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	<title>Makler-Übersicht &#187; Leitzinsen</title>
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		<title>Zinsentwicklung 2013: EZB senkt Leitzinsen unter neuer F&#252;hrung</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 17:39:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Kurs der EZB hat gewechselt
Bereits in seiner ersten Sitzung als neuer Pr&#228;sident der Europ&#228;ischen Zentralbank (EZB) hat Mario Draghi die Leitzinsen &#252;berraschend um 0,25 Prozentpunkte auf nunmehr 1,25% gesenkt. Bereits nach wenigen Tagen im Amt macht Herr Draghi damit die Beteuerungen zum Primat der Preisstabilit&#228;t seines Vorg&#228;ngers Trichet vergessen. Eine neue Zeitrechnung hat somit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Kurs der EZB hat gewechselt</strong></p>
<p>Bereits in seiner ersten Sitzung als neuer Pr&#228;sident der Europ&#228;ischen Zentralbank (EZB) hat Mario Draghi die Leitzinsen &#252;berraschend um 0,25 Prozentpunkte auf nunmehr 1,25% gesenkt. Bereits nach wenigen Tagen im Amt macht Herr Draghi damit die Beteuerungen zum Primat der Preisstabilit&#228;t seines Vorg&#228;ngers Trichet vergessen. Eine neue Zeitrechnung hat somit begonnen, denn ab jetzt ist die EZB genauso wie die US-Notenbank, die Bank of England und die Bank of Japan ein Verb&#252;ndeter der Politik im krampfhaften Versuch, das Wirtschaftswachstum um jeden Preis und mit jedem Mittel zu f&#246;rdern. Die unabh&#228;ngige und zum Teil stark disziplinierende Geldpolitik, so wie wir sie von der Deutschen Bundesbank kannten und wie sie uns von der EZB versprochen wurde, ist damit Geschichte. Herr Draghi hat schnell und ohne Z&#246;gern seinen offensichtlich von den Politikern geforderten Beitrag zur vermeintlichen L&#246;sung der Schuldenkrise geleistet. Die Begr&#252;ndung f&#252;r die Zinssenkung – ein m&#246;gliches Abgleiten in eine leichte Rezession in Euroland – l&#228;sst v&#246;llig au&#223;er Acht, dass die Inflationsrate sehr deutlich &#252;ber dem Zielwert der EZB liegt. Damit k&#246;nnen wir auch f&#252;r die Zinsentwicklung 2013 von historisch tiefen Leitzinsen ausgehen und erwarten auch, dass Herr Draghi, &#228;hnlich wie der US-Notenbank-Chef Bernanke, alles daran setzen wird, die l&#228;ngerfristigen Kapitalmarktzinsen tief zu halten. Schon jetzt wird in den USA &#252;ber eine Wiederaufnahme der Notenbank-K&#228;ufe von Hypothekenanleihen gesprochen. Quantitative Easing Nummer 3 – also die dritte Runde an Aufk&#228;ufen von Staatsanleihen und weiteren Schuldtiteln – steht kurz vor der T&#252;r. Im Kern handelt es sich dabei um eine Manipulation der Kapitalmarktzinsen in enormem Ausma&#223;, die den hoch verschuldeten Staaten zu geringeren Zinszahlungen verhilft, gleichzeitig aber die privaten Anleger um eine rechtm&#228;&#223;ige Verzinsung ihrer Kapitalanlagen bringt. Auf diese Weise wird vorerst die Finanzierung der aufgelaufenen Schulden ertr&#228;glich gemacht und Zeit gewonnen.<br />
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</script><br />
<strong>Krisen und L&#246;sungsans&#228;tze &#252;berschlagen sich</strong></p>
<p>Gleichzeitig scheint die Nachfrage weltweit schon wieder r&#252;ckl&#228;ufig zu sein. Parallel zu diesen geldpolitischen Entwicklungen l&#228;uft die europ&#228;ische Schuldenkrise mit immer absurderen Facetten ab. Binnen weniger Monate hat sich die H&#246;he der von Griechenland ben&#246;tigten Mittel von 100 Mrd. auf &#252;ber 200 Mrd. Euro mehr als verdoppelt. Das neue Rettungspaket, das nun geschn&#252;rt wurde, wird auch noch mit einem Hebel ausgestattet. So k&#246;nnen mit 440 Mrd. Euro am Ende m&#246;glichst &#252;ber 1.000 Mrd. Euro an Finanzierungen f&#252;r die klammen Staaten des S&#252;dens dargestellt werden. Die Politik versieht also ihren Rettungsschirm mit „Leverage“ – ein Begriff, den vor allem die bei Politikern verrufenen Hedge Fonds bekannt gemacht haben. Genau diesen Hedge Fonds m&#246;chten daher die gleichen Politiker, die den Hebel beim Rettungsschirm einf&#252;hren, &#252;ber strengere Regulierungen das Handwerk legen. Die Absurdit&#228;t kennt keine Grenzen mehr!<br />
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Den gr&#246;&#223;ten Bock aber haben in den letzten 48 Stunden doch wieder die Griechen geschossen. Ihr Regierungschef hat sich kurzerhand entschlossen, das Volk dar&#252;ber abstimmen zu lassen, ob es die Rettung durch Europa und den IWF zu den verhandelten Konditionen &#252;berhaupt annehmen m&#246;chte. In einer Demokratie ein eigentlich ehrenwerter Schritt – nur h&#228;ngt an dieser Zustimmung leider das gesamte Euroland-Weltbild von Frau Merkel und Herrn Sarkozy. Sie wollen daher mit massivem Druck diese Volksabstimmung verhindern, um nicht das Risiko einer Absage einzugehen. Was macht Herr Papandreou folglich? Er sagt die Volksabstimmung einfach wieder ab. Eine Politposse erster G&#252;te, die sich hier zwischen G8, G20 und wei&#223; Gott welchen weiteren Krisensitzungen, die inzwischen mindestens einmal w&#246;chentlich stattfinden, abspielt.</p>
<p><strong>Immobilienk&#228;ufer und Anschlussfinanzierer profitieren</strong></p>
<p>Dem Baugeldkunden kann eine solche Zinsentwicklung bis 2013 am Ende nur Recht sein. Die EZB-Politik sorgt f&#252;r tiefe Zinsen und die Regierungen versuchen die Konjunktur am Laufen zu halten. In wirtschaftlich starken L&#228;ndern wie Deutschland bedeutet das ein gutes Umfeld f&#252;r Wohnimmobilien. Kunden mit guter Bonit&#228;t k&#246;nnen &#228;hnlich wie Deutschland auf Staatsebene zu extrem tiefen Zinsen finanzieren. Diese Chance gilt es zu nutzen, ist doch der Kauf eines Eigenheims kein Konsum sondern eine Investition in Substanz und deckt dazu noch die gr&#246;&#223;te Ausgabe im Alter ab. Wichtig dabei bleibt, die aktuell tiefen Zinsen f&#252;r h&#246;here Tilgungen und damit eine schnellere Entschuldung zu nutzen. Denn langfristig auf zu hohen Schulden zu sitzen ist kein gutes Rezept – wie uns die Staaten gerade aufzeigen.</p>
<p>Quelle: Kommentar zur Zinsentwicklung 2013 der Interhyp AG vom 04.11.2011</p>
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		<title>Zinsentwicklung 2012: Welche Hiobsbotschaft kommt als n&#228;chstes?</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Aug 2011 16:18:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[6. Zinsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Immobiliennews:]]></category>
		<category><![CDATA[Leitzinsen]]></category>
		<category><![CDATA[Zinsentwicklung 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Zinsprognose 2013]]></category>

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		<description><![CDATA[Rechtzeitig vor der offiziellen Verk&#252;ndung der Zahlungsunf&#228;higkeit der USA Anfang August haben sich Demokraten und Republikaner auf ein Sparpaket f&#252;r die kommenden Jahre geeinigt: Um die Handlungsf&#228;higkeit zu gew&#228;hrleisten, wird zun&#228;chst die Schuldenobergrenze um bis zu 2,4 Billionen Dollar angehoben. Im gleichen Zug sollen in den n&#228;chsten zehn Jahren bis zu 2,5 Billionen Dollar eingespart [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rechtzeitig vor der offiziellen Verk&#252;ndung der Zahlungsunf&#228;higkeit der USA Anfang August haben sich Demokraten und Republikaner auf ein Sparpaket f&#252;r die kommenden Jahre geeinigt: Um die Handlungsf&#228;higkeit zu gew&#228;hrleisten, wird zun&#228;chst die Schuldenobergrenze um bis zu 2,4 Billionen Dollar angehoben. Im gleichen Zug sollen in den n&#228;chsten zehn Jahren bis zu 2,5 Billionen Dollar eingespart werden. Letzteres soll ausschlie&#223;lich durch Einschnitte in allen Bereichen u.a auch im Verteidigungsetat oder bei Sozialprogrammen – jedoch ausdr&#252;cklich nicht durch Steuererh&#246;hungen – erreicht werden. Ob diese Ziele &#252;berhaupt erreicht werden k&#246;nnen, erscheint angesichts der nach wie vor angeschlagenen amerikanischen Konjunktur fragw&#252;rdig, da bei der Planung ein deutliches Wachstum unterstellt wurde. Unter anderem aufgrund dieser Unsicherheit und weil die Sparanstrengungen f&#252;r zu gering erachtet wurde, senkte die Ratingagentur Standard &amp; Poor’s das Kreditrating der USA von der h&#246;chsten Bonit&#228;tsstufe um eine Stufe ab. Dies und die Einsicht, dass die USA und weitere Volkswirtschaften erneut in eine Rezession abgleiten k&#246;nnten, f&#252;hrte in der vergangenen Woche zu einem starken Einbruch der B&#246;rsen. Dieser konnte zun&#228;chst nur durch die Ank&#252;ndigung der amerikanischen Notenbank gebremst werden, die Leitzinsen bis Mitte 2013 auf einem Niveau von 0 bis 0,25 Prozent zu belassen &#8211; so die Zinsprognose 2013.<br />
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</script><br />
In der Europ&#228;ischen Union ist zwischenzeitlich die Kreditw&#252;rdigkeit Italiens in den Fokus der Finanzm&#228;rkte geraten; ebenso scheint es m&#246;glich, dass das Kreditrating von Frankreich &#228;hnlich den USA um eine Stufe abgewertet werden k&#246;nnte, Derzeit wird Frankreich als Schuldner bester Bonit&#228;t eingestuft. Die Folge war, dass die Renditen f&#252;r Staatsanleihen beider L&#228;nder stiegen und Gelder in sichere Anlagen, wie z.B. deutsche Bundesanleihen, umgeschichtet wurden. Nachdem die Europ&#228;ische Zentralbank (EZB) &#252;ber Wochen keine Anleihen mehr am Markt gekauft hatte, wurde sie z.B. wieder bei griechischen und portugiesischen Anleihen aktiv und plant nun sogar den Aufkauf von italienischen und spanischen. Die EZB steht dabei vor folgendem Dilemma: Tritt sie nicht entschlossen genug auf und investiert nur geringe Betr&#228;ge, wird diese Ma&#223;nahme verpuffen &#8211; st&#252;tzt sie hingegen im gr&#246;&#223;eren Stil, wird eine gro&#223;e Menge frisches Geld dem Wirtschaftskreislauf zugef&#252;hrt, was die Gefahr einer weiter anziehenden Inflation sch&#252;rt. Im Rahmen der Notenbanksitzung in der letzten Woche entschieden sich die Banker, die Leitzinsen nicht zu ver&#228;ndern. Eine Anpassung des Leitzinses auf bis zu zwei Prozent zum Jahresende – wie es Anfang des Jahres von vielen Marktteilnehmern erwartet wurde – erwarten wir f&#252;r die Zinsentwicklung 2012 angesichts der aktuellen Unsicherheiten nicht mehr.</p>
<p>Die Zinsentwicklung 2012 in Deutschland scheint sich weiterhin von der Realwirtschaft abgekoppelt zu haben: Suchen Investoren sichere Anlagealternativen zum fallenden Aktienmarkt oder schichten ihre Anleihe-Anlagen von Staaten mit vermeintlich gestiegenem Risiko um, investieren sie in deutsche Bundesanleihen. Die Rendite sinkt infolgedessen, und Banken, die sich auf dem Pfandbriefmarkt refinanzieren, k&#246;nnen ihren Kunden gesunkene Baufinanzierungskonditionen anbieten. Andere Anbieter wie Versicherungen, die ihre Pr&#228;mieneinnahmen durch Herausgabe von Baufinanzierungen anlegen, sind dann ebenfalls gezwungen, ihre Baufinanzierungskonditionen auf ein marktkonformes Niveau zu senken. Entspannt sich hingegen die Lage auf den Aktien- oder Anleihem&#228;rkten f&#252;r ein paar Tage, entwickeln sich die Zinsen gem&#228;&#223; des oben beschriebenen Mechanismus in die entgegengesetzte Richtung. Diese Zinsspr&#252;nge von teilweise mehr als 0,1 Prozentpunkten pro Tag erwarten wir ebenfalls f&#252;r die n&#228;chsten Wochen.<br />
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Kunden, die eine Finanzierung ben&#246;tigen – sei es f&#252;r eine Anschlussfinanzierung oder den Kauf bzw. Bau einer Immobilie – sollten tempor&#228;rer Zinsr&#252;ckg&#228;nge am Markt konsequent zum Abschluss nutzen. Das derzeit g&#252;nstige Zinsniveau sollte weiterhin daf&#252;r genutzt werden, die anf&#228;ngliche Tilgung von vornherein auf mindestens zwei Prozent festzulegen, um die R&#252;ckzahlungsdauer des Darlehens signifikant zu verk&#252;rzen. Sollten Anpassungen der Tilgungsh&#246;he w&#228;hrend der Zinsbindung notwendig sein, bieten alle modernen Baufinanzierungsanbieter mittlerweile kostenfrei Tilgungswechsel an.</p>
<p>Kurzfristig: stark schwankend<br />
Langfristig: steigend</p>
<p>Quelle: Kommentar zur Zinsentwicklung 2012 der Dr. Klein &amp; Co. AG auf <a title="Zinsentwicklung.de" href="http://www.zinsentwicklung.de/zinskommentar.html" target="_blank">Zinsentwicklung.de</a></p>
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		<item>
		<title>Zinsprognose 2012: Keine schnelle Leitzinserh&#246;hung durch die EZB?</title>
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		<pubDate>Fri, 20 May 2011 17:56:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[6. Zinsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Immobiliennews:]]></category>
		<category><![CDATA[Leitzinsen]]></category>
		<category><![CDATA[Leitzinserhöhung]]></category>
		<category><![CDATA[Zinsmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Zinsprognose 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rahmen ihrer ersten Leitzinserh&#246;hung Anfang April hatte die Europ&#228;ische Zentralbank (EZB) ihrem Postulat Ausdruck verliehen, die Inflation unterhalb des Ziels von 2% halten zu wollen. Analysten rechneten auf Grund der Rhetorik des EZB-Pr&#228;sidents, Trichet, bereits im Juni mit einer weiteren Erh&#246;hung. Auf Grund der Aussagen, die auf der monatlichen Sitzung der EZB Anfang Mai [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen ihrer ersten <a title="Leitzinserh&#246;hung" href="http://www.makler-uebersicht.de/tag/leitzinserhohung/" target="_self">Leitzinserh&#246;hun</a>g Anfang April hatte die Europ&#228;ische Zentralbank (EZB) ihrem Postulat Ausdruck verliehen, die Inflation unterhalb des Ziels von 2% halten zu wollen. Analysten rechneten auf Grund der Rhetorik des EZB-Pr&#228;sidents, Trichet, bereits im Juni mit einer weiteren Erh&#246;hung. Auf Grund der Aussagen, die auf der monatlichen Sitzung der EZB Anfang Mai get&#228;tigt wurden, muss jedoch davon ausgegangen werden, dass ein erneuter Zinsschritt erst im Juli evtl. sogar noch sp&#228;ter im Jahr erfolgen wird.<br />
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Als Konsequenz fiel der Wert des Euros in den darauf folgenden Tagen deutlich, da Investoren Kapital abzogen, die in naher Zukunft eher mit einer h&#246;heren Verzinsung Ihrer Anlage gerechnet hatten. Die Zinsen f&#252;r Baugeld unterschiedlicher Zinsbindung verbilligten sich in den letzten zwei Wochen deutlich um bis zu 0,20 Prozentpunkte. Das z&#246;gerliche Handeln der EZB bei den Leitzinsen wirft Fragen auf, zumal die EZB noch im April beteuerte, Zweitrundeneffekte (z.B. Lohnerh&#246;hungen in Folge gestiegener Lebenshaltungskosten) um jeden Preis verhindern zu wollen. Mit jedem Monat, den die EZB nicht reagiert, wird jedoch genau dieses Risiko gr&#246;&#223;er. So kletterte z.B. die Inflation im wirtschaftlich starken Deutschland im April um 2,7% (Euroraum: 2,8%), welches dem h&#246;chsten Wert seit 2008 – also dem Beginn der Finanzkrise – entspricht.</p>
<p>Haben die Mitglieder der EZB die Bef&#252;rchtung, das europ&#228;ische Wirtschaftswachstum durch eine zu schnelle Leitzinserh&#246;hung auszubremsen? Oder wird gar auf die wirtschaftlichen Belange einzelner, wirtschaftlich angeschlagener Mitgliedsstaaten – wie Griechenland, Portugal oder Irland – R&#252;cksicht genommen, deren Wirtschaft besonders anf&#228;llig f&#252;r die Verteuerung von Krediten ist?<br />
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Apropos Griechenland: Die finanzielle Situation entwickelt sich mittlerweile zur gr&#246;&#223;ten Bew&#228;hrungsprobe f&#252;r unsere gemeinsame W&#228;hrung. Auf Grund eines schwachen Wirtschaftswachstums (+0,8% im ersten Quartal 2011), hoher Arbeitslosigkeit sowie eines Reform-, Spar- und Privatisierungswillens der griechischen Regierung, welcher von Vertretern sowohl der EU als auch des Internationalen W&#228;hrungsfonds (IWF) als noch zu gering angestuft wird, steigt die Verschuldung nach wie vor an. Analysten gehen zumindest bis 2013 von einer weiteren Zunahme aus, bis die jetzigen Ma&#223;nahmen Wirkung zeigen werden. Der Abschluss eines weiteren Rettungspakets mit einem Volumen von bis zu 60 Mrd. Euro wird immer wahrscheinlicher, um Griechenland bis 2013 Luft zu verschaffen.</p>
<p>Der deutliche R&#252;ckgang der Baugeldzinsen in den letzten Wochen ist unseres Erachtens der Sorge um den Euro geschuldet. Sollten das Thema „Inflation“ in den n&#228;chsten Wochen wieder in den Vordergrund r&#252;cken, d&#252;rfte sich der Aufw&#228;rtstrend weiter fortsetzen. Da die Zinsaufschl&#228;ge f&#252;r Darlehen mit 15, 20 oder sogar 30 Jahren Zinsbindung nur moderat sind (flache Zinsstrukturkurve), sollten Kunden die eine Finanzierung ben&#246;tigen, die Vorz&#252;ge einer langfristigen Zinsbindung pr&#252;fen. Die letzten acht Monate haben eindrucksvoll gezeigt, wie schnell der <a title="Zinsmarkt" href="http://www.makler-uebersicht.de/tag/zinsmarkt/" target="_self">Zinsmarkt</a> ansteigen kann.</p>
<p>Quelle: <a title="Zinsentwicklung.de" href="http://www.zinsentwicklung.de/zinskommentar.html" target="_blank">Zinsprognose 2012 der Dr. Klein &amp; Co. AG vom 19.05.2011 auf Zinsentwicklung.de</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Zinsprognose 2012: EZB bekommt kalte F&#252;&#223;e</title>
		<link>http://www.makler-uebersicht.de/zinsprognose-2012-ezb-bekommt-kalte-fuesse/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 May 2011 17:52:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[6. Zinsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Immobiliennews:]]></category>
		<category><![CDATA[EZB]]></category>
		<category><![CDATA[Leitzinsen]]></category>
		<category><![CDATA[Zinsanhebung]]></category>
		<category><![CDATA[Zinsprognose 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaum hatten sich die M&#228;rkte auf eine Phase steigender Leitzinsen in Euroland eingestellt, &#252;berrascht Trichet, Chef der Europ&#228;ischen Zentralbank (EZB), schon wieder. Mit der gestrigen Entscheidung, den Leitzinssatz, der Anfang April um 0,25% auf 1,25% angehoben worden war, unver&#228;ndert zu lassen, hat Trichet eine Reihe von Fragezeichen hinterlassen. Die Aussagen von Trichet im Rahmen der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum hatten sich die M&#228;rkte auf eine Phase steigender Leitzinsen in Euroland eingestellt, &#252;berrascht Trichet, Chef der Europ&#228;ischen Zentralbank (EZB), schon wieder. Mit der gestrigen Entscheidung, den Leitzinssatz, der Anfang April um 0,25% auf 1,25% angehoben worden war, unver&#228;ndert zu lassen, hat Trichet eine Reihe von Fragezeichen hinterlassen. Die Aussagen von Trichet im Rahmen der Pressekonferenz deuten sogar darauf hin, dass erst wieder im Juli eine weitere Zinsanhebung folgen k&#246;nnte &#8211; oder auch nicht. W&#228;hrend also die Inflationsdaten in Euroland genauso wie in den meisten anderen wichtigen W&#228;hrungsr&#228;umen eindeutig &#252;ber den von der EZB postulierten Zielwerten liegen, stoppt die Notenbank den gerade eingeschlagenen Weg noch bevor sie richtig angefangen hat. Sieht so eine glaubw&#252;rdige Stabilit&#228;tspolitik aus? Die meisten Marktbeobachter hatten erwartet, dass die EZB ihr Mandat nutzen w&#252;rde, um bei der Zinsprognose 2012 relativ rasch den Leitzins von dem Krisenniveau von 1% auf eine neutrale Gr&#246;&#223;e von 2-2,5% zu bewegen.<br />
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</script><br />
<strong>Abwartende EZB-Haltung schafft Raum f&#252;r Spekulationen</strong><br />
Die derzeit h&#246;heren Inflationsraten w&#228;ren besonders gegen&#252;ber der Politik ein gutes Argument gewesen, die Leitzinsen schnell anzuheben und damit auch ein klares Zeichen zu setzen, dass man es mit dem Management von Inflationserwartungen ernst meint. Nat&#252;rlich h&#228;tte ein solcher Schritt auch den Euro gegen den Dollar weiter steigen lassen und damit einerseits Importe verbilligt, Exportchancen aber geschw&#228;cht. Aber genau darum geht es eben: Sorgt sich die EZB um Preisstabilit&#228;t oder beginnt sie schrittweise mehr als Handlanger der Politik im Management des Wirtschaftswachstums zu agieren? Warum hat die EZB der Mut verlassen? Ist es die Furcht vor einem neuerlichen R&#252;ckfall der USA in die Rezession nach den zuletzt entt&#228;uschenden Konjunkturzahlen und den eventuellen Auswirkungen auf Euroland? Ist es die Bef&#252;rchtung, dass die Budgetkonsolidierungsma&#223;nahmen in den Euro-Mitgliedsl&#228;ndern in den n&#228;chsten Quartalen das Wachstum st&#228;rker einbremsen werden als derzeit erwartet &#8211; und dass daher eine Serie von Zinserh&#246;hungen den Bremseffekt verst&#228;rken w&#252;rde? Ist es vielleicht die Sorge, dass die angeschlagenen Banken von rasch steigenden kurzfristigen Zinsen in ihrer Gesundung gef&#228;hrdet w&#252;rden? Oder ist bei allem &#246;ffentlichen Gerede &#252;ber Inflation in den K&#246;pfen der Notenbanker immer noch die Angst vor Deflation vorhanden? Die vorschnellen Zinserh&#246;hungen in Japan Anfang des letzten Jahrzehnts, die immer wieder zur&#252;ckgenommen werden mussten, weil die Wirtschaft in die n&#228;chste Rezession rutschte, k&#246;nnten ihnen als Warnung gelten.<br />
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</script><br />
Tatsache ist: Eine Notenbank, die der Geldwertstabilit&#228;t verpflichtet ist, ein Inflationsziel von unter 2,0% hat und die Inflationsrate am Beginn einer Wirtschaftserholung auf 3% zusteuern sieht, kann &#8211; bei gleichzeitiger massiver Liquidit&#228;tsversorgung des Bankensektors &#8211; nicht ernsthaft einen Leitzins von 1,25% f&#252;r richtig halten. Es sei denn, sie sieht die n&#228;chste Konjunkturabschw&#228;chung schon um die Ecke kommen oder nimmt trotz &#246;ffentlicher Warnungen die Inflationsgefahr in der internen Diskussion nicht ernst. Die dritte Variante, dass die EZB zwar gerne die Zinsen anheben m&#246;chte, der politische Einfluss aber inzwischen so stark ist, dass man viel langsamer vorgeht als gewollt, ist trotz der personellen Rochaden in der Bundesbank und der offensichtlichen Machtspiele im Poker um die Neubesetzung der EZB-F&#252;hrung als unwahrscheinlich einzusch&#228;tzen. Aber nat&#252;rlich werden der von Kanzlerin Merkel besetzte neue Bundesbank-Pr&#228;sident Weidmann und der von Sarkozy und den S&#252;dl&#228;ndern designierte EZB-Pr&#228;sident Draghi beweisen m&#252;ssen, ob sie in diesen schwierigen Phasen dem Einfluss ihrer Ziehm&#252;tter und Ziehv&#228;ter widerstehen k&#246;nnen. Die EZB ist schon heute die letzte Bastion unter den gro&#223;en Notenbanken. Nicht wenige Politiker in Europa arbeiten daran, sie zu Fall zu bringen und die Geldpolitik in den Dienst ihrer schlechten Wirtschafts- und Finanzpolitik zu stellen.</p>
<p><strong>Leicht r&#252;ckl&#228;ufige Baugeldzinsen nutzen</strong><br />
F&#252;r die Zinsentwicklung am Anleihemarkt und damit auch f&#252;r die Hypothekenzinsen bedeutet das Stillhalten der EZB vorerst eine Stabilisierung nach vielen Monaten steigender Zinsen. Die aktuell leicht r&#252;ckl&#228;ufigen Zinsen sind aus unserer Sicht aber eine technische Korrektur in einem Aufw&#228;rtstrend und keine Trend&#228;nderung. Wir sehen bez&#252;glich der Zinsprognose 2012 nach einigen Wochen die Gefahr, dass die alten Bef&#252;rchtungen in Bezug auf steigende Inflationsraten wieder in den Vordergrund treten werden und damit die Gefahr h&#246;herer Langfristzinsen erneut zunehmen wird. F&#252;r die n&#228;chsten Wochen gilt es, die g&#252;nstigeren Konditionen zu nutzen und gerade mit l&#228;ngeren Laufzeiten f&#252;r Kalkulationssicherheit zu sorgen.</p>
<p>Quelle: Zinsprognose 2012 der Interhyp AG vom 06.05.2011</p>
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		<title>Zinsentwicklung 2012: Zinsen von mehreren Seiten unter Aufw&#228;rtsdruck</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Jan 2011 08:38:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[6. Zinsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Immobiliennews:]]></category>
		<category><![CDATA[Anschlussfinanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Leitzinsen]]></category>
		<category><![CDATA[Volltilgerdarlehen]]></category>
		<category><![CDATA[Zinsentwicklung 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[W&#228;hrend sich die Performance und die Aussichten f&#252;r die Aktienm&#228;rkte zuletzt immer st&#228;rker verbessert haben, hat sich das Bild f&#252;r die Zinsentwicklung 2012 seit dem Herbst eingetr&#252;bt. Inzwischen kann man den Zeitpunkt der Stimmungs&#228;nderung mit der Ank&#252;ndigung der zweiten Runde gro&#223;volumiger Aufk&#228;ufe von Staatsanleihen durch die amerikanische Notenbank im September letzten Jahres genau benennen. Mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>W&#228;hrend sich die Performance und die Aussichten f&#252;r die Aktienm&#228;rkte zuletzt immer st&#228;rker verbessert haben, hat sich das Bild f&#252;r die Zinsentwicklung 2012 seit dem Herbst eingetr&#252;bt. Inzwischen kann man den Zeitpunkt der Stimmungs&#228;nderung mit der Ank&#252;ndigung der zweiten Runde gro&#223;volumiger Aufk&#228;ufe von Staatsanleihen durch die amerikanische Notenbank im September letzten Jahres genau benennen. Mit dem Start dieses Aufkaufprogrammes hat sich die US-Notenbank endg&#252;ltig als Handlanger der Regierung offenbart und den Investoren weltweit zwei Botschaften gesendet: Erstens wird sie alles Notwendige tun, um Wachstum in den USA zu erzeugen und wird mit ihren Ma&#223;nahmen nicht ruhen, bis das erreicht ist. Zweitens wird sie mit aller Macht eine Deflation verhindern und nimmt daf&#252;r gerne das Risiko von Inflation in Kauf. Im Kern wird sie sogar mit allen Mitteln versuchen, Inflation zu erzeugen. Diese Botschaften bedeuten f&#252;r die Investoren in Aktien die Aussicht auf steigende Unternehmens- und damit Kursgewinne. Das hat sich auch in einer Fortsetzung der positiven Performance an den Aktienm&#228;rkten sofort bemerkbar gemacht. F&#252;r die Investoren im Anleihebereich l&#228;uten aber die Alarmglocken. Daher ist es nicht verwunderlich, dass inzwischen fast niemand mehr &#8211; au&#223;er der US-Notenbank selbst &#8211; amerikanische Staatsanleihen mit l&#228;ngeren Laufzeiten kauft. Die steigenden Renditen zeigen die fehlende Nachfrage und nachdem der US-Treasury-Markt immer noch der Leitmarkt f&#252;r Zinsen ist, steigen seitdem auch die Kapitalmarktzinsen im Rest der Welt. Dar&#252;ber hinaus hat sich in den vergangenen Monaten neben den enormen Staatsschulden auch eine zweite Front aufgetan, die die Anleger am Anleihemarkt nerv&#246;s macht: Steigende Rohstoff- und Nahrungsmittelpreise treiben in vielen L&#228;ndern die Inflationsraten nach oben. Inzwischen sind auch die gro&#223;en Emerging Markets wie China, Indien oder Brasilien keine Quelle von sinkenden Preisen mehr, sondern treiben selbst durch ihre stark steigende Konsumnachfrage die Preisentwicklung an. Der Wettbewerb um Ressourcen zeigt klare Auswirkungen und wird durch Spekulationen noch verst&#228;rkt. Das stellt f&#252;r die Notenbanken in den USA und in Europa bei ihrer Suche nach der richtigen Antwort f&#252;r die Geldpolitik eine weitere und auch neue Herausforderung dar. Derzeit scheint sich die Erwartung aufzubauen, dass die Notenbanken die Leitzinsen rascher anheben m&#252;ssen, um diese Kr&#228;fte zu kontrollieren. Dementsprechend steigt die Nervosit&#228;t der Anleiheinvestoren. Denn eines ist auch klar: Eine Welt, die in gro&#223;en Teilen v&#246;llig &#252;berschuldet ist, kann sich keine hohen Langfristzinsen leisten, weil sie damit von den Zinsbelastungen erdr&#252;ckt w&#252;rde. Und h&#246;here Kapitalmarktzinsen werden gerade in den wachstumsschwachen Probleml&#228;ndern den Aufschwung verhindern und damit auch die Bedienung der Staatsschulden in Frage stellen. Schon heute ist deutlich zu sehen, dass die hochverschuldeten Staaten wie Japan, USA, England oder Italien gro&#223;e Probleme haben, Wachstum zu erzeugen. Dagegen boomen die &#220;berschussl&#228;nder China, Brasilien und Indien. Auch Deutschland findet sich nach den Reformen und der Durststrecke der vergangenen zehn Jahre auf der Gewinnerseite wieder. Selbst wenn die Rahmenbedingungen in beiden Lagern sehr unterschiedlich sind, in puncto Inflation sind sie vereint: Die einen wollen sie produzieren, um ihre Schulden zu entwerten, die anderen f&#246;rdern sie aufgrund ihrer starken &#246;konomischen Performance und ihrer hohen Nachfrage nach knappen G&#252;tern.<br />
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</script><br />
F&#252;r Baufinanzierungskunden steigt damit die Gefahr, dass die Konditionen f&#252;r Darlehen in die H&#246;he gehen. Wir empfehlen Kreditnehmern daher, die aktuellen Zinsen m&#246;glichst lange zu sichern und in nicht auf sinkende Zinsen zu warten. Grunds&#228;tzlich ist bei diesem historisch gesehen immer noch sehr niedrigen Zinsniveau eine Tilgung von 2% bis 3% ratsam, damit die Restlaufzeit des Darlehens verk&#252;rzt wird. Gefragt sind aus diesem Grund auch sogenannte Volltilgerdarlehen. Dabei steht &#252;ber eine h&#246;here laufende Tilgung heute schon eine Rate fest, die zur vollst&#228;ndigen R&#252;ckzahlung des Darlehens f&#252;hrt. Das Risiko, sp&#228;ter zu deutlich h&#246;heren Zinsen noch eine weitere Anschlussfinanzierung vornehmen zu m&#252;ssen, wird damit schon heute ausgeschlossen. Die Finanzierungsspezialisten bei Interhyp k&#246;nnen auf mehr als 250 Banken zugreifen und erarbeiten gerne eine individuelle L&#246;sung. Zur Analyse der eigenen Situation und zur Beobachtung der Zinsentwicklung eignen sich auch die Zins-Charts und Tools auf der Interhyp-Website.</p>
<p>Tendenz:<br />
kurzfristig: aufw&#228;rts<br />
mittelfristig: aufw&#228;rts</p>
<p>Quelle: Kommentar zur Zinsentwicklung 2012 der Interhyp AG vom 21.01.2011</p>
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		<title>Zinsprognose 2011: Die EZB h&#228;lt wie erwartet still</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Oct 2010 17:17:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[6. Zinsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Immobiliennews:]]></category>
		<category><![CDATA[EZB]]></category>
		<category><![CDATA[Leitzinsen]]></category>
		<category><![CDATA[Nullzinspolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie erwartet hat am Donnerstag die EZB keine &#196;nderungen an den Leitzinsen und an ihrer Rhetorik vorgenommen und daher auch den Zinsmarkt nicht wirklich bewegt. Damit versuchen sich die Inflations- und W&#228;hrungsh&#252;ter in Frankfurt m&#246;glichst dezent aus den verbalen Auseinandersetzungen zwischen den USA, China und Japan herauszuhalten. Scheinbar unger&#252;hrt akzeptiert die EZB den vehementen Anstieg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie erwartet hat am Donnerstag die EZB keine &#196;nderungen an den Leitzinsen und an ihrer Rhetorik vorgenommen und daher auch den Zinsmarkt nicht wirklich bewegt. Damit versuchen sich die Inflations- und W&#228;hrungsh&#252;ter in Frankfurt m&#246;glichst dezent aus den verbalen Auseinandersetzungen zwischen den USA, China und Japan herauszuhalten. Scheinbar unger&#252;hrt akzeptiert die EZB den vehementen Anstieg des Eurokurses gegen&#252;ber dem Dollar und damit auch gegen den an den Dollar gekoppelten chinesischen Yuan. Offensichtlich freut man sich derzeit mehr &#252;ber das Wiedererstarken der europ&#228;ischen Gemeinschaftsw&#228;hrung, als man die potentiellen negativen Auswirkungen eines st&#228;rkeren Euro f&#252;r die Exporte f&#252;rchtet. Die erste Runde im Abwertungswettlauf der W&#228;hrungen geht daher eindeutig an die USA. Dort hat die Notenbank vergangene Woche weitere Lockerungsschritte ihrer Nullzinspolitik angek&#252;ndigt. Konkret hei&#223;t das: Die USA werden weiter Geld drucken und damit ihre ausl&#228;ndischen Schuldner bedienen. Ein Verfall des Dollars wird dabei billigend in Kauf genommen. Was aber fast ebenso dramatisch ist, ist die Tatsache, dass damit auch der an den Dollar gekoppelte Yuan gegen den Euro abgewertet wird. Das macht den chinesische Export noch wettbewerbsf&#228;higer. Es ist sogar zu vermuten, dass China derzeit seine exorbitanten W&#228;hrungsreserven dazu einsetzt, die W&#228;hrungen zu manipulieren. Zuerst hat man den Yen durch K&#228;ufe von japanischen Staatsanleihen historisch teuer gemacht und so Japan in Bedr&#228;ngnis gebracht, jetzt kauft man Staatsanleihen von Eurol&#228;ndern und treibt damit den Euro nach oben. Wie lange die EZB ruhig zuschaut, bleibt offen. Zumindest hat man noch vor einigen Wochen, als der Eurokurs unter 1,20 gegen den Dollar fiel, von einer R&#252;ckkehr auf ein richtiges Niveau gesprochen. Mit 1,40 und h&#246;her ist der Euro auf jeden Fall gegen Dollar und Yuan &#252;berbewertet. Euroland muss aufpassen, dass nicht auch Runde zwei an die USA und China gehen. Denn das k&#246;nnte teuer werden.<br />
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F&#252;r die n&#228;chsten Wochen erwarten wir zwar Schwankungen bei den Kapitalmarktzinsen, die sich gemessen an den Zinss&#228;tzen f&#252;r 10-j&#228;hrige Pfandbriefe in einer Bandbreite zwischen 2,65 und 2,90% bewegen sollten, aber keine gro&#223;en Bewegungen. Besonders an starken Tagen am Anleihemarkt sollten Kunden die Gunst der Stunde nutzen und ihre Konditionen festzurren. Immobilienfinanzierungen laufen in der Regel 25 Jahre. Diese Periode heute zu historisch tiefen Zinss&#228;tzen abzusichern, kann daher kein Fehler sein. Wir empfehlen, zumindest einen gro&#223;en Teil der Finanzierungssumme &#252;ber lange Sollzinsbindungen festzuschreiben und damit f&#252;r Kalkulationssicherheit zu sorgen. Grunds&#228;tzlich raten wir, bei diesem niedrigen Zinsniveau die Tilgung mit 2 &#8211; 3% zu w&#228;hlen, damit die Gesamtlaufzeit des Darlehens &#252;berschaubar bleibt. Gefragt sind aus diesem Grund derzeit auch sogenannte Volltilger-Darlehen. Dabei steht &#252;ber eine h&#246;here laufende Tilgung heute schon eine Rate fest, die nach 20 oder 25 Jahren zu vollst&#228;ndigen R&#252;ckzahlung des Darlehens f&#252;hrt. Das Risiko sp&#228;ter zu deutlich h&#246;heren Zinsen eine Prolongation vornehmen zu m&#252;ssen wird damit schon heute ausgeschlossen. Die Finanzierungsspezialisten der Interhyp k&#246;nnen auf mehr als 250 Banken zugreifen und erarbeiten gerne eine individuelle L&#246;sung f&#252;r Sie. Zur Analyse der eigenen Situation und zur Beobachtung der Zinsentwicklung eignen sich auch die Zins-Charts und Tools auf der Interhyp Website.</p>
<p><strong>Tendenz:</strong><br />
kurzfristig: seitw&#228;rts<br />
mittelfristig: seitw&#228;rts</p>
<p>Quelle: Zinsprognose 2011 der Interhyp AG vom 08.10.2010</p>
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		<item>
		<title>Zinsentwicklung 2011: US-Notenbank gibt keine Entwarnung</title>
		<link>http://www.makler-uebersicht.de/zinsentwicklung-2011-us-notenbank-gibt-keine-entwarnung/</link>
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		<pubDate>Sat, 25 Sep 2010 06:16:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[6. Zinsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Immobiliennews:]]></category>
		<category><![CDATA[Leitzinsen]]></category>
		<category><![CDATA[Nullzinspolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit klaren Aussagen zur weiterhin angespannten Lage der amerikanischen Konjunkturentwicklung und mit dem Hinweis, alle M&#246;glichkeiten der geldpolitischen Unterst&#252;tzung bei der Zinsentwicklung 2011 nutzen zu wollen, hat die US-Notenbank diese Woche die Nachfrage am Anleihemarkt wieder anspringen lassen. Die Marktteilnehmer interpretieren die Aussagen als klares Zeichen, dass die Leitzinsen noch sehr lange der Nullzinspolitik unterliegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit klaren Aussagen zur weiterhin angespannten Lage der amerikanischen Konjunkturentwicklung und mit dem Hinweis, alle M&#246;glichkeiten der geldpolitischen Unterst&#252;tzung bei der Zinsentwicklung 2011 nutzen zu wollen, hat die US-Notenbank diese Woche die Nachfrage am Anleihemarkt wieder anspringen lassen. Die Marktteilnehmer interpretieren die Aussagen als klares Zeichen, dass die Leitzinsen noch sehr lange der Nullzinspolitik unterliegen werden und dass die Notenbank im Eventualfall mit weiteren Aufk&#228;ufen von Staats- und Hypothekenanleihen Geld drucken wird. Was f&#252;r die Anleihekurse positiv ist, versetzt dem US-Dollar hingegen einen schweren Schlag. Mit einem Kurs von inzwischen &#252;ber 1,34 gegen den Euro hat der Dollar weiter nachgegeben und eindeutig den Euro als derzeit schw&#228;chste der gro&#223;en W&#228;hrungen abgel&#246;st. Pl&#246;tzlich scheint in der Einsch&#228;tzung der Investoren die US-Misere sogar die Schw&#228;che der europ&#228;ischen Probleml&#228;nder zu &#252;bertreffen. Gleichzeitig wehrt sich auch China vehement gegen eine Aufwertung seiner W&#228;hrung. Es ist erkennbar, dass wir mitten in einem Abwertungswettrennen stecken, in dem jeder gerne seinen Export durch eine schwache W&#228;hrung steigern m&#246;chte und zwar zu Lasten des anderen. Das Problem bleibt aber die zu schwache Konsumnachfrage weltweit. Vor allem in den USA und in vielen Teilen Europas. Selbst in China sind es die Investitionen, die treiben &#8211; und nicht der Konsum. Deutschland kann zwar derzeit von dieser starken Nachfrage im Investitionsg&#252;terbereich stark profitieren – mittelfristig muss aber entweder der Konsum steigen oder man muss sich mit weniger Wachstum zufrieden geben.<br />
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F&#252;r die n&#228;chsten Wochen erwarten wir weiterhin bewegte Zinsm&#228;rkte, da uns der Wettstreit der Deflationsanh&#228;nger und der Inflationsgl&#228;ubigen weiter begleiten wird. Vorerst scheint das Deflationsszenario im Vordergrund zu stehen – es bleibt jedoch f&#252;r Baufinanzierungskunden gef&#228;hrlich, auf tiefere Zinsen zu spekulieren. Da eine Baufinanzierung in der Regel 25 Jahre l&#228;uft, kann es kein Fehler sein, diese Periode heute zu historisch tiefen Zinss&#228;tzen abzusichern. Wir empfehlen, zumindest einen gro&#223;en Teil der Finanzierungssumme &#252;ber lange Sollzinsbindungen festzuschreiben und damit f&#252;r Kalkulationssicherheit zu sorgen. Grunds&#228;tzlich empfehlen wir, bei diesem niedrigen Zinsniveau eine Tilgung von zwei bis drei Prozent zu w&#228;hlen, damit die Gesamtlaufzeit des Darlehens &#252;berschaubar bleibt. Gefragt sind momentan zum Beispiel sogenannte Volltilger-Darlehen. Dabei steht &#252;ber eine h&#246;here laufende Tilgung heute schon eine Rate fest, die nach 20 oder 25 Jahren zur vollst&#228;ndigen R&#252;ckzahlung des Darlehens f&#252;hrt. Das Risiko, sp&#228;ter zu deutlich h&#246;heren Zinsen eine Anschlussfinanzierung vornehmen zu m&#252;ssen, wird damit bereits jetzt ausgeschlossen. Die Finanzierungsspezialisten bei Interhyp k&#246;nnen auf mehr als 250 Banken zugreifen und erarbeiten gerne eine individuelle L&#246;sung. Zur Analyse der eigenen Situation und zur Beobachtung der Zinsentwicklung 2011 eignen sich auch die Zins-Charts und Tools auf der Interhyp-Website.</p>
<p><strong>Tendenz:</strong><br />
kurzfristig: seitw&#228;rts<br />
mittelfristig: seitw&#228;rts</p>
<p>Quelle: Zinskomentar der Interhyp AG vom 24.09.2010</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Zinsentwicklung: Alle blicken auf China</title>
		<link>http://www.makler-uebersicht.de/zinsentwicklung-alle-blicken-auf-china/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 17:24:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[6. Zinsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Immobiliennews:]]></category>
		<category><![CDATA[Leitzinsen]]></category>

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		<description><![CDATA[Innerhalb von weniger als zehn Jahren hat sich China von einem Wachstumsmarkt mit Phantasie zum praktisch entscheidenden Spieler f&#252;r die weitere Entwicklung der Weltwirtschaft gewandelt. Ausschlaggebend f&#252;r diese rasante Entwicklung sind zwei Ph&#228;nomene. Erstens: Der Zusammenbruch des amerikanischen Konsumwunders unter der schweren Last einer dramatischen &#220;berschuldung der privaten Haushalte &#8211; gro&#223;teils basierend auf der Illusion [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Innerhalb von weniger als zehn Jahren hat sich China von einem Wachstumsmarkt mit Phantasie zum praktisch entscheidenden Spieler f&#252;r die weitere Entwicklung der Weltwirtschaft gewandelt. Ausschlaggebend f&#252;r diese rasante Entwicklung sind zwei Ph&#228;nomene. Erstens: Der Zusammenbruch des amerikanischen Konsumwunders unter der schweren Last einer dramatischen &#220;berschuldung der privaten Haushalte &#8211; gro&#223;teils basierend auf der Illusion immer weiter steigender Immobilienpreise. Derzeit liegt der amerikanische Konsument auf der Intensivstation und wird nach seiner Entlassung nie mehr so dynamisch laufen wie vor seinem Zusammenbruch. Zweitens: Die Dynamik in Europa, die seit dem Fall des Eisernen Vorhangs vor 20 Jahren als gro&#223;e Aufholbewegung eingesetzt hat, ist zum Erliegen gekommen. Die Vorteile der durch den Euro ausgel&#246;sten Zinskonvergenz zum tiefen Deutschland-Niveau und die EU-F&#246;rderungen f&#252;r die Randl&#228;nder sind l&#228;ngst konsumiert. Es stellt sich heraus, dass viel Wachstum vorfinanziert wurde, die Schuldner jetzt aber nicht bezahlen k&#246;nnen. Griechenland und die baltischen Staaten dienen als erste drastische Beispiele. Kein Wunder also, dass sich alle pl&#246;tzlich freuen, dass China seinen &#252;ber den Exportboom der vergangenen zehn Jahre aufgebauten &#220;berschuss in Form von riesigen Konjunkturpaketen einsetzt und damit wieder Wachstumszahlen von 11-12% liefert. Diesmal aber nicht &#252;ber den Export, sondern &#252;ber &#246;ffentliche Investitionen und einen steigenden privaten Konsum. Zur Freude europ&#228;ischer und amerikanischer Unternehmen, die einen wahren Auftragsboom aus China verzeichnen. Und China saugt wie nie zuvor aus aller Welt Rohstoffe an, so dass es zur treibenden Kraft hinter der positiven Konjunkturentwicklung in Brasilien, Kanada, Australien und sogar Afrika geworden ist. Auch diese L&#228;nder h&#228;ngen l&#228;ngst am Tropf Pekings. Ganz nebenbei ist China inzwischen auch zum gr&#246;&#223;ten Gl&#228;ubiger der Welt geworden. China h&#228;lt die meisten US-Staatsanleihen und hat damit hohes Interesse daran, dass die USA seine Schulden auch bedienen kann. Leben und leben lassen ist daher die Devise. Was hat das alles mit der Zinsentwicklung f&#252;r 2010 und 2011 zu tun? Gelingt die Feinsteuerung, dass im Zusammenspiel zwischen China, USA und Europa mit Hilfe der chinesischen Lokomotive der gesamte Zug wieder ordentliche Fahrt aufnimmt und die Lokomotive selbst dabei nicht &#252;berhitzt, so haben die Notenbanken eine Chance, die Leitzinsen ohne gro&#223;en Schaden von 2011 an anzuheben und wieder normale Zust&#228;nde an den Zinsm&#228;rkten herbeizuf&#252;hren. Aber es gibt auch zwei nicht so sch&#246;ne Szenarien: &#220;bernimmt sich China und die China-Blase platzt so wie andere Blasen zuvor, wird es zu neuen drastischen Verwerfungen kommen. Diese k&#246;nnen f&#252;r die USA und Europa in Deflation, aber auch in Stagflation enden. W&#228;hrend Deflation f&#252;r noch tiefere Langfristzinsen spricht, bedeuten die beiden anderen Szenarien leicht bis deutlich h&#246;here Zinsen. Wer daher die aktuell extrem tiefen Konditionen f&#252;r lange Zinsbindungen nicht nutzt, sondern auf noch tiefere Zinsen spekuliert, setzt auf das Deflationsszenario. Nicht umsonst blicken alle nach China. China ist der einzige wirklich fitte Spieler auf dem Spielfeld. Die USA und Europa sind so angeschlagen, dass sie momentan nicht aktiv ins Spiel eingreifen k&#246;nnen.<br />
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</script><br />
Angesichts der skizzierten Szenarien empfehlen wir weiterhin, zumindest einen gro&#223;en Teil der Finanzierungssumme &#252;ber lange Zinsbindungen festzuschreiben und damit f&#252;r Kalkulationssicherheit zu sorgen. Gefragt sind derzeit zum Beispiel sogenannte Volltilger-Darlehen. Dabei steht heute schon eine Rate &#252;ber eine h&#246;here laufende Tilgung fest, die nach 20 oder 25 Jahren zu vollst&#228;ndigen R&#252;ckzahlung des Darlehens f&#252;hrt. Das Risiko sp&#228;ter zu deutlich h&#246;heren Zinsen eine Prolongation vornehmen zu m&#252;ssen, wird damit schon heute ausgeschlossen. Grunds&#228;tzlich empfehlen wir, bei diesem niedrigen Zinsniveau eine Tilgung von mindestens 2% zu w&#228;hlen, damit die Gesamtlaufzeit des Darlehens &#252;berschaubar bleibt. Die Finanzierungsspezialisten bei Interhyp k&#246;nnen auf mehr als 250 Banken zugreifen und erarbeiten gerne eine individuelle L&#246;sung. Zur Analyse der eigenen Situation und zur Beobachtung der Zinsentwicklung eignen sich auch die Zins-Charts und Tools auf der Interhyp-Website.</p>
<p>Tendenz<br />
kurzfristig: seitw&#228;rts<br />
mittelfristig: aufw&#228;rts</p>
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		<title>Zinskommentar: Nullzinspolitik der US-Notenbank treibt die n&#228;chsten Blasen</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 17:18:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[6. Zinsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Immobiliennews:]]></category>
		<category><![CDATA[Leitzinsen]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachdem die US-Notenbank auch diesen Monat die Leitzinsen nicht angehoben hat und zugleich in ihrer Rhetorik darauf schlie&#223;en l&#228;sst, dass bei der Zinsentwicklung 2011 in 2010 kaum mit einer Anhebung zu rechnen ist, haben die Anleger ihre Investitionen in verschiedenen risikobehafteten Assetklassen nochmals verst&#228;rkt. Eigentlich wollen die Notenbanken mit Nullzinsen die Investitionst&#228;tigkeit der Unternehmen st&#252;tzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem die US-Notenbank auch diesen Monat die Leitzinsen nicht angehoben hat und zugleich in ihrer Rhetorik darauf schlie&#223;en l&#228;sst, dass bei der Zinsentwicklung 2011 in 2010 kaum mit einer Anhebung zu rechnen ist, haben die Anleger ihre Investitionen in verschiedenen risikobehafteten Assetklassen nochmals verst&#228;rkt. Eigentlich wollen die Notenbanken mit Nullzinsen die Investitionst&#228;tigkeit der Unternehmen st&#252;tzen und den Banken die Kreditvergabe leichter machen. Da derzeit aber aufgrund der schwachen Nachfrage niemand investiert und die Kreditnachfrage der Unternehmen folglich gering ist, bleibt dieses Ziel nur ein Nebenschauplatz. Der viel gr&#246;&#223;ere Effekt der Nullzinspolitik spielt sich auf der Anlageseite ab. Dort merken momentan Hunderte Millionen Sparer von den USA &#252;ber Euroland bis nach Hongkong, dass sie f&#252;r ihre kurzfristigen Geldanlagen bei Banken praktisch kaum Verzinsung bekommen. Wurde noch vor zwei Jahren das Parken von Liquidit&#228;t mit 3 &#8211; 5% bezahlt, so haben die Leitzinssenkungen zu Einlagenzinsen gef&#252;hrt, die nur selten &#252;ber 1% liegen. Damit wirken bei der Zinsentwicklung 2011 pl&#246;tzlich lange Laufzeiten von Staatsanleihen, die zwar historisch gesehen extrem tiefe Zinsen bieten, mit 3 &#8211; 4% attraktiv. Unternehmensanleihen mit sehr schwacher Bonit&#228;t sehen bei 5 &#8211; 6% pl&#246;tzlich wie Schn&#228;ppchen aus. Und auch Aktienwerte, die Dividenden bezahlen, erscheinen als smartes Investment. In Hongkong haben mit demselben Argument Immobilienpreise im Jahr 2009 um 45% zugelegt. Damit bietet sich ein sonderbares Bild: In einer Welt, die gerade von der schlimmsten Finanzkrise seit 80 Jahren getroffen wurde, in der das Wirtschaftswachstum nur mit gigantischen staatlichen Rettungspaketen wieder in Gang gebracht werden kann, in der die Staaten tief in der Verschuldungsfalle sitzen, steigen s&#228;mtliche Anlageklassen gleichzeitig. Die krampfhafte Suche nach Rendite macht derzeit f&#252;r die Risiken blind. Potentielle Kursverluste bei steigenden Zinsen oder fallenden Aktienkursen werden mit dem Argument der guten laufenden Verzinsung ausgeblendet. Den Notenbanken und Politikern kommt das nur recht. Vielleicht gelingt es ihnen im Zusammenspiel auf diese Weise, die Staatsschulden zu Tiefstzinsen in lange Laufzeiten zu &#252;bertragen und an der B&#246;rse notwendiges Eigenkapital zur Restrukturierung ganzer Branchen bei hohen Kursen zu erwerben. Wenn es dann am Ende sogar gelingen w&#252;rde, die Wirtschaft wieder zum Wachsen zu bringen, wird Inflation aufkommen und Leitzinserh&#246;hungen sind notwendig. Sp&#228;testens dann platzt die Blase am Rentenmarkt und auch der Aktienmarkt wird ebenfalls kr&#228;ftig leiden. Den Preis zahlen dann wieder einmal die Investoren, die auf die vorausschauende Politik der Notenbanken vertraut haben.<br />
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</script><br />
F&#252;r Baufinanzierungskunden dagegen sind die aktuell tiefen Zinsen ein Segen. Wir befinden uns praktisch in allen Laufzeiten am untersten Ende der Bandbreite, die wir in den vergangenen 50 Jahren gesehen haben. Es kann daher kein Fehler sein, auf Sicherheit zu setzen und dieses Zinsniveau mit langfristigen Zinsbindungen abzusichern. Baufinanzierungskunden m&#252;ssen in Zeithorizonten von 20 bis 30 Jahren denken, in denen sie monatliche Zahlungen leisten. Sie sollten sich deshalb auf keine Spekulation einlassen, wenn die Wahrscheinlichkeiten schief verteilt sind. Gefragt sind derzeit auch sogenannte Volltilger-Darlehen. Dabei steht &#252;ber eine h&#246;here laufende Tilgung schon heute eine Rate fest, die nach 20 oder 25 Jahren zur vollst&#228;ndigen R&#252;ckzahlung des Darlehens f&#252;hrt. Das Risiko, sp&#228;ter zu deutlich h&#246;heren Zinsen eine Prolongation vornehmen zu m&#252;ssen, wird damit bereits bei Abschluss ausgeschlossen. Grunds&#228;tzlich empfehlen wir bei diesem niedrigen Zinsniveau eine Tilgung von mindestens 2% zu w&#228;hlen, damit die Gesamtlaufzeit des Darlehens &#252;berschaubar bleibt. Die Finanzierungsspezialisten der Interhyp k&#246;nnen auf mehr als 250 Banken zugreifen und erarbeiten gerne eine individuelle L&#246;sung f&#252;r Sie. Zur Analyse der eigenen Situation und zur Beobachtung der Zinsentwicklung eignen sich auch die Zins-Charts und Tools auf der Interhyp-Website.</p>
<p>Tendenz<br />
kurzfristig: seitw&#228;rts<br />
mittelfristig: aufw&#228;rts</p>
<p>Quelle: Kommentar zur Zinsentwicklung 2011 und 2010 der Interhyp AG vom 26.03.2010</p>
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		<title>Gute Zeiten f&#252;r Baufinanzierungskunden &#8211; jetzt Zinsen fixieren!</title>
		<link>http://www.makler-uebersicht.de/gute-zeiten-fuer-baufinanzierungskunden-jetzt-zinsen-fixieren/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 06:22:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[6. Zinsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Immobiliennews:]]></category>
		<category><![CDATA[Leitzinsen]]></category>
		<category><![CDATA[Zinskurve]]></category>

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		<description><![CDATA[W&#228;hrend 2009 die Rettung des Bankensystems und staatliche Konjunkturpakete die beherrschenden Themen waren, hat sich die Diskussion seit Jahresbeginn um eine Ebene nach oben verschoben. Wer wird die schwachen Staaten retten, die aufgrund wegbrechender Steuereinnahmen pl&#246;tzlich noch tiefer in die Schuldenfalle geraten? Vor kurzem waren es noch vermeintliche Einzelschicksale wie die baltischen L&#228;nder, Island oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>W&#228;hrend 2009 die Rettung des Bankensystems und staatliche Konjunkturpakete die beherrschenden Themen waren, hat sich die Diskussion seit Jahresbeginn um eine Ebene nach oben verschoben. Wer wird die schwachen Staaten retten, die aufgrund wegbrechender Steuereinnahmen pl&#246;tzlich noch tiefer in die Schuldenfalle geraten? Vor kurzem waren es noch vermeintliche Einzelschicksale wie die baltischen L&#228;nder, Island oder Dubai, die vom IWF oder von ihren starken Nachbarn gest&#252;tzt werden mussten und konnten. Jetzt werden die Namen schon prominenter. Griechenland steckt tief in der Falle und wird nur schwer ohne externe Hilfe zu stabilisieren sein. Drastische Budgetdefizite in Spanien, Portugal und auch in Gro&#223;britannien geben vor dem Hintergrund einer tief getroffenen Wirtschaftsentwicklung Anlass zur Sorge. Bei genauerem Hinsehen wirken all diese L&#228;nder aber eher wie Spitzen eines Eisberges, die derzeit vereinzelt aus dem Meer ragen. Der Eisberg darunter hat aber gigantische Ausma&#223;e, denn auch vermeintlich starke Nationen wie die USA, Japan und Deutschland haben ihre Budgetdefizite auf Rekordh&#246;he ausweiten m&#252;ssen. In den n&#228;chsten Jahren ist bestenfalls eine Reduzierung der Neuverschuldung, keinesfalls aber ein Schuldenabbau realistisch. Wenn Finanzminister Sch&#228;uble f&#252;r 2011 Sparma&#223;nahmen und Budgetkonsolidierung ank&#252;ndigt, dann meint er eben nicht Schuldenabbau, sondern graduell weniger Schuldenaufbau. Der Eisberg w&#228;chst also weiter. Im Kern haben die Staaten durch ihre Rettungsma&#223;nahmen Schulden aus dem privaten Sektor in die &#246;ffentlichen Haushalte transferiert. W&#228;hrend einige L&#228;nder sich das leisten k&#246;nnen, drohen andere, an der Gr&#246;&#223;e der Last zu ersticken. Die entscheidende Frage f&#252;r die n&#228;chsten Jahre ist daher: Wird das Wirtschaftswachstum gro&#223; genug sein, um die Neuverschuldung auf ein gesundes Ma&#223; zur&#252;ckzuf&#252;hren? Dass die Notenbanken vor diesem Hintergrund die Leitzinsen in 2010 erh&#246;hen, ist nicht wirklich denkbar. F&#252;r die langfristigen Zinsen und damit f&#252;r die Baugeldkonditionen ist das aber nur bedingt eine Hilfe. Die zunehmende Unsicherheit &#252;ber die Finanzierbarkeit der Staatsdefizite kann n&#228;mlich sehr schnell zu deutlich h&#246;heren Risikoaufschl&#228;gen bei langen Laufzeiten f&#252;hren. Griechenland zeigte das zuletzt eindrucksvoll. Wir erwarten daher eine tendenziell steilere Zinskurve und empfehlen, die zuletzt wieder tieferen Zinsen konsequent zur langfristigen Absicherung der Finanzierungskonditionen zu nutzen. So bietet die Krise zumindest den Hypothekenkunden echte Vorteile.<br />
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Der starke Wettbewerb der Banken um das Neugesch&#228;ft in der Baufinanzierung, welches momentan unter der geringen Neubaut&#228;tigkeit leidet, f&#252;hrt ebenfalls zu attraktiven Angeboten. Es bleibt wichtig, den Markt mit Hilfe eines erfahrenen Baugeldvermittlers genau zu durchleuchten und damit den richtigen Finanzierungspartner zu finden. Die Finanzierungsspezialisten bei Interhyp k&#246;nnen inzwischen auf mehr als 250 Banken zugreifen und unterst&#252;tzen Sie gerne. Prinzipiell sollten Baugeldkunden derzeit die Absicherung auf lange Frist suchen. Die meisten Finanzierungen laufen rund 25 Jahre bis zur endg&#252;ltigen R&#252;ckzahlung. Es ist deshalb mit erheblichen Risiken verbunden, wenn man zu kurze Laufzeiten w&#228;hlt. Dieses Risiko sollten daher gerade K&#228;ufer mit engen Budgets ausschlie&#223;en und mit langen Zinsbindungen heute schon die monatlichen Belastungen festzurren. Mit der Wahl der richtigen Tilgungsm&#246;glichkeiten und dem optimalen Einsatz von F&#246;rdermitteln l&#228;sst sich hier zus&#228;tzlich Geld sparen. Das Ziel sollte immer eine m&#246;glichst rasche Entschuldung sein.</p>
<p><strong>Tendenz</strong><br />
kurzfristig: seitw&#228;rts<br />
mittelfristig: aufw&#228;rts</p>
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