Jun
19

Die Preise auf dem deutschen Immobilienmarkt bleiben auch im Mai 2010 stabil. Zwar steigen die HPX-Teilindizes für Neubauten und Bestandsimmobilien leicht an, die Immobilienpreise für Appartments gaben jedoch leicht nach. In den lezten Monaten ist eine gesteigerte Nachfrage nach selbstgenutzten Immobilien und Anlageobjekten – besonders in Großstädten – zu verzeichnen. Da die Anleger verunsichert und selbst Staatsanleihen nicht mehr vertrauen, suchen sie nach Anlagealternativen. Mittelfristig wird von Vielen eine Inflation erwartet. Mit der verbesserten wirtschaftlichen Lage gehen überraschend positive Signale vom Arbeitsmarkt einher. Immer noch begünstigt die historisch niedrige Zinsphase den Immobilienerwerb. Neubaupreise müssten auf lange Sicht stabil bleiben, denn die Energieeinsparverordnung verteuert den Hausbau. Bestandsimmobilien zeigen in der Regel in den Frühjahrs- und Sommermonaten eine verstärkte Nachfrage, so dass auch hier die Preise stabil bleiben müssten.

Leicht steigender Gesamtindex

Im Mai 2010 liegt der HPX-Gesamtindex bei 290,64 Punkten, dies ist ein Plus von 0,30 Prozent gegenüber dem Vormonat. Dabei treibt vor allem ein Plus von über 1 Prozent im Bereich der Bestandsimmobilien den Hauspreisindex nach oben. Im Dreimonatsvergleich legen die Immobilienpreise um 0,67 Prozent gegenüber dem Februar zu. Auch im Vergleich zum Vorjahr zeigt sich eine Steigerung der Hauspreise um 1,45 Prozent (Mai 2009: 286,49 Punkte).

Preise für Eigentumswohnungen („apartments“) fallen

Zum zweiten Mal in Folge liegen die aktuellen Preise für Eigentumswohnungen unter den Vormonatswerten zurück. Mit 97,54 Punkten ergibt sich ein Rückgang des HPX-appartmentsum 0,51 Prozent (April 2010: 98,04 Punkte). Im Dreimonatsvergleich zeigt sich ein sehr leichter Rückgang um 0,05 Prozent (Februar 2010: 97,59 Punkte). Der Rückgang relativiert sich im Jahresvergleich: mit 2,17 Prozent liegt der aktuelle Preisindex über dem Maiwert aus dem Jahr 2009 (Mai 2009: 95,47).

Ein- und Zweifamilienhäuser („new homes“) werden etwas teurer

Nachdem die Neubaupreise bereits im Vormonat einen Höchststand aufwiesen, steigerte sich der HPX “new homes” nochmals um 0,28 Prozent (April 2010: 104,95 Punkte). Mit 105,24 Punkten weist der Index damit den höchsten Wert seit Beginn der Erhebungen auf. Ein Anstieg um 0,74 Prozent zeigt sich im
Dreimonatsvergleich (Februar 2010: 104,47 Punkte). In Relation zum Vorjahreswert von 102,21 Punkten kletterte der Index um 2,96 Prozent nach oben.

Auch die Preise für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser („existing homes“) steigen

Mit 1,23 Prozent verzeichnet der HPX für Bestandsimmobilien einen Anstieg der Häuserpreise im Vergleich zum Vormonat wie seit 12 Monaten nicht mehr (April 2010: 86,79 Punkte). Der aktuelle Wert liegt bei 87,86 Punkten. Im Dreimonatsvergleich ergibt sich ein Anstieg um 1,40 Prozent (Februar 2010: 86,65 Punkte), im Jahresvergleich liegt die Preise für Bestandsimmobilien um 1,07 Prozent hinter dem Stand von 88,81 Punkten von Mai 2009 zurück.

Mrz
30

Die Tendenzen auf dem Immobilienmarkt setzten sich fort: mit der wirtschaftlichen Erholung steigen auch die Immobilienpreise für Apartments und neugebaute Ein- und Zweifamilienhäuser weiter leicht an. Ein- und Zweifamilienhäuser aus dem Bestand
jedoch verlieren kräftig an Wert.

Bewertung der Entwicklung und Prognose der Immobilienpreise:

Immer noch spricht das niedrige Zinsniveau für den Immobilienkauf. Belastend wirken sich jedoch die Unsicherheit auf dem Arbeitsmarkt, sinkende Reallöhne und die Staatsverschuldung aus. Gerade bei Bestandshäusern scheint die Nachfrage verhalten zu sein, was zusätzlich zu den Unsicherheiten am teuren Sanierungsbedarf durch steigende Baustoffpreise sowie saisonalen Effekten liegen könnte. Aussichten auf Preissteigerungen sind für das Bestandssegment daher eher unwahrscheinlich.

Der einzelnen Segmente des Hauspreisindex HPX im Detail:

HPX-Gesamtindex ist fallend:

Im Februar fällt der Gesamtindex im Vergleich zum Vormonat um 0,63 Prozent (Januar 2010: 290,53),was allein auf den starken Preisrü im Bereich Bestandshäuser zurückzuführen ist. Während die Indizes für Neubauten und Eigentumswohnungen konstant bleiben, steht der Wert für Bestandsimmobilien auf dem tiefsten Stand seit fünf Jahren. Im Dreimonatsvergleich fällt der Gesamtindex leicht ab (November 2009: 289,88) und liegt mit aktuell 288,71 Punkten um 0,85 Prozent unter dem Vorjahreswert von 291,19 Zählern.

HPX für Eigentumswohnungen („apartments“) bleibt stabil:

Die Kaufpreise für Eigentumswohnungen bleiben mit 97,59 Punkten stabil (Januar 2010: 97,58). Im Jahresvergleich zeigt sich eine leichte Steigerung der Wohnungspreise um 0,22 Prozent (Februar 2009: 97,38). Im Dreimonatsvergleich bleibt der Index um 0,59 Prozent unter dem Wert von 98,17 Punkten im November 2009.

HPX für neue Ein- und Zweifamilienhäuser („new homes“) ist leicht steigend:

Auch im Februar setzt sich der Trend der letzten Monate fort: der Hauspreisindex für Neubauten steht mit 104,47 Punkten um 0,19 Prozent über dem Wert des Vormonats und um 1,58 Prozent über dem Wert von November 2009 (November 2009: 102,85). Vor einem Jahr erreichten die Hauspreise im HPX-”new homes” ihren Höchststand (Februar 2009: 104,70). Unter diesem Höchstwert liegt der aktuelle Index um 0,22 Prozent zurück.

Stark fallend: Hauspreisindex für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser („existing homes“)

Um 2,29 Prozent geht der HPX für Bestandhäuser im Vergleich zum Vormonat zurück (Januar 2010: 88,68). Insgesamt ist dies der stärkste bisher verzeichnete monatliche Rückgang der Häuserpreise. Mit 86,65 Punkten erreicht der Index für Immobilienpreise damit den tiefsten Stand seit Beginn der Berechnungen. Der bisherige Tiefstand des HPX war mit 87,49 Punkten im April 2009 erreicht. Im Dreimonatsvergleich verliert der Index 2,49 Prozent (November 2009: 88,86), im Jahresvergleich um 2,79 Prozent (Februar 2009: 89,11).

Weitere Informationen zur Vorgehensweise sowie Graphiken gibt es unter Hypoport.de .

Quelle: Hauspreisindex HPX der Hypoport AG für Februar 2010

Feb
21

(Berlin, 17. Februar 2010) Die Weltwirtschaft lässt die Rezession hinter sich: der IWF und auch die Bundesregierung korrigierten ihre Wachstumsprognosen für Deutschland nach oben. Dementsprechend steigen auch die Immobilienpreise wie schon in den Vormonaten leicht an. Noch immer begünstigt die Situation den Erwerb von Immobilien.

Bewertung und Prognose:

Positive Konjunkturentwicklung, niedrige Zinsen, wenig rentable Anlageoptionen und die Angst vor einer eventuellen Inflation unterstützen die Nachfrage nach Wohneigentum. Neu aufgelegte KfW-Programme
begünstigen das energieeffiziente Bauen. Auch ein Anstieg der Haushalte und vermehrte Zuzüge in Ballungszentren könnten zukünftig für steigende Nachfrage sorgen, so dass die Preise auch weiterhin stabil bleiben dürften. Bestandshäuser, die energetisch nicht auf dem neuesten Stand der Technik und aufgrund der Energieeinsparverordnungen sanierungsbedürftig sind, werden möglicherweise an Wert verlieren. Für Unsicherheit sorgen die hohe Staatsverschuldung und die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt.

HPX-Gesamtindex: Leicht steigend

Der Gesamtindex steigt im Vergleich zum Vormonat um 0,29 Prozent (Dezember 2009: 289,70), das ist der stärkste monatliche Anstieg seit einem halben Jahr. Auch im Dreimonatsvergleich legt der Index um 0,33 Prozent zu. Eine deutliche Steigerung weisen die Preise für Neubauten auf, auch Wohnungen legen an Wert zu. Die Preise für Bestandshäuser drücken den Index, so dass die Zunahme des Gesamtindex geringer ausfällt. Mit 290,53 Punkten steht der aktuelle Wert um 0,82 Prozent unter dem Vorjahreswert (Januar 2009: 292,92).

HPX „apartments“: Werte für Eigentumswohnungen leicht steigend

Nach einem Rückgang um 1,04 Prozent im Dezember 2009 legt der Index für Eigentumswohnungen im Januar wieder zu und steht mit aktuell 97,58 Punkten erstmals wieder über dem Vorjahreswert (Januar 2009: 97,45 Punkte).

HPX „new homes“: Werte für neue Ein- und Zweifamilienhäuser sind steigend

Drei Monate in Folge stieg der Hauspreisindex für Neubauten. Um 0,72 Prozent nimmt der HPX „new homes“ im Vergleich zum Jahresende 2009 zu, auf aktuell 104,27 Punkte. Dies ist eine Steigerung um 1,41 Prozent im Vergleich zu Oktober vergangenen Jahres (Oktober 2009: 102,82 ). Hinter dem Vorjahreswert von 104,46 Punkten liegt der Wert um 0,18 Prozent zurück und kommt nahe an den Höchststand des Index von 104,70 Punkten im Februar 2009.

HPX „existing homes“: Werte für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser leicht fallend

Bestandshäuser verzeichnen im Januar einen Preisrückgang. Die Kaufpreise gingen für bestehende Häuser um 0,39 Prozent auf 88,68 Punkte zurück. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Rückgang des HPX „existing homes“ um 2,56 Prozent.
(Januar 2009: 91,01 Punkte).

Dez
30

Auch im November hat der Hauspreisindex der Hypoport AG (HPX) nur ganz leicht zugelegt. Alle drei Teilindizes – für Apartments, für Neubauten und für Bestandsimmobilien – zeigen nahzu konstante Werte.
Parallel zu den Anzeichen für ein allmähliches, leichtes Wachstum in der Gesamtwirtschaft zeichnet sich auch im Immobiliensektor ein Ende der Einbrüche für Häuserpreise ab. Die Hauspreisindizes des HPX im Detail:

HPX-Gesamtindex: Steigend

Seit vergangenem Juni steigt der Gesamtindex kontinuierlich. Auch im November ist der Hauspreisindex – wenn auch geringer als in den Vormonaten – erneut angestiegen. Mit einem Plus von 0,11 Prozent steht der HPX bei aktuell 289,88 Punkten. Dieser Wert liegt nun noch mit 2,16 Prozent unter dem Vorjahreswert (November 2008: 296,28 Punkte).

Werte für Eigentumswohnungen (“apartments”): Steigend

Der Indexwert für Eigentumswohnungen ist zum dritten Mal in Folge angestiegen. Mit einer Zunahme um 0,18 Prozent liegt der Wert noch mit 1,96 Prozent unter seinem Vorjahreswert von 100,13 Punkten (November 2008). Mit diesem Anstieg liegen die Preise für Apartments im Dreimonatsvergleich mit 2,81 Prozent im Plus (Wert August 2009: 95,49 Punkte).

Werte für neue Ein- und Zweifamilienhäuser (“new homes”): Stabil

Die Werte für Neubauten bewegen sich auch im November seitwärts. Mit 102,85 Punkten liegt der Index 0,03 Prozent über dem Vormonatswert (Oktober 2009: 102,82 Punkte). Bedingt durch den vergleichsweise stärkeren Anstieg der Häuserpreise im Vergleichszeitraum 2008 liegt der Hauspreisindex allerdings um 0,51 Prozent unter seinem Stand vom November 2008 (103,38 Punkte).

Werte für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser (“existing homes”): Steigend

Der HPX für Bestandshäuser hat sich im November erneut stabilisiert. Mit einem leichten Plus von 0,12 Prozent steht der Wert bei 88,86 Punkten. Das entspricht einem Wert, der zwar noch mit 4,21 Prozent unter demjenigen des Vorjahres liegt (November 2008: 92,77 Punkte). Im Vorjahresvergleich ist dies aber der höchste Wert seit Februar 2009, wo der Index mit 89,11 Punkten um 2,94 Prozent unter seinem Vorjahreswert lag (Februar 2008: 91,89 Punkte).

Bewertung und Prognose:

Nach wie vor profitieren Immobilienkäufer von niedrigen Zinsen, die für den Erwerb von Immobilien sprechen. Somit sind Immobilien auch weiterhin eine beliebte Alternative für Kapitalanleger, die ihre Aktiendepots auflösen. Das leichte Wirtschaftswachstum, das in diesem Quartal einsetzte, hält die Häuserpreise zudem auf stabilem Niveau. Welche Einflüsse neue energetische Anforderungen, die seit Oktober 2009 gelten, auf die Nachfrage nach Wohneigentum haben werden, bleibt abzuwarten. Gleiches gilt für das Wachstumsbeschleunigungsgesetz, das eventuell zum neuen Jahr in Kraft tritt.

Quelle: Pressemitteilung zum Hauspreisindex HPX der Hypoport AG

Jun
17

Berlin, 25. Mai 2009:  Der Hauspreisindex der Hypoport AG  ist im April abermals zurückgegangen. Während die Eigentumswohnungen nur leicht nachgegeben haben, sind vor allem die Preisindizes für Neubauten und Bestandshäuser deutlich gefallen. Auf Grund der allgemeinen Verunsicherung und des Wunsches nach detaillierten Informationen hat die Hypoport AG für diesen Monat entsprechende Spezialauswertungen zur Preisentwicklung deutscher Immobilien in verschiedenen Lagen getätigt.

Bewertung und Prognose:

Im April sind die Preisindizes aller Kategorien erneut gefallen. Dieser allgemeine Preisrückgang ist aber weder mit einer Verminderung des Transaktionsvolumens für Immobilienfinanzierungen noch mit einer bedeutsamen Veränderung der privaten Bautätigkeit einhergegangen. Im ersten Quartal 2009 und insbesondere im März liegt das Handelsvolumen für Privatimmobilien laut der Bundesbank deutlich über dem Vorjahreswert. Die allgemeine Verunsicherung der Bevölkerung mag zu einem gegenwärtigen Abfall des Preisniveaus geführt haben, nicht aber zu einem Stillstand am Markt. Auf Grund der ausgesprochenen Heterogenität des deutschen Marktes ist die Preisentwicklung auch nicht überall gleich ausgeprägt. Denn die Lage spielt für Immobiliewerte und deren Stabilität eine zentrale Rolle. Da sich diese Lageeinflüsse nicht intuitiv erschließen, hat Hypoport für den April zusätzliche statistische Analysen gemacht. Aus den Datensätzen der tatsächlichen – über die EUROPACEPlattform abgewickelten – Finanzierungen konnten regionale Tendenzen ermittelt werden. Während die Preisbewegung in den Metropolen und Großstädten derjenigen des Gesamtindex entsprechen, ist der Preisverfall in den ländlichen Regionen deutlich stärker. Die dazwischen liegenden deutschen Kleinstädte zeichnen sich durch eine vergleichsweise hohe Stabilität aus: die Preisentwicklung dieses Teilsegments liegt seit 2005 durchgehend über den Werten des Gesamtindex. Ebenfalls über dem Gesamtindex liegen die Werte in den Ostregionen. Der Westen und der Norden bewegen sich weitgehend entlang dem Index. Auffallend schlecht schneidet – entgegen der allgemeinen Erwartungen – der Süden über alle Kategorien ab. Bei Kaufentscheidungen sollte die Lage einer Immobilie deshalb auf fundierte Art und Weise in den Auswahlprozess mit einfließen. Ob sich die Preise kurzfristig weiter nach unten oder schon bald wieder aufwärts bewegen werden, vermag niemand mit Sicherheit zu sagen. Die durch unsere Kunden gewonnene Erfahrung ist jedoch, dass dies eher sekundäre Bedeutung hat. Denn „gerade im Privatkundenbereich investieren die Deutschen
mit eindeutig langfristiger Absicht“ weiß Prof. Dr. Thomas Kretschmar, Co-CEO der Hypoport AG.Dass die Preise in der mittleren und langen Frist über alle Kategorien wieder anziehen werden, davon ist mit hoher Wahrscheinlichkeit auszugehen.

Die HPX-Preisindizes im Detail:

Fallend: Gesamtindex

April 2009: 286,93
März 2009: 288,99
Februar 2009: 291,19

Der Gesamtindex hat im April erneut nachgegeben. Nach einer Abnahme um 0,71 Prozent befindet sich der Index aktuell bei 286,93 Punkten und steht damit 1,9 Prozent unter seinem Vorjahreswert (April 2008: 292,6 Punkte). Während die Preise für Eigentumswohnungen in diesem Monat nur leicht nachgaben, haben vor allem die Preise der Bestandshäuser und Neubauten den Index nun das zweite Mal in Folge unter den Vorjahreswert gedrückt.

Leicht fallend: Werte für Eigentumswohnungen („apartments“)

April 2009: 95,81
März 2009: 96,24
Februar 2009: 97,38

Die Preise für Eigentumswohnungen sind seit vergangenem Monat um moderate 0,45 Prozent gefallen. Mit einem Punktwert von 95,81 Punkten liegt der Index somit 1,36 Prozent tiefer als im Vorjahresmonat. Da der Index über drei Monate geglättet wird, drückt der enorme Preisrückgang im März den Index auch im April und voraussichtlich ebenfalls im Mai noch nach unten. Allenfalls ist für Juni von einer Stabilisierung auszugehen.

Fallend: Werte für neue Ein- und Zweifamilienhäuser („new homes“)

April 2009: 103,63
März 2009: 104,38
Februar 2009: 104,70

Der Index für neue Ein- und Zweifamilienhäuser ist im April das zweite Mal in Folge gesunken. Der Rückgang von 0,72 Prozent hat sich im Vergleich zum Vormonat mehr als verdoppelt (Abnahme März 2009: um 0,31 Prozent). Dennoch liegt der Index mit 103,63 Punkten gegenwärtig um 2,07 Prozent über seinem Vorjahreswert. Trotz mehrmaligen leichten Preisabfalls im vergangenen Jahr, liegen die Neubaupreise seit einem Jahr immer deutlich über den Vergleichswerten des Vorjahres.

Fallend: Werte für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser („existing homes“)

April 2009: 87,49
März 2009: 88,37
Februar 2009: 89,11

Der Index für Bestandshäuser hat im März zum wiederholten Mal nachgegeben. Im Vergleich zum Vormonat entspricht der Punktestand von 87,49 Punkten einer Abnahme um 1 Prozent. Im Dreimonatsvergleich hat der Index um 3,87 Prozent verloren (Januar 2009: 91,01 Punkte) und im Vorjahresvergleich liegen die Preise der Bestandshäuser sogar um 6,76 Prozent unter jenen vom April 2008 (93,83 Punkte).

Methodik der hedonischen HPX Indizes

Die Hauspreis-Indizes basieren auf tatsächlichen Transaktionsdaten der EUROPACE-Plattform und werden monatlich durch die Hypoport AG errechnet. Die Hypoport AG betreibt die EUROPACE-Plattform als einzigen
unabhängigen Marktplatz in Deutschland. Inzwischen werden knapp zehn Prozent der Immobilienfinanzierungen für Privatkunden in Deutschland über EUROPACE abgewickelt. Der Gesamtindex wird aus der gemittelten Summe der Einzelindizes gebildet. Erläuterungen zur hedonischen Berechnungsmethodik siehe auch http://www.hypoport.de/indizes.html

Quelle: EUROPACE, Hypoport AG

Dez
30

Berlin, 19. Dezember 2008: Trotz leichter Schwankungen haben die deutschen Immobilienpreis ihre Bodenhaftung nicht verloren. Während die Preise für Eigentumswohnungen und bestehende Häuser leicht nachgeben, stärken die Werte für Neubauten den heimischen Markt. Im Zuge der Finanzkrise macht sich jedoch eine erhöhte Vorsicht bei den Käufern bemerkbar. Der HPX-Gesamtindex der deutschen Hauspreise verzeichnet somit auch im November einen leichten Rückgang.

Hauspreisindex November

 

Die HPX-Preisindizes im Detail:

HPX-Gesamtindex – Leicht fallend:

November 2008:    296,28
Oktober 2008:       296,83
September 2008:   297,17

Im November ist der HPX-Gesamtindex um 0,19 Prozent auf einen Stand von 296,28 Punkten gesunken.
Während der HPX bis im August fast stetig an Wert zulegte, verzeichnet er über die vergangenen
drei Monate einen Gesamtverlust von 0,52 Prozent. Dennoch liegt sein Wert mit einer Differenz von
2,47 Prozent deutlich über dem Vorjahreswert von 289,14 Punkten.


Leicht sinkend: Werte für Eigentumswohnungen („apartments“)

November 2008:    100,13
Oktober 2008:       100,82
September 2008:   100,39

Der HPX für Eigentumswohnungen ist im November erstmals seit vergangenem Juni gefallen. Einem starken Anstieg im letzen Juli (1,61 Prozent) folgten stetige Abnahmen in den Zuwachsraten. Mit einem Rückgang der Immobilienpreise um 0,68 Prozent ging der Wert im November nun auf 100,13 Punkte zurück.
Trotzdem verzeichnet der Index ein deutliches Plus von 3,24 Prozent im Vergleich mit dem Vorjahreswert (November 2007: 96,99 Punkte).

Steigend: Werte für neue Ein- und Zweifamilienhäuser („new homes“)

November 2008:    103,38
Oktober 2008:       102,79
September 2008:    102,81

Mit einer Zunahme um 0,57 Prozent stützte der HPX für neue Ein- und Zweifamilienhäuser als einziger den Gesamtindex. Sein Stand von 103,38 Punkten liegt mit 3,58 Prozent über dem Vorjahreswert (November 2007: 99,81).

Leicht sinkend: Werte für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser („existing homes“)

November 2008:     92,77
Oktober 2008:        93,22
September 2008:    93,97

Erneut lässt der Index für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser leicht nach. Mit einer moderaten
Abnahme des HPX-„existing homes“ um 0,49 Prozent, auf 92,77 Punkte, liegt der Verlust aber deutlich unter den Rückgängen der letzen zwei Monate (September 2008: 1.61 Prozent; Oktober 2008: 0.8 Prozent).

Bewertung und Prognose:

Das Indexbild für den November spiegelt die Entwicklungen der vergangenen Jahre wieder. Während bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser einem stetigen Preisrückgang unterlagen, ist nun von einer Stabilisierung auszugehen. Bei den Eigentumswohnungen zeichnete sich hingegen schon in den letzten Monaten ein Aufwärtstrend ab. Allen voran konnten Neubauten an Wert zulegen. In Zukunft werden alle drei Indizes tendenziell eher ansteigen. Das Überangebot bestehender Häuser ist mehrheitlich abgebaut, was dem Preisabschwung entgegenwirken wird. Die attraktive Kombination aus Natur und Kultur wird insbesondere die investitionsfreudige Generation „fünfzig plus“ weiterhin in Stadtnahe Wohnungen locken. Trotz steigender Herstellkosten wird die Nachfrage nach Neubauten nicht nachgeben. Denn in turbulenten Zeiten suchen Investoren zunehmend die Sicherheit deutscher Immobilienanlagen. Zudem sind die Eigenheime hierzulande mittlerweile auch klar preiswerter als in den Nachbarländern. Die vergangenen Zinssenkungen spiegeln sich nicht automatisch in den Darlehenskonditionen wider. Somit sollte auch bei grundsätzlicher Schnäppchenstimmung Transparenz verlangt und Tarife verglichen werden.

Methodik der hedonischen HPX Indizes

Die Hauspreis-Indizes basieren auf tatsächlichen Transaktionsdaten der EUROPACE-Plattform und werden monatlich durch die Hypoport AG errechnet. Die Hypoport AG betreibt die EUROPACE-Plattform als einzigen unabhängigen Marktplatz in Deutschland. Inzwischen werden knapp zehn Prozent der Immobilienfinanzierungen für Privatkunden in Deutschland über EUROPACE abgewickelt. Der Gesamtindex wird aus der gemittelten Summe der Einzelindizes gebildet. Erläuterungen zur hedonischen Berechnungsmethodik siehe auch www.hypoport.de/indizes.html.

Über Hypoport AG

Der Hypoport-Konzern mit Sitz in Berlin ist ein internetbasierter Allfinanzdienstleister mit über 450 Mitarbeitern. Hypoport ist seit Oktober 2007 an der Deutschen Börse im Prime Standard gelistet (WKN: 549336 ). Das Geschäftsmodell der Hypoport AG besteht aus zwei voneinander profitierenden Säulen, dem Vertrieb von Finanzprodukten (Dr. Klein & Co. AG) sowie der Bereitstellung einer Transaktionsplattform für die Vermittlung von Finanzprodukten über das Internet.

Dez
01

Die Preise für Häuser geben auch im Oktober weiter nach. Die für Wohnungen setzen ihr Wachstum fort. Das geht aus dem Hauspreisindex (HPX) der Hypoport AG hervor.

Der Rückgang fällt mit 0,12 Punkten geringer aus als im September (-0,22 Punkte). Mit 100,82 Punkten konnten die Eigentumswohnungen im Oktober abermals an Wert zulegen. Der Anstieg schwächt sich mit 0,43 Prozent aber zunehmend ab. Im August betrug der Anstieg noch 1,4 Prozent, im September 1,0 Prozent.

Leicht rückläufig sind die Preise für neue Ein- und Zweifamilienhäuser. Sie liegen bei 102,79 Punkten, nach 102,81 im September und 102,94 im August. Die Häuser im Bestand verlieren derzeit am stärksten an Wert, wenngleich sich der Preisverfall leicht abschwächt. Derzeit beträgt der Wert 93,22 Punkte, nach 93,97 im September.

Bewertung und Prognose

Die Neubaupreise spiegeln die höheren Rohstoffpreise und die gute konjunkturelle Lage wieder, heißt es in einer Mitteilung der Hypoport. Die geringe Neubautätigkeit der vergangenen Jahre hat zudem den Anbietermarkt konsolidiert. Ein deutlicher Rückgang durch die sich abschwächende Wirtschaftslage ist vorerst nicht zu erwarten.

Preiskorrekturen gab es hingegen bei Bestandsobjekten, hier zeichnet sich aber bereits eine Bodenbildung im Index ab. Vom Trend zum Wohnen in der Stadt profitieren weiter Wohnungen, die im Oktober erneut leicht zulegen konnten. Generell blieben deutschen Immobilien – im Vergleich zu europäischen Nachbarländern wie Spanien oder England – deutliche Preiskorrekturen erspart. Nach dem Boom der Wiedervereinigung wies der deutsche Markt in den vergangenen Jahren faktisch keine Wertzuwächse auf, während sich international spekulationsgetriebene Preisblasen bildeten. Insofern wird sich der deutsche Markt weiterhin robust entwickeln.

Quelle: (Haufe Online-Redaktion)

Aug
05

Der internetbasierte Allfinanzdienstleister Hypoport gibt einen monatlichen Haupreisindex den sogenannten HPX heraus. An ihm können potentielle Bauherren und Immobilienkäufer die Entwicklung für den Immobilienerwerb sehen. Es wird zwischen dabei Bestandsimmobilien (HPX-existinghome), Neubauten (HPX-newhome) sowie Eigentumswohnungen (HPX-apartment ) unterschieden. Wer sich über die Preisentwicklung dieser Immobiliensegmente informieren möchte findet die entsprechenden Pressemitteilungen immer auf der Webseite der Hypoport AG.

Die Daten der monatlichen Studie beruhen auf den Transaktionen der Plattform Europace. Über diese Plattform vergleichen Vertriebe wie z.B. Dr.Klein die besten Immobilienfinanzierungsbanken miteinander, um ihren Kunden ein gutes Baufinanzierungsangebot unterbreiten zu können. Über 3,5 Milliarden Euro an Immobilienfinanzierungen oder 12. bis 18.000 Finanzierungen werden so quartalsweise über europace abgewickelt, und bilden eine gute Datenbasis für den HPX. Da in den Hauspreisindex nur abgeschlossene Finanzierungen eingehen, stellt der HPX im Gegensatz zu anderen Marktbarometern die tatsächliche Preisentwicklung für Immobilien dar.



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