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	<title>Makler-Übersicht &#187; EZB</title>
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	<description>Immobilienmakler in Deutschland</description>
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		<title>Zinsprognose 2012: Europ&#228;ische Schuldenkrise &#8211; endg&#252;ltiger Kurswechsel bei der EZB?</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Nov 2011 09:27:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der neue Pr&#228;sident der Europ&#228;ischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, der sein Amt am 1.11.2011 angetreten hat, gab in der ersten Novemberwoche eine Leitzinssenkung bekannt: Die Zinssenkung von 0,25 Prozentpunkten auf nunmehr 1,25 Prozent wurde dabei mit einer leichten Rezession im Euroraum begr&#252;ndet, die die Notenbanker zum Jahresende hin bef&#252;rchten. Viele Marktteilnehmer wurden von diesem Schritt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der neue Pr&#228;sident der Europ&#228;ischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, der sein Amt am 1.11.2011 angetreten hat, gab in der ersten Novemberwoche eine Leitzinssenkung bekannt: Die Zinssenkung von 0,25 Prozentpunkten auf nunmehr 1,25 Prozent wurde dabei mit einer leichten Rezession im Euroraum begr&#252;ndet, die die Notenbanker zum Jahresende hin bef&#252;rchten. Viele Marktteilnehmer wurden von diesem Schritt &#252;berrascht, da die Inflationsrate im vergangenen Monat im Euroraum bei 3,0 Prozent lag und sich damit deutlich &#252;ber der Zielmarke von zwei Prozent befindet. Das EZB-Ratsmitglied Nowotny deutet sogar an, dass die EZB im Dezember den Leitzins erneut senken k&#246;nnte, wenn sich die Wirtschaftsaussichten weiter eintr&#252;bten.<br />
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</script><br />
Kritiker bef&#252;rchten aufgrund des aktuellen Vorgehens der EZB, dass sich die eigentlich unabh&#228;ngige Zentralbank zunehmend von der Politik instrumentalisieren l&#228;sst, um einen R&#252;ckgang der Wirtschaft auf jeden Fall zu verhindern und das bisher oberste Ziel der Preisstabilit&#228;t dabei zuk&#252;nftig an Bedeutung verliert. F&#252;r diese These spricht zudem, dass die EZB auch weiterhin Staatsanleihen von L&#228;ndern aufkauft (diese Ma&#223;nahme war immer als vor&#252;bergehend und im Volumen begrenzt bezeichnet worden), um die Zinsen k&#252;nstlich niedrig zu halten, was diesen L&#228;ndern aktuell bei der Refinanzierung von Schulden hilft: So stiegen z.B. in Italien die Renditen f&#252;r zehnj&#228;hrige Staatsanleihen zwischenzeitlich auf &#252;ber sieben Prozent, da sich Investoren massenhaft von diesen trennten. Nur durch die Intervention der EZB stiegen die Anleihenkurse wieder, und Italien konnte sich bei der letzten Emission von Staatsanleihen Zinsen von knapp &#252;ber sechs Prozent bei einer Laufzeit von zehn Jahren sichern.<br />
Das Vorgehen der EZB kann – wie die letzten Wochen gezeigt haben – aber immer nur kurzfristig die M&#228;rkte beruhigen. Als ein Indikator, wie nerv&#246;s die Finanzm&#228;rkte derzeit sind, k&#246;nnen die &#220;bernachteinlagen von Banken bei der EZB dienen: Je mehr die Banken bei der EZB „parken“, desto weniger leihen sie sich untereinander: Das Vertrauen der Banken gegen&#252;ber anderen Banken nimmt ab. Am 7.11. erreichte dieser Wert ein neues 17-Monatshoch. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, kann es dazu kommen, dass Banken restriktiver in der Kreditvergabe an Unternehmen und Privatpersonen agieren und das Wirtschaftswachstum negativ beeinflusst wird, weil notwendige Investitionen ausbleiben.<br />
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</script><br />
Die strukturellen Probleme, dass Staaten in den vergangenen Jahren auf Pump gelebt haben und die Ausgaben immer weiter ausgeweitet wurden, m&#252;ssen die Staaten dringend und nachhaltig angehen, sodass ein &#220;bergreifen der Schuldenkrise von L&#228;ndern wie Griechenland, Irland oder Portugal auf Volkswirtschaften wie Italien oder Spanien verhindert wird – der gerade beschlossene Rettungsschirm w&#228;re nicht ann&#228;hernd ausreichend, um diese beiden gro&#223;en Volkswirtschaften zu st&#252;tzen. Ob die Politik, wie z.B. durch gerade beschlossene Spar- und Wachstumsprogramme in Italien, das Vertrauen der Finanzm&#228;rkte in die finanzielle Stabilit&#228;t zur&#252;ckgewinnen kann, bleibt zu hoffen. Ansonsten ist davon auszugehen, dass die EZB zuk&#252;nftig Anleihen in gro&#223;em Stil aufkaufen muss (wie dies z.B. vom renommierten US-&#214;konom Krugman gefordert wird), um letztendlich ein Auseinanderbrechen der Europ&#228;ischen Union zu verhindern. Letzteres Vorgehen w&#252;rde dabei einem vollst&#228;ndigen Kurswechsel der EZB gleichkommen.<br />
Da die Bonit&#228;t der Bundesrepublik Deutschland aktuell in keiner Weise von Investoren angezweifelt wird, kaufen diese nach wie vor vermehrt Staatsanleihen, was es m&#246;glich macht, dass sich Deutschland derzeit zu extrem g&#252;nstigen Zinsen refinanzieren kann. Diese Sonderbedingung spiegelt sich ebenfalls auf dem Deutschen Pfandbriefmarkt und somit auf dem Markt f&#252;r Baufinanzierungszinsen wider: Der deutsche Staat sowie Kunden, die zurzeit eine Immobilienfinanzierung ben&#246;tigen, profitieren eindeutig von der Schuldenkrise unserer europ&#228;ischen Nachbarl&#228;nder. Gerade Anschlussfinanzierer, die in den n&#228;chsten Monaten ihre Finanzierung prolongieren m&#252;ssen, aber auch Immobilienbesitzer, die erst in zwei oder drei Jahren prolongieren m&#252;ssen (Forwarddarlehen), sollten das aktuelle Zinsniveau nutzen. Hierbei empfehlen wir Eigenheimbesitzern, entweder durch einen h&#246;heren Tilgungssatz, eine l&#228;ngere Zinsbindung oder die Kombination aus beidem die Darlehen so abzuschlie&#223;en, dass am Ende der neuen Zinsbindung die Immobilie lastenfrei ist. Unsere Berater helfen Ihnen bei der Optimierung Ihrer pers&#246;nlichen Finanzierung.</p>
<p>Kurzfristig: stark seitw&#228;rts schwankend<br />
Langfristig: seitw&#228;rts</p>
<p>Quelle: Zinsprognose 2012 der Dr. Klein &amp; Co. AG auf <a title="Zinsentwicklung.de" href="http://www.zinsentwicklung.de/zinskommentar.html" target="_blank">Zinsentwicklung.de</a> vom 15.11.2011</p>
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		<title>Zinsentwicklung 2012: Die Notenbanken m&#252;ssen es richten</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Oct 2011 08:09:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[6. Zinsentwicklung]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachdem sich die Politiker in ihrer Reaktion auf die 2008er-Krise in eine Sackgasse man&#246;vriert haben, bleiben einzig die Notenbanken &#252;brig, um das Funktionieren des Banken- und Wirtschaftssystems, so wie wir es bisher kennen, zu sichern. W&#252;rden die Notenbanken nicht seit drei Jahren praktisch unbegrenzte Liquidit&#228;t f&#252;r das Bankensystem und den Zinsmarkt zur Verf&#252;gung stellen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem sich die Politiker in ihrer Reaktion auf die 2008er-Krise in eine Sackgasse man&#246;vriert haben, bleiben einzig die Notenbanken &#252;brig, um das Funktionieren des Banken- und Wirtschaftssystems, so wie wir es bisher kennen, zu sichern. W&#252;rden die Notenbanken nicht seit drei Jahren praktisch unbegrenzte Liquidit&#228;t f&#252;r das Bankensystem und den Zinsmarkt zur Verf&#252;gung stellen und gleichzeitig durch Ank&#228;ufe von Staatsanleihen und Bankschuldverschreibungen intensiv an den Anleihem&#228;rkten eingreifen, so w&#228;re es bereits zum Stillstand gekommen.<br />
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</script><br />
L&#228;ngst geht es nicht mehr um den Crash am amerikanischen Immobilienmarkt und die daraus entstandenen Schieflagen bei Banken. Der Konjunktureinbruch 2009 hat in erschreckendem Ma&#223;e aufgedeckt, wie labil das gesamte System der Staatenfinanzierung aufgebaut ist. Konjunkturpakete und Bankenrettungskosten haben in einer Reihe von L&#228;ndern die Budgetdefizite explodieren lassen und zu gro&#223;en Fragezeichen gef&#252;hrt, wie denn diese steigenden Verschuldungsquoten finanziert werden sollen. Dort, wo die Abh&#228;ngigkeit von externen Investoren am gr&#246;&#223;ten und die Fundamentaldaten am schw&#228;chsten sind, dort sind die Verwerfungen am st&#228;rksten. Nur die Einbettung in das Eurogebiet hat Irland, Portugal und Griechenland bisher vor dem sicheren Staatsbankrott gerettet. Aber damit ist die n&#228;chste Sollbruchstelle aufgetaucht: Wie lange k&#246;nnen die vermeintlich starken Eurol&#228;nder diese Belastungen tragen? Und wie stark sind sie wirklich? Die Tatsache, dass Spanien und Italien jeweils mehr als 100 Mrd. Euro f&#252;r den Rettungsfonds EFSF aufbringen m&#252;ssen, obwohl sie selbst an der Kippe zum Rettungskandidaten stehen, zeigt die Tragik der Geschichte. Und auch das Standing von Frankreich kommt immer st&#228;rker unter Druck. Schwache Wirtschaftsdaten, ein angeschlagener Bankensektor und faule Kredite bei den St&#228;dten und Gemeinden, die jetzt zur Abwicklung der Staatsfinanzierungsbank Dexia f&#252;hren, lassen Frankreich zu Recht um sein AAA-Rating bangen. Was aber wird passieren, wenn die Bonit&#228;ten und damit auch die Finanzierungskosten von Deutschland und Frankreich deutlich auseinander laufen? Wie stark k&#246;nnen dann Berlin und Paris noch als Tandem den Rest der Eurozone anf&#252;hren?<br />
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</script><br />
<strong>EZB mutiert zum Handlanger der Politik</strong><br />
Gleichzeitig scheint die Nachfrage weltweit schon wieder r&#252;ckl&#228;ufig zu sein. So stark, dass der Traum der Politiker, aus den Schulden schrittweise herauszuwachsen, nicht realisierbar erscheint. Weitere Konjunkturpakete auf Pump sind nicht mehr darstellbar. Die Zinsen sind zwar in den noch mit Investorenvertrauen ausgestatteten L&#228;ndern historisch tief, nicht jedoch in den Krisenl&#228;ndern, wo die gr&#246;&#223;ten Defizite dr&#252;cken. Es ist daher logisch, dass die Politik die Notenbanken in die Pflicht nimmt. In Japan ist das schon seit 15 Jahren so und in den USA hat man sich auch an die Gelddruckmaschine Ben Bernanke gew&#246;hnt. Im Europa hat der scheidende EZB-Pr&#228;sident Trichet am Ende seiner Laufbahn kapituliert. Direkte K&#228;ufe von Anleihen durch die Europ&#228;ische Zentralbank wurden als einmaliges Programm dargestellt. Nachdem Donnerstag eine Neuaufnahme dieses Programms angek&#252;ndigt wurde, wissen wir, dass es zur Dauereinrichtung wird, um den Zinsmarkt zu manipulieren – so wie das die US-Notenbank schon seit Jahren macht. Unbegrenzte Liquidit&#228;tsversorgung f&#252;r die Banken hat Trichet angek&#252;ndigt, nachdem zwei Tage vorher die Politik Ma&#223;nahmen zur St&#252;tzung der europ&#228;ischen Banken in Aussicht gestellt hatte. Hier scheint es inzwischen eine direkte Befehlskette von Berlin/Paris nach Frankfurt zu geben. Mit Weber und Stark sind die letzten Bundesbanker klassischer Pr&#228;gung aus dem Machtzentrum der europ&#228;ischen Geldpolitik ausgeschieden. Mit Weidmann, Asmussen und Draghi kommen Vertrauensleute von Frau Merkel und ein Vertreter der Achse Rom/Paris auf das Spielfeld. Die Politik hat sich damit auch in Europa der Geldpolitik bem&#228;chtigt.<br />
Es ist zu erwarten, dass diese Akteure f&#252;r den Zinsmarkt 2012 sowohl die kurzfristigen Zinsen historisch tief halten werden – f&#252;r den Dezember ist sogar mit einer Leitzinssenkung in Euroland zu rechnen – als auch alles versuchen werden, die langfristigen Zinsen tief zu halten. Diese Strategie verfolgt ja auch Herr Bernanke in den USA. Mit diesem niedrigen Zinsmarkt 2012 wird Zeit gewonnen, um die Defizite finanzierbar zu halten. F&#252;r die privaten Sparer bedeutet das allerdings bei Inflationsraten von 3% eine negative Realverzinsung und wirkt wie eine Steuer auf Verm&#246;gen. Die Sparer stellen – direkt &#252;ber Anleihek&#228;ufe oder indirekt &#252;ber ihre Altersvorsorge durch Lebensversicherungen und Fonds – den Regierungen zu viel Geld zu zu tiefen Zinsen zur Verf&#252;gung.</p>
<p><strong>Immobilienk&#228;ufer profitieren durch extrem tiefe Zinsen</strong><br />
Die positive Kehrseite allerdings sind auch niedrige Zinsen f&#252;r Baugeld. Hier kann der Kunde mit guter Bonit&#228;t, &#228;hnlich wie Deutschland auf Staatsebene, zu extrem tiefen Zinsen finanzieren. Diese Chance gilt es zu ergreifen, ist doch der Kauf eines Eigenheims kein Konsum, sondern eine Investition in Substanz und deckt dazu noch die gr&#246;&#223;te Ausgabe im Alter ab. Wichtig dabei bleibt, die aktuell tiefen Zinsen f&#252;r h&#246;here Tilgungen und damit f&#252;r eine schnellere Entschuldung zu nutzen. Langfristig auf zu hohen Schulden zu sitzen, ist kein gutes Rezept – wie uns die Staaten gerade aufzeigen.</p>
<p>Quelle: Kommentar zum Zinsmarkt 2012 der Interhyp AG vom 07.10.2011</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Zinsentwicklung 2013: Tiefpunkt bei Baufinanzierungszinsen erreicht?</title>
		<link>http://www.makler-uebersicht.de/zinsentwicklung-2013-tiefpunkt-bei-baufinanzierungszinsen-erreicht/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 14:01:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[6. Zinsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Immobiliennews:]]></category>
		<category><![CDATA[Baufinanzierungszinsen]]></category>
		<category><![CDATA[EZB]]></category>
		<category><![CDATA[Zinsentwicklung 2013]]></category>
		<category><![CDATA[Zinserhöhungen]]></category>
		<category><![CDATA[Zinsmarkt]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie prognostiziert waren die Baufinanzierungszinsen der letzten drei Wochen von starken Bewegungen gepr&#228;gt: Von Mitte bis Ende August stiegen die durchschnittlichen Zinsen &#252;ber alle Laufzeiten um ca. 0,15 Prozentpunkte an, ab Anfang September sanken sie dann um mehr als 0,30 Prozentpunkte. Hintergrund f&#252;r die letzte Bewegung waren wieder einmal die Unsicherheiten auf den internationalen Finanzm&#228;rkten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie prognostiziert waren die Baufinanzierungszinsen der letzten drei Wochen von starken Bewegungen gepr&#228;gt: Von Mitte bis Ende August stiegen die durchschnittlichen Zinsen &#252;ber alle Laufzeiten um ca. 0,15 Prozentpunkte an, ab Anfang September sanken sie dann um mehr als 0,30 Prozentpunkte. Hintergrund f&#252;r die letzte Bewegung waren wieder einmal die Unsicherheiten auf den internationalen Finanzm&#228;rkten, die Anleger vermehrt in sichere Bundesanleihen investieren lie&#223;. Konsequenz war, dass die Renditen dieser und infolgedessen die Renditen auf dem Markt f&#252;r Pfandbriefe sanken. Banken, die den Pfandbriefmarkt als Refinanzierungsquelle nutzen, konnten die g&#252;nstigeren Einst&#228;nde an Baufinanzierungskunden weitergeben.<br />
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</script><br />
Letzten Donnerstag verk&#252;ndete Jean-Claude Trichet, Pr&#228;sident der Europ&#228;ischen Zentralbank (EZB), die Leitzinsen im Euroraum unver&#228;ndert bei 1,5 Prozent zu belassen. Zudem deutete er ein Pausieren bei weiteren Zinserh&#246;hungen an, obwohl die Inflationsrate im August bei 2,5 Prozent – und damit &#252;ber der Richtgr&#246;&#223;e der EZB von zwei Prozent –lag. Hintergrund der Entscheidung ist das nachlassende Wirtschaftswachstum in der Europ&#228;ischen Union (EU): So revidierten die &#214;konomen der EZB die Wachstumsprognose auf Jahressicht um 0,3 Prozent auf nunmehr 1,6 Prozent. Im Zuge nachlassenden Wachstums wird angenommen, dass das allgemeine Preiswachstum aufgrund fallender Rohstoffkosten ebenfalls zur&#252;ckgehen wird.</p>
<p>Kritik erntete die EZB in den vergangenen Wochen erneut f&#252;r den anhaltenden Aufkauf von Staatsanleihen von L&#228;ndern wie Spanien und Italien. Selbst der sich stets neutral verhaltende Bundespr&#228;sident, Christian Wulff, erinnerte die EZB an die eigentliche Aufgabe, die Wirtschaft mit Bargeld zu versorgen sowie die Inflation zu bek&#228;mpfen. Ziel des Aufkauf-Programms ist zum einen, die Preise der Staatsanleihen k&#252;nstlich hoch zu halten (und im Gegenzug die Renditen niedrig zu halten), damit eine neue Schuldenaufnahme der L&#228;nder am Kapitalmarkt zu angemessenen Zinsen erfolgen kann. Zum anderen verhindert das Vorgehen, dass Banken, die in Staatsanleihen entsprechender L&#228;nder investiert sind, Abschreibungen bei Wertverlusten der Anleihen vornehmen m&#252;ssten, was deren Eigenkapitalbasis vermindern w&#252;rde. Wie ernst gerade der letzte Punkt von Seiten der Banken gesehen wird, spiegelte sich Ende August in der Tatsache wider, dass die Summen, die sich die Banken untereinander zu Refinanzierung leihen (und die das Vertrauen der Banken untereinander widerspiegeln), stark zur&#252;ckgingen.</p>
<p>Am Freitag letzter Woche erfolgte der n&#228;chste Paukenschlag, der die Finanzm&#228;rkte nachhaltig ersch&#252;tterte: Der Chefvolkswirt der EZB, J&#252;rgen Stark, verk&#252;ndete seinen R&#252;ckzug aus dem Gremium der EZB zum Jahresende. Sowohl der Deutsche Aktienindex DAX als auch der Euro verloren deutlich an Wert. Herr Stark gilt seit Langem als Kritiker des Anleihen-Aufkauf-Programms der EZB und Verfechter einer nachhaltigen Finanzpolitik von Staaten. Finanzmarktteilnehmer vermuten, dass Herr Stark mit seinen Ansichten zunehmend isoliert war und gehen davon aus, dass die Schuldenkrise in Europa noch lange nicht ausgestanden ist.<br />
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Die griechische Regierung meldete z.B. j&#252;ngst, dass Steuerschulden nur schleppend und geringer als kalkuliert eingetrieben werden k&#246;nnen, und dass die L&#246;hne der Staatsbediensteten sowie die Renten nur noch bis Oktober bezahlt werden k&#246;nnen. Die in den letzten Wochen h&#228;ufig andiskutierte L&#246;sung der europ&#228;ischen Finanzmisere durch Einf&#252;hrung von sogenannten Eurobonds erhielt zwischenzeitlich einen deutlichen D&#228;mpfer: Die Ratingagentur S&#038;P teilt mit, diese Art von Anleihen nur mit dem Rating des schw&#228;chsten Mitgliedslandes – also Griechenland – einstufen zu wollen, was eine &#252;berdurchschnittliche Zinszahlung zur Folge h&#228;tte.</p>
<p>Aufgrund der weiterhin zu erwartenden Unsicherheit auf den Finanzm&#228;rkten gehen wir von sehr starken Schwankungen des Zinsniveaus f&#252;r die kommenden Wochen aus. Sollte sich die Situation in der Euro-Zone weiter zuspitzen, sind nochmals tiefere Zinsen f&#252;r Baufinanzierungen m&#246;glich. Werden tragf&#228;hige L&#246;sungen zur Schuldenproblematik gefunden, so dass sich die M&#228;rkte beruhigen, kann der Zinsmarkt jedoch auch schnell wieder um 0,20 bis 0,40 Prozentpunkte ansteigen. Kunden, die eine Baufinanzierung ben&#246;tigen, sollten nicht auf noch niedrigere Zinsen spekulieren. Das historisch g&#252;nstige Zinsniveau, das im Herbst letzten Jahres vorlag, wurde aktuell ann&#228;hernd wieder erreicht. Besonders Kunden, die eine Anschlussfinanzierung in 12-60 Monaten f&#252;r ihr Eigenheim ben&#246;tigen, sollten sich intensiv mit dem Gedanken auseinandersetzen, sich bereits jetzt die Anschlussfinanzierung – mit Forward-Darlehen – zu sichern.</p>
<p>Kurzfristig: stark schwankend<br />
Langfristig: steigend </p>
<p>Quelle: Kommentar zur Zinsentwicklung 2013 der Dr. Klein &#038; Co. AG vom 15.September 2011</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Zinsentwicklung 2012: Das schwere Erbe des Signore Draghi</title>
		<link>http://www.makler-uebersicht.de/zinsentwicklung-2012-das-schwere-erbe-des-signore-draghi/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 17:27:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[6. Zinsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Immobiliennews:]]></category>
		<category><![CDATA[EZB]]></category>
		<category><![CDATA[Leitzinserhöhung]]></category>
		<category><![CDATA[Zinsentwicklung 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Zinsniveau 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[Letzte Woche wurde der italienische Notenbankchef, Mario Draghi, auf dem EU-Gipfel zum neuen Pr&#228;sidenten der Europ&#228;ischen Zentralbank (EZB) gek&#252;rt und wird damit die Nachfolge von Jean-Claude Trichet antreten, der im Herbst dieses Jahres aus seinem Amt ausscheiden wird. Was wird Herr Draghi bei seinem Amtsantritt vorfinden: Ein „Unternehmen“ namens EZB, das bei einem Eigenkapital in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Woche wurde der italienische Notenbankchef, Mario Draghi, auf dem EU-Gipfel zum neuen Pr&#228;sidenten der Europ&#228;ischen Zentralbank (EZB) gek&#252;rt und wird damit die Nachfolge von Jean-Claude Trichet antreten, der im Herbst dieses Jahres aus seinem Amt ausscheiden wird. Was wird Herr Draghi bei seinem Amtsantritt vorfinden: Ein „Unternehmen“ namens EZB, das bei einem Eigenkapital in H&#246;he von knapp 82 Mrd. Euro Anleihen im Wert von ca. 1.900 Mrd. Euro in der Bilanz stehen hat und insofern eine extrem risikoreiche Investitionsstruktur aufweist. Ein signifikanter Anteil des Portefeuilles umfasst dabei Anleihen von Griechenland, die aktuell ausfallbedroht sind. In dieser Konstellation liegt der Grund f&#252;r die ablehnende Haltung der EZB, eine Umschuldung Griechenlands vorzunehmen – wie es mittlerweile Politiker einiger EU-Staaten vorschlagen. Bei einer Umschuldung w&#228;re eine sofortige Abschreibung auf die griechischen Papiere notwendig, die das Eigenkapital der EZB stark reduzieren w&#252;rde. Dadurch w&#228;ren die Notenbanken der einzelnen EU-Staaten verpflichtet, neue Gelder bereitzustellen.<br />
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</script><br />
Auf Initiative Frankreichs wird in Bankenkreisen derzeit folgender Vorschlag zur Rettung Griechenlands diskutiert: Bei R&#252;ckzahlung demn&#228;chst f&#228;lliger Schulden (z.B. durch Hilfspakete/Rettungsschirme der EU) w&#252;rden die Banken als derzeitige Gl&#228;ubiger 50 Prozent dieser Zahlungen Griechenland sofort wieder als Kredit mit Laufzeiten von bis zu 30 Jahren zur Verf&#252;gung stellen. Die Konsequenz w&#228;re, dass Griechenland Zeit gewinnt, Struktur- und Sparma&#223;nahmen umzusetzen, die Wirtschaft anzukurbeln. So w&#228;re es in der Lage, langfristig seine Schulden bedienen oder abbauen zu k&#246;nnen.</p>
<p>Bei allen Unsicherheiten, die die Griechenlandkrise f&#252;r Deutschland mit sich bringen kann, muss an dieser Stelle auch einmal auf die positiven Aspekte f&#252;r die Bundesrepublik eingegangen werden: Bei dem derzeitigen Wirtschaftswachstum – Experten rechnen mit einem Wachstum von &#252;ber drei Prozent auf Jahressicht – und einer Inflationsrate von 2,3 Prozent (Juni) in Deutschland, m&#252;sste der Leitzins einer Deutschen Bundesbank deutlich h&#246;her stehen, als dies aktuell der Fall ist. Lediglich die Situation in EU-L&#228;ndern wie Griechenland, Irland, Portugal oder Spanien hat die EZB in der Vergangenheit von starken Leitzinserh&#246;hungen zur&#252;ckgehalten.<br />
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</script><br />
Nichtsdestotrotz erwarten wir in der kommenden Woche eine Leitzinserh&#246;hung durch die EZB in H&#246;he von 0,25 Prozentpunkten; verbal lie&#223;en Spitzenbanker des Institutes dies bereits in den letzten Wochen durchblicken. Eine Auswirkung auf das <a title="Zinsniveau 2012" href="http://www.makler-uebersicht.de/tag/zinsniveau-2012/" target="_self">Zinsniveau 2012</a> f&#252;r Immobilienfinanzierung ist aus dieser Entscheidung jedoch noch nicht zu erwarten. Im Moment scheint die Zinsentwicklung 2012 lediglich an gute oder schlechte Nachrichten zur Krise in Griechenland gekoppelt zu sein.</p>
<p>Kunden, die aktuell eine Finanzierung ben&#246;tigen, sollten Zinsr&#252;ckg&#228;nge bei den erwarteten Schwankungen in den n&#228;chsten Wochen konsequent nutzen, ihre Finanzierung auf ein langfristig sicheres Fundament zu stellen. Wir empfehlen nach wie vor Zinsbindungen von mindestens 15 Jahren sowie eine Mindesttilgung von zwei Prozent.</p>
<p>Kurzfristige Zinsentwicklung 2011: schwankend seitw&#228;rts<br />
Mittelfristige Zinsentwicklung 2012: steigend</p>
<p>Quelle: Kommentar zur Zinsentwicklung 2012 der Dr. Klein &amp; Co. AG auf <a title="Zinsentwicklung.de - ein Service der Dr. Klein &amp; Co. AG" href="http://www.zinsentwicklung.de" target="_blank">Zinsentwicklung.de</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Zinsprognose 2012: EZB bekommt kalte F&#252;&#223;e</title>
		<link>http://www.makler-uebersicht.de/zinsprognose-2012-ezb-bekommt-kalte-fuesse/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 May 2011 17:52:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[6. Zinsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Immobiliennews:]]></category>
		<category><![CDATA[EZB]]></category>
		<category><![CDATA[Leitzinsen]]></category>
		<category><![CDATA[Zinsanhebung]]></category>
		<category><![CDATA[Zinsprognose 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaum hatten sich die M&#228;rkte auf eine Phase steigender Leitzinsen in Euroland eingestellt, &#252;berrascht Trichet, Chef der Europ&#228;ischen Zentralbank (EZB), schon wieder. Mit der gestrigen Entscheidung, den Leitzinssatz, der Anfang April um 0,25% auf 1,25% angehoben worden war, unver&#228;ndert zu lassen, hat Trichet eine Reihe von Fragezeichen hinterlassen. Die Aussagen von Trichet im Rahmen der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum hatten sich die M&#228;rkte auf eine Phase steigender Leitzinsen in Euroland eingestellt, &#252;berrascht Trichet, Chef der Europ&#228;ischen Zentralbank (EZB), schon wieder. Mit der gestrigen Entscheidung, den Leitzinssatz, der Anfang April um 0,25% auf 1,25% angehoben worden war, unver&#228;ndert zu lassen, hat Trichet eine Reihe von Fragezeichen hinterlassen. Die Aussagen von Trichet im Rahmen der Pressekonferenz deuten sogar darauf hin, dass erst wieder im Juli eine weitere Zinsanhebung folgen k&#246;nnte &#8211; oder auch nicht. W&#228;hrend also die Inflationsdaten in Euroland genauso wie in den meisten anderen wichtigen W&#228;hrungsr&#228;umen eindeutig &#252;ber den von der EZB postulierten Zielwerten liegen, stoppt die Notenbank den gerade eingeschlagenen Weg noch bevor sie richtig angefangen hat. Sieht so eine glaubw&#252;rdige Stabilit&#228;tspolitik aus? Die meisten Marktbeobachter hatten erwartet, dass die EZB ihr Mandat nutzen w&#252;rde, um bei der Zinsprognose 2012 relativ rasch den Leitzins von dem Krisenniveau von 1% auf eine neutrale Gr&#246;&#223;e von 2-2,5% zu bewegen.<br />
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</script><br />
<strong>Abwartende EZB-Haltung schafft Raum f&#252;r Spekulationen</strong><br />
Die derzeit h&#246;heren Inflationsraten w&#228;ren besonders gegen&#252;ber der Politik ein gutes Argument gewesen, die Leitzinsen schnell anzuheben und damit auch ein klares Zeichen zu setzen, dass man es mit dem Management von Inflationserwartungen ernst meint. Nat&#252;rlich h&#228;tte ein solcher Schritt auch den Euro gegen den Dollar weiter steigen lassen und damit einerseits Importe verbilligt, Exportchancen aber geschw&#228;cht. Aber genau darum geht es eben: Sorgt sich die EZB um Preisstabilit&#228;t oder beginnt sie schrittweise mehr als Handlanger der Politik im Management des Wirtschaftswachstums zu agieren? Warum hat die EZB der Mut verlassen? Ist es die Furcht vor einem neuerlichen R&#252;ckfall der USA in die Rezession nach den zuletzt entt&#228;uschenden Konjunkturzahlen und den eventuellen Auswirkungen auf Euroland? Ist es die Bef&#252;rchtung, dass die Budgetkonsolidierungsma&#223;nahmen in den Euro-Mitgliedsl&#228;ndern in den n&#228;chsten Quartalen das Wachstum st&#228;rker einbremsen werden als derzeit erwartet &#8211; und dass daher eine Serie von Zinserh&#246;hungen den Bremseffekt verst&#228;rken w&#252;rde? Ist es vielleicht die Sorge, dass die angeschlagenen Banken von rasch steigenden kurzfristigen Zinsen in ihrer Gesundung gef&#228;hrdet w&#252;rden? Oder ist bei allem &#246;ffentlichen Gerede &#252;ber Inflation in den K&#246;pfen der Notenbanker immer noch die Angst vor Deflation vorhanden? Die vorschnellen Zinserh&#246;hungen in Japan Anfang des letzten Jahrzehnts, die immer wieder zur&#252;ckgenommen werden mussten, weil die Wirtschaft in die n&#228;chste Rezession rutschte, k&#246;nnten ihnen als Warnung gelten.<br />
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</script><br />
Tatsache ist: Eine Notenbank, die der Geldwertstabilit&#228;t verpflichtet ist, ein Inflationsziel von unter 2,0% hat und die Inflationsrate am Beginn einer Wirtschaftserholung auf 3% zusteuern sieht, kann &#8211; bei gleichzeitiger massiver Liquidit&#228;tsversorgung des Bankensektors &#8211; nicht ernsthaft einen Leitzins von 1,25% f&#252;r richtig halten. Es sei denn, sie sieht die n&#228;chste Konjunkturabschw&#228;chung schon um die Ecke kommen oder nimmt trotz &#246;ffentlicher Warnungen die Inflationsgefahr in der internen Diskussion nicht ernst. Die dritte Variante, dass die EZB zwar gerne die Zinsen anheben m&#246;chte, der politische Einfluss aber inzwischen so stark ist, dass man viel langsamer vorgeht als gewollt, ist trotz der personellen Rochaden in der Bundesbank und der offensichtlichen Machtspiele im Poker um die Neubesetzung der EZB-F&#252;hrung als unwahrscheinlich einzusch&#228;tzen. Aber nat&#252;rlich werden der von Kanzlerin Merkel besetzte neue Bundesbank-Pr&#228;sident Weidmann und der von Sarkozy und den S&#252;dl&#228;ndern designierte EZB-Pr&#228;sident Draghi beweisen m&#252;ssen, ob sie in diesen schwierigen Phasen dem Einfluss ihrer Ziehm&#252;tter und Ziehv&#228;ter widerstehen k&#246;nnen. Die EZB ist schon heute die letzte Bastion unter den gro&#223;en Notenbanken. Nicht wenige Politiker in Europa arbeiten daran, sie zu Fall zu bringen und die Geldpolitik in den Dienst ihrer schlechten Wirtschafts- und Finanzpolitik zu stellen.</p>
<p><strong>Leicht r&#252;ckl&#228;ufige Baugeldzinsen nutzen</strong><br />
F&#252;r die Zinsentwicklung am Anleihemarkt und damit auch f&#252;r die Hypothekenzinsen bedeutet das Stillhalten der EZB vorerst eine Stabilisierung nach vielen Monaten steigender Zinsen. Die aktuell leicht r&#252;ckl&#228;ufigen Zinsen sind aus unserer Sicht aber eine technische Korrektur in einem Aufw&#228;rtstrend und keine Trend&#228;nderung. Wir sehen bez&#252;glich der Zinsprognose 2012 nach einigen Wochen die Gefahr, dass die alten Bef&#252;rchtungen in Bezug auf steigende Inflationsraten wieder in den Vordergrund treten werden und damit die Gefahr h&#246;herer Langfristzinsen erneut zunehmen wird. F&#252;r die n&#228;chsten Wochen gilt es, die g&#252;nstigeren Konditionen zu nutzen und gerade mit l&#228;ngeren Laufzeiten f&#252;r Kalkulationssicherheit zu sorgen.</p>
<p>Quelle: Zinsprognose 2012 der Interhyp AG vom 06.05.2011</p>
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		<title>Zinsprognose 2011: Die EZB h&#228;lt wie erwartet still</title>
		<link>http://www.makler-uebersicht.de/zinsprognose-2011-die-ezb-haelt-wie-erwartet-still/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Oct 2010 17:17:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[6. Zinsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Immobiliennews:]]></category>
		<category><![CDATA[EZB]]></category>
		<category><![CDATA[Leitzinsen]]></category>
		<category><![CDATA[Nullzinspolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie erwartet hat am Donnerstag die EZB keine &#196;nderungen an den Leitzinsen und an ihrer Rhetorik vorgenommen und daher auch den Zinsmarkt nicht wirklich bewegt. Damit versuchen sich die Inflations- und W&#228;hrungsh&#252;ter in Frankfurt m&#246;glichst dezent aus den verbalen Auseinandersetzungen zwischen den USA, China und Japan herauszuhalten. Scheinbar unger&#252;hrt akzeptiert die EZB den vehementen Anstieg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie erwartet hat am Donnerstag die EZB keine &#196;nderungen an den Leitzinsen und an ihrer Rhetorik vorgenommen und daher auch den Zinsmarkt nicht wirklich bewegt. Damit versuchen sich die Inflations- und W&#228;hrungsh&#252;ter in Frankfurt m&#246;glichst dezent aus den verbalen Auseinandersetzungen zwischen den USA, China und Japan herauszuhalten. Scheinbar unger&#252;hrt akzeptiert die EZB den vehementen Anstieg des Eurokurses gegen&#252;ber dem Dollar und damit auch gegen den an den Dollar gekoppelten chinesischen Yuan. Offensichtlich freut man sich derzeit mehr &#252;ber das Wiedererstarken der europ&#228;ischen Gemeinschaftsw&#228;hrung, als man die potentiellen negativen Auswirkungen eines st&#228;rkeren Euro f&#252;r die Exporte f&#252;rchtet. Die erste Runde im Abwertungswettlauf der W&#228;hrungen geht daher eindeutig an die USA. Dort hat die Notenbank vergangene Woche weitere Lockerungsschritte ihrer Nullzinspolitik angek&#252;ndigt. Konkret hei&#223;t das: Die USA werden weiter Geld drucken und damit ihre ausl&#228;ndischen Schuldner bedienen. Ein Verfall des Dollars wird dabei billigend in Kauf genommen. Was aber fast ebenso dramatisch ist, ist die Tatsache, dass damit auch der an den Dollar gekoppelte Yuan gegen den Euro abgewertet wird. Das macht den chinesische Export noch wettbewerbsf&#228;higer. Es ist sogar zu vermuten, dass China derzeit seine exorbitanten W&#228;hrungsreserven dazu einsetzt, die W&#228;hrungen zu manipulieren. Zuerst hat man den Yen durch K&#228;ufe von japanischen Staatsanleihen historisch teuer gemacht und so Japan in Bedr&#228;ngnis gebracht, jetzt kauft man Staatsanleihen von Eurol&#228;ndern und treibt damit den Euro nach oben. Wie lange die EZB ruhig zuschaut, bleibt offen. Zumindest hat man noch vor einigen Wochen, als der Eurokurs unter 1,20 gegen den Dollar fiel, von einer R&#252;ckkehr auf ein richtiges Niveau gesprochen. Mit 1,40 und h&#246;her ist der Euro auf jeden Fall gegen Dollar und Yuan &#252;berbewertet. Euroland muss aufpassen, dass nicht auch Runde zwei an die USA und China gehen. Denn das k&#246;nnte teuer werden.<br />
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</script><br />
F&#252;r die n&#228;chsten Wochen erwarten wir zwar Schwankungen bei den Kapitalmarktzinsen, die sich gemessen an den Zinss&#228;tzen f&#252;r 10-j&#228;hrige Pfandbriefe in einer Bandbreite zwischen 2,65 und 2,90% bewegen sollten, aber keine gro&#223;en Bewegungen. Besonders an starken Tagen am Anleihemarkt sollten Kunden die Gunst der Stunde nutzen und ihre Konditionen festzurren. Immobilienfinanzierungen laufen in der Regel 25 Jahre. Diese Periode heute zu historisch tiefen Zinss&#228;tzen abzusichern, kann daher kein Fehler sein. Wir empfehlen, zumindest einen gro&#223;en Teil der Finanzierungssumme &#252;ber lange Sollzinsbindungen festzuschreiben und damit f&#252;r Kalkulationssicherheit zu sorgen. Grunds&#228;tzlich raten wir, bei diesem niedrigen Zinsniveau die Tilgung mit 2 &#8211; 3% zu w&#228;hlen, damit die Gesamtlaufzeit des Darlehens &#252;berschaubar bleibt. Gefragt sind aus diesem Grund derzeit auch sogenannte Volltilger-Darlehen. Dabei steht &#252;ber eine h&#246;here laufende Tilgung heute schon eine Rate fest, die nach 20 oder 25 Jahren zu vollst&#228;ndigen R&#252;ckzahlung des Darlehens f&#252;hrt. Das Risiko sp&#228;ter zu deutlich h&#246;heren Zinsen eine Prolongation vornehmen zu m&#252;ssen wird damit schon heute ausgeschlossen. Die Finanzierungsspezialisten der Interhyp k&#246;nnen auf mehr als 250 Banken zugreifen und erarbeiten gerne eine individuelle L&#246;sung f&#252;r Sie. Zur Analyse der eigenen Situation und zur Beobachtung der Zinsentwicklung eignen sich auch die Zins-Charts und Tools auf der Interhyp Website.</p>
<p><strong>Tendenz:</strong><br />
kurzfristig: seitw&#228;rts<br />
mittelfristig: seitw&#228;rts</p>
<p>Quelle: Zinsprognose 2011 der Interhyp AG vom 08.10.2010</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Zinskommentar: EZB l&#228;sst Leitzins unver&#228;ndert</title>
		<link>http://www.makler-uebersicht.de/zinskommentar-ezb-laesst-leitzins-unveraendert/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 17:01:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[6. Zinsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Immobiliennews:]]></category>
		<category><![CDATA[EZB]]></category>
		<category><![CDATA[Leitzins]]></category>

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		<description><![CDATA[In der gestrigen Sitzung des Zentralbankrates hat EZB-Pr&#228;sident Trichet den Leitzins von 1,0% f&#252;r angemessen erkl&#228;rt und damit Spekulationen, dass die Europ&#228;ische Zentralbank (EZB) den Leitzins noch einmal senken k&#246;nnte, vorerst den Boden entzogen. Da gleichzeitig aus China hohe Zuw&#228;chse im Export gemeldet wurden, die auf steigende Nachfrage in den USA und in Europa hindeuten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der gestrigen Sitzung des Zentralbankrates hat EZB-Pr&#228;sident Trichet den Leitzins von 1,0% f&#252;r angemessen erkl&#228;rt und damit Spekulationen, dass die Europ&#228;ische Zentralbank (EZB) den Leitzins noch einmal senken k&#246;nnte, vorerst den Boden entzogen. Da gleichzeitig aus China hohe Zuw&#228;chse im Export gemeldet wurden, die auf steigende Nachfrage in den USA und in Europa hindeuten, haben im Wochenverlauf wieder die Konjunkturoptimisten die Oberhand gewonnen und ein leichter Zinsanstieg war die Folge. Der Bund-Future hat sich bei rund 128,50 Punkten eingependelt, nachdem er am Wochenanfang sogar die Marke von 130 Punkten &#252;berschritten hatte. Allgemein besch&#228;ftigt die Marktteilnehmer weiterhin die Frage der Staatsverschuldung. Besonderes Augenmerk gilt dabei Spanien. F&#252;r viele Beobachter wird sich an Spanien die weitere Entwicklung des Euros und der W&#228;hrungsunion entscheiden. W&#228;hrend Griechenland und Portugal noch klein genug sind, um eventuell auch l&#228;ngerfristig von Kerneuropa mitfinanziert werden zu k&#246;nnen und so die Einheit nicht zu gef&#228;hrden, erscheint das bei Spanien nur schwer m&#246;glich. Spanien befindet sich seit mehr als zwei Jahren in Rezession, hat mit 20% die h&#246;chste Arbeitslosigkeit und leidet unter einer geplatzten Immobilienblase, die auch viele Spanier privat auf einem Schuldenberg sitzen l&#228;sst. Die dringend notwendigen Reformen am Arbeitsmarkt finden derzeit keine politische Mehrheit und machen das Krisenmanagement f&#252;r Regierungschef Zapatero immer schwieriger. Auch die mittelfristige Gesundheit des spanischen Bankensektors wirft gro&#223;e Fragezeichen auf und hat bereits zu Spannungen im Interbanken-Markt gef&#252;hrt. Sollten die Strukturreformen nicht schnell zu Erfolgen f&#252;hren, so wird die Staatsverschuldung in Spanien rasch wachsen und zu einem weiteren Test der neu gebildeten Transfergemeinschaft Euroraum werden. Damit k&#246;nnte auch die EZB sehr schnell gezwungen sein, Spanien mit Aufk&#228;ufen von Staatsanleihen zu Hilfe zu kommen und damit die Geldmenge weiter aufzubl&#228;hen. Fest steht, dass deutsche Bundesanleihen weiterhin als sicherer Hort gesehen werden und damit vorerst auch die Referenzzinsen f&#252;r das Pricing von Baufinanzierungen in Deutschland g&#252;nstig bleiben. L&#228;ngerfristig drohen nat&#252;rlich deutlich h&#246;here Zinsen – und zwar, wenn das Gelddrucken der Notenbanken seinen Weg in die Preise findet und die Inflationserwartungen steigen.<br />
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Baugeldkunden sollten daher die Gunst der Stunde nutzen und ihre Konditionen mit l&#228;ngeren Laufzeiten absichern. Trotz aller kurzfristigen Schwankungen und der Verlockung auf noch tiefere Konditionen zu warten, gilt weiterhin eine Grundaussage: Wir empfehlen, zumindest einen gro&#223;en Teil der Finanzierungssumme &#252;ber lange Sollzinsbindungen festzuschreiben und damit f&#252;r Kalkulationssicherheit zu sorgen. Baufinanzierungskunden m&#252;ssen in Zeithorizonten von 20 bis 30 Jahren denken, in denen sie monatliche Zahlungen leisten und sollten sich daher auf keine Spekulation einlassen. Die Zinsen sind derzeit historisch tief und implizieren ein Deflationsumfeld f&#252;r die n&#228;chsten Jahre. Eine Inflationspr&#228;mie ist in den aktuellen Zinss&#228;tzen nicht mehr enthalten. Grunds&#228;tzlich empfehlen wir bei diesem niedrigen Zinsniveau eine Tilgung von 2 &#8211; 3% zu w&#228;hlen, damit die Gesamtlaufzeit des Darlehens &#252;berschaubar bleibt. Gefragt sind zum Beispiel auch sogenannte Volltilger-Darlehen. Dabei steht &#252;ber eine h&#246;here laufende Tilgung bereits heute eine Rate fest, die nach 20 oder 25 Jahren zur vollst&#228;ndigen R&#252;ckzahlung des Darlehens f&#252;hrt. Das Risiko sp&#228;ter zu deutlich h&#246;heren Zinsen eine Anschlussfinanzierung vornehmen zu m&#252;ssen, wird damit schon heute ausgeschlossen. Die Finanzierungsspezialisten der Interhyp k&#246;nnen auf mehr als 250 Banken zugreifen und erarbeiten gerne eine individuelle L&#246;sung f&#252;r Sie. Zur Analyse der eigenen Situation und zur Beobachtung der Zinsentwicklung eignen sich auch die Zins-Charts und Tools auf der Interhyp-Website.</p>
<p>Tendenz<br />
kurzfristig: seitw&#228;rts<br />
mittelfristig: aufw&#228;rts</p>
<p>Quelle: Kommentar zur Zinsentwicklung 2010 der Interhyp AG</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zinsentwicklung: Weiterhin turbulente Zeiten im Euro-Raum</title>
		<link>http://www.makler-uebersicht.de/zinsentwicklung-weiterhin-turbulente-zeiten-im-euro-raum/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 16:08:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[6. Zinsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Immobiliennews:]]></category>
		<category><![CDATA[EZB]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsanleihen]]></category>
		<category><![CDATA[Zinsniveau]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Europ&#228;ische Zentralbank (EZB) hat angek&#252;ndigt, dass sie die Ausnahmeregelung, nach der die Banken Staatsanleihen m&#228;&#223;iger Qualit&#228;t als Sicherheit hinterlegen d&#252;rfen, wenn sie sich Geld von der Zentralbank leihen, &#252;ber das Jahr 2010 hinaus verl&#228;ngern wird. Um das Bankensystem in der Finanzkrise zu stabilisieren, hatte die EZB die Anforderung, dass Staatsanleihen mindestens von einer Ratingagentur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Europ&#228;ische Zentralbank (EZB) hat angek&#252;ndigt, dass sie die Ausnahmeregelung, nach der die Banken Staatsanleihen m&#228;&#223;iger Qualit&#228;t als Sicherheit hinterlegen d&#252;rfen, wenn sie sich Geld von der Zentralbank leihen, &#252;ber das Jahr 2010 hinaus verl&#228;ngern wird. Um das Bankensystem in der Finanzkrise zu stabilisieren, hatte die EZB die Anforderung, dass Staatsanleihen mindestens von einer Ratingagentur die Note „A&#8211;„ bzw. „A3“ erhalten haben m&#252;ssen, auf die Mindestnote „BBB“ gesenkt. Diese Ausnahmeregelung sollte am Ende dieses Jahres also vor 2011 auslaufen, doch laut der EZB sollen Anleihen ohne A-Rating dann mit einem abgestuften Sicherheitsabschlag akzeptiert werden.<br />
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</script><br />
Von der Verl&#228;ngerung der Ausnahmeregelung profitieren vor allem griechische Anleihen, denn bei einem Ende der Ausnahmeregelung w&#228;re es f&#252;r Griechenland im kommenden Jahr eng geworden. Die urspr&#252;ngliche, h&#246;here Anforderung erf&#252;llt das Land nur noch mit dem Rating von Moody’s, und Moody’s erw&#228;gt eine weitere Senkung der Bonit&#228;tsnote Griechenlands. Mit der Verl&#228;ngerung der Ausnahmeregelung &#252;ber das Jahr 2010 hinaus hat die EZB den Druck vom Markt bei der Zinsentwicklung genommen, dass eine Verkaufswelle f&#252;r die griechischen Anleihen und eine Belastung f&#252;r das griechische Bankensystem droht.</p>
<p>In seinem neuen L&#228;ndergutachten erwartet der Internationale W&#228;hrungsfonds (IWF), dass sich Deutschland nur langsam aus dem Konjunkturtal herausarbeiten kann. F&#252;r das laufende Jahr geht der IWF von einem Wirtschaftswachstum von 1,2 Prozent aus, f&#252;r 2011 von 1,7 Prozent. Im Februar lag die Einsch&#228;tzung noch bei 1,5 bzw. 1,9 Prozent Wachstum f&#252;r Deutschland. Nach Ansicht des IWF wird sich der Abbau von Arbeitspl&#228;tzen beschleunigen, es wird sogar ein Anstieg der Arbeitslosigkeit auf bis zu 9,5 Prozent zum Jahresende erwartet. Auch f&#252;r 2011 erwartet der IWF keine Besserung. Weitere Stellenstreichungen st&#252;nden vor allem in der deutschen Industrie bevor, insbesondere, wenn sich der Welthandel schw&#228;cher entwickelt als bisher erwartet. Vor allem die Instabilit&#228;t des Bankensektors bleibt nach IWF-Einsch&#228;tzung ein Risiko f&#252;r den Aufschwung. Seit Beginn der Krise hat sich der Zustand der Finanzbranche zwar verbessert, doch es bestehen weiterhin Gefahren, wie das Risiko weiterer Kreditausf&#228;lle und Abschreibungen sowie das starke Engagement deutscher Banken in S&#252;deuropa.<br />
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</script><br />
Das Zinsniveau f&#252;r Baufinanzierungen ist weiterhin auf einem historisch g&#252;nstigen Niveau. F&#252;r risikofreudige Baufinanzierer oder diejenigen, die in den kommenden Jahren einen gr&#246;&#223;eren Geldbetrag zur Verf&#252;gung haben, kann es sich lohnen,  f&#252;r einen Teil der Finanzierungssumme einen variablen Zinssatz zu w&#228;hlen. Wir empfehlen, z. B. f&#252;r ein Drittel des Darlehensbetrags einen variablen Zinssatz und f&#252;r den Rest eine lange Zinsbindung von 15 oder 20 Jahren zu w&#228;hlen. Ein Darlehen mit einem variablen Zins, ob mit oder ohne Zinsobergrenze, ist schon f&#252;r weniger als 2,50 Prozent zu bekommen. Sie k&#246;nnen dabei jeweils zum Quartalsende auf ein Festzinsdarlehen wechseln. Ihre Baufinanzierungsexperten bei Dr. Klein beraten Sie gern!</p>
<p><strong>Tendenz</strong><br />
Kurzfristig: schwankend<br />
Langfristig: steigend</p>
<p>Quelle: Kommentar zur Zinsentwicklung bis 2011 der Dr. Klein &#038; Co. AG</p>
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		<title>Zinskommentar: Notenbanken stellen Liquidit&#228;tsversorgung weiterhin sicher</title>
		<link>http://www.makler-uebersicht.de/zinskommentar-notenbanken-stellen-liquiditaetsversorgung-weiterhin-sicher/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 09:41:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[6. Zinsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Immobiliennews:]]></category>
		<category><![CDATA[Orte]]></category>
		<category><![CDATA[EZB]]></category>
		<category><![CDATA[geldpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Notenbanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Dank des Konjunkturprogramms und der lockeren Geldpolitik ist die US-Wirtschaft im vierten Quartal schneller gewachsen als urspr&#252;nglich gesch&#228;tzt. Das Plus lag bei 5,9 Prozent, das ist der st&#228;rkste Zuwachs seit sechs Jahren. Die Prognosen f&#252;r 2010 sehen diesen Aufw&#228;rtstrend weiter bestehen, wenn auch verhaltener. Trotz der g&#252;nstigen Prognose erholen sich die USA nur langsam von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dank des Konjunkturprogramms und der lockeren Geldpolitik ist die US-Wirtschaft im vierten Quartal schneller gewachsen als urspr&#252;nglich gesch&#228;tzt. Das Plus lag bei 5,9 Prozent, das ist der st&#228;rkste Zuwachs seit sechs Jahren. Die Prognosen f&#252;r 2010 sehen diesen Aufw&#228;rtstrend weiter bestehen, wenn auch verhaltener. Trotz der g&#252;nstigen Prognose erholen sich die USA nur langsam von der schwersten Rezession seit Jahrzehnten, denn der Aufschwung kommt auf dem Arbeitsmarkt nicht an. Das birgt die Gefahr, dass die Verbraucher sich mit ihren Ausgaben immer mehr zur&#252;ckhalten und mehr und mehr Hausbesitzer in Zahlungsschwierigkeiten geraten.</p>
<p>Ben Bernanke, Chef der US-Notenbank (FED), versucht derweil, die M&#228;rkte zu beruhigen. Seiner Meinung nach befindet sich die Erholung der Wirtschaft erst am Anfang. Zudem wird die FED die Leitzinsen entgegen der Bef&#252;rchtung von Investoren noch f&#252;r geraume Zeit niedrig lassen. Ein endg&#252;ltiger Ausstieg aus den billionenschweren Konjunkturst&#252;tzungsprogrammen stehe vorerst nicht an, so Bernanke. In der Finanzkrise hatte die FED nicht nur den Leitzins sehr stark gesenkt, sondern auch f&#252;r &#252;ber eine Billion Dollar Hypotheken aufgekauft, um den Hypothekenmarkt zu st&#252;tzen. Als die FED dann &#252;berraschend den Diskontsatz, also den Zins f&#252;r Notfallkredite an Banken, anhob, weckte dies &#196;ngste vor einer schneller als erwartet kommenden und konjunktursch&#228;digenden Straffung der Geldpolitik. Bernanke bezeichnete die Ma&#223;nahmen der FED aber als „Normalisierung“ und nicht als „Straffung“ der Geldpolitik.</p>
<p>Auch die Europ&#228;ische Zentralbank (EZB) hat angek&#252;ndigt, dass sie bei der Zinsentwicklung 2011 ihre gro&#223;z&#252;gige Geldversorgung der Banken l&#228;nger aufrechterhalten will. Zwar f&#228;hrt sie die Liquidit&#228;tsspritzen langsam zur&#252;ck, doch noch bis Mitte Oktober k&#246;nnen Finanzh&#228;user bei den w&#246;chentlichen Finanzierungsgesch&#228;ften so viel Geld abrufen, wie sie w&#252;nschen. Das gab EZB-Pr&#228;sident Jean-Claude Trichet nach der Sitzung des EZB-Rates bekannt. Seit Ausbruch der Finanzkrise k&#246;nnen Banken so viel Geld abrufen, wie sie brauchen. Bis zur Finanzkrise mussten sie &#252;blicherweise in einem Bieterverfahren um frisches Geld k&#228;mpfen. Ziel der EZB ist es, langfristig zu dem alten Verfahren zur&#252;ckzukehren.</p>
<p>Die Zinsen f&#252;r Baugeld bewegen sich weiterhin auf einem historisch g&#252;nstigen Niveau. So lagen die Konditionen f&#252;r ein Darlehen mit zehnj&#228;hriger Zinsbindung vor gut einem halben Jahr noch etwa 0,40 Prozent &#252;ber dem heutigen Zinssatz. Bei einem Darlehen von 150.000 Euro entspricht das auf die Zinsbindungsdauer gesehen einem Zinsmehraufwand von 6.000 Euro. Nutzen Sie daher jetzt die g&#252;nstigen Konditionen. L&#228;uft bei Ihrer Erstfinanzierung die Zinsbindung aus, so k&#246;nnen wir Ihnen auch hier attraktive Konditionen bieten. Lassen Sie sich von unseren Baufinanzierungsexperten beraten und kommen Sie so in den Genuss eines Zinsabschlags von bis zu 0,20 Prozent bei Umschuldungen.</p>
<p>Tendenz<br />
Kurzfristig: schwankend<br />
Langfristig: steigend</p>
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		<title>Zinsprognose 2010: Die Aussichten bleiben durchwachsen</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 15:35:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[6. Zinsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Immobiliennews:]]></category>
		<category><![CDATA[EZB]]></category>

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		<description><![CDATA[Sollten Regierungen und Notenbanken ihre Konjunkturhilfen zu fr&#252;h beenden, k&#246;nnte es in den Industriel&#228;ndern zu einer zweien Rezession kommen, so der Internationale W&#228;hrungsfonds (IWF). Erst wenn die Besch&#228;ftigung wieder steige und die private Nachfrage anziehe, sollten die Konjunkturst&#252;tzen nach und nach abgebaut werden. Auch f&#252;r Europa sprach sich der IWF angesichts der steigenden Arbeitslosigkeit und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sollten Regierungen und Notenbanken ihre Konjunkturhilfen zu fr&#252;h beenden, k&#246;nnte es in den Industriel&#228;ndern zu einer zweien Rezession kommen, so der Internationale W&#228;hrungsfonds (IWF). Erst wenn die Besch&#228;ftigung wieder steige und die private Nachfrage anziehe, sollten die Konjunkturst&#252;tzen nach und nach abgebaut werden. Auch f&#252;r Europa sprach sich der IWF angesichts der steigenden Arbeitslosigkeit und der schlechten Kreditversorgung kleinerer und mittlerer Unternehmen gegen einen baldigen Ausstieg aus den Konjunkturhilfen aus.<br />
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</script>Laut Ewald Nowotny, Ratsmitglied der Europ&#228;ischen Zentralbank (EZB) und Gouverneur der &#246;sterreichschen Nationalbank, ist es unwahrscheinlich, dass Europa innerhalb kurzer Zeit erneut in eine Rezession rutscht. Insbesondere in Deutschland, aber auch im &#252;brigen Europa sei das Exportwachstum st&#228;rker als erwartet und auch der Euro-H&#246;henflug gef&#228;hrde die Erholung nicht. Die W&#228;hrungsh&#252;ter hatten sich im Zuge der langsamen Erholung bereits im Dezember dazu entschieden, die Geld-Transfusionen an den Finanzsektor sukzessive zu verringern. Dabei wird aber nicht die Liquidit&#228;tszufuhr gestoppt, sondern die Laufzeiten verk&#252;rzt. Wann die EZB von diesem Prinzip der Vollzuteilung abr&#252;cken wird, ist weiterhin unklar.</p>
<p>Nach Einsch&#228;tzung von EZB-Chefvolkswirt J&#252;rgen Stark wird die Wirtschaft der Euro-Zone das Tempo ihrer Erholung von der globalen Krise in den kommenden Monaten nicht halten k&#246;nnen. Hierbei d&#252;rfte es sich aber nicht um Zeichen eines erneuten Abschwungs handeln, sondern um die Charakteristika einer graduellen und holprigen wirtschaftlichen Erholung in den n&#228;chsten Quartalen, so Stark.<br />
Auch die Erholung der Weltwirtschaft wird sich nach Einsch&#228;tzung der Weltbank im Jahresverlauf abschw&#228;chen, da staatliche Konjunkturprogramme an Wirkung verlieren. Die private Nachfrage bleibe wegen der hohen Arbeitslosigkeit schwach und auch die Lage an den Finanzm&#228;rkten bleibe schwierig. Nach Ansicht der Weltbank wird sich die Weltwirtschaft langsamer als gedacht von der Krise erholen. Die Konsequenzen der Wirtschafts- und Finanzmarktkrise werden demnach voraussichtlich noch in den n&#228;chsten zehn Jahren zu sp&#252;ren sein.<br />
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</script>F&#252;r Baugeldinteressenten sind die Bedingungen weiterhin g&#252;nstig. So kostet ein Baudarlehen heute je nach Dauer der Zinsbindung etwa 0,15 bis 0,75 Prozent weniger als vor einem Jahr. Auf zehn Jahre betrachtet macht eine Differenz von 0,75% bei einem Darlehen von 200.000 Euro einen Mehrbetrag an Zinszahlungen  von 15.000 Euro aus.<br />
Daher raten wir allen Baugeldinteressenten, sich jetzt die historisch g&#252;nstigen Zinsen zu sichern bevor sich die Zinsen wieder aufw&#228;rts bewegen.</p>
<p><strong>Tendenz</strong><br />
Kurzfristig: schwankend<br />
Langfristig: steigend</p>
<p>Quelle Zinskommentar der Dr.Klein &#038; Co AG</p>
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