Cash mal wieder 3% bezahlt werden? Auf fallende Zinsen zu setzen ist, bezogen auf den Zinszyklus der letzten 60 Jahre, eine gewagte Wette. Jeder, der das tut, rechnet implizit mit einem Japan-Szenario f&#252;r Europa und die USA: eine lange Phase von Stagnation und Deflation. Gerade weil dieses Szenario auch das von den Notenbanken am meisten gef&#252;rchtete ist, werden sie l&#228;nger als erwartet bei der Nullzinspolitik bleiben. Das st&#252;tzt vorerst auch die langfristigen Zinsen, aber die Nervosit&#228;t auf der Inflationsseite wird dadurch immer st&#228;rker werden. Wir erwarten daher f&#252;r die n&#228;chsten Monate gerade bei den langen Laufzeiten kr&#228;ftige Schwankungen.<br />
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</script><br />
Baugeldkunden sollten keineswegs spekulieren, sondern sorgsam mit ihrem Budget die monatliche Belastung &#252;ber die n&#228;chsten 20 bis 25 Jahre planen. Da es sich bei der Baufinanzierung um eine sehr langfristige finanzielle Verpflichtung handelt, ist es entscheidend, sich gegen Zinsanstiege und zuk&#252;nftig &#252;berraschend hohe Belastungen zu sch&#252;tzen. Wir bleiben daher bei unserer Empfehlung, zumindest einen gro&#223;en Teil der Kreditsumme mit langen Zinsbindungen abzusichern. Wichtig in diesen volatilen Marktphasen ist auch die Wahl der richtigen Tilgungsm&#246;glichkeiten und der optimale Einsatz von F&#246;rdermitteln. So k&#246;nnen Kombinationen aus 5-j&#228;hrigen und 15- oder 20-j&#228;hrigen Zinsbindungen sehr sinnvoll sein, weil sie hohe Kalkulationssicherheit mit einer niedrigeren monatlichen Belastung und Flexibilit&#228;t bei der zuk&#252;nftigen R&#252;ckzahlung verbinden. Besonders gefragt sind derzeit sogenannte Volltilger-Darlehen, die einen durchgehenden Zinssatz bis zur endg&#252;ltigen R&#252;ckzahlung bieten. Die h&#246;here vereinbarte Tilgung f&#252;hrt dabei zu Konditionsvorteilen. Die Finanzierungsspezialisten bei Interhyp k&#246;nnen auf mehr als 100 Banken zugreifen und erarbeiten gerne eine individuelle L&#246;sung f&#252;r Sie.</p>
<p><strong>Tendenz </strong><br />
kurzfristig: seitw&#228;rts<br />
mittelfristig: aufw&#228;rts</p>
<p>Quelle: Kommentar zur Zinsentwicklung 2010 der Interhyp AG</p>
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		<title>Interhyp AG: Zinsen bewegen sich weiter nach oben</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 13:43:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[6. Zinsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Immobiliennews:]]></category>
		<category><![CDATA[Notenbanken]]></category>
		<category><![CDATA[Zinsmarkt]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor dem Hintergrund einer weiterhin sehr guten B&#246;rsenstimmung haben in den vergangenen zwei Wochen die Konjunkturoptimisten auch an den Zinsm&#228;rkten die Oberhand gewonnen und durch Verk&#228;ufe von Anleihen bereits vor 2010 f&#252;r steigende Zinsen gesorgt. Damit positionieren sich einzelne Investoren bereits f&#252;r die Phase, in der die Notenbanken beginnen werden, schrittweise Liquidit&#228;t aus dem Geldmarkt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor dem Hintergrund einer weiterhin sehr guten B&#246;rsenstimmung haben in den vergangenen zwei Wochen die Konjunkturoptimisten auch an den Zinsm&#228;rkten die Oberhand gewonnen und durch Verk&#228;ufe von Anleihen bereits vor 2010 f&#252;r steigende Zinsen gesorgt. Damit positionieren sich einzelne Investoren bereits f&#252;r die Phase, in der die Notenbanken beginnen werden, schrittweise Liquidit&#228;t aus dem Geldmarkt zu ziehen. Nicht nur bei den langen Laufzeiten, sondern auch bei den kurzfristigen Zinsbindungen ist es zuletzt zu einem Zinsanstieg um rund 0,20 Prozentpunkte gekommen. Ein weiterer Grund f&#252;r die Korrektur am Zinsmarkt liegt in den enormen Volumina an neuen Staatsanleihen, die derzeit am Markt platziert werden. Allein die USA bringen in der kommenden Woche Staatsanleihen &#252;ber 123 Mrd. Dollar in den Markt, die Abnehmer finden m&#252;ssen. Entscheidend f&#252;r die Richtung an den Zinsm&#228;rkten und die Zinsentwicklung 2010 bleiben aber die Signale der Notenbanken in den n&#228;chsten Wochen. Je l&#228;nger sie mit dem Einsammeln der Liquidit&#228;t warten, desto gr&#246;&#223;er ist die Gefahr, dass diese Mittel die Preise vieler Anlageklassen nach oben treiben. Und umso gr&#246;&#223;er ist das R&#252;ckschlagpotential, wenn diese notwendigen Schritte dann doch kommen. F&#252;r die kommende Woche erwarten wir, dass die Banken die Baugeldkonditionen entsprechend der Tendenz am Anleihemarkt anheben werden.<br />
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</script><br />
Wir empfehlen daher, die aktuellen Konditionen rasch zu sichern. Da Baugeldkunden sorgsam mit ihrem Budget f&#252;r die monatliche Belastung &#252;ber die n&#228;chsten 20-25 Jahre planen m&#252;ssen, ist es entscheidend sich vor Zinsanstiegen im Jahr 2010 und zuk&#252;nftig &#252;berraschend hohen Belastungen zu sch&#252;tzen. Wir raten deshalb, zumindest einen gro&#223;en Teil der Kreditsumme mit langen Zinsbindungen abzusichern. Besonders wichtig in diesen volatilen Marktphasen ist die Wahl der richtigen Finanzierungsstruktur in Bezug auf Laufzeiten, Tilgungsm&#246;glichkeiten und Einsatz von F&#246;rdermitteln. So k&#246;nnen Kombinationen aus 5-j&#228;hrigen und 15- oder 20-j&#228;hrigen Zinsbindungen sehr sinnvoll sein, weil sie hohe Kalkulationssicherheit mit niedrigeren monatlichen Belastungen und Flexibilit&#228;t bei der zuk&#252;nftigen R&#252;ckzahlung verbinden. Besonders gefragt sind derzeit auch sogenannte Volltilger-Darlehen, die einen feststehenden Zinssatz bis zur endg&#252;ltigen R&#252;ckzahlung bieten. Die h&#246;her festgelegte Tilgung f&#252;hrt dabei zu Konditionsvorteilen. Die Finanzierungsspezialisten der Interhyp k&#246;nnen auf mehr als 100 Banken zugreifen und erarbeiten gerne eine individuelle L&#246;sung f&#252;r Sie.</p>
<p><strong>Tendenz</strong><br />
kurzfristig: aufw&#228;rts<br />
mittelfristig: seitw&#228;rts</p>
<p>Quelle: Zinskommentar der Interhyp AG vom 23.10.2009</p>
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		<title>Die Notenbanken sind f&#252;r die Zinsentwicklung 2010 gefragt</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 12:05:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[6. Zinsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Immobiliennews:]]></category>
		<category><![CDATA[Notenbanken]]></category>
		<category><![CDATA[Nullzinspolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Zins- und Aktienm&#228;rkte haben in der vergangenen Woche wieder st&#228;rkere Schwankungen gezeigt und sehr nerv&#246;s gehandelt. Die enorme Liquidit&#228;t, die im Markt vorhanden ist, treibt vorerst alle Anlageklassen: Anleihe-, Aktien-, Rohstoff- und Goldkurse steigen. Nat&#252;rlich findet sich auch f&#252;r jede dieser Bewegungen eine schl&#252;ssige Argumentationskette, aber der Verdacht bleibt, dass viele Anlageentscheidungen nicht auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zins- und Aktienm&#228;rkte haben in der vergangenen Woche wieder st&#228;rkere Schwankungen gezeigt und sehr nerv&#246;s gehandelt. Die enorme Liquidit&#228;t, die im Markt vorhanden ist, treibt vorerst alle Anlageklassen: Anleihe-, Aktien-, Rohstoff- und Goldkurse steigen. Nat&#252;rlich findet sich auch f&#252;r jede dieser Bewegungen eine schl&#252;ssige Argumentationskette, aber der Verdacht bleibt, dass viele Anlageentscheidungen nicht auf Vernunft basieren, sondern von technischen Faktoren getrieben werden, die ihre Ursache in der Null-Zins-Politik der Notenbanken haben. So f&#252;hrt die Tatsache, dass derzeit f&#252;r kurzfristige Geldmarktanlagen praktisch keine Zinsen mehr zu erhalten sind, dazu, dass Investoren immer l&#228;ngere Zinsbindungen kaufen und wie wild Unternehmensanleihen einsammeln &#8211; und das bei extrem tiefen Langfristzinsen. Gleichzeitig kaufen Anleger Aktien, weil sie sich dort Dividenden versprechen, die attraktiver sind als Festgeldkonditionen unter einem Prozent. Die Notenbanken haben durch ihre Nullzinspolitik damit schon wieder einmal sicher gestellt, dass Investoren weltweit Risiken eingehen, die sie nicht verstehen und tragen k&#246;nnen. So wie schon in jeder Krise der letzten 15 Jahre, von der Russland- &#252;ber die Asienkrise und New Economy Blase bis zur jetzigen US-Immobilienmarkt- und Bankenkrise mussten es immer Leitzinssenkungen richten. Jetzt sind wir aber bei Nullzinsen angelangt und wenn die Notenbanken nicht die Kontrolle mittelfristig verlieren wollen, dann werden sie schon in den n&#228;chsten Monaten anfangen m&#252;ssen, die Ãœberschussliquidit&#228;t wieder einzusammeln, die Leitzinsen hoch zu nehmen und damit f&#252;r 2010 ein steigende Zinsentwicklung in Kauf zu nehmen. Die Politik wird dagegen wettern, weil diese Ma&#223;nahmen zu Korrekturen an den Aktienm&#228;rkten und am Rentenmarkt f&#252;hren werden. Behalten die Notenbanken aber die Nullzinspolitik zu lange bei, werden die n&#228;chsten spekulativen Blasen entstehen und es wird dann kein Spielraum mehr da sein, die Konsequenzen &#252;ber Zinspolitik aufzufangen. Gerade in Bezug auf die Zinsentwicklung 2010 stehe die Pr&#228;sidenten der US-Notenbank und der Europ&#228;ischen Zentralbank, Ben Bernanke und Jean-Claude Trichet, vor den entscheidensten Wochen ihrer Karrieren.</p>
<p>Quelle: Kommentar zur Zinsentwicklung 2010 der Interhyp AG</p>
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