Nov
21

Die Immobilienpreise steigen im Oktober weiter, und bis auf den Indexwert für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser erreichen alle HPX-Indizes im Oktober neue Höchstwerte. Der Gesamtindex steigt um 1,30 Prozent stark und erreicht einen Wert von 104,48 Punkten. Die Preise für Eigentumswohnungen steigen um 1,38 Prozent auf 104,16 Punkte. Mit 111,26 Punkten erreichen neue Ein- und Zweifamilienhäuser das höchste Preisniveau aller Indizes, gleichzeitig ist ihr Zuwachs mit 0,33 Prozent der schwächste. Der Wert für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser liegt im Oktober bei 98,01 Punkten. Die Steigerungen in sämtlichen HPX-Werten sprechen dafür, dass Immobilien insbesondere als Wertanlage in der Währungskrise attraktiv bleiben. Angesichts dieser Entwicklung ist eine Preisstagnation für Wohnimmobilien, wie sie die jüngste Prognose des Rheinisch- Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) erwartet, nicht in Sicht. Die RWIPrognose deckt sich mit Immobilienpreisindizes, die sich auf Angebotspreise beziehen. Der
HPX bildet dagegen die Entwicklung der tatsächlich gezahlten Immobilienpreise ab.

Bewertung und Prognose:

Laut dem Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) werden in den nächsten Monaten die Preise für Bestandsimmobilien bundesweit zu einem großen Teil stagnieren, und nur bei Neubauten ist mit einem weiteren Preisanstieg zu rechnen. Immobilienpreisindizes, die sich auf Angebotspreise beziehen, decken sich mit dieser Erwartung. Angesichts der Entwicklung der tatsächlich gezahlten Immobilienpreise, die der HPX abbildet, ist eine Stagnation oder gar ein Absinken der Preise jedoch nicht in Sicht.

Vieles spricht dafür, dass die Staatsschuldenkrise in Europa und ihre Auswirkungen auf die Stabilität des Euros eine breitere öffentliche Sensibilisierung für den Werterhalt von Erspartem erzeugt haben. So titelte der Focus im Oktober „Immobilien als Krisen-Schutz“, und die Wirtschaftswoche fragte in ihrer ersten Novemberausgabe: „Wie viel Euro braucht Deutschland?“ Augenscheinlich wird in einer breiten Öffentlichkeit diskutiert, dass besonders Immobilien eine hervorgehobene Rolle für den Inflationsschutz spielen können. Bereits im Sommer warnte jedoch Stephan Gawarecki, Vorstandssprecher der Dr. Klein & Co. AG, vor einem überstürzten Immobilienkauf. Er wies auf die Bedeutung qualifizierter Beratung hin, damit der Traum von den eigenen vier Wänden nachhaltig realisiert werden kann.

Wie weit die Immobiliennachfrage und die Preise im Winter weitersteigen, hängt stark damit zusammen, wie lange die Unsicherheit im Euroraum anhält. Als mögliche Konsequenz aus der gestiegenen Immobiliennachfrage versuchen Städte bereits, Mietpreissteigerungen entgegenzuwirken. So hat Berlins künftige Regierung angekündigt, 30.000 Wohnungen neu bauen zu wollen, um besonders im innerstädtischen Bereich ein Anziehen der Mieten zu verhindern. Der Immobilienmarkt wächst also und bleibt gerade in der aktuellen Staatsschuldenkrise außergewöhnlich attraktiv: sowohl als Geldanlage zum Werterhalt, als auch für Häuslebauer, die jetzt eine Finanzierung zu selten günstigen Zinsen realisieren können.

Gesamtindex: Stark steigend

Der HPX-Gesamtindex steigt im Oktober um 1,30 Prozent auf 104,48 Punkte. Damit erreicht der Wert erneut einen neuen Höchststand und übersteigt zum ersten Mal die 104-Punkte-Marke. Es ist die fünfte monatliche Preissteigerung in Folge und mit einem Plus von 1,30 Prozent der stärkste Anstieg seit Juni.

Eigentumswohnungen („apartments“): Stark steigend

Nachdem die Preise für Eigentumswohnungen im September leicht gesunken waren, folgen sie im Oktober dem Aufwärtstrend aller HPX-Indizes und steigen um 1,38 Prozent auf 104,16 Punkte. Das Übersteigen der 104 Punkte bedeutet auch für die Preise von Eigentumswohnungen einen neuen Höchstwert. Der Indexwert liegt damit um 3,33 Prozent über dem Vorjahr. Vor dem leichten Absinken im September waren die Preise von Juni bis August drei Monate in Folge gestiegen.

Neue Ein- und Zweifamilienhäuser („new homes“): Steigend

Die Preise für neue Ein- und Zweifamilienhäuser nehmen die 111-Punkte-Marke und erreichen im Oktober mit 111,26 Punkten ebenfalls einen neuen Höchststand. Dies entspricht einer Steigerung um 0,33 Prozent im Vergleich zu September. Seit Juli ist dies die vierte und schwächste Steigerung. Insgesamt zeigt sich im Jahresvergleich bei den neuen Ein- und Zweifamilienhäusern eine Preissteigerung um 3,87 Prozent.

Bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser („existing homes“): Stark steigend

Der Preisindex für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser steigt um 2,33 Prozent auf 98,01 Punkte. Es ist die sechste monatliche Steigerung in Folge, gesunken waren die Preise zuletzt im April. Damit ergibt sich im Jahresvergleich mit 5,55 Prozent der höchste jährliche Preiszuwachs aller HPX-Indizes. Die Bestandpreise sind der einzige HPX-Wert, der im Oktober keine neue Höchstmarke erreicht. Diesen verzeichnete der Index im Mai 2006 mit 100,95 Punkten.

Quelle: Pressemitteilung der Hypoport AG zum Hauspreisindex HPX vom 14.11.2001

Okt
13

Zum Herbst hin stiegen die Preise für Immobilien erneut Das signalisiert der von der Hypoport erhobene Index HPX  für die Immobilienpreise. Der HPX-Gesamtindex stieg um 1,16 Prozent. Die Preise für Bestandsimmobilien unterstützten diesen Anstieg am stärksten: Das Plus von 2,44 Prozent lässt deutlichen Aufholbedarf in diesem Segment vermuten. Aber auch die Immobilienpreise für Neubauten legten mit 1,22 Prozent gegenüber dem Vormonat stark zu. Während in den vergangenen vier Monaten alle Indizes kontinuierlich nach Oben zeigten, verzeichnet der HPX-„apartments“ für Eigentumswohnungen im September mit minus 0,06 Prozent erstmals einen Seitwärtsverlauf. In Summe zeigt sich: Der Trend in Immobilien zu investieren hält nicht nur an, er nimmt ständig zu. Im Resultat erhöht die anziehende Nachfrage die Häuserpreise.

Bewertung und Prognose:

Was passiert mit der Altersvorsorge, mit den Zinsen für Baufinanzierungen oder mit den Steuern in Deutschland, wenn Europa die Schuldenkrise seiner Länder nicht in den Griff bekommt? Die Antworten von Experten sind ebenso vielfältig, wie die aktuell kursierenden Ratschläge von Fachleuten und Politikern. Was bleibt ist eine große Ratlosigkeit bei Endkunden und Privatinvestoren. Diese spiegelt sich sowohl in der Wertentwicklung von Gold als auch in jener für Immobilien wieder. Betrachtet man den aktuellen Hypoport-Hauspreisindex zeigt sich, dass die Nachfrage nach Immobilien stark angezogen hat. Die Kombination aus erneut historisch niedrigem Zinsniveau und steigenden Immobilienpreisen scheint auch Zauderer überzeugt zu haben: Der Zeitpunkt für den Erwerb des ersehnten Eigenheimes ist höchst attraktiv. Der Anstieg von 3,44 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert, ist zu Teilen der Unterbewertung von Bestandsimmobilien geschuldet. Zudem flüchten immer mehr Menschen in Immobilien als sichere Alternativanlage zu unsicheren Finanzprodukten und treiben die Preise damit zusätzlich in die Höhe. Ob die von der Europäischen Zentralbank zur Verfügung gestellte Liquidität sich zudem teilweise in den Immobilienmarkt verirrte und die Inflation ansonsten noch größer wäre, lässt sich nur vermuten. Generell hat der Markt zwar noch keine Anzeichen der Überhitzung, dennoch ist es ratsam, die Lage des Immobilieninvestments in den kommenden Monaten auch daraufhin zu überprüfen.

HPX-Gesamtindex: Stark steigend

Der HPX-Gesamtindex steigt auch im September mit einem Plus von 1,16 Prozent erneut stark. Der aktuelle Wert mit 103,14 Punkten bildet einen neuen Höchststand (Wert August 2011: 101,95 Punkte) für das Barometer der Immobilienpreise. Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresmonat legte der HPX damit um 3,13 Prozent zu. Auch im Dreimonatsvergleich steht der Index rund 2,88 Prozent über dem Wert von Juni 2011 (100,25 Punkte).

HPX für Eigentumswohnungen („apartments“): Stabil

Einzig die Preise für Eigentumswohnungen bleiben im September mit einem leichten Minus von 0,06 Prozent stabil. Die Seitwärtsbewegung folgt auf einen starken Anstieg im August von plus 2,17 Prozent. Damit bleiben die Werte für Eigentumswohnungen nur minimal hinter dem Höchststand aus dem Vormonat (August 2011: 102,80 Punkte). Im Vergleich zum September vergangenen Jahres liegt der HPX-„apartments“ aktuell um 2,87 Prozent höher. Auch gegenüber dem Punktestand von Juni 2011 (99,99 Punkte) haben Eigentumswohnungen in dieser Indexbewertung um rund 2,75 Prozent an Wert zugelegt.

Häuserpreise für neue Ein- und Zweifamilienhäuser („new homes“): Stark steigend

Der Wert für neue Ein- und Zweifamilienhäuser erhöhte sich im September um 1,22 Prozent auf 110,89 Punkte (Wert August 2011: 109,55 Punkte). Die jeweiligen Höchstwerte der vergangenen Monate werden damit erneut getoppt. Im Dreimonatsvergleich nahm der Index um 2,79 Prozent (Juni 2011: 107,88 Punkte) – im Jahresvergleich um 3,44 Prozent (September 2010: 107,20 Punkte) zu.

HPX für Bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser („existing homes“): Stark steigend

Mit einem Plus von 2,44 Prozent stiegen die Häuserpreise für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser im September am deutlichsten. Dem Abwärtstrend für Bestandsimmobilien, der mit Ausnahme der Sommermonate 2008 seit Beginn der Berechnungen stattfand, steht nun seit Februar 2010 ein deutlicher Aufwärtstrend entgegen. Neben der allgemeinen Flucht in Sachwerte, die aktuell vor sich geht, ist diese Entwicklung sicherlich auch auf die Unterbewertung vieler Immobilien in Regionen wie Berlin zurückzuführen. Im Dreimonatsvergleich erhöhte sich der Index um 3,13 Prozent (Juni 2011:92,87 Punkte) und auch gegenüber dem Vorjahresmonat steigerte sich der Index um 3,06 Prozent (September 2010: 92,94 Punkte).

Quelle: Hauspreisindex HPX der Hypoport AG für September 2011

Sep
16

Im August steigen alle HPX-Preisindizes stark: Am deutlichsten steigt der Wert für Eigentumswohnungen um 2,17 Prozent auf 102,80 Punkte. Der Preisindex für neue Ein- und Zweifamilienhäuser steigt um 0,81 Prozent auf 109,55 Punkte. Damit erreichen beide Teilindizes neue Höchstwerte seit Beginn der Erhebung des HPX im Jahr 2005. Der Preisanstieg für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser um 0,52 Prozent fällt vergleichsweise moderat aus, ist jedoch der stärkste seit vier Monaten. Dies bedeutet für den Gesamtindex einen neuen Höchststand bei einem Wert von 101,95 Punkten. Es zeigt sich, dass Anleger und Häuslebauer bei steigenden Preisen und attraktiven Finanzierungszinsen die Gunst der Stunde nutzen und in Immobilien investieren.

Bewertung und Prognose:
Die steigenden Immobilienpreise sprechen dafür, dass Anleger ihr Geld in inflationsgeschütztes Betongold anlegen und für Häuslebauer die Attraktivität steigt, jetzt die Entscheidung fürs Eigenheim zu treffen. Ob sich die Preisentwicklung saisonbedingt zum Winter hin abschwächt, scheint momentan schwer absehbar. Denn DAX-Talfahrten und eine anhaltende Unsicherheit an den internationalen Finanzmärkten machten auch den August zu einem Monat der Höhen und Tiefen. Selten gab es so nachhaltige Befürchtungen um die Stabilität des Euro wie im Sommer 2011. Nach wie vor lassen klare Signale für eine akzeptable Lösung der EU-Schuldenproblematik auf sich warten, und Rezessionsängste schüren die Unsicherheit. Zusätzlich sorgte die Diskussion um die Einführung von Eurobonds, die die Schuldenproblematik der Euro-Krisenstaaten kurzfristig abfedern würden, für heftige öffentliche Kontroversen: Gehen die krisengebeutelten Europartner ihre Sparziele zu entspannt an, wenn das Risiko auf starke Schultern verteilt wird? Die aus der Unsicherheit resultierende Preis- und Zinssituation bleibt für Anleger und Eigenheimbesitzer attraktiv: Denn sowohl die steigenden Preise als auch die günstige, wenn auch unsichere Zinssituation sprechen nach wie vor für die Anschaffung von Immobilien.

Gesamtindex: Stark steigend
Mit 101,95 Punkten steigt der Gesamtindex des HPX um 1,17 Prozent (Wert Juli 2011: 100,77 Punkte). Es ist die dritte monatliche Steigerung in Folge. Damit erreicht der Gesamtindex einen neuen Höchstwert seit Beginn der Erhebung im Jahr 2005. Seinen vorherigen Höchststand verzeichnete der HPX-Gesamtindex zuvor im Mai 2006 bei einem Wert 101,22 Punkten.

Eigentumswohnungen („apartments“): Stark steigend
Mit plus 2,17 Prozent steigen die Preise für Eigentumswohnungen auf einen neuen Gesamt-Höchstwert von 102,80 Punkten (Wert Juli 2011: 100,62 Punkte). Der bisherige Höchstwert lag bei 101,96 Punkten im Juni 2006. Neben dem neuen Höchststand entspricht der August-Wert auch der stärksten Steigerung seit Beginn der Erhebung des HPX. Die zuvor stärkste Steigerung verzeichnete der Index im September 2009 mit einem Plus von 2,34 Prozent auf 97,72 Punkte. Die Preise für Eigentumswohnungen steigen damit den dritten Monat in Folge.

Neue Ein- und Zweifamilienhäuser („new homes“): Stark steigend
Der Preisindex für neue Ein- und Zweifamilienhäuser steigt im August um 0,81 Prozent auf 109,55 Punkte (Wert Juli 2011: 108,67 Punkte). Damit erreicht der Index sein zweites neues Allzeithoch in Folge. Bereits der Juli-Wert entsprach einem Höchststand seit Beginn der HPX-Erhebung.

Bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser („existing homes“): Stark steigend
Mit einem Wert von 93,50 Punkten steigen die Preise für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser im August um 0,52 Prozent (Wert Juli 2011: 93,02 Punkte). Es ist der einzige Indexwert, der im August keine neue Höchstmarke erreicht. Diese lag im Mai 2006 bei 100,95 Punkten. Die Preissteigerung ist die vierte in Folge und von diesen Steigerungen seit Mai 2011 die stärkste.

Quelle: Hypoport-Hauspreisindex HPX aus dem August 2011

Aug
25

Alle Teilindizes des HPX zeigen im Juli einen steigenden Verlauf: Der Preisindex für neue Ein- und Zweifamilienhäuser erreicht mit 108,67 Punkten seinen höchsten Wert seit Start des HPX im Jahr 2005, und der Indexwert für Eigentumswohnungen nimmt die Hundertermarke. Der Wert für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser steigt auf 93,02 Punkte. Der Gesamtindex bleibt über der Hundertermarke und steigt um 0,52 Prozent auf 100,77 Punkte. Für Anleger und Häuslebauer ist dies der Zeitpunkt, Anschaffungspläne umzusetzen: Bei allmählichen steigenden Immobilienpreisen eröffnen die Entwicklungen um Euro, internationale Staatsschulden und Börsenkurse attraktive Finanzierungschancen.

Bewertung und Prognose:
Vertrauensfrage: Wie geht es weiter mit den Staatsschulden, dem Euro und nun auch den Börsen? Seit den vergangenen Wochen wird nicht nur die Zahlungsfähigkeit weiterer Mitgliedsstaaten der Eurozone thematisiert. Auch die internationalen Finanzmärkte haben gezeigt, dass das Vertrauen in vermeintlich sichere Vermögensanlagen auf eine Probe gestellt wird. Kurs-Talfahrten an den Börsen untermauerten das Bedürfnis von Anlegern, ihr Vermögen in Sicherheit zu bringen. Durch die Eurofrage, die Staatsschulden und die Börsenachterbahn lässt die längst erwartete Steigerung der Immobilienfinanzierungszinsen zurzeit noch auf sich warten. Bei einem allmählichen Anstieg der Immobilienpreise ergeben sich dadurch attraktive Finanzierungskonditionen für Anleger und Häuslebauer: Sie bekommen günstig Kredite und können zu Preisen kaufen, die heute günstiger sind als morgen. Jetzt ist für sie also der richtige Zeitpunkt, Anschaffungspläne in die Tat umzusetzen. So können sie von den aktuellen Konditionen über Jahre hinweg profitieren – und dank der Sicherheit des Betongoldes entspannt finanzieren. Die HPX-Preisindizes im Detail:

Gesamtindex: Stark steigend
Monat Indexwert Veränderung zum Vormonat
Juli 2011 100,77 + 0,52%
Juni 2011 100,25 + 0,43%
Mai 2011 99,82 – 0,04%
Mit einem Wert von 100,77 Punkten steigt der Gesamtindex im Juli den zweiten Monat in Folge weiter an. Dies entspricht einer Zunahme um 0,52 Prozent im monatlichen Vergleich (Juni 2011: 100,25 Punkte). Zuvor hatte der Gesamtindex von März bis Mai 2011 einen Abwärtstrend gezeigt. Daraufhin war er im Juni erneut über seinen Basiswert von 100 Punkten gestiegen.

Eigentumswohnungen (“apartments”): Stark steigend
Monat Indexwert Veränderung zum Vormonat
Juli 2011 100,62 + 0,63%
Juni 2011 99,99 + 1,04%
Mai 2011 98,96 – 0,54%
Der Index für Eigentumswohnungen nimmt im Juli die Hundertermarke: Die Steigerung auf 100,62 Punkte entspricht im Vergleich zum Juni einer Zunahme um 0,63 Prozent (Juni 2011: 99,99 Punkte). Es ist die zweite Steigerung in Folge, nachdem die Preise für Eigentumswohnungen zuvor von März bis Mai gesunken waren.

Neue Ein- und Zweifamilienhäuser (“new homes”): Stark steigend
Monat Indexwert Veränderung zum Vormonat
Juli 2011 108,67 + 0,73%
Juni 2011 107,88 0%
Mai 2011 107,88 + 0,06%
Die Preise für neue Ein- und Zweifamilienhäuser steigen im Juli um 0,73 Prozent auf 108,67 Punkte (Juni 2011: 107,88 Punkte). Es ist die stärkste Steigerung seit über einem Jahr, und der Wert für Neubauten erreicht damit einen neuen Höchststand. Seinen bisher höchsten Wert verzeichnete der Index für neue Ein- und Zweifamilienhäuser zuletzt im Februar 2011 mit einem Wert von 108,43 Punkten.

Bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser (“existing homes”): Leicht steigend
Monat Indexwert Veränderung zum Vormonat
Juli 2011 93,02 + 0,16%
Juni 2011 92,87 + 0,28%
Mai 2011 92,61 + 0,38%
Mit plus 0,16 Prozent steigen die Preise für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser den dritten Monat in Folge: Ihr Juli-Wert liegt bei 93,02 Punkten (Juni 2011: 92,87 Punkte). Über 93 Punkte lag er zuletzt im Februar 2011 mit 93,03 Punkten. Der steigende Trend schwächt sich im Juli jedoch erneut ab.

Quelle: Hauspreisindex HPX der Hypoport AG für Juli 2011

Jun
19

Der Hypoport-Hauspreisindex HPX für Mai zeigt fallende Preise für Eigentumswohnungen aber auch zum ersten Mal seit Februar einen Preisanstieg für neue und bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser. Dabei ist der Anstieg der Neubaupreise mit 0,06 Prozent vergleichsweise moderat. Der Gesamtindex stabilisiert sich mit 99,82 Punkten unterhalb der Hundertermarke. Ein gutes Signal für Anleger und Häuslebauer: Sie sollten die nach wie vor als günstig eingeschätzte Preislage für den Immobilienerwerb nutzen.

Bewertung und Prognose:
Das kann sich sehen lassen: Die Nachwirkungen der Krise hat Deutschland fast überwunden. Aufgrund der günstigen Wirtschaftslage erwartet die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), dass die Deutschen schon kurz nach Jahresmitte wieder so viel investieren werden wie vor der Krise. Neben Investitionen in Bestandsimmobilien unterstreichen ansteigende Bauaktivitäten ein zunehmendes Interesse am Neubau. Die damit einhergehende gute Binnennachfrage ist der maßgebliche
Impulsgeber für die aktuell starke Konjunkturlage in Deutschland. Zugute kommen Immobilienkäufern die vom Kabinett beschlossenen Steuervorteile für Maßnahmen zur energetischen Gebäudesanierung: Ab 2012 sollen Investoren, Eigenheimbesitzer und private Häuslebauer diese steuerlich abschreiben können. Was die Märkte jedoch weiter umtreibt, ist die Ungewissheit über eine drohende Pleite Griechenlands und ihre möglichen Konsequenzen für den Euro. Eine wichtige Folge dessen sind die temporär wieder leicht niedrigeren Zinsen. Zinsdelle, günstige Preislage, Steueranreize und die Gewissheit, mit deutschen Immobilien im Vergleich zu alternativen Anlageformen auf Nummer sicher zu gehen: Die Zeichen für den Immobilienerwerb stehen auf „investieren“!

Gesamtindex: Stabil
Im Mai bleibt der Gesamtindex stabil: Im Vergleich zum Vormonat sinkt er mit – 0,04 Prozent moderat auf 99,82 Punkte. Damit bleibt er erneut unter seinem Ausgangswert von 100 Punkten. Zuletzt lag er im März über der Hundertermarke. Den Wert des Vorjahres (Mai 2010: 96,88 Punkte) übersteigt der Gesamtindex um 3,03 Prozent.

Eigentumswohnungen („apartments“): Stark sinkend
Die Preise für Eigentumswohnungen sinken stärker als im April: Mit 98,96 Punkten liegt der Index um 0,54 Prozent unter seinem Wert des Vormonats (April 2011: 99,50 Punkte). Ein stärkerer Preisrückgang für Eigentumswohnungen war zuletzt im Dezember 2010 zu verzeichnen (Rückgang damals: – 1,4 Prozent).

Neue Ein- und Zweifamilienhäuser („new homes“): Stabil
Zum ersten Mal seit zwei Monaten steigen im Mai die Preise für neue Ein- und Zweifamilienhäuser erneut, wenn auch sehr leicht um 0,06 Prozent. Der Indexwert bleibt mit 107,88 Punkten stabil (Wert April 2011: 107,82 Punkte).

Bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser („existing homes“): Steigend
Im Mai steigen die Preise für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser zum ersten Mal seit Februar. Mit einem Plus von 0,38 Prozent im Vergleich zu April ist der Preisanstieg im Bestand ausgeprägter als der moderate Anstieg der Neubaupreise. Mit einem Plus von 5,41 Prozent liegen die Preise nach wie vor deutlich über ihrem Vorjahresniveau (Mai 2010: 87,86 Punkte).

Quelle:  Hauspreisindex HPX der Hypoport AG für Mai 2011

Mai
18

Im April sind die Preise in allen drei Bereichen des Hauspreis-Index HPX gesunken, liegen jedoch durchgängig über ihrem Vorjahresniveau. Die Neubaupreise sinken stärker als im März. Schwächer als im Vormonat ist der Preisrückgang für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser sowie für Eigentumswohnungen. Der rückläufige Gesamt-HPX fällt mit 99,86 Punkten leicht unter seinen Ausgangswert von 100 Punkten. Vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlich stabilen Lage ist bei diesen Preisen von einer erhöhten Nachfrage nach Immobilien auszugehen.

Bewertung und Prognose:
Der erste Schritt heraus aus den Niedrigzinsen ist getan. Wann kommt der nächste? Nach ihrer Leitzinserhöhung auf 1,25 Prozent im April hat die EZB aktuell von einer weiteren Zinsanhebung abgesehen. Zwar hat der Inflationsschutz für die EZB Priorität, das hat sie im April signalisiert. Gleichzeitig muss sie jedoch den Balanceakt zwischen Preisstabilität und der Schuldenkrise der Euro-Länder Portugal und Griechenland meistern. Die Zinsen für Immobilienfinanzierungen steigen schon seit vergangenem September. Momentan befinden sie sich wieder auf dem Niveau vom August 2009. Aus der langfristigen Perspektive – und diese sollten sowohl Häuslebauer als auch Investoren berücksichtigen – ist dieser Zinssatz noch immer sehr attraktiv. Denn die historischen Tiefstwerte der vergangenen Monate sind nun definitiv passé. Sinkende Häuserpreise, eine steigende Inflation und noch günstige Zinsen sprechen nicht nur für, sondern fordern geradezu den Erwerb des Betongoldes.

HPX-Gesamtindex: sinkende Immobilienpreise

Auch im April spiegelt der Gesamtindex den allgemein sinkenden Preistrend der Immobilienpreise aus den Einzelinizes wider: Im Vergleich zum März sinkt der HPX-Gesamt um 0,28 Prozent (März 2010: 100,14 Punkte). Erstmals seit Dezember 2010 fallen die Häuserpreise damit leicht unter den Basiswert von 100 Punkten. Nach wie vor liegt der Hauspreisindex HPX aber über dem Vergleichswert des Vorjahres (April 2010: 96,59 Punkte).

Eigentumswohnungen („apartments“): Sinkende Wohnungspreise
Mit einem Indexwert von 99,50 Punkten sinkt das Preisniveau für Eigentumswohnungen im April um 0,25 Prozent im Vergleich zum März 2011 (99,75 Punkte). Der Rückgang der Wohnungspreise ist jedoch weniger stark als im Vormonat (Rückgang im März um 0,38 Prozent bei einem Indexwert von 99,75 Punkten).

Preise für neue Ein- und Zweifamilienhäuser („new homes“): ebenfalls Sinkend

Den zweiten Monat in Folge sinken die Preise für Neubauten: Nachdem der HPX “new homes” bis Februar 2011 drei Monate lang gestiegen war, sinkt der Index im April um 0,31 Prozent auf 107,82 Punkte (März 2011: 108,15 Punkte). Im Drei-Monats-Vergleich sinken die Preise um 0,32 Prozent (Januar 2011: 108,17 Punkte).

Häuserpreise für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser („existing homes“) Sinken
Bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser werden mit einem Minus von 0,28 Prozent im April zwar günstiger, aber weniger stark als noch im Vormonat (März 2011: 92,52 Punkte). Wie bereits im März entwickelt sich der Preis analog zum Vorquartal: Auch im Januar 2011 betrug der Indexwert 92,26 Punkte. Eine Übereinstimmung mit dem Vorquartal war schon im März 2011 festzustellen. Im Jahresvergleich übersteigen die Preise mit einem aktuellen Plus von 6,30 Prozent die Vorjahreswerte erneut deutlich (Wert April 2010: 86,79 Punkte).

Quelle: Hauspreisindex HPX der Hypoport AG vom April 2011

Apr
21

Noch immer liegen die Werte aller Preisindizes für Wohnimmobilien in Deutschland weit über ihren Vorjahreswerten. Allerdings stellte sich im März eine generelle Abschwächung der Immobilienpreisentwicklung ein. Die Neubaupreise liegen geringfügig unter dem Rekordhoch des Vormonats. Während der HPX für Eigentumswohnungen leicht unter seinem Ausgangswert steht, sanken die Preise für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser am deutlichsten. Inwiefern die aktuellen politischen und ökonomischen Entwicklungen den Hauspreisindex kurz- und mittelfristig beeinflussen, ist schwer abzusehen.

Bewertung und Prognose:
Japan, das Moratorium und die Grünen: Die Ereignisse im März haben Unwahrscheinliches eintreten lassen. Welche Anreize bringt der Trend zur Ökologisierung der politischen Entscheidungen mit sich? Wie geht es weiter mit der Energieversorgung in Deutschland? Die politischen Kräfteverhältnisse haben sich verändert. Ihre Auswirkungen auf die Märkte sind noch offen. Einen klaren Kurs fährt dagegen die Europäische Zentralbank (EZB): Sie hat den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte auf 1,25 Prozent erhöht, um der steigenden Inflationserwartung entgegenzuwirken. Der Erwerb von Immobilien wurde auch durch die Niedrigzinsphase der letzten Jahre begünstigt. Die erste Leitzinserhöhung seit Sommer 2008 werden einige Banken voraussichtlich nutzen, um weitere Zinserhöhungen für die Baufinanzierung zu begründen. Einen größeren Einfluss auf die Baufinanzierungszinsen als der Leitzins hat allerdings der Euribor-Zinssatz, der schon seit Monaten steigt. Entsprechend zeigen Indikatoren wie der Dr. Klein Trendindikator Baufinanzierung, dass die Baufinanzierungszinsen kontinuierlich anziehen. Insbesondere vor dem Hintergrund einer zunehmenden Unsicherheit in Bezug auf Anlageformen wie Aktien oder Staatsanleihen bleiben Immobilien für Anleger jedoch weiterhin attraktiv und sind auch als Altersvorsorge weiter beliebt.

Die HPX-Preisindizes im Detail (unter http://www.hypoport.de/hpx-hedonic.html )
Sinkende Hauspreise beim Gesamt-HPX

Monat Indexwert Veränderung zum Vormonat
März 2011 100,14 – 0,39%
Februar 2011 100,53 + 0,50%
Januar 2011 100,03 + 0,02%
Als Konsequenz aus den allgemein sinkenden Werten in den Einzelindizes ist der Gesamtindex zum ersten Mal seit Dezember 2010 unter seinen Vormonatswert gesunken (Rückgang um 0,39 Prozent im Vergleich zu Februar 2011). Mit einem Plus von 3,73 Prozent liegt der Gesamtwert aber weiterhin klar über dem Vergleichswert im Vorjahr (März 2010: 96,54 Punkte).

Fallende Preise auch für Eigentumswohnungen (“apartments”)
Monat Indexwert Veränderung zum Vormonat
März 2011 99,75 – 0,38%
Februar 2011 100,13 + 0,47%
Januar 2011 99,66 – 0,38%
Nachdem er die Hundertermarke im Februar erneut überschritten hatte, ist der Preistrend für Eigentumswohnungen im März um 0,38 Prozent knapp in den zweistelligen Wertbereich gesunken. Der Vergleich mit dem Referenzmonat im vergangenen Jahr belegt dennoch eine Steigerung um insgesamt 1,29 Prozent (März 2010: 98,48 Punkte).

Neue Ein- und Zweifamilienhäuser (“new homes”)werden günstiger
Monat Indexwert Veränderung zum Vormonat
März 2011 108,15 – 0,26%
Februar 2011 108,43 + 0,24%
Januar 2011 108,17 + 0,66%
Nach dreimonatigem Anstieg und mit 108,43 Punkten im Vormonat auf Rekordniveau, sinken die Preise für Neubauten im März. Dennoch liegt der Index für neue Ein- und Zweifamilienhäuser mit einem Plus von 3,57 Prozent über seinem Vorjahreswert (März 2010: 104,42 Punkte). Der aktuelle Wert ist der dritthöchste seit Beginn der Erhebung der Hauspreisindizes im August 2005.

Hauspreisindex für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser (“existing homes”) sinkt stark
Monat Indexwert Monatliche Veränderung
März 2011 92,52 – 0,55%
Februar 2011 93,03 + 0,83%
Januar 2011 92,26 – 0,28%
Im März sinken die Preise für Bestandsimmobilien auf denselben Indexwert wie im Dezember vergangenen Jahres (Dezember 2010: 92,52 Punkte). Im Jahresvergleich liegt der Hauspreisindex um 6,68 Prozent über seinem Wert von März 2010 (86,73 Punkte).

Quelle Pressemitteilung zum Hauspreisindex HPX der Hypoport AG

Mrz
26

Die Hauspreise in Deutschland stiegen im Februar 2011 an. Alle Teilindizes des Hauspreisindexes HPX verzeichneten einen Aufschwung. Der HPX für Neubauten steht trotz vergleichsweise geringem Anstieg auf einem neuen Rekordhoch. Die Preise für Eigentumswohnungen zeigt erstmals seit zwei Monaten wieder in eine positive Richtung. Die Werte für den Gesamthauspreisindex und die Preise für Bestandsimmobilien liegen so weit über ihren Vorjahreswerten wie nie zuvor.

Bewertung und Prognose:

Energie, Energie und nochmals Energie. Über den Umgang mit diesem Thema spalten sich die politischen Geister. Im Februar beschloss die Bundesregierung die Förderung alternativer Energien zu reduzieren, das Grünstromprivileg und den dadurch verursachten Strompreisanstieg einzudämmen. Zu Recht sagen die einen, denn Deutschland habe im europaweiten Vergleich sehr hohe Strom- und Gaskosten. Zu Unrecht sagen die anderen und weisen auf die Dringlichkeit einer neuen Klimaschutzpolitik hin. Eben diese erhalten aktuell Zustimmung aus ganz anderem Grund. Denn im Angesicht der nuklearen Gefahr, die von mehreren Atomkraftwerken in Japan ausgeht, erhalten Worte wie Dringlichkeit und Schutz eine ganz neue Bedeutung. In diesem Zusammenhang entschied sich die Bundeskanzlerin vor zwei Tagen zu einem Moratorium, das die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke in Deutschland auf den Prüfstand stellen soll. Ein früherer Ausstieg – da sind sich viele Experten einig – ließe die Energiekosten kurzfristig erneut ansteigen. Auch die jüngsten Geschehnisse im Nahen Osten werden für den derzeitigen Anstieg der Energiepreise verantwortlich gemacht. Für Immobilienbesitzer gibt es nur einen Weg, um sowohl langfristige Kosten zu senken, die Umwelt zu schonen und sich von der Abhängigkeit von natürlichen Ressourcen zu befreien: die schrittweise Modernisierung.

HPX-Gesamtindex: Stark steigende Immobilienpreise

Im Februar 2011 stieg der HPX-Gesamtindex erstmals seit August 2010 (Anstieg um 1,03 Prozent) wieder deutlich an. Zum Anstieg von 0,5 Prozent gegenüber dem Vormonat führten die starken Preissteigerungen in allen Einzelindizes für Immobilienpreise. Gegenüber dem Vorjahr liegt der Gesamtindex nun 4,46 Prozent über seinem Vergleichswert 2010 (Februar 2010: 96,24 Punkte). Seit Beginn der Berechnungen ist dies die größte Differenz im Jahresvergleich.

Eigentumswohnungen („apartments“): Stark steigend

Nach zweimonatigem Rückgang steigen die Preise für Eigentumswohnungen im Februar 2011 mit einem Plus von 0,47 Prozent wieder deutlich an. Sein aktueller Wert von 100,13 Punkten liegt jedoch rund 1,31 Prozent unter seinem Wert vor drei Monaten (November 2010: 101,46 Punkte). Im Jahresvergleich ist der Indexwert in diesem Monat rund 2,6 Prozent über seinem Vorjahreswert (Februar 2010: 97,59).

Neue Ein- und Zweifamilienhäuser („new homes“) deutlich teurer

Zum dritten Mal in Folge verzeichnet der Neubauindex einen starken monatlichen Anstieg. Mit 108,43 Punkten steht der Index für neue Ein- und Zweifamilienhäuser auf einem neuen Rekordhoch. Noch vor einem Jahr befand sich der Index um 3,79 Prozent unter seinem aktuellen Punktestand (Februar 2010: 104,47 Punkte). Vor drei Monaten, im November 2010, lag der Index um 1,25 Prozent unter seinem aktuellen Wert (November 2010: 107,09 Punkte).

Preise für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser („existing homes“) sind stark steigend

Die Immobilienpreise für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser steigen ebenfalls sehr stark an. Mit einem Plus von 0,83 Prozent bewegt sich der HPX für Bestandsimmobilien erneut in Richtung 95er-Marke. Schon im August näherte er sich dieser an und sank, ohne sie überschritten zu haben in den Folgemonaten wieder. Gegenüber dem Vorjahr liegt der Bestandsindex aktuell um 7,36 Prozent im Plus (Februar 2010: 86,65 Punkte). Dies ist – wie beim Gesamtindex – die größte Differenz eines Zwölfmonatsvergleichs seit Beginn der HPX-Berechnungen.

Jan
27

Im Dezember reagieren die Einzelindizes für Wohnimmobilien unterschiedlich auf den Anstieg der Finanzierungszinsen und der Baukosten. Eigentumswohnungen büßen an Attraktivität ein während die Preise für Neubauten und Bestandsimmobilien durch höhere Kosten ansteigen.

Bewertung und Prognose:

Das Geschäftsklima in Deutschland ist gut. Der Ifo-Index liegt mit 109,9 Punkten auf dem höchsten Stand seit Start der Berechnung. Importe und Exporte florieren. Die Zinsen ziehen an. Neben Kapitalkosten steigen auch die Kosten für Rohstoffe, die für Eigenheime genutzt werden. Durch steigende Baukosten werden sich sowohl der Neubau als auch die Modernisierung verteuern. Erste Anzeichen dafür spiegeln die HPX-Indexwerte für Dezember wieder. Der steile Anstieg im Index für Eigentumswohnungen, der auch darin begründet war, dass Apartments als Anlageobjekt in den vergangenen Monaten genutzt wurden, lässt mit steigenden Zinsen wieder nach. Für 2011 ist von steigenden Preisen in allen drei Segmenten auszugehen. Am deutlichsten werden Neubauten im ersten Halbjahr ihren Wert steigern.

Die HPX-Hauspreisindexes im Detail: Gesamtindex: leicht sinkend

Zum Jahresende 2010 verzeichnet der Gesamtindex zum zweiten Mal in Folge einen kleinen Rückgang. Mit einem Punktestand von 100,01 Punkten steht der Gesamtindex im Dezember um 0,15 Prozent unter seinem Vormonatswert und damit auf demselben Niveau wie vor drei Monaten (September 2010: 100,01 Punkte). Hauspreise, sowohl für Neubau als auch für Bestand, legten im Dezember zu. Demgegenüber erfuhr der Index für Eigentumswohnungen, der über ein halbes Jahr hinweg kontinuierlich anstieg, erstmals eine Korrektur nach unten. Im Jahresvergleich steht der Gesamtindex um 3,56 Prozent über dem vergleichbaren Vorjahresmonat (Dezember 2009: 96,57 Punkte).

Eigentumswohnungen („apartments“): Stark sinkend

Erstmals seit Mai 2010 sinkt der Index für Eigentumswohnungen. Mit einem Rückgang von 1,4 Prozent steht der Preisindex für Apartments im Dezember bei 100,04 Punkten. Dies entspricht einem Plus von 0,17 Prozent im Dreimonatsvergleich (September 2010: 99,87 Punkte) und einem Anstieg von 2,97 Prozent im Zwölfmonatsvergleich (Dezember 2009: 97,15 Punkte). Damit stand der Index für Eigentumswohnungen über das gesamte Jahr 2010 hinweg über den vergleichbaren Werten der Vorjahresmonate.

Neue Ein- und Zweifamilienhäuser („new homes“): Stabil

Der Neubauindex steigt im Dezember um 0,35 Prozent auf 107,46 Punkte. Damit liegt der Index für Neubaupreise um 3,81 Prozent über seinem Vorjahreswert vom Dezember 2009 (103,52 Punkte). Auch im Dreimonatsvergleich steht der aktuelle Wert um 0,24 Prozent über dem Septemberwert von 107,20 Punkten. Insgesamt hat der Neubauindex damit den höchsten Punktestand seit Beginn der Berechnungen erreicht.

Bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser („existing homes“): Stark sinkend

Auch im Bestand ziehen die Preise im Dezember an. Nach einem starken Preisabfall im November (- 1,02 Prozent) steigt der Index für Bestandsimmobilien im Dezember um 0,66 Prozent auf 92,52 Prozent an. Der Index befindet sich damit um 0,45 Prozent unter seinem Stand vom September 2010 (92,94 Punkte). Gleichzeitig liegt er um 3,92 Prozent über dem Stand vom Dezember 2009 (89,03Punkte).

Quelle: Hauspreisindex HPX der Hypoport AG für Dezember

Sep
25

Immobilien sind derzeit attraktiv – Im August steigen die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland erneut an. Alle drei Einzelindizes des Hypoport-Hauspreisindex legten zu, am deutlichsten der Wert für Bestandshäuser. Gute Finanzierungsbedingungen, wirtschaftlicher Aufschwung und steigende Mietpreise favorisieren aktuell den Hauskauf. Auf Grund von saisonalen Preiseffekten ist für die kommenden Monate von einer Stabilisierung auszugehen.

Der generelle Anstieg im Hauspreisindex wurde in den Sommermonaten von saisonalen Effekten unterstützt. Der über drei Monate gemittelte HPX erhöhte sich somit im August nochmals deutlich. Doch auch das kontinuierlich sinkende Zinsniveau, verschiedene Fördermaßnahmen und der generelle wirtschaftliche Aufschwung haben den Immobilienmarkt erreicht und treiben die Preise weiter nach oben. Steigende Mietpreise kurbeln die Nachfrage nach dem Eigenheim zusätzlich an. Insbesondere Preise für Bestandsimmobilien und für neue Ein- und Zweifamilienhäuser legten im vergangenen Monat nochmals deutlich zu. In den kommenden Monaten schwächt sich der Einfluss des Sommers ab, die Preise werden sich entsprechend auf hohem Niveau stabilisieren.

Die HPX-Preisindizes im Detail: Insgesamt – Stark steigend

Seit März diesen Jahres steigt der Hauspreisindex und sein Punktestand liegt jeweils über dem entsprechenden Vorjahreswert. Im August erhöhte sich der Preisindex für Immobilien um 1,03 Prozent gegenüber dem Vormonat (Juli 2010: 296,88 Punkte) und steht damit aktuell bei 299,94 Punkten. Damit liegt die Häuserpreise um 4,03 Prozent über ihren Vorjahreswerten (August 2009: 96,11 Punkte) und um 3,2 Prozent höher als zum Sommerbeginn im Mai 2010 (96,88 Punkte).

HPX-Eigentumswohnungen („apartments“): Leicht steigend

Mit 98,57 Punkten erhöhte sich die Preise für Eigentumswohnungen um 0,17 Prozent im Vergleich zum Juli 2010 (98,40 Punkte). Der HPX-”apartments” stieg somit erneut an, allerdings weniger stark als in den vergangenen Monaten. Schon seit März 2010 liegen die Werte um mindestens 2 Prozent über Vorjahr. Aktuell steht der Index erstmals seit November 2008 wieder um 3,23 Prozent über dem Vorjahreswert (August 2009: 95,49 Punkte).

HPX-Neue Ein- und Zweifamilienhäuser („new homes“): Steigend

Der Neubauindex erreicht im Juli mit 107,31 Punkten – und einer Steigerung gegenüber dem Vormonat um 0,64 Prozent – einen neuen Höchststand. Im Dreimonatsvergleich entspricht dies einer Zunahme von 1,97 Prozent (Mai 2010: 105,24 Punkte), gegenüber dem Vorjahr einem Anstieg von 4,28 Prozent (August 2010: 102,91 Punkte).

HPX: Bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser („existing homes“): Stark steigend

Auch im August sind die Werte für Bestandsimmobilien mit einem Plus von 2,42 Prozent gegenüber
dem Vormonat (Juli 2010: 91,85 Punkte) deutlich angestiegen. Der aktuelle Stand von 94,07 Punkten
liegt um 4,59 Prozent über dem Vorjahreswert (August 2009: 89,94 Punkte) und um 7,07 Prozent über
dem Wert vom Mai 2010 von 87,86 Punkten.

Quelle: Hauspreisindex der Hypoport AG für August 2010