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	<title>Makler-Übersicht &#187; geldpolitik</title>
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		<title>Zinsentwicklung 2013: EZB senkt Leitzinsen unter neuer F&#252;hrung</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 17:39:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Kurs der EZB hat gewechselt
Bereits in seiner ersten Sitzung als neuer Pr&#228;sident der Europ&#228;ischen Zentralbank (EZB) hat Mario Draghi die Leitzinsen &#252;berraschend um 0,25 Prozentpunkte auf nunmehr 1,25% gesenkt. Bereits nach wenigen Tagen im Amt macht Herr Draghi damit die Beteuerungen zum Primat der Preisstabilit&#228;t seines Vorg&#228;ngers Trichet vergessen. Eine neue Zeitrechnung hat somit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Kurs der EZB hat gewechselt</strong></p>
<p>Bereits in seiner ersten Sitzung als neuer Pr&#228;sident der Europ&#228;ischen Zentralbank (EZB) hat Mario Draghi die Leitzinsen &#252;berraschend um 0,25 Prozentpunkte auf nunmehr 1,25% gesenkt. Bereits nach wenigen Tagen im Amt macht Herr Draghi damit die Beteuerungen zum Primat der Preisstabilit&#228;t seines Vorg&#228;ngers Trichet vergessen. Eine neue Zeitrechnung hat somit begonnen, denn ab jetzt ist die EZB genauso wie die US-Notenbank, die Bank of England und die Bank of Japan ein Verb&#252;ndeter der Politik im krampfhaften Versuch, das Wirtschaftswachstum um jeden Preis und mit jedem Mittel zu f&#246;rdern. Die unabh&#228;ngige und zum Teil stark disziplinierende Geldpolitik, so wie wir sie von der Deutschen Bundesbank kannten und wie sie uns von der EZB versprochen wurde, ist damit Geschichte. Herr Draghi hat schnell und ohne Z&#246;gern seinen offensichtlich von den Politikern geforderten Beitrag zur vermeintlichen L&#246;sung der Schuldenkrise geleistet. Die Begr&#252;ndung f&#252;r die Zinssenkung – ein m&#246;gliches Abgleiten in eine leichte Rezession in Euroland – l&#228;sst v&#246;llig au&#223;er Acht, dass die Inflationsrate sehr deutlich &#252;ber dem Zielwert der EZB liegt. Damit k&#246;nnen wir auch f&#252;r die Zinsentwicklung 2013 von historisch tiefen Leitzinsen ausgehen und erwarten auch, dass Herr Draghi, &#228;hnlich wie der US-Notenbank-Chef Bernanke, alles daran setzen wird, die l&#228;ngerfristigen Kapitalmarktzinsen tief zu halten. Schon jetzt wird in den USA &#252;ber eine Wiederaufnahme der Notenbank-K&#228;ufe von Hypothekenanleihen gesprochen. Quantitative Easing Nummer 3 – also die dritte Runde an Aufk&#228;ufen von Staatsanleihen und weiteren Schuldtiteln – steht kurz vor der T&#252;r. Im Kern handelt es sich dabei um eine Manipulation der Kapitalmarktzinsen in enormem Ausma&#223;, die den hoch verschuldeten Staaten zu geringeren Zinszahlungen verhilft, gleichzeitig aber die privaten Anleger um eine rechtm&#228;&#223;ige Verzinsung ihrer Kapitalanlagen bringt. Auf diese Weise wird vorerst die Finanzierung der aufgelaufenen Schulden ertr&#228;glich gemacht und Zeit gewonnen.<br />
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</script><br />
<strong>Krisen und L&#246;sungsans&#228;tze &#252;berschlagen sich</strong></p>
<p>Gleichzeitig scheint die Nachfrage weltweit schon wieder r&#252;ckl&#228;ufig zu sein. Parallel zu diesen geldpolitischen Entwicklungen l&#228;uft die europ&#228;ische Schuldenkrise mit immer absurderen Facetten ab. Binnen weniger Monate hat sich die H&#246;he der von Griechenland ben&#246;tigten Mittel von 100 Mrd. auf &#252;ber 200 Mrd. Euro mehr als verdoppelt. Das neue Rettungspaket, das nun geschn&#252;rt wurde, wird auch noch mit einem Hebel ausgestattet. So k&#246;nnen mit 440 Mrd. Euro am Ende m&#246;glichst &#252;ber 1.000 Mrd. Euro an Finanzierungen f&#252;r die klammen Staaten des S&#252;dens dargestellt werden. Die Politik versieht also ihren Rettungsschirm mit „Leverage“ – ein Begriff, den vor allem die bei Politikern verrufenen Hedge Fonds bekannt gemacht haben. Genau diesen Hedge Fonds m&#246;chten daher die gleichen Politiker, die den Hebel beim Rettungsschirm einf&#252;hren, &#252;ber strengere Regulierungen das Handwerk legen. Die Absurdit&#228;t kennt keine Grenzen mehr!<br />
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</script><br />
Den gr&#246;&#223;ten Bock aber haben in den letzten 48 Stunden doch wieder die Griechen geschossen. Ihr Regierungschef hat sich kurzerhand entschlossen, das Volk dar&#252;ber abstimmen zu lassen, ob es die Rettung durch Europa und den IWF zu den verhandelten Konditionen &#252;berhaupt annehmen m&#246;chte. In einer Demokratie ein eigentlich ehrenwerter Schritt – nur h&#228;ngt an dieser Zustimmung leider das gesamte Euroland-Weltbild von Frau Merkel und Herrn Sarkozy. Sie wollen daher mit massivem Druck diese Volksabstimmung verhindern, um nicht das Risiko einer Absage einzugehen. Was macht Herr Papandreou folglich? Er sagt die Volksabstimmung einfach wieder ab. Eine Politposse erster G&#252;te, die sich hier zwischen G8, G20 und wei&#223; Gott welchen weiteren Krisensitzungen, die inzwischen mindestens einmal w&#246;chentlich stattfinden, abspielt.</p>
<p><strong>Immobilienk&#228;ufer und Anschlussfinanzierer profitieren</strong></p>
<p>Dem Baugeldkunden kann eine solche Zinsentwicklung bis 2013 am Ende nur Recht sein. Die EZB-Politik sorgt f&#252;r tiefe Zinsen und die Regierungen versuchen die Konjunktur am Laufen zu halten. In wirtschaftlich starken L&#228;ndern wie Deutschland bedeutet das ein gutes Umfeld f&#252;r Wohnimmobilien. Kunden mit guter Bonit&#228;t k&#246;nnen &#228;hnlich wie Deutschland auf Staatsebene zu extrem tiefen Zinsen finanzieren. Diese Chance gilt es zu nutzen, ist doch der Kauf eines Eigenheims kein Konsum sondern eine Investition in Substanz und deckt dazu noch die gr&#246;&#223;te Ausgabe im Alter ab. Wichtig dabei bleibt, die aktuell tiefen Zinsen f&#252;r h&#246;here Tilgungen und damit eine schnellere Entschuldung zu nutzen. Denn langfristig auf zu hohen Schulden zu sitzen ist kein gutes Rezept – wie uns die Staaten gerade aufzeigen.</p>
<p>Quelle: Kommentar zur Zinsentwicklung 2013 der Interhyp AG vom 04.11.2011</p>
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		<title>Zinsprognose 2011: Trichet sorgt f&#252;r Wirbel am Zinsmarkt</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Mar 2011 18:05:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Immobiliennews:]]></category>
		<category><![CDATA[geldpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Leitzinserhöhung]]></category>
		<category><![CDATA[Zinsmarkt]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur &#220;berraschung der Marktteilnehmer hat der Pr&#228;sident der Europ&#228;ischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag nicht nur klar und deutlich vor den Inflationsgefahren im Euroraum gewarnt, sondern auch eine Leitzinserh&#246;hung schon f&#252;r die n&#228;chste Sitzung im April in den Bereich des M&#246;glichen ger&#252;ckt. Damit hat er die Renditen am Anleihemarkt erst einmal kr&#228;ftig nach oben schnappen lassen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur &#220;berraschung der Marktteilnehmer hat der Pr&#228;sident der Europ&#228;ischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag nicht nur klar und deutlich vor den Inflationsgefahren im Euroraum gewarnt, sondern auch eine Leitzinserh&#246;hung schon f&#252;r die n&#228;chste Sitzung im April in den Bereich des M&#246;glichen ger&#252;ckt. Damit hat er die Renditen am Anleihemarkt erst einmal kr&#228;ftig nach oben schnappen lassen, nachdem sich in den Wochen zuvor eher eine Tendenz sinkender Renditen gezeigt hatte. Auf den ersten Blick erscheinen die Aussagen von Herrn Trichet logisch und im Sinne einer stabilit&#228;tsorientierten Geldpolitik der EZB nur konsequent. Fast m&#246;chte man sagen, Herr Trichet wollte damit bewusst zeigen, dass der Abgang von Bundesbankpr&#228;sident Axel Weber, den viele Beobachter ja als klaren Protest gegen eine zuk&#252;nftig politisch opportun agierende Notenbank interpretiert haben, unbegr&#252;ndet ist. Also ein klares Zeichen an die Politik und an die M&#228;rkte, dass die EZB auch in Zukunft unabh&#228;ngig von politischen Einfl&#252;ssen agieren wird. Dazu muss man auch sehen, dass Herr Trichet am Ende seiner Amtszeit steht und nichts mehr zu verlieren hat. Auf jeden Fall m&#246;chte er als erfolgreicher und konsequenter Notenbanker in die Geschichtsb&#252;cher eingehen und nicht als derjenige, der die EZB der Willk&#252;r der Politik ausgeliefert hat. Aber gerade dieser Trichet war es auch, der gegen den Widerstand der Bundesbank und einiger anderer Traditionalisten das Ankaufsprogramm f&#252;r Staatsanleihen gestartet hat und damit den eigentlichen S&#252;ndenfall aus Sicht Vieler verantwortet. Ist der jetzt eingeschlagene scharfe Ton also doch nur eine Ma&#223;nahme, um die eigene Reputation wieder zu verbessern?<br />
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<strong>Preissteigerungen bei Energie-, Rohstoff- und Finanzierungskosten</strong>Klar ist, dass die zuletzt stark gestiegenen Rohstoff- und Energiepreise und die gut laufende Konjunktur in einer Reihe von L&#228;ndern zu Preissteigerungen f&#252;hren. Besonders in den BRIC-L&#228;ndern, die besonders dynamisch wachsen, ist dieser Druck mit Sorge zu erkennen. Eine Hauptursache f&#252;r die Dynamik in diesen L&#228;ndern liegt aber auch in der Dollar-Koppelung ihrer W&#228;hrungen und damit im Import der Null-Zins-Politik der USA. Zinserh&#246;hungen in der Eurozone werden daran nichts &#228;ndern, solange nicht auch die US-Notenbank auf einen restriktiveren Kurs einschwenkt. Davon ist aber vorerst nichts zu sehen. Die jetzige Ank&#252;ndigung treibt vielmehr den Euro gegen&#252;ber dem Dollar und den anderen dollargebundenen W&#228;hrungen nach oben und schw&#228;cht so die europ&#228;ischen Wachstumsaussichten. Dazu kommt, dass der starke Anstieg der Energiepreise auch von der aktuell instabilen Lage in den nordafrikanischen und arabischen L&#228;ndern getrieben wird. Gegen diese Preistreiber k&#246;nnen aber auch h&#246;here Zinsen nichts ausrichten – im Gegenteil, sie erh&#246;hen die Kreditkosten und f&#252;hren zu noch mehr Preisauftrieb. Zu guter Letzt ist zu beachten, dass die Welt und auch Europa derzeit unter einer schweren Schuldenkrise leidet und daher jeder Anstieg der Finanzierungskosten zu einer weiteren Erh&#246;hung der Defizite f&#252;hrt. Zinserh&#246;hungen f&#252;hren somit zu weiteren Spannungen im Eurogebiet, da besonders die schwachen Eurol&#228;nder bereits an der Kippe zu Zahlungsunf&#228;higkeit stehen. Aber auch in den noch als stark geltenden L&#228;ndern ist die Schuldenlage kritisch und schr&#228;nkt bereits jetzt die Handlungsf&#228;higkeit der Regierungen ein. Auch wenn Herr Trichet mit den &#196;u&#223;erungen von gestern den Finanzm&#228;rkten ein Zeichen der Berechenbarkeit und der Stabilit&#228;tsorientierung senden wollte, so muss man sich doch &#252;ber das Timing wundern.Bez&#252;glich der Zinsentwicklung 2011 scheinen Leitzinserh&#246;hungen in Euroland schon im April auf jeden Fall zu fr&#252;h zu sein. Die Gefahr besteht, dass man sich von der Konjunkturerholung in Deutschland blenden l&#228;sst und vorschnell auf Bremsman&#246;ver setzt w&#228;hrend der gro&#223;e Rest Europas in einer strukturellen Krise verharrt und durch einen restriktiven Kurs der Notenbank behindert wird. Japan hat in den vergangenen zehn Jahren mehrmals diesen Fehler gemacht und ist damit immer tiefer in die Deflationsspirale geraten.<br />
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<strong>Tendenz zu h&#246;heren Zinsen &#252;ber alle Laufzeiten</strong><br />
Ziel von Herrn Trichet ist es sicher auch, durch eine Erh&#246;hung der kurzen Zinsen auch die Inflationserwartungen und damit die Risikoaufschl&#228;ge f&#252;r langlaufende Staatsanleihen zu kontrollieren. Gestern ist ihm das nicht gelungen. Die M&#228;rkte sind eher verunsichert worden, weil davon ausgegangen wird, dass es nicht bei einem Zinsschritt bleibt, wenn Trichet erst mal anf&#228;ngt die Leitzinsen zu erh&#246;hen. Wir gehen davon aus, dass diese Verunsicherung auch die n&#228;chsten Wochen anhalten wird und erwarten recht deutliche Schwankungen am Zinsmarkt mit einer Tendenz zu h&#246;heren Zinsen bei allen Laufzeiten. </p>
<p>Quelle: Kommentar zur Zinsentwicklung 2011 der Interhyp AG von 04.03.2011</p>
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		<title>Zinsentwicklung 2012: Kontinuit&#228;t der deutschen Bundesbank?</title>
		<link>http://www.makler-uebersicht.de/zinsentwicklung-2012-kontinuitaet-der-deutschen-bundesbank/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Feb 2011 18:20:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[6. Zinsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Immobiliennews:]]></category>
		<category><![CDATA[geldpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Zinsentwicklung 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Zinsmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Zinswende]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Politik und Finanzwelt wurde vor kurzem von Axel Weber, Pr&#228;sident der Bundesbank, &#252;berrascht, der mitteilte, seinen Posten zu Ende April dieses Jahres ruhen zu lassen. Weber gilt als Zentralbanker, der konsequent auf das Ziel der Preisstabilit&#228;t bedacht ist und dieses auch offen gegen&#252;ber seinen europ&#228;ischen Amtskollegen vertritt. So stellte er sich als Mitglied der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Politik und Finanzwelt wurde vor kurzem von Axel Weber, Pr&#228;sident der Bundesbank, &#252;berrascht, der mitteilte, seinen Posten zu Ende April dieses Jahres ruhen zu lassen. Weber gilt als Zentralbanker, der konsequent auf das Ziel der Preisstabilit&#228;t bedacht ist und dieses auch offen gegen&#252;ber seinen europ&#228;ischen Amtskollegen vertritt. So stellte er sich als Mitglied der Europ&#228;ischen Zentralbank (EZB) im Rahmen der Euro-Verschuldungskrise gegen den Plan, Staatsanleihen finanziell schwacher, europ&#228;ischer L&#228;nder durch die EZB aufzukaufen und warnte stattdessen vor schwer zu prognostizierenden Inflationsrisiken. Mit seinem designierten Nachfolger, Jens Weidemann, tritt nun ein erst 42-j&#228;hriger jedoch beruflich erfahrener &#214;konom seine Nachfolge an. Als enger Mitarbeiter der Bundeskanzlerin verantwortete er unter anderem die Vorbereitung von G-8 und G-20 Treffen der Staats- und Regierungschefs und war gerade in j&#252;ngster Zeit ma&#223;geblich in die Ausarbeitung der Krisenrettungs-Pl&#228;ne im Rahmen der europ&#228;ischen Finanz- und Wirtschaftkrise eingebunden. Es bleibt abzuwarten, wie schnell sich der neue Bundesbankpr&#228;sident, der bereits einmal als<br />
Abteilungsleiter f&#252;r Geldpolitik und monet&#228;re Analyse bei der Bundesbank t&#228;tig war, in seiner neuen Aufgabe gegen&#252;ber der Politik profilieren kann und mit welcher Deutlichkeit dann auch das Thema Geldwertstabilit&#228;t auf europ&#228;ischer Ebene weiterverfolgt wird. Apropos Geldwertstabilit&#228;t: W&#228;hrend Jean-Claude Trichet (Chef der EZB) Ende Januar noch keine nachhaltigen Inflationsgefahren sah, deutete das EZB-Mitglied Bini-Smaghi letzte Woche vielleicht schon die Zinswende an: „ Da die Wirtschaft sich schrittweise erholt und der Inflationsdruck steigt, muss die geldpolitische Lockerung &#252;berpr&#252;ft und m&#246;glicherweise korrigiert werden.“ Zu der Entwicklung der Rohstoffpreise stellte er weiterhin fest, dass diese ebenfalls einen unvermeidbaren Einfluss h&#228;tte, die EZB die Inflationserwartung kontrollieren m&#252;sse und dass man dazu bereit w&#228;re – falls n&#246;tig – auch vorbeugende Ma&#223;nahmen zu treffen.</p>
<p>Ein zus&#228;tzlicher Anstieg des &#214;lpreises – neben anziehender wirtschaftlicher Entwicklung weltweit – ist seit kurzem der Entwicklung in einigen arabischen und nordafrikanischen Staaten geschuldet: Zum einen produzieren einige Staaten selbst &#214;l zum anderen sind manche Anrainer-Staaten am Suezkanal, einem der wichtigsten Seewege f&#252;r die westliche Welt. Unruhen oder gar B&#252;rgerkriege h&#228;tten weiter steigende &#214;lpreise bzw. erh&#246;hte Frachtkosten auf Grund l&#228;ngerer Seewege zur Folge. Ungeachtet aller europ&#228;ischen und weltwirtschaftlichen Ereignisse entwickelt sich die Stimmung im deutschen Unternehmenssektor dynamisch. Der Ifo-Gesch&#228;ftsklimaindex verbesserte sich im Februar erneut und erreichte wieder einen Rekordwert seit der Wiedervereinigung. Auf europ&#228;ischer Ebene bleibt abzuwarten, ob Portugal – entgegen eigenen Aussagen – EU-Hilfe in Anspruch nehmen und unter den Rettungsschirm schl&#252;pfen muss. Die n&#228;chsten Anleihe-Auktionen von Portugal stehen zwar erst in der ersten und zweiten M&#228;rzwoche an, schon jetzt ist allerdings zu beobachten, dass die Renditeaufschl&#228;ge z.B. gegen&#252;ber Bundesanleihen wieder signifikant ansteigen.<br />
Auf Grund der vielschichtigen, marktbewegenden Themen gehen wir in den n&#228;chsten Wochen von &#252;berdurchschnittlich stark schwankenden Entwicklungen auf dem Zinsmarkt aus. Finanzierungskunden sollten vor&#252;bergehende R&#252;ckg&#228;nge konsequent nutzen, um Finanzierungen langfristig mit einer Tilgung von mindestens 2 Prozent abzuschlie&#223;en. Eine 15-j&#228;hrige Zinsbindung ist derzeit 0,40 Prozentpunkte teurer als eine 10-j&#228;hrige Zinsbindung. Obwohl dies auf den ersten Blick deutlich teuer erscheint, kann sich der Finanzierungskunde weitere f&#252;nf Jahre Zinssicherheit erkaufen. Sollten die Zinsen in zehn Jahren noch einmal deutlich g&#252;nstiger sein, steht dar&#252;ber hinaus einer Umschuldung auf Grund des gesetzlichen Sonderk&#252;ndigungsrechts nichts im Wege. Welche Zinsbindung die geeignete ist, er&#246;rtert gerne einer unserer Baufinanzierungsberater. </p>
<p><strong>Tendenz:</strong><br />
Kurzfristig: seitw&#228;rts<br />
Langfristig: aufw&#228;rts</p>
<p>Quelle: Kommentar zur Zinsentwicklung 2012 der Dr. Klein &#038; Co. AG vom 24.02.2011</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Zinsentwicklung 2011: Zinsen steigen hartn&#228;ckig</title>
		<link>http://www.makler-uebersicht.de/zinsentwicklung-2011-zinsen-steigen-hartnaeckig/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 Jan 2011 17:44:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[6. Zinsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Immobiliennews:]]></category>
		<category><![CDATA[Baugeldzinsen]]></category>
		<category><![CDATA[geldpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Volltilger-Darlehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch in der vergangenen Woche hat sich der Aufw&#228;rtstrend bei den Zinsen fortgesetzt. Weiterhin gute Wirtschaftskennzahlen und Prognosen f&#252;r Deutschland als neue Konjunkturlokomotive Europas und f&#252;r China, die Lokomotive der Weltwirtschaft, lassen die Erwartungen auf ein starkes Wirtschaftswachstum in 2011 und 2012 steigen. Eine starke Weltkonjunktur treibt aber auch zunehmend die Preise f&#252;r Rohstoffe und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch in der vergangenen Woche hat sich der Aufw&#228;rtstrend bei den Zinsen fortgesetzt. Weiterhin gute Wirtschaftskennzahlen und Prognosen f&#252;r Deutschland als neue Konjunkturlokomotive Europas und f&#252;r China, die Lokomotive der Weltwirtschaft, lassen die Erwartungen auf ein starkes Wirtschaftswachstum in 2011 und 2012 steigen. Eine starke Weltkonjunktur treibt aber auch zunehmend die Preise f&#252;r Rohstoffe und Energie und f&#252;hrt damit zu steigenden Inflationserwartungen bei den Produzenten und Konsumenten. Gleichzeitig bleibt die Geldpolitik der US-Notenbank extrem locker, da man dort vor allem die schw&#228;chelnde US-Wirtschaft im Blick hat und die potentiellen Nebeneffekte wie eine &#220;berhitzung in den Wachstumsm&#228;rkten billigend in Kauf nimmt. Auch die Europ&#228;ische Zentralbank (EZB) steigt noch nicht auf die monet&#228;re Bremse, sondern versucht vorerst, nur mit warnender Rhetorik die M&#228;rkte zu beeinflussen. Die gro&#223;en Performanceunterschiede zwischen den wachstumsstarken L&#228;ndern des ehemaligen D-Mark-Blocks Deutschland, Holland und &#214;sterreich einerseits und den wachstumsarmen L&#228;ndern mit hohen Defiziten und Strukturproblemen andererseits, zu denen auch Frankreich und Italien geh&#246;ren, machen es f&#252;r die EZB sehr schwer, die richtige Zinspolitik zu finden. Vorerst f&#252;hrt diese Konstellation zu einem sehr positiven Bild f&#252;r Deutschland. Die Zinsen steigen hier zwar ebenso, sind aber im Vergleich zum Wirtschaftswachstum immer noch sehr niedrig. F&#252;r den deutschen Immobilienmarkt bedeutet dies starken R&#252;ckenwind nach fast 15 Jahren der Stagnation. H&#246;here Besch&#228;ftigung, h&#246;here Einkommen und das steigende Interesse an Sachwerten f&#252;hren zu steigendem Kaufinteresse. Da diesem Interesse ein immer noch sehr zur&#252;ckhaltender Immobilien-Neubau gegen&#252;bersteht, steigen die Preise f&#252;r Bestandsimmobilien inzwischen auf breiter Front. Und auch die Mieten werden von den Vermietern nach oben genommen. Damit wird klar, dass die Aussichten f&#252;r die n&#228;chsten Jahre f&#252;r Immobilienbesitzer und -k&#228;ufer sehr gut sind. Da darf man sich von den zuletzt schon gestiegenen Zinsen nicht verunsichern lassen – diese spiegeln nur die verbesserten Wachstumsaussichten wider. Im historischen Kontext liegen die Baugeldzinsen immer noch im untersten Bereich.<br />
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</script><br />
Wir empfehlen Kreditnehmern daher weiterhin, die aktuellen Zinsen m&#246;glichst lange zu sichern und nicht auf sinkende Zinsen zu spekulieren. Auch diese Woche haben eine Reihe von Banken die steigenden Kapitalmarktzinsen in Form erh&#246;hter Baugeldkonditionen weitergegeben. Dieser Trend sollte vorerst anhalten. Grunds&#228;tzlich ist bei diesem historisch gesehen immer noch sehr niedrigen Zinsniveau eine Tilgung von 2% bis 3% ratsam, damit die Restlaufzeit des Darlehens verk&#252;rzt wird. Gefragt sind auch sogenannte Volltilger-Darlehen. Dabei steht &#252;ber eine h&#246;here laufende Tilgung heute schon eine Rate fest, die zur vollst&#228;ndigen R&#252;ckzahlung des Darlehens f&#252;hrt. Das Risiko, sp&#228;ter zu deutlich h&#246;heren Zinsen noch eine weitere Anschlussfinanzierung vornehmen zu m&#252;ssen, wird damit schon heute ausgeschlossen. Die Finanzierungsspezialisten bei Interhyp k&#246;nnen auf mehr als 250 Banken zugreifen und erarbeiten gerne eine individuelle L&#246;sung. Zur Analyse der eigenen Situation und zur Beobachtung der Zinsentwicklung eignen sich auch die Zins-Charts und Tools auf der Interhyp-Website.</p>
<p><strong>Tendenz</strong><br />
kurzfristig: aufw&#228;rts<br />
mittelfristig: aufw&#228;rts</p>
<p>Quelle: Kommentar zur Zinsentwicklung 2011 der Interhyp AG</p>
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		<title>Zinsentwicklung 2011: Die Geldpolitik der USA ist nicht unumstritten</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Nov 2010 17:57:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[1. Immobilienkauf]]></category>
		<category><![CDATA[6. Zinsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Immobiliennews:]]></category>
		<category><![CDATA[geldpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Zinsänderungsrisiko]]></category>
		<category><![CDATA[Zinskommentar]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein h&#246;heres Reformtempo beim Kampf gegen die Schuldenkrise in Europa und eine Versch&#228;rfung des Europ&#228;ischen Stabilit&#228;tspaktes sind kurzfristig unabdingbar und der Garant, um nicht teuer f&#252;r die Vers&#228;umnisse der Vergangenheit zu bezahlen. Den sich in den vergangenen Jahren in den EU-Mitgliedsl&#228;ndern entwickelten Ungleichgewichten muss rasch gegengesteuert werden. Hier bleibt die konkrete Entwicklung abzuwarten. Konsens besteht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein h&#246;heres Reformtempo beim Kampf gegen die Schuldenkrise in Europa und eine Versch&#228;rfung des Europ&#228;ischen Stabilit&#228;tspaktes sind kurzfristig unabdingbar und der Garant, um nicht teuer f&#252;r die Vers&#228;umnisse der Vergangenheit zu bezahlen. Den sich in den vergangenen Jahren in den EU-Mitgliedsl&#228;ndern entwickelten Ungleichgewichten muss rasch gegengesteuert werden. Hier bleibt die konkrete Entwicklung abzuwarten. Konsens besteht zu diesem Thema in Europa leider noch nicht.</p>
<p>Einigkeit besteht jedoch in der Euro-Zone dar&#252;ber, dass dem &#252;berschuldeten Irland mit einer Finanzspritze geholfen wird, sofern ein entsprechender Hilfsantrag gestellt w&#252;rde. Die entsprechenden Mittel stehen bereit. Auch wenn die irische Regierung weiterhin hofft, die Lage eigenst&#228;ndig in den Griff zu bekommen, pr&#252;fen die Euro-Staaten jetzt, ob Irland Liquidit&#228;tshilfen aus dem Rettungsfonds ben&#246;tigt.</p>
<p>Die M&#228;rkte konnte die irische Regierung bisher nicht &#252;berzeugen und das Vertrauen der Investoren konnte sie auch nicht zur&#252;ckgewinnen. Nur so ist der Anstieg irischer Staatsanleihen auf einen Rekordwert zu erkl&#228;ren. Auch f&#252;r Portugal und Spanien ist die Situation noch nicht ausgestanden. Deren sehr volatile Anleihem&#228;rkte sind Ausdruck nerv&#246;ser Investoren auf der Suche nach der besten Anlagealternative.<br />
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</script><br />
Von der positiven Entwicklung der europ&#228;ischen Wirtschaft, viele Experten haben ihre Wirtschaftsprognosen nochmals deutlich angehoben, kann man in den USA leider nur tr&#228;umen. Mit ihrer k&#252;rzlich beschlossenen Geldschwemme versucht die US-Notenbank (FED) ihren Beitrag zur Ankurbelung der US-Konjunktur zu leisten. Die weltwirtschaftlichen Wechselwirkungen l&#228;sst sie dabei leider weitgehend au&#223;er acht. Das ist auch der Grund f&#252;r die weltweiten Proteste zu den j&#252;ngsten Ma&#223;nahmen. Der deutliche Kursr&#252;ckgang des Dollars als direkte Folge dieser Ma&#223;nahmen trifft Industriestaaten und Schwellenl&#228;nder gleicherma&#223;en. Ihre Exportchancen verschlechtern sich dadurch sehr. Mit ihrer Forderung, dass L&#228;nder wie Deutschland und China ihre Export&#252;bersch&#252;sse begrenzen, konnten sich die USA auf dem G20-Gipfel in Seoul zum Gl&#252;ck nicht durchsetzen. Nicht alles was gut f&#252;r die US-Wirtschaft ist, ist auch f&#252;r die Weltwirtschaft gut.</p>
<p>Im Vorfeld des G20-Gipfels war deshalb bereits von einem drohenden W&#228;hrungskrieg die Rede. Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Sch&#228;uble zufolge wurden diese Bef&#252;rchtungen jedoch ausger&#228;umt.</p>
<p>Nichtsdestotrotz bleibt der Blick auf die Vorg&#228;nge in den USA wichtig, um R&#252;ckschl&#252;sse f&#252;r die weitere Entwicklung in Europa schlie&#223;en zu k&#246;nnen. Sobald die Konjunkturhilfen dort ihre Wirkung zeigen, werden in Europa die Zinsen steigen.<br />
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</script><br />
Gerade unter Ber&#252;cksichtigung dieses Aspekts gehen wir nicht von weiteren Zinssenkungen aus und raten unseren Kunden, die derzeit sehr g&#252;nstigen Zinsen m&#246;glichst lange zu sichern. Mit Zinsbindungen von 20, 25 oder sogar 30 Jahren k&#246;nnen Sie das Zins&#228;nderungsrisiko, welches normalerweise nach Ablauf der ersten Zinsbindung besteht, vollst&#228;ndig ausschlie&#223;en. Eine anf&#228;ngliche Tilgung von mindestens 2,0 Prozent sch&#252;tzt Sie vor der so genannten Tilgungsfalle und gew&#228;hrleistet, dass Sie das Darlehen in einem &#252;berschaubaren Zeitraum zur&#252;ckf&#252;hren. Unsere Finanzierungsspezialisten beraten Sie bei der Wahl der f&#252;r Sie richtigen Tilgung und Zinsbindung und stehen Ihnen auch f&#252;r alle weiteren Fragen rund um die Baufinanzierung zur Verf&#252;gung.</p>
<p><strong>Tendenz:</strong><br />
Kurzfristig: gleichbleibend<br />
Langfristig: steigend</p>
<p>Quelle: <a title="Zinsentwicklung" href="http://www.zinsentwicklung.de/zinskommentar.html" target="_blank">Kommentar zur Zinsentwicklung 2011 der Dr. Klein &amp; Co. AG </a>vom 18.11.2010</p>
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		<item>
		<title>Zinsprognose 2011: Notenbanken ringen um den richtigen Kurs</title>
		<link>http://www.makler-uebersicht.de/zinsprognose-2011-notenbanken-ringen-um-den-richtigen-kurs/</link>
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		<pubDate>Sat, 25 Sep 2010 06:38:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[6. Zinsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Immobiliennews:]]></category>
		<category><![CDATA[geldpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Notenbanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Notenbanken stecken momentan in einem Dilemma. Um die Erholung nach der weltweiten Wirtschaftskrise nicht aufs Spiel zu setzten, wollen sie auf der einen Seite nicht zu fr&#252;h aus der extrem lockeren Geldpolitik aussteigen. Um nicht Inflation und neue Finanzexzesse zu sch&#252;ren, wollen sie aber andererseits nicht zu lange an ihrem aktuellen Kurs festhalten. Dies [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Notenbanken stecken momentan in einem Dilemma. Um die Erholung nach der weltweiten Wirtschaftskrise nicht aufs Spiel zu setzten, wollen sie auf der einen Seite nicht zu fr&#252;h aus der extrem lockeren Geldpolitik aussteigen. Um nicht Inflation und neue Finanzexzesse zu sch&#252;ren, wollen sie aber andererseits nicht zu lange an ihrem aktuellen Kurs festhalten. Dies f&#252;hrt zu unterschiedlichen Schwerpunkten der Notenbanken. Die amerikanische Notenbank (Fed) k&#252;ndigte neue K&#228;ufe von Staatsanleihen an, um die Wirtschaft zu st&#252;tzen. Notenbankchef Ben Bernanke begr&#252;ndete dies mit der Verlangsamung des Wirtschaftswachstums. Diese Entscheidung konnte die Fed aber nur gegen gro&#223;en internen Widerstand treffen.</p>
<p>Die Europ&#228;ische Zentralbank (EZB) hat dagegen einen fr&#252;heren Ausstieg geplant. Daf&#252;r will sie, sobald sich die M&#228;rkte normalisieren, die au&#223;ergew&#246;hnlichen Ma&#223;nahmen zur Ankurbelung der Wirtschaft schrittweise zur&#252;ckfahren. Doch nachdem die schlechten Nachrichten aus Irland die Angst vor Staatsanleihen erneut entfachte, hat die EZB wieder St&#252;tzungsk&#228;ufe im Umfang von 173 Millionen Euro get&#228;tigt. Laut Jean-Claude Trichet, EZB-Pr&#228;sident, normalisieren sich die M&#228;rkte aber bereits schrittweise. Die Lage sei zwar weiter unsicher, aber er sehe derzeit weder Inflations- noch Deflationsgefahren in der Eurozone.<br />
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</script><br />
Bei der Bank of England (BoE) gehen die Meinungen um den richtigen Kurs weit auseinander. Die Inflationsrate in Gro&#223;britannien liegt weit h&#246;her als in der Eurozone oder den USA. Es gibt zudem Anzeichen, dass das zuletzt kr&#228;ftige Wirtschaftswachstum ins Stocken ger&#228;t. Doch ein eindeutiger Trend l&#228;sst sich aus den j&#252;ngsten Zahlen nicht ablesen. W&#228;hrend ein Notenbanker auf der letzten Sitzung der BoE daf&#252;r war, den Zins von aktuell 0,5 Prozent sofort anzuheben, sind andere im Zweifelsfall bereit, die Staatsanleihek&#228;ufe auszuweiten. Sp&#228;testens nach der Ver&#246;ffentlichung der Wachstumsrate f&#252;r das dritte Quartal im November d&#252;rfte die BoE sich auf einen Kurs festlegen.</p>
<p>Die Organisation der Industriestaaten OECD hat derweil die Notenbanken gewarnt, den Ausstieg aus der lockeren Geldpolitik aufzuschieben. Laut ihrer Zinsprognose bis 2011 wird sich die Wirtschaft in den Industriel&#228;ndern st&#228;rker abschw&#228;chen als bislang erwartet. Diese Verlangsamung ist laut OECD allerdings nur vor&#252;bergehend. Doch sie fordert sogar neue geldpolitische Ma&#223;nahmen, sollte die Abschw&#228;chung l&#228;nger anhalten. Diese Empfehlungen st&#252;tzt die OECD auf ihre revidierte Prognose, dass in der zweiten Jahresh&#228;lfte auf das Jahr hochgerechnet f&#252;r die G7-Staaten nur noch anderthalb Prozent Wachstum zu erwarten ist.<br />
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Unsere Empfehlung f&#252;r alle Baugeldinteressenten lautet weiterhin: Jetzt zugreifen und dabei mindestens eine Tilgung von zwei Prozent vereinbaren! Das aktuelle Zinstief wird nicht ewig auf diesem Niveau verharren, daher sollten Sie sich jetzt um die passende Finanzierung bem&#252;hen. Um nicht in die Tilgungsfalle zu tappen, sollte die Tilgung m&#246;glichst hoch gew&#228;hlt werden. W&#228;hlt man eine Tilgung von einem Prozent, so liegt die Laufzeit des Darlehens bei dem jetzigen Zinsniveau bei &#252;ber 40 Jahren. Die Laufzeit kann mit einer h&#246;heren Tilgung weit verringert werden, bei einer Tilgung von zwei Prozent liegt sie bei etwa 30 Jahren.</p>
<p><strong>Tendenz: </strong><br />
Kurzfristig: schwankend<br />
Langfristig: steigend</p>
<p>Quelle: Kommentar zur <a title="Zinsentwicklung" href="http://www.zinsentwicklung.de/zinskommentar.html" target="_blank">Zinsentwicklung</a> der Dr.Klein &amp; Co. AG</p>
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		<item>
		<title>Zinsentwicklung 2011: Die Notenbanken sch&#252;ren die n&#228;chste Blase</title>
		<link>http://www.makler-uebersicht.de/zinsentwicklung-2011-die-notenbanken-schueren-die-naechste-blase/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 17:55:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[6. Zinsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Immobiliennews:]]></category>
		<category><![CDATA[geldpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Nullzinspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Zinsrückgang]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Nullzinspolitik der gro&#223;en Zentralbanken soll die Gesundung des Bankensystems unterst&#252;tzen und Investitionskredite verbilligen, um damit die Wirtschaft anzukurbeln. In beiden Bereichen sind ganz klare Erfolge zu erkennen: In Kombination mit direkten staatlichen St&#252;tzungsma&#223;nahmen konnten sowohl das Bankensystem stabilisiert als auch die Verf&#252;gbarkeit von Krediten zu g&#252;nstigen Konditionen sichergestellt werden. Doch die Nullzinspolitik hat auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Nullzinspolitik der gro&#223;en Zentralbanken soll die Gesundung des Bankensystems unterst&#252;tzen und Investitionskredite verbilligen, um damit die Wirtschaft anzukurbeln. In beiden Bereichen sind ganz klare Erfolge zu erkennen: In Kombination mit direkten staatlichen St&#252;tzungsma&#223;nahmen konnten sowohl das Bankensystem stabilisiert als auch die Verf&#252;gbarkeit von Krediten zu g&#252;nstigen Konditionen sichergestellt werden. Doch die Nullzinspolitik hat auch weitreichende und gef&#228;hrliche Nebenwirkungen. Die Finanzkrise 2008/2009 war schon die Folge einer &#252;ber zehn Jahre andauernden viel zu lockeren Geldpolitik der Notenbanken. Mit dieser frei verf&#252;gbaren Liquidit&#228;t wurden die Bankbilanzen aufgeblasen und dort, wo das Eigenkapital nicht mehr reichte, Quasi-Banken geschaffen, um den kreditfinanzierten privaten Konsum in den USA und Teilen Europas sowie die gehebelten Investitionen in Immobilien und Unternehmensk&#228;ufe weltweit zu befeuern. Mit dem Einbruch des amerikanischen Immobilienmarktes sind die Dominosteine gefallen. Die Rettungsma&#223;nahmen der Regierungen und Notenbanken nahmen ihren Lauf. Und womit bek&#228;mpfen die Notenbanken die Krise? Mit noch mehr Liquidit&#228;t! Kurzfristig hat das geholfen. Mittelfristig wird es aber einen hohen Preis haben, wenn nicht bald eine R&#252;ckbesinnung stattfindet. Das jetzt stattfindende Treffen der Notenbanker in Jackson Hole w&#228;re eine Gelegenheit dazu. Denn geringere Wachstumsaussichten f&#252;r die Weltwirtschaft und die hohe Unsicherheit aufgrund der enormen Verschuldung in weiten Teilen der Welt haben zu einer Risikoaversion bei den Investoren gef&#252;hrt. Viele Anlageklassen werden gemieden. Stattdessen versuchen Privatleute, Banken, Versicherungen, Investmentfonds und die Notenbanken selbst ihre Mittel in sogenannten sicheren Staatsanleihen bester Bonit&#228;t zu parken. Die enorme Nachfrage nach diesen Parkpl&#228;tzen treibt die Preise dieser Staatsanleihen nach oben und damit die Renditen auf immer neue historische Tiefst&#228;nde. Das gilt ganz besonders f&#252;r US-Treasuries, deutsche Bundesanleihen und japanische Staatsanleihen. Somit l&#228;sst sich vorerst der kr&#228;ftig gestiegene Finanzierungsbedarf der Staatshaushalte problemlos abdecken. Da es f&#252;r kurzlaufende Zinsanlagen praktisch keine Verzinsung mehr gibt, treibt diese Politik die Investoren immer mehr in l&#228;ngere Laufzeiten und dr&#252;ckt auch dort die Renditen. Dadurch sind inzwischen alle gro&#223;en Anleihem&#228;rkte auf Deflation und vielleicht sogar Depression gepreist. In den aktuellen Renditen f&#252;r 10- bis 30-j&#228;hrige Staatsanleihen lassen sich keine Risikopr&#228;mien f&#252;r zuk&#252;nftige Inflation und normales Wirtschaftswachstum mehr erkennen. Wir sind &#252;berzeugt, dass die Notenbanken hiermit die Blasen aus den Immobilienm&#228;rkten und Aktienbewertungen in den Staatsanleihenmarkt bewegt haben. Alle Investorengruppen sitzen daher immer mehr in einem Parkhaus, das von au&#223;en einen sicheren Eindruck macht. Es wird sich erst beim Rausfahren zeigen, dass nur eine Ausfahrt f&#252;r so viele Parkende nicht gen&#252;gt.<br />
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Selbst wenn der aktuelle Zinsr&#252;ckgang die Banken kurzfristig zur Senkung der Baufinanzierungskonditionen zwingt, sollten Kunden auf der Hut bleiben und nicht vergessen, dass ihre Finanzierung in der Regel 25 Jahre l&#228;uft. Es kann kein Fehler sein, diese Periode heute zu historisch tiefen Zinss&#228;tzen abzusichern. Durch die Anpassung der Banken sollten sich auch in den n&#228;chsten Tagen wieder sehr attraktive Konditionen ergeben. Wir empfehlen, zumindest einen gro&#223;en Teil der Finanzierungssumme &#252;ber lange Sollzinsbindungen festzuschreiben, um f&#252;r Kalkulationssicherheit zu sorgen. Baufinanzierungskunden m&#252;ssen in Zeithorizonten von 20-30 Jahren denken, in denen sie monatliche Zahlungen leisten. Daher sollten sie sich auf keine Spekulation einlassen. Grunds&#228;tzlich empfehlen wir, bei diesem niedrigen Zinsniveau eine Tilgung von zwei bis drei Prozent zu w&#228;hlen, damit die Gesamtlaufzeit des Darlehens &#252;berschaubar bleibt. Gefragt sind momentan zum Beispiel sogenannte Volltilger-Darlehen. Dabei steht &#252;ber eine h&#246;here laufende Tilgung heute schon eine Rate fest, die nach 20 oder 25 Jahren zur vollst&#228;ndigen R&#252;ckzahlung des Darlehens f&#252;hrt. Das Risiko, sp&#228;ter zu deutlich h&#246;heren Zinsen eine Anschlussfinanzierung vornehmen zu m&#252;ssen, wird somit bereits jetzt ausgeschlossen. Die Finanzierungsspezialisten der Interhyp k&#246;nnen auf mehr als 250 Banken zugreifen und erarbeiten gerne eine individuelle L&#246;sung. Zur Analyse der eigenen Situation und zur Beobachtung der Zinsentwicklung eignen sich auch die Zins-Charts und Tools auf der Interhyp-Website.</p>
<p>Tendenz:<br />
kurzfristig: abw&#228;rts<br />
mittelfristig: aufw&#228;rts</p>
<p>Quelle: Kommentar zur Zinsentwicklung der Interhyp AG vom 27.08.2010</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Euro-Rettungspaket hat hohen Preis!</title>
		<link>http://www.makler-uebersicht.de/euro-rettungspaket-hat-hohen-preis/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 May 2010 06:26:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[6. Zinsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Immobiliennews:]]></category>
		<category><![CDATA[geldpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Notenbank]]></category>
		<category><![CDATA[Zinsmärkte]]></category>

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		<description><![CDATA[Das am vergangenen Wochenende von den EU-Staatschefs, unter dem Druck der M&#228;rkte, beschlossene monumentale Rettungspaket hat weitreichende Konsequenzen. Im Gegensatz zum erst vor zwei Wochen beschlossenen Rettungspaket f&#252;r Griechenland hat man sich jetzt entschieden nicht auf bilaterale Zahlungen und Beitr&#228;ge der einzelnen Mitgliedsl&#228;nder zu setzen, sondern bei der EU selbst eine Finanzierungsgesellschaft zu gr&#252;nden. Diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das am vergangenen Wochenende von den EU-Staatschefs, unter dem Druck der M&#228;rkte, beschlossene monumentale Rettungspaket hat weitreichende Konsequenzen. Im Gegensatz zum erst vor zwei Wochen beschlossenen Rettungspaket f&#252;r Griechenland hat man sich jetzt entschieden nicht auf bilaterale Zahlungen und Beitr&#228;ge der einzelnen Mitgliedsl&#228;nder zu setzen, sondern bei der EU selbst eine Finanzierungsgesellschaft zu gr&#252;nden. Diese wird am Kapitalmarkt als Kreditnehmer auftreten und dieses Geld dann den schw&#228;chsten L&#228;ndern bereitstellen. Damit stellen die st&#228;rksten L&#228;nder de facto, allen voran Deutschland, ihre Bonit&#228;t den anderen zur Verf&#252;gung. In den vergangenen Jahren hatte es von deutscher Seite f&#252;r solche &#220;berlegungen immer wieder vehemente, und auch berechtigte, Absagen gegeben. Angesichts der aktuellen Krise ist Deutschland hier eingeknickt. Die zweite und noch viel dramatischere Entwicklung ist die Entscheidung der EZB, jetzt selbst Staatsanleihen von schwachen L&#228;ndern aufzukaufen und damit die Kreditaufnahme dieser L&#228;nder zu st&#252;tzen. Damit hat die EZB ihre Prinzipien &#252;ber Bord geworfen und begonnen Geld zu drucken. Wie auch immer die EZB das jetzt darstellen und erkl&#228;ren will, Tatsache ist, dass die EZB ihren Status als letztes Bollwerk einer unabh&#228;ngigen Geldpolitik aufgegeben hat. Somit stellt sie sich in eine Reihe mit den politisch beeinflussten Notenbanken in den USA, England und Japan. Es ist damit genau das geschehen, was viele Beobachter immer wieder als gr&#246;&#223;te Gefahr f&#252;r den Euro gesehen haben: Die Politiker werden eine Krisensituation schamlos ausnutzen und die EZB praktisch unter ihre Kontrolle bringen und zum Handlanger der eigenen schlechten Wirtschafts- und Finanzpolitik machen. Genau das ist an diesem Wochenende passiert. Trotz angeblich erbitterten Widerstands der Vertreter der deutschen Bundesbank, die genau wissen, dass die Stabilit&#228;t des Euros langfristig viel mehr an einer glaubw&#252;rdigen und unabh&#228;ngigen Notenbank h&#228;ngt, als an irgendwelchen Rettungspaketen von wankelm&#252;tigen Politikern, die in einigen Jahren l&#228;ngst abgew&#228;hlt sein werden und deren angebliches Interesse an Nachhaltigkeit vom eigenen Drang zum Machterhalt &#252;berlagert wird. F&#252;r die Zinsm&#228;rkte und f&#252;r den Euro bedeutet das vor allem Unsicherheit. War bis letzten Freitag die EZB ein berechenbarer und vertrauenssichernder Fels in der Brandung, so ist die Berechenbarkeit jetzt verschwunden. Wer einmal einen Tabubruch begeht, der wird auch vor dem n&#228;chsten nicht zur&#252;ckschrecken. Potenziell ist auch das bisherige Primat der Inflationskontrolle auf niedrigem Niveau in Gefahr. Das kann mittelfristig die Risikoaufschl&#228;ge f&#252;r Euro-Anleihen steigen lassen. Die Rolle der EZB als W&#228;chter und Gegenspieler der finanzpolitischen Ambitionen der Politiker in vielen europ&#228;ischen L&#228;ndern ist damit gefallen. Im Moment sieht es so aus, als ob sich Herr Trichet zum Verb&#252;ndeten der Schuldenmacher machen hat lassen.<br />
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Die Konditionen f&#252;r Bundesanleihen und damit auch f&#252;r Baugeld haben sich im Wochenverlauf auf niedrigem Niveau stabilisiert. Wir erwarten f&#252;r die n&#228;chsten Tage allerdings weitere Schwankungen, da die Finanzm&#228;rkte gerade dabei sind diese neuen Rahmenbedingungen zu verarbeiten und die weitere Entwicklung abzusch&#228;tzen. Das Spektrum reicht dabei von Deflationsgefahr bis Inflationsangst. F&#252;r Baugeldkunden bieten die aktuell niedrigen Zinsen jedenfalls eine ausgezeichnete Chance die Konditionen langfristig g&#252;nstig festzuschreiben und f&#252;r Kalkulationssicherheit zu sorgen. Wir empfehlen daher einen gro&#223;en Teil der Finanzierung auch &#252;ber lange Laufzeiten abzusichern und dabei auch eine Tilgung von 2-3% zu w&#228;hlen, um in einem Zeithorizont von rund 20 Jahren schuldenfrei zu sein. Die Finanzierungsspezialisten bei Interhyp k&#246;nnen auf mehr als 250 Banken zugreifen und erarbeiten gerne eine individuelle L&#246;sung. Zur Analyse der eigenen Situation und zur Beobachtung der Zinsentwicklung eignen sich auch die Zins-Charts und Tools auf der Interhyp-Website.</p>
<p><strong>Tendenz</strong><br />
kurzfristig: seitw&#228;rts<br />
mittelfristig: aufw&#228;rts</p>
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		<title>Zinskommentar: Notenbanken stellen Liquidit&#228;tsversorgung weiterhin sicher</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 09:41:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dank des Konjunkturprogramms und der lockeren Geldpolitik ist die US-Wirtschaft im vierten Quartal schneller gewachsen als urspr&#252;nglich gesch&#228;tzt. Das Plus lag bei 5,9 Prozent, das ist der st&#228;rkste Zuwachs seit sechs Jahren. Die Prognosen f&#252;r 2010 sehen diesen Aufw&#228;rtstrend weiter bestehen, wenn auch verhaltener. Trotz der g&#252;nstigen Prognose erholen sich die USA nur langsam von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dank des Konjunkturprogramms und der lockeren Geldpolitik ist die US-Wirtschaft im vierten Quartal schneller gewachsen als urspr&#252;nglich gesch&#228;tzt. Das Plus lag bei 5,9 Prozent, das ist der st&#228;rkste Zuwachs seit sechs Jahren. Die Prognosen f&#252;r 2010 sehen diesen Aufw&#228;rtstrend weiter bestehen, wenn auch verhaltener. Trotz der g&#252;nstigen Prognose erholen sich die USA nur langsam von der schwersten Rezession seit Jahrzehnten, denn der Aufschwung kommt auf dem Arbeitsmarkt nicht an. Das birgt die Gefahr, dass die Verbraucher sich mit ihren Ausgaben immer mehr zur&#252;ckhalten und mehr und mehr Hausbesitzer in Zahlungsschwierigkeiten geraten.</p>
<p>Ben Bernanke, Chef der US-Notenbank (FED), versucht derweil, die M&#228;rkte zu beruhigen. Seiner Meinung nach befindet sich die Erholung der Wirtschaft erst am Anfang. Zudem wird die FED die Leitzinsen entgegen der Bef&#252;rchtung von Investoren noch f&#252;r geraume Zeit niedrig lassen. Ein endg&#252;ltiger Ausstieg aus den billionenschweren Konjunkturst&#252;tzungsprogrammen stehe vorerst nicht an, so Bernanke. In der Finanzkrise hatte die FED nicht nur den Leitzins sehr stark gesenkt, sondern auch f&#252;r &#252;ber eine Billion Dollar Hypotheken aufgekauft, um den Hypothekenmarkt zu st&#252;tzen. Als die FED dann &#252;berraschend den Diskontsatz, also den Zins f&#252;r Notfallkredite an Banken, anhob, weckte dies &#196;ngste vor einer schneller als erwartet kommenden und konjunktursch&#228;digenden Straffung der Geldpolitik. Bernanke bezeichnete die Ma&#223;nahmen der FED aber als „Normalisierung“ und nicht als „Straffung“ der Geldpolitik.</p>
<p>Auch die Europ&#228;ische Zentralbank (EZB) hat angek&#252;ndigt, dass sie bei der Zinsentwicklung 2011 ihre gro&#223;z&#252;gige Geldversorgung der Banken l&#228;nger aufrechterhalten will. Zwar f&#228;hrt sie die Liquidit&#228;tsspritzen langsam zur&#252;ck, doch noch bis Mitte Oktober k&#246;nnen Finanzh&#228;user bei den w&#246;chentlichen Finanzierungsgesch&#228;ften so viel Geld abrufen, wie sie w&#252;nschen. Das gab EZB-Pr&#228;sident Jean-Claude Trichet nach der Sitzung des EZB-Rates bekannt. Seit Ausbruch der Finanzkrise k&#246;nnen Banken so viel Geld abrufen, wie sie brauchen. Bis zur Finanzkrise mussten sie &#252;blicherweise in einem Bieterverfahren um frisches Geld k&#228;mpfen. Ziel der EZB ist es, langfristig zu dem alten Verfahren zur&#252;ckzukehren.</p>
<p>Die Zinsen f&#252;r Baugeld bewegen sich weiterhin auf einem historisch g&#252;nstigen Niveau. So lagen die Konditionen f&#252;r ein Darlehen mit zehnj&#228;hriger Zinsbindung vor gut einem halben Jahr noch etwa 0,40 Prozent &#252;ber dem heutigen Zinssatz. Bei einem Darlehen von 150.000 Euro entspricht das auf die Zinsbindungsdauer gesehen einem Zinsmehraufwand von 6.000 Euro. Nutzen Sie daher jetzt die g&#252;nstigen Konditionen. L&#228;uft bei Ihrer Erstfinanzierung die Zinsbindung aus, so k&#246;nnen wir Ihnen auch hier attraktive Konditionen bieten. Lassen Sie sich von unseren Baufinanzierungsexperten beraten und kommen Sie so in den Genuss eines Zinsabschlags von bis zu 0,20 Prozent bei Umschuldungen.</p>
<p>Tendenz<br />
Kurzfristig: schwankend<br />
Langfristig: steigend</p>
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		<title>Zinsentwicklung 2010: Inflationsrate im Euroland steigt</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 16:07:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Leitzins]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Teuerungsrate im Euroland ist so hoch wie seit Monaten nicht mehr und hat zum Jahresende deutlich zugelegt. Die j&#228;hrliche Inflationsrate betrug im Dezember 0,9 Prozent, wie das europ&#228;ische Statistikamt Eurostat mitteilte. Im November hatten die Preise 0,5 Prozent &#252;ber dem Vorjahresniveau gelegen und in den Monaten davor waren sie sogar r&#252;ckl&#228;ufig gewesen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Teuerungsrate im Euroland ist so hoch wie seit Monaten nicht mehr und hat zum Jahresende deutlich zugelegt. Die j&#228;hrliche Inflationsrate betrug im Dezember 0,9 Prozent, wie das europ&#228;ische Statistikamt Eurostat mitteilte. Im November hatten die Preise 0,5 Prozent &#252;ber dem Vorjahresniveau gelegen und in den Monaten davor waren sie sogar r&#252;ckl&#228;ufig gewesen. Als Hauptgrund f&#252;r die steigenden Lebenshaltungskosten gilt der h&#246;here Ã–lpreis. Ã–konomen erwarten dennoch keine Inflationswelle, da wahrscheinlich hohe Arbeitslosenzahlen und schlechte Aussichten der Industrie eine Blasenbildung verhindern.<script type="text/javascript"><!--
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</script><br />
Einige Ã–konomen, Notenbanker und Vertreter von Finanzministerien machen die lange Zeit lockere Geldpolitik vor allem der USA f&#252;r die derzeitige Finanzkrise mitverantwortlich. Daher warnen sie davor, die gleichen Fehler noch einmal zu begehen, und dr&#228;ngen die Notenbanken, fr&#252;hzeitig Szenarien f&#252;r einen Ausstieg aus der gro&#223;z&#252;gigen Liquidit&#228;tsbereitstellung festzulegen und die Geldpolitik wieder zu straffen.<br />
Die Europ&#228;ische Zentralbank (EZB) reduziert derweil die Liquidit&#228;t, mit der sie seit Ausbruch der Finanzkrise das europ&#228;ische Bankensystem gest&#252;tzt hat. Im vergangenen Jahr ist die Bilanzsumme der EZB, die die an die Kreditwirtschaft geflossenen Mittel widerspiegelt, bereits um 9,5 Prozent zur&#252;ckgegangen.<br />
Ben Bernanke, Chef der US-Notenbank (FED), hat erneut die Politik der FED vor Ausbruch der Finanzkrise verteidigt und sagte, dass nicht der niedrige Leitzins, sondern &#8220;exotische Hypotheken&#8221; und ein zu starkes Vertrauen in die Immobilienpreise die schlimmste Rezession in den USA seit den 1930er Jahren ausgel&#246;st h&#228;tten. Der beste Weg, die Blase am H&#228;usermarkt und den Konjunktureinbruch zu verhindern, sei eine strengere Finanzregulierung gewesen, so Bernanke. Sorge bereitet den Mitgliedern der FED zurzeit zunehmend der Arbeitsmarkt. Im Vergleich zu fr&#252;heren schweren Rezessionen gestaltet sich die Erholung nach Meinung von Mitgliedern der FED eher verhalten. Die Arbeitslosigkeit in den USA werde vermutlich f&#252;r einige Zeit hoch bleiben, die Wirtschaft werde sich hingegen erholen, so die FED. Weiterhin rechnen einige Mitglieder der FED mit Risiken durch den Ausstieg aus dem massiven Ankauf von hypothekengesicherten Anleihen. Dadurch k&#246;nne die Erholung des Immobilienmarktes gef&#228;hrdet werden.<script type="text/javascript"><!--
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2009 lagen die Zinsen f&#252;r Baugeld weit unter dem historischen Mittelwert. Besonders zum Jahresende sanken die Zinsen noch einmal. Im Vergleich zum Herbst 2008 sind die Konditionen f&#252;r ein Darlehen mit einer zehnj&#228;hrigen Zinsbindung etwa ein Prozent g&#252;nstiger. Wir raten allen Kunden, diese Ersparnis zur h&#246;heren Tilgung einzusetzen und so schneller zu entschulden. Doch die Baugeldzinsen werden auf dem g&#252;nstigen Niveau nicht verharren. Gerade die Zinsen f&#252;r Finanzierungen mit einer Zinsbindung von f&#252;nf oder zehn Jahren werden vermutlich in den n&#228;chsten Monaten steigen. Handeln Sie daher rasch und sichern Sie sich so die g&#252;nstigen Konditionen. Ihr Finanzierungsexperte von Dr. Klein ber&#228;t Sie gern!</p>
<p><strong>Tendenz</strong><br />
Kurzfristig: schwankend<br />
Langfristig: steigend</p>
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